Umweltmeteorologie: Schadstoffe in der Atmosphäre

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Umweltmeteorologie: Schadstoffe in der Atmosphäre"

Transkript

1 Lange Nacht der Forschung, 27. April 2012 Dr. August Kaiser Umweltmeteorologie: Schadstoffe in der Atmosphäre

2 Folie 2 Überblick Meteorologie = Physik der Atmosphäre Dazu gehören auch Luftschadstoffe Was passiert mit Schadstoffen in der Atmosphäre? Kann man die Schadstoffbelastung berechnen? Warum ist das wichtig? Tätigkeitsfelder der Fachabteilung Umwelt

3 Wie gelangen Luftschadstoffe in die Atmosphäre? Emission Durch menschliche Aktivitäten: Industrie, Kraftwerke, Verkehr, Heizung,... Mittelmeer, 27. Mai 2008: Saharastaub Island, 22. Mai 2011: Vulkan Grimsvötn Natürliche Quellen: Staubstürme, Waldbrände, Vulkanausbrüche,... Portugal, 3. August 2003: Waldbrände

4 Folie 4 Was passiert mit Schadstoffen in der Atmosphäre? Immission a) Transport mit dem Wind Der Wind kann sich räumlich oder mit der Höhe stark ändern Bei zu niedrigen Kaminen kann die Abgasfahne zum Boden gedrückt werden. Schornsteine müssen hoch genug sein, um eine freie Ausbreitung der Abgasfahne zu gewährleisten

5 Folie 5 Was passiert mit Schadstoffen in der Atmosphäre? Immission b) Verteilung auf ein größeres Luftvolumen Starker vertikaler Luftaustausch Temperatur nimmt mit der Höhe um 1 C/100 m oder mehr ab Die Schadstoffkonzentration nimmt mit der Entfernung rasch ab Verminderter vertikaler Luftaustausch Temperatur nimmt mit der Höhe um weniger als 1 C/100 m ab oder nimmt mit der Höhe zu ( Inversion ) Die Schadstoffkonzentration nimmt mit der Entfernung nur langsam ab

6 Folie 6 Zusammenhang vertikaler Luftaustausch vertikale Temperaturänderung Kaffeekanne mit kaltem Wasser und Stanniolschnipseln Herdplatte ausgeschaltet die Stanniolschnipsel liegen am Boden der Kanne

7 Folie 7 Zusammenhang vertikaler Luftaustausch vertikale Temperaturänderung Kaffeekanne mit kaltem Wasser und Stanniolschnipseln Herdplatte eingeschaltet das Wasser wird von unten her erwärmt warmes Wasser steigt von unten auf, kaltes Wasser sinkt ab

8 Abhängigkeit der Schadstoffkonzentration vom vertikalen Luftaustausch Immissionsmessung in Kittsee/Burgenland April 2006 Mai 2007 NO2 und SO2 in Abhängigkeit von der vertikalen Temperaturänderung (Kittsee/Burgenland) Stickstoffdioxid (NO2): + bei vermindertem Luftaustausch ca. 5,5 mal so hoch wie bei gutem Luftaustausch bodennahe Quelle Verkehr Großraum Bratislava µg/m SO2 10 NO ,5-1,5-0,9-0,7-0,5-0,3-0,1 0,1 0,3 0,5 0,7 0,9 1,5 2,5 4 guter Schwefeldioxid (SO2): + bei gutem Luftaustausch ca. 2,5 mal so hoch wie bei vermindertem Luftaustausch Freisetzung in größerer Höhe Raffinerie verminderter Temperaturgradient ( C/100 m) vertikaler Luftaustausch

9 Folie 9 Messung der Vertikalstruktur der Atmosphäre Fesselballon: Vertikale TemperaturWind- und Ozonprofile Spezielle Windmessgeräte: Messung kleinster Schwankungen Sodar-RASS: (Sound Detection and Ranging Radio Acoustic Sounding System) vertikale Temperatur- und Windprofile Temperatur Ozon

10 Folie 10 Messung der Vertikalstruktur der Atmosphäre Ceilometer: Misst die vertikale Aerosolverteilung (kleine Staubteilchen) und Wolkentröpfchen Die vertikale Aerosolverteilung ist das Ergebnis des vertikalen Luftaustauschs Vertikale Aerosolverteilung (Boden bis 4 km) Grün: Aerosolkonzentration hoch Hellblau, blau: Konzentration niedrig Feinstaubkonzentration Hohe Werte, solange Luftaustausch gering Aktuelle Ceilometer-Messwerte, Ultraschallanemometer: Station 17

11 Folie 11 Was passiert mit Schadstoffen in der Atmosphäre? Transport mit dem Wind + freie, ungestörte Ausbreitung + Beeinflussung durch Hindernisse (Gebäude) Verteilung auf ein größeres Luftvolumen Chemische Umwandlungen trockene/nasse Ablagerung (Deposition) Die Wichtigkeit dieser Prozesse hängt von der jeweiligen Fragestellung ab!

12 Folie 12 Wann ist die Schadstoffbelastung der Luft hoch? Folgende Faktoren führen im Allgemeinen zu einer hohen Schadstoffbelastung Hohe Emissionen Verminderter vertikaler Luftaustausch + Schichten mit Temperaturzunahme (Inversionen) wirken wie ein Deckel + Ausnahme: Nahbereich hoher Schornsteine Schwacher Wind Antransport belasteter Luftmassen aus dem Kontinent (Feinstaub, Schwefeldioxid) Ausnahme: Ozon + Bildung durch Sonnenstrahlung aus Vorläufersubstanzen windschwache Hochdrucklagen im Sommer

13 Folie 13 Wann ist die Schadstoffbelastung der Luft gering? Folgende Faktoren führen im Allgemeinen zu einer niedrigen Schadstoffbelastung Niedrige Emissionen Starker vertikaler Luftaustausch + Ausnahme: Nahbereich hoher Schornsteine Starker Wind Niederschlag Antransport atlantischer Luftmassen (Feinstaub, Schwefeldioxid) Ausnahme: Ozon + Bildung durch Sonnenstrahlung aus Vorläufersubstanzen Sommer: Schlechtwetter; Winter

14 Folie 14 Kann man die Schadstoffbelastung berechnen? Versuch Galton Brett (Sir Francis Galton, ) Durch die Öffnung werden Kugeln fallen gelassen Die Kugeln repräsentieren eine bestimmte Masse eines Luftschadstoffs Die Schwerkraft übernimmt die Rolle des Windes, die Kugeln fallen nach unten Die Holzscheiben übernehmen die Rolle der Luftwirbel und lenken die Kugeln ab

15 Folie 15 Kann man die Schadstoffbelastung berechnen? Ergebnis ist eine Gauß-Normalverteilung Unter bestimmten vereinfachenden Bedingungen ist die Gaußverteilung eine Lösung der Gleichung, die die Konzentrationsverteilung in einer Abgasfahne beschreibt + die Turbulenzelemente (Wirbel in der Luftströmung) sind homogen + die Windrichtung ändert sich nicht

16 Folie 16 Kann man die Schadstoffbelastung berechnen? Es gibt verschiedene Arten von Ausbreitungsmodellen Gaußmodelle Lagrange Partikeldiffusionsmodelle Alle Modelle beinhalten spezifische vereinfachende Annahmen! Eulermodelle

17 Folie 17 Warum ist die Berechnung der Schadstoffbelastung wichtig? Die gemessene Schadstoffbelastung enthält keine Information, woher die Schadstoffe kommen + Um Maßnahmen zu setzen, muss man die Verursacher kennen! Planung künftiger Verursacher + Berechnung der Auswirkungen auf die Luftqualität erforderlich! Vorsorge und Beratung bei Störfällen, Unfällen und Naturereignissen + Zusammenarbeit mit Feuerwehr und (lokalen) Behörden Luftqualitätsvorhersagen + Nutzer: Behörden (Information der Öffentlichkeit, Maßnahmen) + Öffentlichkeit

18 Tätigkeiten der FA Umwelt: Immissionsgutachten Y [km] X [km] Schadstoffbelastung in der Umgebung eines Großemittenten Schadstoffbelastung und Strömungsverhältnisse an einer Straßenkreuzung Geruchsausbreitung im Umfeld einer Deponie (Modell : LASAT) (Modell : MISKAM) (Modell : AODM) 3.0

19 Tätigkeiten der FA Umwelt: Beratung des staatl. Krisenmanagements im Falle von nuklearen Störfällen Beispiel: Annahme eines Unfalls im AKW Temelin Trajektorien (Luftströmungen) Die vom AKW Temelin in unterschiedlichen Höhen ausgehenden Luftströmungen überstreichen verschiedene Gebiete Europas (Modell: FLEXTRA) Modelliertes Depositionsfeld nasse und trockene Deposition von Cs-137 innerhalb von 48 Stunden (Modell: FLEXPART) Vortrag Kaiser, 20:00, Saal A

20 Folie 20 Tätigkeiten der FA Umwelt: Beratung des staatl. Krisenmanagements Ausbreitung der Abgasfahne aus Fukushima + I-131, Emission grob abgeschätzt , 12: , 12: , 12:00 Vortrag Wotawa, 18:30, Saal A

21 Tätigkeiten der FA Umwelt: Unterstützung der österreichischen Einsatzkräfte Szenarienrechnungen für Krisenfallübungen mit unfallbedingter Freisetzung toxischer Gase + Beispiel: Annahme eines Formalinaustritts im Bereich eines Chemieparks Formalintank 5m/s 255 8/8 1std-Mittelwert Meter Meter

22 Analyse der Herkunft von Luftschadstoffen - großräumig z.b. zur Unterstützung der Behörden bei Maßnahmen zur Vermeidung von Grenzwertüberschreitungen NOx: lokale/regionale Quellen SO2: Ferntransport PM10: Ferntransport, regionale Quellen Luftströmungen, die mit hoher Schadstoffbelastung (rot) oder mit niedriger Schadstoffbelastung (blau) in Österreich verbunden sind

23 Folie 23 Analyse der Herkunft von Luftschadstoffen - kleinräumig SO2-Grenzwertüberschreitung in Kittsee/Burgenland Kleinräumige Windfelder (Modell INCA) und berechnete SO2-Konzentration

24 Hat sich die Schadstoffbelastung der Atmosphäre geändert? CO2 (ppm) Kohlendioxid (CO2) und Teilchenzahl (CPC) Messungen am Hohen Sonnblick (3.105 m) gemeinsam mit dem Umweltbundesamt CO2 (ppm) CPC (1/m3) zur Überwachung der chemischen Zusammensetzung der Atmosphäre + im Rahmen des Global Atmosphere Watch Programms der World Meteorological Organization O3 (ppb) CO (ppb) Ozon (O3) O3 (ppb) Kohlenmonoxid (CO), Stickstoffoxide (NO und NOy) 2 1,8 1,6 1,4 1,2 1 0,8 0,6 0,4 0,2 0 CO (ppb) NO (ppb) NOy (ppb) Zunahme: Kohlendioxid (CO2) und Teilchenzahl Ozon (O3): Zunahme bis ca. 2003, danach Abnahme Abnahme oder unverändert: Kohlenmonoxid (CO) und Stickstoffoxide (NO und NOy)

25 Folie 25 Schadstoffe in der Atmosphäre Danke für Ihre Aufmerksamkeit

Tag der offenen Türe Dr. August Kaiser Schadstoffe in der Atmosphäre

Tag der offenen Türe Dr. August Kaiser Schadstoffe in der Atmosphäre Tag der offenen Türe Dr. August Kaiser Schadstoffe in der Atmosphäre Folie 2 Überblick Meteorologie = Physik der Atmosphäre Dazu gehören auch Luftschadstoffe Wie gelangen Schadstoffe in die Atmosphäre?

Mehr

NOx Internationale Konferenz, Oktober 2007, Wien. August Kaiser. NOx: Ferntransport oder lokale Quellen?

NOx Internationale Konferenz, Oktober 2007, Wien. August Kaiser. NOx: Ferntransport oder lokale Quellen? NOx Internationale Konferenz, 11.-12. Oktober 2007, Wien August Kaiser NOx: Ferntransport oder lokale Quellen? Folie 2 Arbeiten der ZAMG zur Herkunft von Luftschadstoffen Herkunftsanalysen schadstoffreicher

Mehr

Luftqualitätsvorhersagen an der ZAMG. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik

Luftqualitätsvorhersagen an der ZAMG. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik Luftqualitätsvorhersagen an der ZAMG Folie 2 Einleitung Wie gut ist die Luft die wir atmen? Was ist ein Luftqualitätsvorhersagemodell? Wie können uns Modelle helfen gesünder zu leben? Welche Daten werden

Mehr

2.8. Umweltmeteorologie

2.8. Umweltmeteorologie 2.8. Umweltmeteorologie Schadstoffe, die in die Atmosphäre gelangen, unterliegen dort einer Reihe physikalischer und chemischer Prozesse. In diesem Abschnitt werden diese Prozesse, soweit sie die Meteorologie

Mehr

Bezirksregierung Köln

Bezirksregierung Köln Bezirksregierung Köln Regionalrat Sachgebiet: Anfragen Drucksache Nr.: RR 46/2012 3. Sitzungsperiode Köln, den 01.06.2012 Vorlage für die 11. Sitzung des Regionalrates am 29. Juni 2012 TOP 11a Anfrage

Mehr

Klimawirkungen des Luftverkehrs

Klimawirkungen des Luftverkehrs Klimawirkungen des Luftverkehrs Ulrich Schumann DLR Oberpfaffenhofen Stand der Klimaforschung IPCC, 2007: Beobachtungen und Messungen lassen keinen Zweifel, dass das Klima sich ändert. Die globale Erwärmung

Mehr

Luftverschmutzung durch Flugverkehr

Luftverschmutzung durch Flugverkehr Wachstum des Flugverkehrs ist ungebrochen zwischen 1990 und 2002 um 70% gewachsen Seit 1990 haben die Treibhausgasemissionen des Flugverkehrs weltweit um 50% zugenommen, die des gesamten Verkehrssektors

Mehr

Reaktorunfall eines grenznahen Kernkraftwerkes- Handeln des Staatlichen Krisenmanagement:

Reaktorunfall eines grenznahen Kernkraftwerkes- Handeln des Staatlichen Krisenmanagement: Szenario Temelin Reaktorunfall eines grenznahen Kernkraftwerkes- Handeln des Staatlichen Krisenmanagement: 1. Bekanntgabe: Abbildung 1: Bekanntgabe Bei Tschechien handelt es sich um ein Land, mit dem Österreich

Mehr

Presseinformation. aufgrund aktuell hoher Feinstaubwerte, gemessen an den Stationen ELSB und NIZI. Momentaufnahme vom

Presseinformation. aufgrund aktuell hoher Feinstaubwerte, gemessen an den Stationen ELSB und NIZI. Momentaufnahme vom Presseinformation aufgrund aktuell hoher Feinstaubwerte, gemessen an den Stationen ELSB und NIZI Momentaufnahme vom 22.01.2013 V.i.S.d.P Jörg Vosen, Kirchstr. 30, 51597 Morsbach, 0163 / 9883177 www.ib50189.de

Mehr

2. Klima. 2.1 Das Stadtklima

2. Klima. 2.1 Das Stadtklima 2. Klima. 2.1 Das Stadtklima Städte haben im Vergleich zu dem Umland ein eigenes Klima, das sich zum Teil erheblich von dem des Umlands unterscheidet. Der Grund hierfür ist die Bebauung und die Veränderung

Mehr

Ergebnisse der Stichproben-Messprogramms Harburg-Seehafen

Ergebnisse der Stichproben-Messprogramms Harburg-Seehafen Ergebnisse der Stichproben-Messprogramms Harburg-Seehafen Vom 15.5.2000 bis zum 7.11.2001 wurden mit dem Messfahrzeug der Behörde für Umwelt und Gesundheit Luftschadstoffmessungen im Gebiet Harburg-Seehafen

Mehr

Luftschadstoff- und Feinstaubdeposition im urbanen Raum M.Sc. Tim Londershausen

Luftschadstoff- und Feinstaubdeposition im urbanen Raum M.Sc. Tim Londershausen Fachbereich D Fachgebiet Sicherheitstechnik / Umweltschutz Luftschadstoff- und Feinstaubdeposition im urbanen Raum 22.02.2013 M.Sc. Tim Londershausen Luftschadstoff- und Feinstaubdeposition im urbanen

Mehr

Gewitter. Physik der Atmosphäre. Überblick. Entstehung Aufbau Gefahren. 1. Wolken: Entstehung eines Gewitters in Bildern. 2. Physik der Atmosphäre:

Gewitter. Physik der Atmosphäre. Überblick. Entstehung Aufbau Gefahren. 1. Wolken: Entstehung eines Gewitters in Bildern. 2. Physik der Atmosphäre: Gewitter Entstehung Aufbau Gefahren Landeswetterdienst 2010 Überblick 1. Wolken: Entstehung eines Gewitters in Bildern 2. Physik der Atmosphäre: Wann und warum können sich Gewitter bilden Gewittertypen

Mehr

Verbessert Elektromobilität die Luftqualität? Eine Sensitivitätsstudie

Verbessert Elektromobilität die Luftqualität? Eine Sensitivitätsstudie Verbessert Elektromobilität die Luftqualität? Eine Sensitivitätsstudie S. Wurzler 1, H. Hebbinghaus 1, W. Straub 1, I. Steckelbach 1, T. Schulz 1, W. Pompetzki 1, T. Schöllnhammer 2, S. Nowag 2, M. Memmesheimer

Mehr

Dossier Klimawandel. Nachdem ihr nun zu zweit (oder alleine) die gegebenen Fragen diskutiert habt, sollt ihr eure Antworten

Dossier Klimawandel. Nachdem ihr nun zu zweit (oder alleine) die gegebenen Fragen diskutiert habt, sollt ihr eure Antworten Klasse: Datum: AB1 Nachdem ihr nun zu zweit (oder alleine) die gegebenen Fragen diskutiert habt, sollt ihr eure Antworten aufschreiben. Frage 1: Wo nimmt der Film seine Wende? Hast du damit gerechnet?

Mehr

UMSETZUNG DES EMISSIONSHÖCHSTMENGEN- GESETZES-LUFT (NEC RICHTLINIE) ÜBERBLICK, TREND, AUSWIRKUNGEN, HERAUSFORDERUNGEN. bmlfuw.gv.

UMSETZUNG DES EMISSIONSHÖCHSTMENGEN- GESETZES-LUFT (NEC RICHTLINIE) ÜBERBLICK, TREND, AUSWIRKUNGEN, HERAUSFORDERUNGEN. bmlfuw.gv. UMSETZUNG DES EMISSIONSHÖCHSTMENGEN- GESETZES-LUFT (NEC RICHTLINIE) ÜBERBLICK, TREND, AUSWIRKUNGEN, HERAUSFORDERUNGEN 25.04.2016 --- 1 --- NEC-RICHTLINIE NEC-Richtlinie (National Emission Ceilings Directive

Mehr

Beurteilung der Luftqualität 2015 in Deutschland Bericht an die EU-Kommission in Brüssel

Beurteilung der Luftqualität 2015 in Deutschland Bericht an die EU-Kommission in Brüssel 1 Beurteilung der Luftqualität 2015 in Deutschland Bericht an die EU-Kommission Beurteilung der Luftqualität 2015 in Deutschland Bericht an die EU-Kommission in Brüssel Warum berichten wir an die EU-Kommission?

Mehr

Ergebnisse der Stichproben-Messprogramms Rothenburgsort

Ergebnisse der Stichproben-Messprogramms Rothenburgsort Ergebnisse der Stichproben-Messprogramms Rothenburgsort Vom 15.5.2000 bis zum 7.11.2001 wurden mit dem Messfahrzeug der Behörde für Umwelt und Gesundheit Luftschadstoffmessungen im Gebiet Rothenburgsort

Mehr

Umweltorientiertes Verkehrsmanagement Ergebnisse des Forschungsprojekts UVM-BS u. a.

Umweltorientiertes Verkehrsmanagement Ergebnisse des Forschungsprojekts UVM-BS u. a. Umweltorientiertes Verkehrsmanagement Ergebnisse des Forschungsprojekts UVM-BS u. a. Lösungsansätze und Möglichkeiten der Umsetzung von Maßnahmen, die der Luftreinhaltung in Städten dienen IVU Umwelt GmbH,

Mehr

Wirkung von Umweltzonen auf die Luftqualität Ein Versuch der Bewertung

Wirkung von Umweltzonen auf die Luftqualität Ein Versuch der Bewertung Wirkung von Umweltzonen auf die Luftqualität Ein Versuch der Bewertung Problem eines messtechnischen Nachweises Auswertungen von Messdaten für Ruhrgebiet Verkehrsmenge, Flottenzusammensetzung Modellierung

Mehr

Beschneiungsklimatologie

Beschneiungsklimatologie Beschneiungsklimatologie Ergebnisse einer Studie im Auftrag der ÖWK, Fachverband Seilbahnen, Im Rahmen des Collective Research Programmes der Österr. Forschungsförderungsgesellschaft FFG Andrea Fischer

Mehr

Gebäudeplanung. - Behaglichkeit und Raumklima - Prof. Dr. Ulrich Hahn SS Fachhochschule Dortmund

Gebäudeplanung. - Behaglichkeit und Raumklima - Prof. Dr. Ulrich Hahn SS Fachhochschule Dortmund - - Prof. Dr. Ulrich Hahn SS 2014 Bedeutung für Gebäude und -technik groß: klein: Wohngebäuden Büros Mensch im Mittelpunkt Gaststätten Versammlungsgebäude, Kinos, Theater.. Werkstätten Fabriken Lager Lage,

Mehr

Flächendeckende Ermittlung der Immissions-Vorbelastung für Baden-Württemberg METTOOLS IX , Offenbach

Flächendeckende Ermittlung der Immissions-Vorbelastung für Baden-Württemberg METTOOLS IX , Offenbach Flächendeckende Ermittlung der Immissions-Vorbelastung für Baden-Württemberg F. Pfäfflin IVU Umwelt GmbH, V. Diegmann Freiburg R. Stern Berlin W. Scholz LUBW und L. Neunhäuserer IVU Umwelt E. Reimer Berlin

Mehr

Einfluss von Meteorologie und Wald auf die Schallausbreitung Arthur Schady 1, Astrid Ziemann 2, Dietrich Heimann 1

Einfluss von Meteorologie und Wald auf die Schallausbreitung Arthur Schady 1, Astrid Ziemann 2, Dietrich Heimann 1 DLR.de Folie 1 > IX METTOOLS > Arthur Schady > 19.03.2015 IX METTOOLS 2015 Einfluss von Meteorologie und Wald auf die Schallausbreitung Arthur Schady 1, Astrid Ziemann 2, Dietrich Heimann 1 1) Deutsches

Mehr

Luftreinhaltung in Städten Grundlagen, Situation, Perspektive

Luftreinhaltung in Städten Grundlagen, Situation, Perspektive Luftreinhaltung in Städten Grundlagen, Situation, Perspektive Foto: Stadt Stuttgart (61), Ute Schmidt-Contag Folie 1 Inhalt Rechtliche Grundlagen Luftqualität in Städten Maßnahmen Erfolgsbilanz Perspektive

Mehr

2. Die Klimazonen Fülle die Tabelle aus. Name der Klimazone Wie ist dort der Sommer? Wie ist dort der Winter?

2. Die Klimazonen Fülle die Tabelle aus. Name der Klimazone Wie ist dort der Sommer? Wie ist dort der Winter? 1. Die Jahreszeiten Das Wetter Sieh dir das Bild an. Du kannst darauf sehen, wie die Erde zur Sonne stehen muss, damit bei uns in Europa Frühling, Sommer, Herbst oder Winter ist. Schreibe die jeweilige

Mehr

Grenz-, Ziel-, Immissions-, Schwellen-, Leit-, und Richtwerte

Grenz-, Ziel-, Immissions-, Schwellen-, Leit-, und Richtwerte Bayerisches Landesamt für Umwelt Grenz-, Ziel-, Immissions-, Schwellen-, Leit-, und Richtwerte Für die Bewertung der Immissionsbelastung stehen verschiedene Beurteilungswerte - e, Zielwerte, e, Schwellenwerte,

Mehr

NORDAMERIKA und wir 2/2. Naturgeographische Gunst- und Ungunsträume

NORDAMERIKA und wir 2/2. Naturgeographische Gunst- und Ungunsträume Klasse: 10 Station 2: Thema 2: Naturgeographische Gunst- und Ungunsträume Debby, Florence, Sandy und Co. Aufgaben: 1. Werte die Informationen aus dem Text im Buch auf den Seiten 90, 91 und 95 sowie die

Mehr

Wetter. YC Bregenz, Christoph Zingerle Arnold Tschofen

Wetter. YC Bregenz, Christoph Zingerle Arnold Tschofen Wetter YC Bregenz, 30.5.2013 Christoph Zingerle Arnold Tschofen Inhalt Elementare Wetterabläufe Fronten, Wind Warnungen, Gewitter Aufbau der Atmosphäre Die Atmosphäre (Lufthülle) besteht aus mehreren Gasen:

Mehr

Was verschmutzt die Luft?

Was verschmutzt die Luft? 6A Lehrerkommentar MST Ziele Arbeitsauftrag Material Sozialform Zeit Die Kinder wissen, dass die Verbrennung von Energieträgern in vielen Fällen zu Luftverschmutzung führt. Sie kennen zudem einige Abgasverursacher

Mehr

1

1 1 CO 2 -Emissionen 2 3 4 5 6 7 8 9 10 2 12,999,976 km 9,136,765 km 1,276,765 km 499,892 km 245,066 km 112,907 km 36,765 km 24,159 km 7899 km 2408 km 76 km 12 14 16 9 10 1 8 12 7 3 1 6 2 5 4 3 11 18 20

Mehr

Besonderheiten im Hinblick auf die Luftschadstoffbelastung im Jahr 2014

Besonderheiten im Hinblick auf die Luftschadstoffbelastung im Jahr 2014 Besonderheiten im Hinblick auf die Luftschadstoffbelastung im Jahr 214 In diesem Kurzbericht werden die Auswirkungen der außergewöhnlichen Witterungsverhältnisse sowie besonderer Naturphänomene im Jahr

Mehr

Luftmassen und Fronten

Luftmassen und Fronten Einführung in die Meteorologie Teil I Luftmassen und Fronten Luftmassen und Fronten Eine Gruppe von skandinavischen Meteorlogen untersuchte Anfang der 20er Jahre das Verhalten von Teifdruckgebieten in

Mehr

LÜFTUNGSBINGO Von Anna Bolshakova

LÜFTUNGSBINGO Von Anna Bolshakova LÜFTUNGSBINGO Von Anna Bolshakova Zeit: ca. 30-40 Minuten Material: Zahlenkarten, Zahlen zum Ziehen, Frageliste Das Abfragen von Gelerntem wird mit einem Bingo-Spiel interessanter, weil die Fragen und

Mehr

3.11 Einflussgröße: Elementarer Kohlenstoff (EC) und organischer Kohlenstoff

3.11 Einflussgröße: Elementarer Kohlenstoff (EC) und organischer Kohlenstoff 3.11 Einflussgröße: Elementarer Kohlenstoff (EC) und organischer Kohlenstoff (OC) im PM10 Eine vollständige Minderung von EC (Ruß) und OC würde eine maximale Reduktion der PM10-Feinstaubkonzentration um

Mehr

Daten zur Nürnberger Umwelt

Daten zur Nürnberger Umwelt Umweltreferat Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg Daten zur Nürnberger Umwelt 2. Quartal 214 April-Mai-Juni Daten zur Nürnberger Umwelt, Bericht für das zweite Quartal 214 1 Impressum Herausgeber:

Mehr

Nährstoffeintrag aus der Luft Beitrag zur Eutrophierung

Nährstoffeintrag aus der Luft Beitrag zur Eutrophierung BUND-Tagung Umsetzung der Meeresstrategie Rahmenrichtlinie Nährstoffeintrag aus der Luft Beitrag zur Eutrophierung Volker Matthias Bremen, 1. Dezember 2010 Übersicht Problemstellung Modellsystem Schiffsemissionen

Mehr

Entwicklung der Luftqualität in der Schweiz

Entwicklung der Luftqualität in der Schweiz Ma terials Sci ence & Technolog y Entwicklung der Luftqualität in der Schweiz Dr. Robert Gehrig Empa, Luftfremdstoffe/Umwelttechnik Dübendorf SSM-Tagung 2010 Campus Sursee: 22. September 2010 Inhalt NABEL,

Mehr

Checkliste zum Thema Fernwärme Inhalt, benötigte Utensilien, Kopierinformation

Checkliste zum Thema Fernwärme Inhalt, benötigte Utensilien, Kopierinformation Checkliste zum Thema Fernwärme Inhalt, benötigte Utensilien, Kopierinformation 3 Masterausdrucke = Kopiervorlagen: Alles auf weißem Papier mit Wienenergie-Logo (auch Folien und bunte Kartons für Spielkärtchen

Mehr

2.2 Spezifische und latente Wärmen

2.2 Spezifische und latente Wärmen 1 Einleitung Physikalisches Praktikum für Anfänger - Teil 1 Gruppe 2 Wärmelehre 2.2 Spezifische und latente Wärmen Die spezifische Wärme von Wasser gibt an, wieviel Energie man zu 1 kg Wasser zuführen

Mehr

Grenz-, Richt-, Leit-, Immissionswerte

Grenz-, Richt-, Leit-, Immissionswerte Bayerisches Landesamt für Umwelt Grenz-, Richt-, Leit-, e Schadstoffkonzentrationen: Schwefeldioxid 350 µg/m³ (24 Überschreitungen 125 µg/m³ (3 Überschreitungen 1) Kalenderjahr und 20 µg/m³ Winter (1.10.

Mehr

Musterlösung zu Übung 2: Thermodynamik

Musterlösung zu Übung 2: Thermodynamik Musterlösung zu Übung 2: Thermodynamik Wettersysteme, HS 2011 1 Thermodynamisches Diagramm 1 Die folgenden Messungen geben eine Mitternacht-Radiosondierung im Juni über Liverpool an. Druck (hpa) Temperatur

Mehr

Herbert Formayer Gute Praxis in der Übertragung von Ergebnissen von Klimamodellen auf lokale Gebiete

Herbert Formayer Gute Praxis in der Übertragung von Ergebnissen von Klimamodellen auf lokale Gebiete Gute Praxis in der Übertragung von Ergebnissen von Klimamodellen auf lokale Gebiete Universität für Bodenkultur, Wien Institut für Meteorologie (BOKU-Met) & Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit

Mehr

Klimasystem. Das Klima der Erde und wie es entsteht: Definition Klima

Klimasystem. Das Klima der Erde und wie es entsteht: Definition Klima Das Klima der Erde und wie es entsteht: Definition Klima Unter dem Begriff Klima verstehen wir die Gesamtheit der typischen Witterungsabläufe an einem bestimmten Ort oder in einer bestimmten Region über

Mehr

Ökoregionen & Makroökologie

Ökoregionen & Makroökologie Ökoregionen & Makroökologie 2. Meere und Brackgewässer 2.1 Grundlagen Einige Kenngrößen Fläche: 361,1 Mio. km², entspr. 70,8 % der Erdoberfläche Volumen: 1375 Mrd. km², entspr. 90 % der Biosphäre gesamte

Mehr

Nutzung der Natürlichen Lüftung zum Schutz der Umwelt

Nutzung der Natürlichen Lüftung zum Schutz der Umwelt Nutzung der Natürlichen Lüftung zum Schutz der Umwelt - Natürliche Lüftung erfüllt die Forderung nach Ressourceneinsparung - Weniger CO2 Emissionen. Erhöhter Energieverbrauch in Gebäuden trägt deutlich

Mehr

Arbeiten in Schulräumen - Hinweise für ein "gesundes" Raumklima

Arbeiten in Schulräumen - Hinweise für ein gesundes Raumklima Arbeiten in Schulräumen - Hinweise für ein "gesundes" Raumklima Wohn- und Arbeitsräume bilden den Lebensraum des Menschen. Auch der Lehrerarbeitsplatz befindet sich vorwiegend in Innenräumen. Den stofflichen

Mehr

Ableitung von Emissionsfaktoren für Staub, insbesondere der PM 10 -Fraktion, aus diffusen Quellen. Dr. Frank Braun, ima Freiburg

Ableitung von Emissionsfaktoren für Staub, insbesondere der PM 10 -Fraktion, aus diffusen Quellen. Dr. Frank Braun, ima Freiburg Ableitung von Emissionsfaktoren für Staub, insbesondere der PM 10 -Fraktion, aus diffusen Quellen Dr. Frank Braun, ima Freiburg David Nies, ima Freiburg Claus-Jürgen Richter, ima Freiburg Auftraggeber:

Mehr

Klimapolitik beginnt auch mit der regionalen Energiewende

Klimapolitik beginnt auch mit der regionalen Energiewende Klimapolitik beginnt auch mit der regionalen Energiewende Hartmut Graßl Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg Vortrag im Rahmen des 8. Regionalen Klimagipfels Cusanus-Gymnasium Wittlich, 21. November

Mehr

Geografie, D. Langhamer. Klimarisiken. Beschreibung des Klimas eines bestimmten Ortes. Räumliche Voraussetzungen erklären Klimaverlauf.

Geografie, D. Langhamer. Klimarisiken. Beschreibung des Klimas eines bestimmten Ortes. Räumliche Voraussetzungen erklären Klimaverlauf. Klimarisiken Klimaelemente Klimafaktoren Beschreibung des Klimas eines bestimmten Ortes Räumliche Voraussetzungen erklären Klimaverlauf Definitionen Wetter Witterung Klima 1 Abb. 1 Temperaturprofil der

Mehr

Meteorologisches Gutachten für NO 2 IGL-Überschreitung und im Großraum Salzburg - Hallein

Meteorologisches Gutachten für NO 2 IGL-Überschreitung und im Großraum Salzburg - Hallein Meteorologisches Gutachten für NO 2 IGL-Überschreitung 0.. und..2002 im Großraum Salzburg - Hallein Problemstellung Am 0. und..2002 wurde im Salzburger Becken eine NO 2 IG-L Grenzwertüberschreitung registriert.

Mehr

120 JAHRE FORSCHUNG IN 3100m SEEHÖHE. Wolfgang Schöner

120 JAHRE FORSCHUNG IN 3100m SEEHÖHE. Wolfgang Schöner 120 JAHRE FORSCHUNG IN 3100m SEEHÖHE Wolfgang Schöner 11.9m Schnee (Mai 1944) 245 Eistage 3100m 204 Tage mit Niederschlag 271 Nebeltage 133 Tage mit Starkwind Die Idee: Julius Hann (Univ. Prof. für Meteorologie

Mehr

Welchen Einfluss hat der Frost auf den Feinstaub in Graz?

Welchen Einfluss hat der Frost auf den Feinstaub in Graz? 1 Welchen Einfluss hat der Frost auf den Feinstaub in Graz? Ernst Stadlober Brigitte Pfeiler Luzia Burger-Ringer Institut für Statistik www.statistics.tugraz.at Technische Universität Graz 3 Was ist Feinstaub?

Mehr

Abweichungen vom idealen Gasverhalten: van der Waals. Abweichungen vom idealen Gasverhalten: van der

Abweichungen vom idealen Gasverhalten: van der Waals. Abweichungen vom idealen Gasverhalten: van der Abweichungen vom idealen Gasverhalten: van der Abweichungen vom idealen Gasverhalten: van der Waals Der holländische Wissenschaftler J. van der Waals hat in diesem Zusammenhang eine sehr wertvolle Gleichung

Mehr

Ergebnisse des Stichproben-Messprogramms Wilhelmsburg-Nord

Ergebnisse des Stichproben-Messprogramms Wilhelmsburg-Nord Ergebnisse des Stichproben-Messprogramms Wilhelmsburg-Nord In der Zeit vom 12.10.1998 bis zum 16.3.2000 wurde im nördliche Bereich von Wilhelmsburg an 12 Messpunkten im Abstand von ca. 500 * 500 m mit

Mehr

Zusatzstation: Klimalexikon Anleitung

Zusatzstation: Klimalexikon Anleitung Anleitung Die Lexikonkarten liegen verdeckt vor euch. Mischt die Karten. Jeder Spieler zieht zwei Karten. Lest die Begriffe auf den Karten. Erklärt die Begriffe euren Mitspielern mit Hilfe des Bildes.

Mehr

Umweltbelastungen durch den innerstädtischen Straßengüterverkehr und Erfahrungen aus der Einführung der Umweltzone

Umweltbelastungen durch den innerstädtischen Straßengüterverkehr und Erfahrungen aus der Einführung der Umweltzone Umweltbelastungen durch den innerstädtischen Straßengüterverkehr und Erfahrungen aus der Einführung der Umweltzone Dr. Annette Rauterberg-Wulff Referat Immissionsschutz Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Mehr

Übung 5 : G = Wärmeflussdichte [Watt/m 2 ] c = spezifische Wärmekapazität k = Wärmeleitfähigkeit = *p*c = Wärmediffusität

Übung 5 : G = Wärmeflussdichte [Watt/m 2 ] c = spezifische Wärmekapazität k = Wärmeleitfähigkeit = *p*c = Wärmediffusität Übung 5 : Theorie : In einem Boden finden immer Temperaturausgleichsprozesse statt. Der Wärmestrom läßt sich in eine vertikale und horizontale Komponente einteilen. Wir betrachten hier den Wärmestrom in

Mehr

Jahreszeiten. Ist es immer dunkel, wenn du schlafen gehst, und hell, wenn du aufstehst?

Jahreszeiten. Ist es immer dunkel, wenn du schlafen gehst, und hell, wenn du aufstehst? Jahreszeiten Welche Kleidungsstücke ziehst du zurzeit an, wenn du hinaus möchtest? Ist es immer gleich, was du anziehst, wenn du fortgehen willst? Such aus einem Katalog Bilder von Kleidungsstücken und

Mehr

Von der Schäfchenwolke.

Von der Schäfchenwolke. Von der Schäfchenwolke www.weltderwolken.de 1 zum Gewitter Klaus D. Beheng, Institut für Meteorologie und Klimaforschung www.weltderwolken.de 2 Was erwartet Sie? Wolken in der Atmosphäre Entstehung von

Mehr

Eis- und Schneebedeckung im Klimasystem

Eis- und Schneebedeckung im Klimasystem Experiment-Beschreibung Eis- und Schneebedeckung im Klimasystem Autor: Manuel Linsenmeier Mitarbeit: Tobias Bayr, Dietmar Dommenget, Anne Felsberg, Dieter Kasang Motivation Die Eisbedeckung der Erde erfährt

Mehr

Faktenblatt. Stickoxide (NO x ) im Blickfeld. 17. September 2008

Faktenblatt. Stickoxide (NO x ) im Blickfeld. 17. September 2008 Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Luftreinhaltung und NIS Faktenblatt 17. September 28 Stickoxide (NO x ) im Blickfeld

Mehr

Klimawandel und Nachhaltige Entwicklung

Klimawandel und Nachhaltige Entwicklung Klimawandel und Nachhaltige Entwicklung Irene Roth Amt für Umweltkoordination und Energie, Kanton Bern Ittigen, Mai 2010 Inhalt 1) Einige Fakten zum Klimawandel 2) Klimawandel und Nachhaltige Entwicklung

Mehr

Klimawandel in Hessen: Vergangenheit und Zukunft

Klimawandel in Hessen: Vergangenheit und Zukunft Klimawandel in Hessen: Vergangenheit und Zukunft Die Klimaänderungen der letzten 50-100 Jahre und die zu erwartenden Klimaänderungen im 21. Jahrhundert Christian-D. Schönwiese Institut für Atmosphäre und

Mehr

DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR.

DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR. Weitere Files findest du auf www.semestra.ch/files DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR. Kapitel 2: Klima Im Jahresverlauf erhalten die

Mehr

Abgaskontrolle von Heizanlagen

Abgaskontrolle von Heizanlagen AUTONOME PROVINZ BOZEN - SÜDTIRO L Landesagentur für Umwelt PROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO - ALTO ADIGE Agenzia provinciale per l ambiente Abgaskontrolle von Heizanlagen Im März 2011 wurden von der Landesregierung

Mehr

Luftqualität. Schadstoffeigenschaften & Schadstoffanteile

Luftqualität. Schadstoffeigenschaften & Schadstoffanteile Luftqualität Schadstoffeigenschaften & Schadstoffanteile Inhaltsverzeichnis Um welche Schadstoffe geht es?... 3 Schadstoffeigenschaften... 3 Schadstoffanteile, Emission/Immission... 4 Gesamtbelastung...

Mehr

Fachtagung Feinstaub am Darstellung der Luftreinhalteplanung, Rückblick und Ausblick

Fachtagung Feinstaub am Darstellung der Luftreinhalteplanung, Rückblick und Ausblick Fachtagung Feinstaub am 23.10.2014 Darstellung der Luftreinhalteplanung, Rückblick und Ausblick Köln, 09.10.2014 Luftreinhalteplanung Woher kommt das Instrument und was ist das? in NRW gibt es bereits

Mehr

Lange Nacht der Forschung: ZAMG Wien, Salzburg und Graz , Uhr

Lange Nacht der Forschung: ZAMG Wien, Salzburg und Graz , Uhr ---------- Lange Nacht der Forschung: ZAMG Wien, Salzburg und Graz 27.4.2012, 16.30-23.00 Uhr Wetter, Klima, Umwelt, Geophysik: Forschung aus erster Hand erleben ---------- Programm ZAMG Wien (Hohe Warte

Mehr

Luftqualität auf Sylt

Luftqualität auf Sylt 35 Luftqualität auf Sylt A. Adolphsen, K. Uhse Geschichte des Meßnetzes und der Luftgüte Meßstation Westerland des Umweltbundesamtes Mitte der 196er Jahre begann man sich in der Forschung in Form der Deutschen

Mehr

Wie kommt der Vorhersagemeteorologe zu einer schlüssigen Wettervorhersage?

Wie kommt der Vorhersagemeteorologe zu einer schlüssigen Wettervorhersage? Mag. Thomas Turecek (ZAMG) Tel.: ++43 1 36026/2309 oder /2311 Fax: ++43 1 36026/73 Email: thomas.turecek@zamg.ac.at Internet: http://www.zamg.ac.at Wie kommt der Vorhersagemeteorologe zu einer schlüssigen

Mehr

Wärmesee Untersuchung zur Nutzung des Erdreichs unter einer Sporthalle als Wärmespeicher

Wärmesee Untersuchung zur Nutzung des Erdreichs unter einer Sporthalle als Wärmespeicher 329 Wärmesee Untersuchung zur Nutzung des Erdreichs unter einer Sporthalle als Wärmespeicher Manfred Mevenkamp 1 & Wilfried Zapke 2 1 Hochschule Bremen, Institut für Informatik und Automation 2 Fachhochschule

Mehr

Die Wetterdaten sind hier abrufbar:

Die Wetterdaten sind hier abrufbar: Die Wetterdaten sind hier abrufbar: http://www.weatherlink.com/user/bgbuchen/ Die Werte im Detail: Summary anklicken. Als App: WeatherLink Mobile (Android und Apple) Viele weitere Wetter- und Klima-Links

Mehr

Weniger CO 2 dem Klima zuliebe Lehrerinformation

Weniger CO 2 dem Klima zuliebe Lehrerinformation Lehrerinformation 1/8 Arbeitsauftrag Der CO 2- Kreislauf wird behandelt und die Beeinflussung des Menschen erarbeitet. Die Schülerberichte (Aufgabe 3) dienen als Grundlage zur Diskussion im Plenum. Ziel

Mehr

Spiel (Kann immer wieder zwischendurch zur Entspannung gespielt werden.)

Spiel (Kann immer wieder zwischendurch zur Entspannung gespielt werden.) Energieträger L = Lehrerinformation, A = Arbeitsblatt, AL = Lösungsblatt zum Arbeitsblatt, E = Energieträger, EX = Experiment, F = Overheadfolie, S = Energieträger Woher nehmen die Menschen die Energie?

Mehr

Auswirkungen der Feinstaubbelastung auf Mortalität und Lebenserwartung

Auswirkungen der Feinstaubbelastung auf Mortalität und Lebenserwartung Auswirkungen der Feinstaubbelastung auf Mortalität und Lebenserwartung Dr. med. Norbert Englert (Umweltbundesamt) Fortbildungsveranstaltung für den Öffentlichen Gesundheitsdienst 22.-24. März 2006 RICHTLINIE

Mehr

Moderne Wettervorhersage Numerische Modelle in der Meteorologie. Alexander Beck. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik

Moderne Wettervorhersage Numerische Modelle in der Meteorologie. Alexander Beck. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik Moderne Numerische Modelle in der Meteorologie Alexander Beck (alexander.beck@zamg.ac.at) Überblick Moderne 1. Okt 2011 Folie 2 Ein kurzer Blick in die Vergangenheit Beobachten und Messen Vorhersagemodelle

Mehr

Lehrinhalte 1. Vorlesung Einführung Temperatur

Lehrinhalte 1. Vorlesung Einführung Temperatur 1. Vorlesung Einführung Temperatur Einführung in die Klima- und Umweltmesstechnik Temperaturmessungen als Indikator für den Klimawandel Messung der bodennahen Temperaturen Statistische Auswertung der Einzelwerte,

Mehr

Gibt es in Niedersachsen einen Klimawandel?

Gibt es in Niedersachsen einen Klimawandel? Gibt es in Niedersachsen einen Klimawandel? Prof. Dr. Günter Gross Institut für Meteorologie und Klimatologie Fakultät für Mathematik und Physik Leibniz Universität Hannover Vortrag im Schulbiologiezentrum

Mehr

www.unsichtbarerfeind.de Kinder auf den Spuren des Klimawandels Energiesparen

www.unsichtbarerfeind.de Kinder auf den Spuren des Klimawandels Energiesparen www.unsichtbarerfeind.de Blatt 8 Energiesparen Wenn wir den Klimawandel aufhalten wollen, sollten wir uns alle überlegen, was wir konkret dagegen unternehmen können. Schließlich wirkt sich beim Klima erst

Mehr

Wirkung von Stickstoff-Einträgen auf die Umwelt. Situation in NRW. Dominik Frieling

Wirkung von Stickstoff-Einträgen auf die Umwelt. Situation in NRW. Dominik Frieling Wirkung von Stickstoff-Einträgen auf die Umwelt Situation in NRW Dominik Frieling Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW Fachbereich 34 Wirkung von Stickstoff-Einträgen auf die Umwelt Situation

Mehr

Treibhausgase. Stefan Smidt. Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft. Smidt / BFW

Treibhausgase. Stefan Smidt. Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft. Smidt / BFW Treibhausgase Stefan Smidt Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft Direkte Treibhausgase absorbieren IR-Strahlung Wasserdampf (troposphärisch) Kohlendioxid Methan

Mehr

Entwicklung der Emissionen aus KVA

Entwicklung der Emissionen aus KVA Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Luftreinhaltung und Chemikalien Entwicklung der Emissionen aus KVA VBSA-Tagung vom 1.

Mehr

Turbulenzen um die Windenergie

Turbulenzen um die Windenergie Turbulenzen um die Windenergie Folie 1 von 18 Bedeutung von Turbulenz für Windenergieanlagen Bedeutung von Turbulenz für Windkraftanlagen 1. Mechanische Belastungen 2. Einfluß auf den Energieertrag >>

Mehr

BASt-Kolloquium Luftreinhaltung durch Photokatalyse am in Bergisch Gladbach

BASt-Kolloquium Luftreinhaltung durch Photokatalyse am in Bergisch Gladbach BASt-Kolloquium Luftreinhaltung durch Photokatalyse am 23.09.2015 in Bergisch Gladbach -1- Modellrechnungen zur Abschätzung der maximalen Wirkung einer LSW mit photokatalytischer Oberfläche - Vergleich

Mehr

CO -Konzentration 2 April 2014

CO -Konzentration 2 April 2014 CO 2 -Konzentration April 2014 CO 2 -Konzentration Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie - Thüringer Klimaagentur - Göschwitzer Str. 41 07745 Jena Email: klimaagentur@tlug.thueringen.de Internet:

Mehr

Verkehr und Emissionen in Graz

Verkehr und Emissionen in Graz 2. Februar 2016 Verkehr und Emissionen in Graz DI Dr. Werner Prutsch Umweltamt der Stadt Graz Stadt Graz Umweltamt 8010 Graz in seiner besonderen klimatologischen Situation Die Beckenlage von Graz 2 AQMP

Mehr

igg Geruch Emission Ausbreitung Immission Bewertung 26. September 2005 igg

igg  Geruch Emission Ausbreitung Immission Bewertung 26. September 2005 igg igg www.geruch.at Geruch Emission Ausbreitung Immission Bewertung Interessengemeinschaft Geruch igg Pressegespräch Dr. Martin Piringer Abteilung für Umweltmeteorologie Zentralanstalt für Meteorologie und

Mehr

Kreisläufe sind wichtig

Kreisläufe sind wichtig UMWELTTECHNIK TAGUNG 08 Kreisläufe sind wichtig warum sie nicht geschlossenwerden können Paul H. Brunner Technische Universität Wien Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft www.iwa.tuwien.ac.at

Mehr

Meteorologische Methoden im Krisenfall

Meteorologische Methoden im Krisenfall Meteorologische Methoden im Krisenfall Dr. Gerhard Wotawa, M.A. (Intern. Rel.) ZAMG/DMM, Stabsstelle GEO Gerhard.Wotawa@zamg.ac.at Präsentation im Rahmen der Langen Nacht der Forschung 2012 an der ZAMG

Mehr

Die Atmosphäre der Erde (4)

Die Atmosphäre der Erde (4) Die Atmosphäre der Erde (4) Großräumiges planetares Zirkulationssystem Die Luftmassen sind angetrieben durch die Sonnenenergie in ständiger Bewegung. Diese Bewegung gehorcht dabei global einigen grundlegenden

Mehr

Schimmel: Physikalische Hintergründe

Schimmel: Physikalische Hintergründe Schimmel: Physikalische Hintergründe Thorben Wengert / pixelio.de Schimmel: Physikalische Hintergründe Wann bildet sich Schimmel? Ob und wann Schimmelgefahr durch kondensiertes Wasser oder erhöhte relative

Mehr

Leewellen im Mittelgebirge Eine kleine Analyse Ein Vergleich zu Wellen im Hochgebirge

Leewellen im Mittelgebirge Eine kleine Analyse Ein Vergleich zu Wellen im Hochgebirge Leewellen im Mittelgebirge Eine kleine Analyse Ein Vergleich zu Wellen im Hochgebirge Carsten Lindemann Vortrag gehalten anläßlich des Seminar über Leewellen im Mittelgebirge, DLR Göttingen 28. Februar

Mehr

1/6. Welche Antwort ist richtig: Wie entsteht aus organischen Kohlenstoffverbindungen das gasförmige Kohlendioxid?

1/6. Welche Antwort ist richtig: Wie entsteht aus organischen Kohlenstoffverbindungen das gasförmige Kohlendioxid? 1/6 Der Kohlenstoffkreislauf Arbeitsblatt B Material: Inhalte des Factsheets Grundlagen zum Klimawandel Der Wasserkreislauf (siehe Arbeitsblatt A) ist leicht erklärt: Wasser verdunstet, in höheren Schichten

Mehr

CO 2 und Speisenherstellung. CO 2 - Bilanz. aus dem Blickwinkel Ernährung

CO 2 und Speisenherstellung. CO 2 - Bilanz. aus dem Blickwinkel Ernährung CO 2 und Speisenherstellung CO 2 - Bilanz aus dem Blickwinkel Ernährung Was ist CO 2? CO 2 = Kohlendioxid CO 2 ist ein Gas aus Kohlenstoff und Sauerstoff und ist natürlicher Bestandteil der Luft. Bestandteile

Mehr

Luftschadstoffe und ihre Entstehung Grenzwerte, Messungen,

Luftschadstoffe und ihre Entstehung Grenzwerte, Messungen, Luftschadstoffe und ihre Entstehung Grenzwerte, Messungen, Ansatzpunkte für Gemeinden Dr. Andreas Windsperger Institut für Industrielle Ökologie 1 Dr. Andreas Windsperger Herkunft der Luftschadstoffe Art

Mehr

Wettersysteme HS 2012

Wettersysteme HS 2012 Wettersysteme HS 2012 Fallstudie zur extratropischen Zyklogenese (aus Wallace and Hobbs, Atmospheric Science, Kapitel 8) 3. Oktober 2012 1. Überblick - Bestimmung der Struktur und Dynamik von Wettersystemen

Mehr

Impressum. /umweltbundesamt.de /umweltbundesamt. Redaktion: Detlef Drosihn,Fachgebiet I 2.5, Energieversorgung und -daten

Impressum. /umweltbundesamt.de /umweltbundesamt. Redaktion: Detlef Drosihn,Fachgebiet I 2.5, Energieversorgung und -daten Impressum Herausgeber: Umweltbundesamt Fachgebiet I 2.5 Postfach 14 06 06844 Dessau-Roßlau Tel: +49 340-2103-0 info@umweltbundesamt.de Internet: www.umweltbundesamt.de /umweltbundesamt.de /umweltbundesamt

Mehr

Treibhausgase, Stickoxide, Quecksilber, Unerwünschte Nebenwirkungen einer fossilen Energieversorgung

Treibhausgase, Stickoxide, Quecksilber, Unerwünschte Nebenwirkungen einer fossilen Energieversorgung Treibhausgase, Stickoxide, Quecksilber, Unerwünschte Nebenwirkungen einer fossilen Energieversorgung Jürgen Schneider Sean Gladwell Fotolia.com Inhalt Inhalt Klassische Luftschadstoffe Wirkung Quellen

Mehr

14. Österreichischer Klimatag. Herbert Formayer & Robert Goler

14. Österreichischer Klimatag. Herbert Formayer & Robert Goler Auswirkung des Klimawandels auf die klimatische Eignung für den Weinbau in Österreich und Europa Herbert Formayer & Robert Goler BOKU, Wien 04. 04. 2013 Inhalt Klimatische Ansprüche für den Weinbau Derzeitige

Mehr