WIN-QSL-Collector 4. WIN-QSL-Collector ist eine grafische Datenbank.

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1 WIN-QSL-Collector 4 WIN-QSL-Collector ist eine grafische Datenbank. Alle Basisdaten wie Call, Land, IOTA, WFF, Jahr können in der integrierten Datenbank gespeichert werden. Ein Notizfeld ermöglicht die Ergänzung von Notizen zu den einzelnen Images. Nach der Erst-Installation befindet sich das Programm im Test-Modus, dies erkennen Sie an der Kopfzeile und dem Eintrag Evaluation- Version. Sie können das Programm in diesem Zustand maximal 50x öffnen, dann ist der Demo-Modus beendet. Sie erhalten nach dem Erwerb der Lizenz einen Registrierungscode. Wenn Sie diesen eingeben, erscheint in der Kopfzeile des Programms Ihr Rufzeichen und Liz.Nr. Die zugehörigen QSL-Karten werden im JPEG- Format abgelegt und können so auch für Verwendung in anderen Programmen eingesetzt werden. Bei der Installation werden Sie gefragt, ob ein Desktop-Icon angelegt werden soll. Wenn Sie diese Option auswählen wird zusätzlich ein Icon auf dem Desktop erzeugt, ansonsten finden Sie eine Programm-Gruppe WIN-QSL-Collector 4 mit der Anwendung WIN-QSL-Collector und ein Programm WIN-QSL-Collector-Update. Nach dem Start des Programms sehen Sie oben die vier Auswahl-Tabs QSL, Editor, Database, QSL-Album. Nachdem die Datenbank noch leer ist, beschäftigen wir uns zunächst mit der Eingabemaske, dem Editor. Klicken Sie hierzu auf den Tab Editor Es erscheint automatisch ein blinkender Cursor im Eingabefeld 1, geben Sie hier das Rufzeichen der Station ein, zu der Sie einen neuen Eintrag anlegen möchten, mit der Tab-Taste springen Sie bei der Eingabe jeweils ins nächste Feld. Unter 2 können Sie aus der Auswahlliste das DXCC-Land selektieren, welches zur Karte hinterlegt werden soll, im Feld 3 tragen Sie das Jahr der Karte ein. Gibt es zu diesem Rufzeichen bereits einen Eintrag, erscheint unter Feld 3 eine Mini-Ansicht der hinterlegten QSL-Karte (um Doubletten im Vorfeld zu erkennen), im Feld 4 tragen Sie die IOTA-Nr. ein (falls vorhanden), verwenden Sie hier das Format z.b. EU001, Feld 5 ist für die Eingabe der WFF-Nummer reserviert, benützen Sie hier das Format z.b. DLFF-127, zum Abschluss betätigen Sie den Save-Button Nr. 6. Jetzt wird der Datensatz gespeichert.

2 Wenn Sie anschliessend den Scan-Button (Nr. 7) betätigen, erscheint die Scan-Maske. WIN-QSL-Collector unstützt ausschliesslich TWAIN-kompatible Scanner. Wenn der Scanner installiert ist erscheint nach dem Betätigen der Scan- Taste ein Menü mit folgenden Wahlmöglichkeiten, wie dargestellt. Sollten Sie über mehrere installierte Scanner verfügen, können Sie mit Button 6 die Quelle wählen. Mit dem Scan-Button 5 wird der Scan-Vorgang gestartet. Ist das Bild eingescannt betätigen Sie das Auswahlrechteck (7) und ziehen einen Bereich um die QSL- Karte, betätigen Sie anschliessend nochmal das Auswahlrechteck und nur dieser Bereich verbleibt auf der Zeichenfläche und wird gegebenenfalls so gespeichert. Sie können den Arbeitsbereich mit 8 vergrössern bzw. mit 9 verkleinern. Mit der Funktion 4 wird das Bildeinstellungsmenü eingeblendet. Hier können Sie Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung und Gamma-Korrektur verändern. Mit dem Button 3 können beliebige Grafiken aus der Windows-Zwischenablage importiert werden, benützen Sie dies z.b. um QSL- Karten-Images von E-QSL zu integrieren. Abschliessend wird mit 2 das dargestellte Image gespeichert. Als Dateiname wird der Rufzeichen-Name, sowie eine fortlaufende Nummer verwendet. Die Scan-Maske wurde für eine Maximal-Auflösung von 300dpi konzipiert. Bei mir persönlich hat sich 240dpi als bester (150 bis 200kB pro Bild) Wert herausgestellt, dies ist allerdings von Scanner zu Scanner unterschiedlich. Machen Sie hier zunächst einige Tests, bevor Sie Ihre endgültige Datenbank anlegen. Unter der Eingabemaske finden Sie die zugrunde liegenden Datenbanken für DXCC, IOTA und WWFF. Nachdem die WWFF-Datenbank sehr umfangreich ist, wurde hier eine Import-Schnittstelle integriert. Mit dem DB-Update-Button kann die aktuellste Version der Datenbanken vom WINQSL-Server heruntergeladen werden. Wenn einige QSL-Karten-Motive eingelesen sind können Sie diese nach Lust und Laune im ersten TAB QSL betrachen. Wenn Sie in der Suchmaske ein Rufzeichen auswählen, springt die Datenbank an den nächstgelegenen Datensatz. Die Suche ist als

3 Voreinstellung nach Rufzeichen eingestellt, Sie können mit der Index-Auswahl dies verändern, Voreinstellung Call=Rufzeichen (auch mittels STRG+F5), Country=DXCC-Land (STRG+F6), IOTA= nach IOTA-Nummer(STRG+F7), year= nach Jahreszahl(STRG+F8), WWFF= nach World Flora Fauna Nummer (STRG+F9). Wenn Sie den Start-Button betätigen läuft eine Dia-Show- Funktion ab. Diese läuft nach den von Ihnen eingestelltem Index ab. In dieser Sortierung werden die QSL-Karten nacheinander durchgeblättert. Jede Karte wird mit der eingestellten Standzeit angezeigt. Voreingestellt sind 5 Sekunden, dies können Sie mit den Auf-Abwärts- Tasten neben der 5 nach oben oder unten verändern. Stellen Sie als Index Random ein, wird nach einer zufälligen Reihenfolge die Datenbank durchgeblättert. Gibt es zu den angezeigten Rufzeichen Informationen in den Datenbanken DXCC, IOTA, WWFF, werden diese automatisch eingeblendet mit Namen des jeweiligen Gebietes. Mit dem Farbschema-Button können Sie verschiedene Farbkombinationen des Programms, je nach Ihrem Geschmack einstellen, diese werden auch nach Beendigung des Programms übernommen. Die unterste Einstellung in diesem Menü Picture-Edit ermöglicht Ihnen, zu einem bereits gescannten Bild, die Bilddatei zu erneuern. Wenn Sie z.b. eine Karte in besserer Qualität für diesen Eintrag haben, bzw. beim ersten Scan-Vorgang nicht optimal gespeichert war, kommen Sie vom angezeigten Datensatz aus direkt ins Scan-Menü, können die Karte neu einlesen und das gescannte Bild ersetzt das vorherige auch mit der gleichen Namensbezeichnung. Im dritten Tab Database-Editor erscheint die hinterlegte QSL-Collector-Datenbank. Hier können Sie in speziellen Fällen Änderungen an Daten vornehmen. Sie können auch hier, wenn Sie einen Datensatz markieren, diesen mit STRG+Entf löschen. Bitte gehen Sie daher äusserst sorgfältig mit dieser Funktion um. Ebenso können Sie zu jedem Datensatz den Bildnamen verändern. Haben Sie z.b. bereits gescannte QSL-Karten, legen Sie einfach die Datensätze neu in Collector an, kopieren die bereits gescannten Bilder in das JPEG-Unterverzeichnis

4 und geben hier die entsprechenden Bildnamen der QSL-Karten ein. Im vierten Tab QSL-Album können die bereits eingescannten QSL-Karten in Gruppierungen unterteilt und ausgegeben werden. In 1 geben Sie das Suchrufzeichen bzw. einen Teil davon ein und betätigen Sie die Enter-Taste. Sie können in allen Suchfeldern auch durch Betätigung der Pfeil-auf bzw. Pfeil-ab-Taste blättern. Mit 2 wählen Sie die Anzeige einer Gruppe aus, diese müssen Sie vorher unter 12 auswählen, es werden dann nur die Datensätze dieser Gruppe angezeigt. Mit 4 können Sie davon die Voranzeige der Karten sich ansehen bzw. natürlich auch drucken. Wenn Sie wieder alle Datensätze sehen möchten wählen Sie die 3. Möchten Sie Datensätze neu zu einer Gruppierung hinzufügen, wählen Sie die gewünschte Gruppe mittels 12 aus und suchen sich nun in der Datenbank die Datensätze. Sie können zu jedem Datenbankeintrag eine Marke setzen (mit 5), oder eine Marke aufheben (mit 6). Möchten Sie zu einer Auswahl alle Markierung auf einmal aufheben wählen Sie diese unter 12 aus und betätigen den Löschknopf 7, es erscheint rechts daneben ein weiterer Knopf zur Sicherheitsabfrage, wenn dieser betätigt wird, werden die Markierungen dieser Gruppe entfernt. Wollen Sie neue Filter anlegen, geben Sie den gewünschten Anzeigetextz.B. DXCC-CW in das Eingabefeld 9 ein und betätigen den Speicher-Knopf 11. Jetzt steht Ihnen dieses neu angelegte Filter-Kriterium im Auswahlmenü 12 zur Verfügung.

5 Neben dem eigentlichen Programm WIN-QSL-Collector befindet sich in der Programm-Gruppe auch noch das Programm WIN-QSL-Collector-Update. Wenn Sie dieses Programm öffnen und den Update-Knopf betätigen (Achtung: WIN-QSL-Collector 4 muss hierzu geschlossen sein!) wird die neueste Programm-Version vom Server heruntergeladen. (Bild zeigt Probedruck einer Testauswahl)

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