CANopen Feldbusdokumentation

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "CANopen Feldbusdokumentation"

Transkript

1 CANopen Feldbusdokumentation 5. Umrichtergeneration GRUNDLAGEN KOMMUNIKATION PARAMETER V /2007 D MA KIA AH Feldbus Applikationen POSI Switch

2 CANopen 5. Umrichtergeneration Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS 1. Sicherheitshinweise Hardware Software 3 2. Einführung 4 3. Montage Einbau der CAN 5000 in MDS Einbau der CAN 5000 in FDS Elektrische Installation 7 5. Grundlagen CAN-Bus 9 6. Anwenderschnittstelle der CAN-BUS- 11 Optionsplatine 7. Aufbau der Kommunikation CANopen Pre-defined Connection Set Dynamic Distribution Datenübertragung mit PDO und SDO Prozessdatenübertragung mit PDO-Service Prozessdaten-Abbildung Übertragungsparameter Parameter der PDO-Kanäle Parameterübertragung mit SDO-Service SDO-Kanäle Expedited Transfer Segmented Transfer Fehlercodes für SDO-Services Kommunikationsobjekte NMT, SYNC, NMT SYNC Emergency Error Control Protokolle BOOT-UP Note-Guarding Heartbeat Einfach-Inbetriebnahme Parameterliste Liste der CANopen Objekte Liste der Antriebsparameter Literaturverzeichnis 40

3 5. Umrichtergeneration 1. Sicherheitshinweise 1 SICHERHEITSHINWEISE Dieses Handbuch enthält Hinweise, die zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden beachtet werden müssen. Die Hinweise sind nach Gefährdungsgrad abgestuft und werden folgendermaßen dargestellt: ACHTUNG bedeutet, dass ein unerwünschtes Ergebnis oder ein unerwünschter Zustand eintreten kann, falls der entsprechende Hinweis nicht beachtet wird. VORSICHT ohne Warndreieck bedeutet, dass ein Sachschaden eintreten kann, falls die entsprechenden Vorsichtsmaßnamen nicht getroffen werden. VORSICHT mit Warndreieck bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung und ein Sachschaden eintreten kann, falls die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. WARNUNG bedeutet, dass erhebliche Lebensgefahr und erheblicher Sachschaden eintreten kann, falls die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. GEFAHR bedeutet, dass erhebliche Lebensgefahr und erheblicher Sachschaden eintreten wird, falls die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. HINWEIS bedeutet eine wichtige Information über das Produkt oder die Hervorhebung eines Dokumentationsteils, auf den besonders aufmerksam gemacht werden soll. AKTION bedeutet die Beschreibung einer Handlung, die für den Umgang mit dem Produkt besonders wichtig ist. 1

4 5. Umrichtergeneration 1. Sicherheitshinweise 1.1 Hardware WARNUNG Lesen Sie vor der Montage und Inbetriebnahme unbedingt diese Montage- und Inbetriebnahmeanleitung, damit es nicht zu vermeidbaren Problemen bei der Inbetriebnahme und/oder dem Betrieb kommt. Beim POSIDRIVE der Baureihen FDS und MDS handelt es sich im Sinne der DIN EN (früher VDE 0160) um ein elektrisches Betriebsmittel der Leistungselektronik (BLE) für die Regelung des Energieflusses in Starkstromanlagen. Sie sind ausschließlich zur Speisung von Servo (MDS)- und Asynchron (FDS, MDS)-Maschinen bestimmt. Die Benutzung, die Montage, der Betrieb und die Wartung ist nur unter Beachtung und Einhaltung der gültigen Vorschriften und/oder gesetzlichen Vorgaben, Regelwerke und dieser technischen Dokumentation zulässig. Dies ist ein Produkt der eingeschränkten Vertriebsklasse nach IEC In einer Wohnumwelt kann dieses Produkt hochfrequente Störungen verursachen, in deren Fall der Anwender aufgefordert werden kann, geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Die strikte Einhaltung aller Regeln und Vorschriften ist vom Betreiber sicherzustellen. Die in weiteren Abschnitten (Punkten) aufgeführten Sicherheitshinweise und Angaben sind vom Betreiber einzuhalten. WARNUNG Vorsicht! Hohe Berührungsspannung! Schockgefahr! Lebensgefahr! Bei angelegter Netzspannung darf das Gehäuse unter keinen Umständen geöffnet oder Anschlüsse gelöst werden. Ein Öffnen des Umrichters ist nur im stromlosen Zustand (alle Leistungsstecker abgezogen) frühestens 5 Minuten nach Wegschalten der Netzspannung zum Ein- oder Ausbau von Optionsplatinen zulässig. Die Voraussetzung für eine einwandfreie Funktion des Umrichters ist die fachgerechte Projektierung und Montage des Umrichterantriebes. Transport, Installation, Inbetriebnahme und Bedienung des Gerätes ist nur durch, für diese Tätigkeit qualifiziertes, Fachpersonal zulässig. Achten Sie vor allem auf: Zulässige Schutzklasse: Schutzerdung; Der Betrieb ist nur mit vorschriftsmäßigem Anschluss des Schutzleiters zulässig. Ein direkter Betrieb der Geräte an IT-Netzen ist nicht möglich. Installationsarbeiten dürfen nur im spannungsfreien Zustand erfolgen. Bei Arbeiten am Antrieb die Freigabe sperren und den kompletten Antrieb vom Netz trennen. (Die 5 Sicherheitsregeln beachten). Lassen Sie den Stecker für die ZK-Kopplung auch bei nicht verwendeter ZK-Kopplung aufgesteckt (BG0-BG2: X22)! Entladungszeit der Zwischenkreiskondensatoren > 5 Minuten. Es ist nicht erlaubt, mit Gegenständen jeglicher Art in das Geräteinnere einzudringen. Bei der Montage oder sonstigen Arbeiten im Schaltschrank ist das Gerät gegen herunterfallende Teile (Drahtreste, Litzen, Metallteile, usw. ) zu schützen. Teile mit leitenden Eigenschaften können innerhalb des Umrichters zu einem Kurzschluss oder Geräteausfall führen. Vor der Inbetriebnahme sind zusätzliche Abdeckungen zu entfernen, damit es zu keiner Überhitzung des Gerätes kommen kann. 2 Der Umrichter muss in einem Schaltschrank installiert sein, in dem die maximale Umgebungstemperatur (siehe Technische Daten) nicht überschritten wird. Es dürfen nur Kupferleitungen verwendet werden. Die zu verwendenden Leitungsquerschnitt ergeben sich aus der Tabelle der Norm NEC bei 60 o C oder 75 o C. Für Schäden, die aufgrund einer Nichtbeachtung der Anleitung oder der jeweiligen Vorschriften entstehen, übernimmt die Fa. GmbH + Co. KG keine Haftung.

5 5. Umrichtergeneration 1. Sicherheitshinweise Der Motor muss eine integrale Temperaturüberwachung mit Basisisolierung entsprechend EN besitzen, oder es muss ein externer Motorüberlastschutz verwendet werden. Nur für den Gebrauch an Versorgungsstromnetzen geeignet, die höchstens einen maximal symmetrischen Nennkurzschlussstrom von 5000 A bei 480 Volt liefern können. Technische Änderungen, die der Verbesserung der Geräte dienen, vorbehalten. Die vorliegende Dokumentation stellt eine reine Produktbeschreibung dar. Es handelt sich um keine zugesicherten Eigenschaften im Sinne des Gewährleistungsrechts. 1.2 Software Nutzung der Software POSITool Produktpflege Mit dem Softwarepaket POSITool kann die Applikationsauswahl, Anpassung von Parametern und Signalbeobachtung der 5. Umrichtergeneration vorgenommen werden. Mit der Auswahl einer Applikation und der Übertragung dieser Daten an einen Umrichter wird die Funktionalität festgelegt. Das Programm ist Eigentum der GmbH + Co. KG und ist urheberrechtlich geschützt. Das Programm wird für den Anwender lizenziert. Die Überlassung der Software erfolgt ausschließlich in maschinenlesbarer Form. Der Kunde erhält von der GmbH + Co. KG ein nicht ausschließliches Recht zur Nutzung des Programms (Lizenz), wenn es rechtmäßig erworben wurde. Der Kunde ist berechtigt das Programm zu den o.g. Tätigkeiten und Funktionen zu nutzen und Kopien des Programms, einschließlich einer Sicherungskopie zur Unterstützung dieser Nutzung zu erstellen und zu installieren. Die Bedingungen dieser Lizenz gelten für jede Kopie. Der Kunde verpflichtet sich, auf jeder Kopie des Programms den Copyrightvermerk und alle anderen Eigentumsvermerke anzubringen. Der Kunde ist nicht berechtigt, das Programm abweichend von diesen Bestimmungen zu nutzen, zu kopieren, zu ändern oder weiterzugeben / zu übertragen; das Programm umzuwandeln (reverse assemble, reverse compile) oder in anderer Weise zu übersetzen, das Programm in Unterlizenzen zu vergeben, zu vermieten oder zu verleasen. Die Verpflichtung zur Wartung bezieht sich auf die beiden letzten aktuellen, von GmbH + Co. KG erstellten und zum Einsatz freigegeben Programmversionen. GmbH + Co. KG beseitigt Programmängel oder stellt dem Kunden nach Wahl von Fa. GmbH + Co. KG eine neue Programmversion zur Verfügung. Kann der Fehler im Einzelfall nicht sofort behoben werden, so wird GmbH + Co. KG eine Zwischenlösung herbeiführen, die gegebenenfalls die Beachtung besonderer Bedienungsvorschriften durch den Anwender erfordert. Anspruch auf Mängelbeseitigung besteht nur, wenn gemeldete Fehler reproduzierbar sind oder durch maschinell erzeugte Ausgaben aufgezeigt werden können. Mängel müssen in nachvollziehbarer Form unter Angabe der für die Mängelbehebung zweckdienlichen Informationen gemeldet werden. Die Pflicht zur Mängelbeseitigung erlischt für solche Programme, die der Kunde ändert oder in die er sonstwie eingreift, es sei denn, dass der Kunde im Zusammenhang mit der Mängelmeldung nachweist, dass der Eingriff für den Mangel nicht ursächlich ist. GmbH + Co. KG verpflichtet sich, die jeweils gültigen Programmversionen an einem speziell geschützten Ort aufzubewahren (feuersicherer Datensafe, Bankschließfach). 3

6 CANopen - 5. Umrichtergeneration 2. Einführung 2 EINFÜHRUNG Zweck des Handbuchs Dieses Handbuch informiert Sie über die Anbindung der 5. Umrichtergeneration an das Feldbussystem CANopen. Dazu werden Ihnen die Struktur von CANopen und die prinzipiellen Vorgehensweisen erläutert. Das Handbuch soll: Sie mit dem Basiswissen über die CANopen-Kommunikation vertraut machen. Sie beim Entwurf einer Anwendung und der Projektierung der Kommunikation unterstützen. Leserkreis Zielgruppe dieses Handbuchs sind Anwender, die mit der Steuerung von Antriebssystemen vertraut sind und über Grundkenntnisse von CANopen verfügen. Weitere Handbücher Für weitere Informationen berücksichtigen Sie bitte folgende Handbücher: Montageanleitung (Impr.-Nr ) für die Montage der Gerätefamilie MDS und die Montageanleitung (Impr.-Nr ) für die Montage der Gerätefamilie FDS. Kurz-Inbetriebnahmeanleitung (Impr.-Nr ) für einen schnellen Einstieg in den Betrieb der 5. Umrichtergeneration. Applikationshandbuch (Impr.-Nr ) für eine Beschreibung der Applikationen, die Ihnen von zur Verfügung gestellt werden. Programmierhandbuch (Impr.-Nr ) für eine detaillierte Beschreibung des Systems und der Option der freien, graphischen Programmierung. Weitere Unterstützung Bei Fragen zur Nutzung von Geräten der 5. Umrichtergeneration und ihrer CAN-Bus-Anbindung, die Ihnen nicht durch dieses Handbuch beantwortet werden, unterstützen wir Sie gerne unter der Telefonnummer Um Ihnen den Einstieg in die Anwendung unserer Software zu erleichtern, bieten wir entsprechende Kurse an. Wenden Sie sich bitte an unser Trainingscenter unter folgender Anschrift: GmbH+Co. KG Trainingscenter Kieselbronner Straße Pforzheim 4

7 CANopen 5. Umrichtergeneration 3. Montage 3 MONTAGE Um einen Umrichter der 5. Umrichtergeneration in ein CAN-Bussystem zu integrieren, muss das Feldbusmodul CANopen DS-301 (CAN5000) eingebaut sein. Es empfiehlt sich die Optionskarte mit dem Umrichter zu bestellen. In diesem Fall wird sie von vor Auslieferung montiert. 3.1 Einbau der CAN5000 in MDS 5000 Beschreibung Um die Optionsplatine CAN5000 in den Umrichter MDS 5000 einzubauen, folgen Sie der Anleitung: Stellen Sie sicher, dass das Gerät spannungsfrei ist. Lösen Sie das Blindblech, in dem Sie die beiden Schrauben entfernen. Entfernen Sie im Blech den vorgestanzten Bereich (A) des SUB-D-Steckers. Montieren Sie das Blech an der Platine mit den beiliegenden UNC-Bolzen (B). Schieben Sie die Feldbusplatine (C) mit der goldkontaktierten Klemmfläche (D) in den schwarzen Klemmblock innerhalb des Umrichters. VORSICHT Vermeiden Sie jede Berührung der Goldkontaktfläche mit den Fingern (Verschmutzungs-/Korrosionsgefahr). Überprüfen Sie den korrekten Sitz der Platine. Befestigen Sie das Abdeckblech mit den beiden Schrauben (E). B E C A D Abbildung 3-1 Montage der Optionsplatine CAN5000 in MDS

8 CANopen 5. Umrichtergeneration 3. Montage 3.2 Einbau der CAN 5000 in FDS 5000 Beschreibung Um die Optionsplatine CAN5000 in den Umrichter FDS 5000 einzubauen, folgen Sie der Anleitung: Stellen Sie sicher, dass das Gerät spannungsfrei ist. Lösen Sie das Blindblech, in dem Sie die beiden Schrauben entfernen. Entfernen Sie im Blech den vorgestanzten Bereich (A) des SUB-D-Steckers. Montieren Sie das Blech an der Platine mit den beiliegenden UNC-Bolzen (B). Schieben Sie die Feldbusplatine (C) mit der goldkontaktierten Klemmfläche (D) in den schwarzen Klemmblock innerhalb des Umrichters. VORSICHT Vermeiden Sie jede Berührung der Goldkontaktfläche mit den Fingern (Verschmutzungs-/Korrosionsgefahr). Überprüfen Sie den korrekten Sitz der Platine. Befestigen Sie das Abdeckblech mit den beiden Schrauben (E). B E A C D Abbildung 3-2 Montage der Optionsplatine CAN5000 in FDS

9 CANopen 5. Umrichtergeneration 4. Elektrische Installation 4 ELEKTRISCHE INSTALLATION Aufbau Zum Aufbau eines CAN-Busses werden alle Teilnehmer (Nodes) über die Leitungen CAN_Low und CAN_High miteinander verbunden. So hat jedes Gerät, das nicht am Ende des Busses liegt, ein ankommendes und ein abgehendes Buskabel. An das Gerät am Ende des CAN-Busses, an das nur ein Buskabel angeschlossen ist, muss anstelle des zweiten Buskabels ein Abschlusswiderstand von 124 Ohm zwischen CAN_Low und CAN_High zugeschaltet werden. Node 1 Node 2 Node n 124 Ohm CAN_H (dominant high) CAN_L (dominant low) Abbildung 4-1Aufbau eines CAN-Bus-Systems 124 Ohm Einstellungen Alle Teilnehmer am CAN-Bus müssen auf dieselbe Übertragungsgeschwindigkeit eingestellt werden. Das geschieht mit dem Parameter A82 CAN-Baudrate. Die maximale Leitungslänge ist von der verwendeten Baudrate abhängig. Die folgende Tabelle zeigt die maximal zulässigen Längen über die gesamte Ausdehnung des Busses. A82 CAN-Baudrate 0:10 kbit/s 5000 m 1:20 kbit/s 2500 m 2:50 kbit/s 1000 m 3:100 kbit/s 800 m 4:125 kbit/s 500 m 5:250 kbit/s 250 m 6:500 kbit/s 100 m 7:800 kbit/s < 30 m! 8:1000 kbit/s < 10 m! Maximale Länge Nur mit Sonderbuskabel mit <= 60 nf/ km Kabelspezifikationen Es wird ein geschirmtes Kabel speziell für die CAN-Bus-Kommunikation (nach ISO 11898) empfohlen, denn nur ein geeignetes Feldbuskabel bietet die notwendigen technischen Voraussetzungen wie z.b. Wellenwiderstand und eine genügend kleine Kabelkapazität (ca. 60 nf/km) für einen fehlerfreien Betrieb besonders bei hohen Baudraten. Schirmung Der Einsatz geeigneter T-Stecker z.b. mit Schraubklemmen ermöglicht den einfachen Anschluss der einzelnen Adern des Buskabels. Die Abschirmung des Buskabels wird unter die Zugentlastung des Steckers montiert. Über das Steckergehäuse und den Sub- D-Stecker ist somit die Abschirmung korrekt mit dem Umrichter verbunden. Abschlusswiderstand Durch den in der Optionsplatine eingebauten Abschlusswiderstand ist die Realisierung des Busabschlusses sehr einfach. Durch Betätigen des Schiebeschalters in Richtung On (Gerätevorderseite) am letzten Gerät wird der Busabschluss aktiviert. 7

10 CANopen 5. Umrichtergeneration 4. Elektrische Installation In der folgenden Tabelle ist die Belegung des Sub-D-Steckers zum Anschluss eines CAN-Bus-Systems an den Umrichter dargestellt. Das Bild zeigt die Oberseite des Umrichters mit einer eingebauten Platine CAN5000. Angezeigt wird auch der Schiebeschalter zur Aktivierung des Abschlusswiderstands. PIN Signal / Funktion Beschreibung Beschaltung 1 nc Nicht belegt 2 CAN-low CAN-Low Leitung MDS 5000 off on 3 GND Signal Ground nc Nicht belegt Interner Abschlusswiderstand: 120 Ω (zuschaltbar) nc Nicht belegt 6 CAN-low CAN-Low Leitung Intern mit PIN 2 verbunden FDS 5000 on off 7 CAN-high CAN-High Leitung 8 nc Nicht belegt 9 CAN-high CAN-High Leitung Intern mit PIN 7 verbunden Baudrate und Busadresse zur Bildung der COB-ID werden über die Software eingestellt und im Paramodul nichtflüchtig gespeichert. 8

11 CANopen 5. Umrichtergeneration 5. Grundlagen CAN Bus 5 GRUNDLAGEN CAN BUS Das serielle Bussystem Controller Area Network (CAN) ist ein serielles Multi-Master- Kommunikationsprotokoll. Es wurde ursprünglich für die Vernetzung im Automobil entwickelt. Wegen der sehr guten Eigenschaften bezüglich Geschwindigkeit, Flexibilität und Robustheit wird es auch in industriellen Applikationen immer häufiger eingesetzt. Das eigentliche CAN-Protokoll entspricht dem Data Link Layer (Schicht 2) des ISO/OSI- Referenzmodells. Auf dieser Ebene können einfache oder herstellerspezifische CAN- Netze aufgebaut werden. Die Nachteile der Schicht-2-Lösung liegen im Fehlen eines standardisierten Netzwerk-Managements und in der Aufteilungsweise der Nachrichten- Identifier auf alle Teilnehmer des CAN-Netzes. CANopen Von der Anwender- und Herstellervereinigung CAN in Automation (CIA) wurden die höheren Kommunikationsschichten CAN Application Layer (CAL) und darauf aufbauend CANopen als offene Standards definiert; diese haben sich als Industriestandard etabliert. Hier sind Dienste und Protokolle für Netzwerkinitialisierung, -überwachung und -konfiguration und für Prozessdaten- und Parameter-Kommunikation definiert. Antriebstechnik bietet für die Umrichter der 5. Umrichtergeneration die Möglichkeit zur Ankopplung an den CAN-Bus über das CANopen-Profil CiA/DS-301 und alle darunterliegenden CiA-Spezifikationen (siehe Literaturverzeichnis). Der Umrichter stellt einen logischen CANopen-Slave dar, der von einem logischen CANopen-Master (Steuerung, SPS) gesteuert und parametriert wird. Für die Inbetriebnahme eines CAN-BUS Systems sind die Handbücher und Inbetriebnahmeanleitungen aller beteiligten Komponenten (CANopen-Master/Steuerung, weitere Slaves,..) zu beachten. Werden zusätzliche Informationen zum CAN-BUS oder CANopen-Profil benötigt, so kann über die Organisation CiA unter auf umfassende Literatur zugegriffen bzw. diese bezogen werden. NMT State Maschine Alle nach dem CANopen Standard arbeitenden Slaves verfügen über den selben Mechanismus, nach dem die CAN-Schnittstelle beim Netzzuschalten initialisiert und über Kommandos gesteuert werden kann. Dieser Mechanismus wird in der Network Management Zustandsmaschine dargestellt (siehe Abbildung 5-1). Ausführliche Erläuterungen befinden sich in Kapitel 8.1. Power on (1) Reset Application (7) (2a) Reset Communication (2b) (6) Initialising (2c) Pre-Operational (4b) (4a) (5a) (3a) (3b) Stopped Operational (5b) Abbildung 5-1 Network Management Zustandsmaschine In den folgenden Tabellen werden die Zustände und die möglichen Zustandsänderungen beschrieben. Der aktuelle Zustand wird durch die grüne LED an der Optionsplatine angezeigt (s. Kapitel 5). 9

12 CANopen 5. Umrichtergeneration 5. Grundlagen CAN Bus Zustandstabelle: Zustand Beschreibung grüne LED Reset Application Umrichterkonfiguration startet, gespeicherte Werte werden geladen. Aus Reset Communication Kommunikationsparameter werden auf Startwerte gesetzt. Aus Initialising CAN-Bus Anschaltung wird initialisiert. Aus Pre-Operational Umrichter ist bereit für Parametrierung zur Vorbereitung des eigentlichen Betriebes. Blinken Operational CAN-Bus Anschaltung ist in Betrieb mit allen Diensten. Ein Stopped Nahezu alle Kommunikationsaktivitäten sind gestoppt. Einzel-Flash Parameter im CANopen-System der 5. Umrichtergeneration Parameter im CANopen-System verfügen über zwei Adressen. Sie können als CANopen- oder mit der -Adresse angegeben werden. Beide greifen auf denselben Parameter zurück! In den folgenden Kapiteln sind in Parametertabellen beide Adressen angegeben. 10

13 CANopen 5. Umrichtergeneration 6. Anwenderschnittstelle der CAN-Bus-Optionsplatine 6 ANWENDERSCHNITTSTELLE DER CAN-BUS-OPTIONSPLATINE LED Der Zustand der Buskommunikation kann an der Optionsplatine abgefragt werden. Die Optionsplatine CAN5000 ist mit einer grünen und einer roten Leuchtdiode (LED) ausgestattet. Die LED s zeigen kommunikationsspezifische Zustände gemäß der CiA DR an. Dies ermöglicht eine leichte und schnelle Diagnose des CAN-Zustandes am Gerät. ROT GRÜN Abbildung 6-1 Platzierung der LED grüne LED aus (Optionsplatine nicht erkannt) 200 ms 1000 ms blinken einfach Flash (Preoperational) (Stopped) ein (Operational) rote LED aus (ok) einfach Flash (Warning Level) 200 ms 1000 ms doppelt Flash dreifach Flash (Node Guard Event) (Sync-Error) ein (Bus Off) Abbildung 6-2 Rückmeldesignale der LED 11

14 CANopen 5. Umrichtergeneration 6. Anwenderschnittstelle der CAN-Bus-Optionsplatine Tabelle für die rote LED: LED-Zustand Bedeutung Maßnahme Aus Kein Fehler, keine Warnung Keine, alles OK Einfacher Flash Min. einer der Fehlerzähler (Transmit oder Receive) im CAN-Controller hat bis zum Warnungslevel inkrementiert. Busverkabelung und CAN-Bus Bittiming aller Teilnehmer prüfen. Die Warnung setzt sich selbstständig zurück, wenn nur Teilnehmer mit identisch eingestelltem Timing kommunizieren. Doppelter Flash Node-Guarding Ereignis aufgetreten. Heartbeat-Ereignis ist passiert (noch nicht implementiert). Dreifacher Flash Sync-Error Eine Sync-Message ist nicht innerhalb der eingestellten Timeout-Zeit in Objekt 1006 empfangen worden. Timeout-Zeit korrekt einstellen oder zuverlässiges Senden des Sync im Sync-Master kontrollieren. Ein Bus-Off vom CAN-Controller festgestellt. Das Gerät nimmt an der CAN-Kommunikation nicht mehr teil. CAN-Baudrate und Busverkabelung kontrollieren und Ausund Wiedereinschalten. 12

15 CANopen 5. Umrichtergeneration 7. Aufbau der Kommunikation CANopen 7 AUFBAU DER KOMMUNIKATION CANOPEN NMT SYNC TIME STAMP EMERGENCY PDO SDO ERROR CONTROL Telegramme auf dem CAN-Bus bestehen aus 0 bis 8 Byte Nutzdaten, die in einen Telegrammrahmen eingefasst sind. Der genaue Aufbau des CAN-Telegramms ist für die Anwendung nicht wichtig. Dies wird von intelligenten CAN-Controllern übernommen. (Detailinformationen können von der Internetseite des Vereins CAN in Automation bezogen werden.) In einem CANopen DS301-System werden mehrere Telegrammdienste unterschieden: NMT SYNC TIME STAMP EMERGENCY PDO SDO ERROR CONTROL NMT, SYNC und TIME STAMP gehören zu den Broadcast-Objekten, die vom Master an alle Slaves gleichzeitig gesendet werden. EMERGENCY, PDO, SDO und ERROR CON- TROL sind Peer-to-Peer-Objekte, die vom Master an einen Slave oder umgekehrt geschickt werden. NMT- Telegramme beeinflussen die Zustandsmaschinen der CANopen-Slaves (s. Kapitel 4 NMT State Machine2). Die Befehle, die im NMT-Telegramm versendet werden, stellen für die Slaves eine Möglichkeit dar ihren Zustand zu wechseln. Das SYNC-Objekt schafft eine in der Regel zeitliche Rasterung. Bezogen auf das SYNC- Objekt können Telegramme empfangen oder gesendet werden. Das TIME-STAMP-Objekt liefert einen genauen Zeitstempel. Diese Funktion wird von den Geräten der 5. Umrichtergeneration zurzeit nicht unterstützt. Emergency-Telegramme werden durch einen geräteinternen Fehler ausgelöst. Sie werden einmal bei Auftreten und einmal bei Verschwinden des Fehlers versendet. Das eingetretene Ereignis wird im Telegramm angegeben. Ein PDO-Telegramm liefert Prozessdaten. Dabei wird bei Empfänger und Sender definiert, von welchen Parametern Inhalte geschickt werden. Im eigentlichen Telegramm werden nur die Daten dieser Parameter gesendet. Für jeden Umrichter können bis zu vier PDO-Kanäle in Sende- und Empfangsrichtung eingerichtet werden. Mit einem SDO-Telegramm werden direkt Parameter angesprochen und abgefragt. Für jeden Umrichter existieren in Empfangs- und Senderichtung vier Kanäle. Durch ERROR-CONTROL-Objekten wird das CAN-Netz überwacht. Dazu gehören BOOT-UP, NODE- und LIFE-GUARDING-Telegramme. In welchem NMT-Zustand welche Objekte aktiv sind, zeigt folgende Tabelle der Kommunikationsdienste. Kommunikationsdienst Reset App, Reset Com. Initialising Pre-Operational Operational Stopped PDO - - Aktiv - SDO - Aktiv Aktiv - SYNC - Aktiv Aktiv - Emergency - Aktiv Aktiv - Boot-Up Aktiv Network Management (NMT, Heartbeat) - Aktiv Aktiv Aktiv 13

16 CANopen 5. Umrichtergeneration 7. Aufbau der Kommunikation CANopen Identifier Um zwischen den verschiedenen Objekten und den Teilnehmern am Bus zu unterscheiden, erhält jedes Telegramm einen eindeutigen Identifier. Der Identifier wird bei CANopen COB-ID genannt. Neben der Unterscheidung zwischen Kommunikationsdiensten und Teilnehmern legt die COB-ID die Priorität eines Telegramms fest. Für die Vergabe der COB-ID existieren zwei Mechanismen: 1. Pre-defined Connection Set : Beim Kauf eines Neugerätes sind die Kommunikationsparameter nach dem Prinzip des Pre-defined Connection Set eingestellt. Dies ermöglicht eine einfache Inbetriebnahme eines normalen CAN-Netzes mit einem NMT-Master und bis zu 127 NMT-Slaves (Umrichter und weitere Geräte). Werden die SDO-Kanäle 2, 3 und 4 aktiviert, können bis zu 31 NMT-Slaves angeschlossen werden. Für die meisten Anwendungen empfiehlt sich diese Methode! 2. Dynamic Distribution : Das Prinzip der Dynamic-Distribution bietet vielfältige Möglichkeiten für die Optimierung eines komplizierten CAN-Netzes mit unterschiedlichen Teilnehmern und Aufgaben. 7.1 Pre-defined Connection Set Eine COB-ID besteht aus 11 Bit. Der Aufbau ist in nebenstehendem Bild erläutert. Die Bits 7-10 legen den Function-Code und die Bits 0-6 die Node-ID fest. Für jede Art von Functioncode Node-ID CAN-Nachricht ist ein Function-Code definiert. Bei den Peer-to-Peer-Objekten wird zum Function-Code die Node-ID (A83 Busadresse) addiert. Daraus ergibt sich die COB-ID für jede einzelne Nachricht eines jeden Teilnehmers auf dem CAN-Bus. Merke: COB-ID = Function-Code + Node-ID In den folgenden Tabellen werden die COB-IDs der verschiedenen Kommunikationsobjekte nach dem Pre-definded Connection Set beschrieben. Dazu wird zum Objekt der Function-Code, die resultierende COB-ID, den Kommunikationsparameter und die Priorität der Nachricht genannt. Tabelle der Broadcast-Objekte Objekt Function code Resultierende COB-ID Index der zugeordneten (binär) Hexadezimal / dezimal Kommunikationsparameter Priorität NMT hex 0 - höchste SYNC hex TIME STAMP hex HINWEIS Das TIME-STAMP-Objekt ist bei Geräten der 5. Umrichtergeneration nicht verfügbar! Tabelle der Peer-to-Peer-Objekte (hier ist die Node-ID des betreffenden Slaves wichtig. Sie muss zwischen 1 und 31, bei deaktivierten SDO-Kanälen 2, 3, 4 bis 127 liegen.) Objekt Resultierende COB-ID Functioncode (binär) Formel Hexadezimal dezimal EMERGENCY hex + Node-ID 81 hex FF hex Index der Kommunikationsparameter CANopen Umrichter 1014 hex, A hex PDO1 (tx) hex + Node-ID 181 hex 1FF hex hex A229.0 PDO1 (rx) hex + Node-ID 201 hex 27F hex hex A221.0 PDO2 (tx) hex + Node-ID 281 hex 2FF hex hex A230.0 PDO2 (rx) hex + Node-ID 301 hex 37F hex hex A222.0 PDO3 (tx) hex + Node-ID 381 hex 3FF hex hex A231.0 PDO3 (rx) hex + Node-ID 401 hex 47F hex hex A223.0 PDO4 (tx) hex + Node-ID 401 hex 47F hex hex A232.0 PDO4 (rx) hex + Node-ID 501 hex 5FF hex hex A224.0 SDO1 (tx) hex + Node-ID 581 hex 59F hex hex - SDO1 (rx) hex + Node-ID 601 hex 61F hex hex - Priorität hoch 14

17 CANopen 5. Umrichtergeneration 7. Aufbau der Kommunikation CANopen Resultierende COB-ID Index der Kommunikationsparameter Functioncode Objekt (binär) Formel Hexadezimal dezimal CANopen Umrichter SDO2 (tx) A0 hex + Node-ID 5A1 hex 5BF hex hex A218.1 SDO2 (rx) hex + Node-ID 621 hex 63F hex hex A218.0 SDO3 (tx) C0 hex + Node-ID 5C1 hex 5DF hex hex A219.1 Priorität SDO3 (rx) hex + Node-ID 641 hex 65F hex hex A219.0 SDO4 (tx) E0 hex + Node-ID 5E1 hex 5FF hex hex A220.1 SDO4 (rx) hex + Node-ID 661 hex 67F hex hex A220.0 ERROR CONTROL hex + Node-ID 701 hex 77F hex hex, 1017 hex - niedrig Das Pre-defined Connection Set ist dann aktiv, wenn in den Kommunikationsparametern der Wert des Function Code eingetragen ist. Dann wird automatisch zum Function Code die zugehörige Node-ID addiert. Erklärung der Abkürzungen: 1-4 Dieses Kürzel kennzeichnet den Kanal. Geräte der 5. Umrichtergeneration können gleichzeitig vier PDO und vier SDO unabhängig übertragen. (rx) Diese Kennzeichnung gibt die Objekte an, die der Umrichter vom NMT-Master empfängt. (tx) Diese Kennzeichnung gibt die Objekte an, die der Umrichter (NMT-Slave) an den Master sendet. SDO2, -3, -4 Werden bei anderen einfachen Geräten nicht angeboten. Diese zusätzlichen Kanäle können zur Erhöhung der Teilnehmeranzahl am Bus deaktiviert werden. 7.2 Dynamic Distribution Dynamic distribution In besonderen Anwendungsfällen kann es notwendig sein, die oben beschriebene Zuordnung zwischen COB-ID und den Objekten zu ändern. Möglich ist die Änderung bei folgenden Objekten: SYNC EMERGENCY PDO1, 2, 3 und 4 in beide Senderichtungen SDO2, 3 und 4 in beide Senderichtungen Die Einführung des Dynamic-Distribution-Prinzip geschieht durch Ändern der zugeordneten Kommunikationsparameter. Steht in diesen Parametern nicht der Standardwert (Functioncode aus obiger Tabelle), wird die Addition der Node-ID für die Bildung der resultierenden COB-ID nicht ausgeführt. Der Mechanismus des Predefined Connection Sets ist für die betreffende Nachricht ausgeschaltet. Vorgang Der NMT-Master überschreibt die ID, wenn sich der Umrichter (NMT-Slave) im Zustand Pre-Operational befindet. Werden Parameter geändert und anschließend die Funktionalität aktiviert (PDO s werden durch NMT-Start aktiviert und SDO s werden z.b. durch NMT-Reset-Communication neu aktiviert), gelten die neuen COB-ID s. Sollen diese Änderungen auch nach dem Ausschalten der Versorgungsspannung wirksam bleiben, muss die Aktion Werte speichern ausgelöst werden (über -Parameter A00.0 oder über CANopen Objekt 1010 Store parameters ). Beim nächsten Geräteanlauf prüft der Umrichter, ob die Werte in den zugeordneten Kommunikationsparametern auf den Standardwerten stehen (Functioncode in den Bits 7-10). Ist dies der Fall, wird nach dem Standardprinzip Pre-Defined Connection Set der Wert der Node-ID ( Parameter A83 Busadresse) hinzuaddiert. Werden keine Standardwerte festgestellt, gilt das Dynamic-Distribution-Prinzip. 15

18 CANopen 5. Umrichtergeneration 7. Aufbau der Kommunikation CANopen Beispiel 1 Sie möchten den zweiten SDO-Kanal aktivieren und schließen weniger als 64 NMT- Slaves am CAN-Bus an: Nach dem ersten Hochlauf des Umrichters mit der Busadresse 1 ist nur der SDO-Kanal 1 aktiv, SDO1 (rx) hat COB-ID 601 hex und SDO1 (tx) hat COB-ID 581 hex. Ändern Sie über den SDO-Service den Kommunikationsparameter mit Index/Subindex 1201/1 2 nd Server SDO Parameter / COB-ID Client->Server auf den Wert hex, und den Parameter 1201/2 2 nd Server SDO Parameter / COB-ID Server-> auf den Wert C1 hex. Mit einem Wechsel in die NMT-Zustände Reset-Communication oder Stop und anschließendem Wechsel zu Zustand Preoperational sind sowohl Receive- als auch Transmit-Richtung des SDO-Kanals aktiviert. Gleichzeitig werden die COB-ID s auf 641 hex für rx und 5C1 hex für tx festgelegt. Durch Werte speichern ist dieser SDO-Kanal sofort nach dem nächsten Einschalten aktiv. Diese Identifier würden standardmäßig von einem anderen Teilnehmer mit der Node-ID 65 (41 hex ) für SDO Kanal 1 benutzt werden. Dies muss verhindert werden, indem kein Teilnehmer eine Node-ID von 65 oder größer erhält. Beispiel 2 Sie möchten den PDO (tx) Objekten der drei PDO-Kanläle von Teilnehmer 1 eine höhere Priorität geben als den PDO-Objekten anderer Teilnehmer. Nehmen Sie dazu folgende Parametereinstellungen vor: Parameter 1800/1 hex 1st transmit PDO parameter / COB-ID den Identifier von PDO1 (tx) auf den Wert F0 hex einstellen und Parameter 1801/1 hex 1st transmit PDO parameter / COB-ID den Identifier von PDO2 (tx) auf den Wert F1 hex einstellen und Parameter 1802/1 hex 1st transmit PDO parameter / COB-ID den Identifier von PDO3 (tx) auf den Wert F2 hex einstellen. Damit die COB-ID s nicht mit EMERGENCY-Signalen anderer Teilnehmern kollidieren, darf kein Teilnehmer mit der Node-ID 112, 113 oder 114 mit dem Pre-Defined Connection Set arbeiten. Beispiel 3 Jede empfangene CAN-Nachricht belastet den Teilnehmer mit zusätzlicher Rechenleistung. Falls ein System in einem CAN-Netz häufig die Broadcast-Nachricht SYNC sendet und einige Teilnehmer diese nicht benötigen, kann bei den Teilnehmern der Empfang und die Verarbeitung ausgeschaltet werden: Stellen Sie den Kommunikationsparameter 1005 hex COB-ID SYNC auf einen Wert ein, der ungleich allen im Netzwerk verwendeten Identifiern ist. Hier bietet sich der Wert 7FF hex an, da dieser bei CANopen nicht verwendet wird. 16

19 CANopen 5. Umrichtergeneration 8. Datenübertragung mit PDO und SDO 8 DATENÜBERTRAGUNG MIT PDO UND SDO SDO Da der Nutzdatenaustausch die wesentliche Aufgabe eines CAN-System darstellt, wird mit der Beschreibung der Kommunikationsdienste PDO und SDO begonnen. Die Objekte NMT, SYNC, EMERGENCY und ERROR CONTROL werden in Kapitel 8 besprochen. In dem Parameterkanal können durch den SDO-Service (SDO = Service Data Object) alle Parameter des Umrichters gelesen bzw. verändert werden. Innerhalb eines SDO- Telegramms wird der gewünschte Parameter (Kommunikationsobjekt) durch Index und Subindex adressiert. 5. Umrichtergeneration mit Optionsplatine CAN 5000 Vorrat aller Kommunikationsobjekte SDO(tx) SDO(rx) Parameterkanal Parameter, Aktionen Anzeigen (Istwerte) Steuerbefehle Sollwerte Abbildung 8-1 Kommunikation über SDO-Kanal PDO Ein PDO-Telegramm dient der Übertragung von Daten, die zur Steuerung und Beobachtung des laufenden Prozesses dienen und bei denen eine kurze Übertragungszeit gefordert ist. Im Telegramm werden keine Objekte adressiert, sondern direkt die Inhalte von zuvor ausgewählten Parametern gesendet. PDO(rx) 5. Umrichtergeneration mit Optionsplatine CAN 5000 Parameterkanal Vorrat aller mappbaren Kommunikationsobjekte Mit PDO gekennzeichnete Parameter PDO(tx) 8.1 Prozessdatenübertragung mit PDO-Service Abbildung 8-2Kommunikation über PDO-Kanal Prozessdaten werden durch PDO-Telegramme übertragen. Jeder PDO-Kanal besitzt aus Sicht des Umrichters eine Empfangsrichtung (rx) und eine Senderichtung (tx). Es ist möglich, gleichzeitig bis zu vier unabhängige PDO-Kanäle zu betreiben. So kann z.b. bei der Verwendung des Achsumschalters POSISwitch AX 5000 je ein Kanal für eine Achse eingesetzt werden. Dies ermöglicht den Betrieb von vier mechanischen Achsen nacheinander an einem Umrichter. Durch die Zuordnung eines PDO-Kanals zu einer Achse ist ein einfaches und logisches Handling möglich Prozessdaten-Abbildung PDO- Mapping Mit der Prozessdatenabbildung wird festgelegt, welche Parameter (Kommunikationsobjekte) über den Prozessdatenkanal (PDO-Service) übertragen werden. Geräte der 5. Umrichtergeneration unterstützen eine flexible Abbildung der Kommunikationsobjekte auf die PDO-Kanäle. Dieser Mechanismus wird PDO-Mapping genannt. Für jeden PDO-Kanal existiert für jede Senderichtung ein Parameter mit sechs Subelementen. In die Subelemente werden die Adressen der Parameter eingetragen, deren Inhalte über den PDO-Kanal übertragen werden. Je nach Zahl und Größe der eingetragenen Objekte erwartet der Umrichter eine entsprechende Anzahl von Bytes im PDO-Telegramm. Werden mehr Bytes empfangen, werden die überschüssigen Daten ignoriert; kommen weniger Bytes an, bleiben die nicht vollständig beschriebenen Zielobjekte unverändert. 17

20 CANopen 5. Umrichtergeneration 8. Datenübertragung mit PDO und SDO Einstellung über CANopen mit SDO- Telegramm Das Mapping kann über zwei Methoden eingestellt werden: In einem CANopen-System mit einem SDO-Telegramm In der Parameterliste der Software POSITool Bei beiden Mechanismen wird der Mapping-Parameter bzw. eines seiner Subelemente adressiert. Im SDO-Telegramm wird er mit der CANopen-, in POSITool mit der -Adresse angesprochen. Ein Subelement des Mappings-Parameters ist vier Byte lang. Es wird durch das SDO- Telegramm mit Index, Subindex und optional der Bitlänge des abzubildenden Parameters beschrieben. Die Bitlänge des gemappten Parameters muss beim Senden zum Umrichter nicht angegeben werden; sie wird beim Lesen aus dem Umrichter geliefert. Als Beispiel ist untenstehend die Auswahl des Parameters 2808 / 0 (Parameter E08 n- Motor mit 16 Bit Datenbreite) dargestellt, wie es in einem SDO-Telegramm übertragen wird. Soll der Parameter an erster Stelle auf den 1.PDO (rx)-kanal gemappt werden, muss das Telegramm an den Parameter mit Index 1600 und Subindex 1 adressiert werden. LSB MSW 1. Byte 2. Byte 3. Byte 4. Byte Länge Subindex LSB MSB In Bit Index Länge Subindex Index 10 hex 00 hex 08 hex 28 hex über POSITool In der Software POSITool wird das Mapping in der Parameterliste eingestellt. Dazu muss in der Parameterliste des Globalbereichs der zum jeweiligen Kanal gehörige Parameter aufgerufen werden (im Bild: A225). In den Parameterelementen 0 bis 5 werden die Koordinaten der Parameter eingetragen, die auf das 1. PDO (rx)-telegramm abgebildet werden sollen. Im untenstehenden Bild ist der Parameter A180 der erste gemappte Parameter. Abbildung 8-3 Mapping in der Parameterliste (POSITool) Werden Parameter aus einer Achse gemappt, muss das Präfix angegeben werden: 2.B11 (Motornennleistung, Parameter der zweiten Achse) Die Gesamtlänge der gemappten Parameter darf 8 Byte nicht überschreiten! Die Mapping-Parameter der Kanäle und ihre Subelemente werden in Kapitel angegeben. Liste der auf Prozessdaten abbildbaren Parameter Das PDO-Mapping kann nicht bei allen Parametern angewandt werden. Die abbildbaren Parameter werden in der Parameterliste bei den Feldbushinweisen durch das Kürzel PDO gekennzeichnet. HINWEIS Die Gesamtlänge der gemappten Parameter darf 8 Byte nicht überschreiten. Stellen Sie sicher, dass die Gesamtlänge maximal 8 Byte beträgt. 18

Zubehör-Einbauanleitung

Zubehör-Einbauanleitung Unterbau- Bremswiderstand RB 5000 Zubehör-Einbauanleitung 5. STÖBER Umrichtergeneration EINBAU BELEGUNGEN V 5.3 03/2007 D MA KIA AH Feldbus Applikationen POSI Switch Zubehör-Einbauanl. Unterbaubremswiderstand

Mehr

für POSIDRIVE FDS 4000

für POSIDRIVE FDS 4000 AS-Interface Ankopplung für Frequenzumrichter POSIDRIVE FDS 4000 Dokumentation Vor der Inbetriebnahme unbedingt diese Dokumentation, sowie die Montage- und Inbetriebnahmeanleitung für POSIDRIVE FDS 4000

Mehr

Anwendungshinweis. CAN Gateway-Modul 750-658. Verwendung der Bibliothek WagoLib_CAN_Gateway_02.lib. A500680 Deutsch Version 1.1.0

Anwendungshinweis. CAN Gateway-Modul 750-658. Verwendung der Bibliothek WagoLib_CAN_Gateway_02.lib. A500680 Deutsch Version 1.1.0 CAN Gateway-Modul 750-658 Verwendung der Bibliothek WagoLib_CAN_Gateway_02.lib Deutsch Version 1.1.0 Impressum Copyright 2013 by WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG Alle Rechte vorbehalten. WAGO Kontakttechnik

Mehr

Automation Solutions. Handbuch. CANopen Gateway 716459. Beschreibung von CANopen Gateway in Verbindung mit LOCC-Box-Net 716410. Version 1.

Automation Solutions. Handbuch. CANopen Gateway 716459. Beschreibung von CANopen Gateway in Verbindung mit LOCC-Box-Net 716410. Version 1. Automation Solutions Handbuch CANopen Gateway 716459 Beschreibung von CANopen Gateway in Verbindung mit LOCC-Box-Net 716410. Version 1.00 Das vorliegende Handbuch ist Bestandteil des Gerätes und enthält

Mehr

CAN-Schnittstelle für FMS. Einführung

CAN-Schnittstelle für FMS. Einführung Einführung CAN-Schnittstelle für FMS Dieses Dokument enthält Informationen zum FMS-Standard. Der FMS-Standard ist eine von mehreren Lkw-Herstellern entwickelte, offene Schnittstelle. FMS-Standard description

Mehr

NanoCAN & NanoJEasy. Software training

NanoCAN & NanoJEasy. Software training NanoCAN & NanoJEasy Software training NanoCAN NanoCAN ist ein nützliches Tool für: - Prüfung - Fehlersuche und -behebung - Firmware-Updates Unsere Steuerungen sind immer CAN-Slaves. Aus diesem Grund stehen

Mehr

Benutzerhandbuch (Originalanleitung) User Manual (Translation of original instruction)

Benutzerhandbuch (Originalanleitung) User Manual (Translation of original instruction) Benutzerhandbuch (Originalanleitung) User Manual (Translation of original instruction) Linear-Wegsensoren Serie HLT 1100 mit CANopen Schnittstelle Linear Transducer Series HLT 1100 with CANopen Interface

Mehr

EtherCAT für die Fabrikvernetzung. EtherCAT Automation Protocol (EAP)

EtherCAT für die Fabrikvernetzung. EtherCAT Automation Protocol (EAP) EtherCAT für die Fabrikvernetzung EtherCAT Automation Protocol (EAP) Inhalt sebenen Struktur Daten-Struktur 1. sebenen Feldebene (EtherCAT Device Protocol) Leitebene (EtherCAT Automation Protocol) 2. EAP

Mehr

Anbindung WAGO CANopen Controller 750-837 über OPC Server und PCAN PCI Karte Anwendungshinweis

Anbindung WAGO CANopen Controller 750-837 über OPC Server und PCAN PCI Karte Anwendungshinweis Anbindung WAGO CANopen Controller 750-837 über OPC Server und PCAN PCI Karte, Deutsch Version 1.0.0 2 Allgemeines Copyright 2003 by WAGO Kontakttechnik GmbH Alle Rechte vorbehalten. WAGO Kontakttechnik

Mehr

Kommunikations- / Funktionshandbuch

Kommunikations- / Funktionshandbuch Motion Control Serie MCBL 300x CO Serie MCDC 300x CO Serie 3564...B CO Serie 32xx...BX4 CO Serie 22xx...BX4 COD Kommunikations- / Funktionshandbuch DE WE CREATE MOTION Impressum Version: 2. Auflage, 08.11.2013

Mehr

PROFIBUS DP Feldbusdokumentation

PROFIBUS DP Feldbusdokumentation PROFIBUS DP Feldbusdokumentation 5. Umrichtergeneration GRUNDLAGEN KONFIGURATION PARAMETER V 5.3 03/2007 D MA KIA AH Feldbus Applikationen POSI Switch PROFIBUS DP 5. Umrichtergeneration Inhaltsverzeichnis

Mehr

WebEx Sitzungstypen. SINUMERIK 810D/840Di/840D. eps Network Services WebEx SC5.0 Sitzungstypen. White Paper 11/2006 --

WebEx Sitzungstypen. SINUMERIK 810D/840Di/840D. eps Network Services WebEx SC5.0 Sitzungstypen. White Paper 11/2006 -- 1 SINUMERIK 810D/840Di/840D eps Network Services White Paper 11/2006 -- Sicherheitshinweise Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von Sachschäden

Mehr

DriveServer-Leitfaden CANopen

DriveServer-Leitfaden CANopen DRIVECOM DriveServer-Leitfaden CANopen Entwicklung eines DriveServer-kompatiblen OPC- Busservers für CANopen-Anschaltbaugruppen Version 1.0, 23. April 2003 Herausgeber: DRIVECOM Nutzergruppe e.v. Postfach

Mehr

Benutzerhandbuch der CANopen-Schnittstelle zum Druckmessumformer HDA 7000 CANopen

Benutzerhandbuch der CANopen-Schnittstelle zum Druckmessumformer HDA 7000 CANopen Benutzerhandbuch der CANopen-Schnittstelle zum Druckmessumformer HDA 7000 CANopen Firmware Version 01 Release 10 Benutzerhandbuch der CANopen-Schnittstelle, HDA 7000 CANopen Seite 2 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Benutzerhandbuch. Absolute. Sense it! Connect it! Bus it! Solve it!

Benutzerhandbuch. Absolute. Sense it! Connect it! Bus it! Solve it! Benutzerhandbuch Absolute SINGLETURN/ MULTITURN Drehgeber für CANopen Sense it! Connect it! Bus it! Solve it! Hans Turck GmbH & Co. KG Urheberrechtschutz Für diese Dokumentation besteht Urheberrechtschutz

Mehr

POSIDYN SDS 5000 Handbuch Integrated Bus

POSIDYN SDS 5000 Handbuch Integrated Bus POSIDYN SDS 5000 Handbuch Integrated Bus IGB-Motionbus Fernwartung V 5.4 04/2009 DE MA KIA AH Feldbus Applikationen POSI Switch Inhaltsverzeichnis i Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung... 1 1.1 Willkommen...

Mehr

Tebis Applikationsbeschreibung

Tebis Applikationsbeschreibung Tebis Applikationsbeschreibung WDL510A Tebis KNX Bewegungsmelder Zweikanal-Bewegungsmelder Elektrische / mechanische Daten: siehe Bedienungsanleitung Bestellnummern Bezeichnung WYT51x Bewegungsmelder WYT51x

Mehr

Inhalt 1 Inbetriebnahme 2 Erläuterungen zum Gateway 3 Bedienung der App 4 Hinweise zur Fehlerbehebung. 1 - Inbetriebnahme. 1.1 - Gateway anschließen

Inhalt 1 Inbetriebnahme 2 Erläuterungen zum Gateway 3 Bedienung der App 4 Hinweise zur Fehlerbehebung. 1 - Inbetriebnahme. 1.1 - Gateway anschließen Inhalt 1 Inbetriebnahme 2 Erläuterungen zum Gateway 3 Bedienung der App 4 Hinweise zur Fehlerbehebung 1 - Inbetriebnahme Nachdem Sie die WeatherHub App von TFA Dostmann aus dem Apple App Store oder dem

Mehr

TECHNISCHE DOKUMENTATION GSM MODEM SPZ-GSM-MODEM

TECHNISCHE DOKUMENTATION GSM MODEM SPZ-GSM-MODEM TECHNISCHE DOKUMENTATION GSM MODEM SPZ-GSM-MODEM Technische Daten GSM-Modem Type: Bestellnummer: Gewicht: Spannungsversorgung: Leistungsaufnahme: Betriebstemperatur: Lagertemperatur: Relative Luftfeuchtigkeit:

Mehr

Kontroller - ETS - Hilfsmittel Produktreihe TJ Software Zeitmanagement. TJ101B - TJ105B (Software) 6.55. Umgebung TJ101. Heizung.

Kontroller - ETS - Hilfsmittel Produktreihe TJ Software Zeitmanagement. TJ101B - TJ105B (Software) 6.55. Umgebung TJ101. Heizung. Kontroller - ETS - Hilfsmittel Produktreihe TJ Software Zeitmanagement TJ101B - TJ105B (Software) Umgebung TJ101 Zeit, Datum Heizung Fernladung Beleuchtung Befehle Lüftung Ausnahmesteuerungen Warmwasserbereitung

Mehr

SINAMICS S120. Inbetriebnahmehandbuch 01/2013 CANopen-Schnittstelle SINAMICS

SINAMICS S120. Inbetriebnahmehandbuch 01/2013 CANopen-Schnittstelle SINAMICS SINAMICS S120 Inbetriebnahmehandbuch 01/2013 SINAMICS s Vorwort Einführung 1 SINAMICS S120 Inbetriebnahmehandbuch Voraussetzungen zur Inbetriebnahme 2 Inbetriebnahme 3 Berechnung/Umrechnung Soll-/Istwerte

Mehr

2-fach Binäreingang, UP Typ: 6963 U

2-fach Binäreingang, UP Typ: 6963 U Der 2-fach Binäreingang dient zur Abfrage von 230V-Kontakten und kann in in handelsübliche UP-Dosen oder Feuchtraum-Abzweigdosen eingesetzt werden. Ebenso ermöglicht das Gerät die problemlose Integration

Mehr

Sensors Monitoring Systems

Sensors Monitoring Systems Sensors Monitoring Systems Dr.E.Horn GmbH Im Vogelsang 1 71101 Schönaich Germany Tel: +49 7031 6302-0 info@dr-horn.org DK 002629 Rev: 2 01.07.2015 1 /14 Absolut-Drehgeber Absolut-Encoder EGD50.5X und EGD50.7X

Mehr

ProfiTrace Inbetriebnahme Checkliste für DP (1)

ProfiTrace Inbetriebnahme Checkliste für DP (1) ProfiTrace Inbetriebnahme Checkliste für DP (1) Beschreibung: Testfälle für die Inbetriebnahme sowie Funktionsprüfung eines PROFIBUS DP Netzwerkes mit dem ProfiTrace Analyzer. 1. Leitung Verantwortliche

Mehr

Installationsanleitung

Installationsanleitung Installationsanleitung Zubehör, Luft/Wasserwärmepumpe in Splitausführung 6 720 801 399-00.1I HHM-17-1 Vor Montage und Wartung sorgfältig lesen. 6 720 803 882 (2012/06) Inhaltsverzeichnis Wichtige Informationen

Mehr

Controlbox Zubehör-Einbauanleitung

Controlbox Zubehör-Einbauanleitung Controlbox Zubehör-Einbauanleitung POSIDRIVE FAS 4000 POSIDRIVE FDS 4000 POSIDYN SDS 4000 POSIDRIVE MDS5000 POSIDRIVE FDS 5000 FUNKTIONEN BELEGUNGEN ZUBEHÖR V 1.3 03/2007 D MA KIA AH Feldbus Applikationen

Mehr

www.guentner.de Schnittstellenspezifikation Profibus GHM spray

www.guentner.de Schnittstellenspezifikation Profibus GHM spray Schnittstellenspezifikation Profibus GHM spray Profibus Parameter Spezifikation für das Güntner Communication Modul (GCM) des Güntner Hydro Managements (GHM spray) www.guentner.de Seite 2 / 22 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Ankopplung GSM Interface an FAT2002 (GSM-Option)

Ankopplung GSM Interface an FAT2002 (GSM-Option) Ankopplung GSM Interface an FAT2002 (GSM-Option) ab Firmware-Version 4.24.10.1 Allgemeines Das FAT2002 stellt eine Übermittlung von Meldungen per SMS bereit. Die Meldungen aus der BMZ werden im FAT gemäß

Mehr

Binäreingang, 4fach, 230 V, REG ET/S 4.230, GH Q605 0010 R0001

Binäreingang, 4fach, 230 V, REG ET/S 4.230, GH Q605 0010 R0001 , GH Q605 0010 R0001 Der Binäreingang ist ein Reiheneinbaugerät zum Einbau in Verteiler. Die Verbindung zum EIB wird über die Datenschiene hergestellt. Er dient zum Anschluß von konventionellen 230 V-Schalt-

Mehr

Serielle Datenauswertung

Serielle Datenauswertung Serielle Datenauswertung Liebherr Temperature Monitoring Serial Interface Kälte-Berlin Inh.: Christian Berg Am Pfarracker 41 12209 Berlin Fon: +49 (0) 30 / 74 10 40 22 Fax: +49 (0) 30 / 74 10 40 21 email:

Mehr

2.4 Einführung in Controller Area Network (CAN)

2.4 Einführung in Controller Area Network (CAN) 2.4 Einführung in Controller Area Network (CAN) Dieser Darstellung von Grundlagen des CAN liegt folgende Literatur zugrunde: Becker, Norbert Automatisierungstechnik Kamprath-Reihe im Vogelverlag 2006 Zeltwanger,

Mehr

Installation HARDWARE:

Installation HARDWARE: Installation HARDWARE: Interfacekarte PCI Computer ausschalten fiinterfacekarte in PCI-Slot stecken und mit Schraube befestigen. 1.0 Interfacekarte ISA Hardwaremodifikation: Auf der Interfacekarte vor

Mehr

FAQ USB Transfer. USB Transfer FAQ

FAQ USB Transfer. USB Transfer FAQ FAQ USB Transfer USB Transfer FAQ Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 2 1 Sicherheitshinweise... 3 2 Voraussetzungen für einen Transfer über USB... 5 2.1 Freigegebene Bediengeräte... 6 3 USB-Treiber

Mehr

Gerätehandbuch Drehgeber mit CANopen Schnittstelle. RM7xxx RN7xxx. 704434/01 08 / 2010 Ident-Nr. 685290-01

Gerätehandbuch Drehgeber mit CANopen Schnittstelle. RM7xxx RN7xxx. 704434/01 08 / 2010 Ident-Nr. 685290-01 Gerätehandbuch Drehgeber mit CANopen Schnittstelle RM7xxx RN7xxx 704434/01 08 / 2010 Ident-Nr. 685290-01 Inhalt 1 Vorbemerkung.................................................. 4 1.1 Verwendete Symbole.........................................

Mehr

Zeiterfassung-Konnektor Handbuch

Zeiterfassung-Konnektor Handbuch Zeiterfassung-Konnektor Handbuch Inhalt In diesem Handbuch werden Sie den Konnektor kennen sowie verstehen lernen. Es wird beschrieben wie Sie den Konnektor einstellen und wie das System funktioniert,

Mehr

Turmgasse 4. 89073 Ulm. Tel. 0731 / 97057-0 Fax 0731 / 97057-39. email info@frenzel-berg.de. frenzel + berg electronic. CANopen.

Turmgasse 4. 89073 Ulm. Tel. 0731 / 97057-0 Fax 0731 / 97057-39. email info@frenzel-berg.de. frenzel + berg electronic. CANopen. Turmgasse 4 89073 Ulm Tel. 0731 / 97057-0 Fax 0731 / 97057-39 email info@frenzel-berg.de frenzel + berg CANopen guideline (as used in EASY-Components by frenzel + berg ) 1 Einleitung CAN steht für Controller

Mehr

AMB8460 und AMB2560 Schnell Start

AMB8460 und AMB2560 Schnell Start AMB8460 und AMB2560 Schnell Start Version 1.1 AMBER wireless GmbH Albin-Köbis-Straße 18 51147 Köln Tel. 02203-6991950 Fax 02203-459883 email info@amber-wireless.de Internet http://www.amber-wireless.de

Mehr

ERZ 2000. Bedienung mit PC, lokal oder remote

ERZ 2000. Bedienung mit PC, lokal oder remote ERZ 2000 Bedienung mit PC, lokal oder remote Zustands-Mengenumwerter ERZ 2004 Brennwert-Mengenumwerter ERZ 2104 Dichte-Mengenumwerter ERZ 2002 Brennwert-Mengenumwerter mit Dichte ERZ 2102 RMG Messtechnik

Mehr

Bedienungsanleitung. Q-Safe. Version 201402 Dokument 841681

Bedienungsanleitung. Q-Safe. Version 201402 Dokument 841681 Bedienungsanleitung Q-Safe Version 201402 Dokument 841681 INHALT 1. Sicherheitshinweise 5 1.1. Allgemeines 5 1.2. Prüfliste Sicherheit 5 1.3. Begriffe 5 2. Verwendung 6 2.1. Allgemeines 6 2.2. Alarmausgang

Mehr

Anschluss eines WZ 10D IN an ein ewon2001

Anschluss eines WZ 10D IN an ein ewon2001 Anschluss eines WZ 10D IN an ein ewon2001 Seite 1 von 10 ewon Technical Note Nr. 020 Version 1.0 Kombination aus ewon2001 + WZ 10 D IN Modul Konfiguration samt Alarmversendung per SMS Übersicht 10.06.2008/SI

Mehr

Handbuch. BC 58 mit INTERBUS-S / K2. hohner Elektrotechnik Werne. Inhalt. Über dieses Handbuch...2. Sicherheits- und Betriebshinweise...

Handbuch. BC 58 mit INTERBUS-S / K2. hohner Elektrotechnik Werne. Inhalt. Über dieses Handbuch...2. Sicherheits- und Betriebshinweise... Handbuch BC 58 mit INTERBUS-S / K2 Inhalt Über dieses Handbuch...2 Sicherheits- und Betriebshinweise...2 1 Einleitung...2 2 Datenverkehr über INTERBUS-S...3 3 Inbetriebnahme...3 4 Technische Daten...4

Mehr

SIMATIC. Component based Automation SIMATIC imap - Einstellungen unter Windows XP SP2. SIMATIC imap unter Windows XP SP2-1. Einstellungen anpassen 2

SIMATIC. Component based Automation SIMATIC imap - Einstellungen unter Windows XP SP2. SIMATIC imap unter Windows XP SP2-1. Einstellungen anpassen 2 SIMATIC imap unter Windows XP SP2-1 Einstellungen anpassen 2 SIMATIC Literatur 3 Component based Automation SIMATIC imap - Einstellungen unter Windows XP SP2 Bedienanleitung (kompakt) Ausgabe 09/2004 A5E00352833-01

Mehr

Version 1.5-03/08. DiMAX 100A PC Modul 8175001

Version 1.5-03/08. DiMAX 100A PC Modul 8175001 DiMAX 100A PC Modul 8175001 Version 1.5-03/08 INFORMATION Das DiMAX PC Modul ermöglicht Ihnen mittels PC ein Update von MZS-III-Zentralen und DIMAX -Busgeräten ohne DIMAX Zentralen 800Z oder 1200Z. Bequemes

Mehr

Workshop SQL Server-Installation Installation des Microsoft SQL Server 2005 EXPRESS

Workshop SQL Server-Installation Installation des Microsoft SQL Server 2005 EXPRESS Herzlich willkommen zu den Workshops von Sage. In diesen kompakten Anleitungen möchten wir Ihnen Tipps, Tricks und zusätzliches Know-how zu Ihrer Software von Sage mit dem Ziel vermitteln, Ihre Software

Mehr

WAGO-I/O-SYSTEM an ABB-Robotersteuerungen Anwendungshinweis

WAGO-I/O-SYSTEM an ABB-Robotersteuerungen Anwendungshinweis WAGO-I/O-SYSTEM an ABB-Robotersteuerungen A100500, Deutsch Version 1.0.0 ii Allgemeines Copyright 2001 by WAGO Kontakttechnik GmbH Alle Rechte vorbehalten. WAGO Kontakttechnik GmbH Hansastraße 27 D-32423

Mehr

Montageanleitung multicontrol Erweiterungsmodule

Montageanleitung multicontrol Erweiterungsmodule Montageanleitung multicontrol Erweiterungsmodule Druckhaltung Expansion Nachspeisung Entgasung 1. Allgemein multicontrol Erweiterungsmodul analoge Fernmeldungen Das Erweiterungsmodul bietet die Ausgabe

Mehr

Technical Note 0102 Gateway

Technical Note 0102 Gateway Technical Note 0102 Gateway MBus Zähler von Kamstrup auslesen - 1 - Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines... 3 1.1 Information... 3 1.2 Hinweis... 3 2 Gateway konfigurieren... 4 2.1 Kommunikationseinstellungen...

Mehr

Schnittstelle RS 232, UP RS 232 UP, WS, GJ B000 6133 A0037

Schnittstelle RS 232, UP RS 232 UP, WS, GJ B000 6133 A0037 Über die serielle Schnittstelle kann ein Der RS 232-Verbindung erfolgt über 2 PC, ein Drucker oder ein anderes Ge- eine D-Sub-9-Buchse. Die Schnittstelle 2 rät mit einer RS 232-Schnittstelle an den EIB

Mehr

Tebis Applikationsbeschreibung

Tebis Applikationsbeschreibung Tebis Applikationsbeschreibung TL224B V 2.x Rollladen / Jalousien TL226B V 2.x Rollladen / Jalousien Bestellnummern Bezeichnung TXA 224 TXA 226 Jalousienausgang 4fach 230V~ Jalousienausgang 4fach 24V DC

Mehr

TC-GEN Parametrierung via PC-Software

TC-GEN Parametrierung via PC-Software TC-GEN Parametrierung via PC-Software Die Notstromautomatik TC-GEN lässt sich sehr komfortabel über die TCGen Konfigurationssoftware parametrieren. Verdrahtung der TCGEN (Visualisierungs-Modul, Mess-Modul

Mehr

Beschreibung EtherNet/IP Prozessschnittstelle

Beschreibung EtherNet/IP Prozessschnittstelle Beschreibung EtherNet/IP Prozessschnittstelle Version 1.0 1 Inhaltsverzeichnis 1. Vorbemerkung... 3 2. Allgemeines... 3 3. EtherNet/IP Einstellungen... 3 3.1 Kontrollbytes... 4 3.2 Segmentierung... 4 3.2.1

Mehr

Merkblatt: HSM. Version 1.01. Systemvoraussetzungen, Setup und Trouble Shooting. pdfsupport@pdf-tools.com

Merkblatt: HSM. Version 1.01. Systemvoraussetzungen, Setup und Trouble Shooting. pdfsupport@pdf-tools.com Merkblatt: HSM Version 1.01 Systemvoraussetzungen, Setup und Trouble Shooting Kontakt: pdfsupport@pdf-tools.com Besitzer: PDF Tools AG Kasernenstrasse 1 8184 Bachenbülach Schweiz www.pdf-tools.com Copyright

Mehr

Die automatische Clientkonfiguration durch den DHCP-Server geschieht folgendermaßen:

Die automatische Clientkonfiguration durch den DHCP-Server geschieht folgendermaßen: Default Gateway: 172.16.22.254 Ein häufiger Fehler in den Konfigurationen liegt darin, dass der Netzanteil des Default Gateway nicht mit dem Netzanteil der IP-Adresse des Rechners übereinstimmt. 4.4 DHCP-Service

Mehr

Funktion und Anwendung der LabVIEW-Bausteine

Funktion und Anwendung der LabVIEW-Bausteine ECOVARIO Funktion und Anwendung der LabVIEW-Bausteine Technische Änderungen vorbehalten! 1 bisherige Ausgaben: Ausgabe Bemerkung Juli 2014 Erstausgabe Impressum Alle Rechte bei: Jenaer Antriebstechnik

Mehr

USB-DMX STAGE-PROFI MK3. Bedienungsanleitung

USB-DMX STAGE-PROFI MK3. Bedienungsanleitung USB-DMX STAGE-PROFI MK3 Bedienungsanleitung USB-DMX STAGE-PROFI MK3 2 Beschreibung Das USB-DMX STAGE-PROFI MK3 Interface ist für die raue Bühnenumgebung ausgelegt. Untergebracht in einem Aluminiumgehäuse

Mehr

WS19KK Positionssensor Absolut-Encoder

WS19KK Positionssensor Absolut-Encoder WS19KK Positionssensor Robuster Sensor mit Industrie-Encoder Schutzart IP64 Meßbereich: 0... 2000 mm bis 0... 15000 mm Mit -Ausgang Technische Daten Ausgangsarten bei 12 Bit/Umdrehung (4096 Schritte/Umdrehung)

Mehr

Diagnose-Anzeigen: mit LEDs - Empfang eines Telegramms - Absenden eines Telegramms - RS485 Bus-Kollision - 5 VDC-Speisung

Diagnose-Anzeigen: mit LEDs - Empfang eines Telegramms - Absenden eines Telegramms - RS485 Bus-Kollision - 5 VDC-Speisung Anleitung XX Typen EVC 0EVC Unidirektionales RS Gateway für Sensoren, welche auf der EnOcean Funktechnologie basieren. Bidirektionales RS Gateway für Sensoren und Aktoren, welche auf der EnOcean Funktechnologie

Mehr

2 Sunny WebBox in ein bestehendes lokales Netzwerk (LAN) einbinden

2 Sunny WebBox in ein bestehendes lokales Netzwerk (LAN) einbinden SUNNY WEBBOX Kurzanleitung zur Inbetriebnahme der Sunny WebBox unter Windows XP Version: 1.0 1 Hinweise zu dieser Anleitung Diese Anleitung unterstützt Sie bei der Inbetriebnahme der Sunny WebBox in ein

Mehr

Software Release Notes

Software Release Notes Software Release Notes dss V1.8.1 Mit den Software Release Notes (SRN) informiert die aizo ag über Software-Änderungen und -Aktualisierungen bei bestehenden Produkten. Dokument-Nummer SRN-2013-04 Datum

Mehr

Inhalt. Pegelumsetzer USB/MP Interface zwischen einer USBund einer MP-Schnittstelle

Inhalt. Pegelumsetzer USB/MP Interface zwischen einer USBund einer MP-Schnittstelle ZIP-USB- Pegelumsetzer USB/ Interface zwischen einer USBund einer -Schnittstelle Inhalt Technische Daten 2 Sicherheitshinweise 2 Produktmerkmale 2 Lokaler Anschluss an Servicebuchse 4 Lokaler Anschluss

Mehr

E-Mails in einem lokalen Netzwerk senden mit einem WAGO Controller 750-842 Anwendungshinweis

E-Mails in einem lokalen Netzwerk senden mit einem WAGO Controller 750-842 Anwendungshinweis E-Mails in einem lokalen Netzwerk senden mit einem WAGO Controller 750-842, Deutsch Version 1.0.2 ii Allgemeines Copyright 2002 by WAGO Kontakttechnik GmbH Alle Rechte vorbehalten. WAGO Kontakttechnik

Mehr

Technische Information. Der CAN-Datenbus. Geschichte des CAN-Datenbusses. Was bedeutet eigentlich CAN: CAN steht für Controller Area Network

Technische Information. Der CAN-Datenbus. Geschichte des CAN-Datenbusses. Was bedeutet eigentlich CAN: CAN steht für Controller Area Network 1 Hella KGaA Hueck & Co., Lippstadt 12. Dezember 2003 1-9 Der CAN-Datenbus Geschichte des CAN-Datenbusses 1983 Beginn der CAN Entwicklung. 1985 Beginn der Kooperation mit Intel zur Chipentwicklung. 1988

Mehr

instabus Anschluss- und Abzweigklemme Eingang: Anzahl: 6

instabus Anschluss- und Abzweigklemme Eingang: Anzahl: 6 Produktname: Universal-Binäreingang 6fach 24 V AC/DC Bauform: Reiheneinbau Artikel-Nr.: 1068 00 ETS-Suchpfad: Gira Giersiepen / Eingabe / Binäreingang, 6fach / Universal-Binäreingang 6fach REG Funktionsbeschreibung:

Mehr

Leitfaden für eine erfolgreiche Inbetriebnahme der Profibus-Master Schnittstelle des Anybus X-gateway

Leitfaden für eine erfolgreiche Inbetriebnahme der Profibus-Master Schnittstelle des Anybus X-gateway Leitfaden für eine erfolgreiche Inbetriebnahme der Profibus-Master Schnittstelle des Anybus X-gateway Haftungsausschluß Die Schaltungen in diesem Dokument werden zu Amateurzwecken und ohne Rücksicht auf

Mehr

ANLEITUNG Vers. 22.04.2014. EAP Gateway mit Webserver Modbus TCP/IP Slave - Modbus RTU Master

ANLEITUNG Vers. 22.04.2014. EAP Gateway mit Webserver Modbus TCP/IP Slave - Modbus RTU Master ANLEITUNG Vers. 22.04.2014 EAP Gateway mit Webserver Modbus TCP/IP Slave - Modbus RTU Master Allgemeine Beschreibung Das Gateway mit Webserver Modbus TCP/IP Slave Modbus RTU Master ist ein Gerät, welches

Mehr

SMS Versand/Empfang mit TOPASS Modem 761-510 und Siemens S7 Anwendungshinweis

SMS Versand/Empfang mit TOPASS Modem 761-510 und Siemens S7 Anwendungshinweis SMS Versand/Empfang mit TOPASS Modem 761-510 und Siemens S7 A100903, Deutsch Version 1.0.0 ii Allgemeines Copyright 2009 by WAGO Kontakttechnik GmbH & Co.KG Alle Rechte vorbehalten. WAGO Kontakttechnik

Mehr

Technisches Handbuch MDT IP Interface SCN

Technisches Handbuch MDT IP Interface SCN Technisches Handbuch MDT IP Interface SCN Adresse MDT technologies GmbH Geschäftsbereich Gebäudeautomation Papiermühle 1 51766 Engelskirchen Internet: www.mdtautomation.de E-mail: automation@mdt.de Tel.:

Mehr

U.motion. U.motion Control. Technisches Handbuch. Control-App für ios-geräte. 04/2014 Version 1.0.1. www.merten.com

U.motion. U.motion Control. Technisches Handbuch. Control-App für ios-geräte. 04/2014 Version 1.0.1. www.merten.com U.motion U.motion Control Control-App für ios-geräte 04/2014 Version 1.0.1 www.merten.com ALLGEMEINE INFORMATIONEN Schneider Electric GmbH c/o Merten Gothaer Straße 29, 40880 Ratingen www.merten.de www.merten-austria.at

Mehr

Dokumentation RabattManagerLX Pro. Version 1.0.901.1

Dokumentation RabattManagerLX Pro. Version 1.0.901.1 Dokumentation RabattManagerLX Pro Version 1.0.901.1 Dokumentation RabattManagerLX Pro Version 1.0.901.1 Was ist RabattManagerLX Pro? RabattManagerLX Pro ist ein Programm um individuelle Warengruppen-Rabatte

Mehr

ATA Festplatte. Hinweis: Online-Anweisungen finden Sie unter der Adresse http://www.apple.com/support/doityourself/.

ATA Festplatte. Hinweis: Online-Anweisungen finden Sie unter der Adresse http://www.apple.com/support/doityourself/. Deutsch Anweisungen zum Aus- und Einbau ATA Festplatte AppleCare Bitte folgen Sie diesen Anweisungen gewissenhaft. Geschieht dies nicht, können kann Ihr Computersystem beschädigt werden, und Ihr Garantieanspruch

Mehr

METTLER TOLEDO ETHERNET-Option

METTLER TOLEDO ETHERNET-Option Diese Anleitung beschreibt die Konfiguration und den Test der METTLER TOLEDO ETHERNET- Option für den Einsatz in einem Netzwerk. Die grundlegende Konfiguration der ETHERNET-Option ist über das Vision-Menü

Mehr

Simatic. Liesmich Runtime Advanced. Allgemeine Hinweise 1. Verbesserungen in Update 5 2. Verbesserungen in Update 4 3. Verbesserungen in Update 3 4

Simatic. Liesmich Runtime Advanced. Allgemeine Hinweise 1. Verbesserungen in Update 5 2. Verbesserungen in Update 4 3. Verbesserungen in Update 3 4 Allgemeine Hinweise 1 Verbesserungen in Update 5 2 Simatic Verbesserungen in Update 4 3 Verbesserungen in Update 3 4 Liesmich 11/2012 Rechtliche Hinweise Warnhinweiskonzept Dieses Handbuch enthält Hinweise,

Mehr

KURZANLEITUNG FÜR DIE. Installation von Nokia Connectivity Cable Drivers

KURZANLEITUNG FÜR DIE. Installation von Nokia Connectivity Cable Drivers KURZANLEITUNG FÜR DIE Installation von Nokia Connectivity Cable Drivers Inhalt 1. Einführung...1 2. Voraussetzungen...1 3. Installation von Nokia Connectivity Cable Drivers...2 3.1 Vor der Installation...2

Mehr

Vernetzte Systeme Touran und Golf ab 2003

Vernetzte Systeme Touran und Golf ab 2003 Arbeitsblatt 5.3 Nachrichtenformate beim Touran und Golf ab 23 5.3. Aufbau der -Botschaft Die -Botschaft beruht auf einem seriellen Kommunikationsprotokoll, das sich mit einer Ausnahme (dem Synchronisationsbreak)

Mehr

Soft-SPS - Was ist eine SPS?

Soft-SPS - Was ist eine SPS? Soft-SPS - Was ist eine SPS? SPS = Speicherprogrammierbare Steuerung PLC = Programmable Logic Control Ursprünglich elektronischer Ersatz von Relaissteuerungen (Schützsteuerung) 1 Soft-SPS - Relais-Steuerung

Mehr

System-Steuereinheit (SCU, System Control Unit) für Bürkert Prozess-Geräte

System-Steuereinheit (SCU, System Control Unit) für Bürkert Prozess-Geräte System-Steuereinheit (SCU, System Control Unit) für Bürkert Prozess-Geräte Zentrale Steuereinheit für den Betrieb von bis zu 16 Regelkreisen Gateway-Funktionalität zu Industrial Ethernet: ProfiNet, Ethernet-IP,

Mehr

PROFINET Tools - Monitoring und Diagnose. PROFIBUS und PROFINET Technologie

PROFINET Tools - Monitoring und Diagnose. PROFIBUS und PROFINET Technologie PROFINET Tools - Monitoring und Diagnose PROFIBUS und PROFINET Technologie PROFINET Tools Monitoring und Diagnose für PROFINET Copyright 2012 PROCENTEC Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Broschüre

Mehr

I.S.1 remote I/O - System Redundante Kopplung über PROFIBUS DP

I.S.1 remote I/O - System Redundante Kopplung über PROFIBUS DP I.S.1 remote I/O - System Redundante Kopplung über PROFIBUS DP 1. Funktionsübersicht Eine I. S. 1 Feldstation kann mit einer primären und einer redundanten Zentraleinheit () bestückt werden, wobei jede

Mehr

Anwenderhandbuch. Wegaufnehmer MxK mit EtherCAT-Schnittstelle MXK 11809 AD 10 / 2007

Anwenderhandbuch. Wegaufnehmer MxK mit EtherCAT-Schnittstelle MXK 11809 AD 10 / 2007 Wegaufnehmer MxK mit EtherCAT-Schnittstelle MXK 11809 AD 10 / 2007 Anwenderhandbuch TWK-ELEKTRONIK GmbH PB. 10 50 63 D-40041 Düsseldorf Tel.: +49/211/63 20 67 Fax: +49/211/63 77 05 info@twk.de www.twk.de

Mehr

PCIe-miniPCIe Adapter (Low-Profile) PCI Express-Adapter für minipcie-karten. Benutzerhandbuch. Dokumentversion 1.1.0 (2015-08-19)

PCIe-miniPCIe Adapter (Low-Profile) PCI Express-Adapter für minipcie-karten. Benutzerhandbuch. Dokumentversion 1.1.0 (2015-08-19) PCIe-miniPCIe Adapter (Low-Profile) PCI Express-Adapter für minipcie-karten Benutzerhandbuch Dokumentversion 1.1.0 (2015-08-19) Berücksichtigte Produkte Produktbezeichnung Ausführung Artikelnummer PCIe-miniPCIe

Mehr

Technische Beschreibung Artikel Nr. MC002

Technische Beschreibung Artikel Nr. MC002 Inhalt 1. Allgemeines...1 2. Blockdiagramm...2 3. Inbetriebnahme...2 4. Technische Daten...2 4.1 AS-Interface...2 4.2 Anschlussbelegung...6 4.3 Mechanische und Umgebungsdaten...6 5. Normen...7 1. Allgemeines

Mehr

Sophos Mobile Control Benutzerhandbuch für Android

Sophos Mobile Control Benutzerhandbuch für Android Sophos Mobile Control Benutzerhandbuch für Android Produktversion: 2 Stand: Dezember 2011 Inhalt 1 Über Sophos Mobile Control... 3 2 Einrichten von Sophos Mobile Control auf einem Android-Mobiltelefon...

Mehr

Benutzerhandbuch für FaxClient für HylaFAX

Benutzerhandbuch für FaxClient für HylaFAX Benutzerhandbuch für FaxClient für HylaFAX Vielen Dank, daß Sie entschlossen haben, dieses kleine Handbuch zu lesen. Es wird Sie bei der Installation und Benutzung des FaxClients für HylaFAX unterstützen.

Mehr

Bulk Dumps (Übertragung von großen Datenblöcken)

Bulk Dumps (Übertragung von großen Datenblöcken) SysEx-Daten - 1 - - 2 - Handbuch: Ernst Nathorst-Böös, Ludvig Carlson, Anders Nordmark, Roger Wiklander Übersetzung: Katja Albrecht, Cristina Bachmann, Eva Gutberlet, Sabine Pfeifer, Claudia Schomburg

Mehr

PROFINET Tools - Monitoring und Diagnose PROCENTEC. Die PROFIBUS und PROFINET Spezialisten

PROFINET Tools - Monitoring und Diagnose PROCENTEC. Die PROFIBUS und PROFINET Spezialisten PROFINET Tools - Monitoring und Diagnose PROCENTEC Die PROFIBUS und PROFINET Spezialisten PROFINET Tools Monitoring und Diagnose für PROFINET Copyright 2012 PROCENTEC Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil

Mehr

ekey TOCAhome pc Software Inhaltsverzeichnis 1. ZWECK DIESES DOKUMENTS... 3 2. VERWENDUNGSHINWEIS ZUR SOFTWARE... 3

ekey TOCAhome pc Software Inhaltsverzeichnis 1. ZWECK DIESES DOKUMENTS... 3 2. VERWENDUNGSHINWEIS ZUR SOFTWARE... 3 Inhaltsverzeichnis Software ekey TOCAhome pc 1. ZWECK DIESES DOKUMENTS... 3 2. VERWENDUNGSHINWEIS ZUR SOFTWARE... 3 3. MONTAGE, INSTALLATION UND ERSTINBETRIEBNAHME... 3 4. VERSION... 3 Version 1.5 5. BENUTZEROBERFLÄCHE...

Mehr

1090/606 4 Kanal-Video-Umschalter

1090/606 4 Kanal-Video-Umschalter MV006500 / 10-2008 Allgemeines 1090/606 4 Kanal-Video-Umschalter Der Umschalter 1090/606, ist ein hochwertiger Mikroprozessor gesteuerter Video-Umschalter, der geeignet ist bis zu vier Kameras oder Videosignale

Mehr

Klausur Kommunikationsprotokolle in der Automatisierungstechnik

Klausur Kommunikationsprotokolle in der Automatisierungstechnik Hochschule Darmstadt Fachbereich Informatik Klausur Kommunikationsprotokolle in der Automatisierungstechnik angefertigt von Jürgen Müller Proffessor: Prof. Dr. Klaus Frank Inhaltsverzeichnis 1 Klausur

Mehr

Interface Definitionen zu E-LAB ICP-V24 Portable

Interface Definitionen zu E-LAB ICP-V24 Portable Serielles Interface PC ICP-V24 18.03.2003 Seite 1/5 Interface Definitionen zu E-LAB ICP-V24 Portable Das Interface zwischen PC und ICP-V24 besteht aus dem Hardware Teil und dem Software Teil. Hardware

Mehr

Creatix 802.11g Adapter CTX405 V.1/V.2 Handbuch

Creatix 802.11g Adapter CTX405 V.1/V.2 Handbuch Creatix 802.11g Adapter CTX405 V.1/V.2 Handbuch 1 Sicherheitshinweise für Creatix 802.11g Adapter Dieses Gerät wurde nach den Richtlinien des Standards EN60950 entwickelt und getestet Auszüge aus dem Standard

Mehr

Whitepaper 428-01 VCI - Virtual CAN Interface Einbindung in LabWindows/CVI

Whitepaper 428-01 VCI - Virtual CAN Interface Einbindung in LabWindows/CVI Whitepaper 428-01 VCI - Virtual CAN Interface Einbindung in LabWindows/CVI The expert for industrial and automotive communication IXXAT Hauptsitz Geschäftsbereich USA IXXAT Automation GmbH IXXAT Inc. Leibnizstr.

Mehr

ecomat 100 Typ R 360 Ergänzung zur Dokumentation: Systemhandbuch (Stand August 1999)

ecomat 100 Typ R 360 Ergänzung zur Dokumentation: Systemhandbuch (Stand August 1999) Ergänzung zur Dokumentation: Systemhandbuch ecomat 100 Typ R 360 (Stand August 1999) Die nachfolgend beschriebenen Funktionen sind in der Dokumentation des Systemhandbuches ecomat 100 Typ R 360 mit Stand

Mehr

Visualisierungssystem comvismc BuildSec

Visualisierungssystem comvismc BuildSec Visualisierungssystem comvismc BuildSec Mai 2014 Inhalt 1 Allgemeines...3 2 Kurzanleitung...4 3 comvismc BuildSec Applikationen...5 3.1 comvismc BuildSec (iphone)...5 3.2 comvismc BuildSec (Android)...5

Mehr

Bedienungsanleitung Modbus-LAN Gateway

Bedienungsanleitung Modbus-LAN Gateway Bedienungsanleitung Modbus-LAN Gateway Bedienungsanleitung Modbus-LAN Gateway Inhalt 1. Starten der Konfigurationsoberfläche des MLG... 3 2. Konfiguration MLG... 4 2.1. Network Settings... 4 2.1.1 Statische

Mehr

Mobile Security Configurator

Mobile Security Configurator Mobile Security Configurator 970.149 V1.1 2013.06 de Bedienungsanleitung Mobile Security Configurator Inhaltsverzeichnis de 3 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 4 1.1 Merkmale 4 1.2 Installation 4 2 Allgemeine

Mehr

CoDeSys PLC mit Ethernet, 2 x RS232, CANopen und PROFIBUS-DP

CoDeSys PLC mit Ethernet, 2 x RS232, CANopen und PROFIBUS-DP Kuhnke Elektronik Technische Information Ventura PLC 100 (Ergänzung zur E 697 D) CoDeSys PLC mit Ethernet, 2 x RS232, CANopen und PROFIBUS-DP E697-2D Ausgabe 1.02 vom 04.12.2006 Ventura PLC 100 Seite 1/14

Mehr

PowerBridge MSSQL Beta

PowerBridge MSSQL Beta SoftENGINE PowerBridge MSSQL Beta Dokumentation Thomas Jakob 17.04.2011 Inhalt Einrichtung der SQL Umgebung... 3 SQL-Server Installieren... 3 BüroWARE Installieren... 3 PowerBridge-SQL Modus einrichten...

Mehr

Fremdsoftware COMOS. Platform Fremdsoftware. Marken 1. Anforderungen Systemumgebung. Freigaben Fremdsoftware. Bedienhandbuch 08/2011 A5E03638320-01

Fremdsoftware COMOS. Platform Fremdsoftware. Marken 1. Anforderungen Systemumgebung. Freigaben Fremdsoftware. Bedienhandbuch 08/2011 A5E03638320-01 Marken 1 Anforderungen Systemumgebung 2 COMOS Freigaben 3 Platform Bedienhandbuch 08/2011 A5E03638320-01 Rechtliche Hinweise Rechtliche Hinweise Warnhinweiskonzept Dieses Handbuch enthält Hinweise, die

Mehr

Lassen Sie das Gerät von Fachpersonal einbauen, um Schäden zu vermeiden!

Lassen Sie das Gerät von Fachpersonal einbauen, um Schäden zu vermeiden! Wichtige Informationen zur Inbetriebnahme vom GPS-Tracker BITTE UNBEDINGT DIE DEUTSCHE GEBRAUCHSANLEITUNG DOWNLOADEN! Besuchen Sie folgende Internetseite. http://www.brotherinc.de/gps/ (in die Browser

Mehr

Adressbeispiele Binär Schalterbild

Adressbeispiele Binär Schalterbild Datenblatt Features Controller kann DMX 512 empfangen oder senden Bis zu 360W Schaltleistung (3x 5A bei 24V) 3 PWM Kanäle Onboard, 7-24V DMX 512 zu WS2801 fähig Bequem programmierbar über Fernbedienung

Mehr