Inhalt. Beteiligungsübersicht. Vertriebsregion. Organe der Gesellschaft. Bericht des Aufsichtsrats. Vorwort der Geschäftsführung. Konzernlagebericht

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1 Geschäftsbericht 2012

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3 Geschäftsbericht 2012

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5 Inhalt Beteiligungsübersicht Vertriebsregion Organe der Gesellschaft Bericht des Aufsichtsrats Vorwort der Geschäftsführung Konzernlagebericht Entwicklung der Geschäftsfelder Strom Erdgas Trinkwasser Abwasser ÖPNV Bäder Veranstaltungen und Aktivitäten Konzernabschluss zum Konzernbilanz Konzerngewinn- und -verlustrechnung Konzernanhang Konzernkapitalflussrechnung Konzerneigenkapitalspiegel Bestätigungsvermerk Inhalt

6 Beteiligungsübersicht (Auszug) 5 % NEW Kommunalholding GmbH NEW mobil und aktiv Viersen GmbH West-Bus GmbH 64 % 17,8 % 100 % 100 % 100 % NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH Mönchengladbacher Freizeit- und Bäderwelt GmbH EMG Entwässerung Mönchengladbach GmbH Flughafengesellschaft 29,964 % Mönchengladbach GmbH Eicken Biogas GbR Biogas Wassenberg GmbH & Co. KG Biogas Wassenberg Verwaltungs GmbH 49 % 32,4 % 32,4 %

7 56,83 % NEW AG Stadtwerke Korschenbroich GmbH 100 % 99,99 % NEW Viersen GmbH NEW Netz GmbH 99,99 % NEW Schwalm-Nette GmbH 100 % 50 % Erdgasversorgung Schwalmtal GmbH & Co. KG 100 % NEW Schwalm-Nette Netz GmbH NEW Tönisvorst GmbH 95 % 50 % Erdgasversorgung Schwalmtal Verwaltungs-GmbH NEW Service GmbH 100 % Biogasanlage Schwalmtal GmbH 48 % NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH 100 % ReEnergie Niederrhein Biogas Schwalmtal 62,07 % GmbH & Co. KG b_gas Eicken GmbH 100 % 33,33 % Niederrheinwerke Impuls GmbH 33,33 % 20 % NEW Re GmbH 54,9 % NEW NiederrheinWasser GmbH 73 % 27 % Wasserverbund Niederrhein GmbH 2,5 % 10 % Trinkwasserverbund Niederrhein 33,33 % TWN GmbH 50 % WestEnergie und Verkehr GmbH 100 % West-Gleis GmbH 60 % WLN Wasserlabor Niederrhein GmbH 24,5 % WGV Wirtschaftsbetriebe Grevenbroich GmbH 100 % Kreisverkehrsgesellschaft Heinsberg mbh GWG Grevenbroich GmbH 60 % 100 % GWG Netzgesellschaft Grevenbroich GmbH 08 Beteiligungsübersicht 09

8 NEW-KundenCenter MAAS Nettetal-Lobberich An St. Sebastian 11, Nettetal Tönisvorst Ringstraße 1, Tönisvorst (St. Tönis) Viersen Stadthaus, Rathausmarkt 1, Viersen BRÜGGEN Vertriebsregion Schwalmtal St.-Michael-Passage, Schwalmtal Mönchengladbach Odenkirchener Straße 201, Mönchengladbach Heinsberg Apfelstraße 40-52, Heinsberg Erkelenz Mühlenstraße 30, Erkelenz Grevenbroich Am Markt 4, Grevenbroich Geilenkirchen Nikolaus-Becker-Straße 28-34, Geilenkirchen SELFKANT NIEDERLANDE WALD- FEUCHT WASSENBERG HEINSBERG NIEDERKRÜCHTEN HÜCKEL- HOVEN GANGELT GEILENKIRCHEN ÜBACH- PALENBERG

9 NIERS NETTETAL TÖNISVORST VIERSEN WILLICH SCHWALMTAL KAARST MÖNCHENGLADBACH KORSCHEN- BROICH WEGBERG JÜCHEN DORMAGEN ERKELENZ GREVENBROICH JACKERATH BEDBURG TITZ LINNICH NEW Schwalm-Nette GmbH NEW Tönisvorst GmbH NEW Viersen GmbH NEW AG GWG Grevenbroich GmbH WestEnergie und Verkehr GmbH NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH 10 Vertriebsregion 11

10 Organe der Gesellschaft AUFSICHTSRAT Norbert Bude Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach Vorsitzender Mitglied seit dem Thomas Gütgens Bankkaufmann Sparkasse Krefeld 1. stellvertretender Vorsitzender Mitglied seit dem Michael Jans Betriebsratsvorsitzender NEW AG/NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH 2. stellvertretender Vorsitzender Mitglied seit dem Lothar Beine Finanzbeamter i. R. Mitglied seit dem Rolf Besten selbstständiger Ingenieur Mitglied seit dem Volker Dörbandt EDV-Betriebswirt NEW Service GmbH Mitglied seit dem Jürgen Jansen Betriebsrat NEW AG/NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH Mitglied seit dem Burkhard Küpper Geschäftsführer Steuerberatungsgesellschaft Albers mbh Mitglied seit dem Frank Meurer kaufmännischer Angestellter NEW Netz GmbH Mitglied seit dem Karl Sasserath Diplomsozialarbeiter Mitglied seit dem Dr. Hans Peter Schlegelmilch Geschäftsführer imat uve GmbH Mitglied seit dem Günter Thönnessen Bürgermeister der Stadt Viersen Mitglied seit dem

11 GESCHÄFTSFÜHRUNG Friedhelm Kirchhartz 12 Organe der Gesellschaft 13

12 Bericht des Aufsichtsrats Im Berichtsjahr 2012 hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben sorgfältig wahrgenommen. Mit der Lage des Unternehmens und des Konzerns hat er sich intensiv beschäftigt sowie die Geschäftsführung kontinuierlich beratend begleitet und in ihrer Geschäftstätigkeit stetig überwacht. Erkennbare Fehldispositionen und Unterlassungen als auch ungewöhnliche, risikoreiche oder nicht ordnungsgemäß abgewickelte Geschäftsvorfälle wurden nicht festgestellt. Der Aufsichtsrat wurde zugleich von der Geschäftsführung zeitnah, umfassend und regelmäßig über wesentliche Ereignisse der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage informiert. Die Planungen des Unternehmens und der Beteiligungen, besonders in den Bereichen Finanzen, Investitionen und Personal, waren ebenfalls Gegenstand der Beratungen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kam der Aufsichtsrat zu vier turnusmäßigen Sitzungen zusammen und ein Beschluss wurde im Umlaufverfahren herbeigeführt. Es wurden alle bedeutsamen Sachfragen des Unternehmens und der Beteiligungsgesellschaften sowie grundsätzliche Fragen der Unternehmens- und Konzern-Geschäftspolitik eingehend beraten und die erforderlichen Entscheidungen getroffen. Der Aufsichtsratsvorsitzende hat auch außerhalb der Sitzungen des Aufsichtsrates in Gesprächen mit der Geschäftsführung wichtige Einzelvorgänge besprochen und Fragen der Unternehmensstrategie erörtert. Folgende Beratungsthemen sind hervorzuheben : Nachfolgeregelung zum Pachtmodell mit der west Planungen bezüglich regenerativer Energieerzeugung Finanz- und Liquiditätsplanung im Konzern Beihilferechtliche Absicherung von Verlusten im Bädergeschäftsfeld Positionierung des Vertriebes Der von der Geschäftsführung nach den Regeln des Handelsgesetzbuches aufgestellte Einzel- und Konzernabschluss sowie die Berichte zur Lage der Gesellschaft bzw. des Konzerns sind durch die vom Aufsichtsrat vorgeschlagene und von der Gesellschafterversammlung bestellte PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft worden. Die Bestätigungsvermerke wurden ohne Einschränkungen erteilt. Die Abschlussunterlagen und die Berichte der Abschlussprüfer sind dem Aufsichtsrat vorgelegt und am umfassend im Plenum erörtert worden. Die Abschlussprüfer nahmen an der Beratung teil und erläuterten die Ergebnisse ihrer Prüfung. Der Aufsichtsrat hat nach seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen gegen die vorgelegten Abschlüsse, er billigt sie und nimmt die Lageberichte zustimmend zur Kenntnis. Dem Vorschlag der Geschäftsführung zur Ausschüttung an die Gesellschafter schließt er sich ebenso an, wie den Ergebnissen der Wirtschaftsprüfer. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss wie vorgelegt fest zustellen, den Konzernabschluss und die Lageberichte zustimmend zur Kenntnis zu nehmen sowie den Jahresüberschuss in Höhe von ,11 EUR an die Gesellschafter gemäß Gesellschaftsvertrag auszuschütten. Der Aufsichtsrat spricht der Geschäftsführung der NEW Kommunalholding, den Unternehmensleitungen, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretungen der Beteiligungsgesell-

13 schaften seinen Dank und seine Anerkennung für das große Engagement und die erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr aus. Mönchengladbach, im Juni 2013 Norbert Bude Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Bude 14 Bericht des Aufsichtsrats 15

14 Vorwort der Geschäftsführung Das Geschäftsjahr 2012 knüpft trotz nach wie vor schwieriger werdender Rahmenbedingungen in der Energieversorgung durch Wettbewerb und Regulierung an die vergangenen Jahre an. Es war erfolgreich. Die NEW Kommunalholding weist einen Jahresüberschuss von 8,8 Mio. EUR aus, der mit 4,7 Mio. EUR auf die Stadt Mönchengladbach (einschließlich EWMG) und mit 4,1 Mio. EUR auf die Stadt Viersen entfällt. Die Ergebnisse der defizitären Daseinsvorsorgebereiche (Verkehr und Bäder) der beiden Städte aus den Gesellschaften NEW mobil und aktiv Mönchengladbach und Viersen sind auf der Holdingebene mit dem jeweiligen Gewinnanteil der Städte aus den Versorgungsbereichen der NEW AG dabei schon verrechnet worden. Das Ergebnis der Holding liegt über unserer Planung. Bei der NEW mobil und aktiv Viersen und der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach entspricht das Ergebnis einer Punktlandung bezogen auf die Planung. Wie bereits im Geschäftsbericht des Vorjahres erwähnt, ist die vielfältige Bäderlandschaft in Mönchengladbach durch die Inbetriebnahme des grundhaft und denkmalgerecht sanierten Stadtbades Rheydt (Pahlkebad) nochmals wesentlich bereichert worden. Auch bei der NEW AG liegt das Ergebnis über dem Planansatz. Das Jahr 2012 stand ganz besonders im Zeichen der Einführung der neuen Dachmarke NEW. Mit gezielten Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen haben wir 2012 bereits einen außerordentlich hohen Bekanntheits- und Durchdringungsgrad mit der neuen Marke erreicht. Die neue Marke und das Erscheinungsbild sind ausgesprochen gut angenommen worden und tragen dazu bei, die Positionierung des NEW-Konzerns in der Region weiter zu stärken. Wir haben die Einführung der neuen Dachmarke gleichzeitig genutzt, um uns für die mit der Fusion Viersen verbundene Neuausrichtung des Konzerns neue Unternehmens- und Führungsleitbilder zu geben. Die drei Kernwerte, an denen wir sowohl das Unternehmens- als auch das Führungsleitbild ausrichten, sind partnerschaftlich, regional und innovativ. Diese Prinzipien sind die Richtschnur für unser Handeln als Unternehmen und für das Handeln unserer Führungskräfte. Wie bereits eingangs angesprochen, bewegen wir uns in der Energieversorgung in einem äußerst schwierigen Wettbewerbs- und Regulierungsumfeld. Zum 1. Januar 2013 mussten wir für die Stromkunden eine Preiserhöhung aufgrund gestiegener Abgabenbelastungen, insbesondere der Ökosteuer, in einem Umfang durchführen, wie es ihn in der Energiewirtschaft noch nie gegeben hat. Dies hat zu heftigen Reaktionen und erheblichen Kundenverlusten zu Beginn des Jahres geführt. Das Unternehmen muss hier die politischen Fehler der Energiewende ausbaden. Der Ansturm der Kunden hat bei uns zu enormen Problemen hinsichtlich Erreichbarkeit und Bearbeitung der Kundenanliegen in den ersten Monaten geführt. Diese Entwicklung hat aber auf der anderen Seite einmal mehr deutlich gemacht, dass wir in unserem Stammgebiet auf Dauer per Saldo weiter an Kunden verlieren werden. Wir haben darauf reagiert und ein Onlineprodukt angeboten, das von einer größeren Zahl Bestandskunden auch angenommen wird. Darauf wollen wir uns jedoch nicht beschränken. Gemeinsam mit den Stadtwerken Neuss planen wir derzeit den Aufbau einer gemeinsamen Gesellschaft für einen bundesweiten Onlinevertrieb, um auch Kunden außerhalb unserer Stammgebiete gewinnen zu können. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir bereits Gespräche und Verhandlungen zur Erweiterung der

15 Vorstellung der neuen Dachmarke durch die Vorstände der NEW AG Friedhelm Kirchhartz, Dr. Rainer Hellekes und Frank Kindervatter Kommunalholding um einen weiteren kommunalen Partner aufgenommen. Ziel des Modells ist es, die heutige WestEnergie und Verkehr GmbH (west), an der die NEW AG zu 50 % beteiligt ist, mit der Versorgungssparte voll in das Holdingmodell zu integrieren. Die Kreiswerke Heinsberg GmbH als 50 %iger Mitgesellschafter der west wird in diesem Fall Mitgesellschafter der Holding. Die beiden mobil und aktiv- Gesellschaften Mönchengladbach und Viersen erhalten eine West Verkehr-Schwestergesellschaft und der 50 %-Anteil an der Energieversorgung der west wird in die NEW AG eingebracht, so dass diese zu 100 % an der künftigen West Versorgung beteiligt sein wird. Wir hoffen, dass dieses Modell in diesem Jahr realisiert werden kann. Es würde die beispielhafte kommunale Zusammenarbeit und den Unternehmensverbund in der Region weiter stärken. Teilbereiche dieser Städte gesichert, sondern auch die Konzessionsbereiche von RWE in diesen Städten hinzugewonnen werden. Wer sich auf dem Erfolg ausruht, ist auf dem besten Weg zum Misserfolg. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Mannschaft, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch künftig mit ihrem großen Engagement zum weiteren Erfolg des Unternehmens beitragen werden. Im Fokus all unserer Bemühungen stehen unsere Kunden. Ihnen danken wir für das Vertrauen, die Verbundenheit und Treue im vergangenen Jahr. Die NEW Netz als Tochtergesellschaft der NEW AG konnte sich im vergangenen Jahr erfolgreich im Konzessionswettbewerb behaupten. Alle Bestandskonzessionen, die in 2012 zu verhandeln waren, konnten im Ausschreibungswettbewerb wieder gewonnen werden. In Korschenbroich und in Grevenbroich (über die GWG Grevenbroich GmbH) konnten nicht nur die vorhandenen Bestandskonzessionen für die Friedhelm Kirchhartz 16 Vorwort der Geschäftsführung 17

16 Konzernlagebericht WIRTSCHAFTLICHE UND RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN Die Geschäftstätigkeiten im NEW-Konzern reichen von der Versorgung mit elektrischer Energie, Gas, Wärme, Wasser (einschl. der Produktion von elektrischer Energie und Wasser), der Erbringung energienaher Dienstleistungen, der Betriebsführung der Abwasserbeseitigung über die Bereitstellung von Stromund Gasnetzkapazitäten bis hin zum ÖPNV und zum Betrieb von Bädern sowie dem Halten und Verwalten von Beteiligungen zu diesem Zweck. DIE WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG IN DEUTSCHLAND 2012 Das Jahr 2012 zählt makroökonomisch betrachtet zu den komplexesten der europäischen Nachkriegsgeschichte. Weltwirtschaftliche Entwicklungen, die Euro-Staatsschuldenkrise sowie nationale Sonderwege führten zu einer Gemengelage unterschiedlichster Einflüsse und Entwicklungen. Nach allgemeiner Einschätzung steht der Euroraum als Ganzes betrachtet am Ende des Berichtsjahres am Rand einer leichten Rezession. Ohne den positiven deutschen Beitrag war die wirtschaftliche Leistungskraft des Euroraumes im gesamten Berichtsjahr negativ. Kapitalabflüsse, Anpassungsprozesse und eine gedämpfte Binnennachfrage werden die Entwicklung auch 2013 belasten. Deutschland reagiert auf die Probleme in der Eurozone mit einer deutlichen Dämpfung seiner Wachstumsdynamik, kann sich aber im Gegensatz zu den meisten anderen EU-Ländern einen positiven Leistungsbeitrag erhalten. DEUTSCHLAND BEHAUPTET SICH Die relativ robuste wirtschaftliche Sonderentwicklung Deutschlands gründet auf der Stabilität des produzierenden Gewerbes mit einem Anteil von gut einem Viertel an der gesamten Wirtschaftsleistung. Vor allem bei Investitionsgütern sind deutliche Zuwächse zu beobachten. Der Rückgang bei der Produktion von Vorleistungsgütern spiegelt den Stimmungsabschwung und die wachsende Vorsicht bei den Unternehmen wider. Positiv entwickelte sich der Export, wobei Lieferrückgänge in den Euroraum durch Ausfuhren in Länder außerhalb der Eurozone kompensiert wurden. Die privaten Konsumausgaben leisteten im Berichtsjahr einen wichtigen Beitrag zur konjunkturellen Entwicklung. Die Nachfrage nach Konsumartikeln entwickelte sich mit Ausnahme des Bereiches Kraftfahrzeuge auch in der zweiten Jahreshälfte positiv. Durch den Anstieg der Beschäftigung sowie infolge der Lohn- und Gehaltszuwächse ist das Konsumklima weiterhin positiv. DER ENERGIEMARKT 2012 IN DEUTSCHLAND Infolge der neueren energiepolitischen Beschlüsse ergaben sich beträchtliche strukturelle Veränderungen. Der Beitrag der Kernenergie ist im Jahresverlauf infolge der Abschaltung weiterer Kernkraftwerke auf einen Anteil von unter 10 % am Primärenergieverbrauch gesunken. Demgegenüber stieg der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf gut ein Fünftel und auf 12 % am gesamten Energieverbrauch. Auch Stein- und Braunkohle konnten in der Verstromung Zuwächse um etwa 6 % bzw. 3 % verbuchen.

17 Die Fundamentalfaktoren Wetter, Konjunktur und Preise prägten den Energieverbrauch des Jahres 2012 auf unterschiedliche Weise. Das Jahr 2012 war meteorologisch gesehen ein relativ durchschnittliches Jahr. Die Auswirkungen der leicht höheren Temperaturen auf den Energieverbrauch in den Monaten Januar, März, Mai und August wurden durch die leicht kühlere Witterung im Februar und im April überkompensiert. Der Rückgang des Energieverbrauchs durch die sich abschwächende Konjunktur spiegelt sich im Erdgasverbrauch, deutlicher jedoch bei den rückläufigen Steinkohlenlieferungen an die Eisen- und Stahlindustrie wider. Die Preisentwicklungen des Berichtsjahres führten nicht nur für das produzierende Gewerbe zu deutlichen Mehrbelastungen. Auch die privaten Haushalte müssen mehr Geld für Energie aufwenden. Nach vorläufigen Einschätzungen erhöhten sich sowohl die Strom- als auch die Erdgaspreise für Haushalte 2012 deutlich. Der Anteil der Steuern und Abgaben an den Stromkosten privater Haushalte stieg im Berichtsjahr auf über 45 %. ENERGIE- UND UMWELTPOLITIK IM ZEICHEN DER ENERGIEWENDE Die Prognose der Übertragungsnetzbetreiber zu den Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien im kommenden Jahr hat kurzfristig zu einer intensiven Kostenverteilungsdiskussion geführt. Die Industrie beharrt mit Hinweis auf den Erhalt ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit auf ihre Sonderregelungen bei den Energiesteuern und Umlagen. Zugleich schreitet der Bau von Solar- und Windenergieanlagen kräftig voran, so dass die steigenden Vergütungszahlungen 2013 zu einer kräftigen Erhöhung der EEG- Umlage für den nicht-privilegierten Stromverbrauch führen. Eine kostendämpfende Novellierung des EEG ist bis zur nächsten Bundestagswahl nicht geplant und erscheint zudem durch die heterogenen Einzelinteressen der Bundesländer nicht konsensfähig. Den Übertragungsnetzbetreibern und der Bundesnetzagentur ist die Erstellung eines umfassenden Netzentwicklungsplanes gelungen, der die Integration der stark steigenden Mengen dezentral erzeugter Strommengen aus Sonne und Wind gewährleisten soll. Neben der Verstärkung des bestehenden Übertragungsnetzes waren zunächst vier und nun drei Hochspannungskorridore mit Gleichstromübertragungstechnik geplant, die zur Stärkung der Versorgungssicherheit beitragen sollen. Erhebliche Planungs- und Investitionsrisiken bestehen weiterhin beim Bau und der Netzanbindung von Offshore-Windparks. Die ökonomischen Risiken sollen durch eine weitere Umlage auf den Stromverbrauch verringert werden. Der Bundesverband der deutschen Industrie hat mit namhaften Forschungs- und Beratungsinstituten ein wirtschaftsnahes Monitoring der Energiewende aufgesetzt. Die vierköpfige Expertenkommission der Bundesregierung wird im Einvernehmen mit den Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt zum Jahresende einen ersten Monitoringbericht zur Energiewende vorlegen. Neben den Problemen des Netzausbaus werden vor allem die Aufgaben einer wirkungsvollen energetischen Gebäudesanierung sowie die Probleme länderspezifischer und regionaler Energie- und Klimaschutzplanungen in den Vordergrund gerückt. RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN ÖPNV Zum 1. Mai 2012 ist das Tariftreue- und Vergabegesetz NRW (TVgG-NRW) in Kraft getreten. Das Gesetz verpflichtet die Aufgabenträger bei Neuvergabe von Verkehrsleistungen von den Verkehrsunternehmen die Anwendung des repräsentativen Tarifvertrags (für Busse hier ausschließlich der TV-N NW) anzuwenden. Auch für weitere Subunternehmer-Vergaben gilt diese tarifliche Vorgabe. Zurzeit besteht für die beiden NEW mobil und aktiv-unternehmen eine Bestandsbetrauung bis zum Jahre Für die bestehenden Regelungen ist zunächst keine Anpassung erforderlich. Darüber hinaus regelt das Gesetz bezüglich sonstiger Beschaffungsverfahren die Einhaltung von Aspekten des Umweltschutzes und der Energieeffizienz. Außerdem bestehen Regularien zur Veröffentlichungspflicht, zur Einholung von Verpflichtungserklärungen über z. B. die Einhaltung von Mindestarbeitsbedingungen und zu Maßnahmen zur Frauenförderung. Eine entsprechende Rechtsverordnung mit ergänzenden Bestimmungen zum TVgG wird zurzeit noch erarbeitet, insofern können die Auswirkungen des Gesetzes noch nicht abschließend beurteilt werden. Auf Grund des zu erwartenden hohen Verwaltungsaufwands und höherer Kosten sind jedoch Wettbewerbseinbußen oder Verfahrensverzögerungen zu erwarten. Das ÖPNV-Gesetz NRW wurde am 28. November 2012 verabschiedet und ist zusammen mit der zugehörigen Rechtsverordnung zum 1. Januar 2013 in Kraft getreten. Wesentlich sind die Änderungen in den 11 und 12 des Gesetzes, in denen Betriebskosten und Investitionsmittelfinanzierungen festgeschrieben sind. U. a. wird in 12 eine Reduzierung der Investitionsmittel um 30 Mio. EUR landesweit vorgenommen. 18 Konzernlagebericht 19

18 GESCHÄFTSENTWICKLUNG VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE KENNZAHLENVERGLEICH Umsatzerlöse Mio. EUR 916,2 863,3 Betriebsergebnis (inkl. Finanzergebnis) Mio. EUR 50,1 46,5 Finanzergebnis Mio. EUR -19,1-21,8 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Mio. EUR 18,1 16,1 Umsatzrentabilität (Betriebsergebnis/Umsatzerlöse) % 5,5 5,4 Bilanzsumme Mio. EUR 1.506, ,8 Eigenkapital Mio. EUR 631,1 634,7 Eigenkapitalquote % 41,9 41,6 Anlagevermögen Mio. EUR 1.236, ,3 Anlagendeckungsgrad I % 51,0 49,7 Auf der Aktivseite prägt das Sachanlagevermögen mit einem Anteil von rd. 70 % die Bilanzstruktur. Passivisch dominieren das Eigenkapital und die langfristigen Fremdmittel mit rd. 78 % das Bilanzbild. Das Sachanlagevermögen wurde zu 100 % durch Eigenkapital und langfristige Verbindlichkeiten finanziert. BILANZKURZFASSUNG 2012 IN MIO. EUR AKTIVA PASSIVA IMMATERIELLE VG UMLAUFVERMÖGEN EIGENKAPITAL PASSIVE RAP SACHANLAGEN AKTIVE RAP RÜCKSTELLUNGEN LATENTE STEUERN FINANZANLAGEN VERBINDLICHKEITEN Vom Investitionsvolumen in Höhe von rd. 89 Mio. EUR entfielen rd. 61 Mio. EUR auf das Sachanlagevermögen, rd. 25 Mio. EUR auf Finanzanlagen und rd. 3 Mio. EUR auf immaterielle Wirtschaftsgüter.

19 Die Umsatzerlöse nach Geschäftsfeldern sind der nachgestellten Grafik zu entnehmen. UMSATZERLÖSE NEW-KONZERN 2012 IN MIO. EUR STROM ERDGAS TRINKWASSER ABWASSER VERKEHR SONSTIGE STROM Der Stromabsatz ohne Eigenverbrauch an Letztverbraucher sank im Konzern von Mio. kwh in 2011 auf Mio. kwh im Berichtsjahr. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die verminderte Lieferung an zwei Großkunden zurückzuführen. In den Tarifen der Grund- und Ersatzversorgung und des NEWstrom-Produktes wurden zum 1. Januar die gestiegenen Abgaben und Netzentgelte an die Kunden weitergegeben. Die Kunden des NEWstrom fest profitierten in 2012 von einer Preisgarantie. ERDGAS Der Gasabsatz ohne Eigenverbrauch an Letztverbraucher sank im Jahr 2012 von Mio. kwh im Vorjahr auf Mio. kwh im Berichtsjahr. Hauptgrund hierfür waren Mengenverluste im Sondervertragskundenbereich. Für Standardlastprofilkunden blieben die Absatzpreise trotz zwischenzeitlich gestiegener Netzentgelte bis zum 30. September 2012 unverändert. Gestiegene Gasbezugskosten zu Beginn des neuen Gaswirtschaftsjahres am 1. Oktober 2012 machten dann aber eine Arbeitspreiserhöhung unumgänglich. TRINKWASSER Die Trinkwasserabgabe ohne Eigenverbrauch ging von 23,8 Mio. m³ um 0,3 Mio. m³ auf 23,5 Mio. m³ zurück. Die Arbeitspreise der NEW AG und der NEW Viersen gelten seit 2006 bzw unverändert. Der Grundpreis für Qn2,5-Zähler, der von 90 % der Kunden genutzt wird, wurde zum 1. August 2012 auf 7,48 EUR/Monat angehoben. ABWASSER Die größte Investitionssumme mit einem Gesamtvolumen von rd. 8,3 Mio. EUR floss in den Mischwasser- 20 Konzernlagebericht 21

20 Zuleitungssammler und das Staubauwerk Rönneter Feld/ Nordpark. Die Fertigstellung ist für April 2013 vorgesehen. Mit dem endgültigen Anschluss des Nordparks ist das Großprojekt MW ES DHN (Mischwasser- Entlastungssammler Dahl-Hamern-Neuwerk) dann vollständig abgeschlossen und in Betrieb. Die wesentlichen großen Baumaßnahmen im Abwassernetz Viersen waren in 2012 die Kanalnetzerneuerungen im Mischwassernetz in der Vorster Straße, der Lambersartstraße sowie in der Krefelder Straße. Daneben wurde eine Vielzahl von Sanierungsmaßnahmen des Kanalnetzes mit Inlinerverfahren mit einem Gesamtaufwand von ca. 1,4 Mio. EUR durchgeführt. ÖPNV Die kassentechnischen Einnahmen entwickelten sich in 2012 positiv. Sie stiegen von 40,8 Mio. EUR um 1,7 % auf 41,5 Mio. EUR. Die Fahrgastzahlen wuchsen ebenfalls leicht. Sie stiegen von 57,1 Mio. Fahrgästen um 0,9 % auf 57,6 Mio. Fahrgäste. BÄDER Die Besucherzahlen konnten leicht gesteigert werden. Dies lag im Wesentlichen an den gestiegenen Besucherzahlen im volksbad, wo an wenigen heißen Sommertagen ein Plus von rund Badegästen zu verzeichnen war. Die grundhafte Sanierung des Hallenbades Rheindahlen bildete den Arbeitschwerpunkt im Jahre Die Wiedereröffnung ist für den Herbst 2013 geplant. REGENERATIVE ENERGIEN In 2012 wurden die Aktivitäten des Konzerns im Bereich der erneuerbaren Energien mit der Verschmelzung von NEW Re mit der Niederrheinwerke ReEnergie gebündelt. Das Jahr 2012 war hinsichtlich der Veränderungen zum Fahrplanwechsel 2012/13 durch eine Reihe von kleineren Verbesserungsmaßnahmen, die u. a. der Fahrplankonsolidierung dienten, gekennzeichnet. Mit dem Baubeginn für das neue Einkaufszentrum an der Hindenburgstraße musste die Schnellbus linie 1 verlegt werden. In diesem Zusammenhang wurde grundsätzlich über die Bedienung dieses Bereiches mit dem ÖPNV diskutiert. Alle Vorschläge, die Hindenburgstraße busfrei oder busarm zu machen, sind bisher an geeigneten Alternativen, die auch die notwendige Leistungsfähigkeit aufweisen und die Kunden des ÖPNV nicht deutlich schlechter stellen, gescheitert. Ausweichrouten für die ca. 900 Busse pro Tag auf andere Straßen konnten bisher nicht aufgezeigt werden. Der Masterplan für Mönchengladbach sieht die Notwendigkeit, dass der ÖPNV seinen Standortvorteil an der Hindenburgstraße behält. Die Stadt hat inzwischen einen externen Gutachter beauftragt, der sich dieses Themas annehmen soll. Im Dezember 2012 wurde im Ortsteil Viersen-Dülken der von der Stadt Viersen errichtete neue ÖPNV- Verknüpfungspunkt Dülken Busbahnhof in Betrieb genommen. In diesem Zusammenhang sind zwei Haltestellen in unmittelbarem Umfeld des neuen Busbahnhofes in Dülken entfallen, nämlich die Haltestellen Mariensäule und Venloer Straße. In 2012 wurde die Entscheidung für das neue Vertriebssystem PATRIS der Lufthansa Systems getroffen.

21 22 Konzernlagebericht 23

22 NICHTFINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN PERSONAL Im Konzern wurden zum Ende des Berichtsjahres (Vj ) männliche und 408 (Vj. 444) weibliche Mitarbeiter beschäftigt. Im Rahmen der Aus- und Weiterbildung wurden auch 2012 wieder interne und externe Seminare aus verschiedenen Fachgebieten durchgeführt. Die Mitarbeiter erlangen über ihre Betriebszugehörigkeit Anspruch auf Altersruhegeld. Die Gewährung erfolgt über eine Direktzusage oder die Rheinische Zusatzversorgungskasse (Umlage 4,25% + 3,5% Sanierungsgeld). Im Jahr 2012 feierten im Konzern 65 Mitarbeiter ihr 25-jähriges, 16 Mitarbeiter ihr 40-jähriges und ein Mitarbeiter sein 50-jähriges Dienstjubiläum. SOZIALLEISTUNGEN Die Betriebsärzte des Konzerns erfüllen die gesetzliche Aufgabe, den Arbeitgeber und die Beschäftigten in Fragen des Gesundheitsschutzes zu beraten. In den Gesundheitszentren erfolgten im abgelaufenen Geschäftsjahr die gesetzmäßig vorgeschriebenen Untersuchungen, Impfungen und Beratungen. Durch Entsendung ausgewählter Mitarbeiter zu berufsgenossenschaftlichen Sicherheitsausbildungslehrgängen sowie durch turnusmäßige Zusammenkünfte des Arbeitsschutzausschusses wurden alle Anstrengungen unternommen, Betriebsunfällen vorzubeugen. Im Berichtsjahr ereigneten sich 35 betriebliche Unfälle (inkl. Wegeunfälle). Über den Verein der NEW hielten die Konzerngesellschaften Kontakt zu den aus dem Berufsleben Ausgeschiedenen fand wieder eine Pensionärsfahrt statt, die, wie jedes Jahr, gut angenommen wurde. Zum 31. Dezember 2012 standen den Mitarbeitern 235 Werkswohnungen zur Verfügung. AUS- UND WEITERBILDUNG Einen hohen Stellenwert genießt im Konzern die betriebliche Aus- und Weiterbildung. Im Berichtsjahr schlossen 19 Auszubildende ihre Ausbildung ab. Zum fünften Mal nach 2006, 2007, 2010 und 2011 wurde der NEW für herausragende Leistungen in der Berufsausbildung von der IHK Mittlerer Niederrhein eine Anerkennungsurkunde als einer der besten Ausbildungsbetriebe 2012 im Kammerbezirk verliehen. Im Rahmen der Weiterbildung wurden konzernweit wieder interne und externe Seminare durchgeführt. Auch im abgelaufenen Jahr wurde Studenten, Praktikanten und Schülerpraktikanten die Möglichkeit einer informatorischen Tätigkeit geboten. Die Schnüffelpraktikanten verbrachten 2 3 Wochen im Konzern, um erste Erfahrungen im Berufsleben zu sammeln und Eindrücke über verschiedene Ausbildungsberufe zu erhalten. ANZAHL MITARBEITER UND MITARBEITERINNEN ZUM NACH GESELLSCHAFTEN weiblich männlich Gesamt NEW AG NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH NEW Service GmbH NEW Netz GmbH GWG Grevenbroich GmbH NEW Viersen GmbH NEW mobil und aktiv Viersen GmbH NEW NiederrheinWasser GmbH Gesamt

23 KONZERNBETRIEBSRAT Die Arbeitnehmervertretungen und die Mitglieder der Aufsichtsratsgremien in den Einzelgesellschaften haben die Entwicklung des NEW-Konzerns im Geschäftsjahr 2012 konstruktiv und partnerschaftlich begleitet. Dabei richtete sich die Zusammenarbeit der Geschäftsführung mit den Betriebsräten nach den Vorschriften des Betriebsverfassungsgesetzes. Der Arbeitgeber nutzte die Betriebsversammlungen dazu, die Belegschaft über das Geschehen im Unternehmen zu informieren. Ein Schwerpunkt der Betriebsratsarbeit war, die regionalen Arbeitsplätze der beschäftigten Kolleginnen und Kollegen nachhaltig zu sichern und die zukünftige Arbeitsplatzsituation weiter zu verbessern. UMWELT Umweltschutz ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenspolitik im Konzern. Die Einhaltung aller umweltrechtlichen Anforderungen und eine stetige Verbesserung der Prozesse tragen zur Verringerung und Vermeidung von Umweltbelastungen bei. Umweltrelevantes Handeln erstreckt sich bedingt auch durch die angebotenen Leistungen auf alle Bereiche des Unternehmens. Die Betriebsbegehungen gewährleisten, dass Hinweise zur Beseitigung von Mängeln und zur Verbesserung von Abläufen direkt vor Ort gegeben werden können. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG SOWIE CHANCEN UND RISIKEN Das Risikomanagement der NEW ist als ein zentraler Prozess zur nachhaltigen Unternehmenssteuerung und Unternehmensentwicklung im NEW-Konzern eingebunden. Im Rahmen des bestehenden Risikomanagementsystems hat die NEW alle Risiken systematisch erfasst, analysiert und in einem Risikokatalog dokumentiert. Das Risikoportfolio wird grundsätzlich durch regelmäßige, gegebenenfalls auch einzelfallbezogene Meldungen ständig aktualisiert. Durch marktgerechte Preise und einen breiten Marktauftritt sollen Kunden gehalten und zurück gewonnen werden. Der Dienstleister für vertriebliche Aufgaben im NEW-Konzern, die NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH, hat in 2012 den Produktkatalog um ein Online-Angebot erweitert und bietet zugleich ein Online-Kundencenter für interessierte Kunden an. Mit diesem Angebot sollen Internet-affine Kunden an die Gesellschaft gebunden werden. Weitere Chancen werden in Kooperationen gesehen, um die Betätigungsfelder bestandskräftig auszubauen. Zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit steht der Konzern auch zukünftig in der Pflicht, die internen Prozesse und Kosten zu optimieren. Die für den Konzern aus heutiger Betrachtung wesentlichen Risikofelder, die die Geschäftsentwicklung und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen können, stellen sich wie folgt dar: Ständiger Wandel des politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Umfelds kann die Ertragslage des Konzerns in starkem Maße beeinflussen. Risiken ergeben sich ferner aus der kartellrechtlichen Preismissbrauchsaufsicht, deren gesetzlicher Rahmen Ende 2007 verschärft worden ist. Das Bundeskartellamt führt seit dem Frühjahr 2009 Untersuchungen zur Preissetzung im Vertrieb von Strom, Gas und auch Wasser durch. Auf den liberalisierten Märkten ist eine zunehmende Wettbewerbsintensität festzustellen. Daher werden bereits grundlegende Weichen für zukünftige unternehmerische Entscheidungen gelegt, die diese neuen Gegebenheiten berücksichtigen. Auch im operativen Geschehen reagiert die Gesellschaft auf die geänderten Rahmenbedingungen, beispielsweise durch die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen, durch eine aktive Verkaufspolitik sowie durch Partnerschaften und Kooperationen. Aus den Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Lieferanten ergeben sich Kreditrisiken. Denen wird u.a. dadurch begegnet, dass die Entwicklung der Bonität der Geschäftspartner zeitnah verfolgt wird. Für die NEW mit anlagenintensiven Bereichen stellt die absolute Zuverlässigkeit der technischen Infrastruktur einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar. Aus diesem Grund wird auf die Einhaltung hoher technischer Standards geachtet. Geeignete Versicherungen begrenzen darüber hinaus eventuelle Schadensauswirkungen. Die zuverlässige Unterstützung der Geschäftsprozesse durch die IT wird sichergestellt, indem Maßnahmen zur Erreichung einer hohen Verfügbarkeit ergriffen werden. Nach seinen beiden das Preisbestimmungsrecht der Gasversorger betreffenden Vorlagen vom 9. Februar bzw. 18. Mai 2011 hat der BGH mit Beschluss vom 29. Juni 2011 auch für die Stromversorgung dem EuGH die Frage zur Vorabentscheidung vorgelegt, ob das vom Senat aus 4 Abs. 1 und 2 AVBEltV bzw. 5 Abs. 2 StromGVV gefolgerte gesetzliche Preisänderungsrecht der Versorger von Tarif- und 24 Konzernlagebericht 25

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