Elektrizitätswerke des Kantons Zürich 100. Geschäftsbericht 2007/08

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1 Elektrizitätswerke des Kantons Zürich 100. Geschäftsbericht 2007/08

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3 Inhalt 1 Inhaltsverzeichnis EKZ Geschäftsbericht Berichtsperiode vom 1. Oktober 2007 bis 30. September 2008 Vorwort des Präsidenten 4 Kommentar des CEO Jahre EKZ 9 EKZ Geschäftsjahr 11 Stromgeschäft 11 Stromversorgung 15 Markt und Kunden 19 EKZ Eltop 24 Unternehmensentwicklung 28 Nachhaltigkeit 32 Corporate Governance 37 EKZ Finanzbericht 44 Finanzkommentar 44 Erfolgsrechnung 45 Bilanz 46 Geldflussrechnung 47 Grundsätze der Rechnungslegung 48 Erläuterungen 50 Wertschöpfungsrechnung 60 Gewinnverwendung 61 Bericht und Antrag der Revisionsstelle 62 Kenngrössen Energie 63

4 2 Bildkonzept Umschlag: Libellenflügel Seite 8: Polypropylen-Netz zur Reparation von Leistenhernien (Medizin) Seite 10: Styropor-Schutzverpackung Seite 14: Baustellen- Abschrankung Seite 18: Fussballtor Seite 23: Netzbeutel (Verpackungsmaterial) Seite 27: Netzstrumpf Seite 31: Blatt eines Feigenbaums (Zimmerpflanze) Seite 34: Gartenzaun Seite 36: Sicherheitsglas (Autoscheibe) Seite 41: PVC-Gewebeschlauch Seite 43: Klettergerüst auf Kinderspielplatz Das Bildkonzept «Netze» Netze sind viel mehr als ein Transportweg für Strom. Netzstrukturen sind überall zu finden, in der Natur, in der Technik, im Alltag: Sie schützen, stützen und verbinden grobmaschig oder filigran. Die Struktur eines leistungsstarken Netzes zeichnet sich aus durch die regelmässige und mehrfache Verbindung von Materialsträngen, was einer Absicherung gleichkommt ähnlich dem Energieverteilnetz der EKZ. Die vor 100 Jahren begründete Netzinfrastruktur versorgt den Kanton Zürich sicher und zuverlässig mit Strom. Um auf die Wichtigkeit der Netze aufmerksam zu machen, sind sie nun Bildthema des 100. Geschäftsberichts der EKZ.

5 EKZ auf einen Blick 3 EKZ auf einen Blick 2007/ /07 Veränderung Finanzen Betriebsertrag (Gesamtleistung) MCHF 721,0 669,8 + 7,7% Betriebsergebnis (EBIT) MCHF 16,7 14,9 n.a. Unternehmensgewinn MCHF 25,0 15,2 + 64,5% Nettoinvestitionen MCHF 98,8 88,4 + 11,8% Bilanzsumme MCHF 1 701, ,1 + 0,0% Energieumsatz GWh ,1 % Durchschnittliche Energieabgabe pro Einwohner kwh ,0 % Gesamtes Leitungsnetz km , ,5 + 1,1% davon Freileitungen (Streckenlänge) km 1 351, ,5 4,3% davon Kabel (Stranglänge) km , ,0 + 1,8% Contracting-Anlagen in Betrieb Anzahl ,1% Abgabe Wärme-Energie GWh th 53,6 34,8 + 54,0% Abgabe Kälte-Energie GWh th 0,8 0,7 + 14,3% Kunden Haushalt, Gewerbe, Landwirtschaft Anzahl ,5% Grosskunden Anzahl ,2% Direkt versorgte Gemeinden Anzahl Energieversorgungsunternehmen (EVU) 1 Anzahl Personal Hauptberufliche Anzahl ,3% Pensen 958,9 895,2 + 7,1% Lernende Anzahl ,2% Nebenberufliche/Praktikanten Anzahl ,0% Pensen 40,3 55,2 27,0% Total Personal Anzahl ,7% Pensen 1 162, ,4 + 6,2% 1 Netz- und Energiekunden, inkl. Stadtwerk Winterthur

6 4 Vorwort des Präsidenten Unser Verständnis über Strom ist im Wandel Während nahezu eines Jahrhunderts herrschte über die Infrastruktur zur Elektrizitätsproduktion und -anwendung eine gefestigte Vorstellung. Dies, obwohl die Anwendungsmöglichkeiten und der Konsum ständig zunahmen. Es brauchte Kraftwerke zur Stromerzeugung und Übertragungsleitungen auf den verschiedenen Spannungsebenen. Hitzig ging es nur zu im Zusammenhang mit Projekten für neue Staudämme, Übertragungs - leitungen oder Kernkraftwerke. Man war vertraut mit der eigenen Elektrizitätsgesellschaft und konnte wählen zwischen Einfach- und Doppeltarif. Mit Interesse und Staunen hörte man periodisch von grossen Stromausfällen, in der Regel im fernen Ausland. Die grosse Streuung der Preisaufschläge für Strom war wenig verständlich Mit der Ankündigung von Strompreiserhöhungen im August 2008 entstand eine heftige Diskussion im ganzen Land. Sicher war die Art, wie die Branche kommunizierte, nicht optimal und die Streuung der Preisaufschläge bei den verschiedenen Gesellschaften wenig verständlich. Die Vehemenz der Diskussion über die Preisanpassung geht aber über die Bedeutung der rein kaufmännischen Betrachtung der Preisaufschläge hinaus. Viele weitere Faktoren schwingen da mit. So kommt denn zum Beginn der Marktöffnung einiges zusammen: Vorbereitungsaktivitäten und die damit zusammenhängende Preisgestaltung, ein erhöhtes Bewusstsein über die weiter zunehmende Wertigkeit des Energieträgers Strom sowie eine sich verändernde Epoche der Strombeschaffung und der Energiepolitik. Nach hundert Jahren fällt nicht nur das Monopol; es findet ein eigentlicher Paradigmenwechsel statt. Denn Strom wird in Zukunft ohne Zweifel rar werden, immer wieder im Brennpunkt der nationalen und europäischen Politik sein und für den Einzelnen wie für das wirtschaftliche und öffentliche Leben noch kostbarer und unentbehrlicher werden. Begriffe wie Verbrauchsprofil oder Energiedienstleistungen werden von nun an Bestandteil im Vokabular des Stromkunden sein, sei es im Zusammenhang mit der physischen Bestellung von Strom, bei Festlegungen des Regulators oder beim Verständnis der Preisbildung. Deshalb sind das Engagement und das Verständnis über Zusammenhänge unserer Stromversorgung in Zukunft wichtig. Die Sorge um die Klimaveränderung oder um die Abhängigkeit vom Ausland bewirkt eine Sensibilisierung breiter Bevölkerungskreise für Aspekte einer zukünftigen Stromversorgung. Wer sich mit dem Thema auseinandersetzt, realisiert, dass es dafür keine einfachen Lösungen keinen Königsweg geben kann. Beispiele für eine lebendige, aber anspruchsvolle Diskussion gibt es genug: sei es die Diskussion um die vorderhand gestoppte Tiefenbohrung für geothermische Energiegewinnung in Basel, der Strauss an Fördermassnahmen zu Gunsten von Projekten für erneuerbare Energien, die Anstrengungen zur höheren Energieeffizienz bis hin zum politischen Ringen betreffend CO 2 -Kompensation für mögliche Gaskombikraftwer- Projekte oder dem Einreichen von Rahmenbewilligungsgesuchen für neue Kernkraftwerke. «Wer sich mit dem Thema einer zukünftigen Stromversorgung auseinandersetzt, realisiert, dass es dafür keinen Königsweg geben kann.»

7 Die EKZ tragen diesen Wandel mit Überzeugung mit. Das Programm und die Aktivitäten zur 100-Jahr-Feier der EKZ boten eine gute Gelegenheit, dies zu kommunizieren. Von der überaus positiven Reaktion der Bevölkerung wissen wir, dass dies gelungen ist, was mich ausserordentlich freut. Alle Bereiche haben zum positiven Abschluss des Geschäftsjahrs beigetragen Das abgelaufene Geschäftsjahr schliesst positiv ab, trotz der sich gegen Ende bemerkbar machenden Zurückhaltung in der wirtschaftlichen Konjunktur. Dazu beigetragen haben alle Bereiche. Den Mitgliedern der Geschäftsleitung und den Mitarbeitenden der EKZ danke ich für ihren Einsatz für das Unternehmen und der Kollegin und den Kollegen im Verwaltungsrat für die konstruktive Zusammenarbeit. «Strom wird in Zukunft ohne Zweifel noch kostbarer und unentbehrlicher werden.» Rolf Sägesser, Verwaltungsratspräsident

8 6 Kommentar des CEO Die Kunden zu Energieeffizienz motivieren «Die EKZ sollen als Energiedienstleister wahrgenommen werden, der seine Verantwortung nicht einfach beim Hausanschluss abgibt.» Das Produkt Strom ist unsichtbar und unfassbar. Umso wichtiger ist es für seine Lieferantin, auf greifbare und positive Weise an die Öffentlichkeit zu gelangen. Mit einer Reihe von Aktivitäten bemühten wir uns im Jubiläumsjahr, zusätzlichen Nutzen zu stiften und bei unseren Kunden Freude und Interesse zu wecken. Ob beim Open Air Spektakel «Unter Strom», das die Abhängigkeit der heutigen Gesellschaft auf spektakuläre Art und Weise parodiert, oder bei der Ausstellung «Über Strom», bei der man sich auf einprägsame Weise mit Fakten und Phänomenen elektrischer Energie auseinandersetzen konnte: Unsere Kernbotschaft lautete stets, dass die Schlüsselenergie Strom sinnvoll erzeugt werden muss und effizient und zielgerichtet einzusetzen ist. Neben dem 100-Jahr-Jubiläum war das Berichtsjahr von einem weiteren grossen Ereignis geprägt: der ersten Etappe der Marktöffnung. In der Theorie ist unbestritten, dass der Wandel vom Monopol zum Markt den Kunden langfristig Vorteile bringt. Die Marktöffnung selbst, die unzähligen regulatorischen Vorschriften und alle daran Beteiligten sind derzeit jedoch heftig unter Beschuss. Insgesamt ist gar der Eindruck entstanden, dass die Strombranche die gesetzlichen Vorgaben der Marktöffnung als Vorwand für massive Preisaufschläge benutzt. Dass die Marktöffnung als solches auch Ini - tial kosten verursacht und dass das Verhalten der Eigentümer unserer Stromproduktionen dabei eine zentrale Rolle spielt, muss beachtet werden. Es gilt unermüdlich aufzuzeigen, welche Marktmechanismen und -kräfte auf einander einwirken. Das Mittel dazu heisst: Transparenz. Bei den Stromerzeugungsarten auf der ganzen Klaviatur spielen Unser Jubiläumsmotto «100 Jahre Zukunft» basiert auf 100 Jahren Erfahrung und sicherer Stromversorgung. In der Energiebranche sind wir gut beraten, mehrere Jahrzehnte vorauszudenken. Insbesondere die Planung der Netz-Infrastruktur braucht Planungssicherheit, einen grossen Zeithorizont und einen finanziell langen Atem. Jedes kurzfristige Denken und Handeln stellt unsere Versorgungssicherheit in Frage und ist zu verhindern. Dies gilt auch für den Bereich der Stromproduktion. Die langen Zeitkonstanten bergen die Gefahr, dass wir von den Pioniertaten unserer Väter nur profitieren und nichts Langfristiges mehr anpacken. Der Blick voraus in die Zukunft, die Investitionskraft und der Wille, in neue Grosskraftwerke zu investieren, dürfen deshalb nicht geschwächt werden. Mit der Marktöffnung wird die Kundenbindung noch stärker als bisher an Bedeutung gewinnen. Unsere marktberechtigten Kunden sowie die Gemeindewerke betreuen wir heute schon sehr intensiv. Privatkunden wiederum erwarten eine klare Linie in der Kommunikation, jedoch kaum aggressives Marketing in Form von noch mehr Korrespondenz, Rechnungsbeilagen und Werbung. Kundenbindung wollen wir mit Topleistungen erzielen, und zwar entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis zur Elektroinstallation und zur Beratung in den EKZ Eltop Fachgeschäften. Denn im Umfeld von Geräten des täglichen Gebrauchs begegnen wir den Kunden direkt auf emotionaler Ebene. Das eine tun und das andere nicht lassen: Bei den Energieproduktionsarten wollen wir auf der ganzen

9 Klaviatur spielen und insbesondere einen Beitrag an Weiterentwicklung, Forschung und Innovation leisten. Das stets im Bewusstsein, dass dies mit Augenmass und unter Berücksichtigung unserer Produzentin Axpo geschehen muss. Eine erfreulich grosse Kundenzahl möchte sich heute die Produktionsart «ihrer» Energie selber aussuchen können neben dem Basis-Mix also zum Beispiel Aquastrom, Naturstrom oder gar reinen Solarstrom. Die Tendenz, sich von den CO 2 -intensiven Energieträgern wie Öl und Gas abzuwenden und dafür Strom einzusetzen, hat zwei ganz grosse Vorteile: Die Gesamteffizienz lässt sich massiv steigern und der CO 2 - Ausstoss kann reduziert werden. Diese Tendenz dürfte weiter zunehmen und sich auf neue Bereiche wie den Individualverkehr ausdehnen. Den Stromverbrauch insgesamt zu reduzieren, darf deshalb nicht das vorrangige Ziel sein. Es gilt vielmehr, die Effizienz der Stromanwendungen zu erhöhen sowie neue Technologien anzuwenden und auszubauen. Eine Zunahme des Stromvolumens als Teil dieser Effizienzstrategie ist klimapolitisch, aber auch volkswirtschaftlich sinnvoll und erstrebenswert. Demgegenüber ist die Effizienz bestehender Stromanwendungen noch deutlich steigerungsfähig, wobei wir insbesondere dem unnötigen Stand-by- Verbrauch den Kampf angesagt haben. Unsere Initiative zielt darauf ab, die Umwelt von CO 2 -Emissionen zu entlasten Hier setzt auch die Umwelt-Initiative der EKZ an, mit der wir die Kunden dazu anregen wollen, im effizienten Umgang mit Energie selbst aktiv zu werden. Einerseits ging es darum, die Umwelt von CO 2 -Emissionen zu entlas - ten, insbesondere im Zuge von Häuserumbauten und Renovationen. Andererseits wollen wir auch einen Innovationsbeitrag leisten, indem wir die Produktion neuer erneuerbarer Energien fördern. «Jedes kurzfristige Denken und Handeln stellt unsere Versorgungssicherheit in Frage und ist zu verhindern.» Dr. Urs Rengel, CEO Auch im Innern eines Unternehmens und im organisatorischen Bereich braucht es neue erneuerbare Energien, wenngleich sie nicht elektrischer Natur sind. Es geht dabei um eine Unternehmenskultur, die aus eigener Kraft Personalfluktuationen und die Ablösung der Generationen zur dynamischen Verjüngung nutzt, ohne einen Verlust an Know-how und Grundwerten in Kauf zu nehmen. Dazu brauchen wir jeden Tag das volle und grosse Engagement unserer Mitarbeitenden, für das ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanke. Die EKZ wollen als Energiedienstleister wahrgenommen werden, der seine Verantwortung nicht einfach beim Hausanschluss abgibt, sondern sei es durch den Pikett- und Kundendienst oder mit der Elektroinstallation und den Fachgeschäften wirklich nahe am Kunden ist.

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11 EKZ Geschäftsjahr Jubiläum Jahre EKZ 100 Jahre Zukunft Die EKZ feierten 2008 das 100-Jahr-Jubiläum. Sie nahmen diesen runden Geburtstag nicht nur zum Anlass für einen Rückblick auf die Meilensteine der EKZ Geschichte, sondern vor allem für einen Blick in die Zukunft. Das Jubiläumsmotto «100 Jahre Zukunft» bedeutet 100 Jahre Erfahrung, Beständigkeit, Zuverlässigkeit, Entwicklung, Investitionen, Arbeitsplätze und Ausbildung von Lernenden. Dieses Fundament ist die Grundlage für die Gestaltung der Zukunft. Seit 100 Jahren dürfen die EKZ ihre Kunden mit Strom versorgen. Darauf ist das Unternehmen stolz und machte deshalb der Bevölkerung ein besonderes Geschenk: das Open Air Spektakel «Unter Strom» und die Begleitausstellung «Über Strom». Es war den EKZ ein Anliegen, ihre Kunden am Jubiläum teilhaben zu lassen und sie für die Wertigkeit des Stroms zu sensibilisieren. Mit der 10-wöchigen Tournee des Open Air Spektakels besuchten die EKZ die verschiedenen Regionen in ihrem Versorgungsgebiet und gastierten an acht Orten im ganzen Kanton: Bülach, Affoltern am Albis, Henggart, Hinwil, Volketswil, Dietikon, Regensdorf und Richterswil. Rund Zuschauerinnen und Zuschauer folgten der Einladung und sahen eine der vierzig Freiluftaufführungen. Die künstlerische Inszenierung des Stücks legten die EKZ in die Hände des international tätigen Ensembles «Theater Titanick». Unter dem Motto «Strom verstehen und sinnvoll einsetzen» begleitete eine interaktive Ausstellung in Form von sechs begehbaren EKZ Themenwürfeln das Spektakel. Für die Anfertigung der Würfel war die hauseigene Schreinerei des Service Center Dietikon verantwortlich, die Inhalte stammten von den internen Ingenieur-Fachstellen aus den Netzregionen und der EKZ Energieberatung. Betreut wurde die Ausstellung auf freiwilliger Basis von über hundert EKZ Mitarbeitenden. FAKTEN Jubiläumsbuch «EnergieZukunft». Der Essayband «EnergieZukunft» zum 100-Jahr-Jubiläum der EKZ bietet vielseitige und kontroverse Denkanstösse über den Umgang mit unserer Energie. Renommierte Autoren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft diskutieren Fragestellungen und Visionen, skizzieren das Heute und die Zukunft der Energie für die kommenden Generationen. Eine reich bebilderte Chronik zeigt die spannende Geschichte der Stromversorgung im Kanton Zürich seit 1908 auf. «EnergieZukunft» erschien in einer Auflage von 6000 Exemplaren. Zürcher Freizeit-Box. Die EKZ versorgen seit Jahrzehnten auch die entlegensten Orte mit Elektrizität und kennen die Region wie kein anderes Unternehmen. Deshalb stellten sie anlässlich des Jubiläums 100 Freizeittipps zusammen und machen der Bevölkerung die Vielseitigkeit und die versteckten Schönheiten des Kantons Zürich zugänglich: verborgene Moorseen, Biberpfade, ein Mammut-Museum, geheimnisvolle Tobel oder eine Fahrt mit der Dampflok und vieles mehr. Die 100 Freizeitideen im handlichen Postkartenformat eignen sich für Naturliebhaber, Kulturinteressierte, Traditionsbewusste, Abenteuerlustige, Wissensdurstige und Bewegungshungrige jeden Alters. Die Zürcher Freizeit-Box erschien in einer Auflage von Exemplaren. CLICK der Standbykiller. Das von den EKZ aufs Jubiläum hin lancierte Gerät «CLICK der Standbykiller» trifft den Nerv der Zeit. Es misst den Verbrauch der angeschlossenen Geräte und schaltet unnötige Stromfresser aus. Die Produktinnovation stiess bei ihrer Lancierung im Rahmen des nationalen energyday 08 auf gewaltiges Echo und war innert Stunden vorübergehend ausverkauft.

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13 EKZ Geschäftsjahr Stromgeschäft 11 Der Marktöffnung unternehmerisch begegnen Interview mit Peter Eugster, Leiter Geschäftsbereich Finanzen und Energiewirtschaft Welche Einflüsse haben den Geschäftsgang der EKZ im Berichtsjahr massgeblich geprägt? Die EKZ konnten im Berichtsjahr von der anhaltend guten Wirtschaftslage und einer hohen Auslastung in der Baubranche profitieren. Für das Stromgeschäft bedeutet dies höhere Umsätze, insbesondere gegenüber dem Vorjahr mit seinem warmen Winter. Eine gute Wirtschaftslage bedeutet im Stromgeschäft aber immer auch Mehrinvestitionen, da jeder Neubau zuerst ans Netz angeschlossen werden muss. Wie werden sich tendenziell steigende Energiemarktpreise im EKZ Gebiet auswirken gerade auch vor dem Hintergrund der globalen Finanzkrise? Die Lage auf den Energiemärkten wird mittel- und langfristig auch bei uns einen preistreibenden Einfluss haben. Natürlich werden wir uns dafür einsetzen, die Ausschläge zu mildern, aber dem allgemeinen Trend werden wir uns nicht entziehen können. Die Auswirkungen der globalen Finanzkrise dürften die Preiserhöhungen allenfalls etwas verzögern. Als Wiederverkäuferin beziehen die EKZ 96 Prozent des Stroms direkt von der Axpo. Wie wird sich diese Partnerschaft mit der Marktöffnung entwickeln? Grundsätzlich haben Axpo und EKZ die gleichen Interessenlagen. Die EKZ wollen den Kanton langfristig mit preiswertem Strom versorgen und müssen auf konkurrenzfähige Einkaufsbedingungen zählen können. Die Axpo muss sich auf ihre Absatzkanäle verlassen können, damit die Energieproduktion auf lange Sicht finanziert werden kann. Mit der Liberalisierung wird die Zusammenarbeit für beide Partner noch wichtiger werden. Die Kunden der EKZ erhalten auf Energielieferungen weiterhin einen Bonus von 15 Prozent. Wie erklärt sich diese Vergünstigung, wenn die Strompreise 2009 in der ganzen Schweiz signifikant steigen? Die Strompreise bleiben gleich, die Erhöhungen sind durch die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) und die Systemdienstleistungen (SDL) bedingt. Der Bonus, den wir unseren Kunden gewähren, wird unabhängig davon festgelegt. Er errechnet sich aus dem Geschäftsgang des Vorjahres, der dieses Mal wie erwähnt sehr erfreulich war. So setzen wir den Bonus von Jahr zu Jahr fest er kann durchaus auch einmal tiefer sein, fürs kommende Jahr 2009 jedoch nicht. Das Stromversorgungsgesetz verlangt von den Elektrizitätsversorgern eine strikte Trennung zwischen Netzbetrieb und Stromverkauf. Dieses «Unbundling» verbietet verdeckte Quersubventionen zwischen den beiden Bereichen. Die Transportkosten fallen schon heute stark ins Gewicht. Wie wird sich deren relativer Anteil auf der Stromrechnung künftig entwickeln? Es gibt momentan zwei wesentliche, potenziell preistreibende Faktoren für die Netzkosten. Einerseits kann der Gesetzgeber in Form von Auflagen eingreifen sei es, indem neue erneuerbare Energien forciert werden, oder aufgrund anderer Bestimmungen. Daneben sind die transportierten Strommengen entscheidend. Sollte in unseren Netzen künftig weniger Strom fliessen, hätte dies relativ steigende Netzpreise zur Folge. Denn Erneuerungen in den Netzen werden nicht zuletzt durch den wachsenden Stromabsatz finanziert. Die Axpo verkauft den Strom knapp über Gestehungskosten, im Vergleich zum Markt also sehr günstig. Wie lange wird diese Situation andauern? Dies ist nicht nur eine betriebswirtschaftliche Frage, sondern auch eine politische, da die Strompreise stark politisch beeinflusst sind. Die Axpo muss nicht nur auf Rendite achten, sondern auch darauf, dass sie langfris-

14 tig die künftig notwendigen Investitionen finanzieren kann. Wenn günstig produzierende Werke vom Netz gehen und durch teurere ersetzt werden, sind steigende Preise unausweichlich. Mit dem StromVG erhöht sich der Regulierungsaufwand. Gleichzeitig sind mit der Marktöffnung Effizienzsteigerungen gefragt. Wie gehen die EKZ Mitarbeitenden Ihres Bereichs mit dieser neuen Situation um? Jede wirtschaftlich orientierte Organisation, also auch die EKZ, ist konstant mit Effizienzsteigerungen konfrontiert, denn ohne eine solche Ausrichtung wäre man sehr schnell nicht mehr konkurrenzfähig. Die erhöhten Regulierungsauflagen bringen uns zusätzlichen Aufwand, der nicht einfach nebenbei erledigt werden kann. So werden unsere erzielten Effizienzsteigerungen teilweise wieder aufgehoben. Doch ich denke, dass sich diese Situation bald einpendeln wird. «Die erhöhten Regulierungsauflagen bringen uns zusätzlichen Aufwand, der nicht einfach nebenbei erledigt werden kann.» Peter Eugster, Leiter Geschäftsbereich Finanzen und Energiewirtschaft Ihr Geschäft wird durch die Marktöffnung um einiges komplexer. Müssen Sie deshalb Ihren Bereich personell verstärken? Ja, denn die Marktöffnung erfordert mit der totalen Transparenz des Energiebezugs viel präzisere Managementinformationen. Da wird eine gewaltige Informationsflut auf uns zukommen. Spezialisten, welche diese Daten künftig bereitstellen, haben wir bereits eingestellt, oder wir bilden sie zurzeit aus. Wie funktioniert das Energie-Daten-Management (EDM), und weshalb ist dieses System für die Energiewirtschaft so wichtig? Die EKZ haben ein Kundenportal geschaffen, wo Grosskunden ihre Verbräuche und Lastprofile analysieren können, um ihren Energieeinkauf künftig zu optimieren. Die nötigen Informationen werden im Energie-Daten-Management per Fernauslesung gesammelt, worauf die Preise künftig im Viertelstundentakt über das ganze Jahr präzise festgelegt werden. Erst aufgrund dieser detaillierten Aufbereitung des Lastprofils kann ein Energieversorgungsunternehmen seinen Kunden künftig ein fundiertes, individuelles Angebot unterbreiten. Die EKZ haben zusammen mit sechs Energieversorgungsunternehmen im Kanton Zürich die enera ag gegründet. Was steht hinter diesem Geschäftsmodell? Die Elektrizitätswerke werden stärker als bisher im Bereich Energiewirtschaft und Energiebeschaffung neue Kompetenzen aufbauen müssen. Dieses Know-how bieten wir innerhalb der enera allen Gesellschaftern und auch Drittkunden, welche nun mit einem vertretbaren Aufwand viel professioneller arbeiten können. Dass der Bedarf gross war, zeigt die rege Nutzung dieser Dienstleistungen.

15 EKZ Geschäftsjahr Stromgeschäft 13 FAKTEN Neues Tarifsystem. Die EKZ haben per 1. Oktober 2007 ein neues Tarifsystem eingeführt. Im Zentrum steht dabei die Entflechtung der heutigen EKZ Stromtarife in Energieliefer- und Netznutzungstarife. Diese neue Tarifstruktur erfüllt die Anforderungen des StromVG nach einem buchhalterischen Unbundling der Preise und schafft so bereits vor der gesetzlichen Marktöffnung für alle Kunden Transparenz. Zusätzlich verfolgen die EKZ mit der Entflechtung der Stromtarife das Ziel, dass die neuen Energieliefer- und Netznutzungstarife weiterhin kostengünstig, aber auch verursachergerecht ausgestaltet sind. Des Weiteren sind die Auswirkungen der neuen Tarife für die EKZ umsatzneutral. Stromabgabe (Energie). Die Stromabgabe erhöhte sich gegenüber dem letzten Geschäftsjahr um 235,3 GWh (+4,1 Prozent) auf 5917,7 GWh. Die Verbrauchszunahme ist hauptsächlich eine Folge der gegenüber dem Vorjahr deutlich kälteren Witterung während der ersten beiden Quartale sowie des Monats September. Die gute Konjunkturlage wirkte sich ebenfalls positiv auf das Wachstum aus. Der Verbrauch von Haushalt, Gewerbe und Landwirtschaft wuchs nicht zuletzt wegen der Witterungseinflüsse markant um 5,9 Prozent. Bei den Geschäftskunden ist ein Wachstum von 3,6 Prozent zu verzeichnen. Nochmals leicht höhere Eigenproduktion. Die EKZ eigenen Wasserkraftwerke produzierten im Berichtsjahr nochmals etwas mehr Strom als im Vorjahr. Die Produktion in Dietikon betrug 19,4 GWh (Vorjahr 18,5) und in Waldhalde 14,8 GWh (14,8 GWh). Strom von unabhängigen Produzenten. Im Sinne der Energiegesetzgebung übernehmen die EKZ im Parallelbetrieb mit dem Netz Strom aus zahlreichen dezentralen Produktionsanlagen. Im vergangenen Jahr lieferten 13 Kleinwasserkraftanlagen (Vorjahr: 11) mit einer Leis - tung von 3876 kw (3614), ausserdem 33 Biogasanlagen (32) mit einer elektrischen Leistung von 2674 kw (2585) und 220 Photovoltaikanlagen (153) mit einer Leistung von 1841 kw (1244). Am meisten Rücklieferungsenergie produzierten die beiden Kehrichtverbrennungsanlagen Limmattal in Dietikon und KEZO in Hinwil mit einer installierten Leistung von insgesamt kw (31200). Die beiden Anlagen lieferten zusammen 133,3 GWh (137,5) Energie ins Netz. Der Rücklieferungsanteil von kleinen Photovoltaikanlagen bis 3 kw Leis tung wurde bis anhin nicht separat gemessen, sondern direkt am Kundenzähler abgezogen. Die gesamte Rücklieferenergie deckte 3,1 Prozent (3,0) des Energieabsatzes. Strommix. Die Herkunft des EKZ Strommix veränderte sich zu Gunsten der Wasserkraft. Der EKZ Strom besteht aus 22,1 Prozent Wasserkraft (Vorjahr: 16,5), 73,4 Prozent Kernenergie (79,0), 4,4 Prozent (4,3) verwerteten Abfällen und 0,1 Prozent (0,1) übrigen erneuerbaren Energien. Axpo als Hauptlieferant. Die EKZ beziehen den Strom zum allergrössten Teil von der Lieferantin Axpo. 96,0 Prozent stammen von der Axpo, 0,6 Prozent werden in den EKZ eigenen Wasserkraftwerken produziert, und 3,4 Prozent beträgt der Anteil Dritter (vorwiegend unabhängiger Produzenten).

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17 EKZ Geschäftsjahr Stromversorgung 15 Hohe Netzqualität trotz Kostendruck Interview mit Peter Franken, Leiter Geschäftsbereich Energieverteilung Seit Anfang März 2008 leiten Sie den Geschäftsbereich Energieverteilung bei den EKZ. Welche Situation haben Sie vorgefunden? Einen funktionierenden Betrieb mit überdurchschnittlich motivierten Leuten, aber auch einzelne Strukturen mit Optimierungspotenzial. Als langjähriger Dienstleister für Energieversorger bin ich von aussen, also gewissermassen mit einer neutralen Betrachtungsweise, zu den EKZ gestossen. Organisation und Funktionsweisen einiger Bereiche waren anfangs nicht ganz leicht zu durchschauen. Im Rahmen eines Change-Projekts haben wir deshalb während der letzten Monate die bestehenden Prozesse und Strukturen analysiert und optimiert. Als Folge davon wurde per Anfang 2009 eine neue Aufbauorganisation im Geschäftsbereich Energieverteilung eingeführt. Stromtransport, dessen wichtigstes Kriterium die Versorgungssicherheit ist. Wird dadurch der Druck auf die Netzqualität noch grösser? Unser Ziel ist es, die Netzqualität trotz Kostendruck weiterhin hoch zu halten. Die geforderte hohe Qualität hat allerdings ihren Preis. Netze, die gut unterhalten sind und den ständig steigenden Anforderungen entsprechend ausgebaut werden, gibt es nicht zum Nulltarif. Mit Optimierungen, strafferen Prozessen, Standardisierungen und einfacheren Netzkonzepten halten wir die Kosten möglichst tief. Einsparungen bei Investitionen in die Anlagen greifen aber nur langfristig, da diese auf viele Jahre abgeschrieben werden. Unsere Vorgänger haben mit viel Weitsicht in die Infrastruktur investiert. Heute profitieren wir davon, stehen aber auch für kommende Generationen in der Verantwortung. Die EKZ haben den Anstoss für interne Strukturveränderungen gegeben. Inwiefern werden diese zur Effizienzsteigerung und somit zum Nutzen des Kunden beitragen? Das Hinterfragen bestehender Strukturen ist eine Daueraufgabe der Führung, insbesondere dann, wenn sich das Umfeld und die Rahmenbedingungen ändern. Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen werden in Zukunft weiter an Bedeutung zunehmen. Alle Vergleiche von liberalisierten Märkten zeigen das. Die EKZ haben diesbezüglich auch schon viel erreicht: Wir sind heute besser organisiert, verfügen über hochwertigere Materialien und ein vereinfachtes Sortiment. Wir bauen heute mehr Anlagen und Leitungen mit dem gleichen Personal, und der Kunde profitiert letztlich von einem effizienten Service und den tiefen Kosten. Durch das Unbundling, die Trennung von Netz- und Energiekosten, bezahlt der Kunde künftig explizit für den Und wie werden die EKZ künftig anfallende Erneuerungen ihres Stromnetzes finanzieren? Wir müssen mit einer möglichst optimalen, risikooptimierten Instandhaltung den Zustand der Netze auf dem heutigen Niveau halten. Die Erneuerung der Netze haben wir aus eigenen Mitteln, mit den Erlösen aus dem Netznutzungsentgelt, zu finanzieren. Sinken jedoch die Netznutzungsentgelte, so können die Netzbetreiber nicht mehr genügend investieren, was unweigerlich zu Qualitätseinbussen führen würde. Die EKZ haben einige kleinere Elektrizitätswerke gekauft: Welche Strategie steckt dahinter? Diese kleineren Gemeindewerke wenden sich in der Regel von sich aus an uns. Mit der Marktöffnung sehen sie einen grossen administrativen Aufwand auf sich zukommen, der für sie nicht mehr tragbar ist. Den EKZ wiederum ist daran gelegen, die Netzstruktur zu vereinfachen. Wenn wir mit gleichem Personal, gleichem

18 «Netze, die gut unterhalten sind und den ständig steigenden Anforderungen entsprechend ausgebaut werden, gibt es nicht zum Nulltarif.» Peter Franken, Leiter Geschäftsbereich Energieverteilung Aufwand und gleich hohen Fixkosten ein etwas grösseres Netz betreiben können, dann sind wir unter dem Strich auch effizienter. Zudem können wir unseren neuen Kunden differenzierte Produkte und oft auch einen besseren Service bieten, als sie ihn bisher gewohnt waren. Damit die Stabilität des europäischen Verbundnetzes gewährleistet werden kann, müssen auch die Schweizer Energieversorger ihren Beitrag leisten. Welche technischen Massnahmen haben Sie zu diesem Zweck getroffen? In allen 36 Unterwerken haben wir Geräte installiert, welche die Frequenz messen und bei Unterschreitungen einer fest definierten Frequenz stufenweise ganze Netzteile automatisch abschalten. Mit einem solchen gezielten Stromunterbruch kann die Stabilität des gesamten Netzes wiederhergestellt und ein Blackout mit ungleich weiter reichenden Folgen vermieden werden. Diese automatischen Abschaltungen greifen europaweit, was selbstverständlich auch uns zur Solidarität verpflichtet, egal ob die Störung im schweizerischen Netz oder im Ausland verursacht wurde. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher Fall eintritt, ist allerdings sehr gering die Auswirkungen für Strombezüger sind im Einzelfall aber gross. Ende 2009 soll die neue EKZ Betriebsführungsstelle in Dietikon eröffnet werden. Wie schaffen Sie es, eine Übergangslösung zu finden, die gleichzeitig höchste Zuverlässigkeit garantiert? Bei Systemänderungen sinkt die Qualität in der Regel kurzfristig. Wir gehen deshalb in klar definierten Einzelschritten vor, um die Zuverlässigkeit nicht zu beeinträchtigen. Es wird ein bis zwei Jahre dauern, bis das neue System komplett funktioniert. Und bis dahin steht uns immer noch das alte System zur Verfügung, welches uns als Backup dient. Durch den neuen 24-Stunden-Service in der zentralen Betriebsführungsstelle werden wir rascher reagieren und die Unterbruchszeiten tendenziell weiter reduzieren können. Das neue Leitsystem liefert uns auch bessere und vollständigere Informationen über den Netzzustand, was eine raschere Fehleranalyse ermöglicht. Grössere Störungen lassen sich so effektiver bewältigen. Dies erhöht wiederum die Qualität und somit die Versorgungssicherheit. Zudem wird die Information nach innen und aussen an einer Stelle gebündelt und dadurch weiter professionalisiert.

19 EKZ Geschäftsjahr Stromversorgung 17 FAKTEN Unterwerke (UW). Die Mittelspannungsschaltanlagen UW Eglisau und UW Bassersdorf haben mit rund 50 Betriebsjahren ihre Lebensdauer erreicht und mussten ersetzt werden. Mit der Erneuerung der 16-kV-Schaltanlage UW Herrliberg, die aus der gleichen Anlagengeneration stammt, wurde begonnen. Das gemeinsam mit dem Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen (EKS) geplante UW Rafz wurde im Rohbau fertig gestellt; Mitte 2008 erfolgte der Start der Montagearbeiten für den Anlagenbau. Die Inbetriebnahme des Unterwerks ist für Ende 2009 geplant. In Einsiedeln wurde eine neue gasisolierte 110-kV-Innenraumanlage aufgebaut, die Ende 2008 ans Netz gegangen ist. Sie ersetzt die alte, störanfällige Freiluftanlage von Leitungsbauten. Beim Bau der Umfahrung Zürich West sowie bei Sanierungen von Autobahntunnels an der A3 wurden bedeutende Netzausbauten erstellt. Auch mit dem Ausbau der A4 Kleinandelfingen Flurlingen werden grössere Investitionen ins Versorgungsnetz getätigt. Die Modernisierung der Stromversorgung von Oberembrach nach Nürensdorf stellte ebenfalls eine bedeutende Inves - tition dar. Die störungsanfällige Freileitung wurde verkabelt und leis tungsfähiger gemacht. Zentrale Betriebsführungsstelle. Die Bauarbeiten sind so weit fortgeschritten, dass ab Herbst 2009 die Betriebsführung von der neuen, zentralen Leitstelle aus operationell erfolgen kann. Zur Unterstützung des betriebsführenden Personals und zur weiteren Effizienzsteigerung wird eine Ablösung des bisherigen Leitsystems geplant. Automatischer frequenzabhängiger Lastabwurf aflan. Im Rahmen eines europäischen Abkommens zum automatischen frequenzabhängigen Lastabwurf, der als letzte Notmassnahme bei einem drohenden Blackout zum Zuge kommt, installierten die EKZ in all ihren Unterwerken Frequenzrelais, die bei sinkender Netzfrequenz stufenweise die Reguliertransformatoren vom Netz schalten. Kauf der EW Wiesendangen und Dürnten. Die Gemeindeversammlungen von Wiesendangen und Dürnten haben dem Verkauf ihrer Elektrizitätswerke an die EKZ zugestimmt. Grund für die Verkäufe war insbesondere der zu erwartende Zusatzaufwand für Betrieb und Verwaltung, den die Öffnung des Strommarktes mit sich bringt. Die Integration ins Netz der EKZ erfolgt in Wiesendangen per 1. Oktober 2008, in Dürnten per 1. Januar Öffentliche Beleuchtung. Im Auftrag von Gemeinden und Kanton erstellten die EKZ 1732 neue Leuchtstellen grösstenteils im Zusammenhang mit Strassensanierungen, bei denen alte Beleuchtungsanlagen den neuen Verhältnissen angepasst wurden. Durch den Einsatz von energieeffizienten Natriumhochdrucklampen bleibt der Stromverbrauch für die Beleuchtung fast konstant, obwohl sich die Anzahl Leuchtstellen stetig vergrössert. Service-Center. Im Bereich Trafoservice konnten nebst den EKZ eigenen Transformatoren wiederum einige Unterwerktransformatoren für Dritte revidiert werden. Die neue Dienstleistung «Wiederholungsprüfung von Spannungsprüfern» erfreut sich weiterhin grosser Nachfrage. Die EKZ haben sich für diese Prüfung zertifizieren lassen und können sie als Einzige in der Schweiz anbieten. Die Kompetenzen in der Prüfung von Durchführungen sowie im Bereich Schalter-Service wurden weiter ausgebaut. Die neuen Dienstleistungen Schutzberatung, Berechnung elektromagnetischer Felder und Netzsimulation wurden von mehreren Kunden in Anspruch genommen.

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Strompreiskomponenten eines typischen Haushaltes in der Schweiz. 0.0 2010 2011 2012 2013 2014 Jahr. Netz Energie Abgaben Stufe Endverteilung und MwSt.

Strompreiskomponenten eines typischen Haushaltes in der Schweiz. 0.0 2010 2011 2012 2013 2014 Jahr. Netz Energie Abgaben Stufe Endverteilung und MwSt. Strompreise 2015 Die Strompreise 2015 werden bis Ende August 2014 veröffentlicht. Einige Entwicklungen, die die Strompreise 2015 beeinflussen, sind bereits jetzt absehbar. Der Strompreis setzt sich zusammen

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