Wolfgang Molzahn. Aktien Ä. VermÅgen fçr Otto Normalverdiener. 7 Schritte zur kapitalen Geldvermehrung. Verlag Wolfgang Molzahn

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2 Wolfgang Molzahn Aktien Ä VermÅgen fçr Otto Normalverdiener 7 Schritte zur kapitalen Geldvermehrung Verlag Wolfgang Molzahn

3 Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet Çber abrufbar. Wichtiger Hinweis Alle Angaben in diesem Buch wurden vom Autor mit gråéter Sorgfalt erarbeitet und zusammengestellt. Trotzdem sind Fehler nicht ganz auszuschlieéen. Der Verlag und der Autor sehen sich deshalb gezwungen, darauf hinzuweisen, dass sie weder eine Garantie noch die juristische Verantwortung oder irgendeine Haftung fçr Folgen, die auf fehlerhafte Angaben zurçckgehen, Çbernehmen kånnen. Gute Ergebnisse der Vergangenheit garantieren keine positiven Resultate in der Zukunft. FÇr die Mitteilung etwaiger Fehler sind Verlag und Autor dem aufmerksamen Leser dankbar. Die Internet-Adressen stellen den Informationsstand von Ende MÑrz 2007 dar. Verlag und Autor Çbernehmen keinerlei Verantwortung oder Haftung fçr VerÑnderungen, die sich aus nicht von ihnen zu vertretenden UmstÑnden ergeben. Eventuell beigefçgte oder zum Download angebotene Dateien und Informationen dienen ausschlieélich der nichtgewerblichen Nutzung. Eine gewerbliche Nutzung ist nur mit Zustimmung des Lizenzinhabers måglich. Bitte besuchen Sie auch ISBN Erste Auflage: Dezember 2007 É 2007 by Verlag Wolfgang Molzahn, Schwandorf Alle Rechte vorbehalten. Das Verbreiten von Kopien auf Papier, auf DatentrÑgern oder im Internet, insbesondere als PDF-Datei, ist nur mit ausdrçcklicher Genehmigung des Verlages gestattet und wird widrigenfalls strafrechtlich verfolgt. Die meisten Produktbezeichnungen von Hard- und Software sowie Firmennamen und Firmenlogos, die in diesem Werk genannt werden, sind in der Regel gleichzeitig auch eingetragene Warenzeichen und sollten als solche betrachtet werden. Der Verlag folgt bei den Produktbezeichnungen im Wesentlichen den Schreibweisen der Hersteller. Idee, Text und Titelgestaltung : Wolfgang Molzahn Umschlagbild: É Andrea Hardert - Fotolia.de Lektorat: Reimund Bertrams

4 Gewidmet ist dieses Buch: Meinen Kindern Schwieger- und Enkelkindern und allen anderen Lesern dieser Publikation. Ihr alle kånnt es schaffen Ä jeder fçr sich! Das Buch-Layout ist komplett vom Autor erstellt worden. Sollte es Ecken und Kanten haben, freuen Sie sich darçber. Es ist wie im richtigen Leben! Viel SpaÑ und Erfolg wçnsche ich Ihnen mit dem Inhalt dieses Ratgebers Schwandorf Wolfgang Molzahn

5 Inhalt: Vorwort 11 ÄÅ Ä Meine Geschichte 11 ÄÇ Ä ÖMeineÜ Strategie? 12 ÄÉ Ä Aufbau und Tipps 14 ÄÑ Ä Fachbuch oder leicht verstñndliche LektÇre? 17 ÄÖ Ä Die Qual der Wahl der Formatierung 18 Teil I: ÖFragen vonü und ÖAntworten fçrü BÅrsen- Einsteiger Ä Wer sollte in Aktien anlegen? Ä Wie viel Startkapital wird benåtigt? Ä Bitte nicht resignieren! Ä Bitte nicht erschrecken! Ä Wie kann man das Startkapital aufbringen? Ä So auf gar keinen Fall! Ä So schon gar nicht! Ä Nur so funktioniert's! Ä Wie lange muss man sich von seinem Geld trennen? Ä Wie legt man in Aktien an? Ä Wie setzt sich die Rendite zusammen? Ä Der Dividendengewinn Ä das ájñhrlicheà Plus? Ä Der Verkaufskursgewinn Ä Plus oder Minus? Ä Die GebÇhren Ä das dicke Minus (måglicherweise)! Ä Welchen Wertzuwachs kann man erwarten? Ä Wird man als AktionÑr automatisch krank? Ä NEIN Ä Sie werden nicht automatisch krank und kånnen gesund bleiben! Ä JA Ä Sie kånnen ernstlich krank werden! Ä Kann ein Aktiendepot ernsthaft krank werden? 58 Teil II: Die ÖVermÅgen fçr Otto NormalverdienerÜ- Strategie Ä áaktien-depot-sahnetorteà Ä 1. Schritt: Die Wahl der Aktienart! Ä 2. Schritt: Die Wahl des Index! Ä 3. Schritt: Die Wahl der Risikostreuung! Ä Was versteht man unter einer Risikostreuung? Ä Warum ist auch bei Werten aus dem DAX eine Risikostreuung so wichtig? Ä Wie kann man eine Trefferreduzierung mit einer wirksamen Risikostreuung kombinieren? Ä 4. Schritt: Die Wahl der letzten 6 Depot-Werte! Ä Die Betrachtung der Performance! Ä Die Betrachtung der Dividendenrendite! 86

6 14.3 Ä Die Betrachtung des KGV Ä KBV Ä KCV Ä KUV! Ä Die Kauf-Entscheidung! Ä 5. Schritt: Die Wahl des Kaufzeitpunktes! Ä 6. Schritt: Die Wahl der jñhrlichen Depot-Erfolgs-Analyse! Ä Entscheidungshilfe 1: Vorjahresentscheidung beibehalten! Ä Entscheidungshilfe 2: Verkaufs- und Kauf-GebÇhren bedenken! Ä Entscheidungshilfe 3: Aktienpaket verkaufen Ä und Ä Aktienpaket kaufen! Ä Entscheidungshilfe 4: Branche aussetzen! Ä Entscheidungshilfe 5: Ausweich-Branche aufnehmen! Ä Entscheidungshilfe 6: In eine Branche neu einsteigen! Ä Entscheidungshilfe 7: Setzen Sie Ihre Entscheidungen um! Ä 7. Schritt: Die Wahl des Feintunings! Ä Allgemeine Tunings! Ä Wer bin ich? Ä Wie fçhle ich? Ä Wem vertraue ich? Ä Strategie-Absicherungs-Tunings! Ä Verwenden Sie eine Strategie! Ä Halten Sie sich von riskanten Strategien fern! Ä Bleiben Sie Ihrer Strategie treu! Ä Vergleichen Sie Ihre Performancezahlen mit dem Index! Ä Bleiben Sie bei Verlusten ruhig und gelassen! Ä Lernen Sie die ávermågen fçr Otto Normalverdienerà-Strategie verstehen, und bleiben Sie in der AusfÇhrung konsequent! Ä Strategie-Feintunings! Ä Legen Sie die Dividendenrendite wieder an! Ä áspielenà Sie Ihre Strategie auch mit anderen Blue Chips Indizes! Ä Analysieren Sie die Kauf- und Verkaufsmonate und Kauf- und Verkaufstage! Ä Beachten Sie die Signalampeln! 140 Ampel 1: Der Zinstrend-Faktor! 140 Ampel 2: Der Dollar-Euro- oder Euro-Dollar-Faktor! 141 Ampel 3: Der âlpreis-faktor! 142 Ampel 4: Der Saison-Faktor! 143 Ampel 5: Der StÑrke-Faktor! 143 Ampel 6: Der Order-Faktor! 144 Ampel 7: Der KGV-Faktor! 144 Ampel 8: Der VolatilitÑts-Faktor! 145 Teil III: Anhang Ä Versprochenes, Wissenswertes und was sonst noch von Bedeutung ist! Ä Der Beweis! Ä Wie kann man und bei welcher Bank sollte man ein Aktien-Depot eråffnen? Ä Bei welcher Bank sollte man sein Aktien-Depot eråffnen? Ä Entscheidungskriterium 1: PersÅnliche Beratung! Ä Entscheidungskriterium 2: Die Sicherheit! Ä Entscheidungskriterium 3: Das Kleingedruckte! 172

7 Ä Entscheidungskriterium 4: Die Bank-Homepage! Ä Entscheidungskriterium 5: Die Schein-Kriterien! Ä Entscheidungskriterium 6: Die Konditionen Ä GebÇhren und Zinsen! Ä Wie eråffnet man ein Aktien-Depot? Ä Wie kauft und / oder verkauft man Aktien? Ä Wissenswertes zum Aktienkauf und -Verkauf! Ä Die Order Ä oder: Der Kauf- und Verkaufsauftrag von Aktien! Ä Welche Daten benåtigt man fçr die Order einer Aktie nach der ávermågen fçr Otto Normalverdienerà-Strategie wirklich? Ä Strategie-Starter-Checkliste! Ä Tabellenvorlage! Ä Das Musterdepot! Ä Das BÅrsenspiel! Ä NÇtzliche Internet-Links! Ä Index! Ä Zum Ab-Schluss! Ä Danke schån! 216

8 Vorwort Es gibt nur eine Klasse in der Gesellschaft, die mehr an Geld denkt als die Reichen. Das sind die Armen. - Oscar Wilde - Vorwort Meine Geschichte Wenn Sie in diesem Buch eine Abhandlung von einem BÅrsenguru erwarten, dann mçssen Sie es wieder aus der Hand legen. Ich bin nñmlich keiner Ä noch bin ich eine bekannte GrÅÉe im AktiengeschÑft 1. Ich bin ein ástinknormalerà áotto Normalverdienerà und Kleinanleger, der noch nie hauptberuflich mit Aktien zu tun hatte und der froh gewesen wñre, wenn er dieses Buch vor 30 Jahren in die HÑnde bekommen hñtte. Stattdessen musste ich meine Lektionen ganz langsam und auf die harte Tour lernen. In den 90iger Jahren begann ich als alter Schwabe mit Rentenfonds 2 Ä tolle Sache, sehr konservativ. Am Ende bekam ich raus, was ich investiert hatte. Aber wenigstens das! Ein Sparbuch wñre natçrlich besser gewesen! BÅrsenguru oder was? Ach so Ä ein Schwabe! Meine vermågenswirksamen Leistungen lege ich seit vielen Jahren in Fonds an. Die Gewinn-Zahlen sind auch da nicht ÇberwÑltigend Ä aber immerhin! NatÇrlich habe ich auch in den áneuen Marktà investiert. Gemeinsam stçrzten wir Ä und mit uns viele andere Ä auch ab. SchlieÉlich musste man ja Çberall dabei gewesen sein! Das Resultat waren groée Verluste! Aber die daraus gewonnenen Erkenntnisse måchte ich nicht missen. Auch ich habe meine Finger verbrannt! 1 Eine Aktie bezeichnet ein Anteilsrecht am Grundkapital einer Aktiengesellschaft. 2 Als Fonds bezeichnet man das von verschiedenen Anlegern zusammengefasste VermÅgen. Es wird von einer Investmentgesellschaft verwaltet und hauptsñchlich in Aktien investiert

9 Vorwort BezÇglich meines Daseins als Kleinanleger waren sie die wichtigsten meines Lebens. Sie haben mich auf den rechten Weg gebracht! Versucht habe ich es auch mit Nebenwerten. Die Gewinne waren hier nicht schlecht, aber als Laie kostet diese Sparte unheimlich viel Zeit. Abonniert man zusñtzlich einen speziellen BÅrsenbrief, kommen hohe Kosten fçr diese Hilfe hinzu. Und nun meine ich den Stein der Weisen gefunden zu haben und bin so begeistert, dass ich andere daran teilhaben lassen måchte. Voraus ging aber eine Zeit, die ich mit einem Zitat von Heinz Brestel beschreiben måchte. Er sagte: Und nun kennt er der Weisheit letzten Schluss? ÄEs ist oft produktiver, einen Tag lang Åber sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat får Geld zu arbeiten.ç In meiner RealitÑt muss dieses Zitat aber etwas abgeñndert werden. Es mçsste heiéen: ÄEs ist oft produktiver, wochenlang Åber Aktienstrategien nachzudenken, als einen ganzen Monat får Geld zu arbeiten.ç ÖMeineÜ Strategie? Wenn Sie nun dieses Buch durcharbeiten, dann måchte ich Ihnen noch mit auf den Weg geben, dass die darin beschriebene Anlagestrategie nicht ganz auf ámeinem Mistà gewachsen ist. Nein, ich wurde durch zwei Anlagestrategien inspiriert. Was dein ist, ist auch mein! Oho Ä aufgrund einer Eingebung also!

10 Vorwort Eine davon Ä in den frçhen neunziger Jahren von Michael O'Higgins entwickelt Ä nennt sich: ádogäs of the Dowà 3. Die zweite wird áthe Dow 5à 4 genannt. Einzelne Komponenten ámeinerà Strategie sind also im Ansatz lñngst bekannt und in vielfacher Form leicht abgewandelt Çberall zu finden. Das AktiengeschÑft ist viel zu alt, als dass man eine ganz und gar neue Strategie entwerfen kånnte. Meines Erachtens wñre eine solche Strategie sogar mit Vorsicht zu genieéen! Aber zurçck zu den ádogäs of the Dowà- und áthe Dow 5à-Strategien: Ich las von ihnen in BÇchern Ä in der Hilfe eines Computerprogramms Ä im Internet Ä und in BroschÇren. Warum sie trotzdem ein solch einsames MauerblÇmchendasein fristen, weié ich nicht so recht. Ich denke, dass verschiedene Faktoren dafçr verantwortlich sind: ÄÜ Dem einen oder anderen waren vielleicht die 10 Ä 20 % jñhrlicher Gewinn zu wenig (die Angaben hierçber variieren). Äá Andere nervte vielleicht der lange Schachtelsatz, in dem die ganze Strategie enthalten war, und schenkten deshalb der Sache keine Beachtung. Äà Wieder andere stårten sich vielleicht daran, dass es nur eine von vielen Strategien war, die so am Rande erwñhnt wurde. Die Strategie der Strategien sollte da erst noch kommen. Äâ Vielleicht haben auch viele von dieser Strategie Abstand genommen, weil ihr die Aura des AuÉergewÅhnlichen fehlte. Was sollte man von einer Strategie, die in håchstens drei SÑtzen abgehandelt werden kann, schon GroÉartiges erwarten kånnen? VORSICHT bei einer ganz neuen Strategie! Was sind schon 10 Ä 20 % Gewinn? Muss eine gewinnbringende Strategie kompliziert und auñergewåhnlich sein? 3 Die ÖDogäs of the DowÜ-Strategie (auch: ÖThe Dow 10Ü, ÖTop 10 of DowÜ oder ÖDividendenstrategieÜ) beinhaltet folgende Vorgehensweise: Vom ÖDow-Jones-IndexÜ wird im Dezember in 10 Unternehmen mit den håchsten Dividendenrenditen investiert. Die Aktien werden dann fçr ein Jahr gehalten. 4 Die ÖThe Dow 5Ü-Strategie (auch: ÖThe Low 5Ü, ÖFab FiveÜ oder Fabulous FiveÜ) beinhaltet folgende Vorgehensweise: Aus den ÖDogäs of the DowÜ werden die 5 Unternehmen ausgewñhlt, die den aktuell niedrigsten Aktienkurs haben

11 Vorwort Ää Anderen fehlte vielleicht einfach die Fantasie, um diese Strategie weiterzuentwickeln. Äã Nicht zuletzt war die Strategie vielleicht nicht glaubwçrdig genug vorgetragen Ä ja vielleicht sogar ganz und gar ohne eigene ãberzeugung und schon gar nicht mit einem GefÇhl der Empfehlung dargelegt worden... In diesem Buch sollen die in ihren GrundzÇgen lñngst bekannten, altbewñhrten, erweiterten, optimierten und neu prñsentierten Strategien ausreichend gewçrdigt werden. Zudem måchte ich versuchen, jedem Laien den Weg zum eigenen Aktiendepot zu ebnen. Spáte Ehren! Aufbau und Tipps ávermågen fçr Otto Normalverdienerà ist kein Buch, in dem nur eine ausgeklçgelte Anlagestrategie vorgestellt wird. Ich wollte ein ganzheitliches Werk verfassen Ä ein Werk, mit dessen Hilfe man auch wirklich ans Ziel gelangt und nicht durch zusñtzliche Strategien abgelenkt wird. Deshalb werden im ersten Teil (Kapitel 1 Ä 9) ganz allgemeine und zur Strategie hinfçhrende Themen angesprochen. ZusÑtzlich werden Hilfen zur BewÑltigung erster HÇrden oder gar Stolpersteine gegeben. Teil I Lassen Sie es uns langsam angehen. Falls Sie der ãberzeugung sein sollten, dass Fragen wie: Äå Wer sollte in Aktien anlegen? Äç Wie viel Startkapital wird benåtigt? Äé Wie kann man das Startkapital aufbringen? Äè Wie lange muss man sich von seinem Geld trennen? Äê Wie legt man in Aktien an? Konservativ oder spekulativ Ä Nerven schonend oder Nerven aufreibend? Äë Welchen Wertzuwachs kann man erwarten? und Äí Wie setzt sich die Rendite zusammen? Wisset Se, do gohtàs ums spare!

12 Vorwort fçr Sie lñngst beantwortet sind, dann kånnen Sie diesen Teil getrost Çberschlagen und direkt mit Kapitel 8 beginnen. Ich måchte Sie aber ermuntern, Teil I trotzdem zu lesen Ä zumindest aber zu Çberfliegen Ä oder wenigstens auszugsweise in sich aufzunehmen. Glauben Sie mir, gerade die Kapitel 1 Ä 7 kånnten Ihnen Mut machen, die ganze Sache doch anzupacken und NÑgel mit KÅpfen zu machen! Teil II umfasst die Kapitel 10 Ä 17. In ihnen geht es um die ávermågen fçr Otto Normalverdienerà-Strategie (so måchte ich sie im weiteren Verlauf dieses Buches nennen). Es werden darin ausfçhrlich 7 Schritte beschrieben, die Sie zum MillionÑr machen kånnen! In die Kapitel 11 Ä 17 habe ich viel Zeit investiert. Es war mir wichtig, dass Sie die einzelnen Schritte verstehen und nachvollziehen kånnen. Viele Tabellen, ErklÑrungen und ãbungen sollen dabei helfen. Lesen Sie bitte immer erst dann weiter, wenn Sie den Inhalt verstanden und die ãbungen erledigt haben. Diese Kapitel sind ein Crashkurs, bei dem es viel zu tun gibt! Packen Sieäs an Ä treffen Sie Entscheidungen, und freuen Sie sich Çber das Gelernte! Und wenn Sie am Ende immer noch skeptisch gegençber dieser Strategie sein sollten, dann verhalten Sie sich doch einfach mal ein Jahr lang, als hñtten Sie nach Ihren Ergebnissen aus Kapitel 14 gekauft. PrÇfen Sie die Strategie Ä das kostet Sie rein gar nichts. Sie kånnen sogar im Internet ein Musterdepot anlegen und nach einem Jahr sehen, was daraus geworden ist. Auch fçr Sie ist ganz bestimmt etwas dabei. Teil II Hier gehtâs ums Eingemachte! Schaffe, schaffe, Háusle baue! Warum nicht ein Jahr lang spielen Ä quasi so als ob? Falls Sie sowieso zunñchst noch Startkapital ansparen mçssen, sollten Sie auf jeden Fall die Zeit nçtzen und fçr diese ein oder zwei Jahre ávermågen fçr Otto Normalverdienerà-Strategie spielen Ä sei es mit einem Musterdepot oder auf einem Schmierzettel. Das áwieà spielt dabei keine Rolle Ä Sie sollten, nein, Sie mçssen es tun, sonst schlñft die ganze Sache ein, und Sie haben das viele Geld fçr dieses Buch zum Fenster rausgeschmissen!

13 Vorwort Teil III (Kapitel 18 Ä 28) soll und muss verhindern, dass Sie das Wissen aus Teil II aus einer Art Hilflosigkeit heraus nicht anwenden. Ich weié noch genau, wie es war Ä damals, als ich meine ersten AnlÑufe zum eigenen Aktiendepot unternahm. Fast hñtte ich das Handtuch geschmissen, weil mir Fragen wie: Äì Wie komme ich an die nåtigen Infos ran? Äî Bei welcher Bank eråffne ich am besten mein Depot? Äï Wie kann ich Çberhaupt ein Depot eråffnen? Äñ Wann sollte und wie konnte ich meine Aktien kaufen (Ä damals waren es Fonds)? Äó Wann sollte und wie konnte ich meine Fonds verkaufen? und Äò Was habe ich denn unter diesem ganzen BÅrsenkauderwelsch zu verstehen? als unçberwindbare Mauer schienen. Wie schon erwñhnt, hat sich auch das ganze Fachchinesisch erschwerend ausgewirkt. Da mochte einen leicht das GefÇhl zur Aufgabe Çberkommen Ä und der Trugschluss: áfonds und Aktien sind doch nur etwas fçr Leute, die sich damit auskennen. à Teil III Am Ball bleiben heiñt die Devise! Und das GefÇhl hat und darf NICHT Recht haben! Selbst wenn diese Fragen fçr Sie lñngst geklñrt sein sollten Ä lesen Sie das Kapitel trotzdem durch, denn auch hier gehe ich manchmal recht eigene Wege! Nach Kapitel 19 sollten Sie auf jeden Fall ein Depot eråffnen. Glauben Sie mir, das ist ein gewaltiger Schritt. FÇr Sparbuchanleger ist das etwas ganz Neues. Mir wurde damals durch und durch heié. Auch machte mir meine Angst, ich kånnte unser Geld verspielen, sehr zu schaffen. Deshalb: Rechnen auch Sie mit einem recht mulmigen GefÇhl! GefÇhlsirritationen sind angesagt! Und beim darauf folgenden Fondskauf war es nicht viel besser. Wie sagt man so schån? Saunen ist ein Dreck dage

14 Vorwort gen! Eventuell wird der Aktienverkauf Ä um einmal im Bild zu bleiben Ä zum zweiten Saunagang. Mittlerweile bin ich etwas cooler geworden. Nicht das Zittern bestimmt mehr mein Leben, nein, es ist die Freude, die Begeisterung und das GlÇcksgefÇhl, das mich durch den AktionÑrs-Alltag begleitet. SchlieÉlich habe ich fçr mich Ä und natçrlich nun auch fçr Sie Ä eine Anlagestrategie entwickelt, die tatsñchlich funktioniert. Fachbuch oder leicht verstándliche LektÇre? Dieses Buch soll auf gar keinen Fall von FremdwÅrtern nur so strotzen! Ein Fachbuch soll es aber trotzdem sein Ä aber eben ein leicht verstñndliches Fachbuch. Keine Sorge Ä den Beweis bleibe ich Ihnen nicht schuldig! Sowohl als auch! Damit dies gewñhrleistet werden kann, bin ich drei Wege gegangen. 1. Beim Gebrauch von Fachchinesisch oder FremdwÅrtern wird das Wort sofort in einer Klammerbemerkung verstñndlich wiedergegeben, 2. oder es wird in einer FuÉnote erklñrt 3. und kann zusñtzlich auch im áotto Normalverdiener Begriffslexikonà nachgeschlagen werden. Dennoch Ä allzu viel BÅrsenkauderwelsch finden Sie bei mir wirklich nicht, das wçrde nur verwirren und eventuell auch entmutigen. Sie und ich Ä wir mçssen ja nicht unbedingt mitreden kånnen! Und wenn wir dann reich sind Ä tja, dann ist es sowieso besser, wenn wir schweigen! Mein Anliegen war und ist es, áso viele FremdwÅrter wie nåtig Ä aber so wenig wie måglichà zu benutzen. Meine nñchste PrioritÑt war es, dass Sie den Inhalt auch verstehen sollen. Martin Luther hat bei der ãbersetzung der Bibel ádem Volk aufs Maul geschautà. Nichts anderes wollte ich verwirklichen. HauptsÑchlich das Volk Ä die áotto Normal- Von äad-hocã Çber äintradayã bis äzyklenã. Reden ist Silber Ä Schweigen ist Gold!

15 Vorwort verdienerà sollen mit diesem Buch zurechtkommen und sich an seiner lockeren und leicht verstñndlichen Art erfreuen. Ich wçnsche Ihnen viel GlÇck bei der kapitalen Geldvermehrung. Setzen Sie das Gelernte um, und werden Sie reich. Die Qual der Wahl der Formatierung In der Formatierungsfrage bin ich an einer Stelle ganz eigene Wege gegangen. Das ist Ihnen mit Sicherheit sofort aufgefallen und vielleicht geht es Ihnen ja diesbezçglich wie mir!?! Ich rede von den Randbemerkungen. In meinem Buch sind diese immer rechts vom Text. Glauben Sie mir: Ich habe schon viele BÇcher mit Randbemerkungen gelesen. Dabei geht es mir immer gleich. Die Anmerkungen der rechten Buchseite lese ich, die der linken Seite kosten mich zu viel Anstrengung. Mein Auge ist dermaéen fixiert, dass mir das Lesen links vom eigentlichen Text unheimliche ãberwindung kostet, wñhrend mir Anmerkungen rechts vom Buchtext keinerlei MÇhe bereiten. Geht es Ihnen da unbewusst vielleicht genauso? FÇhren Sie doch einmal einen Selbst-Test durch. FÇr mich wñre es interessant zu erfahren, ob sich meine Erfahrung wissenschaftlich belegen lieée. Schauet se genau na, obs so net besser isch. Noch etwas liegt mir auf dem Herzen. Sie haben sicherlich schon gesehen, wie andere mit schångerechneten Zahlen um sich schmeiéen. Sie und ich hñtten auch nichts dagegen, wenn solche Zahlen in unserem AktionÑrsdasein RealitÑt wçrden. Aber so einfach ist das nicht. Weiter oben habe ich Ihnen versprochen, dass ich Ihnen den Beweis fçr das Funktionieren meiner Strategie noch liefern werde. Das wird auch geschehen (in Kapitel 18). Sie werden dabei feststellen, dass ich so manche Entscheidung

16 Vorwort hñtte anders treffen sollen. Es wñre dabei mehr Gewinn erzielt worden! Ihnen gegençber wñre es aber nicht ehrlich gewesen. Ich bin mit der durch meine Strategie erwirtschafteten Rendite sehr zufrieden. Mit diesem Buch lasse ich Sie an all meinen ãberlegungen und Entscheidungen teilhaben. Auch fçhre ich reale Werte auf und werde Sie immer wieder ermutigen, konkrete Schritte zu gehen. Dennoch sollten Sie das Gesagte lediglich als allgemeine Hinweise betrachten und die aufgefçhrten Werte nicht als Anlage-Empfehlungen. Treffen Sie Ihre eigenen Entscheidungen, fçr die nur Sie verantwortlich sind. Springen Sie also aus vollster ãberzeugung auf den Zug auf. Lassen Sie sich nicht davon abhalten. Nach der LektÇre von Kapitel 19 und 20 sind Sie fñhig, ein Depot zu eråffnen, Aktien zu kaufen und Aktien zu verkaufen. Sie haben dazu alles an die Hand bekommen Ä starten Sie durch! Viel Erfolg Ä Ihr Wolfgang Molzahn Zufriedenheit ist eine gute Tugend! Setzen Sie Ihre Gedanken und Ideen um! Viel GlÇck!

17 Teil I: ÖFragen vonü und ÖAntworten fçrü BÅrsen-Einsteiger Teil I: ÖFragen vonü und ÖAntworten fçrü BÅrsen- Einsteiger ÄÅWer sollte in Aktien anlegen? 22 ÄÇWie viel Startkapital wird benåtigt? 25 ÄÉWie kann man das Startkapital aufbringen? 29 ÄÑWie lange muss man sich von seinem Geld trennen? 41 ÄÖWie legt man in Aktien an? 43 ÄÜWie setzt sich die Rendite zusammen? 46 ÄáWelchen Wertzuwachs kann man erwarten? 49 ÄàWird man als AktionÑr automatisch krank? 53 ÄâKann ein Aktiendepot ernsthaft krank werden?

18 1. Ä Wer sollte in Aktien anlegen? Wer viel Geld hat, kann spekulieren. Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat, muss spekulieren. - Andrå Kostolany - 1. Ä Wer sollte in Aktien anlegen? UrsprÇnglich wollte ich dieses Buch ávermågen fçr alleà nennen. Da aber ein gewisses Startkapital benåtigt wird, wçrde dieser Titel nicht ganz der Wahrheit entsprechen. Aus diesem Grund entschied ich mich fçr áaktien Ä VermÅgen fçr Otto Normalverdiener 1 à. FÇr mich gibt es nur eine Antwort auf die eingangs gestellte Frage: JEDER! Allerdings befçrchte ich, dass sich viele áotto Normalverdienerà nur allzu gerne in die zweite Schublade aus Andrå Kostolanys 2 Zitat einordnen lassen. Vielleicht sehen ja gerade Sie sich auch in Ihrer Meinung Alle Ä Jeder Ä ARM und Reich? - der BÅrsenprofessor 1 Aber Ä wo genau liegt der Unterschied zwischen áalleà und ánormalverdienerà? Oder noch prñziser gefragt: Wer oder was ist ein áotto Normalverdienerà? Auf diese Frage eine Antwort zu geben fñllt mir unheimlich schwer. Mit meiner 51jÑhrigen Lebenserfahrung habe ich festgestellt, dass die Ansichten hierçber um Welten auseinandergehen. Dass ich ein Schwabe bin, haben Sie bereits vernommen. Zudem bin ich noch ein Exemplar áaus der Vergangenheità! Wir sind nñmlich eine siebenkåpfige Familie, haben schon immer nur von einem Gehalt gelebt, das sogar fçr mehr als 20 Jahre auf Spendenbasis zusammen kam. Zudem haben meine Frau und ich die Eigenschaft, dass wir mit sehr wenig Ä wirklich sehr wenig Ä Geld auskommen kånnen, ohne darunter zu leiden und trotzdem noch zu sparen! Wie soll ich also einen áotto Normalverdienerà definieren, ohne dass Sie im Anschluss sagen: ÖDer hat sie ja nicht alle Ä der ist ja plemplem Ä der ist ja total extrem!ü Deshalb gebe ich Ihnen hier die Definition eines guten Freundes weiter. Er sagte zu mir: ánormalverdiener sind Leute, die aus den VerhÑltnissen, in denen sie leben, das BESTE machen wollen!à Hinter dieser Aussage stehe ich voll und ganz Ä diese Ansicht kann ich unterschreiben! 2 Andrå Kostolany starb Er wurde mit vielen Bezeichnungen belegt Ä z. B.: Grandseigneur der BÅrse, Gentleman-Spekulant, Altmeister, BÅrsenprofessor, BÅrsenmagier

19 1. Ä Wer sollte in Aktien anlegen? bestñtigt, dass Sie wenig Geld haben und deshalb nicht spekulieren dçrfen. Vergessen Sie diese mittlere Kategorie bitte recht schnell. In Wahrheit gibt es nur ein Entweder-Oder: Entweder besitzen Sie viel Geld (wobei ávielà relativ ist). Oder Sie besitzen eben gar keines (um es mit den Worten von Kostolany auszudrçcken). Und unter diesen Bedingungen kånnen Sie nicht nur spekulieren Ä Sie mçssen es sogar! Mehr oder weniger sollten also alle in Aktien investieren Ä insbesondere jene, die bisher dieser Anlageart aus dem Weg gegangen sind. Andere haben vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht und deshalb ihr Depot mit den Worten ánie wieder!à aufgelåst. Auch sie sollten einen neuen Versuch wagen. Warum? Nun, weil Sie unter gar keinen UmstÑnden ánie wieder!à sagen sollten. Gestehen Sie sich doch lieber Ihre(n) Fehler ein und beginnen Sie von vorne. Ich habe mich damals auch von der Euphorie, im áneuen Marktà viel Geld anzulegen, mitreiéen lassen. WÑre ich rechtzeitig ausgestiegen, hñtte ich auch viel Geld gewonnen. Aber plåtzlich war eben die Gier in mein Leben getreten und nicht nur sie, nein, auch ein tiefer Glaube, dass die Kurse noch weiter steigen wçrden, mein Gewinn sich noch vergråéern wçrde! Fast ist man geneigt zu sagen, dass der áneue Marktà eine religiåse Bewegung war. So viel Glaube Ä so viel Vertrauen Ä so viel Begeisterung Ä so viel missionarisches Engagement Ä und am Schluss platzte die BÅrsen-Seifenblase! Aber muss man deshalb gleich die Flinte ins Korn werfen? An anderer Stelle handeln Sie und ich doch auch nicht so schwarzseherisch. Oder kaufen Sie nie wieder ein Auto, weil Ihr erster Wagen eine miserable VerarbeitungsqualitÑt hatte? Ist es nicht vielmehr so, dass Sie beim zweiten Wagen nach einer grçndlicheren Recherche einfach nur die Marke gewechselt haben? Wir gehåren zur dritten Spezies! Fehler sind zum Lernen da! äneuer-markt- Aktienã machen frei! Fragt sich nur, von was?

20 1. Ä Wer sollte in Aktien anlegen? Genauso sollten Sie als ágebranntes Kindà beim Aktienkauf verfahren. Damals wurde Ihnen sogar das Risiko mitgeteilt Ä Sie mussten Ihre Kenntnisstufe (dieser Begriff wird in Kapitel 19 erklñrt) unterschreiben! Und dennoch oder gerade deshalb haben Sie hochspekulative (risikoreiche) Aktien gekauft Ä und verloren. Heute sollten Sie nach grçndlicher Recherche in andere Werte investieren Ä und gewinnen! Vergessen Sie also den risikobereiten Spekulanten in Ihnen und seien Sie ein gençgsamer Anleger! Anlagestrategie: Von defensiv Çber wachstumsorientiert bis spekulativ! Ich bin ein wenig vom Thema abgewichen, aber vielleicht waren diese Worte gerade fçr Sie wichtig, damit Sie Mut fçr eine erneute Anlage in Aktien schåpfen. Denn Aktien sind nicht nur fçr Reiche da Ä damit sie noch reicher werden. Nein, Aktien sind fçr ALLE da, also auch oder gerade eben fçr weniger ábetuchteà, damit sie aus ihrer ágeldnotà herauskommen und dabei sogar noch reich 3 werden kånnen. Aktien sind fçr ALLE da! 3 Meine AusfÇhrungen in diesem Kapitel sind etwas ÖreichtumslastrigÜ! Ich neige aber zu der Behauptung, dass man in Zukunft vermehrt an Reichtum denken sollte Ä gerade wenn es um das Thema Altersvorsorge geht. Sicher Ä in die staatliche Rentenkasse zahlen wir im Laufe unseres Berufslebens einiges ein Ä aber was erhalten wir Ä was erhalten die, die heute noch jung sind? Der Staat sagt ja selbst, dass man eine zusñtzliche Vorsorge treffen muss! Dieses Thema wñre Stoff fçr einen weiteren Ratgeber. Welchen Weg sollte man da gehen? Ist die Riester-Rente sinnvoll? Oder sollte man einem betrieblichen Altersvorsorgemodell den Vorzug geben? Und wie steht es diesbezçglich mit einer simplen Anlage bei Ihrer Bank Ä mit Lebensversicherungen Ä BausparvertrÑgen...? Ich kann Ihnen da zunñchst nur eines raten! BeschÑftigen Sie sich damit und gehen Sie gezielte Schritte Ä und zwar so jung wie måglich! Schauen Sie in Kapitel 7 nach, was die Jahre aus Ihrem Geld machen kånnen!

21 5. Ä Wie legt man in Aktien an? Ich sagâ es dir: Ein Kerl, der spekuliert, ist wie ein Tier auf dçrrer Heide. Von einem båsen Geist im Kreis herumgefçhrt, und ringsumher liegt schåne grçne Weide. - Johann Wolfgang von Goethe - 5. Ä Wie legt man in Aktien an? Konservativ oder spekulativ Ä Nerven schonend oder Nerven aufreibend? Wenn vom Reichwerden mit Aktien die Rede ist, dann denkt man gemeinhin nur ans Zocken. NatÇrlich sagt man dies nicht offen. In der Werbung Ä egal ob aus dem Mund von Freunden oder auf dem Papier Ä sind die Gewinne immer átodàsicher, aber intuitiv weié man eben doch, dass schneller Reichtum durch Aktien nur mit Spekulieren zu tun haben kann. Nur sehr wenige Zocker werden auf die Schnelle Reich! Auch ich verspreche Ihnen Reichtum. Will ich Sie damit auch zum Zocken verfçhren? Ganz bestimmt nicht, denn ich verspreche Ihnen nicht den schnellen Reichtum, sondern den Reichtum auf lange Sicht. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Wer den schnellen Reichtum anstrebt, ist meines Erachtens nach ein Spekulant 1. Der wahre AktionÑr lñsst sich mit dem Reichwerden Zeit. Er ist ein konservativer 2 Anleger mit einer funktionie- Anleger werden eher reich! 1 FÇr mich gibt es drei Unterschiede zwischen einem Spekulanten und einem Anleger. Der Spekulant kauft risikoreiche Aktien, will in kçrzester Zeit hohe Gewinne erzielen und am liebsten morgen schon seine Werte verkaufen. Ein Anleger kauft Standardaktien, ist bezçglich der Gewinne gençgsam und lñsst seine Werte Çber Jahre hinweg im Depot liegen. 2 Ein konservativer Aktien-Anleger setzt auf Sicherheit, kauft deshalb risikoarme Aktien, setzt auf langfristige Wertsteigerung und auf eine stetig erwirtschaftete Rendite

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