US-Duo mit Potenzial. Strategien für Ihre Geldanlage das Anlegermagazin der Citi

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1 Werbung Strategien für Ihre Geldanlage das Anlegermagazin der Citi US-Duo mit Potenzial Die Aktien der Finanzkonzerne Capital One und Discover Financial Services sind in Deutschland kaum bekannt. Dabei stehen beide auf den Empfehlungslisten zahlreicher Analysten.

2 Das Kundenmagazin der CitiFirst 2001 bis 2014 Das Ende einer Epoche Mit dieser Ausgabe des First-Magazins wird eine Epoche zu Ende gehen, die 1994 eingeläutet wurde. Denn vor genau 20 Jahren ist der erste Citi-Optionsscheinplaner versendet worden. Seitdem hat sich das Heft kontinuierlich weiterentwickelt. Die reinen Produktinformationen wurden durch Artikel rund um das Thema Börse ergänzt. Aber auch das Erscheinungsbild hat sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert und sich der neuen Zeit angepasst. Die Verbindung mit dem uro-magazin hat unseren Lesern in den letzten Jahren noch mehr Finanzinformationen zur Verfügung gestellt zuletzt als Online-Format. Diese Ausgabe des First-Magazins wird die letzte sein, die Sie, werte Leserinnen und Leser, auf diesem Weg erhalten. Aber die Geschichte unseres Kundenmagazins wird an dieser Stelle nicht zu Ende sein, sie wird in anderer Form fortgeschrieben. Freuen Sie sich schon heute, was Sie zukünftig erwarten wird. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie in Kürze. Und da wir schon einmal beim Thema Epochen sind der Optionsschein- und Zertifikate-Bereich der Citi wird 25! Feiern Sie mit uns und sichern Sie sich die Chance auf einen von vielen Gewinnen:

3 Liebe Leserinnen und Leser, im US-Leitindex S&P 500 sind 500 amerikanische Unternehmen zusammengefasst. Eine interessante Frage ist, wie viele davon wir wohl mit ihren Namen benennen könnten. Die Vermutung liegt nahe, dass dies nicht allzu viele sind. Schade eigentlich, denn unter ihnen gibt es mit Sicherheit das ein oder andere Unternehmen mit einem interessanten Geschäftsmodell und dementsprechender Aktienkursentwicklung. Zwei von diesen 500 Aktien haben wir in unserem Highlight-Artikel unter die Lupe genommen. Der Name Janet Yellen sollte spätestens seit dem 1. Februar in aller Munde sein. Denn die gebürtige New Yorkerin ist die erste Frau an der Spitze der Fed. In unserer Kolumne erfahren Sie mehr über die neue Chefin der Fed und welche Herausforderungen voraussichtlich auf sie zukommen werden. Zu guter Letzt möchten wir uns bei Ihnen für Ihre Treue als Leser des First-Magazins bedanken. Aber wie Sie schon auf der zweiten Seite lesen konnten, ist es kein Abschied für immer. Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute. inhalt 04 Highlight US-Duo mit Potenzial 08 Flash Anlegertag in Düsseldorf ; Let s speak bayrisch; Invest Corner Für die einen geht es nach oben für die anderen nach unten 09 Kolumne Der Dollar hat jetzt eine Chefin 3

4 HIGHLIGHT US-Duo mit Potenzial Die Aktien der Finanzkonzerne Capital One und Discover Financial Services sind in Deutschland kaum bekannt. Dabei stehen beide auf den Empfehlungslisten zahlreicher Analysten. Die Citi hat die beiden Titel mit Mini Futures handelbar gemacht. Den US-Leitindex S&P 500 kennt fast jeder. Doch viele der in dem Kursbarometer enthaltenen Unternehmen sind hierzulande weitgehend unbekannt. Schade eigentlich, denn der Index enthält zahlreiche interessante Titel. Zwei davon sind Capital One und Discover Financial Services. Wie die Firmennamen schon nahelegen, handelt es sich um zwei Vertreter aus der Finanzbranche. Die beiden Unternehmen stehen zwar weniger stark im Rampenlicht als Börsenschwergewichte wie JPMorgan Chase oder Bank of America, ihre Geschäftsentwicklung über die vergangenen Jahre hinweg kann sich jedoch sehen lassen. Bislang konnten die beiden Aktien in Deutschland nicht mit Hebelprodukten gehandelt werden. Doch seit kurzem hat die Citi als erster Emittent eine Serie von Mini Futures auf die Titel begeben. Mit ihnen können spekulative Anleger mit einem Hebel auf fallende (Mini Future Short) oder steigende Kurse (Mini Future Long) setzen. Grund genug, das Duo etwas näher zu betrachten. Erfolg mit Karten und Krediten Mit einer Marktkapitalisierung von 40,4 Milliarden Dollar ist Capital One schon lange kein Leichtgewicht mehr. Die Firma wurde im Jahr 1988 von dem heute noch als Vorstandschef (CEO) tätigen Richard Fairbank als Direktvertrieb für Finanzprodukte gegründet. Der Börsengang erfolgte im November 1994 an der New York Stock Exchange. Seither nahm das in McLean, Virginia, ansässige Unternehmen eine rasante Entwicklung. Belief sich der Zinsüberschuss im Jahr 1994 gerade einmal auf 164 Millionen Dollar und der Nettogewinn auf 95 Millionen Dollar, 4

5 lagen die entsprechenden Werte allein im vierten Quartal 2013 bei 4,4 Milliarden Dollar (Zinsüberschuss) und 859 Millionen Dollar (Nettogewinn). 1 Das operative Geschäft teilt sich mittlerweile in vier Bereiche auf: Kreditkarten (Credit Card), Debitorenkarten (Domestic Card), Privatkundengeschäft (Consumer Banking) und sonstigen Bankdienstleistungen (Commercial Banking), wobei das Kreditkartengeschäft für den größten Anteil am Gewinn sorgt. Der Aufstieg des Unternehmens resultierte in der Vergangenheit nicht immer aus organischem Wachstum, sondern ist auch auf die aggressive Zukaufpolitik von Firmengründer Fairbank zurückzuführen. Capital one im Kaufrausch So übernahm Capital One im Jahr 2005 die aus New Orleans stammende Hibernia National Bank für 4,9 Milliarden Dollar und zwei Jahre später die North Fork Bank aus Melville im Bundesstaat New York für 14,6 Milliarden Dollar. Ein weiterer Meilenstein war auch der Kauf von ING DIRECT USA, einer US-Tochter des niederländischen Finanzkonzerns ING. Hier lag der Kaufpreis bei rund 9,0 Milliarden Dollar. Der letzte größere Deal war die Übernahme des US-Kreditkartengeschäfts von der britischen Großbank HSBC für 2,6 Milliarden Dollar. Der Kauf ist eine attraktive strategische Investition in ein Geschäft, das wir sehr gut kennen, kommentierte Firmenboss Fairbank die Übernahme. Die Synergie-Effekte bezifferte er auf rund 350 Millionen Dollar. 2 in die top 10 aufgestiegen Dank der zahlreichen Zukäufe gehört Capital One mit einer Bilanzsumme von 297 Milliarden Dollar und Kundeneinlagen in Höhe von 204,5 Milliarden Dollar sowie mehr als 900 Filialen mittlerweile zu den zehn größten Banken in den USA. Eine starke Marktstellung nimmt das Institut vor allem bei Kreditkarten und Kleinkrediten ein. Obwohl die Aktie von Capital One in den vergangenen drei Jahren rund 50 Prozent 3 hinzugewonnen und damit um rund 10 Prozentpunkte besser abgeschnitten hat als der S&P 500, mussten Aktionäre vor Kurzem eine Enttäuschung hinnehmen. Capital One wird von der Mehrheit der Analysten positiv beurteilt. Keiner der befragten Experten hat den Titel mit Underperformer oder Verkaufen eingestuft. Steckbrief Capital one Quelle: Capital One, Reuters; Stand: ; *Tier 1 Branche Finanzen gründungsjahr 1988 market Cap 40,4 Mrd. USD eigenkapitalquote* 12,2 % Zinsmarge 6,73 % Bilanzsumme 297 Mrd. USD Kundeneinlagen 204,5 Mrd. USD KgV 9,6 Dividendenrendite 1,7 % Kursentwicklung in USD ( ) USD Feb 2009 Feb 2010 Feb 2011 Feb 2012 Feb 2013 Feb 2014 Aktienkurs Capital One 5

6 Steckbrief Discover Financial Services Quelle: Capital One, Reuters; Stand: ; *Tier 1 Branche Finanzen gründungsjahr 1986 market Cap 25,7 Mrd. USD eigenkapitalquote* 14,3 % Zinsmarge 9,71 % Bilanzsumme 79,3 Mrd. USD Kundeneinlagen 45,0 Mrd. USD KgV 10,9 Dividendenrendite 1,5 % Kursentwicklung in USD ( ) USD Feb 2009 Feb 2010 Feb 2011 Feb 2012 Feb 2013 Feb 2014 Aktienkurs Discover Financial Services Denn wie aus dem jüngsten Quartalsbericht hervorgeht, legte der Nettogewinn im vierten Quartal 2013 zwar um knapp zwei Prozent auf 859 Millionen Dollar zu, blieb damit aber deutlich unter der Konsensschätzung der Analysten. Nicht gut kamen auch die Daten zum Zinsüberschuss an. Denn dieser sank um 2,4 Prozent auf 4,43 Milliarden Dollar. liebling der analysten An der Wall Street folgte auf den durchwachsenen Zwischenbericht Kursverluste. Trotzdem wird das Unternehmen von der Mehrheit der Analysten weiterhin positiv beurteilt. Laut einer Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters, bewerten von 30 befragten Experten zehn die Aktie mit Kaufen, elf mit Outperformer und neun mit Halten. Keiner hat den Titel mit Underperformer oder Verkaufen eingestuft. 4 Das dürfte auch damit zu tun haben, dass die Aktie mit einem Kurs-Gewinn- Verhältnis (KGV) von 9,6 deutlich günstiger bewertet ist als der Sektor, der mit einem KGV von 13,4 notiert. 4 Discover Financial Services überzeugt ebenfalls mit beeindruckender Performance Auf ein ähnliches Geschäftsmodell wie Capital One setzt Discover Financial Services. Der Schwerpunkt liegt auch bei diesem Anbieter auf den Segmenten Kredit- und Debitorenkarten sowie Privatkredite. Gegründet wurde das Unternehmen 1985 als Ableger der US-Kaufhauskette Sears erfolgte unter dem Namen Dean Witter Financial Services Group der Börsengang kam es zur Übernahme durch die US-Großbank Morgan Stanley. Gut zehn Jahre später wurde Discover Financial Services als Spin-Off erneut an die New Yorker Börse gebracht. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 26 Milliarden Dollar und einer Bilanzsumme von 79,3 Milliarden Dollar ist das Unternehmen deutlich kleiner als der Wettbewerber Capital One. Dafür aber auch wachstumsstärker. Zumindest im vierten Quartal In diesem legte der Zinsüberschuss um zehn Prozent auf 1,84 Milliarden Dollar und der Nettogewinn um zwölf Prozent auf 602 Millionen Dollar zu. 5 Auch an der Börse hat Discover Financial Services mit einem Kursplus von bemerkenswerten 150 Prozent in den letzten drei Jahren die Nase vorn. Die Mehrheit der Analysten ist zuversichtlich, dass damit das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist. 20 von 27 Experten bewerten die Aktie mit Kaufen (12) oder Outperformer (8). 4 Keine Frage, Discover Financial Services ist nicht nur ein spannendes Unternehmen, sondern auch ein interessanter Basiswert für Trader. Quellen: 1) Capital One Financial, Annual Report 1994, Q4 Report ) Capital One Financial, Press Release, 10. August ) Stichtag: 27. Januar ) Reuters, Stand: 27. Januar ) Discover Financial Services, Fourth Quarter Report

7 Corner Für die einen geht es nach oben für die anderen nach unten Diesen Monat heben wir unsere globalen Prognosen an und gehen davon aus, dass das globale BIP im Jahr 2013 um 2,5 Prozent gestiegen ist und 2014 sowie 2015 um 3,3 Prozent bzw. 3,4 Prozent zulegt. Dieses Jahr kehren wir vermutlich zu nachhaltig überdurchschnittlichen globalen Wachstumsraten zurück, nachdem das weltweite Wachstum in den drei vergangenen Jahren unterdurchschnittlich verlief. Dessen ungeachtet unterscheiden sich die Trendprognosen für die Industriestaaten und die Schwellenländer weiterhin deutlich, denn Erstere werden nach oben, Letztere aber nach unten korrigiert. In China signalisieren aktuelle Daten eine moderate Verlangsamung und wir gehen davon aus, dass sich das BIP- Wachstum nach 7,7 Prozent im Jahr 2013 auf etwa 7,3 Prozent im Jahr 2014 abschwächt. Dies wäre der niedrigste Wert seit In Peking scheint Bewegung in die Reformvorhaben zu kommen. Dennoch haben wir Bedenken, was die mittelfristigen Wachstumsaussichten Chinas angeht. Bisher deutet wenig darauf hin, dass sich ein neues Gleichgewicht tatsächlich einstellt und das Wachstum im Gegensatz zu früheren Jahren weniger stark auf Investitionen und Krediten beruht. Das steigende Kreditvolumen Chinas trägt zu einem schnell und stetig wachsenden BIP bei. Unseres Erachtens besteht eine fundamentale Spannung zwischen den Reformplänen und dem Wunsch, ein Wachstum von mindestens 7 Prozent aufrechtzuerhalten. In anderen Schwellenländern verlangsamt sich schon jetzt das Wachstum, die Inflation bleibt hartnäckig, die Leistungsbilanzen verschlechtern sich und die globale Liquidität nimmt in dem Maße ab, wie die Industriestaaten stärker wachsen. Zudem profitiert der Export der Schwellenländer weiterhin kaum von der Erholung in den entwickelten Ländern und übertrifft den Welthandels- durchschnitt auch nicht mehr so stark wie früher. Was auch daran liegt, dass die Wettbewerbsfähigkeit auf der Kostenseite in den letzten Jahren gesunken ist. Entsprechend werden die Wachstumsaussichten und die Leistungsbilanzprognosen nach unten korrigiert. Dies führt zu immer neuen Belastungen an den Schwellenländermärkten und trägt zur Währungsschwäche bei. Wir rechnen mit Zinserhöhungsrunden in den Schwellenländern, die die Wachstumsaussichten noch weiter belasten sollten. Bei den Industriestaaten erwarten wir eine deutliche Diskrepanz zwischen den USA und Großbritannien einerseits (beide sollten 2014 / 15 um jährlich etwa 3 Prozent wachsen) und Japan sowie dem Euroraum andererseits (hier erwarten wir 2014 / 15 ein jährliches Wachstum von 1 Prozent bis 1,5 Prozent). Die USA und Großbritannien illustrieren im Übrigen, dass sich entwickelte Wirtschaften vom Zyklus aus Kreditboom und -krise der letzten Jahre erholen können. Voraussetzung sind dabei ausreichende Konjunkturmaßnahmen, Bankenrekapitalisierungen und entsprechende Rahmenbedingungen (z. B. angebotsseitige Flexibilität). Wahrscheinlich bleibt das reale BIP- Niveau in den USA und Großbritannien deutlich unter dem steigenden Vorkrisentrend. Aber die Erfahrung dieser Länder legt den Schluss nahe, dass eine Übertreibung nicht notwendigerweise langfristige Stagnation nach sich ziehen muss. Geld- und Fiskalpolitik können dies verhindern. Citi Senior Economist Guillaume Menuet 7

8 flash Anlegertag in Düsseldorf Nach einem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr findet am Samstag, dem 15. März 2014, der zweite Anlegertag in Düsseldorf statt. Besuchen Sie auch in diesem Jahr den Stand des Citi-Teams und informieren Sie sich über unsere aktuellen Produkte oder Neuerungen. Natürlich stehen wir Ihnen für alle Fragen zur Verfügung. Auch der Vortrag zum Thema Risikomanagement dürfte Sie vielleicht interessieren. Wir freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch. Anlegertag Düsseldorf Samstag, 15. März bis Uhr Veranstaltungsort: Classic Remise Harffstraße 110a, Düsseldorf Weitere Informationen finden Sie unter: Let s speak bayrisch Im März geht es für das Citi-Team nicht nur nach Düsseldorf, sondern auch in die bayrische Hauptstadt München. Wir freuen uns Sie neben über 80 weiteren renommierten Ausstellern auf dem Börsentag in München begrüßen zu dürfen. Besuchen Sie unseren Vortrag mit dem Thema 5 % + X: Mehr Rendite und Risiken. Unser Referent Tobias Späth und seine Kollegen stehen Ihnen natürlich auch nach dem Vortrag am Citi-Stand gerne zur Verfügung. Börsentag München Samstag, 29. März bis Uhr Veranstaltungsort: MOC München, Lilienthalallee 40, München Weitere Informationen finden Sie unter: Invest / 5. April 2014 in Stuttgart: Sichern Sie sich schon jetzt Ihre kostenfreie Eintrittskarte. Alles, was Sie hierfür tun müssen, ist die Internetseite aufzurufen. Wählen Sie aus der Übersicht die Messe Invest aus und klicken Sie anschließend auf Aktionscode einlösen. Neben der Anzahl der Eintrittskarten können Sie sich wie jedes Jahr auch entscheiden, ob Ihre Eintrittskarte zeitgleich als Ticket für den VVS gelten soll. Auf der nächsten Seite einfach im entsprechenden Feld den Aktionscode Citi eingeben und den weiteren Instruktionen folgen. 8

9 Kolumne Der Dollar hat jetzt eine Chefin Geht es nach der berühmten Rangliste des Forbes Magazins ist Angela Merkel the most powerful woman in the world, also die mächtigste Frau der Welt. Doch schon bald könnte die deutsche Bundeskanzlerin abgelöst werden und zwar von einer Frau, die im aktuellen Ranking noch nicht einmal vertreten ist. Die Rede ist von Janet Yellen. Die gebürtige New Yorkerin übernahm am 1. Februar 2014 den Vorsitz in der mit Abstand bedeutendsten Notenbank der Welt, der Fed. Die Erwartungen an sie sind hoch, tritt sie doch in die Fußstapfen von so einflussreichen Männern wie den Inflationsbezwinger Paul Volcker (Fed- Chef von August 1979 bis August 1987) oder den murmelnden Magier Alan Greenspan (Fed-Chef von August 1987 bis Januar 2006). Auch beginnt ihre Amtszeit nicht gerade zum besten Zeitpunkt. Die Geld-, Kapital- und Devisenmärkte durchlaufen nach wie vor schwieriges Fahrwasser. Geschick, Können und Augenmaß werden gefragt sein. Ebenso wichtig ist es, dass sie ihre Worte mit Bedacht wählt. Denn an den Lippen eines Fed-Chefs hängen bekanntlich Millionen von Analysten und Anlegern und schon die kleinste unüberlegte Äußerung kann zu größten Turbulenzen an den Märkten führen. Die Qualifikation für den Job bringt Yellen zweifelsfrei mit. Sie studierte in Yale und dozierte an Harvard. Weitere Stationen in ihrem Lebenslauf waren Lehrtätigkeiten am Massachusetts Institute of Technology (MIT) sowie an der University of California. Außerdem ist sie mit den Abläufen, Ritualen und Netzwerken der Fed bestens vertraut. Sie sitzt bereits seit 2009 im FOMC (Federal Open Market Commitee). Das ist der Offenmarktausschuss, der über die Geldpolitik und Zinsen entscheidet. Im Oktober 2010 wurde Yellen von US-Präsident Barack Obama außerdem zur Vizepräsidentin des Boards ernannt. Die für Anleger interessante Frage ist aber nicht die nach ihrer Qualifikation, sondern die, wie Yellen die Geldpolitik der Fed in Zukunft definieren wird. Gehört sie eher der Fraktion der Restriktiven an oder ist sie wie ihr Vorgänger Ben Bernanke eine Expansive? Eine Antwort auf diese wichtige Frage wichtig deshalb, weil dieser Punkt einen ganz erheblichen Einfluss auf die zukünftige Kursentwicklung an den Kapitalmärkten haben dürfte hat sie selbst schon gegeben. Man muss nur ihr gemeinsam mit dem US-Ökonom Alan Blinder verfasstes Buch The Fabulous Decade: Macroeconomic Lessons from the 1990s aufmerksam studieren. In dem Werk nimmt sich Yellen der US-Wirtschaftspolitik unter Bill Clinton in den 1990er-Jahren an. Sie war damals dessen wirtschaftspolitische Beraterin. Unmissverständlich legt sie dar, was sie unter guter Geldpolitik versteht. Um ihren Job richtig zu machen, so Yellen, darf sich die Notenbank nicht nur an Inflationszielen orientieren, sondern sollte vielmehr die Priorität auf das Wirtschaftswachstum legen, denn Wachstum ist das wirksamste Mittel gegen Arbeitslosigkeit. Ihre geldpolitische Maxime lautet: Niedrige Zinsen liefern langfristig überdurchschnittliche gesamtwirtschaftliche Ergebnisse. Kurzum: Yellen ist Beschäftigungspolitikerin durch und durch und das ist für Anleger nicht die schlechteste Nachricht. Citi Leiter Public Distribution Retail Structured Products Deutschland/Österreich Dirk Heß 9

10 Hotline: (8.00 bis Uhr börsentäglich) SMS-Kursabfrage für alle Mobilfunknetze: Senden Sie Euwax(Leerzeichen)wkn an die (0,49 Euro pro SMS) Internet: Reuters Seite: CITIDE Bloomberg: ID<WKN>Go Weitere Informationen unter: Citigroup Global Markets Deutschland AG Frankfurter Welle Reuterweg 16, Frankfurt am Main Telefon Telefax Infolines Impressum Herausgeber: Citigroup Global Markets Deutschland AG, Reuterweg 16, Frankfurt Verantwortlicher Redakteur/Anzeigenleiter: Danny Treffer Redaktion: Anette Baum, Dirk Heß, Danny Treffer, Wilhelm Weber Design und Realisation: queo GmbH Dresden, Bildnachweis: CitiFirst Seiten 2, 3, 7, 9; Shutterstock Titel, Seiten 3, 5, 6, 7; istockphoto Seiten 4, 8, 9 Sales/Marketing Disclaimer Alle Rechte an dieser Werbemitteilung und ihrem Inhalt liegen bei der Bank. Eine Vervielfältigung oder Weitergabe ist nur aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder mit unserer vorherigen schriftlichen Genehmigung zulässig. 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Schließlich sollten Sie beachten, dass für die hier aufgeführten Produkte in aller Regel ausschließlich der Emittent oder ihm nahestehende Unternehmen An- und Verkaufspreise stellen. Die Preisstellung erfolgt nicht in jedem Fall fortlaufend; insbesondere bei Marktschwankungen kann es zu zeitweisen, auch länger andauernden Aussetzungen kommen. In dieser Zeit können Kauf- und Verkaufsaufträge in den hier aufgeführten Produkten möglicherweise nicht ausgeführt und dadurch ein möglicher finanzieller Verlust nicht rechtzeitig begrenzt werden. Besonderer Hinweis für Emissionen der Allegro Investment Corporation S.A., Luxemburg: Die Allegro Investment Corporation S.A. ( Allegro ) ist ein Unternehmen mit beschränkter Haftung, das sich auf den Ankauf von Anlagen, den Abschluss von Derivategeschäften und die Emission von entsprechenden Verbindlichkeiten mit eingeschränktem Rückgriff spezialisiert hat. Alle Verpflichtungen der Emittentin im Rahmen der Zertifikate sind durch Swaps abgesichert. Die von Allegro emittierten Zertifikate unterliegen nicht dem deutschen, sondern dem englischen Recht, Gleiches gilt für die abgeschlossenen Swap-Geschäfte. Neben dem vollen Ausfallrisiko des Emittenten tragen die Anleger auch das Ausfallrisiko seines jeweiligen Swap-Kontrahenten. Deutschland Ein Wertpapierprospekt mit allen Informationen zu jedem in dieser Werbemitteilung erwähnten Produkt, mit den allein verbindlichen Bedingungen des jeweiligen Produkts und einer ausführlichen Beschreibung der mit dem jeweiligen Produkt verbundenen Risiken, ist oder wird bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hinterlegt. Der Erwerb des jeweiligen Produkts sollte ausschließlich auf Basis der in dem vorgenannten Wertpapierprospekt enthaltenen Informationen erfolgen. Der Wertpapierprospekt steht bei der Citigroup Global Markets Deutschland AG, Att. New Issues Department, Reuterweg 16, Frankfurt am Main, zur kostenlosen Ausgabe zur Verfügung. Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte zu den besprochenen Aktien beziehungsweise Produkten, die auf diesen Aktien basieren: Die Citigroup Global Markets Deutschland AG und mit ihr verbundene Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien der analysierten Gesellschaften beziehungsweise in Produkten, die auf diesen Aktien basieren, entweder als Market Maker oder für eigene Rechnung. Möglicherweise stehen diese Gesellschaften mit dem Emittenten des Produkts oder der zugrunde liegenden Papiere in Geschäftsbeziehung verschiedenster Art und erhalten in diesem Zusammenhang möglicherweise vertrauliche, das Produkt selbst oder die zugrunde liegenden Wertpapiere betreffende Informationen. Wir weisen auch darauf hin, dass wir eigene Positionen im Zusammenhang mit dem Produkt oder den zugrunde liegenden Wertpapieren eingehen können, wie zum Beispiel Hedge-Geschäfte, die sich nachteilig auf den Marktpreis, Kurs, Index oder andere Faktoren des Produkts und somit auch auf den Wert des Produkts auswirken können. Alle Angaben nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr. DAX ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG. DivDAX ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG. Der EURO STOXX 50 und seine Marken sind geistiges Eigentum der STOXX Limited, Zürich, Schweiz und/oder ihrer Lizenzgeber (die Lizenzgeber ), welches unter Lizenz gebraucht wird. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere sind in keiner Weise von STOXX und ihren Lizenzgebern gefördert, herausgegeben, verkauft oder beworben und keiner der Lizenzgeber trägt diesbezüglich irgendwelche Haftung. 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