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1 Grußwort Grußwort 7. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik Städtische Energien die Rolle der Wirtschaft, 17. und 18. Juni 2013 in Mannheim und Ludwigshafen 7. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik Städtische Energien die Rolle der Wirtschaft Mit dem Leitthema Wirtschaft als städtische Energie nimmt der Kongress den Faden der Internationalen Konferenz Urban Energies von 2012 auf, bei der das Memorandum Städtische Energien Zukunftsaufgaben der Städte verabschiedet wurde. Es fordert alle Verantwortlichen und alle Handelnden in Städten, Regionen, Staaten und Organisationen auf, Programme und Projekte für eine nachhaltige Stadtentwicklung auf den Weg zu bringen. Im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses steht die Rolle der Wirtschaft in der Stadt. Der Blick richtet sich dabei auf Formen der Kooperation und die Übernahme von Verantwortung für Prozesse der Stadtentwicklung Juni 2013, Mannheim/Ludwigshafen am Rhein Siegers, Leiter Siemens Deutschland, und Dr. Jochen Keysberg, Vorstandsmitglied der Bilfinger SE. Erfahrungen aus dem Ausland stellen u. a. Ana Marie Argilagos, Deputy Assistant Secretary des US-Department for Housing and Urban Development, und Mpho Franklyn Parks Tau, Regierender Bürgermeister von Johannesburg, Südafrika, vor. Am ersten Kongresstag im Trafowerk Mannheim beleuchten Vorträge und Diskussionsrunden die Perspektiven von Stadt und Wirtschaft für die Stadtentwicklung. Beim Pecha-Kucha-Nachmittag werden unter dem Titel Impulse für die Stadt Konzepte und Strategien mit einer positiven stadtentwicklungspolitischen Wirkung vorgestellt. Als Beispiele für eine erfolgreiche Kooperation von Region, Stadt und Wirtschaft sind die Metropolregion Rhein- Neckar und die Standorte Mannheim und Ludwigshafen ideale Schauplätze für den Kongress. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Länder, Städte und Gemeinden, Planungsträgern und Zivilgesellschaft, der planenden Berufe und der Wirtschaft werden aktuelle Fragen der Stadt- und Regionalentwicklung diskutiert: Wie lassen sich wirtschaftliche Interessen und eine nachhaltige Stadtentwicklung erfolgreich verbinden? Kann die Wirtschaft eine aktive Rolle in zivilgesellschaftlichen Beteiligungsprozessen einnehmen? Wie können gleichberechtigte, dauerhafte und für alle Seiten nutzbringende Allianzen aussehen? Neben dem Parlamentarischen Staatssekretär Jan Mücke, Prof. Dr. Maria Böhmer, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin, und mir als Repräsentanten der Bundesregierung wird Dr. Carsten Kühl als stellvertretender Vorsitzender der Bauministerkonferenz die Position der Bundesländer verdeutlichen. Die kommunale Sicht beschreiben u. a. Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen am Rhein und Vizepräsidentin des Deutschen Städtetags, Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg und Präsident des Deutschen Städtetags, und Roland Schäfer, Bürgermeister der Stadt Bergkamen und Erster Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Weitere Referenten sind u. a. Margret Suckale, Vorstandsmitglied der BASF SE, Rudolf Martin Dies wird eine BU Mit der Preisverleihung zum Bürgerstiftungs-Preis 2013 der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, den wir zum zweiten Mal ausgelobt haben, und einem Abendempfang in Ludwigshafen im Pfalzbau endet der erste Tag. xxxxxxxxxx 7. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik 1

2 Inhalt Grußwort und Einladung... 3 Programm... 4 Personen... 8 Arenen Exkursionen Veranstaltungsorte und Anfahrt Stadt und Region Impressum... 30

3 Grußwort 7. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik Städtische Energien die Rolle der Wirtschaft, 17. und 18. Juni 2013 in Mannheim und Ludwigshafen Mit dem Leitthema Wirtschaft als städtische Energie nimmt der Kongress den Faden der Internationalen Konferenz Urban Energies von 2012 auf, bei der das Memorandum Städtische Energien Zukunftsaufgaben der Städte verabschiedet wurde. Es fordert alle Verantwortlichen und alle Handelnden in Städten, Regionen, Staaten und Organisationen auf, Programme und Projekte für eine nachhaltige Stadtentwicklung auf den Weg zu bringen. Im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses steht die Rolle der Wirtschaft in der Stadt. Dabei richtet sich unser Blick auf Formen der Kooperation und die Übernahme von Verantwortung für Prozesse der Stadtentwicklung. Deutschland steht zur Zeit wirtschaftlich im internationalen Umfeld sehr gut da. Dies hat mit gut ausgebildeten Beschäftigten, sozialem Frieden, einem multizentralen Städtesystem, einer leistungsfähigen Infrastruktur und nicht zuletzt mit einer zuverlässigen und gut qualifizierten Verwaltung zu tun, die privaten Investitionen einen verlässlichen Rahmen bieten. Das ist international nicht immer selbstverständlich. Es ist aber die Grundlage für eine dauerhaft hohe Wettbewerbsfähigkeit. Deutschland steht auch deshalb gut da, weil wir kontinuierlich nach neuen und besseren Lösungen suchen. Deshalb stehen wir auch in der Verpflichtung zu ständiger Erneuerung. Wir müssen uns die Fähigkeit bewahren, den einen Schritt weiter zu sein. Deswegen ist es uns in der Nationalen Stadtentwicklungspolitik wichtig, die verschiedenen Herausforderungen von demografischem Wandel, globalisierter Wirtschaft, Klimawandel und -anpassung und sozialem Zusammenhalt in unseren Städten und Gemeinden selbstbewusst anzugehen und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln und umzusetzen. Es geht dabei um nicht weniger als um erfolgreiche Kooperation, um ein neues Verhältnis zwischen privat und öffentlich, zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie unternehmerischer und bürgerschaftlicher Verantwortung. Kooperation geschieht nicht einfach, sondern funktioniert nur dann, wenn alle Partner gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Neben der sich immer erfolgreicher darstellenden Zusammenarbeit von Bürgerschaft und Verwaltung oder von Stiftungen und Hochschulen hat die offene Kooperation mit der Wirtschaft immer noch für viele etwas Anrüchiges wie etwas, das sich nicht gehört. Diese Haltung ist nicht zeitgemäß. Die Zusammenarbeit ist unverzichtbar und hat unsere Städte über Jahrhunderte geprägt. Wir brauchen die Wirtschaft in unseren Städten und Regionen. Und die Wirtschaft braucht, um gute Rahmenbedingungen für ihr Wachstum zu erhalten, die Städte. Ich setze mich dafür ein, dass der Dialog um die richtige Balance zwischen erforderlicher Rahmensetzung und wirtschaftlicher Entfaltung ohne Vorurteile aufgenommen, fortgesetzt und mit dem Ziel einer gleichberechtigten Entwicklungspartnerschaft ausgeweitet wird. Ich erwarte auch, dass die Wirtschaft vertrauensvoll auf die Kommunen zugeht und Augenhöhe dabei schon aus unternehmerischer Verantwortung selbstverständlich ist. Als Beispiele für eine erfolgreiche Kooperation von Region, Stadt und Wirtschaft sind die Metropolregion Rhein- Neckar und die Standorte Mannheim und Ludwigshafen am Rhein ideale Schauplätze für den Kongress. Länderübergreifende, regionale Zusammenarbeit hat in der Metropolregion Rhein-Neckar mit ihren über 2,3 Millionen Einwohnern, mehr als Unternehmen, rund Beschäftigten und einer Bruttowertschöpfung von etwa 64,5 Milliarden Euro eine lange Tradition. Wie ist die Kooperation der Städte strukturiert, was macht den Geist der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft aus, die wie in kaum einer anderen Region global hier so erfolgreich ist? Welche sind die Instrumente, die sie Risiken und Nebenwirkungen erfolgreich handhaben und die Kreativität in den Unternehmen kontinuierlich wachsen lassen? Wodurch wird die weltweite Wettbewerbsfähigkeit der Region gesichert? Kann die Wirtschaft eine aktive Rolle in zivilgesellschaftlichen Beteiligungsprozessen einnehmen? Wie können gleichberechtigte, dauerhafte und für alle Seiten nutzbringende Allianzen aussehen? Viel zu tun, doch für unsere Zukunft unverzichtbar! Gemeinsam mit unseren Partnern der Nationalen Stadtentwicklungspolitik der Bauministerkonferenz der Länder, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund laden wir Sie herzlich ein: Gestalten Sie diesen 7. Bundeskongress mit und entwickeln Sie neue Ideen für neue städtische Energien und für ein neues Miteinander von Stadt und Wirtschaft. Rainer Bomba Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Grußwort und Einladung 7. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik 3

4 Programm Montag, 17. Juni 2013, Trafowerk Mannheim Gesamtmoderation: Angela Elis, Moderatorin und Autorin Uhr Einlass und Registrierung Uhr Städtische Energien: gemeinsame Ziele, gemeinsame Verantwortung Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Uhr Starke Partner in einer starken Region Dr. Eva Lohse, Vizepräsidentin des Deutschen Städtetags, Oberbürgermeisterin Stadt Ludwigshafen am Rhein Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister Stadt Mannheim Uhr Impuls der Wirtschaft: Nachhaltige Gestaltung von städtischer Infrastruktur Rudolf Martin Siegers, Leiter Siemens Deutschland Uhr Impuls der Wirtschaft: Anforderungen der Wirtschaft an Stadt und Region Margret Suckale, Vorstandsmitglied BASF SE Uhr Impuls der Kommunen: Anforderungen der Städte und Regionen an die Wirtschaft Dr. Ulrich Maly, Präsident des Deutschen Städtetags, Oberbürgermeister Stadt Nürnberg Uhr Was stärkt Städte und Regionen? Rudolf Martin Siegers, Leiter Siemens Deutschland Uhr Kaffeepause Uhr Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft und Region Dr. Jochen Keysberg, Vorstandsmitglied Bilfinger SE Uhr Pecha-Kucha-Nachmittag: Impulse für die Stadt Moderation: Peter Cachola Schmal, Direktor Deutsches Architekturmuseum Beiträge: Janne Kempe/Steffen Jörg, Gemeinwesenarbeit St. Pauli e. V. Prof. Dr. Sonja Beeck, chezweitz GmbH, Universität Kassel Julian Petrin, urbanista Prof. Dr. Kai Vöckler, Hochschule für Gestaltung Offenbach Prof. Jean Heemskerk, Fachhochschule Frankfurt/motorplan Uhr Nationale Stadtentwicklungspolitik: die nächsten Schritte Diskussion: Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Dr. Carsten Kühl, Stellv. Vorsitzender der Bauministerkonferenz der Länder und Finanzminister des Landes Rheinland-Pfalz Dr. Ulrich Maly, Präsident des Deutschen Städtetags, Oberbürgermeister Stadt Nürnberg Mpho Franklyn Parks Tau, Regierender Bürgermeister Stadt Johannesburg, Südafrika Roland Schäfer, Erster Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Bürgermeister Stadt Bergkamen Moderation: Prof. Dr. Klaus J. Beckmann, Deutsches Institut für Urbanistik, acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften Diskussion: Heidrun Bluhm, MdB, Die Linke Peter Götz, MdB, CDU/CSU Michael Groß, MdB, SPD Bettina Herlitzius, MdB, Bündnis 90/Die Grünen Jan Mücke, MdB, FDP, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Uhr Bustransfer in den Pfalzbau Uhr Preisverleihung Bürgerstiftungs-Preis 2013 und Empfang im Pfalzbau Ludwigshafen 4 7. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik Programm

5 Programm 7. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik 5

6 Programm Dienstag, 18. Juni 2013, Pfalzbau Ludwigshafen Gesamtmoderation: Angela Elis, Moderatorin und Autorin Uhr Einlass und Registrierung Uhr Integration als Basis wirtschaftlicher Prosperität Prof. Dr. Maria Böhmer, MdB, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Uhr Produktionsstandort Stadt Peter Benien, HALBERG Maschinenbau GmbH Uhr Wirtschaftliche Innovation in Deutschland Unternehmen, Orte und Erfolgsgeschichten Harald Herrmann, Direktor und Professor des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im BBR Uhr Parallele Arenen Arena A: Heute hier, morgen dort? Die Perspektive Produzierende Wirtschaft für die Zukunft der Städte Moderation: Dr. Jochen Lang, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Kommentar: Tine Fuchs, Deutscher Industrie- und Handelskammertag Ines Aufrecht, Wirtschaftsförderung Stadt Stuttgart Klaus Dillinger, Bau- und Umweltdezernent Stadt Ludwigshafen, Geschäftsführer W.E.G. Michael Erhardt, IG Metall, Frankfurt Peter Görtz, Bäcker Görtz GmbH Prof. Jan R. Krause, Eternit AG, Fachhochschule Bochum Arena B: Erlebnis Einkauf oder Billigheimer? Die Perspektive Handel und Dienstleistungen für die Zukunft der Städte Moderation: Karl Jasper, Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW Kommentar: Michael Reink, Handelsverband Deutschland HDE Richard Engelhorn, Engelhorn KGaA Kristofer Juergensen, 1A Outlet GmbH Prof. Christoph Mäckler, Technische Universität Dortmund, Institut für Stadtbaukunst Martin zur Nedden, Bürgermeister und Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau Stadt Leipzig, Deutscher Städtetag, Präsident DASL Alexander Schulte-Stemmerk, mymuesli GmbH Arena C: Flucht ins Betongold? Die Perspektive Innerstädtisches Wohnen für die Zukunft der Städte Moderation: Hilmar von Lojewski, Deutscher Städtetag Kommentar: Rolf Müller, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im BBR Frank Bielka, degewo Berlin Dr. Rolf Kornemann, Präsident Haus & Grund Deutschland Dr. Jochen Möbert, Deutsche Bank Research Michael Sachs, Staatsrat für Stadtentwicklung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg Arena D: Wie smart wird die Stadt? Die Perspektive Smart Cities für die Zukunft der Städte Moderation: Dr. Ulrich Hatzfeld, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Kommentar: Norbert Portz, Deutscher Städte- und Gemeindebund Dr. André Domin, Technologiepark Heidelberg GmbH 6 7. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik Programm

7 Wilfried Kraus, Bundesministerium für Bildung und Forschung Eckard Schindler, IBM Deutschland, Smart Cities Initiative Dr. Frieder Schmitt, MVV Energie AG, Modellprojekt Mannheim moma Sigurd Trommer, Präsident Bundesarchitektenkammer Arena E: Den Rat neu erfinden? Internationale Erfahrungen zum Dialog von Stadt und Wirtschaft Moderation: Dr. Oliver Weigel, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Kommentar: Dr. Elke Siehl, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ GmbH Juan Álvaro Alayo Azcarate, BILBAO Ría 2000 Thomas Brodocz, Siemens AG, London Dr. Lukas Lengauer, ZIT Technologieagentur Stadt Wien Thabo Manyoni, Vorstand Gemeindebund Südafrika Christiane Ram, Wirtschaftsförderung Stadt Mannheim Dr. Götz von Thadden, JESSICA & Investitionsfonds, Europäische Investitionsbank Uhr Städtische Energien: gemeinsam weiterdenken Diskussion: Ana Marie Argilagos, Deputy Assistant Secretary, US-Department of Housing and Urban Development Prof. Dr. Klaus J. Beckmann, Deutsches Institut für Urbanistik, acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften Thomas Brodocz, Siemens AG, London Prof. Dr. Jörg Knieling, HafenCity Universität Hamburg Zou Kota-Fredericks, Vizeministerin für Wohnungs- und Siedlungswesen, Südafrika Oda Scheibelhuber, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Werner Spec, Oberbürgermeister Stadt Ludwigsburg Uhr Ausblick: Projektaufruf der Nationalen Stadtentwicklungspolitik 2013 Oda Scheibelhuber, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Uhr Mittagspause Uhr Exkursion I: bis max. Ludwigshafen: Denkmalgeschützte Uhr Siedlung im Zeichen des Klimaschutzes Exkursion II: Ludwigshafen: Konversion am Fluss das Rheinufer Süd Exkursion III: Mannheim: Stadtumbau gestalten 1 die Turley-Kaserne Exkursion IV: Mannheim: Stadtumbau gestalten 2 Campus Taylor, E-Manufaktur, E-Campus Exkursion V: Mannheim: Chancen schaffen und Zusammenhalt bewahren Exkursion VI: Heidelberg: Städte nachhaltig gestalten die Bahnstadt Exkursion VII: Deidesheim: Die Zukunft der Stadt ist die Region Uhr Internationaler Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden aus Spanien, Südafrika, Ukraine, USA und Deutschland (auf Einladung) Uhr Erfahrungsaustausch der Pilotprojekte der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (auf Einladung) Programm 7. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik 7

8 Personen Ana Marie Argilagos Deputy Assistant Secretary, United States Department of Housing and Urban Development, Office for International & Philanthropic Innovation, Washington, DC Special Assistant to the President National Council of La Raza 1998 Master in Public Administration at the Kennedy School, Harvard University Served in various capacities in the Office of Policy Development & Research, U.S. Department of Housing and Urban Development Senior Program Officer - Annie E. Casey Foundation Deputy Chief of Staff - U.S. Department of Housing and Urban Development 2010-present Deputy Assistant Secretary - Office for International & Philanthropic Innovation, U.S. Department of Housing and Urban Development Jahrgang Landesfrauenbeauftragte in Rheinland-Pfalz seit 1985 Mitglied der CDU seit 1990 Mitglied des Bundestages Stellvertretende Vorsitzende der Grundsatzprogrammkommission der CDU und Leitung der Kommissionsgruppe Ökologische und Soziale Marktwirtschaft seit 1992 Mitglied des ZDF-Fernsehrates, seit Juni 2000 stellvertretende Vorsitzende 1994 Initiatorin der bundesweiten Kampagne Rote Karte gegen Gewalt in den Medien, Schirmfrau der Dialyse- Patienten Deutschlands e. V Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion bis 11/2001 Landesvorsitzende der Frauen-Union Rheinland-Pfalz seit 2001 Professorin an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg seit 09/2001 Bundesvorsitzende der Frauen-Union 2004 Bundesverdienstkreuz seit 11/2005 Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration seit 11/2006 Mitglied im Präsidium der CDU Deutschlands seit 11/2008 Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) Peter Benien Dipl. Ing. (FH) Geschäftsführer, HALBERG Maschinenbau GmbH Rainer Bomba Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Jahrgang: Ausbildung zum Maschinenschlosser, MAN/GHH Fachabitur Maschinenbaustudium, Fachhochschule Gelsenkirchen Betriebsingenieur, Pittler GmbH, Langen Leiter Produktion, Mannesmann Demag, Zweibrücken Leiter Service, Mannesmann Demag, Zweibrücken Werkleiter, Ritz Pumpen GmbH, Schwäbisch Gmünd Geschäftsführer, ABS Production Lohmar GmbH, Lohmar, Pumpenhersteller mit ca. 250 Mitarbeitern seit 08/2011 Geschäftsführer der HALBERG Maschinenbau GmbH, Ludwigshafen, Pumpenhersteller mit ca. 300 Mitarbeitern Maria Böhmer (CDU) Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Jahrgang Fachhochschule Frankfurt am Main. Maschinenbau (Diplom-Ingenieur) Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Betriebswirtschaftslehre/Volkswirtschaftslehre (Diplom-Kaufmann) Entwicklungsingenieur in der Kfz-Zulieferindustrie Abteilung Personal/Telefonmarketing in einem Versandunternehmen Geschäftsleitungs- und Vorstandsassistent einer Möbelkette Leiter der Abteilung Arbeitsvermittlung und -beratung beim Arbeitsamt Offenbach Referent Arbeitsvermittlung/Arbeitsberatung beim Landesarbeitsamt Hessen Leiter der Abteilung Arbeitsvermittlung/Arbeitsberatung/stellvertretender Direktor beim Arbeitsamt Frankfurt Aufbau der Hauptstadtvertretung der Bundesagentur für Arbeit in Berlin Leiter des Referates Vermittlung, Fachvermittlung; Bereichsleiter Verfahrensumsetzung im Geschäftsbereich; Steuerung der Regionaldirektionen in der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit 8 7. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik Personen

9 Geschäftsführer Operativ, zugleich Abwesenheitsvertreter der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW, ab 2005 der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit seit 11/2009 Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Dr. Ulrich Hatzfeld Leiter der Unterabteilung Stadtentwicklung, Ländliche Infrastruktur im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Studium der Stadt-, Regional- und Landesplanung an der Universität Dortmund Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Dortmund Geschäftsführender Gesellschafter des Planungsbüros DASI Stadtforschung/Stadtplanung 15 Jahre Inhaber des Büros Hatzfeld-Junker, Stadtforschung/Stadtplanung Gruppenleiter Stadtentwicklung im Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport MSWKS (später Ministerium für Bauen und Verkehr MBV) des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf seit 2006 Leiter der Unterabteilung Stadtentwicklung, Ländliche Infrastruktur im BMVBS Karl Jasper Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Jahrgang Jurastudium in Bielefeld Dezernent bei der Bezirksregierung Arnsberg (Recht der Wasser- und Abfallwirtschaft, Städtebauförderung) 1991 Referatsleiter für Angelegenheiten der IBA Emscher Park im Ministerium 1997 Leiter der Gruppe Städtebau, Kultur und Denkmalschutz im Ministerium 2001 Leiter der Projektgruppe Ruhrgebiet im Ministerium 2007 Leiter der Gruppe Stadtentwicklung und Strukturpolitik im Ministerium 2009 Vorstandsvorsitzender der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur 2009 Vorsitzender der Fachkommission Städtebau der Bauministerkonferenz der Länder 2010 Mitarbeit im Vorstand von urbanicom e. V Leiter der Gruppe Integrierte Stadterneuerung, Städtebauförderung und Denkmalpflege und Leiter des Referats Integrierte Stadterneuerung, Innenstädte, Stadtkerne, Ortszentren, Neue Urbanität, Fachkommission der BMK im Ministerium Vertreter des Ministeriums im Begleitausschuss Operationelles Programm Ziel 2 Harald Herrmann Direktor und Professor des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung Dr. Jochen Keysberg Vorstandsmitglied der Bilfinger SE Jahrgang 1953 Studium der Rechtswissenschaften in Mainz Rechtsberater und -dozent der Bundeswehr seit 1986 Tätig in der Verwaltungs- und Rechtsabteilung des Bundesverteidigungsministeriums Im Bundesbauministerium u. a. tätig als persönlicher Referent von Prof. Dr. Klaus Töpfer und als Leiter des Referats Bauwirtschaft Leiter der Zentralabteilung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung seit 2011 Leiter des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung 2012 Ernennung zum Direktor und Professor des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung Jahrgang 1966 Studium des Bauingenieurwesens an der Rheinisch- Westfälischen Technischen Hochschule Aachen Promotion. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Massivbau der TH Hamburg-Harburg 1997 Eintritt in die Bilfinger Unternehmensgruppe Führungsfunktionen in Niederlassungen und bei internationalen Großprojekten der Bilfinger Gruppe 2007 Mitglied der Geschäftsführung Bilfinger Construction 2010 Vorsitzender der Geschäftsführung Bilfinger Construction 2012 Vorstandsmitglied der Bilfinger SE, Ressorts Corporate Real Estate, Facility Services, Hochbau Personen 7. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik 9

10 Personen Dr. Carsten Kühl Minister der Finanzen des Landes Rheinland-Pfalz, Mitglied des Bundesrates, SPD Studium der Volkswirtschaftslehre in Mainz Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Finanzwirtschaft der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Im Ministerium für Wissenschaft und Weiterbildung, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung, Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur in verschiedenen Funktionen als Kabinetts-, Parlaments- und Bundesratsreferent, als Leiter des Ministerbüros sowie als Zentralabteilungsleiter tätig 1994 Promotion zum Dr. rer. pol Amtschef der Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und der Europäischen Union Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz seit 2009 Minister der Finanzen des Landes Rheinland-Pfalz Mitglied des Bundesrates seit 2011 Stellvertretendes Mitglied des Bundesrates Dr. Peter Kurz Oberbürgermeister der Stadt Mannheim Jahrgang 1962 Jura-Studium, Promotion zum Dr. jur Bezirksbeirat Schwetzingerstadt/Oststadt Mitarbeiter des Landtagsabgeordneten Jörg Ueltzhöffer Gründer und Vorsitzender eines großen Beschäftigungsund Bildungsträgers in Mannheim Freie Mitarbeit in Rechtsanwaltskanzlei Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung und internationales Privatrecht, Universität Mannheim Stadtrat, Mitglied in verschiedenen Aufsichtsräten seit 1990 Stellvertretender Kreisvorsitzender der SPD Richter am Verwaltungsgericht Karlsruhe Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion Mannheim seit 1995 Mitglied des SPD-Landesvorstands Bürgermeister für Bildung, Kultur, Sport und Stadtmarketing in Mannheim seit 08/2007 Oberbürgermeister der Stadt Mannheim Dr. Jochen Lang Referatsleiter im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Jahrgang Studium der Politikwissenschaft in Würzburg und Berlin Selbständiger Politik- und Verwaltungsberater sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschungsprojekten u. a. zur Regional-, Technologie- und Arbeitsmarktpolitik seit 2001 Referent im BMVBS seit 2008 Leiter des Referats Koordinierung Städtebauförderung Dr. Eva Lohse Oberbürgermeisterin Stadt Ludwigshafen am Rhein Jahrgang Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg, Genf und Freiburg, Abschluss: 1. Staatsexamen Referendariat im OLG Bezirk Zweibrücken Studium an der Verwaltungshochschule Speyer 1985 Zweites juristisches Staatsexamen 1995 Promotion Eintritt in den Landesdienst Rheinland-Pfalz und Tätigkeit als Verwaltungsjuristin bei der Kreisverwaltung Bad Dürkheim, im Innenministerium des Landes Rheinland- Pfalz und beim Polizeipräsidium Rheinpfalz in Ludwigshafen Dozentin an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Mannheim mit den Fächern Verwaltungs-, Arbeits- und Sozialrecht Mitglied des Ludwigshafener Stadtrates und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion Wahl zur Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen am Rhein seit 2002 Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen am Rhein seit 2005 Mitglied des Präsidiums des Deutschen Städtetages seit 2006 Vorsitzende des Verbands Region Rhein-Neckar und stellvertr. Vorsitzende Zukunft Metropolregion Rhein Neckar e. V. seit 2006 Mitglied des Landesvorstand der CDU Rheinland-Pfalz Wiederwahl als Oberbürgermeisterin seit 2012 Vizepräsidentin des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes seit 2013 Vizepräsidentin des Deutschen Städtetages Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik Personen

11 Hilmar von Lojewski Beigeordneter des Deutschen Städtetages für Stadtentwicklung, Bauen, Wohnen und Verkehr Jan Mücke MdB Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Jahrgang Raumplanungsstudium an der Technischen Universität Dortmund und Gaststudium Stadt- und Regionalplanung an der Middle East Technical University Forschungsreisen zur Arabischen Stadt in Syrien, Ägypten, Jemen und Marokko 1988 Diplom: Erfolgskontrolle und Wirkungsanalyse räumlicher Planung am Beispiel Beni Mellals in Marokko freier Planer im Büro für Stadtplanung und Stadtforschung Profs. Zlonicky und Wachten in Dortmund Städtebaureferendariat und Zweites Staatsexamen in Frankfurt/Main, Maintal und Erfurt Planungsberater für die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz) in Kathmandu, Nepal Leiter der Abteilung Recht-Verfahren-Verträge im Stadtplanungsamt Dresden seit 1996 Prüfer von Städtebaureferendarinnen und -referendaren beim Oberprüfungsamt des BMVBS für den Höheren technischen Verwaltungsdienst Leiter der Abteilung Städtebau und Projekte in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Berlin Leiter des Programms für Nachhaltige Stadtentwicklung der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (giz) in Damaskus und Aleppo, Syrien Leiter der Abteilung für Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin seit 07/2012 Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wohnen und Verkehr des Städtetags Nordrhein-Westfalen und des Deutschen Städtetages. Dr. Ulrich Maly Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg Jahrgang 1960 Studium der Volkswirtschaftslehre an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander- Universität Geschäftsführer der SPD-Stadtratsfraktion Kämmerer der Stadt Nürnberg seit 2002 Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg seit 2013 Präsident des Deutschen Städtetages Jahrgang Eintritt bei der Jungliberalen Aktion Sachsen (JuLiA) und Mitglied des Landesvorstands 1993 Eintritt in die FDP, Stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Dresden Studium der Rechtswissenschaften an der TU Dresden Selbständiger Unternehmer in der Immobilienwirtschaft und Stadtrat in Dresden 1999 Bundesschatzmeister der Jungen Liberalen Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion 2000/2003 Mitglied des Landesvorstands Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion seit 06/2007 Mitglied des Bundesvorstands seit 2009 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung seit 1999 Sonstiges: Roland Schäfer Bürgermeister Stadt Bergkamen, Erster Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes Jahrgang 1949 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bielefeld Erstes und Zweites Juristisches Staatsexamen Postgraduiertenstudium an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer Universität Bielefeld, Lehrstuhl Prof. Dr. H.-J. Papier Bezirksregierung Arnsberg Kreisverwaltung des Kreises Soest Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen Stadtdirektor der Stadt Bergkamen direkt gewählter hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Bergkamen Erster Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) Präsident des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen (StGB NRW) Autor zahlreicher Beiträge in Fachzeitschriften und Publikationen zu jur. und kommunalpol. Themen Personen 7. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik 11

12 Personen Oda Scheibelhuber Ministerialdirektorin und Leiterin der Abteilung Raumordnung, Stadtentwicklung, Wohnen, öffentliches Baurecht im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Jahrgang 1951 Jura- und Psychologiestudium Wissenschaftliche Assistentin an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer Referentin in zwei Bundesministerien persönliche Referentin des damaligen Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Alfred Dregger Bürgermeisterin der Stadt Fulda Regierungspräsidentin in Kassel Staatssekretärin im Hessischen Innenministerium seit 2010 Abteilungsleiterin der Abteilung Raumordnung, Stadtentwicklung, Wohnen, öffentliches Baurecht im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Rudolf Martin Siegers Leiter Siemens Deutschland Jahrgang 1956 Abschluss als Diplom-Ingenieur an der Fachhochschule Köln 1981 Siemens AG, Köln - Projektierungsingenieur im Anlagengeschäft 1983 Siemens AG, Vertriebsingenieur im Anlagengeschäft 1987 Siemens AG, Regionalmanager im Automatisierungsgeschäft 1989 Siemens AG, Vertriebsleitung im Automatisierungsgeschäft 1992 Siemens AG, Leitung Produktmanagement für Steuerungssysteme 1993 Siemens AG, Leitung strategisches Marketing Automatisierungssysteme für Werkzeugmaschinen 1994 Siemens AG, Leitung Service weltweit für Automatisierungstechnik 1997 Siemens AG, Geschäftsführung Automation & Drives, Brasilien, Paraguay und Bolivien 2001 Siemens AG, Geschäftsführung Automation & Drives, Vertriebsregion Nordrhein - Sprecher der Siemens AG in Köln 2003 Siemens AG, Leitung des Siemens-Unternehmensprogramms Customer Focus 2004 Siemens AG, Leitung Automation & Drives CD 2008 Siemens AG, Sektor Industrie - Leitung Business Development und Vertrieb 2010 Siemens AG, Leitung Siemens Deutschland Margret Suckale Mitglied des Vorstands der BASF SE Jahrgang 1956 Executive Master of Business Administration der WHU, Vallendar, und Kellogg School of Management, Illinois, USA Executive Master of European and International Law der Universität St. Gallen, Schweiz Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg 1985 Justiziarin für Marketing, Vertrieb, Vertrags-, Wettbewerbs-, und Kartellrecht, Arbeitsrecht, Supply and Distribution; Mobil Oil AG, Hamburg 1991 Verschiedene Positionen in Services Human Resources für Tochtergesellschaften der Mobil Corporation in Europa, zum Beispiel in London, UK, und Kopenhagen, Dänemark, Wien, Österreich, und Hamburg, Deutschland 1996 Joint Venture Mobil/BP, Integration Team, Mobil Europe Ltd., London, UK 1997 Bereichsleiterin Zentralbereich Recht, Deutsche Bahn AG, Berlin 2004 Bereichsleiterin Zentrale Stäbe, Deutsche Bahn AG, Berlin 2005 Vorstand Personal und Dienstleistungen, Deutsche Bahn AG, Berlin 2008 Vorstand Personal und Dienstleistungen, Deutsche Bahn Mobility & Logistics AG, Berlin 2009 Senior Vice President Global HR - Executive Management and Development, BASF SE, Ludwigshafen 2011 Mitglied des Vorstands der BASF SE, derzeit verantwortlich für Human Resources, Engineering & Maintenance, Environment, Health & Safety sowie das Verbund Site Management Europe. Arbeitsdirektorin der BASF SE und Standortleiterin für das Werk Ludwigshafen Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik Personen

13 Mpho Franklyn Parks Tau Regierender Bürgermeister Stadt Johannesburg, Südafrika born in 1972 Born and raised in Soweto, he holds a post-graduate diploma in Public Management. He was active for many years in student politics and community structures and took on several leadership positions within the African National Congress chairperson Urban Development Committee, Southern Local Metropolitan Council (SLMC) deputy chairperson of the SLMC s Executive Committee 2000 member of the mayoral committee, councillor of development planning, transportation and environment 2004 member of the mayoral committee, councillor of finance and economic development 2011 executive mayor of Johannesburg Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) Mitbearbeitung und internationale Abstimmung der Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft der Europäischen Union 2007 Mitarbeit in verschiedenen internationalen Projekten, verschiedene Lehraufträge in Deutschland und Großbritannien Dr. Oliver Weigel Referatsleiter im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Jahrgang Diplom nach Studium der Stadt- und Wirtschaftsgeografie an den Universitäten Mannheim, Loughborough (GB) und Gießen Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Länderkunde, Leipzig Sachgebietsleiter Stadtentwicklungsplanung, Stadt Leipzig 1997 Promotion zum Dr. rer. nat. an der Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig Abteilungsleiter Stadtentwicklungsplanung Stadt Leipzig Leiter des Olympia-Planungsstabs der Stadt Leipzig Abteilungsleiter Stadtentwicklung Stadt Leipzig seit 2006 Referatsleiter Stadtentwicklungspolitik, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Sonstiges: Mitglied in folgenden Kuratorien: Leibniz Institut für ökologische Raumentwicklung, Dresden; Leibniz Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung, Erkner; Institut für Städtebau und Wohnungswesen, München; Leibniz Institut für Länderkunde, Leipzig; Institut für Städtebau, Berlin Mitglied der Urban Development Group im Rahmen der mitgliedsstaatlichen Zusammenarbeit in der EU; Personen 7. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik 13

14 Arenen Dienstag, 18. Juni 2013, Pfalzbau Ludwigshafen bis Uhr Einführung zu den parallelen Arenen In den (Zukunfts-)Arenen sollen beispielgebende Projekte aus dem In- und Ausland vorgestellt und gemeinsam mit den Teilnehmern der Konferenz diskutiert werden. Die Arenen sind ein auf mehreren Bundeskongressen eingeführtes Open-Space-Format und als dialogorientierte, offene Diskussionsrunden konzipiert. Sie sollen Gelegenheit zu einem aktiven und lebendigen Austausch zwischen den Impulsgebern und den Teilnehmern der Konferenz bieten. Im Anschluss an die Impulsvorträge erhalten die Kommentatoren und die Teilnehmenden der Konferenz die Gelegenheit, Rückfragen zu stellen. Die Rolle der Kommentatoren besteht dabei auch darin, die Diskussion anzustoßen. Im Anschluss an alle Vorträge besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer abschließenden Diskussion projektübergreifende Fragen zu behandeln. Arena A Heute hier, morgen dort? Die Perspektive Produzierende Wirtschaft für die Zukunft der Städte Das produzierende Gewerbe ist in deutschen Städten nach wie vor eine wichtige Säule der regionalen Wirtschaftsstruktur. Auch wenn in den letzten Jahrzehnten der Dienstleistungssektor immer bedeutender wurde und zahlreiche Unternehmen ihre Produktion in andere Teile der Welt verlagerten, trägt der sekundäre Sektor gerade in der Gastgeberregion Rhein-Neckar wesentlich zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen und Wohlstand bei. Gleichzeitig resultieren aus der Nachbarschaft von Produktion, Gewerbe, Dienstleistungen und Wohnen aber auch Konflikte, die vor Ort gelöst werden müssen. So stellt sich vielerorts die Frage, wie die begrenzt zur Verfügung stehenden Flächen in den Städten genutzt werden sollen. Im Rahmen der Arena soll diskutiert werden, welche Anforderungen das produzierende Gewerbe an Städte und Regionen stellt, wie die Langfristigkeit von Infrastrukturplanungen mit kurzfristiger orientierten unternehmerischen Entschei - dungen vereinbart werden kann, wie Kommunen Stadtentwicklungs- und Standortpolitik synchronisieren können, welche Strategien der Standortsicherung vor Ort verfolgt werden und welche Möglichkeiten der regionale Arbeitsmarkt bieten muss. Moderation: Dr. Jochen Lang, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Kommentar: Tine Fuchs, Deutscher Industrie- und Handelskammertag Ines Aufrecht, Wirtschaftsförderung Stuttgart Klaus Dillinger, Bau- und Umweltdezernent Stadt Ludwigshafen, Geschäftsführer W.E.G. Michael Erhardt, IG Metall, Frankfurt Peter Görtz, Bäcker Görtz GmbH Prof. Jan R. Krause, Eternit AG, Fachhochschule Bochum Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik Arenen

15 Arena B Erlebnis Einkauf oder Billigheimer? Die Perspektive Handel und Dienstleistungen für die Zukunft der Städte Die Erhaltung und Entwicklung lebendiger Innenstädte ist ein zentrales Ziel der Stadtentwicklungspolitik. Neben Wohnen, Kultur und Bildung leistet der Einzelhandel einen wichtigen und standortprägenden Beitrag, um dieses Ziel zu erreichen. In den vergangenen Jahren wurden umfangreiche öffentliche und private Investitionen in den Innenstädten getätigt. Trotz dieser Fokussierung stehen die Innenstädte auch aufgrund aktueller Herausforderungen im Einzelhandel vor neuen Aufgaben. Stichworte sind die anhaltende Filialisierung, die Entwicklung von Konkurrenzstandorten auf der Grünen Wiese oder die wachsende Konkurrenz des Onlinehandels. Im Rahmen der Arena soll diskutiert werden, welche aktuellen Trends derzeit im Einzelhandel diskutiert und umgesetzt werden, welche Rolle Innenstädte bei der wachsenden Konkurrenz durch den Onlinehandel übernehmen können, wie eine räumlich abgestimmte Einzelhandelsentwicklung auf städtischer und regionaler Ebene gesichert wer den kann, wie effektiv Steuerungsinstrumente eingesetzt werden. Moderation: Karl Jasper, Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW Kommentar: Michael Reink, Handelsverband Deutschland HDE Richard Engelhorn, Engelhorn KGaA Kristofer Juergensen, 1A Outlet GmbH Prof. Christoph Mäckler, Technische Universität Dortmund, Institut für Stadtbaukunst Martin zur Nedden, Bürgermeister und Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau Stadt Leipzig, Deutscher Städtetag, Präsident DASL Alexander Schulte-Stemmerk, mymuesli GmbH Arena C Flucht ins Betongold? Die Perspektive Innerstädtisches Wohnen für die Zukunft der Städte Wohnen in der Stadt erlebt seit einigen Jahren eine spürbare Renaissance. Insbesondere Großstädte haben in den letzten Jahren einen teils deutlichen Anstieg der Bevölkerung zu verzeichnen. Die städtischen Immobilienmärkte werden daher von einer gestiegenen Nachfrage in allen Wohnungsmarktsegmenten geprägt. Darüber hinaus werden Wohnungen auch als Kapitalanlage als immer attraktiver bewertet. Immobilieneigentümer und Investoren aus dem In- und Ausland investieren derzeit in beachtlichem Umfang in innerstädtisches Wohnen. Die steigende Nachfrage und die veränderte Investitionsbereitschaft führen regional zu deutlichen Preissteigerungen auch bei den Mietwohnungen: Die Debatte um die Bezahlbarkeit des Wohnens steht in vielen Städten auf der Agenda. Im Rahmen der Arena soll diskutiert werden, wie sich die Immobilienmärkte in Deutschland gewandelt haben, was Städte in Deutschland als Investitionsstandort attraktiv macht, wer in innerstädtisches Wohnen investiert, wie die Bezahlbarkeit von Wohnen sichergestellt werden kann, wie lebendige, durchmischte und bezahlbare Quartiere erhalten werden können. Moderation: Hilmar von Lojewski, Deutscher Städtetag Kommentar: Rolf Müller, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im BBR Frank Bielka, degewo Berlin Dr. Rolf Kornemann, Präsident Haus & Grund Deutschland Dr. Jochen Möbert, Deutsche Bank Research Michael Sachs, Staatsrat für Stadtentwicklung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg Arenen 7. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik 15

16 Arenen Arena D Wie smart wird die Stadt? Die Perspektive Smart Cities für die Zukunft der Städte Der Einsatz von neuartigen Informations-, Vernetzungsund Kommunikationstechnologien wird die Entwicklung von Städten und Gemeinden künftig deutlich stärker prägen. Gerade international agierende Unternehmen entdecken für sich das Tätigkeitsfeld Stadt und entwickeln neue Geschäftsmodelle im Bereich Smart Cities. Durch die Vernetzung intelligenter Services können in der Infrastruktur gerade in den Bereichen Energie und Mobilität erhebliche Effizienzsteigerungen im Ressourceneinsatz erreicht werden, die sich (potenziell) günstig auf das Zusammenleben in Städten und die Lebensbedingungen in ländlichen Räumen auswirken können. Soziale Netzwerke, vernetzte Technologien und Zugang zu öffentlichen Daten ( big data ) eröffnen Bürgerinnen und Bürgern neue Optionen der Beteiligung und des Engagements in den Städten. Im Rahmen der Arena soll diskutiert werden, welche Möglichkeiten IT-basierte Dienstleistungen für Städte und Regionen bieten, welchen Beitrag Smart Cities zur integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung leisten können, welche Risiken durch den Einsatz smarter Technologien entstehen, welche Ziele und Interessen die einzelnen Akteure formulieren, welche Rollen Bund, Länder und Kommunen übernehmen und welche Akteure Unterstützung in der Umsetzung benötigen, welche Strategien und Handlungsmöglichkeiten auf kommunaler Seite bestehen. Moderation: Dr. Ulrich Hatzfeld, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Kommentar: Norbert Portz, Deutscher Städte- und Gemeindebund Dr. André Domin, Technologiepark Heidelberg GmbH Wilfried Kraus, Bundesministerium für Bildung und Forschung Eckard Schindler, IBM Deutschland, Smart Cities Initiative Dr. Frieder Schmitt, MVV Energie AG, Modellprojekt Mannheim moma Sigurd Trommer, Präsident Bundesarchitektenkammer Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik Arenen

17 Arena E Den Rat neu erfinden? Internationale Erfahrungen zum Dialog von Stadt und Wirtschaft Im Rahmen der Internationalen Konferenz Städtische Energien. Urban Energies wurde im Oktober 2012 das Memorandum Städtische Energien Zukunftsaufgaben der Städte verabschiedet. Eine der zentralen Forderungen des Memorandums besteht darin, Bündnisse für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu initiieren und zu pflegen. Neben Experten aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft ist die Wirtschaft ein wichtiger Partner der Stadtentwicklung. Sie zeigt unternehmerische Initiative, verfügt über marktfähige und nutzerfreundliche Produkte für eine zukunftsorientierte und klimagerechte Bau- und Stadtentwicklung. Forschung und Entwicklung, vor allem Bildung und Ausbildung als deren Grundlage, unterstützen diesen Erfolg. Immer mehr Unternehmen erkennen das Potenzial der Stadtentwicklung und bringen sich in konkrete Projekte ein. Fragen des Zusammenwirkens von Wirtschaft und Stadt sind keine nationale Eigenheit Erfahrungen werden international gewonnen. Im Rahmen der Arena soll diskutiert werden, welche Rolle integrierte Stadtentwicklungskonzepte im internationalen Vergleich spielen, wie gleichberechtigte, dauerhafte und für alle Seiten nutzbringende Allianzen zwischen Stadt und Wirtschaft entstehen können und was ihre Erfolgsfaktoren sind, welche Erfahrungen der Kooperation in verschiedenen Staaten gesammelt wurden (was hat funktioniert? was nicht?), wie sich wirtschaftliche Interessen mit den Zielen einer nachhaltigen Stadtentwicklung erfolgreich verbinden lassen, wie Fragen der Stadtentwicklung im Rahmen von internationalen Netzwerken und Bündnissen erörtert werden. Moderation: Dr. Oliver Weigel, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Kommentar: Dr. Elke Siehl, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ GmbH Juan Álvaro Alayo Azcarate, BILBAO Ría 2000 Thomas Brodocz, Siemens AG, London Dr. Lukas Lengauer, ZIT Technologieagentur Stadt Wien Thabo Manyoni, Vorstand Gemeindebund Südafrika Christiane Ram, Wirtschaftsförderung Stadt Mannheim Dr. Götz von Thadden, JESSICA & Investitionsfonds, Europäische Investitionsbank Arenen 7. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik 17

18 Exkursionen am 18. Juni 2013, Start am Pfalzbau um Uhr Exkursion I: Ludwigshafen: Denkmalgeschützte Siedlung im Zeichen des Klimaschutzes Die Exkursion zeigt drei Beispiele des seinerzeit richtungsweisenden Wohnungsbaus der 1920er-Jahre in Ludwigshafen. Die nachhaltige Modernisierung der Ebertsiedlung mit insgesamt 700 Wohnungen vereint modernes Wohnen mit aktivem Klimaschutz. Die Sanierung der BASF-Werkssiedlung Hohenzollernhöfe folgt als Projekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik einem zeitgemäßen Wohnkonzept, das sich durch flexible, barrierearme Grundrisse auszeichnet. Bei der schrittweisen Sanierung der Werkssiedlung Ashanti-Dorf ergänzen sich Denkmalschutz, Energieeffizienz und der Einsatz innovativer Baumaterialien. Ebertsiedlung, Luftbild Begleitung: Werner Appel, Stadtentwicklung Ludwigshafen; André Zaman, Wolfgang Reinmuth, LUWOGE; Wolfram Seebach, GAG Busfahrt / Spaziergang: Ende ca Uhr, Mannheim Hauptbahnhof über Ludwigshafen Mitte Ebertsiedlung, vorher Hohenzollernhöfe Hohenzollernhöfe Ebertsiedlung, nachher Hohenzollernhöfe Ashanti-Dorf Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik Exkursionen

19 Exkursion II: Ludwigshafen: Konversion am Fluss das Rheinufer Süd Die Stilllegung der Walzmühle 1985 sowie die Schließung der Halberger Hütte 1988 eröffneten der Stadt Ludwigshafen Ende der 1980er-Jahre die einmalige Chance, ein neues Quartier in unmittelbarer Rheinuferlage neu zu entwickeln. Das Entwicklungsgebiet Rheinufer Süd umfasst mit seinen sieben Baufeldern eine Fläche von rund 40 Hektar. Einige Bauprojekte sind inzwischen realisiert. Das Gebiet hat sich mit seinen Erholungsflächen im Bereich der Uferpromenade und flussnahem Park mit Ausblick auf das Mannheimer Schloss zu einem der attraktivsten Wohngebiete im Rhein-Neckar-Raum etabliert. Begleitung: Jürgen Trojan, Stadtplanung Ludwigshafen; Walter Schiestel, RSE Ludwigshafen Spaziergang: Ende ca Uhr, Pfalzbau Exkursion III: Mannheim: Stadtumbau gestalten 1 die Turley-Kaserne Die Anlage der Turley Barracks wurde zwischen 1899 und 1901 als Kaiser-Wilhelm-Kaserne erbaut und zwischen 1945 und 2007 von den amerikanischen Streitkräften genutzt. In einem Pilotprojekt soll die Anlage mit ihren 14 denkmalgeschützten Gebäuden zu einem urbanen Wohn-, Arbeits- und Kulturzentrum entwickelt werden. Der Prozess erfolgt unter intensiver Beteiligung der Bürgerschaft. In Zusammenarbeit mit der städtischen Verwaltung verantwortet ein Beirat aus zukünftigen Nutzern und Investoren die Konzeption der gemeinschaftlichen Einrichtungen und die Öffentlichkeitsarbeit. Begleitung: Achim Judt, Entwicklungsgesellschaft MWSP Mannheim; Dr. Birgit Richter, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Busfahrt / Spaziergang: Ende ca Uhr, Mannheim Hauptbahnhof Rheinufer Süd, Bauprojekt Turley Barracks, Luftbild Rheinufer Süd, Bauprojekte Turley Barracks Exkursionen 7. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik 19

20 Exkursionen Exkursion IV: Mannheim: Stadtumbau gestalten 2 Campus Taylor, E-Manufaktur, E-Campus Das Areal der ehemaligen Taylor-Kasernen wird im Sinne eines Gesamtkonzepts für emissionsarme Mobilität von der Entwicklungsgesellschaft MWSP als Testgelände für Elektrofahrzeuge genutzt. Damit trägt die Zusammenarbeit insbesondere von Bombardier, MVV, MWM und ABB und Stadtverwaltung Mannheim erste Früchte. Der Einstieg in ein Gesamtkonzept für emissionsarme, sogenannte blaue Mobilität ist eine große Zukunftschance für die Stadt, denn im Zuge der Energiewende soll die Anzahl elektrisch angetriebener, sauberer und leiser Fahrzeuge deutlich steigen. Dies erfordert neue Techniken, eine green logistic und eine umfassende Energie- und Stadtplanung. Begleitung: Claudia Petrovic, Entwicklungsgesellschaft MWSP Mannheim Busfahrt / Spaziergang: Ende ca Uhr Mannheim Hauptbahnhof Areal Taylor-Kasernen Exkursion V: Mannheim: Chancen schaffen und Zusammenhalt bewahren Seit dem Bau der Popakademie Baden-Württemberg im Mannheimer Jungbusch vor zehn Jahren hat sich das ehemalige, dicht besiedelte Hafen- und Rotlichtviertel in ein multikulturell geprägtes, quirliges Szenequartier und ein Zentrum der Kreativwirtschaft verwandelt, unter Einbeziehung der Akteure vor Ort und in einem engen Austausch mit der Bevölkerung. Unweit der Popakademie liegt die Diakoniekirche Plus Mannheim, die sich mit sozialen Projekten, darunter einem Arbeitslosencafé, einer Suchtberatung sowie Projekten gegen Kinderarmut engagiert und weit in den Stadtteil hinein wirkt. Die Diakoniekirche war Teil des Projekts Kirche findet Stadt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik. Diakoniekirche Plus Diakoniekirche Plus Begleitung: Prof. Udo Dahmen, künstlerischer Direktor Popakademie; Michael Scheuermann, Quartiermanagement Jungbusch; Dr. Vincenzo Petracca, Pfarrer Diakoniekirche Plus, Mannheim; Nicole Graf, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Busfahrt / Spaziergang: Ende ca Uhr, Mannheim Hauptbahnhof Jungbusch-Arena Popakademie Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik Exkursionen

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