Tätigkeitsbericht SOS-Beratungsund Familienzentrum St.-Michael-Straße München

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1 SOS-Beratungsund Familienzentrum St.-Michael-Straße München Telefon 089 / Telefax 089 / Internet Tätigkeitsbericht 2009 Eine Einrichtung des SOS-Kinderdorf e. V. gefördert von der

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3 Inhaltsverzeichnis Vorwort 5 1. Allgemeine Angaben zur Einrichtung Standorte und Öffnungszeiten Räumlichkeiten Mitarbeiter/innen Einzugsgebiet Finanzierung Berichte aus der Praxis Beratung nicht motivierter Familien Die Verbindung von aufsuchender und niedrigschwelliger Arbeit im Kinder- und Familientreff Widmannstraße SOS-Kinder- und Familientreff Messestadt Ost Frühe Hilfen Unterstützung für Familien mit Neugeborenen Willkommen in der Messestadt eine positive Schlussbilanz Statistischer Teil Trends im Überblick: Erziehungsberatung (gesamter Sozialraum Berg am Laim, Trudering und Riem) Trends im Überblick: Familienzentrum Berg am Laim Trends im Überblick: Kinder- und Familientreff Widmannstraße Trends im Überblick: Kinder- und Familientreff Messestadt Ost Angaben zur Erziehungsberatung Fallübergreifender / präventiver Bereich der Erziehungsberatung Anleitung von Praktikanten und Ehrenamtlichen (Erziehungsberatung) Multiplikatorenarbeit und Netzwerk (Erziehungsberatung) Mitwirkung in Gremien Fortbildungen und Tagungen Öffentlichkeitsarbeit 65

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5 Vorwort Liebe Leserinnen, liebe Leser, mit diesem Tätigkeitsbericht möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit des Jahres 2009 geben. Unsere vielfältigen Angebote Erziehungsberatung und offene Angebote für Kinder und Eltern an drei Standorten in München sowie Frühe Hilfen spiegeln sich natürlich auch in diesem Jahresbericht. Damit Sie sich ein möglichst umfassendes Bild machen können, haben wir den Teil der fachlichen Berichte erweitert und den statistischen Teil auf die aus unserer Sicht notwendigen Angaben verkleinert. Erwartungsgemäß war das Jahr 2009 sehr lebendig und ereignisreich. Besonders hervorzuheben sind: die Zusammenführung des SOS-Beratungs- und Familienzentrums München mit den SOS-Jugendhilfen Erding zum , die Eröffnung des Regenbogentreffs in der St.-Michael-Straße 6 am , die Eröffnung des SOS-Kinder- und Familientreffs Messestadt Ost am und die Konzeptklausur am 26. und für die Münchner Einrichtungsteile. Im Zuge der Fusion haben wir einen gemeinsamen Betriebsrat gewählt, der aus drei Personen und einer Stellvertreterin besteht. Weiterhin haben wir die Leitungsstrukturen und die verschiedenen Zuständigkeiten im Rahmen einer Organisationsberatung geklärt sowie das Besprechungswesen überarbeitet. Bei gemeinsamen Veranstaltungen haben wir uns inzwischen besser kennengelernt ein Prozess, der natürlich noch nicht abgeschlossen ist und auf den wir uns freuen. Auf der Konzeptklausur der Münchner Einrichtungsteile im November haben wir uns intensiv damit beschäftigt, wie wir angesichts des zunehmenden Arbeitsdrucks weiterhin erfolgreich sozial benachteiligte Familien unterstützen können. An den notwendigen Schritten arbeiten wir gemeinsam im Jahr 2010 weiter. Unser aller Dank gilt der Landeshauptstadt München für die Förderung und insbesondere der Steuerung im Stadtjugendamt und dem Sozialbürgerhaus für die sehr angenehme Zusammenarbeit, dem Land Bayern für die vorbildliche Bezuschussung der Erziehungsberatung, allen Kooperationspartnern sowie unserem Träger und allen Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsstelle, vor allem der Abteilung Einrichtungen II, für die große Unterstützung und die sehr guten fachlichen Anregungen. Sehr herzlich bedanken wir uns auch im Namen der Kinder und Familien bei allen Projektpaten und Einzelspendern, die unsere Arbeit mit ihrem Beitrag nach Kräften unterstützen! Zuletzt möchte ich als Einrichtungsleiter meinen Leitungskollegen Frau Kraft und Herrn Dr. Kühnl und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtung für ihr großes Engagement und die sehr gute Zusammenarbeit herzlich danken den Festangestellten, den Ehrenamtlichen, den Honorarkräften und den PraktikantInnen. Ihnen wünsche ich nun viel Vergnügen beim Lesen! Dr. Michael Balk Leiter der SOS-Kinder- und Jugendhilfen München und Erding 5

6 1. Allgemeine Angaben zur Einrichtung 1.1 Standorte und Öffnungszeiten SOS-Beratungs- und Familienzentrum St.-Michael-Straße 7, München Telefon: 089 / Fax: 089 / Internet: Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Darüber hinaus werden auch abends und am Wochenende Termine nach Vereinbarung angeboten. Die Anmeldung kann telefonisch, schriftlich oder persönlich vorgenommen werden. Für Ratsuchende in Krisensituationen sind wir bemüht, Soforttermine zur Verfügung zu stellen. 6

7 SOS-Kinder- und Familientreff Widmannstraße Riemer Straße 367, München Telefon: 089 / Telefax: 089 / Bürozeiten: Dienstag bis Freitag (nachmittags) Offener Treff: Mittwoch Do und Fr Offene Sprechstunde: Dienstag SOS-Kinder- und Familientreff Messestadt Ost Astrid-Lindgren-Straße 65, München Telefon: 089 / Telefax: 089 / Bürozeiten: Dienstag Do und Fr Offene Treffs: Dienstag Mittwoch Freitag Offene Sprechstunde: Freitag Mutter-Kind-Gruppe für spanisch sprechende Frauen 7

8 1.2 Räumlichkeiten Das SOS-Beratungs- und Familienzentrum ist im Erdgeschoss einer sozialen Wohnanlage in der St.-Michael-Straße 7 untergebracht. Es liegt zentral in unserem Einzugsgebiet und ist durch die U-Bahn- Linie U 2 für fast alle Familien aus unserem Einzugsgebiet günstig zu erreichen. Jeder Vollzeitmitarbeiter verfügt über ein ca. 16 qm großes zur Beratung geeignetes Büro, hinzukommen zwei Spieltherapiezimmer, ein Gruppentherapieraum und zwei ca. 40 qm große Treffpunkträume sowie ein 50 qm großer Werkkeller. Es handelt sich um eigene Räume des SOS-Kinderdorf e. V. Seit Januar 2009 haben wir gegenüber in der St.- Michael-Straße 6 einen Raum angemietet: unseren Regenbogentreff (80 qm). Dieser Raum wurde bedarfsgerecht renoviert und mit einer Küchenzeile ausgestattet. Der-SOS Kinder- und Familientreff in der Siedlung Widmannstraße verfügt über ein ca. 12 qm großes Mitarbeiterbüro, einen ca. 38 qm großen Gruppenraum und einen kleinen ca. 12 qm großen Gruppenraum, sowie eine Kochnische und einen Abstellraum. Die Räume (ebenfalls im Erdgeschoss) werden von der Stadt unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Der SOS-Kinder- und Familientreff Messestadt Ost liegt im Erdgeschoss einer Wohnanlage in der Astrid- Lindgren-Straße 65, direkt gegenüber der Grundschule in der Astrid-Lindgren-Straße. Wir verfügen dort über ein ca. 14 qm großes Mitarbeiterbüro, einen ca. 16 qm großen Beratungsraum, eine Küche (ca. 20 qm), in der auch Besprechungen und offene Sprechstunden stattfinden können, sowie zwei ca. 40 qm große Treffpunkträume. Die Räume werden von der Stadt unentgeltlich zur Verfügung gestellt. 8

9 1.3 Mitarbeiter/innen Hauptamtliche Mitarbeiter/innen Dr. Balk, Michael Pädagoge M.A. Einrichtungsleiter Dr. Kühnl, Bernhard Dipl.-Psychologe Leiter des Bereiches Erziehungsberatung Baer-Schalk, Yvonne Dipl.-Sozialpädagogin (FH) Familienzentrum (EZV) Birnkraut, Bettina Dipl.-Pädagogin KFT Widmannstraße, bis 12/09 Bornhäuser, Sheila Heilpädagogin Familienzentrum, ab 3/09 Degle, Lisa Dipl.-Sozialpädagogin (FH) KFT Widmannstraße, ab 11/09 De Geest, Leen Dipl.-Pädagogin Frühe Hilfen Imbrisevic-Hofäcker, Ivan Dipl.-Psychologe Erziehungsberatung Koller, Reinhard Dipl.-Sozialpädagoge (FH) Erziehungsberatung Krenz, Petra Dipl.-Sozialpädagogin (FH) Familienzentrum (EZ) Kreß, Heike Dipl.-Sozialpädagogin (FH) Koordinatorin WIM 2 Liebert, Hildegard Erzieherin Frühe Hilfen Lüders, Yvonne Pädagogin M.A. KFT Messestadt Ost Marx, Agnes Dipl.-Sozialpädagogin (FH) KFT Messestadt Ost Nowak, Sandra Dipl.-Sozialpädagogin (FH) KFT Messestadt Ost Offenberg, Marian Psychologin (Drs./NL) Erziehungsberatung im KFT Messestadt Ost Pilger, Susanne Dipl.-Psychologin Erziehungsberatung Schmelzer, Eva Dipl.-Sozialpädagogin (FH) Erziehungsberatung Schuster, Ursula Dipl.-Sozialpädagogin (FH) Erziehungsberatung Schwärzler, Bärbel Dipl.-Sozialpädagogin (FH) Erziehungsberatung Sakinc-Soyer, Fatma Pädagogin M.A. Erziehungsberatung Stullich, Monika Erzieherin Familienzentrum Urbanek, Felicitas Dipl.-Psychologin Erziehungsberatung Ziegler, Elisabeth Erzieherin Familienzentrum Herzog, Inge Sekretärin Beratungs- u. Familienzentrum, KFT Messestadt Ost Huber, Edith Sekretärin Beratungs- und Familienzentrum Weber, Jutta Sekretärin Beratungs- und Familienzentrum Fischer, Angelika Reinigungskraft Beratungs- u. Familienzentrum Qadari, Safa Reinigungskraft KFT Widmannstraße 2 WIM: Projekt Willkommen in der Messestadt 9

10 Honorarmitarbeiter/innen: Abdurahman, Dilnur Dolmetscherin, Beratungs- u. Familienzentrum, bis 12/09 Arimond, Jens KFT Widmannstraße Bachner, Sabine KFT Widmannstraße Bahn, Kathy Hebamme, Begleitung Stilltreff, Familienzentrum Ballan, Frau Dolmetscherin, Beratungs- u. Familienzentrum, 3 bis 12/09 Blaszczyk, Tabea KFT Widmannstraße Bauer, Annette KFT Widmannstraße, bis 6/09 Derakhshan, Tamara Projekt Sprachförderung, Familienzentrum Dr. Strünkelnberg, Angelika Kinder- und Jugendpsychiaterin, Beratungs- u. Familienzentrum, ab 11/09 Graf, Renate Supervisorin, Beratungs- u. Familienzentrum, ab 4/09 Grohs-Schulz, Frau Supervisorin, Beratungs- u. Familienzentrum, ab 12/09 Hartmann, Anne Rechtsanwältin, Beratungs- u. Familienzentrum Hausberg, Petra Kinderbetreuung im Rahmen Frühe Hilfen, bis 11/09 Heckmair, Beate Familiengesundheitspflegerin WIM Hermann, Melanie Stillcafé, Koordination der Angebote Rund um die Geburt, KFT Messestadt Ost, ab 9/09 Huber, Bettina Lernförderung im Asylbereich, Beratungs- u. Familienzentrum, bis 5/09 Hürter, Elisabeth Supervisorin, Beratungs- u. Familienzentrum Kahler, Birgit Töpferkurse für Familien, KFT Messestadt Ost, ab 10/09 Kapay, Kozita Dolmetscherin, Beratungs- u. Familienzentrum Kuben, Gaby Erzieherin - Töpferkurs für Kinder und Eltern, Beratungsu. Familienzentrum Kreitmeier, Lena Hausaufgabenhilfe für Flüchtlinge, Beratungs- u. Familienzentrum, bis 7/09 Loy, Katrin Kunsttherapie für Kinder, Beratungszentrum, ab 10/09 Mai-Phuong, Pham Dolmetscherin, Beratungs- u. Familienzentrum, bis 12/09 Marx, Agnes KFT Messestadt Ost, 9 12/09 Mayer-Rosa, Dr. Jasmin Kinder- und Jugendpsychiaterin, Beratungs- u. Familienzentrum, bis 11/09 Mayr, Christine Deutschkurse für Kinder und Frauen, Kochkurse für Migrantinnen, KFT Messestadt Ost, ab 10/09 Maria Wenning-Knott Rhythmik-Lehrerin, Familienzentrum Nieting, Angela Familiengesundheitspflegerin WIM Perau, Stefan KFT Widmannstraße, nur 12/09 Reisinger, Erzsebet Thiessen, Verena Hebamme, Begleitung Stilltreff, Familienzentrum Mitwirkung im offenen Cafe u. Kreativangebote, KFT Messestadt Ost Urban, Anna Lernhilfe für Schulkind, ab 11/09 Zivildienstleistende Salb, Andrej Abiturient, ab 10/09 Vidovic, Stefan Abiturient, bis 6/09 10

11 Praktikantin der Sozialpädagogik Marx, Agnes, bis 12/09 Praktikanten der Psychologie/Pädagogik (stundenweise) Betz, Maria. bis 7/09 Hirschmüller, Susanne, bis 7/09 Kuschel, Ute, ab 10/09 Shametaj, Aida, ab 10/09 Wir bedanken uns zusätzlich bei etwa 40 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, ohne die wir unsere Angebote nicht in dieser Vielfalt durchführen könnten. 11

12 1.4 Einzugsgebiet Unser Einzugsbereich ist die Sozialregion 8; das sind die Stadtteile Berg am Laim, Trudering und Riem im Osten von München. Das zugehörige Sozialbürgerhaus BTR liegt in der Streitfeldstrasse, was die Kooperation durch die räumliche Nähe erleichtert. Nach dem letzten veröffentlichten Regionalen Sozialbericht 2008 leben Einwohner in der Sozialregion. Mit Kindern und Jugendlichen steht die Sozialregion an zweiter Stelle im stadtweiten Vergleich. In der Interventionsdichte der BSA befindet sich die Region an fünfter Stelle. Die Region ist jedoch sehr heterogen; es lohnt sich, die einzelnen Bezirke zu betrachten. Berg-am-Laim (Stadtbezirk 14) ist zwar zahlenmäßig einer der kleinen Stadtbezirke, zählt aber bezüglich der Armutsdichte zu den fünf belastetsten Bezirken von München. Auch weitere Belastungsfaktoren finden sich in Berg-am-Laim gehäuft. Der Anteil der Migrantenfamilien ist überdurchschnittlich; die Kinderzahl bewegt sich im gesamtstädtischen Durchschnitt. Insbesondere Berg am Laim West gilt dabei als besonders belastet. Mit dem Anteil von 20 % Minderjährigen stellt der Stadtbezirk 15 Trudering-Riem den jüngsten aller Bezirke dar. Dies liegt vor allem am Aufbau des neuen Stadtteils Messestadt Riem. Hier sollen bis 2010 rund Wohnungen und Einrichtungen für insgesamt Einwohner errichtet werden, vorwiegend für Familien. Dadurch ist der Bevölkerungsanteil im Stadtbezirk 15 in den letzten 9 Jahren um ca Einwohner gewachsen. Die Messestadt gehört zu den kinderreichsten Stadtteilen Münchens. Im Gegensatz zu Trudering sind Armutsdichte und Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergund überdurchschnittlich hoch. Eine besondere Situation gibt es darüber hinaus in der Siedlung an der Widmannstrasse in Riem, wo in 250 Wohneinheiten 500 Kinder und Jugendliche aus über 25 Nationen leben. Aus diesem Grund haben wir im Auftrag der Landeshauptstadt München, Stadtjugendamt, in der Widmannstrasse einen Standort mit quartierbezogener Kinder- und Familienarbeit aufgebaut. Ein weiterer Standort in der Messestadt Ost (Astrid-Lindgren-Str.) wurde im Juni 2009 eröffnet. Wir nehmen als einzige Erziehungsberatungsstelle in der Sozialregion 8 die Grundversorgung in Erziehungsberatung wahr. Wir sind mit den Einrichtungen der Region gut vernetzt und nehmen an den örtlichen Gremien teil. Mit dem Sozialbürgerhaus BTR in der Streitfeldstraße, den beiden AEH-Trägern, den Krippen, Kindergärten und Schulen und anderen Einrichtungen, insbesondere auch im Kleinkindbereich, besteht eine gute Kooperation. 12

13 1.5 Finanzierung Die Beratungsstelle mit 5,6 Mitarbeitern erhält im Rahmen der Regelfinanzierung Zuschüsse vom Land Bayern und der Stadt München, die an mindestens 10 % Eigenmittel geknüpft sind. Von diesen regelfinanzierten Stunden werden aufgrund der Vereinbarung mit dem Stadtjugendamt 20 Stunden vor Ort in der Widmannstraße durchgeführt. Eine weitere halbe Stelle wird von der Stadt München für die Beratungsarbeit in der Messestadt Ost finanziert. Mit Fachleistungsstunden sind die Teilnahme am Regionalen Fachteam, der krippenpsychologische Fachdienst, externe Fachberatung nach 8a KJHG und Erziehungsberatung als hilfeplanbasierte Hilfe zur Erziehung (MoBst) finanziert. Weiterhin werden zwei halbe Sozialpädagogenstellen für die offene Arbeit in der Widmannstraße und in der Messestadt Ost sowie Verwaltungsstunden und Honorarkräfte finanziert. Die Räumlichkeiten in der Widmannstrasse und in der Messestadt Ost werden ebenfalls von der Stadt bereitgestellt. Als Schwerpunktträger Frühe Hilfen wird in unserer Region eine Vollzeitstelle von der Stadt München finanziert. Das Asylprojekt (24 Fachkraftstunden und Honorarkräfte) wurde bis Januar 2009 von der Aktion Mensch bezuschusst, wobei auch hier die Bedingung war, dass Eigenmittel zur Verfügung gestellt werden. Von Februar bis Dezember wurde das Asylprojekt in reduziertem Umfang von ca. 10 Stunden aus Trägermitteln weitergeführt. Ein Teil der Hausaufgabenbetreuung wird von der Stadt bezuschusst. Das Projekt Willkommen in Messestadt wurde im Jahr 2009 ebenfalls reduziert aus Trägermitteln finanziert, da die Förderung durch die Stiftung help and hope - für Kinder in Not Ende 2008 abgeschlossen war. Die Finanzierungen decken in etwa 70 % der Gesamtkosten; den Rest finanziert der Träger aus Spenden und regelmäßigen Zuwendungen unserer Projektpaten. Damit tragen wir einen Teil der notwendigen Verwaltung der Einrichtung, der Ausstattung und zusätzliche Mitarbeiterstunden, mit denen wir versuchen, unsere Ansprüche aus unserem Leitbild über die öffentlich finanzierten Bereiche hinaus zu verwirklichen. Ohne die Zuschussgeber, die Spender und unsere Projektpaten könnten wir unsere Arbeit nicht durchführen. Im Namen der von uns betreuten Kinder und Familien bedanken wir uns bei den verschiedenen Abteilungen des Stadtjugendamtes und des Flüchtlingsamtes der Stadt München, der Regierung von Oberbayern, der Aktion Mensch und den vielen Einzelspendern und Projektpaten, die entweder direkt an die Einrichtung spenden und damit verschiedene Angebote wie z. B. unsere Krabbelfördergruppe ermöglichen oder die unserem Träger SOS-Kinderdorf e.v. das Vertrauen schenken. Wir bemühen uns, diesem Vertrauen in unserer Arbeit gerecht zu werden. 13

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15 2. Berichte aus der Praxis 2.1 Beratung nicht motivierter Familien Dr. Bernhard Kühnl (Artikel erschienen in: Informationen für Erziehungsberatungsstellen 3/2008) Der Begriff der Beratung ist gesetzlich nicht geschützt und beschreibt ein breites Aufgabengebiet, das von einmaligen informatorischen Gesprächen bis zu langfristigen Angeboten reicht, wo es deutliche Überschneidungen zu einer Psychotherapie gibt, die auch außerhalb des heilkundlichen Rahmens stattfinden kann. So gibt es im 27 Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) den Ausdruck der pädagogischen und damit verbundenen therapeutischen Leistungen der Kinder und Jugendhilfe, wenn eine das Wohl des Kindes gewährleistende Erziehung nicht vorhanden oder eingeschränkt ist. Nestmann (2003) gibt verschiedene Unterscheidungsfacetten zwischen Beratung und Therapie an (Zeit, Ausbildung, Rahmen und Zugang), der für Beratungen vielfältige Optionen beinhaltet. Hier genau ist die Chance, über einen niedrigschwelligen und lebensweltorientierten Zugang Familien zu erreichen, die besonderer Angebote des Zugangs bedürfen Familien erreichen Nicht motivierte Familien finden leichter einen Weg zu einer Institution, wenn das Angebot räumlich nahe und in dem Stadtteil bekannt ist. Entfernungen sind insbesondere mit kleinen Kindern und bei wenig Geld ein deutliches Hemmnis. Das Angebot sollte nicht stigmatisierend, das heißt auch offen für Familien sein, die nicht die Beratung aufsuchen und Entlastungsangebote beinhalten. Beispiele hierfür sind Kinderbetreuung um auch Alleinerziehenden die Möglichkeit der Teilnahme zu bieten, Flohmärkte, Anbieten der Tafel, Cafes mit geringen Unkostenbeitrag, die Möglichkeit der Reduzierung von Teilnahmebeiträgen, usw. Diese Angebote setzen dann an der Motivationspyramide von Maslow (1977) an, wo die Befriedigung elementarer Grund- und Sicherheitsbedürfnisse wie Kleidung, Nahrung, Wohnen, Voraussetzung für weitergehende Bereiche wie z. B. Selbstverwirklichung ist. Um als Einrichtung dies anbieten zu können, braucht es Zeit und Geld, das heißt also die jeweiligen Einrichtungen müssen die nötigen Ressourcen dafür bereit stellen, denn die Angebote müssen initiiert und begleitet werden. Und Einrichtungen sollten sich klar darüber sein, dass diese Angebote eine dauerhafte Unterstützung benötigen. Sozial benachteiligten Familien in Brennpunkten Räume zur Verfügung zu stellen und zu erwarten, dass dort nach kurzer Anfangsunterstützung, selbstständig Treffpunkte und Räume organisiert werden, scheint eher einer Sozialromantik geschuldet zu sein und ist in der Realität nicht durchführbar. Denn genau in diesen Problemvierteln finden häufig Umzüge statt, die Organisation bedarf einer zeitlichen, finanziellen und personellen Stabilität, die nicht vorausgesetzt werden kann. Hier werden weiterhin professionelle 15

16 Ressourcen in Form von Personal und Ausstattung nötig sein. Dies widerspricht nicht den Gedanken der Befähigung, der aber somit einer professionellen Absicherung bedarf. Der Sammelband der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (2004) gibt folgende Hinweise: - Schwellensenkung und Erreichbarkeit - Vernetzung - Zugehende Arbeit über Krippen, Kindergärten, Schule und Jugendamt - Entlastungsangebote - Fähigkeitenorientierte Angebote - Rahmenbedingungen der Einrichtung Neben diesen offenen Zugängen hat sich auch gezeigt, dass insbesondere Kooperation und damit verbunden Kooperationsvereinbarungen herausragende Möglichkeiten sind, nicht motivierte Familien zu erreichen. Diese Vereinbarungen regeln Übergebemodalitäten, Möglichkeiten der Überweisung und müssen regelmäßig und nicht erst im konkreten Einzelfall ausgehandelt werden. Damit gehen sie weit über das Abhalten von offenen Sprechstunden hinaus, hier zeigt sich nämlich, dass die meist vermutlich - wöchentliche Anwesenheit zu einer bestimmten Zeit, nur dann Sinn hat, wenn die Mitarbeit von Multiplikatoren gewonnen werden kann, die dann Familien im wahrsten Sinne des Wortes tatsächlich zu einer Einrichtung begleiten. Der bloße Hinweis auf diese Sprechstunden ist bei weitem nicht genug, da hier ein Wissen - wer und unter welchen Bedingungen Einrichtungen arbeiten vorausgesetzt wird, das nicht unbedingt gegeben ist. Wir haben zum Beispiel die Erfahrung gemacht, dass der Versuch als Erziehungsberatungsstelle offene Sprechstunden in Unterkunftsanlagen bei Familien durch zu führen, die ihre Wohnung verloren haben, zwar günstig für Erledigung von Aufzeichnungen war, nicht aber für die Beratung ganz banal, es kam niemand - obwohl ich überzeugt bin, dass die mitarbeitenden Institutionen vielfältige Hinweise auf unsere Anwesenheit gegeben haben. Anders wenn in Kindergärten oder Schulen Sprechstunden angeboten werden und die dort beschäftigten Mitarbeiterinnen, Familien motivieren, lotsen und begleiten Die erreichten Familien Motivation gilt als die Antwort auf die Frage, warum wir uns in dieser oder jener Weise verhalten, Sie ist nicht beobachtbar, sondern nur erschließbar. Gängige Theorien gehen von einer extrensischen Motivation (Verhalten aufgrund von äußeren Gegebenheiten, eines äußeren Druckes, push) und einer intrinsischen Motivation (Verhalten aufgrund innerer Ziele und Werte aus, pull), die beide nicht als Gegensätze gedacht werden müssen. Ich arbeite, weil ich einen Sinn in meiner Arbeit sehe, aber ohne den extrensischen Motivator Gehalt würde ich sicherlich nicht in dem Umfang arbeiten wie ich es jetzt tue. Da Motivation ein universeller Faktor ist, der das ganze Leben hindurch wirkt, können sie davon ausgehen, dass Menschen immer motiviert sind, die Frage ist nur zu was. 16

17 Häufig werden in der sozialen Arbeit Motivation und Nicht Motivation als 2 Seiten einer Medaille gesehen ebenso wie Freiwillige, sich selbst anmeldende Familien und geschickte Klienten, deren Anmeldung durch eine Institution vorgenommen wird. Beide Vorstellungen sind nicht zielführend, da viele Facetten und Abstufungen möglich und denkbar sind. Freiwillig Motiviert Unmotiviert Unfreiwillig In der Abbildung symbolisieren die Kreise Familien, die sich auf unterschiedlichen Ebenen der Freiwilligkeit und Motivation befinden. Dies ist eine zufällige Auswahl aus einer Vielzahl von denkbaren Variationen. Links oben eine sich selbst anmeldende Familie, die ohne äußeren Druck eine Einrichtung aufsucht. Wobei auch die Motivation innerhalb einer Familie sehr unterschiedlich sein kann und sein wird. So sind es in Erziehungsberatungsstellen in ca % der sich selbst anmeldenden Familien Mütter, die dies vornehmen; die Zahl sinkt etwas, wenn der Anmeldegrund Trennung und Scheidung ist, trotzdem überwiegen noch immer bei weitem die Mütter. Die Anmeldung alleine sagt primär noch nichts über die Motivation der anderen Familienmitglieder aus, kann aber unter Umständen auch ein erster Hinweis auf eine vom Netzwerk initiierte Anmeldung sein. Diese reicht von Hinweisen (sie sollten/könnten) bis zu deutlichen Aufforderungen (wenn nicht, dann). In der Abbildung hier die beiden Familien(kreise) in der Mitte. Rechts oben können sie eine Anmeldung wieder erkennen, die DeShazer (1997) als Besucher und Klagende bezeichnet hat. Eine Motivation zur Veränderung liegt hier noch nicht vor, sondern muss erst erarbeitet werden. Genauso ist es denkbar und in der psychosozialen Praxis nicht ungewöhnlich, dass eine rechtliche Vorgabe (meist Auflage des Gerichtes) zum Kontakt führte und trotzdem 17

18 Motivation vorhanden ist. Der Zwang musste z. B. aufgrund der Trägheit der Eltern ausgeübt werden. Rechts unten nun eine Familie, wo ein Zwang zur Kontaktaufnahme führt und dies auch mit wenig oder keiner Motivation korrespondiert. Wie kann es nun gelingen Familien auf der Achse der Motivation so zu erreichen, dass die Tendenz zu mehr Motivation gehen kann? Nach Miller und Rollnick (2004) können folgende Komponenten der Motivation unterscheiden werden: Absicht, Bereitschaft und Fähigkeit. Die Absicht, etwas zu verändern (z. B. Abnehmen, weniger trinken) genügt dabei alleine noch lange nicht, wenn diese Absicht nicht eine hohe Priorität in ihrem Leben hat. Die Schulleistungen meines Kindes können mir wichtig sein, aber wenn ich genug damit zu tun habe, die Wohnung zu sichern, werde ich dieses Ziel mit höherer Priorität verfolgen, ebenso werde ich ein Ziel nur dann versuchen zu erreichen, wenn ich glaube, dass ich die Fähigkeit, das Wissen und Können habe oder erlernen kann, die mir zur Umsetzung fehlen. Hier ist eine enge Verbindung zum Konzept der Salutogenese von Antonovsky (1997) erkennbar, dessen sense of coherence sich aus den Bereichen der Sinnhaftigkeit, Verstehbarkeit und Handhabbarkeit speist. Weder die Ziele, die man erreichen möchte, noch das bisherige Leben sind dabei eindeutig positiv oder negativ besetzt. Sowohl das Beharren als auch die Veränderung haben jeweils für sich Vor- und Nachteile, so dass hier das Bild einer Entscheidungswaage als Metapher benutzt werden kann. Die Entscheidungswaage Kosten des Status Quo Nutzen einer Veränderung Kosten einer Veränderung Nutzen des Status Quo Miller, W. & Rollnick S. (2004): Motivierende Gesprächsführung. Freiburg Auf der einen Seite sind die Kosten des Status quo (z. B. Ärger mit dem Arbeitgeber; dem Jugendamt) und der Nutzen einer Veränderung auf der anderen Seite die Kosten einer Veränderung (man muss auch etwas investieren, um sein Leben zu verändern), gleichzeitig gibt es Vorteile vom jetzigen Zustand (Sekundärer Krankheitsgewinn). 18

19 Hier ist auch das Kernstück einer Ambivalenz oder dies was Kurt Lewin als Annäherungs-Vermeidungskonflikt bezeichnet hat. Erst wenn die Waage sich sehr deutlich zu einer Seite neigt, können sich Klienten entscheiden. Als Arbeitshilfe bietet sich hier unter Umständen eine Visualisierung an, auch damit die Vor- und Nachteile für Klienten sichtbarer werden können. Arbeitsmöglichkeiten zur Entscheidungswaage Weiter machen wie bisher Vorteile Nachteile Sich verändern Vorteile Nachteile Ambivalenz ist hier nicht Ausdruck einer Pathologie, sondern wird als Zeichen jeglicher Veränderung verstanden, die abgewägt wird. Die Verstärkung einer Seite der Ambivalenz durch den Therapeuten führt als Gegenreaktion allerdings zur Verstärkung der anderen Seite durch den Klienten. Der Klient muss also seine Entscheidungswaage selber erkunden und Argumente für eine Veränderung liefern. Neue Sichtweisen und Perspektiven können nicht vorgeschrieben, sondern nur gemeinsam mit den Klienten erkundet und alte Weltsichten verstört werden. Dies geschieht auf der Grundlage von unspezifischen Wirkfaktoren, in deren Zentrum eine wertschätzende Beziehung (Empathie und Achtung) zwischen Berater und Klient steht. Wir wissen aus der Therapieforschung, dass die beraterische /therapeutische Beziehung einen großen Anteil am Veränderungsprozess ausmacht. (Frank, 1985; Grawe, 1996; Hubble, Miller & Duncan, 2001). Ohne diese Grundlage zu berücksichtigen, werden keine Veränderungen bei Klienten eintreten, die durch beraterische Interventionen passieren sollen. Fragen nach dem Warum ( wollen sie sich nicht ändern?; tun Sie nicht einfach?; können sie nicht?) führen mit ziemlicher Sicherheit zu einer Verstärkung der anderen Seite der Ambivalenz. 19

20 Auch die Ziele, die man im Leben erreichen möchte, sind manchmal nur noch verschwommen sichtbar und im Rahmen einer Klärung erste beraterische und therapeutische Option. Erst wenn ich weiß, in welche Richtung sich mein Leben verändern soll, kann ich auf sicherer Grundlage eine Entscheidung treffen. Eine Fülle von Anregungen findet sich dazu in Kanfer et al. (2006): Was wäre wenn ich das Problem nicht mehr hätte? Wenn ich sie in 3 Jahren besuchen würde, wie würden sie leben (wenn alles optimal läuft)? Wenn ich einmal reich wär? Zeitreise Lebensweichen (wenn Sie eine Entscheidung neu treffen könnten, welche wäre das?) Sie werden gebeten einen Vortrag für werdende Eltern zu halten: Meine Erfahrung mit der Erziehung meiner Kinder. Was hat sich bewährt, was sollten die werdenden Eltern auf alle Fälle vermeiden? Im Quadranten der geschickten und unmotivierten Klienten können diese müssen aber nicht- ambivalent über Entscheidungen in ihrem Leben sein. Da sie aber eine Institution aufgrund eines äußeren Druckes /Zwanges aufsuchen, muss bei diesen Klienten mit Reaktanz gerechnet werden. Dies ist eine psychologische Theorie von Brehm (siehe Dickenberger et al. 1993), dass Menschen sich gegen eine Einschränkung ihrer Freiheit und Handlungsmöglichkeiten auflehnen. Je unberechtigter und gravierender dabei die Einschränkungen erlebt werden, desto deutlicher fällt die Reaktion aus. Gleichzeitig haben die Institutionen, die jemanden unter Zwang schicken, eine Sichtweise der Probleme, die von denen der Klienten deutlich abweichen wird. Die Frage, wer das Problem hat Institutionen der sozialen Kontrolle Eltern/Familie Keine gemeinsame Problemdefinition Conen, M. (1999): Wo keine Hoffnung ist, muss man sie erfinden. Heidelberg, S. 99 Zum Beispiel: Ihr Kind ist schwierig in der Schule auf Seiten der Institution Das liegt am Lehrer auf Seiten der Eltern. 20

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