Quadroco pter. Katastrophenhelfer aus der Luft. universitäts nachrichten ilmenau. Uni FORSCHUNG

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1 Jahrgang 54 universitäts nachrichten ilmenau Uni POLITIK Größtes Projekt: Thüringer Innovationszentrum Mobilität Seite 08 Uni STUDIUM Lehrqualität: TU Ilmenau reformiert das Ingenieurstudium Seite 22 Uni FORSCHUNG Drittmittel: TU Ilmenau wirbt mehr als 30 Millionen Euro ein Seite 32 Quadroco pter Katastrophenhelfer aus der Luft

2 Visionäre mit Weitblick gesucht Innovative Köpfe legen Wert auf eine gute Ausbildung. Carl Zeiss auch. Bildung ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Bewerbung. 2 UNI I 01 I 2011

3 Your future starts with SCHOTT today Willkommen in Ihrer Zukunft, Willkommen bei SCHOTT! Rund um die Welt, rund um die Uhr arbei ten mehr als Mitarbeiter an mehr als 40 Standorten permanent an immer wieder neuen, besseren Lösungen für den Erfolg unserer Kunden. Lösungen aus High-Tech- Werkstoffen, wie z.b. Spezialglas, die in nahezu allen Technologie-Branchen eine wichtige Rolle spielen von CERAN -Kochflächen über Solar an lagen und Pharmaverpackungen bis zu wichtigen Komponenten für die Automobilsicherheit. Wenn Sie gemeinsam mit uns die Produkte von übermorgen gestalten wollen, sollten wir uns kennen lernen. Wir suchen insbesondere Ingenieure (m/w) Wirtschaftsingenieure (m/w) Natur- und Wirtschaftswissen - schaftler (m/w) mit internationaler Ausrichtung. Es erwarten Sie spannende Projekte, interessante Aufgaben und nette Teams in Bereichen, die unsere Zukunft beeinflussen. Mehr über uns und aktuelle Einstiegsmöglichkeiten auch im Ausland finden Sie unter HA_group_D_55h_110215_4c_r.indd :21 UNI I 01 I

4 UNIinhalt UNITITEL Quadrocopter Katastrophenhelfer aus der Luft SEITE 16 Lehrqualität: TU reformiert das Ingenieurstudium SEITE 22 UNIRUBRIKEN UNIPOLITIK UNISTUDIUM Trendatlas: TU Ilmenau forscht voll im Trend Weiterförderung: Spitzencluster Solarvalley positiv evaluiert Größtes Projekt: Thüringer Innovationszentrum Mobilität Eine Uni in Klausur: Die Themen der Zukunftswerkstatt 2011 Bauen an der TU Ilmenau: Kirchhoffbau fertig gestellt UNITITEL QUADROCOPTER Katastrophenhelfer aus der Luft Vom Guten zum noch Besseren: TU Ilmenau reformiert das Ingenieurstudium Die Frage! Rolle rückwärts zum Diplom? Wie denkst du darüber? Neu an der TU: Vertiefungsrichtung Kunststofftechnik Gender in der Lehre: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit Im Wandel: Gründungsförderung an der TU Ilmenau Deutschlandstipendium: Umsetzung an der TU Ilmenau 4 UNI I 01 I 2011

5 28,99 30,25 25,38 23,02 17, Drittmittelbilanz: TU wirbt über 30 Millionen Euro ein SEITE 32 Achtung Klappe: Wie der Bergfestfilm 2011 entsteht SEITE 42 Miss Conference Management: Andrea Schneider SEITE 50 UNIFORSCHUNG UNIREPORTAGE UNIPORTRÄT Drittmittelbilanz: TU wirbt über als 30 Millionen Euro ein Forschungsprojekte: Neue Einwerbungen im 2. Halbjahr 2010 Serie: EU-Projekt DGM-Lib goes Europeana Institutsgründung: TU stärkt naturwissenschaftliche Basis Exellenzinitiative: Spitzenforschung keine Frage des Etiketts Gastgeber: 112. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für angewandte Optik an der TU Ilmenau Achtung Klappe: Wie der Bergfestfilm 2011 entsteht UNIMENSCHEN Who s who? Neue Professoren an der TU Preise, Auszeichnungen, Ehrungen Promotionen, Habilitationen, Personalia, Nachrufe Miss Conference Management: Andrea Schneider, Referat Marketing UNIGALERIE Musik und Information: Neujahrskonzert im Audimax Feierliche Exmatrikulation: TU verabschiedet so viele Absolventen wie noch nie Doppelmaster: TU Ilmenau begrüßt Teilnehmer aus Peru UNI I 01 I

6 UNIPOLITIK Trendatlas für Wachstumsfelder TU Ilmenau voll im Trend Die TU Ilmenau sieht durch den von Wirtschaftsminister Matthias Machnig soeben vorgestellten Trendatlas - Innovationen für Thüringen die eigene Forschungsausrichtung voll und ganz bestätigt. Der aktuelle Trendatlas - eine Studie der renommierten Unternehmensberatung Roland Berger im Auftrag des Thüringer Wirtschaftsministeriums - benennt elf Wachstumsfelder, die die TU Ilmenau nahezu ausnahmslos durch ihre universitätsinternen strategischen Forschungscluster abdeckt. Er unterscheidet vier anwendungsorientierte Bereiche: Automotive, Life Sciences (Biotechnologie, Medizintechnik), umweltfreundliche Energien und Energiespeicherung (vor allem Photovoltaik) und Maschinenbau, vier Querschnittstechnologien: Kunststoffe und Keramik, Mikro- und Nanotechnik, Mess-, Steuer- und Regeltechnik und Optik/ Optoelektronik sowie drei trendinduzierte Bereiche: GreenTech (außer Energieerzeugung und speicherung), Service-Robotik und Kreativwirtschaft/Edutainment. Der Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, dazu: Die Wachstumsfelder, die Minister Machnik zu Recht als Megatrends bezeichnet, werden vom Forschungsprofil der TU Ilmenau vollständig abgedeckt. Der Senat hat darüber hinaus bereits im Jahr 2007 sechs universitätsinterne Forschungscluster identifiziert, um die Forschungsarbeit strategisch voranzutreiben. Dies zeigt, dass es uns schon vorausschauend gelungen ist, die Universität richtig zu positionieren. Das Thüringer Wirtschaftsministerium hofft, mit einer konsequent am Trendatlas ausgerichteten Wachstumspolitik die Wertschöpfung in Thüringen bis 2020 um bis zu 4,4 Milliarden Euro steigern und neue Arbeitsplätze schaffen zu können. Solarvalley Mitteldeutschland Weiterförderung für Spitzencluster Mit Ende der ersten Förderphase haben die 2008 gestarteten fünf Spitzencluster der ersten Runde im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ihre Fortschrittsberichte vorgelegt und sich am 12. Januar 2011 der Zwischenbewertung durch die unabhängige Jury gestellt. Der Spitzencluster Solarvalley Mitteldeutschland, an dem auch die TU Ilmenau beteiligt ist, hat die Bewertung erfolgreich bestanden. Damit können Projekte im Umfang von insgesamt 80 Millionen Euro weiter gefördert werden. Die Hälfte der Gelder kommt aus der Industrie, die Förderlaufzeit beträgt insgesamt fünf Jahre. Nach Bekanntgabe der Juryentscheidung sagte Bundesforschungsministerin Prof. Annette Schavan: Die Zwischenbewertung hat gezeigt, dass die ausgewählten Spitzencluster entscheidende Schritte nach vorn getan haben. Sie entwickeln genau dort Antworten, wo wir in Zukunft die größten Herausforderungen haben. Im Spitzencluster Solarvalley Mitteldeutschland haben 27 Unternehmen, neun Forschungseinrichtungen und vier Universitäten in den Ländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt eine Partnerschaft gebildet. Ihr gemeinsames Ziel ist es, den Technologievorsprung im Bereich der Solarstromtechnik gegenüber internationalen Wettbewerbern auszubauen und neue Märkte durch Kosten senkende Fertigungstechnologien zu erschließen. In 98 aufeinander abgestimmten Projekten werden die grundsätzlichen Fragestellungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von kristallinen und Dünnschicht- Silizium-Solarmodulen bearbeitet und die Überführung in die Produktion vorbereitet. An der TU Ilmenau sind drei Projekte angesiedelt: Im Projekt xµmaterial forschen die Wissenschaftler an optimalen Ausgangsmaterialien für künftige Photovoltaikanlagen. Im Vorhaben FZSil geht es darum, die Herstellung ultradünner kristalliner Hochleistungszellen so zu optimieren, dass die Fertigungskosten nicht höher sind als die für die weniger leistungsfähigen Silizium-Solarzellen. Im Projekt xµzelle arbeiten die Forscher an der Verbesserung der Solarzellen selbst. Darüber hinaus ist die TU Ilmenau in Kooperation mit den Clusterhochschulen und weiteren Partnern eine tragende Säule für die Aus- und Weiterbildung des akademischen Nachwuchses auf dem Gebiet der Photovoltaik. Die Forschungsarbeiten an der TU Ilmenau werden in der zweiten Projektphase bis 2013 mit Euro gefördert. Der Ilmenauer Projektleiter und Mitglied im Clusterboard von Solarvalley Mitteldeutschland, Professor Gerhard Gobsch, freut sich über die weitere Förderung: Damit können wir die zielgerichtete Forschung zu hocheffizienten Technologien auf dem Gebiet der Photovoltaik intensiv vorantreiben und den Forschungsschwerpunkt der TU Ilmenau im Bereich der erneuerbaren Energie weiter stärken. 6 UNI I 01 I 2011

7 Wo gibt es die Zukunftstechnologie, auf die ich meine eigene Zukunft bauen kann? Yusuf Al-Ghamdi will es wissen. Bei Siemens macht der Ingenieur Karriere mit der Energie von morgen. Schon als Kind war Yusuf Al-Ghamdi fasziniert von allem, was mit Technik zu tun hatte. Bis heute verfolgt der Ingenieur gespannt die neuesten Entwicklungen. Daher fällt ihm der Zugang zu der bahnbrechenden neuen Technologie, für die er als Vertriebsmanager zuständig ist, auch so leicht. Das Kraftwerk und die Entsalzungsanlage Shuaibah III sorgen für eine effiziente und nachhaltige Strom- und Wasserversorgung für Saudi-Arabien und ermöglichen faszinierende Karrierechancen für Yusuf Al-Ghamdi. Wollen Sie wissen, wie Sie Ihre Interessen für eine Karriere bei Siemens nutzen können? Finden Sie s heraus. siemens.com/careers UNI I 01 I

8 UNIPOLITIK Start des größten Forschungsprojektes in der Geschichte der TU Ilmenau Thüringer Innovationszentrum Mobilität Der Sprecher des Thüringer Innovationszentrums Mobilität, Professor Klaus Augsburg Um nachhaltige Mobilität zu fördern, wurde am 12. April das Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo) ins Leben gerufen. Wissenschaftler der TU Ilmenau entwickeln künftig in enger Zusammenarbeit mit der Industrie Technologien, die zu umwelt- und ressourcenschonender, schadstoffarmer und effizienter Mobilität führen sollen. Mit 22,5 Millionen Euro für den Zeitraum 2010 bis 2015 ist dies das bisher größte Forschungsprojekt der TU Ilmenau. Es wurde ermöglicht durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen und mit Eigenanteilen der TU Ilmenau. Die Automobil- und Kfz-Zulieferindustrie ist mit über 500 Unternehmen und Beschäftigten der stärkste Industriezweig in Thüringen. Mit einem Umsatz von vier Milliarden Euro pro Jahr macht sie 15 Prozent des thüringischen Bruttosozialprodukts aus. Global steht die Automobilbranche vor einem großen Umbruch. Die Zahl der weltweit zugelassenen Fahrzeuge wird von heute einer Milliarde auf 2,3 Milliarden im Jahr 2030 anwachsen. Rohstoffknappheit und Klimawandel machen bedeutende technologische Veränderungen notwendig. Das ThIMo trägt dem Rechnung, indem es Trends nachhaltiger Mobilität aufspürt und den Strukturwandel der Automobilbranche forciert. Um die Interessen der Industrie exakt zu kennen, wurden bereits im Vorfeld bei über 30 Thüringer Unternehmen Befragungen durchgeführt. Dass das ThIMo wesentliche Kapazitäten auf wichtigen Zukunftsfeldern Thüringens bündelt, ist nach Meinung von Professor Klaus Augsburg, ThIMo-Sprecher und Prorektor für Wissenschaft der TU Ilmenau, außerordentlich bedeutsam: Die Optimierung konventioneller und elektrischer Antriebstechnologien, deren Effizienzsteigerung sowie die Verringerung von Umweltschädigungen sind Themen, die die Innovationsfähigkeit der Industrie sichern helfen und Innovationen voran bringen. Die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft kann dabei in der gesamten Innovationskette, also von der Grundlagenforschung bis hin zu Dienstleistungen, erfolgen. schwerpunkt Elektromobilität Elektrochemische Energiespeicherung Leistungselektronik und Mechatronik Bordnetze Intelligentes, energieoptimiertes Elektrofahrzeug schwerpunkt Optimierte Verbrennungsmotoren Energieeffiziente Verbrennungsmotoren Feinstaubarmes Fahrzeug High-Performance-Sensorik Abgasnachbehandlungssysteme 8 UNI I 01 I 2011

9 Das Herz unserer Software schlägt in Ihrem Automobil Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Thüringen zum grünen Motor Deutschlands zu machen. Christoph Matschie, Minister Die für eine nachhaltige Mobilität notwendigen Neuerungen, an denen die TU Ilmenau auf höchstem Niveau forschen wird, betreffen die Schwerpunkte Elektromobilität, Optimierung von Verbrennungsmotoren, Powertrain (Technologien und Baugruppen für den Antriebsstrang eines Fahrzeuges) und Leichtbau. Derzeit ist geplant, die Forschungsarbeiten auf den unten genannten Themenfeldern voran zu treiben. Dies erfordert die wissenschaftliche Zusammenarbeit über Disziplingrenzen hinweg. So werden an der TU Ilmenau über 30 Fachgebiete in das Projekt eingebunden sein. Bei der Vertragsunterzeichnung sagte der Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, er sehe die TU Ilmenau gut gerüstet, um das ThIMo erfolgreich zu betreiben: Gerade die TU Ilmenau widmet sich schon seit Jahren dem Thema Grüne Mobilität. Daher freue ich mich, dass die Universität sich in diese Verantwortung begibt. Das Projekt sei ein wichtiger Meilenstein in der Kooperation Wissenschaft und Wirtschaft. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Thüringen zum grünen Motor Deutschlands zu machen. Entwickeln Sie mit an zukünftigen Trends der Automotive-Software. Als führender Anbieter von Embedded-Software-Lösungen decken wir den kompletten SW-Entwicklungsprozess im Bereich automobile Steuergeräteentwicklung und Infotainment ab. Dazu definieren wir Plattformen, entwerfen werkzeuggestützt grafische Bedienoberflächen sowie Navigationssoftware und bringen sie gemeinsam mit dem Kfz- Hersteller und Automobilzulieferer in Serie. Spannende Themen und prickelnde Aufgaben in den Bereichen Navigation, Multimedia, Sprachsteuerung, Steuergeräte-Entwicklung, Bildbearbeitung und Fahrerassistenzsysteme. Wir suchen Studenten, Ingenieure, Projektleiter und Team-Manager (alle Positionen m/w). Stellen Sie sich der Herausforderung. Wachsen Sie mit unserem Unternehmen. Wir bieten Praktika, Werkstudententätigkeiten, Bachelor- und Masterarbeiten für Studenten/-innen der Fachrichtungen: Informatik Mechatronik Flug- und Fahrzeuginformatik Elektro-und Informationstechnik Mathematik/Technomathematik Physik Besuchen und bewerben Sie sich online auf unserem Jobportal: schwerpunkt Powertrain Virtuelle Straße authentische Messund Simulationsumgebung Fahrzeugtelematik und -sensorik Antriebsstrangkonfiguration und -regelung Fahrerassistenzsysteme schwerpunkt Leichtbau Serienherstellungsverfahren für faserverstärkte Kunststoffe Insert Spritzgießen von Organoblechen Hybridbauteile und Integration Intelligente Kunststoffbauteile UNI I 01 I

10 UNIPOLITIK Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Studierende, tief betroffen verfolgen wir die Nachrichten zur Katastrophe in Japan. Seit Jahren ist die TU Ilmenau durch wissenschaftliche Kooperation und den Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden mit japanischen Partnereinrichtungen eng verbunden. So bestehen langjährige Kontakte zur Tohoku University in Sendai, mit der Yokohama National University, der University Nagoya, der University of Tokyo, der Kanazawa University, mit dem National Institute of Advanced Industrial Science and Technology in Tsukuba sowie mit dem International Superconductivity Technology Center in Tokyo und Tsukuba. Wir haben mit allen Partnern Kontakt aufgenommen und Nachricht erhalten, dass es ihnen und ihren Familien den Umständen entsprechend gut geht, wobei Sendai in dem vom Erdbeben und Tsunami am schwersten betroffenen Gebiet liegt. Unseren Informationen nach ist die Innenstadt vom Tsunami zwar einigermaßen verschont geblieben, doch sind Gebäude der Tohoku Universität durch das Erdbeben stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Universität hat den Beginn des Lehrbetriebs im neuen Semester deshalb zunächst um einen Monat verschoben. Aus Tsukuba haben wir erfahren, dass es infolge des Erdbebens in Forschungslaboren und Produktionsstätten einige Schwierigkeiten gegeben hat, größere Schäden sind hier und an den anderen Partnereinrichtungen aber wohl nicht zu beklagen. Probleme bestehen allerdings mit der Strom- und Wasserversorgung und durch Verkehrsausfälle, und groß ist die Sorge der Menschen wegen der noch nicht absehbaren Folgen der nuklearen Belastung. Dennoch sind die Nachrichten, die wir erhalten haben, sehr gefasst und voller Hoffnung, dass sich die Lage bald bessert und sich vor allem die Situation der Nuklearreaktoren entschärft. Dies hoffen und wünschen auch wir von ganzem Herzen. Die TU Ilmenau hat ihren Partnern ihre tief empfundene Anteilnahme an dem schweren Leid der japanischen Bevölkerung bekundet. Gerade in der derzeitigen Situation ist es wichtig, die Kontakte und Kooperationen mit Japan aufrecht zu erhalten und wenn möglich zu verstärken. Wir freuen uns deshalb besonders, voraussichtlich schon bei der ISWI im Mai, zum Sommersprachkurs und zu wissenschaftlichen Tagungen japanische Gäste an der TU Ilmenau begrüßen zu dürfen. Prof. Peter Scharff I Rektor der TU Ilmenau 28. März 2011 Zukunftswerkstatt 2011 Eine Uni in Klausur Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten. Willy Brandt Das sollen die Leitgedanken unseres diesjährigen Dies academicus sein, der erstmalig am 25. Mai ganz im Zeichen der Zukunftswerkstatt 2011 steht. Es wird an diesem Tag im Humboldtbau nicht um Zukunftsforschung oder gar Utopien gehen, sondern um Gestaltung, um Ideen, Impulse und Strategien zur Entwicklung unserer Universität. Die Werkstatt öffnet am 25. Mai um 9.00 Uhr im Audimax mit dem Impulsvortrag Die Universität der Zukunft von Dr. Harald Gilch, HIS GmbH. Die Arbeit an der Zukunft vollzieht sich anschließend von bis Uhr in vier Workshops, die impulsgebend vom Rektorat vorbereitet werden. Die Leitung und Moderation der Workshops erfolgt durch externe Persönlichkeiten aus Forschung und Wissenschaft sowie vom Centrum für Hochschulentwicklung CHE und der HIS GmbH. Wer nicht an den Workshops teilnehmen kann, ist zum öffentlichen Abschlussplenum (15.45 bis Uhr) und zum Nachgespräch herzlich eingeladen. Hier werden die Ergebnisse der Workshops zur Diskussion vorgestellt. Die Arbeitsgruppen werden sich im einzelnen mit den folgenden Themen auseinandersetzen: Workshop 1: Autonomie der Fakultäten Workshop 2: Matrixstrukturen in der Forschung an der TU Ilmenau Workshop 3: Zusammenwirken Hochschulrat und Universität Workshop 4: Verwaltungsabläufe - Dienstleistungen für Forschung und Lehre Die Teilnehmerzahl pro Workshop ist auf 25 Personen beschränkt. Die Anmeldung zu allen Veranstaltungen erfolgt ausschließlich elektronisch; das Anmeldeformular ist über den Einstiegspunkt zur Zukunftswerkstatt auf der Startseite der TU-Homepage aufrufbar. Hier wird die Universitätsöffentlichkeit auch über alle weiteren Abläufe informiert. Die Universität hat sich mit der Zukunftswerkstatt ein anspruchsvolles Ziel gesetzt. Es zu erreichen, gilt der Rat des unschlagbaren Woody Allen: Alles in allem wird deutlich, dass die Zukunft große Chancen bereithält - sie enthält aber auch Fallstricke. Der Trick ist, den Fallstricken aus dem Weg zu gehen, die Chancen zu ergreifen und bis sechs Uhr wieder zu Hause zu sein. Letzteres wird nicht klappen: Auch wenn die Veranstaltung offiziell um Uhr endet, soll bei der Nachbesprechung im gemütlichen Rahmen noch viel Platz für offene Diskussionen bleiben. 10 UNI I 01 I 2011

11 UNIPOLITIK Universitätskultur Teil 2 Führungsleitlinien der TU Ilmenau Wesentlicher Bestandteil der Universitätskultur der TU Ilmenau sind Werte und Prinzipien für das Miteinander im Arbeitsprozess. Dies gilt auch und an erster Stelle für Führungskräfte. In Umsetzung ihres Leitbildes in eine gelebte Universitätskultur hat die TU Ilmenau Führungsleitlinien fixiert, die einerseits einen Anspruch formulieren und andererseits als Unterstützungs- und Begleitungangebot verstanden werden sollen. Die Leitlinien werden den Führungskräften im Rahmen der Berufung bzw. Stelleneinführung übergeben. UNI veröffentlicht sie im Folgenden: Identifikation: Die Führungskräfte der Universität sehen sich dem Leitbild der Universität verpflichtet und nehmen ihre besondere Verantwortung gegenüber den Universitätsmitgliedern bewusst wahr. Die Führungskräfte identifizieren sich mit den Zielen und der strategischen Ausrichtung der Universität und vertreten diese nach innen und außen. Sie beteiligen sich aktiv an der Gestaltung dieser Prozesse. Die Führungskräfte setzen die Philosophie der Campus- Familie in ihren Verantwortungsbereichen um und schaffen somit die Voraussetzung für die Entwicklung von familienfreundlichen, gesundheitsfördernden und interkulturellen Rahmenbedingungen. Verantwortung Die Führungskräfte der Universität sind Vorbilder und zeichnen sich durch persönliche, soziale, methodische und fachliche Kompetenz aus. Insbesondere entwickeln und stabilisieren sie ihre Fähigkeiten zu einem kooperativen Führungsstil sowie ihre Kompetenzen im Rahmen von Konfliktlösungsprozessen und im Umgang mit Kritik. Führungsleitlinien DER TECHNISCHEN UNIVERSITÄT ILMENAU Respekt und Wertschätzung Die Führungskräfte der Universität verhalten sich gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wertschätzend und respektvoll. Sie übernehmen bewusst die Verantwortung für die Schaffung einer Kultur, die die Vielfalt der Kompetenzen und Persönlichkeiten anerkennt und fördert. Kommunikation Die Führungskräfte der Universität kommunizieren vertrauensvoll, ehrlich und transparent. Sie informieren aktiv, regelmäßig zeitnah und umfassend ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, damit diese sich aktiv in die Gestaltungsprozesse einbringen können. Sie treffen klare, nachvollziehbare und verbindliche Entscheidungen. Sie erkennen die Evaluation als Instrument ihrer Qualitätssicherung an. Anspruch und Motivation Die Führungskräfte der Universität fördern durch ihr eigenes Engagement die Motivation ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie steuern und gestalten ihre Arbeitsbeziehungen untereinander und in den Arbeitsgruppen, ermöglichen die gemeinsame Arbeit und entwickeln eine gesunde Feedback-Kultur / Reflexionskultur. In der nächsten Ausgabe: Die Ergebnisse der Mitarbeiter/innen-Umfrage zur Stressbelastung an der TU Ilmenau. UNI I 01 I

12 UNIPOLITIK Neu im Amt Dezernent für Gebäude und Technik KlaUS Heinze Diplom-Ingenieur Klaus Heinze ist der neue Dezernent für Gebäude und Technik (DGT) der TU Ilmenau. Der 55-jährige bringt in sein Amt langjährige Erfahrungen als Abteilungsleiter für Baumanagement und als stellvertretender Dezernent des DGT ein. Seit 1997 ist Klaus Heinze im Dezernat tätig, davor hat er viele Jahre in Lehre und Forschung an der hiesigen Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik gearbeitet. In Ilmenau hat er auch sein Studium der Elektrotechnik absolviert sowie später zusätzlich das zweijährige Weiterbildungsstudium Lichttechnik. In seinem neuen Amt verantwortet Klaus Heinze die gesamte Betreibung der umfangreichen Liegenschaft TU Ilmenau mit allem, was an technischem und infrastrukturellem Gebäudemanagement damit zusammenhängt. Das zweite große Aufgabenfeld ist das Baumanagement. Wichtig für seine Arbeit ist ihm vor allem eine gute, transparente Zusammenarbeit mit allen Partnern innerhalb und außerhalb der Universität. Wir wollen unsere Aufgaben so nutzergerecht wie möglich erfüllen und zu guten Bedingungen für Lehre, Forschung und Betrieb der Universität beitragen, betont er. In der nächsten Zukunft steht dabei vor allem die möglichst reibungslose Inbetriebnahme des Zusebaus und des Leonardo da Vinci-Baus auf der Agenda, längerfristig die weitere Mitgestaltung der baulichen Entwicklung der Universität. Klaus Heinze ist verheiratet und hat drei Söhne. In seiner knapp bemessenen Freizeit stehen die Familie und die Arbeiten rund um das eigene Haus im Vordergrund, und gern besucht er auch Kabarett- und Comedy-Veranstaltungen. APZ ging in TU-Nutzung Der Freistaat Thüringen hat das Applikationszentrum Ilmenau (APZ) von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) übernommen und es der TU Ilmenau zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Damit, so sind sich alle Beteiligten einig, wurde eine passgenaue Lösung für die zukünftige Nutzung des APZ gefunden. Die TU Ilmenau nutzt das Gebäude bereits seit Jahren gemeinsam mit mehreren Firmen. Während die Büro- und Laborflächen recht gut genutzt wurden, war die Auslastung der Reinraumflächen durch kleine und mittlere Unternehmen in letzter Zeit das Sorgenkind des Zentrums, so Prof. Werner Bornkessel, Vorstand der STIFT. Neben dem großen Neubauprojekt Zusebau geht auch ein kleineres neues Hörsaalgebäude, der Leonardo da Vinci-Bau (Foto), seiner Fertigstellung entgegen. Bei dem Gebäude handelt es sich um die ehemalige Sporthalle des Berufsschulzentrums auf dem Ehrenberg, die für die Nutzung durch die Universität umgebaut wurde. Derzeit laufen noch Innenarbeiten zu den hier entstehenden zwei Hörsälen mit jeweils 125 Plätzen. Sowohl der Zusebau als auch das Hörsaalgebäude sollen im Sommer 2011 in Betrieb gehen. An der Nutzung der Räumlichkeiten des APZ hatte wiederum die TU Ilmenau großes Interesse gezeigt. Die Universität hat insbesondere in den Forschungsbereichen Photovoltaik und Mikro- und Nanotechnologien große Summen an Drittmitteln eingeworben und benötigt dringend Platz für das entsprechende Personal und die Infrastruktur, so der Rektor, Professor Peter Scharff. Mit der Bereitstellung der Rein- und Büroraumflächen im APZ können sich diese Bereiche entsprechend der Forschungsstrategie der TU Ilmenau zielstrebig weiter entwickeln. Dafür gilt der STIFT und allen Ministerien, die sich um diese Lösung intensiv bemüht haben, mein herzlichster Dank. Ex-Sporthalle wird Hörsaal 12 UNI I 01 I 2011

13 UNIPOLITIK Foto: ari TU Ilmenau schließt eines ihrer größten Bauprojekte ab Kirchhoffbau fertig gestellt Eine der größten Baumaßnahmen der letzten Jahre war die schrittweise Sanierung des Kirchhoffbaus. Jetzt wurde das Vorhaben im Wesentlichen abgeschlossen. Dank Mitteln aus dem Konjunkturpaket II in Höhe von 1,5 Millionen Euro konnten 2009 und 2010 wichtige Baumaßnahmen an der Außenhülle durchgeführt werden, die bislang nicht finanziert werden konnten. Unter der Bauverantwortung des Thüringer Landesamtes für Bau und Verkehr wurden dabei die Fassade saniert, das Dach neu gedämmt und noch nicht erneuerte Fenster ersetzt. Bis in die ersten Wochen des neuen Jahres hinein dauerten dann noch die letzten Arbeiten am Haupteingang, an den Treppenanlagen und Treppenhäusern an. Zwischen 2006 bis 2008 waren mit Geldern des Freistaates Thüringen und des Bundes in Höhe von rund vier Millionen Euro bereits umfangreiche Bauarbeiten im Inneren des über 50 Jahre alten Gebäudes durchgeführt worden. Diese umfassten insbesondere Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheitstechnik und des Brandschutzes wie die Erneuerung der Elektro- und Datenleitungen, der Türen und von Heizungsanlagen sowie den Austausch von Holzwänden gegen F30- Wände. Für das im Kirchhoffbau ansässige Hochstromlabor wurde ein neuer Anbau zur Unterbringung der Trafos errichtet. Weiterhin wurde ein neues Technologielabor mit 17 Versuchsplätzen installiert. Begleitend führte die Universität eigene Arbeiten aus, darunter den Austausch eines Teils der Fenster und die malermäßige Instandsetzung. Bereits im Jahr 2000 war das Gebäude mit neuer Kommunikationstechnik ausgestattet worden. Der nach dem Naturwissenschaftler Robert Kirchhoff benannte mehrflügelige Komplex ist mit 7000 Quadratmetern Nutzfläche das größte Gebäudes der TU Ilmenau. Es beherbergt Fachgebiete der Fakultäten für Elektrotechnik und Informationstechnik, Informatik und Automatisierung sowie Maschinenbau. Zur Laborausstattung zählen u.a. ein deutschlandweit einzigartiges Energielabor und ein Hochspannungslabor. Neben mehreren Seminarräumen befinden sich im Gebäude zwei Hörsäle mit je 120 Plätzen, einer davon ist als Multimedia- Hörsaal für Teleteaching ausgestattet. Weiterhin ist der Kirchhoffbau Sitz des Dekanats der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik. UNI I 01 I

14 UNIPOLITIK Neu im Amt Studentischer Konsul DANNY GÖtte Danny Götte ist seit dem 1. April neuer studentischer Konsul der TU Ilmenau. Der 24-jährige aus der Nähe von Sömmerda begann 2008 sein Informatikstudium und ist seit 2010 im Studierendenrat aktiv. Ursprünglich hatte ich mich wegen des guten Rufes der Universität und der Nähe zu meinen Heimatort für Ilmenau entschieden, inzwischen macht mir aber auch die Gremienarbeit sehr viel Spaß. Mit dem Amt des studentischen Konsuls, für das ich vom Studierendenrat gewählt wurde, möchte ich mich nun noch mehr auf diesem Gebiet einbringen. Für die vor ihm liegende einjährige Amtszeit hat sich Danny Götte vor allem die weitere Stärkung der Kommunikation zwischen den Gremien zum Ziel gesetzt. Auch die Dokumentation für die Gremienmitglieder möchte er weiter verbessern. Das habe ich mir vorgenommen, da ich aus meiner eigenen Erfahrung weiß, dass es manchmal schwer ist, herauszufinden, wie Dinge ablaufen oder was genau getan werden muss. Neben dem Hauptamt als studentischer Konsul engagiert sich Danny Götte seit Jahren auch ehrenamtlich, so im FeM e.v., im Bergfest e.v. und im ReactOS Deutschland e.v. ISWI 2011 Rund 3000 Bewerber Ein Hoch auf die sozialen Netzwerke!, jubelt das Organisationsteam der diesjährigen Internationalen Studentenwoche in Ilmenau (ISWI), die vom 13. bis 22. Mai zum zehnten Mal stattfindet. Rund 3000 Bewerber/innen aus 130 Ländern hatten sich via Internet für die Teilnahme an der Studierendenkonferenz beworben. Das sind so viele Bewerber wie noch nie, freut sich Kathrin Anne Auth vom ISWI e.v. Die meisten Bewerbungen kamen aus Indonesien, der Ukraine, Russland, Nigeria und Ägypten. Aus ihnen wurden nun diejenigen 370 Studierenden ausgewählt, die an der ISWI 2011 mit ihren Vorträgen von renommierten Referenten, den Workshops und Diskussionen teilnehmen dürfen. In diesem Jahr dreht sich unter dem Motto crossing borders alles um das Thema Freiheit. Zehn Gruppen setzen sich dabei mit spezifischen Teilaspekten des Hauptthemas auseinander, darunter mit der jeweiligen Beziehung von Freiheit und Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Umwelt, Bildung und Wissenschaft. Als Referenten wurden unter anderem der Dalai Lama, Waris Dirie, Shirin Ebadi, Alexei Tsvetkov, Jean Ziegler und der japanische Botschafter angefragt. Daneben erwarten die Teilnehmer der Jubiläums-ISWI kulturelle Highlights, darunter ein Mittelalterfest, ein open-air-festival, ein internationaler Brunch und der Informationspfad The long path of freedom. Dies alles dürfte ein guter Ausgangspunkt auch dafür sein, um Freundschaften fürs Leben zu schließen, die über alle borders hinaus gehen. Weitere Informationen: www. iswi2011.org Warnstreik auf dem Campus Auch Mitarbeiter/innen der TU Ilmenau beteiligten sich Anfang März an den Kundgebungen und (Warn-)Streiks, zu denen u. a. die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW aufgerufen hatte, um den Forderungen im Tarifkampf für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder Nachdruck zu verleihen (s. Foto). Mit der Beilegung des Konflikts am 10. März erhalten die Beschäftigen ab dem 1. April 2011 eine Einmalzahlung von 360 Euro sowie eine lineare Entgelterhöhung von 1,5 Prozent. Ab 1. Januar 2012 kommt noch ein Sockelbetrag von monatlich 17 Euro und eine zweite Erhöhung von 1,9 Prozent hinzu. Das Tarifergebnis soll auch auf den Bereich der Landesbeamtinnen und -beamten übertragen werden. 14 UNI I 01 I 2011

15 UNIPOLITIK +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ Wahl der Prorektoren Turnusgemäß endet im Frühjahr 2011 die dreijährige Amtszeit der Prorektoren der TU Ilmenau. Laut der Grundordnung der Universität werden die Prorektoren vom Rektor vorgeschlagen und vom Senat bestätigt. Der Senat hat in seiner April- Sitzung den Kandidatenvorschlag des Rektors beraten, die Wahl erfolgt in der Mai-Sitzung. UNI berichtet in der nächsten Ausgabe. Kooperation mit TU Cluj-Napoca Die TU Ilmenau hat mit der TU Cluj-Napoca (Rumänien) einen Kooperationsvertrag auf Rektorebene geschlossen. Darin vereinbaren die Partner den Studierendenund Wissenschaftleraustausch und die Bearbeitung gemeinsamer Forschungsprojekte. Die Kooperation soll sich zunächst vor allem auf das Gebiet der Physik beziehen. Langfristig ist die Entwicklung eines gemeinsamen Doppelmasters geplant. Im Rahmen des Besuchs verlieh die Partneruniversität an den Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, den Titel eines Ehrenprofessors. Ehrenmedaille von Partneruniversität Dr. Hartmut Brauer ist von der Universität Niš mit der Goldenen Ehrenplakette ausgezeichnet worden. Die serbische Partnerhochschule würdigte damit die Beiträge des Ilmenauer Wissenschaftlers als langjähriger Leiter des DAAD-Projektes zum akademischen Neuaufbau Südosteuropas. In diesem Rahmen wurde vor allem ein Austausch von jungen Wissenschaftlern und Studenten realisiert. Die Ehrung erfolgte im Rahmen der Feierlichkeiten aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der serbischen Partnerhochschule. Einrichtungsfernsehen zugelassen Die Versammlung der Thüringer Landesmedienanstalt hat die Zulassung der Forschungsgemeinschaft elektronische Medien e. V. zur Veranstaltung von Einrichtungsfernsehen (DVB-T) auf dem Campus der TU Ilmenau beschlossen. Das vom Ilmenauer Studentenfernsehfunk istuff produzierte Programm wird über den Kanal 26 (514 MHz) verbreitet. Außerdem soll es in die örtlichen Kabelnetze und das Campusnetz eingespeist werden. Kati Wilhelm bei medienbewusst.de Die Olympiasiegerin im Biathlon Kati Wilhelm (rechts) unterstützt die deutschlandweite Informationskampagne medienbewusst.de. Das von Studentinnen und Studenten der Angewandten Medienwissenschaft und Medienwirtschaft der TU Ilmenau betriebene Internetportal dient der Stärkung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Es wendet sich an Eltern und Lehrer sowie an Kinder und Jugendliche selbst. Unterstützt wird medienbewusst.de durch prominente Persönlichkeiten wie Fußballstar Philipp Lahm, Fernsehmoderatorin Nina Ruge, Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer und nunmehr Kati Wilhelm. Wahl zum Vizepräsidenten in internationalem Gremium Der Leiter des Fachgebietes Werkstoffe der Elektrotechnik, Professor Peter Schaaf, ist zum Vice-President der Surface Engineering Division (SED) der International Union for Vacuum Science, Technique and Applications (Internationale Union für Vakuum Forschung, Technik und Anwendung - IUVSTA) gewählt worden. Die IUVSTA ist der internationale Zusammenschluss der nationalen Vakuum- Gesellschaften, darunter die Deutsche Vakuum-Gesellschaft (DVG). Universitätsbibliothek in Wikipedia Nach ihrem Weblog dichter dran und der Präsenz im Mikroblogging-Netzwerk twitter ist die Universitätsbibliothek Ilmenau jetzt auch per Wikipedia fest im Web 2.0 verankert. In der Online- Enzyklopädie existiert seit kurzem ein ausführlicher Artikel, in dem neben geschichtlichen Hintergründen, statistischen Zahlen und ausführlichen Informationen zu den Dienstleistungen auch weiterführende und interessante Links zur Universitätsbibliothek zu finden sind. Diodes Incorporated Diodes Zetex entwickelt und fertigt hochwertige Halbleiter-Bauelemente für Automotive-, Diodes Kommunikations-, Zetex entwickelt Consumer-, und fertigt Industrieelektronik hochwertige und Sensorik. - Stammsitz in Dallas U.S.A. - Herstellungs- und Vertriebsstandorte weltweit - Interessiert? Dann kontaktieren Sie uns an unserem Standort in Thüringen. Diodes Zetex Neuhaus GmbH Waldweg Neuhaus am Rennweg UNI I 01 I

16 UNITITEL UNIPOLITIK Quadroco Neues Leitbild der TU Ilmenau: 03 UNI POLITIK Die Campus-Familie leben SEITE JAHRGANG 53 UNI STUDIUM Internationales Studentenbarometer: Bestnoten für die TU Ilmenau SEITE 20 UNIVERSITÄTS NACHRICHTEN ILMENAU UNI FORSCHUNG Exzellenzinitiative II: TU Ilmenau bewirbt sich mit zwei Anträgen SEITE 30 Katastrophenhelfer aus der Luft QUADROCOPTER- Katastrophenhelfer aus der Luft Testflug auf dem Campus. Tobias Simon (r.), Kay Wenzel (l.) und Jan Römisch überprüfen die Funktionen der Quadrocopter. 16 UNI I 01 I 2011

17 pter Wissenschaftliche Untersuchungen belegen eine starke Zunahme von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überflutungen, Brände und Stürme. Um die in derartigen Extremsituationen lebenswichtige Hilfe zu organisieren, sind Katastrophenmanagement und Einsatzkräfte auf moderne Informations- und Kommunikationstechnologien angewiesen. An der TU Ilmenau werden Technologien entwickelt, die in der Lage sind, Mobilkommunikationsnetze, die infolge von Umweltkatastrophen, aber auch von Unglücken, Terroranschlägen oder Krieg zerstört worden sind, selbstständig zu reparieren. Dabei kommen auch unbemannte Flugroboter, so genannte Quadrocopter, zum Einsatz. Sie sollen in Zukunft als Katastrophenhelfer aus der Luft die in Krisenfällen unentbehrliche Kommunikation wieder in Gang bringen. Fotos: ari Technologien für den Krisenfall Wir erarbeiten Grundlagen für Systeme, die dort, wo nach Katastrophen keine andere Kommunikationsinfrastruktur mehr zur Verfügung steht, selbstständig Kommunikationsdienste bereitstellen, sagt Professor Andreas Mitschele-Thiel, Sprecher des Graduiertenkollegs Selbstorganisierende Mobilkommunikationssysteme für Katastrophenszenarien der TU Ilmenau. In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 6,5 Millionen Euro geförderten Kolleg beschäftigen sich 34 Doktorandinnen und Doktoranden aus zehn Ländern der Erde mit den dafür erforderlichen Methoden und Technologien. Sie sollen in Zukunft helfen, Menschenleben zu retten. Professor Mitschele- Thiel: Durchlebte Extremsituationen wie die Katastrophe in Japan, das Erdbeben auf Haiti, Unglücke wie die Loveparade in Duisburg oder der Lawinenabgang von Galtür haben gezeigt, wie wichtig es ist, dass Hilfebedürftige und Einsatzkräfte Kontakt mit der Außenwelt aufnehmen können. Opfer wollen um Hilfe rufen, Rettungskräfte ihre Einsätze koordinieren, besorgte Verwandte versuchen herauszubekommen, wie es ihren Lieben geht. Meist aber ist die Infrastruktur zerstört oder das Mobilfunknetz aus Überlastung zusammengebrochen. Für diese Extremsituationen erforschen wir Technologien, die die Aufgaben beschädigter oder ausgefallener Mobilfunkinfrastrukturen selbstständig übernehmen können. Die dafür notwendigen Forschungsarbeiten reichen vom Antennendesign über Signalverarbeitung und Sensorik bis zum Informationsmanagement. Denn das wissenschaftliche Feld, das es in Sachen Selbstorganisation auf dem Gebiet der Mobilkommunikation - einem Forschungsschwerpunkt der TU Ilmenau - zu bestellen gilt, ist breit. Kommunikationstechnik und Softwareentwicklung sind hier ebenso gefragt wie künstliche Intelligenz und Robotik, und nicht von ungefähr sind neun Fachgebiete der TU Ilmenau am Graduiertenkolleg beteiligt (s. Seite 19). Erst das interdisziplinäre Zusammenspiel all dieser Gebiete und Technologien, betont Prof. Mitschele-Thiel, macht selbstorganisierende Mobilkommunikation möglich. Daran zeigt sich der umfassende Forschungsansatz unseres Kollegs und im Übrigen auch der weltweit enorme Forschungsbedarf. Wir sind stolz, zu den Einrichtungen zu gehören, die von der UNI I 01 I

18 Im Interview Prof. Mitschele-Thiel, Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs InterVIEW mit PrOFESSOr MITSChELE-ThIEL, Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs Was bedeutet das DFG-Graduiertenkolleg für den Forschungsschwerpunkt Mobilkommunikation der TU Ilmenau? Das DFG-Graduiertenkolleg trägt mit seiner internationalen Ausrichtung maßgeblich zur Sichtbarkeit der Universität im Forschungsschwerpunkt Mobilkommunikation bei. Graduiertenkollegs sind neben Sonderforschungsbereichen das wichtigste und größte Programm der DFG zur Förderung exzellenter Grundlagenforschung an Universitäten und genießen in der Forschungslandschaft einen hervorragenden Ruf. Durch das Graduiertenkolleg gehen der TU Ilmenau über sechs Millionen Euro an Drittmitteln zu, und wir konnten weltweit begabte Nachwuchsforscher als Doktoranden gewinnen. Deutschen Forschungsgemeinschaft als so gut aufgestellt bewertet worden sind, dass unsere Arbeiten in diesem Umfang gefördert werden. Fliegende Basistationen für den Notfall Zu den vielen, in der internationalen Forschergemeinde sichtbaren Forschungsergebnissen wie zum Beispiel bei Mehrantennensystemen gehören auch Flugroboter, wegen ihrer vier Rotorblätter Quadrocopter genannt. Das Projekt ist eines der zahlreichen Themen, mit denen sich die Nachwuchswissenschaftler des DFG-Graduiertenkollegs in ihren Promotionsarbeiten beschäftigen. Die Aktivitäten zum Quadrocopter-Projekt werden von dem erst 26-jährigen Informatiker Tobias Simon koordiniert. Mit dem Notebook beobachten er und sein Team die Testflüge auf dem Campus der TU Ilmenau. Dabei überprüfen wir unter anderem die Stabilität des W-LAN-Netzes im Flug sowie die Regelalgorithmen und die Stabilität unseres Fluggerätes, sagt Tobias Simon. Zu diesem Zweck haben die Forscher eine Überwachungssoftware entwickelt, die über W-LAN die Messdaten auf den Computer schickt und es umgekehrt möglich macht, Kommandos an die Copter zu senden. Nach dem Vorbild der Testflüge sollen die Drohnen später im Schwarm in das Katastrophengebiet einfliegen, es nach noch funktionierenden Funkzellen absuchen, zerstörte Zellen ersetzen oder bei einem Totalausfall selbst ein Netz bilden. Über die Funksignale der Handys Betroffener sollen die Quadrocopter auch Verschüttete orten und deren Position an die Einsatzkräfte weiterleiten können. Durch die W-LAN-Ausrüstung fungieren die Copter zudem als fliegende Access Points und stellen Internetdienste bereit. Diese können von Opfern, Rettern und Helfern ebenfalls über das Handy abgerufen werden. Darüber hinaus sollen die Quadrocopter als eine Art elektronische Brieftaube dienen. Der Flugroboter würde dabei eine Nachricht in Form einer SMS oder Voic an einem Ort aufnehmen und dann, falls keine andere Kommunikationsmöglichkeit besteht, die Nachricht an einem anderen Ort, beispielsweise der nächstgelegenen Rettungsstelle, absetzen. Mit diesem neuartigen Kommunikationsdienst - Message-Ferrying genannt (zu Deutsch etwa: Informationsverschiffung ) - befasst sich Tobias Simon intensiv in seiner Promotionsarbeit. Technik, die es in sich hat Um diese Funktionen zu erfüllen zu können, steckt unter der Haube im Zentrum der 80 cm großen und ein Kilo schweren Drohnen ein Gehirn aus einer Vielzahl von elektronischen Komponenten. Tobias Simon: Neben der Elektronik zur Fluglageregelung sind die Geräte mit verschiedenen Zusatzkomponenten wie GPS-Empfänger, Ultraschallsensoren, eingebetteten Computer- und Kommunikationssystemen sowie Inertialmesssystemen zur Erfassung von räumlichen Bewegungsvorgängen ausgestattet. Damit die Copter in der Lage sind, in unterschiedlichen Situationen weitestgehend selbst zu entscheiden, welche Operationen notwendig sind, kommen Verfahren zur selbstorganisierten Planung und Koordination zur Anwendung. Dabei werden die Drohnen mit Softwareprogrammen ausgestattet, die die Forscher nach dem Vorbild von Verhaltensweisen aus der Natur entwickelt haben. Dies können zum Beispiel sozial agierende Insekten wie Ameisen 18 UNI I 01 I 2011

19 UNITITEL Hat das Graduiertenkolleg bereits weitere Projekte und Partnerschaften bewirkt? Auf jeden Fall. Ein positiver Nebeneffekt ist zum Beispiel die Akquisition von großen Forschungsprojekten wie das von der Carl Zeiss Stiftung mit einer Million Euro geförderte Cognitive Radio Network Lab. Auch eine Kooperation mit den renommierten Bell Laboratories von Alcatel-Lucent ist entstanden. Neben der Einwerbung zusätzlicher Mittel erlaubt uns dies, unsere Ergebnisse an realen Anforderungen der Industrie zu messen. Darüber hinaus konnte sich einer unserer Doktoranden, Stephan Bärwolf vom Fachgebiet Integrierte Kommunikationssysteme, mit seiner Bewerbung auf eines der 12 von der Telekom-Stiftung vergebenen Promotionsstipendien durchzusetzen. All dies zeigt, dass die hervorragenden Arbeitsbedingungen im Forschungscluster von wichtigen Playern aus der Kommunikationsindustrie wahrgenommen und geschätzt werden. Wie wird man Doktorand des Graduiertenkollegs? Doktoranden bewerben sich mit den üblichen Bewerbungsunterlagen sowie einem Promotionsvorschlag. Ungefähr die Hälfte unserer Doktoranden wird von der DFG finanziert, die andere Hälfte durch Stipendien des DaaD, Stipendien der Herkunftsländer oder über assoziierte Projekte. Das Graduiertenkolleg ist aber auch offen für weitere Professoren. Voraussetzung ist natürlich die fachliche Passfähigkeit der Forschungen. EXPERTENMEINUNG oder Vogelschwärme sein. Die einzelnen Drohnen orientieren sich dabei jeweils an ihrem Nachbarn und decken immer nur das ihnen zugeordnete Feld ab. Insgesamt acht Exemplare gibt es inzwischen vom Prototyp, neben sechs Quadrocoptern auch zwei Hexacopter mit jeweils sechs Rotorblättern. Ein Teil der Copter wurde im Girls Camp des Graduiertenkollegs von Masterstudentinnen zusammengesetzt. Die Geräte, so Tobais Simon, befinden sich derzeit auf verschiedenen Ausbaustufen, da sie für unterschiedliche Testzwecke eingesetzt werden. In Zukunft werden wir aber einige baugleiche Modelle haben. Denn die Aufgabe, die die Copter zu bewältigen haben, verlangt den Einsatz von Schwärmen. Nur mehrere Drohnen sind in der Lage, ein größeres Gebiet abzudecken. Um Signale zuverlässig empfangen und weitergeben zu können, sollte der Abstand jeweils nicht größer als 80 Meter sein. Momentan überwinden die Copter eine Distanz von etwa fünf Kilometern. Wenn die Bauteile in der weiteren Entwicklung immer leichter werden, so der junge Wissenschaftler, werde sich die Reichweite noch deutlich erhöhen. Vorboten zukünftiger Mobilkommikationssysteme 2013, so das Ziel, soll die Entwicklung so ausgereift sein, dass der Transfer erster Ergebnisse aus der Grundlagenforschung in die industrielle Anwendung beginnen kann. Bis dahin tüfteln die Forscher weiter an der Verbesserung des Systems. Wir arbeiten beispielsweise an speziellen Antennen mit räumlicher Selektivität, sagt Tobias Simon. Die Idee dabei ist, nur die Halbsphäre, das heißt den Radius unter dem Quadrocopter kommunikationstechnisch auszuleuchten und so eine Erhöhung der Kommunikationsreichweite zu erreichen. Im nächsten Multicopter Girls Camp im Sommer 2011 wollen wir zudem die Technologie der elektronischen Brieftaube genauer untersuchen. Rund 2000 Euro, so die Schätzung, soll ein Gerät später in der Herstellung kosten. Nicht viel, wenn man bedenkt, welch unbezahlbaren Dienst sie Menschen in Notsituationen einmal erweisen können. Zugleich werden sie Vorboten sein für gänzlich neue Generationen selbst organisierender Mobilkommunikationssysteme der Zukunft, entwickelt am DFG-Graduiertenkolleg der TU Ilmenau. Am Graduiertenkolleg beteiligte Fachgebiete: Datenbanken und Informationssysteme, Prof. Kai-Uwe Sattler Drahtlose Verteilsysteme/Digitaler Rundfunk, Prof. Albert Heuberger Elektronische Messtechnik, Prof. Reiner Thomä Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik, Prof. Matthias Hein Integrierte Kommunikationssysteme, Prof. Andreas Mitschele-Thiel Kommunikationsnetze, Prof. Jochen Seitz Nachrichtentechnik, Prof. Martin Haardt Neuroinformatik und Kognitive Robotik, Prof. Horst-Michael Groß Telematik/Rechnernetze, Prof. Günter Schäfer UNI I 01 I

20 Experten einschätzung Polizeidirektor Wolfgang Schneider, Thüringer Innenministerium, Leiter des Referats 41 - Krisenmanagement/ Krisenstab/Lagezentrum WAS würde es für das Krisenmanagement in Katastrophenszenarien bedeuten, über eine Technologie wie die Quadrocopter zu verfügen? Die Aufrechterhaltung der Kommunikation bei großen Schadenslagen, in Katastrophenfällen oder Krisenlagen ist für alle Beteiligten eine wesentliche Voraussetzung für die Erfüllung der dabei anfallenden Aufgaben. Dafür stehen den eingesetzten Einheiten des Brand- und Katastrophenschutzes, der Rettungsdienste, der Hilfsorganisationen sowie der Polizei klassische technische Mittel wie Funk und Telefon aber auch neuere Kommunikationsmöglichkeiten wie , SMS, Videokonferenz etc. zur Verfügung. Diese Mittel werden zum Teil parallel genutzt, dienen aber ebenso als Redundanz zur Gewährleistung einer hohen Verfügbarkeit. Die eingesetzten Kommunikationsmittel haben trotz Unterschiedlichkeit in ihrer technischen Funktion eine gemeinsame Achillesferse: die Kommunikationsnetze. Ob drahtgebunden oder als Luftschnittstelle, bilden die Netzanbindungen das Nadelöhr bei der Aufrechterhaltung der Kommunikation. Sie sind anfällig durch Zerstörung bei Schadensereignissen aber auch einfach durch Überlastung. ten Sinn immer von Bedeutung. Entscheidende Faktoren für den tatsächlichen Nutzen und eine hohe Akzeptanz bei den Verantwortlichen und Nutzern sind dabei eine schnelle und unkomplizierte Verfügbarkeit der Technik, deren gute Planbarkeit durch Ausfallsicherheit und die Unabhängigkeit von den Einsatz beeinflussenden, plötzlich auftretenden Umständen (z. B. Witterung). Das Konzept des Einsatzes von Quadrocoptern bietet im Ensemble der Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung der Kommunikation eine Alternative und erscheint für bestimmte Anwendungsfälle bei Großschadenslagen oder im Katastrophenschutz gut geeignet. Interessant und beachtenswert ist dabei auch der angestrebte Ausbau der Nutzungsmöglichkeiten des Quadrocopters, z.b. zur Ortung von Personen. Ich wünsche dem Projekt Erfolg bei der Präsentation, mehr aber noch bei der Arbeit im Projekt Quadrocopter sowie der Entwicklung weiterer, neuer Ideen. Die Entwicklung neuer Methoden und Techniken für die Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung von Kommunikationsnetzen, wie im Beispiel mit dem Einsatz von Quadrocoptern, ist dabei für die Verantwortlichen des Brand- und Katastrophenschutzes sowie das Krisenmanagement im vorgenann- 20 UNI I 01 I 2011

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