Informationen zur Installation des GIS-Zentrum 2

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1 Informationen zur Installation des GIS-Zentrum 2 Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis:... 1 Allgemeine Hinweise... 2 Installationsvoraussetzungen... 2 Was passiert bei der Installation?... 2 Einzelplatzinstallation... 3 Automatische Aktualisierung mit NetUpdater... 3 Netzwerkinstallation... 3 Zusätzliche Voraussetzungen für die Netzwerkinstallation... 3 Manuelle Aktualisierung einer Netzwerkinstallation:... 3 Proxyserver eintragen... 4 Proxyserver mit Authentifizierung... 4 Geltungsbereich der Proxyeinstellungen... 4 Installation mit Netzwerkinstallationstools... 5 Für Experten... 6 Speicherkonfiguration anpassen... 6 Seite 1 von 1

2 Allgemeine Hinweise Dieses Dokument richtet sich an EDV-Beauftragte oder Systemadministratoren. Vor der Installation des GIS in Ihrer Kommune oder Firma sollten Sie sich entscheiden ob Sie Einzelplatzinstallationen oder eine Netzwerkinstallation durchführen wollen. Bei einer Einzelplatzinstallation wird auf jedem Arbeitsplatzrechner eine Version des GIS installiert. Mit der Einzelplatzinstallation des GIS wird automatisch eine Routine für die automatische Softwareaktualisierung installiert (NetUpdater). Das NetUpdater Programm können Sie sogar an Ihre Bedürfnissen anpassen, um z. B. die Softwareaktualisierung über einen Dateiserver in Ihrem Netzwerk zu steuern. Bei einer Netzwerkinstallation wird die Software an zentraler Stelle auf einem Dateiserver in Ihrem Netzwerk installiert. Nachteil der Netzwerkinstallation ist eine längere Wartezeit beim Programmstart. Wir empfehlen, sofern dies möglich ist Einzelplatzinstallationen durchzuführen, da der Benutzer so das GIS mit optimaler Performance nutzen kann. Eine Netzwerkinstallation macht dann Sinn, wenn eine hohe Datenübertragungsrate im Netzwerk besteht und der Aufwand für die Administration der Software möglichst gering gehalten werden soll. Bei Unklarheiten empfehlen wir Ihnen beide Varianten zu testen. Bei Fragen beraten wir Sie gerne. Installationsvoraussetzungen 1. Auf jedem Rechner, welcher das GIS betreiben will muss eine Sun Java Runtime Environment mit Version 1.6 oder höher installiert sein. (Java 6 oder höher) 2. Der Arbeitsplatzrechner sollte die Mindestvoraussetzungen an die Hardware erfüllen. (siehe Infoblatt zu Hardwarevoraussetzungen) Was passiert bei der Installation? Bei der Installation des GIS werden ausschließlich Programmdateien in das Installationsverzeichnis kopiert. Es werden keine Dateien in Windows Systemverzeichnissen oder Eintragungen in die Registry des Betriebssystems vorgenommen. Es ist deshalb z. B. möglich das Installationsverzeichnis an eine andere Stelle zu kopieren und das Programm von dort aus zu betreiben. Seite 2 von 2

3 Einzelplatzinstallation Diese Routine installiert das GIS direkt auf dem Arbeitsplatzrechner. Das von RIWA gelieferte Setupprogramm ausführen und in der Maske Installationsart Einzelplatzinstallation wählen. Bei der Installation wird eine Deinstallationsroutine erstellt. Automatische Aktualisierung mit NetUpdater Mit der Einzelplatzinstallation wird das Programm NetUpdater installiert. Dieses Programm prüft ob eine neuere Version des GIS vorliegt und führt ein automatisches Softwareupdate durch. Der NetUpdater wird so installiert, dass er direkt auf dem GIS-Server nach neuen Versionen sucht. Wenn Sie selbst steuern wollen, wann Ihren GIS-Benutzern eine neue Version zur Installation angeboten werden soll, so können Sie den NetUpdater entsprechend umkonfigurieren. Bitte Lesen Sie hierzu die Anleitung zum RIWA NetUpdater. Netzwerkinstallation Für die erstmalige Installation das von RIWA gelieferte Setup ausführen und in der Maske Installationsart - Netzwerkinstallation wählen. Bei der Installation wird keine Deinstallationsroutine erstellt und keine Änderung am lokalen PC vorgenommen. Es werden lediglich die Programmdateien auf einen zu wählenden Installationpfad im Netzwerk kopiert. Zusätzliche Voraussetzungen für die Netzwerkinstallation o Die Netzwerkgeschwindigkeit sollte ausreichend sein. Beim Start der Anwendung werden ca. 50 MB über das Netzwerk geladen. (Empfehlung >= 100 Mbit/s) o Sie benötigen ein Verzeichnis auf einem Netzlaufwerk, auf welches alle GIS-Nutzer lesenden Zugriff und Sie als Administrator schreibenden Zugriff haben. Manuelle Aktualisierung einer Netzwerkinstallation: Bei einer Netzwerkinstallation müssen Sie selbst dafür Sorge tragen, dass die von Ihnen gewünschte GIS Version auf dem Netzlaufwerk bereitgestellt wird. Es gibt kein automatisches Softwareupdate. o Zip-Datei von URL herunterladen und in neues Verzeichnis entpacken. o Sicherstellen, das kein GIS-Nutzer das GIS gestartet hat. o Ordner der bisherigen Netzwerkinstallation umbenennen. o Entpackte Programmdateien an den Ort der bisherigen Netzwerkinstallation kopieren. o Falls sich im alten Installationsordner eine Datei proxy.xml befunden hat, ist diese in den neuen Installationsordner zu kopieren. Seite 3 von 3

4 Proxyserver eintragen Wenn Sie in Ihrem Netzwerk einen Proxyserver verwenden, so starten Sie das Programm durch Doppelklick auf RGZ.exe. Durch einen Mausklick auf Proxyeinstellungen öffnet sich der Dialog zur Angabe Ihres Proxyservers. Proxyserver mit Authentifizierung Wenn Ihr Proxyserver eine Benutzeranmeldung benötigt, so sind die Felder Benutzername und ein Passwort zu füllen. Wir empfehlen in diesem Fall für die GIS-Nutzer am Proxyserver eine Anmeldekennung zu erstellen und diese zu verwenden. Das Passwort wird verschlüsselt im hinterlegt. Verwenden z. B. Sie einen Microsoft ISA-Server mit NTLM Authentifizierung als Proxyserver verwenden, so sind die Felder Auth. Host und Auth. Domain zu füllen. Auth. Host ist die Netzwerkadresse Ihres Domänenservers und Auth. Domain ist der Name Ihrer Netzwerkdomäne. Geltungsbereich der Proxyeinstellungen Wenn Sie Einstellungen im Programmverzeichnis speichern nicht auswählen so, werden die Proxyservereinstellungen an zentraler Stelle im Benutzerverzeichnis abgelegt und können auch von anderen GIS-Programmen genutzt werden. Dies ist die von uns empfohlene Einstellung. Andernfalls werden die Proxyeinstellungen im Installationsverzeichnis des GIS gespeichert und gelten nur für das GIS. Seite 4 von 4

5 Installation mit Netzwerkinstallationstools Dieser Abschnitt erklärt Ihnen, wie Sie das GIS mit Netzwerkinstallationstools (wie z. B. Netinstall) installieren können. Der Vorteil der Installation über Netzwerkinstallationstools ist, dass ein zentral verwaltete lokale Programminstallation durchgeführt werden kann. Langsamer Programmstartzeiten, wie Sie bei der Installation auf einem Netzlaufwerk entstehen können entfallen hier, da die Programmdateien auf der lokalen Festplatte liegen. Vorgehensweise: o Zip-Datei von URL herunterladen und entpacken. o Mittels eines Netzwerkinstallationstools wie z.b. Netinstall die extrahierten Dateien auf die verschiedenen Clients verteilen. o Um auch die Eintragung des Administratorpasswortes zentral zu verteilen ist folgendermaßen vorzugehen: GIS lokal installieren und einen Login durchführen ohne die Anmeldeinformationen zu speichern. Bei diesem Login sollte auch das Adminstratorpasswort automatisch abgefragt werden. Wenn diese nicht der Fall ist, die unten erwähnte settings.xml - Datei löschen und Anmeldung erneut durchführen. Im Benutzerverzeichnis ist nun ein Ordner.wgclient entstanden. In diesem Ordner befindet sich die Datei settings.xml Über die Softwareverteilung muss die settings.xml Datei nun in sämtliche Benutzerverzeichnisse in den entsprechenden Unterordner.wgclient kopiert werden. Seite 5 von 5

6 Für Experten Speicherkonfiguration anpassen Im Programmverzeichnis befinden sich weitere Exe-Dateien, welche das GIS mit unterschiedlichen Speicherkonfigurationen aufrufen ( z. B. RGZ_1GB.exe ). Zum Start des GIS mit einer anderen Speicherkonfiguration ist anstelle der RGZ.exe die Exe-Datei mit der gewünschten Konfiguration zu wählen. Empfehlungen: Wir empfehlen daher bei Benutzung eines Doppelbildschirmes oder bei großen Datenmengen die 1GB Versionen zu verwenden. In diesem Fall ist aber immer zu prüfen, ob der Rechner über ausreichend Arbeitsspeicher verfügt. Bei Betrieb des Programmes auf Terminalservern kann eine Verwendung der 256 MB Versionen Sinn machen. Seite 6 von 6

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