Bremer Kreditbank AG. Bericht über das Geschäftsjahr

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1 Bremer Kreditbank AG Bericht über das Geschäftsjahr

2 '1 '2 '3 '4 '5 '6 '7 '8 '9 '1 '11 '12 ' Die Entwicklung der Bank in den letzten Jahren 2 '1 '2 '3 '4 '5 '6 '7 '8 '9 '1 '11 '12 ' Jahresüberschuss in TEUR Bilanzielles Eigenkapital/Genussrechtskapital/Nachrangkapital in TEUR '1 '2 '3 '4 '5 '6 '7 '8 '9 '1 '11 '12 ' Vorwort ein Jahr mit positiven Veränderungen Wieder liegt ein Jahr hinter uns, das die Nachhaltigkeit unserer erfolg reichen Geschäftspolitik voll und ganz bestätigt. Der Gesellschafterwechsel war unter Mitwirkung aller Beteiligten von langer Hand sorgfältig vorbereitet. Am war es endlich soweit: Aus der KBC Bank Deutschland wurde die Bremer Kreditbank AG kurz BKB Bank. Im Hinblick auf den eingeschlagenen Wachstumskurs hat sich unser Ziel, die Kapitalbasis der Bank 214 nochmal erheblich zu verstärken, erfüllt. Neben den direkten Einzahlungen unserer Gesellschafter in die Kapitalrücklage ist es uns gelungen, eine Nachranganleihe erfolgreich zu emittieren. In diesem Zusammenhang gilt unser besonderer Dank der Expertise unserer Aktionäre. Unsere Liquiditätsversorgung ist ausgezeichnet und auch die Umstellung auf unsere neuen Ratingsysteme war ein durchschlagender Erfolg. Trotz der hohen Einmalaufwendungen im Zuge der Umfirmierung haben wir einen Jahresüberschuss von über EUR 7 Mio. erwirtschaftet und sind somit weiterhin erfolgreich in herausfordernden Marktumständen unterwegs. Alles in allem nur Gründe zur Freude und für unsere Kunden die Bestätigung ihres Vertrauens in die BKB Bank. Ihnen auch 215 ganz persönlich zur Seite zu stehen darauf freuen wir uns! Ihr Axel Bartsch, Vorstandsvorsitzender Inhaltsverzeichnis Vorstand und Aufsichtsrat 2 Die Bremer Kreditbank AG 3 1 Nachhaltigkeit 3 2 Transparenz 5 3 Weiterentwicklung 5 4 Sicherheit 5 5 Wertschätzung 5 Klare Positionierung und einzigartiger Auftritt 6 Jahresbilanz zum 31. Dezember Gewinn- und Verlustrechnung 1 Anhang 11 Anlage zum Jahresabschluss 3 Lagebericht 31 1 Grundlagen, Geschäftsmodell, Ziele, Strategie 32 2 Wirtschaftsbericht 36 3 Nachtragsbericht 44 4 Prognosebericht 44 5 Risikobericht 46 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 6 Bericht des Aufsichtsrates 61 Ihre Ansprechpartner 64 Besondere Funktionen 67 Impressum

3 Bremer Kreditbank AG Bilanzstruktur in TEUR Bilanzstruktur in TEUR Bilanzsumme Bilanzsumme Forderungen an Kunden Forderungen an Kunden Bilanzielles Eigenkapital/ Genussrechtskapital/ Nachrangkapital Bilanzielles Eigenkapital/ Genussrechtskapital/ Nachrangkapital GuV-Struktur in TEUR GuV-Struktur in TEUR Zinsüberschuss Zinsüberschuss Provisionsüberschuss Provisionsüberschuss Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit Jahresüberschuss Jahresüberschuss

4 Bremer Kreditbank AG 2 3 Vorstand und Aufsichtsrat Die Bremer Kreditbank AG Vorstand Aufsichtsrat Axel Bartsch (Vorsitzender) Bankvorstand Jens Rammenzweig ab 1. Februar 215 Bankvorstand Guy Snoeks bis 31. Januar 215 Bankvorstand Dr. Ernst Thomas Emde (Vorsitzender) ab 1. Oktober 214 Rechtsanwalt, Frankfurt am Main, Deutschland Dr. Dirk Hoffmann (stellv. Vorsitzender) ab 1. Oktober 214 Rechtsanwalt, Rum, Österreich Gernot Wilhelm Friedrich Löhr ab 1. Oktober 214 Investment Professional, London, Vereinigtes Königreich Dr. Manfred Puffer ab 8. Oktober 214 Senior Investment Berater, Mehrbusch, Deutschland Brent George Geater ab 1. Oktober 214 Investment Manager, London, Vereinigtes Königreich Sascha Säuberlich ab 8. Oktober 214 Investment Manager, London, Vereinigtes Königreich Manfred Jarczak Arbeitnehmervertreter, Bankangestellter Bremer Kreditbank AG, Bremen Konrad Markus Rempe Arbeitnehmervertreter, Bankangestellter Bremer Kreditbank AG, Bremen Peter Steding ab 11. Dezember 214 Arbeitnehmervertreter, Bankangestellter Bremer Kreditbank AG, Bremen Dr. Wolfgang Schrörs (Vorsitzender) bis 3. September 214 Geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Schrörs Vermögensverwaltungsgesellschaft mbh & Co. KG, Bremen Dr. Klaus Ridder (stellv. Vorsitzender) bis 3. September 214 Pensionär Dirk Mampaey bis 3. September 214 Senior General Manager Corporate Services KBC Bank NV, Brüssel Luc Gijsens bis 3. September 214 CEO Merchant Banking KBC Bank NV, Brüssel Auch 214 gründet der Erfolg der BKB Bank auf fünf Werten: 1. Nachhaltigkeit Die BKB Bank denkt in Generationen und agiert immer im Interesse des langfristigen Erfolgs. Seit mehr als 15 Jahren schätzen uns mittelständische Unternehmen für diese Qualitäten. Und seit mehr als 15 Jahren arbeiten sie vertrauensvoll, beständig und im gegenseitigen Respekt mit uns zusammen. Nähe und der persönliche Kontakt sind für uns dabei die beiden wichtigsten Faktoren. Deshalb haben wir Niederlassungen in allen wirtschaftlichen Ballungszentren Deutschlands. Hier betreuen jeweils langjährig erfahrene Betreuer unsere Kunden mit umfassender Expertise. Unsere Niederlassungen Hamburg Zentrale Bremen Berlin Hannover Düsseldorf Frankfurt Stuttgart München

5 Bremer Kreditbank AG 4 5 Die Bremer Kreditbank AG Kundennähe und Kontinuität seit 1863 Unsere Bank wurde 1863 als Vorschussverein gegründet und ab 1945 als Bankverein Bremen AG fortgeführt. Nach Übernahme der Aktienmehrheit durch die belgische Kredietbank NV in 1982 änderte sich der Name 199 in Kredietbank-Bankverein AG. Zuvor wurden die Niederlassungen in Frankfurt (1986) und Düsseldorf (1988) eröffnet. 199 kam eine weitere Niederlassung in Berlin hinzu. Seit 1995 ist Hamburg als Standort dabei. Aus dem Zusammenschluss der Kredietbank mit der CERA-Bank und ABB-Versicherungen in 1998 resultierte 1999 die Umfirmierung in KBC Bank Deutschland AG. Darüber hinaus wurde im selben Jahr eine Niederlassung in München eröffnet, anschließend folgten Stuttgart (24) und Hannover (28). 213 im Jahr unseres 15-jährigen Jubiläums erfolgte das Signing des Verkaufs der Bank an unsere neuen Eigentümer. Vollzogen wurde der Übergang nach Zustimmung der Aufsichtsbehörden zum Seit diesem Zeitpunkt firmiert die Bank unter Bremer Kreditbank AG (BKB Bank). Unsere Chronik im Überblick 214 Umfirmierung in Bremer Kreditbank AG (BKB Bank) mit neuer Eigentümerstruktur. 2. Transparenz Ein wesentlicher Erfolgsfaktor sowohl in der internen als auch in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden ist die Transparenz des Unternehmens und Nachvollziehbarkeit im geschäftlichen Alltag. Über aktuelle Entwicklungen informieren wir die eigenen Mitarbeiter wie auch unsere Firmenkunden in regelmäßig stattfindenden Meetings und Workshops. Durch vielfältige Steuerungsmöglichkeiten genießt die BKB Bank hohe Flexibilität und kann auf veränderte Marktbedingungen schnell und angemessen reagieren. 3. Weiterentwicklung Nie stehen bleiben, sondern Schritt für Schritt weiter Richtung Zukunft 214 war der Zeitpunkt, sich aus einem internationalen Bankkonzern herauszulösen und die endgültige und vollständige Verselbständigung mit sämtlichen Systemen zu vollziehen. Einige von ihnen wurden bis dato noch als Konzernanwendung genutzt. Bedeutend in diesem Zusammenhang sind zum Beispiel die Einführung einer eigenständigen Ratingsystemlandschaft, die Umstellung der Eigenmittelmeldung auf den Kreditrisikostandardansatz (KSA) sowie die Umstellung auf vollkommen eigenständige Systeme im Zahlungsverkehr. Damit sind wir auf alle Anforderungen, die unsere ehrgeizigen Wachstumsziele mit sich bringen, bestens vorbereitet Umbenennung in KBC Bank Deutschland AG Übernahme durch Kredietbank N.V., Brüssel Zusammenschluss mit Bremer Kreditbank AG zum Bankverein Bremen AG Umbenennung in Bremer Gewerbebank AG Gründung des Vorschussvereins in Bremen. 4. Sicherheit Wir sind auf mittelständische Unternehmen spezialisiert und verstehen uns auch selbst als mittelständische Bank. Gleichzeitig bieten wir unseren Kunden selbstverständlich dieselben Sicherheiten wie jede Großbank. Dazu zählt unsere Mitgliedschaft im Bundesverband deutscher Banken e. V., Berlin, und dessen Einlagensicherungsfonds. Darüber hinaus gehören wir der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH sowie den jeweiligen Regionalbankenverbänden an. Unsere ausführliche Historie finden Sie unter 5. Wertschätzung Zentraler Bestandteil unserer Geschäftsphilosophie ist die Wertschätzung unseren Mitarbeitern gegenüber. Denn seit jeher hängt das positive Image der BKB Bank vom Engagement jedes einzelnen von ihnen ab. Vor dem Hintergrund der Verselbständigung der Bank konnte 214 die Vielzahl außer ordentlicher Projekte nur durch ein hoch motiviertes und qualifiziertes Hand-in-Hand-Arbeiten bewältigt werden. Dafür allen Mitarbeitern unseren tiefsten Dank.

6 Bremer Kreditbank AG 6 7 Die Bremer Kreditbank AG Klare Positionierung und einzigartiger Auftritt Im Zuge der Umfirmierung haben wir unser Selbstbild ebenso wie unsere Außenwirkung überprüft. In einem intensiven Prozess mit vielen Gesprächen, immer neuen Perspektivenwechseln und einer professionellen Überprüfung haben wir unsere Positionierung, die Markenwerte und den Markenkern in der Tiefe geschärft und in einem modernen Leitbild zusammengefasst. Unseren neuen Markenauftritt haben wir in einen Kontext zur Kunst gestellt. Gut geführte Unternehmen sind so einzigartig wie ein Kunstwerk. Dies gilt auch für gute Beratung in komplexen Finanzfragen. Deshalb unterstützen wir unsere Kunden mit individuellen Lösungen, die perfekt in ihren Rahmen passen. Von der Kunst optimaler Finanzlösungen Für unseren neuen Markenauftritt haben wir unsere Mitarbeiter fotografiert und die Motive mit einem Kunstfilter hinterlegt, um eine unverwechselbare und persönliche Bildsprache zu erhalten.

7 Bilanz 8 9 Jahresbilanz zum 31. Dezember 214 der Bremer Kreditbank AG, Bremen Aktiva 1. Barreserve a) Kassenbestand b) Guthaben bei Zentralnotenbanken darunter: bei der Deutschen Bundesbank EUR ,4 c) Guthaben bei Postgiroämtern EUR, 2. Forderungen an Kreditinstitute a) täglich fällig b) andere Forderungen 3. Forderungen an Kunden darunter: durch Grundpfandrechte gesichert EUR , Kommunalkredite EUR, 4. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere a) Geldmarktpapiere aa) von öffentlichen Emittenten darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR, ab) von anderen Emittenten darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR, b) Anleihen und Schuldverschreibungen ba) von öffentlichen Emittenten darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR ,9 bb) von anderen Emittenten darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR, c) eigene Schuldverschreibungen Nennbetrag EUR, 5. Beteiligungen darunter: an Kreditinstituten EUR ,42 darunter: an Finanzdienstleistungsinstituten EUR, 6. Anteile an verbundenen Unternehmen darunter: an Kreditinstituten EUR, darunter: an Finanzdienstleistungsinstituten EUR, 7. Immaterielle Anlagewerte a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten c) Geschäfts- oder Firmenwert d) geleistete Anzahlungen EUR EUR EUR,, ,9, , ,4, , , , ,38, ,9 Vorjahr TEUR ( ) , , ,9, 61.76,66,, 61.76, , , Sachanlagen , Sonstige Vermögensgegenstände , Rechnungsabgrenzungsposten , Summe der Aktiva , Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten a) täglich fällig b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden a) Spareinlagen aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten b) andere Verbindlichkeiten ba) täglich fällig bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist EUR EUR EUR , , , , , , , , , ,91 Passiva Vorjahr TEUR ( ) Sonstige Verbindlichkeiten , Rechnungsabgrenzungsposten , Rückstellungen a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen b) Steuerrückstellungen c) andere Rückstellungen ,44, , , Nachrangige Verbindlichkeiten ,93 7. Genussrechtskapital darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig EUR, 8. Eigenkapital a) gezeichnetes Kapital b) Kapitalrücklage c) Gewinnrücklagen ca) gesetzliche Rücklage cb) Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen cc) satzungsmäßige Rücklagen cd) andere Gewinnrücklagen d) Bilanzgewinn ,38,, , , , , , ,3 5.., Summe der Passiva , Eventualverbindlichkeiten a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 2. Andere Verpflichtungen a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen c) Unwiderrufliche Kreditzusagen, ,8, ,8,, , ,

8 Gewinn- und Verlustrechnung Anhang 1 11 Gewinn- und Verlustrechnung der Bremer Kreditbank AG, Bremen für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember Zinserträge aus a) Kredit- und Geldmarktgeschäften b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen EUR EUR EUR , , ,12 Vorjahr TEUR ( ) Zinsaufwendungen , , Laufende Erträge aus a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren b) Beteiligungen c) Anteilen an verbundenen Unternehmen, 17.28,, 17.28, 4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungsoder Teilgewinnabführungsverträgen 8.375, Provisionserträge , Provisionsaufwendungen , , Sonstige betriebliche Erträge , Allgemeine Verwaltungsaufwendungen a) Personalaufwand aa) Löhne und Gehälter ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung , , , darunter: für Altersversorgung EUR ,12 b) andere Verwaltungsaufwendungen , , Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen , Sonstige betriebliche Aufwendungen , Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft , Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren, Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit , Außerordentliche Erträge 6.4., 15. Außerordentliche Aufwendungen , Außerordentliches Ergebnis , , Steuern vom Einkommen und vom Ertrag , Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 1 ausgewiesen , , Jahresüberschuss , Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.48, Bilanzgewinn , Anhang Allgemeines Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 214 wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Darüber hinaus wurde die Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) sowie die rechtsformspezifischen Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) beachtet. Alle Beträge werden gemäß 244 HGB in Euro angegeben. Einziges Tochterunternehmen der Bremer Kreditbank AG ist die mit einem Stammkapital von EUR ,19 (TDM 1) ausgestattete Vermögensverwaltungsgesellschaft Merkur mbh, Bremen, nachstehend Merkur genannt. Die Merkur wird in Personalunion mit der Bremer Kreditbank AG geführt. Zwischen der Bremer Kreditbank AG und der Merkur als der 1 %igen Tochtergesellschaft ist ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen worden, welcher auch steuerlich anerkannt wird. Der im Berichtsjahr entstandene Gewinn von TEUR 8 wurde an die Bremer Kreditbank AG abgeführt. Die Bilanzsumme der Merkur beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1.51, von denen TEUR 859 auf ihren Immobilienbesitz entfallen. Dies entspricht,6 % der Bilanzsumme der Bremer Kreditbank AG. Auf die Erstellung eines Konzernabschlusses wurde unter Anwendung der Erleichterungsvorschrift des 296 Abs. 2 HGB wegen der untergeordneten Bedeutung der Tochtergesellschaft verzichtet.

9 Anhang Anhang Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Wertpapiere des Anlagevermögens bilanzieren wir nach dem gemilderten Niederstwertprinzip ( 253 Abs. 3 HGB). Die Forderungen werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt; der Unterschied zwischen Auszahlungsbetrag und Nennbetrag ist als Rechnungsabgrenzung in der Bilanz ausgewiesen und wird periodisch erfolgswirksam aufgelöst. Für alle im Kreditgeschäft erkennbaren Risiken haben wir in angemessenem Umfang Einzelwertberichtigungen und Rückstellungen gebildet. Dem latenten Kreditrisiko haben wir durch die Bildung von Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Ermittlung der Pauschalwertberichtigung liegt das BMF-Schreiben vom 1. Januar 1994 zugrunde, wobei in die Bemessungsgrundlage zur Berechnung der PWB die Bilanzvermerke entsprechend der Stellungnahme BFA 1/199 des IDW aufgenommen wurden. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sowie immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. im Wesentlichen aus abzugsfähigen temporären Differenzen in den Bilanzpositionen Immaterielle Vermögensgegenstände und Rückstellungen, denen keine steuerpflichtigen temporären Differenzen gegenüberstehen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem landes- und unternehmensspezifischen Steuersatz, der voraussichtlich zum Zeitpunkt ihrer Realisierung Gültigkeit haben wird. Für die Gesellschaft wurde ein Steuersatz von 31,63 % (davon Körperschaftsteuersatz von 15,9 % einschließlich Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuersatz von 15,73 %) zugrunde gelegt. In den anderen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen im Personalbereich und im Kreditgeschäft enthalten. Die Währungsumrechnung für Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt im Einklang mit 34h HGB i.v.m. 256a HGB. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden jeweils zu den Devisenmittelkursen der Europäischen Zentralbank am Bilanzstichtag bewertet. Die Bank nimmt für sich die Möglichkeit der besonderen Deckung in Anspruch. Sämtliche Währungspositionen (Aktiva, Passiva und schwebende Geschäfte) werden je Währung in eine ausgesteuerte Währungsposition übernommen. Das Ergebnis wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden als Sammelposten erfasst und nach 6 Abs. 2a EStG abgeschrieben. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Der Unterschied zwischen Nennbetrag und Ausgabebetrag von Verbindlichkeiten wird in die Rechnungsabgrenzung eingestellt und periodengerecht aufgelöst. Für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste wurden Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Dabei wurden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abgezinst ( 253 Abs. 2 HGB). Pensionsrückstellungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) bewertet. Zur Ermittlung zum wurden der von der Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzins für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 4,58 %, jährliche Gehaltssteigerungen von 1,5 % und jährliche Rentenerhöhungen von 2, % sowie die Richttafeln 25G von Klaus Heubeck angenommen. Wir haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, den Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR , der Erstbewertung nach BilMoG gem. Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB über 15 Jahre anzusammeln, sodass zum Stichtag 31. Dezember 214 im Vergleich zum 31. Dezember 29 EUR , zusätzlich zurückgestellt wurden. Der restliche Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR , wird im Zeitraum bis angesammelt. Die Bewertung von Währungsrisiken erfolgte nach dem Luxemburger Modell. Dabei werden Devisentermingeschäfte in die Kassabasis, die dem Währungsrisiko unterliegt, und den Swapsatz, der dem Zinsrisiko unterliegt, aufgeteilt. Die Kassabasis wurde zum gültigen Devisenmittelkurs umgerechnet. Ein zu bilanzierendes Swapsatzänderungsrisiko bestand zum Bilanzstichtag nicht. Nach ihrer Hedge-Strategie bildet die Bank Bewertungseinheiten gem. 254 HGB zur Absicherung des Währungsrisikos aus Devisenoptionen und zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos aus Caps, Floors und Collars. Es handelt sich dabei um perfekte Mikro-Hedges (Critical Term Match). Durch die Bildung von Bewertungseinheiten für sämtliche Optionsgeschäfte werden die erhaltenen und gezahlten Prämien mit ihrem Buchwert in den Posten Sonstige Vermögensgegenstände und Sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Bank vermeidet dadurch negative Bewertungseffekte in Höhe von insgesamt TEUR 3.424, die sich folgendermaßen zusammensetzen: in TEUR sonstige Vermögensgegenstände sonstige Verbindlichkeiten Caps, Floors, Collars Devisenoptionen Die derivativen Produkte wurden, soweit es sich nicht um Hedging-Geschäfte handelt, nach dem Grundsatz der Einzelbewertung offener Positionen bewertet. Diese Derivate sind als Einzelgeschäft Bestandteil der Steuerung des Bankbuchs. Zum Bilanzstichtag war eine Rückstellungsbildung nicht notwendig. Aufgrund des bestehenden Aktivüberhangs und unter Ausnutzung des Wahlrechts nach 274 HGB werden keine latenten Steuern ausgewiesen. Der Überhang der aktiven latenten Steuern resultiert

10 Anhang Anhang Ausgewählte Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Laufzeitgliederung Aktiva Bilanzposten (Angaben in TEUR) Aktiva 3.b) Andere Forderungen an Kreditinstitute davon mit einer Restlaufzeit von bis drei Monate mehr als drei Monate bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre Aktiva 4. Forderungen an Kunden davon mit einer Restlaufzeit von bis drei Monate mehr als drei Monate bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre mit unbestimmter Laufzeit Aktiva 5.b) Anleihen und Schuldverschreibungen davon mit einer Restlaufzeit von bis drei Monate mehr als drei Monate bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre Laufzeitgliederung Passiva Bilanzposten (Angaben in TEUR) Passiva 1.b) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist davon mit einer Restlaufzeit von bis drei Monate mehr als drei Monate bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre Passiva 2.a) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden aus Spareinlagen davon mit einer Restlaufzeit von bis drei Monate mehr als drei Monate bis 1 Jahr 5 11 mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre Passiva 2.b) Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden davon mit einer Restlaufzeit von täglich fällig bis drei Monate mehr als drei Monate bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre

11 Anhang Anhang Ausweis der Beziehungen zu verbundenen Unternehmen In der nachfolgenden tabellarischen Übersicht sind die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen zum Bilanzstichtag aufgeführt. Die Liquiditätsreserve wurde durch Zukäufe zur Aufrechterhaltung der Refinanzierungsmöglichkeit bei der EZB um nominell TEUR 24. erhöht, wobei aus demselben Bestand TEUR 18. fällig wurden. Der Bestand der Liquiditätsreserve wurde um TEUR abgeschrieben. Buchwerte in TEUR Forderungen an Kreditinstitute Forderungen an Kunden Sonstige Vermögensgegenstände 1 1 Somit ergibt sich per ein Bestand von insgesamt TEUR , der sich aus dem Anlagevermögen im Buchwert von TEUR (Vorjahr: TEUR 6.265) und der Liquiditätsreserve im Buchwert von TEUR (nach erfolgter Abschreibung) zusammensetzt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen Nominale in TEUR Anteile an verbundenen Unternehmen Die Bank steht in Beziehung zu folgenden verbundenen Unternehmen: Anteile an verbundenen Unternehmen Nennwert in TEUR Anteil in Prozent Buchwert in TEUR Derivate mit Kreditinstituten Vermögensverwaltungsgesellschaft Merkur mbh, Bremen 51 1 % 51 Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Der Wertpapierbestand der Bank setzt sich aus Wertpapieren des Anlagevermögens sowie der Liquiditätsreserve zusammen. Alle Wertpapiere sind an die EZB verpfändet. Das Portfolio beinhaltet ausschließlich deutsche, belgische und niederländische Emittenten. in TEUR Anfangsbestand Verkäufe Ankäufe Abgänge Einlösungsverlust Abschreibung Gesamt in TEUR Historische Anschaffungskosten Zugänge Abgänge Abschreibungen kumuliert Restbuchwert Es handelt sich um die 1 %ige Beteiligung an der Vermögensverwaltungsgesellschaft Merkur mbh, Bremen (Gezeichnetes Kapital TEUR 51 (TDM 1)). Es besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. In 214 wurden TEUR 8 von der Bank vereinnahmt. Anteilige Zinskomponenten Bilanzausweis Die historischen Anschaffungskosten des Anlagevermögens beliefen sich zum insgesamt auf TEUR Davon sind in 214 nominell TEUR 64.2 (historische Anschaffungskosten: TEUR ) fällig geworden. Der Bestand zum beläuft sich nunmehr auf nominell TEUR 6. (historische Anschaffungskosten TEUR 6.388), da hier keine neuen Zukäufe erfolgt sind. Vermiedene Abschreibungen haben sich rechnerisch nicht ergeben. Die stillen Reserven der Wert papiere des Anlagevermögens betragen TEUR 62.

12 Anhang Anhang Beteiligungen Die Bank hält folgende Beteiligungen: Beteiligungen Nennwert in TEUR Anteil in Prozent Buchwert in TEUR Sachanlagen in TEUR Grundstücke und Bauten Betriebs- und Geschäftsausstattung Sachanlagen Gesamt AKA Ausfuhrkreditgesellschaft mbh, Frankfurt am Main Bürgschaftsbank Bremen GmbH, Bremen Liquiditäts-Konsortialbank GmbH, Frankfurt am Main S.W.I.F.T. Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication SCRL, La Hulpe, Belgien 85,42 % ,1 % 23 4,2 % 26 19,1 % 19 Gesamt 324 in TEUR Historische Anschaffungskosten Zugänge Abgänge Abschreibungen kumuliert Restbuchwert Historische Anschaffungskosten Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen TEUR 528 (Vorjahr: TEUR 533), davon TEUR 16 für geringwertige Wirtschaftsgüter (Vorjahr: TEUR 16). Die ausgewiesenen Grundstücke und Bauten werden zu Bankzwecken genutzt. Fremdwährungsbestände Die Fremdwährungsbestände gliedern sich wie folgt: Zugänge Abgänge Abschreibungen kumuliert Restbuchwert in TEUR Forderungen an Kreditinstitute Forderungen an Kunden Sonstige Vermögensgegenstände 4 2 Immaterielle Anlagewerte in TEUR Historische Anschaffungskosten Zugänge Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Sonstige Verbindlichkeiten 1 1 Eventualverbindlichkeiten Abgänge 4 Abschreibungen kumuliert Restbuchwert Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen TEUR 326 (Vorjahr: TEUR 233).

13 Anhang 2 21 Anhang Sonstige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen das Finanzamt in Höhe von TEUR 91, den Devisenausgleichsposten in Höhe von TEUR 26 sowie Forderungen aus Zinsswaps in Höhe von TEUR Ferner werden hier Forderungen aus Devisenoptionen in Höhe von TEUR und gezahlte Prämien aus Caps, Floors und Collars in Höhe von TEUR 487 sowie collateral service agreement Leistungen in Höhe von TEUR 6 ausgewiesen. Weiterhin wurden hier verauslagte Kosten in Höhe von TEUR gebucht. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Zinsswaps in Höhe von TEUR sowie erhaltene Prämien aus Devisenoptionen in Höhe von TEUR und Caps, Floors und Collars in Höhe von TEUR 596 sowie erhaltene collateral service agreement Zahlungen in Höhe von TEUR 3.4. Die Wandelanleihe beträgt TEUR und hat keine feste Laufzeit sowie keine Verzinsung. Für beide Positionen besteht ein Vertrag mit den hier beschriebenen Bedingungen. Genussrechtskapital Das Genussrechtskapital in Höhe von TEUR 5. wurde durch einen am 19. März 21 mit der KBC Bank N.V., Brüssel, geschlossenen Vertrag gewährt. Die Laufzeit wurde zuletzt am 3. September 214 bis zum 3. September 219 verlängert. Sämtliche Genussrechte erfüllen die Voraussetzungen für die Zuordnung zum Ergänzungskapital. Für Verbindlichkeiten übertragene Sicherheiten Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren Vermögensgegenstände, denen eine Inanspruchnahme gegenübersteht, als Sicherheit im Gesamtbetrag von TEUR übertragen. Am Bilanzstichtag waren Wertpapiere im Rahmen eines Offenmarktgeschäftes in Höhe von TEUR sowie abgetretene Forderungen in Höhe von TEUR bei der Deutschen Bundesbank im Dispositionsdepot. Grundkapital Das Grundkapital beträgt EUR ,21 und ist eingeteilt in Stückaktien. Die Aktien lauten auf den Inhaber und verteilen sich wie folgt: Texas Bildung Holding GmbH & Co. KG, Freiburg im Breisgau Champ Luxembourg Holding S.à r.l., Luxemburg/Luxemburg GIM Strategische Investition VI S.à r.l. Luxemburg/Luxemburg Ein genehmigtes Kapital liegt nach Satzungsänderung vom nicht mehr vor. Die Gesamtinanspruchnahme am Bilanzstichtag bei der Deutschen Bundesbank betrug nominell TEUR Aktive/Passive Rechnungsabgrenzung Die Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR enthalten im Wesentlichen ein Disagio aus Nachrangigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR sowie sonstige kleinere Abgrenzungen. Bei den Passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 19 sind als Posten die Abgrenzungen aus Schuldscheindarlehen in Höhe von TEUR 14 und Beträge aus Forfaitierungen in Höhe von TEUR 5. Kapitalrücklagen Der Bestand der Kapitalrücklagen betrug zu Beginn des Geschäftsjahres 214 EUR ,89. In 214 wurde von der Möglichkeit nach 272 (2) Nr. 4 HGB Gebrauch gemacht, die Kapitalrücklagen durch Einzahlungen zu erhöhen. Diese Erhöhungen stellen sich wie folgt dar: EUR ,86 durch den bisherigen Gesellschafter, die KBC Bank N.V., Brüssel EUR ,63 durch die neuen Gesellschafter im Verhältnis der Anteile am Grundkapital. Ferner wurde aus der Wandelanleihe der Champ II Luxembourg Holdings S.à r.l. ein Abzinsungsbetrag in Höhe von EUR ,3 umgebucht. Somit beläuft sich die Kapitalrücklage zu auf EUR ,68. Nachrangige Verbindlichkeiten Erstmals in 214 werden Nachrangige Verbindlichkeiten aus einem Private Placement in Höhe von TEUR ausgewiesen. Diese setzen sich aus Inhaberschuldverschreibungen in Höhe von TEUR und aus einer Wandelanleihe in Höhe von TEUR zusammen. Gewinnrücklagen Der Stand der anderen Gewinnrücklagen beträgt nach wie vor EUR ,92. Die Inhaberschuldverschreibungen lauten auf Euro und wurden mit einem Zinssatz von 9 % ausgestattet. Die Laufzeit beträgt 1 Jahre und endet im Oktober 224. Der Ausgabekurs betrug 97 %. Im Zinsaufwand wurden anteilige Zinsen und Disagioanteile in Höhe von TEUR gebucht.

14 Anhang Anhang Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten enthalten keine Einzelbeträge, die in Bezug auf die Gesamttätigkeit der Bank von wesentlicher Bedeutung sind. Es handelt sich hierbei ausschließlich um Geschäfte im Rahmen unseres Kundenkreditgeschäftes. Zur Beurteilung der Ausfallwahrscheinlichkeiten setzt die Bank ihre Risikoklassifizierungs- und -früherkennungsverfahren ein, anhand derer sie das Risiko der Inanspruchnahme von Eventualverbindlichkeiten bestimmen kann. Aus langfristig abgeschlossenen Mietverträgen mit festen Laufzeiten bis in das Jahr 219 hinein bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind als wesentliche Posten der Aufwand für die Zuweisung zur Rückstellung für Vertrauensschaden in Höhe von TEUR 568 und der Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen gemäß BilMoG in Höhe von TEUR 488 zu nennen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen saldierte Erfolge aus der Devisenbewertung in Höhe von +TEUR Darüber hinaus zeigt der Posten Erträge aus Kostenerstattungen in Höhe von TEUR 14 und Erstattung von Gutachterkosten in Höhe von TEUR 128. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen von wesentlicher Bedeutung bestanden am Bilanzstichtag nicht. Aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse Für unsere Beteiligung an der Liquiditäts-Konsortialbank GmbH besteht keine Nachschusspflicht mehr, die Bank befindet sich in Liquidation. Die Abwicklung soll in 215 vollzogen werden. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 3.64 sind im Wesentlichen die Beträge aus dem erwarteten Steueraufwand für das Geschäftsjahr enthalten. Andere Verpflichtungen Bei den unwiderruflichen Kreditzusagen handelt es sich ganz überwiegend um zugesagte Buchkredite, davon TEUR 2. mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sie enthalten keine Einzelpositionen, die in Bezug auf die Gesamttätigkeit der Bank von wesentlicher Bedeutung sind. Andere Verwaltungsaufwendungen Als wesentliche Kosten sind hier die IT-Kosten in Höhe von TEUR 2.243, EDV-Unterstützung in Höhe von TEUR (darin enthalten für die ehemalige Konzernmutter in Höhe von TEUR 1.39), Due Diligence Kosten in Höhe von TEUR 1.877, andere Beratungskosten in Höhe von TEUR 1.659, Pflichtbeiträge in Höhe von TEUR 1.138, Gebäudeaufwand in Höhe von TEUR 1.32, Aufwendungen für Kostenerstattungen an die ehemalige Konzernmutter in Höhe von TEUR 765, Aufwendungen für die Personalbeschaffung in Höhe von TEUR 486, Aufwand für Personaldienstleistungen in Höhe von TEUR 457, Werbung in Höhe von TEUR 455, Reisekosten in Höhe von TEUR 433, Prüfungskosten in Höhe von TEUR 426 und Rechtskosten in Höhe von TEUR 32 zu nennen. Außerordentliche Aufwendungen und Erträge Die außerordentlichen Aufwendungen beziehen sich ausschließlich auf die zeitanteilige Ansammlung des Unterschiedsbetrags aus der BilMoG-Erstbewertung der Pensionsrückstellungen im Sinne des Art. 67 EGHGB. Bei den außerordentlichen Erträgen handelt es sich um den Verkaufserlös aus dem Verkauf von Betriebsteilen an die ehemalige Konzernmutter.

15 Anhang Anhang Termingeschäfte Im Rahmen des Handels mit Finanzderivaten bestanden am Bilanzstichtag folgende noch nicht abgewickelte Arten von Geschäften: Nominalbetrag in EUR Zinsbezogene Geschäfte Die aus Termingeschäften resultierenden Preisrisiken werden im Rahmen der angewandten Steuerungs modelle überwacht und limitiert. bis 1 Jahr Restlaufzeit 1-5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre Restlaufzeit Summe Zinsswaps EUR andere Währungen Cap Floor Währungsbezogene Geschäfte Devisentermingeschäfte USD PLN RON GBP SEK JPY andere Währungen Cross-Devisentermingeschäfte Devisenoptionen USD GBP andere Währungen Cross-IRS Fair Values derivativer Finanzinstrumente in TEUR Negativer Fair Value Positiver Fair Value Summe Zinsswaps (inkl. Cross-IRS) Caps (inkl. Caps aus Collars) Floors (inkl. Floors aus Collars) Devisentermingeschäfte Devisenoptionen Die hier für die Derivate dargestellten Marktwerte ermittelt die Bank arbeitstäglich mit dem externen PC-Programm PMS der Firma much-net AG, Bonn. Als Marktwert eines Geschäftes gilt der aktuelle Barwert seiner Zahlungsströme. Die Berechnung erfolgt auf Basis aktueller Devisenkurse, Zinsstrukturkurven und Volatilitäten, sofern Optionsgeschäfte betroffen sind. Diese Marktdaten werden durch die Firma Thomson Reuters geliefert. Die zum Jahresende insbesondere für die Teilportfolios Zinsswaps und Devisentermingeschäfte relativ hohen Marktwerte resultieren aus einer isolierten Betrachtung dieser Portfolios ohne Berücksichtigung der in der Bilanz abgebildeten Teile des Gesamtportfolios. Zum einen betreibt die Bank das Derivategeschäft mit Kunden. Dabei werden die mit den Kunden getätigten Geschäfte sofort mit Banken, bis zum insbesondere im KBC-Konzern, eingedeckt. Diese Geschäfte stellen in sich und damit auch in der Gruppe eine geschlossene Position dar, aus der lediglich die verbarwertete Marge zu marginalen Marktwerten führt. Zum anderen werden Derivate zur Bilanzstruktursteuerung eingesetzt. In erster Linie werden Marktpreisrisiken von bilanziellen festzins- und/oder devisenkursgebundenen Geschäften auf Einzelgeschäftsebene durch Derivate eliminiert bzw. reduziert, in der Regel durch Interest Rate Swaps. Darüber hinaus finden aber auch übergreifende Sicherungsgeschäfte Anwendung, z. B. werden Fremdwährungsgeschäfte mit Zinsbindungen unter 1 Jahr mittels Devisentermingeschäften in entsprechende Euro-Geschäfte geswapt. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Bank keine nennenswerten Zinspositionen in fremden Währungen eingehen will und durch den Swap das Zinsmanagement in Euro erfolgen kann. Die Sicherungsgeschäfte begründen keine Bewertungseinheiten im Sinne des 254 HGB. Würde man die bilanziellen Geschäfte ebenfalls mit einem Fair-Value-Ansatz bewerten, stünden den negativen Marktwerten aus dem Derivatebereich entsprechend positive gegenüber. Eine Drohverlustrückstellung im Rahmen der verlustfreien Bewertung des Bankbuchs war nicht zu bilden, da die Bank insgesamt, unter Berücksichtigung der erwarteten Refinanzierungs-, Risiko- und Verwaltungskosten, einen positiven Barwert des gesamten Zinsbuches aufweist. Für den Nachweis der verlustfreien Bewertung verwendet die Bank die barwertige Betrachtungsweise.

16 Anhang Anhang Sonstige Angaben Mitarbeiter Anzahl der aktiven Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt: Männlich Weiblich Gesamt Mandate Mandate in Aufsichtsgremien wurden nicht wahrgenommen. Bestehende Beteiligungen an der Bremer Kreditbank Aktiengesellschaft Die Gesellschafter haben der Bank nach 2 Abs. 1 AktG angezeigt, dass die Beteiligungsquoten der folgenden direkt und indirekt Beteiligten oberhalb des Schwellenwertes von 25 % liegen: Mitarbeiter-Statistik per 31. Dezember 214 (ohne Vorstand) Alter in Jahren männliche weibliche Anzahl % Anzahl % Anzahl Gesamt % bis 25 Jahre 1,8 2 3,1 3 1,6 bis 45 Jahre 54 45, , ,2 bis 65 Jahre 64 53, , ,2 Gesamt 119 1, 65 1, 184 1, Art der Beteiligung Direkt Indirekt Direkt Indirekt Indirekt Direkt Indirekt Indirekt Indirekt Indirekt Indirekt Indirekt Indirekt Indirekt Beteiligter Texas Bildung Holding GmbH & Co. KG, Freiburg im Breisgau Teacher Retirement System Of Texas, Austin, TX/USA GIM Strategische Investition VI S.à r.l., Luxemburg/Luxemburg Grovepoint Capital LLP, London/UK Grovepoint Investment Management GP Limited, St Peter Port/Guernsey Champ Luxembourg Holdings S.à r.l., Luxemburg/Luxemburg BRH Holdings GP, Ltd., George Town/Cayman Islands AGM Management, LLC, Wilmington, DE/USA Apollo Global Management, Wilmington, DE/USA APO (FC), LLC, The Valley, Anguilla/BWI Apollo Principal Holdings VII, GP, Ltd, George Town/Cayman Islands Apollo Principal Holdings VII, L.P., George Town/Cayman Islands Champ GP, LLC, Wilmington, DE/USA Champ L.P., Ugland House/Cayman Islands

17 Anhang Anhang Vorstand Vorstand und Aufsichtsrat Axel Bartsch (Vorsitzender) Bankvorstand Jens Rammenzweig ab 1. Februar 215 Bankvorstand Guy Snoeks bis 31. Januar 215 Bankvorstand Bezüge Die Gesamtbezüge des Vorstandes betrugen in 214 TEUR 2.17 und die des Aufsichtsrates TEUR 125. Die Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder des Vorstandes und deren Hinterbliebenen betragen TEUR 184. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber diesem Personenkreis waren TEUR zurückgestellt. Kredite wurden zum Bilanzstichtag in folgender Höhe in Anspruch genommen: Aufsichtsrat Dr. Ernst Thomas Emde (Vorsitzender) ab 1. Oktober 214 Rechtsanwalt, Frankfurt am Main, Deutschland Dr. Dirk Hoffmann (stellv. Vorsitzender) ab 1. Oktober 214 Rechtsanwalt, Rum, Österreich Gernot Wilhelm Friedrich Löhr ab 1. Oktober 214 Investment Professional, London, Vereinigtes Königreich Dr. Manfred Puffer ab 8. Oktober 214 Senior Investment Berater, Mehrbusch, Deutschland Brent George Geater ab 1. Oktober 214 Investment Manager, London, Vereinigtes Königreich Sascha Säuberlich ab 8. Oktober 214 Investment Manager, London, Vereinigtes Königreich Manfred Jarczak Arbeitnehmervertreter, Bankangestellter Bremer Kreditbank AG, Bremen Konrad Markus Rempe Arbeitnehmervertreter, Bankangestellter Bremer Kreditbank AG, Bremen Peter Steding ab 11. Dezember 214 Arbeitnehmervertreter, Bankangestellter Bremer Kreditbank AG, Bremen Dr. Wolfgang Schrörs (Vorsitzender) bis 3. September 214 Geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Schrörs Vermögensverwaltungsgesellschaft mbh & Co. KG, Bremen Vorstandsmitglieder TEUR 7 Die Verzinsung erfolgte mit 6,5 %. Honorar des Abschlussprüfers Für die Abschlussprüfungsleistungen wurden netto TEUR 216 (Vorjahr TEUR 236) und für andere Beratungsleistungen netto TEUR 114 (Vorjahr TEUR 129) und für sonstige Leistungen netto TEUR 8 (Vorjahr TEUR 8) berechnet. Gewinnverwendungsvorschlag Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn 214 in Höhe von EUR ,84 zu EUR 7.5., den anderen Gewinnrücklagen zuzuführen und EUR 4.529,84 als Gewinnvortrag in das neue Wirtschaftsjahr zu übernehmen. Bremen, 12. Februar 215 BREMER KREDITBANK AKTIENGESELLSCHAFT DER VORSTAND Dr. Klaus Ridder (stellv. Vorsitzender) bis 3. September 214 Pensionär Dirk Mampaey bis 3. September 214 Senior General Manager Corporate Services KBC Bank NV, Brüssel Luc Gijsens bis 3. September 214 CEO Merchant Banking KBC Bank NV, Brüssel Bartsch Rammenzweig

18 Anlage zum Jahresabschluss Lagebericht 3 31 Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich nicht auf die in dieser Anlage gemachten Angaben. Anlage zum Jahresabschluss der Bremer Kreditbank AG Lagebericht Die Anforderungen zur länderspezifischen Berichterstattung (dem sogenannten Country-by-Country Reporting) laut Artikel 89 der EU-Richtlinie 213/36/EU (Capital Requirements Directive, CRD IV) wurden in 26a KWG in deutsches Recht umgesetzt. Bei den o. g. Offenlegungsanforderungen handelt es sich um Angaben zu Name, Art und Sitz, Umsatz, Lohn- und Gehaltsempfängern, Gewinn/Verlust, Steuern sowie staatlichen Beihilfen der im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogenen ausländischen Tochterunternehmen. 1 Obwohl die Bremer Kreditbank AG keine ausländischen Tochtergesellschaften hat, ist sie nach Auslegung der Deutschen Kreditwirtschaft nicht von diesen Angaben befreit. 2 Inländische Filialen müssen allerdings nicht separat ausgewiesen werden. 3 Als Umsatzgröße ist dabei das operative Ergebnis (ohne Wertminderungen und Verwaltungsaufwendungen einschließlich Zinsüberschuss, Provisionsüberschuss, Handelsergebnis und sonstigen betrieblichen Ergebnisses) heranzuziehen. 4 Zur Bestimmung der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten wird auf 267 Abs. 5 HGB verwiesen. 5 Demnach ist der Durchschnitt der vollzeitäquivalenten Arbeitnehmerzahlen zu den vier Quartalsenden des Jahres heranzuziehen. Der Ausweis erfolgt einschließlich zweier Vorstandsmitglieder. Verluste werden negativ, Gewinne positiv ausgewiesen. Die Steuern wurden auf Basis des Körperschafts- und Gewerbesteuergesetzes ermittelt. Staatliche Beihilfen erhielt die Bremer Kreditbank AG weder in 214 noch zuvor. Übersicht: Land Deutschland Name Bremer Kreditbank AG Unternehmensart Kreditinstitut Firmensitz Bremen/Deutschland Umsatz ,44 Anzahl Lohn-/Gehaltsempfänger 178,76 Gewinn/Verlust vor Steuern ,2 Steuern auf Gewinn/Verlust* ,11 Staatl. Beihilfen * Einschließlich der sonstigen Steuern in Höhe von ,22. Die Kapitalrendite nach 26a KWG bzw. Artikel 9 CRD IV ist definiert als Quotient aus Nettogewinn und Bilanzsumme. Als Nettogewinn setzt die Bremer Kreditbank AG den Jahresüberschuss 6 per an. Nettogewinn ,91 Kapitalrendite = = = Bilanzsumme ,5,39 % 1 Grundlagen, Geschäftsmodell, Ziele, Strategie Präambel Gesellschafter Strategie/Geschäftsmodell Zielgruppen Produkte und Dienstleistungen 34 2 Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Lage Ifo Geschäftsklima Deutschland Finanzmärkte Bankenmarkt allgemein Mittelstandsgeschäft der deutschen Banken Geschäftsverlauf Ertragslage Handelsrechtliche Betrachtung (nach HGB) Management-Reporting nach Segmenten Finanzlage Vermögenslage 43 3 Nachtragsbericht 44 4 Prognosebericht Planbilanz Plan-Gewinn- und Verlustrechnung Kapitalplanung 45 5 Risikobericht Leitsätze der Risikostrategie Risikomanagement Organisation des Risikomanagements Kommunikation Risikokategorien Fazit 59 1 Protokoll Deutsche Kreditwirtschaft: Aufsichtsdialog-Fachgremium Säule 3, Punkt 9 2 Protokoll Deutsche Kreditwirtschaft: Aufsichtsdialog-Fachgremium Säule 3, Punkt 15 3 Protokoll Deutsche Kreditwirtschaft: Aufsichtsdialog-Fachgremium Säule 3, Punkt 13 4 Protokoll Deutsche Kreditwirtschaft: Aufsichtsdialog-Fachgremium Säule 3, Punkt 4 5 Protokoll Deutsche Kreditwirtschaft: Aufsichtsdialog-Fachgremium Säule 3, Punkt 5 6 Protokoll Arbeitskreis Basel II-Fachgremium Säule 3, Punkt 38

19 Lagebericht Grundlagen, Geschäftsmodell, Ziele, Strategie 1.1 Präambel 1.3 Strategie/Geschäftsmodell Das Geschäftsjahr 214 war in vielerlei Hinsicht geprägt durch den zum 1. Oktober 214 erfolgten Ge- Die seit über einem Jahrzehnt stabile und erfolgreiche Strategie der Bank wurde auch in 214 konti- sellschafterwechsel. Aus der KBC Bank Deutschland AG wurde die Bremer Kreditbank AG, kurz BKB nuierlich fortgeführt. Bank. Unter besonderem Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, tatkräftig unterstützt durch die Gesellschafter, hat sich die BKB Bank zu einem vollkommen eigenständigen Kreditinstitut ohne Einbindung in einen Bankkonzern entwickelt Zielgruppen Als BKB Bank verstehen wir uns in erster Linie als Spezialisten für die umfassende Betreuung mit- Die Lageberichterstattung orientiert sich am Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 2 an die telständischer Firmenkunden im deutschen Markt. In diesem Bereich sind wir am Standort Bre- (Konzern-)Lageberichterstattung. men und in den Niederlassungen in Berlin, Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Frankfurt, München und Stuttgart tätig. Unser Geschäftsansatz ist dabei relationship-orientiert. Wir streben jeweils nach ausgewogenen, langfristigen Kundenverbindungen mit einem klaren Commitment zum kommerzi- 1.2 Gesellschafter ellen Bankgeschäft. Dabei suchen wir uns Kunden aus, bei denen unser Engagement zu einem wahrnehmbaren Marktanteil in der Zielgruppe oder Region führen kann und die die angebotenen Dienst- Nach der Veräußerung durch den vorherigen Alleinaktionär KBC Bank NV, Belgien, sind seit dem leistungen und Produkte angemessen bezahlen drei Gesellschafter zu jeweils mehr als 25 % unmittelbar an der BKB Bank beteiligt: Im Firmenkundenbereich weisen unsere Zielkunden einen Jahresumsatz über EUR 3 Mio. auf und Texas Bildung Holding GmbH & Co. KG, Freiburg im Breisgau haben eine internationale Ausrichtung, eine professionelle Unternehmensführung sowie das Poten- Champ Luxembourg Holdings S.à r.l., Luxemburg/Luxemburg zial, unsere Ertragserwartungen zu erfüllen. Darüber hinaus bieten wir besondere Produktsegmente GIM Strategische Investition VI S.à r.l., Luxemburg/Luxemburg. wie Akquisitionsfinanzierungen und Real Estate-Geschäfte an. Die dahinter stehenden mittelbar Beteiligten haben wir im Anhang aufgeführt. Unsere aus der Niederlassung Düsseldorf betriebenen Network-Desk-Aktivitäten, also vornehmlich Dienstleistungen, die die internationale Kundschaft des KBC-Konzerns aus den KBC-Heimatmärkten Keiner der Gesellschafter hat eine Mehrheitsbeteiligung. in Anspruch nimmt, werden seit Anfang September 214 nicht mehr fortgeführt, da die dem Network-Desk zugehörigen Mitarbeiter und Kunden der KBC Bank NV übergeben wurden. Als weitere Zielgruppe verstehen wir vermögende Privatkunden mit liquiden Mitteln, die eine Vermögensanlage ab TEUR 2 ermöglichen oder zumindest perspektivisch erwarten lassen sowie institutionelle und andere Interessenten/Käufer von Asset Management-Produkten des KBC-Konzerns.

20 Lagebericht Grundlagen, Geschäftsmodell, Ziele, Strategie Produkte und Dienstleistungen Firmenkunden Im Bereich der Mittelstandsbetreuung bilden alle Formen des traditionellen Kreditgeschäftes die Basis für die Geschäftsbeziehung. Der Geschäftsbereich Akquisitionsfinanzierungen wird seit Anfang 22 von unserer Niederlassung in Frankfurt aus betrieben. Nach dem erfolgreichen Markteintritt über anfängliche Partizipationen an syndizierten Akquisitionsdarlehen haben wir uns binnen kurzer Zeit im deutschen LBO-Markt etabliert. Wir sind heute als Arrangierer von Übernahmen im mittleren Segment engagiert. Im Geschäftsfeld Real Estate liegt unser Schwerpunkt auf der Immobilienfinanzierung für professionelle Kunden in den Kernbereichen Projektentwicklung und Immobilieninvestitionen. Im zentralen Bereich Internationales Geschäft stehen unseren Kunden in den Gruppen Dokumentengeschäft und Exportfinanzierung erfahrene Spezialisten zur Verfügung. Die angebotene Produktpalette umfasst im Dokumentengeschäft Import- und Export-Akkreditive, Dokumenteninkassi, Abwicklung von internationalen Garantien sowie in der Exportfinanzierung Forfaitierungen von Forderungen, Bestellerkredite, Bank-zu-Bank-Kredite oder Exportvorfinanzierungen. Die mittel- und langfristigen Exportfinanzierungen werden regelmäßig von verschiedenen europäischen Export Credit Agencies (ECA) gegen Ausfallrisiken gedeckt. Neben der Euler Hermes AG arbeitet unser Expertenteam mit der OeKB (Österreich), der SERV (Schweiz) oder der FINNVERA (Finnland) zusammen. Als Gesellschafter der AKA Ausfuhrkreditgesellschaft mbh, Frankfurt, (AKA) können wir zudem auch die gesamte Produktpalette der AKA nutzen und anbieten. Durch die vielfache Teilnahme an syndizierten Transaktionen verfügt die Bank über ein exzellentes Netzwerk an Bankpartnern im syndizierten Kreditgeschäft. Dieses Netzwerk, die damit verbundene Platzierungskraft sowie die langjährige Markt-Expertise bei der Strukturierung von Konsortialkrediten und Schuldscheindarlehen stellen wir unseren deutschen mittelständischen Kunden zur Verfügung. Ein erfahrenes Händlerteam betreibt von unserer Niederlassung in Frankfurt aus das Treasury und Corporate-Sales-Geschäft. Allen interessierten Small- und Midcaps wird ein Zusatznutzen durch Research Publikationen und an den Bedürfnissen der Kunden orientierten Produkten zu allen Fragen rund um das Zins-, Währungs- und Liquiditätsmanagement geboten. Neben der 1-stündigen Handelszeit von 7.45 Uhr bis Uhr gehört auch die Teilnahme (als Market-Maker) an der Multibank-Plattform von 36 Treasury zu unserem Service Die BKB Bank erfüllt alle Voraussetzungen, die eine eigenständige, schnelle und sichere Durchführung des ein- und ausgehenden inländischen und ausländischen Zahlungsverkehrs sicherstellen. Durch ein weltweites Netz von Korrespondenz-Banken, Kontoverbindungen in diversen Währungen und die eigene Teilnahme an allen notwendigen Zahlungsverkehrsverfahren wie S.W.I.F.T., TARGET2 und SEPA ist eine hochwertige und flexible Serviceleistung gewährleistet. Unseren Kunden werden für die beleglose Auftragserteilung und den Abruf von elektronischen Kontoauszügen unterschiedliche E-Banking- Lösungen, in Abhängigkeit zum Kunden-Bedarf MultiCash, BKB-Online-Banking oder S.W.I.F.T. for Corporates, zur Verfügung gestellt. Privatkunden/Asset Management Der Fokus im Privatkundengeschäft liegt unverändert auf der Akquisition von Vermögensverwaltungsmandaten. Unser Angebot von betreuten klassischen VV-Depots umfasst in unterschiedlichen Strategien einen Aktienanteil von bis zu 8 %. Die Mindestgröße beträgt TEUR 2. Ergänzt wird dieses Angebot durch das Fonds-Portfolio-Management mit einer Mindestanlagesumme von TEUR 1. Eine Vermögensverwaltung, ausschließlich mit amerikanischen Aktien mit dem Namen Best Picks, bieten wir in Kooperation mit dem amerikanischen Brokerhaus Raymond James ab einem Volumen von TUSD 25 exklusiv in Deutschland an. Neben den Vermögensverwaltungsmandaten liegt ein weiterer Schwerpunkt im traditionellen Beratungsgeschäft. Für die individuell geführten Wertpapierdepots beraten wir unsere Anleger in nahezu allen Assetklassen. Das Team Asset Management ist seit mehr als 1 Jahren auf den Vertrieb von exklusiven Fondsprodukten spezialisiert und zu einer festen Größe in der DACH-Region avanciert. Aus Deutschland und Österreich heraus bieten wir unseren Kunden für jede Marktphase passgenaue Anlagestrategien, die den individuellen Bedürfnissen gerecht werden. Kontinuität und Transparenz in der Betreuung und den Produkten sind die Basis unseres Erfolges. Wir verfügen über eine hohe Expertise in länderspezifischen, regionalen und globalen Anlagelösungen, die alle wichtigen Aktien- und Rentenmärkte umfassen. KBC Asset Management NV (KBC AM) mit Sitz in Brüssel fungiert als strategischer Partner und ausgewiesener Experte für Anleihen. Mit einem zu verwaltenden Vermögen von EUR 89 Mrd. gehört KBC AM zum führenden Anbieter von Investmentlösungen im belgischen Markt. Zu den Leistungen, die KBC AM europaweit besonders auszeichnen, zählt die Spezialisierung auf lokale Währungen, auf Schwellenländeranleihen und auf den Ausgleich von Inflationsrisiken. Die exzellente Expertise des Hauses in der Verwaltung von Vermögen spiegelt sich in regelmäßigen Auszeichnungen durch unabhängige Agenturen wie S&P und Morningstar wider.

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