Objektorientierte Analyse (OOA) Strukturmodellierung

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Objektorientierte Analyse (OOA) Strukturmodellierung"

Transkript

1 Strukturmodellierung Seite 1

2 Strukturmodellierung Seite 2

3 Anwendung im Projekt Strukturmodellierung Voraussetzung: Use Case Diagramm liefert die funktionelle Gliederung mit Angabe der Ein- und Ausgaben in jedem Use Case Use Cases werden umgesetzt in Methoden von Klassen Ein- und Ausgaben werden umgesetzt in entsprechende Attribute von Klassen Akteure werden Klassen Konsistenz wird erreicht durch: Namensgleichheit Richtige Schreib- bzw. Leserichtung bei den Daten Zu beachten Falls keine 1:1-Umsetzung sinnvoll (Refactoring, QS-Modell), dann ist dies explizit zu dokumentieren, z.b. durch eine Zuordnungs-Matrix Use-Case zu Methode Zuordnung Klassen zu Methoden frei wählbar Seite 3

4 Strukturmodellierung Inhalte Klassen(-Diagramm) Objekte Assoziation Multiplizität Aggregation Vererbung Seite 4

5 Klassen Eine Klasse ist eine Abstraktion einer Gruppe von Objekten mit strukturell gleichen Eigenschaften (Attribute), gleichen Fähigkeiten (Operationen/Methoden), gleichem Verhalten und gleichen Beziehungen zu anderen Objekten. Sie enthält gewissermaßen die Konstruktionsbeschreibung für Objekte, die mit ihr erzeugt werden. Zusätzlich zu den Eigenschaften und Fähigkeiten kann eine Klasse auch Definitionen von Zusicherungen, Merkmalen und Stereotypen enthalten. Notation: Klassen werden durch Rechtecke dargestellt, Klassenname, Attribute und Operationen werden durch horizontale Linien getrennt. <<stereotyp>> Klassenname {Zusicherung} Attribute: Was muß sich das Objekt merken können? Methoden: Welche Fähigkeiten soll es haben? Beispiel für eine Klasse PKW Farbe Leistung Geschwindigkeit Beschleunigen Bremsen Lenken Beispiel für ein Objekt W5977: PKW Rot 50km/h Seite 5

6 Notation (ff): Ein Klassenname steht im Singular und beginnt mit einem Großbuchstaben, Attribut- und Operationsname beginnen mit einem Kleinbuchstaben Attribute und Operationen werden mindestens mit ihrem Namen aufgeführt im objektorientierten Design (OOD) wie sie zusätzlich beschrieben durch Angabe eines Typs (bei Attributen), von Parametern (bei Operationen) und von Initialwerten und Zusicherungen: Attribut: Sichtbarkeit Name : Typ = Initialwert {Zusicherungen} Operation: Sichtbarkeit Name ( Parameterliste) : Rückgabetyp {Zusicherungen} Sichtbarkeit (s.a. OOD, public, protected, privat): +, #, - Parameterliste (durch Kommata getrennt) : Richtung Name : Typ = Initialwert Richtung: in, out, inout Seite 6

7 Gültigkeitsbereich von Methoden und Attributen: klassen- oder objektbezogen Eine Klassenmethode kann auch aufgerufen werden, ohne daß ein Objekt dieser Klasse existiert; wird später im Java-Code durch den Modifikator static realisiert! Klassenattribute und -operationen werden unterstrichen Im Innovator bedeutet instance = Objekt-/Instanz- und classifier = Klassenmethode Beispiel für ein Objekt Aufgabe (Dampfer): Kennzeichnen Sie die Klassenvariablen/-attribute und die Klassenmethoden in der Klasse Dampfer durch einen Unterstrich (das ist die übliche Kennzeichnung); die Instanzmethoden und Instanzvariablen bekommen keine Kennzeichnung: Seite 7

8 Objekt: Ein Objekt ist ein aktives, konkret vorhandenes Modellelement in einem laufenden System. Es ist ein Exemplar einer Klasse, gekennzeichnet durch eine Anzahl von Attributen, deren Struktur durch die Klasse, der das Objekt entstammt, definiert ist, deren Werte jedoch bei jedem Objekt individuell sein können. Notation: Objekte werden durch Rechtecke visualisiert. Diese beinhalten den Namen des Objekts und eventuell zusätzlich den Namen der Klasse des Objekte. Namen sind unterstrichen. Teilt man das Rechteck in zwei Teile, können im unteren Teil die Attribute stehen. objekt objekt : Klasse objekt : Klasse Attribute: :Klasse Seite 8

9 Assoziationen zwischen Klassen modellieren mögliche Objektbeziehungen (links) zwischen Instanzen der Klassen. Varianten der Assoziation sind Aggregation und Komposition Notation: Assoziationen werden durch eine Linie zwischen den beteiligten Klassen dargestellt. Pfeilspitzen an den Linien geben die Navigation an. Die Linie wird mit einem Namen versehen (kursiv) - daneben kann ein kleines ausgefülltes Dreieck stehen, dessen Spitze die Leserichtung angibt -, der beschreibt, worin und warum diese Beziehung besteht. Eine Assoziation kann durch Zusicherungen, Merkmale und Stereotypen genauer beschrieben werden. An den Enden der Verbindungslinie kann ein Rollenname und die Multiplizität (s. Kasten) der Beziehung angegeben werden: Seite 9

10 Übungen für den Zusammenhang zwischen Objekt- und. a) Entwickeln Sie ein aus folgendem Objektdiagramm (INNOVATOR- Darstellung): b) Entwickeln Sie ein aus nebenstehendem Objektdiagramm. Welche Zahl von Punkten ist mindestens erforderlich, um ein Polygon zu konstruieren? c) Entwickeln Sie entsprechend ihrem ein Objektdiagramm für zwei Dreiecke, die eine gemeinsame Seite besitzen. Seite 10

11 Beispiel für ein (aus der Literatur) mit Kommentar, Komposition, Navigation,... PKW ist nur fahrtüchtig mit: Räder, Karosserie,... verwendet PKW 0..* 1 besteht aus Motor * Einzelteil Karosserie... besteht aus 4 Fahrzeughalter Zylinder Seite 11

12 Übung (Multiplizität): Gegeben sei das nebenstehende zur Modellierung eines Quaders. Vervollständigen Sie die Spezifikation der Assoziationen durch Multiplizitäten (Angabe einer Zahl statt * ) und Rollennamen (z.b. Eckpunkt)! Die im Diagramm enthaltenen Assoziationen besitzen alle die Semantik "ist zugeordnet" bzw. hat. Übung (Verwandschaftsbeziehungen): Entwickeln Sie ein zur Modellierung von den Verwandtschaftsbeziehungen: Vater-Mutter- Kind-Ehepartner; Minimieren Sie dabei die Anzahl der Klassen. Welche Attribute sind unbedingt notwendig? Seite 12

13 Aggregation/Komposition Eine Aggregation/Komposition ist eine Assoziation, deren beteiligte Klassen eine Ganzes- Teile-Hierarchie darstellen. Bei der Komposition sind die Teile existenzabhängig. Notation: Die Assoziationslinie ist zusätzlich mit einer Raute (bei der Komposition ist die Raute schwarz ausgefüllt) auf der Seite des Aggregats (Ganzen) zu versehen. Fehlt die Muliplizität bei der Raute, wird 1 angenommen. Beispiel PC: Seite 13

14 Übung (Fahrzeug): Bilden Sie einen (unvollständigen) Aggregationsbaum für folgende Komponentengruppen eines Autos (Klassen) incl. der Multiplizität: Seite 14

15 Vererbung Durch Vererbung (Generalisierung bzw. Spezialisierung) werden die Klassen (keine Objekte) aufgrund ihrer strukturellen Gemeinsamkeiten und ihrer Unterschiede hierarchisch gegliedert: Oberklasse vererbt Eigenschaften Unterklasse erbt Eigenschaften (Attribute, Operationen, Assoziationen/Aggregationen) und ergänzt diese typischerweise um eigene Eigenschaften Verkehrsmittel Passagiere Geschwindigkeit Energieverbrauch Unfallrisiko Umweltverträglichkeit beschleunigen bremsen Notation: Die Vererbung wird mit einem nicht ausgefüllten Pfeil, der von der Unterklasse zur Oberklasse zeigt, dargestellt. Flugzeug Flughöhe Schub landen Richtung wechseln starten Eisenbahn Zuglänge Leistungsaufnahme Auto Hubraum Leistung Richtung wechseln Seite 15

16 Übung (Beziehungstypen): Geben Sie jeweils an, ob es sich bei den folgenden Relationen um eine Generalisierung, eine Aggregation/Komposition oder eine Assoziation handelt. a. Ein Land hat eine Hauptstadt. b. Eine Datei ist eine normale Datei oder eine Verzeichnisdatei. c. Dateien enthalten Datensätze. d. Ein Polygon ist durch eine geordnete Menge von Punkten definiert. e. Eine Person verwendet eine Programmiersprache für ein Projekt. f. Objektklassen können mehrere Attribute haben. g. Ein Grafikobjekt ist Text, ein geometrisches Objekt oder eine Gruppe. Seite 16

17 Übung (): Mehrere der nachfolgend aufgeführten Objektklassen besitzen Attribute, die eigentlich Referenzen auf andere Objektklassen darstellen und durch Assoziationen ersetzt werden können. Eine Person kann bis zu drei Firmen als Arbeitgeber haben. Jede Person hat eine ID. Einem Auto ist eine ID zugewiesen. Autos können sich im Besitz von Personen, Firmen und Banken befinden. Die ID eines Autobesitzers ist die ID der Person, Firma oder Bank, die das Auto besitzt. Mit dem Kauf eines Autos kann ein Autokredit verbunden sein. Seite 17

18 Anhang: Lösungen der Übungsaufgaben Seite 10: Seite 18

19 Anhang: Lösungen der Übungsaufgaben Seite 12: Seite 19

20 Anhang: Lösungen der Übungsaufgaben Seite 14: Seite 20

21 Anhang: Lösungen der Übungsaufgaben Seite 16: a. Assoziation b. Generalisierung c. Aggregation d. Aggregation e. ternäre Assoziation f. Assoziation (Aggregation) g. Generalisierung Seite 21

22 Seite 17 (noch mit Fehler): Anhang: Lösungen der Übungsaufgaben Seite 22

Objektorientierte Analyse (OOA) Logischer Aufbau (statische Sicht)

Objektorientierte Analyse (OOA) Logischer Aufbau (statische Sicht) Inhalte Klassen(-Diagramm) Objekte Assoziation Multiplizität Aggregation Vererbung Logischer Aufbau (statische Sicht) OOA-Muster Model-View-Controller Konzept (MVC) - noch in Arbeit Seite 1 Klassen Eine

Mehr

Objektorientierte Modellierung (1)

Objektorientierte Modellierung (1) Objektorientierte Modellierung (1) Die objektorientierte Modellierung verwendet: Klassen und deren Objekte Beziehungen zwischen Objekten bzw. Klassen Klassen und Objekte Definition Klasse Eine Klasse ist

Mehr

Aufgabe 1: Strukturmodellierung mittels Klassendiagramm Wiederholen Sie das Kapitel aus der Vorlesung, das sich mit dem Klassendiagramm beschäftigt.

Aufgabe 1: Strukturmodellierung mittels Klassendiagramm Wiederholen Sie das Kapitel aus der Vorlesung, das sich mit dem Klassendiagramm beschäftigt. Aufgabe 1: Strukturmodellierung mittels Klassendiagramm Wiederholen Sie das Kapitel aus der Vorlesung, das sich mit dem Klassendiagramm beschäftigt. Was ist eine Klasse? Was ist ein Objekt? Geben Sie ein

Mehr

Algorithmen und Datenstrukturen 06

Algorithmen und Datenstrukturen 06 31. Mai 2012 1 Besprechung Blatt 5 Fragen 2 Objektorientierte Programmierung Allgemein Sichtbarkeit Konstanten 3 Unified Modeling Language (UML) Klassendiagramme Anwendungsfalldiagramme 4 Vorbereitung

Mehr

8. Objektorientierte Programmierung. Informatik II für Verkehrsingenieure

8. Objektorientierte Programmierung. Informatik II für Verkehrsingenieure 8. Objektorientierte Programmierung Informatik II für Verkehrsingenieure Grundbegriffe ALAN KAY, ERFINDER DER SPRACHE SMALLTALK, HAT DIE GRUNDBEGRIFFE DER OBJEKTORIENTIERTEN PROGRAMMIERUNG WIE FOLGT ZUSAMMENGEFASST:

Mehr

Java Einführung Objektorientierte Grundkonzepte

Java Einführung Objektorientierte Grundkonzepte Java Einführung Objektorientierte Grundkonzepte Inhalt Verständnis der grundlegenden Konzepte der Objektorientierung: Objekte Nachrichten Kapselung Klassen und Instanzen Vererbung Polymorphismus Darstellung

Mehr

Teil II: OOP und JAVA (Vorlesung 9)

Teil II: OOP und JAVA (Vorlesung 9) Teil II: OOP und JAVA (Vorlesung 9) Modul: Programmierung B-PRG Grundlagen der Programmierung II Prof. Dot.-Ing. Roberto Zicari Professur für Datenbanken und Informationssysteme (FB 12) 14.06.06 1 Teil

Mehr

Instanz ist objeket einer klasse. bsp: elefant Name gewicht alter Frisst scheißt fliegt. Assoziation haben?

Instanz ist objeket einer klasse. bsp: elefant Name gewicht alter Frisst scheißt fliegt. Assoziation haben? A u f g abe 1 : a ) Was ist eine Klasse? Was ist ein Objekt? Geben Sie ein Beispiel fur eine Klasse mit mindestens je 3 Attributen und je 3 Operationen. Finden Sie zu dieser Klasse mindestens 3 Instanzen.

Mehr

Java Einführung Umsetzung von Beziehungen zwischen Klassen. Kapitel 7

Java Einführung Umsetzung von Beziehungen zwischen Klassen. Kapitel 7 Java Einführung Umsetzung von Beziehungen zwischen Klassen Kapitel 7 Inhalt Wiederholung: Klassendiagramm in UML Java-Umsetzung von Generalisierung Komposition Assoziationen 2 Das Klassendiagramm Zweck

Mehr

Klassendiagramm. (class diagram)

Klassendiagramm. (class diagram) : Klassendiagramm http:///topic95.html Klassendiagramm (class diagram) Klassendiagramm Objektdiagramm Komponentendiagramm Kompositionsstrukturdiagramm Verteilungsdiagramm Einstieg Paketdiagramm Aufbau

Mehr

UML-Basics: Einführung in Objekt- Orientierte Modellierung mit der Unified Modeling Language

UML-Basics: Einführung in Objekt- Orientierte Modellierung mit der Unified Modeling Language UML-Basics: Einführung in Objekt- Orientierte Modellierung mit der Unified Modeling Language ADV-Seminar Leiter: Ziel dieses Seminars Verständnis von Objekt-Orientierung Was sind Klassen? Was ist Vererbung?

Mehr

Algorithmen und Datenstrukturen 07

Algorithmen und Datenstrukturen 07 5. Dezember 2011 1 Besprechung Blatt 6 Fragen 2 Vererbung Allgemein abstract Interfaces 3 Unified Modeling Language (UML) Ablaufdiagramme Klassendiagramme Anwendungsfalldiagramme 4 Vorbereitung Blatt 7

Mehr

Teil 2: OOP und JAVA (Vorlesung 11)

Teil 2: OOP und JAVA (Vorlesung 11) Teil 2: OOP und JAVA (Vorlesung 11) Modul: Programmierung B-PRG Grundlagen der Programmierung II Prof. Dot.-Ing. Roberto Zicari Professur für Datenbanken und Informationssysteme (FB 12) 28.06.06 1 Teil

Mehr

Kurzeinführung in UML

Kurzeinführung in UML Kurzeinführung in UML Die Unified Modeling Language (UML) ist eine Sprache zur Beschreibung von Softwaresystemen. Der Grundgedanke bei UML bestand darin, eine einheitliche Notation für viele Einsatzgebiete

Mehr

Übungen Softwaretechnik I

Übungen Softwaretechnik I Universität Stuttgart Institut für Automatisierungstechnik und Softwaresysteme Prof. Dr.-Ing. M. Weyrich Übungen Softwaretechnik I Übung 5: Objektorientierte Analyse Einführung Objektorientierung in der

Mehr

Unified Modeling Language (UML)

Unified Modeling Language (UML) Kirsten Berkenkötter Was ist ein Modell? Warum Modellieren? Warum UML? Viele, viele Diagramme UML am Beispiel Was ist ein Modell? Ein Modell: ist eine abstrakte Repräsentation eines Systems, bzw. ist eine

Mehr

Inhaltsüberblick. I. Grundbegriffe - Objekte und Klassen. Organisatorisches. I. Grundbegriffe - Objektorientierte Konzepte

Inhaltsüberblick. I. Grundbegriffe - Objekte und Klassen. Organisatorisches. I. Grundbegriffe - Objektorientierte Konzepte Grundkonzepte Objektorientierter Programmierung Nicole Himmerlich FSU Jena mit Java, Oberon-2, Object-Pascal und Python Inhaltsüberblick I. Grundbegriffe 1) Kopplung 2) Datenkaspelung 3) Konstruktor 4)

Mehr

Universität Stuttgart Institut für Automatisierungstechnik und Softwaresysteme Prof. Dr.-Ing. M. Weyrich

Universität Stuttgart Institut für Automatisierungstechnik und Softwaresysteme Prof. Dr.-Ing. M. Weyrich Universität Stuttgart Institut für Automatisierungstechnik und Softwaresysteme Prof. Dr.-Ing. M. Weyrich WS 02/03 Warum muss ein Objekt wissen, zu welcher Klasse es gehört? Damit die Klassenzugehörigkeit

Mehr

Software Engineering Klassendiagramme Einführung

Software Engineering Klassendiagramme Einführung Software Engineering Klassendiagramme Einführung Prof. Adrian A. Müller, PMP, PSM 1, CSM Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik 1 Aufgabe Erstellen Sie eine Klasse Person in Java. Jede Person verfügt

Mehr

Beziehungen zwischen Objekten

Beziehungen zwischen Objekten 1/19 Beziehungen zwischen Objekten Florian Adamsky, B. Sc. (PhD cand.) florian.adamsky@iem.thm.de http://florian.adamsky.it/ cbd Softwareentwicklung im WS 2014/15 2/19 Outline 1 Vererbung (Wiederholung)

Mehr

Klassendiagramm. Kurzer Überblick über UML - Stand 2006. BlaBla

Klassendiagramm. Kurzer Überblick über UML - Stand 2006. BlaBla BlaBla Diese Kennzeichnungen sind nur Erläuterungen und nicht Bestandteil des Diagramms Quelle: P.Grässle, H.Baumann, P.Baumann, UML projektorientiert, Galileo Verlag, 2003 21 Primäre Begriffe Kapselung

Mehr

Einführung in die Programmierung

Einführung in die Programmierung Skript zur Vorlesung: Einführung in die Programmierung WiSe 2009 / 2010 Skript 2009 Christian Böhm, Peer Kröger, Arthur Zimek Prof. Dr. Christian Böhm Annahita Oswald Bianca Wackersreuther Ludwig-Maximilians-Universität

Mehr

Modellierung und Programmierung 1

Modellierung und Programmierung 1 Modellierung und Programmierung 1 Prof. Dr. Sonja Prohaska Computational EvoDevo Group Institut für Informatik Universität Leipzig 16. Dezember 2015 Modellierung Konzept Ein Modell ist die formale Darstellung

Mehr

6. Globalübung (zu Übungsblatt 8)

6. Globalübung (zu Übungsblatt 8) 6. Globalübung (zu Übungsblatt 8) Inhalt: Klassenhierarchien Verdecken von Attributen Überschreiben von Methoden Codeanalyse Analyse von JAVA-Programmen Semestralklausur Klausurtermin: Mittwoch 11.01.2006

Mehr

UML (Unified Modelling Language) von Christian Bartl

UML (Unified Modelling Language) von Christian Bartl UML (Unified Modelling Language) von Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 2 1 UML Unified Modelling Language... 3 2 Diagrammtypen... 3 2.1 Aktivitätsdiagramm... 3 2.1.1 Notation... 4 2.1.2 Beispieldiagramm...

Mehr

UML Eine kurze Einführung

UML Eine kurze Einführung UML Eine kurze Einführung Programmiermethodik Eva Zangerle Universität Innsbruck Modell und Diagramm Ein Modell stellt Abstraktion eines Realitätsausschnitts dar. Um Informationen verständlicher darzustellen

Mehr

Vorlesung Software Engineering I

Vorlesung Software Engineering I Vorlesung Software Engineering I 8 Unified Modeling Language: Klassendiagramme Prof. Dr. Dirk Müller Übersicht Einführung Software-Entwicklungsprozesse Anforderungsanalyse Prozessanalyse und -modellierung

Mehr

Blöcke Strukturelemente. Dr. Beatrice Amrhein

Blöcke Strukturelemente. Dr. Beatrice Amrhein Blöcke Strukturelemente Block Definitionsdiagramm Dr. Beatrice Amrhein Definition Ein Block Definitionsdiagramm (oder Blockdiagramm) o zeigt die statische Struktur des Systems, o beschreibt, welche Systembausteine

Mehr

Analyse und Modellierung von Informationssystemen

Analyse und Modellierung von Informationssystemen Analyse und Modellierung von Informationssystemen Dr. Klaus Höppner Hochschule Darmstadt Sommersemester 2013 1 / 18 UML Einführung Klassendiagramme in der UML Relationen zwischen Klassen 2 / 18 UML: Grundsätzliches

Mehr

UML Eine kurze Einführung

UML Eine kurze Einführung UML Eine kurze Einführung Programmiermethodik Eva Zangerle Universität Innsbruck Überblick Einführung Java Ein erster Überblick Objektorientierung Vererbung und Polymorphismus Ausnahmebehandlung Pakete

Mehr

Lösungen zu Übung 3 Objektorientierte Modellierung - Statisches Modell

Lösungen zu Übung 3 Objektorientierte Modellierung - Statisches Modell Universität Stuttgart Institut für Automatisierungs- und Softwaretechnik Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. P. Göhner Lösungen zu Übung 3 Objektorientierte Modellierung - Statisches Modell Aufgabe 3. Assoziation

Mehr

Media Engineering. Objektorientierte Modellierung. R. Weller University of Bremen, Germany cgvr.cs.uni-bremen.de

Media Engineering. Objektorientierte Modellierung. R. Weller University of Bremen, Germany cgvr.cs.uni-bremen.de Media Engineering Objektorientierte Modellierung R. Weller University of Bremen, Germany cgvr.cs.uni-bremen.de Der Software Development-Lifecycle Requirements Analysis Evolution Design Testing Implementation

Mehr

Repetitorium Informatik (Java)

Repetitorium Informatik (Java) Repetitorium Informatik (Java) Tag 6 Lehrstuhl für Informatik 2 (Programmiersysteme) Übersicht 1 Klassen und Objekte Objektorientierung Begrifflichkeiten Deklaration von Klassen Instanzmethoden/-variablen

Mehr

Einführung in UML. Überblick. 1. Was ist UML??? 2. Diagrammtypen. 3. UML Software. Was ist ein Modell??? UML Geschichte,...

Einführung in UML. Überblick. 1. Was ist UML??? 2. Diagrammtypen. 3. UML Software. Was ist ein Modell??? UML Geschichte,... Vorlesung GIS Einführung in UML Stephan Mäs 28. Mai 2009 Überblick 1. Was ist UML??? Was ist ein Modell??? UML Geschichte,... 2. Diagrammtypen Schwerpunkt: Klassendiagramme 3. UML Software Arbeitsgemeinschaft

Mehr

Bitte beachten: Die Vorschläge sind keine Musterlösung!

Bitte beachten: Die Vorschläge sind keine Musterlösung! SWT MN Vorlesung SS 2006 Lösungsvorschläge zur Hörsaalübung zum Themenbereich UML-Modellierung Bitte beachten: Die Vorschläge sind keine Musterlösung! Achtung: Die angegebenen Lösungsvorschläge sind nicht

Mehr

OBJEKTORIENTIERTE MODELLIERUNG VU. Übungsblatt 1. Bernhard Frömel Matr.-Nr Franz Rosskopfgasse 14, A-3470 Kirchberg am Wagram

OBJEKTORIENTIERTE MODELLIERUNG VU. Übungsblatt 1. Bernhard Frömel Matr.-Nr Franz Rosskopfgasse 14, A-3470 Kirchberg am Wagram OBJEKTORIENTIERTE MODELLIERUNG VU Übungsblatt 1 Bernhard Frömel Matr.-Nr. 0326077 Franz Rosskopfgasse 14, A-3470 Kirchberg am Wagram Inhaltsverzeichnis 1 Aufgaben 1 1.1 Strukturmodellierung mittels Klassendiagramm

Mehr

Grundbegriffe der Objektorientierung

Grundbegriffe der Objektorientierung Grundbegriffe der Objektorientierung Objekt Merkmale Zustand Verhalten Lebenszyklus Beziehungen zwischen Objekten Kategorisierung von Objekten Grundbegriffe der Objektorientierung Objekt Merkmale Zustand

Mehr

10. Programmierungs-Phase: Objektorientierung Software Engineering

10. Programmierungs-Phase: Objektorientierung Software Engineering 10. Programmierungs-Phase: Objektorientierung Software Engineering Fachhochschule Darmstadt Haardtring 100 D-64295 Darmstadt Prof. Dr. Bernhard Humm FH Darmstadt, 15. Dezember 2005 Einordnung in den Kontext

Mehr

Rückblick: Entity-Relationship-Modell

Rückblick: Entity-Relationship-Modell Rückblick: Entity-Relationship-Modell Entity-Relationship-Modell für konzeptuellen Entwurf Entitytypen (entity types) (z.b. Studenten) Beziehungstypen (relationships) (z.b. hören) Attribute beschreiben

Mehr

4. AuD Tafelübung T-C3

4. AuD Tafelübung T-C3 4. AuD Tafelübung T-C3 Simon Ruderich 17. November 2010 Arrays Unregelmäßige Arrays i n t [ ] [ ] x = new i n t [ 3 ] [ 4 ] ; x [ 2 ] = new i n t [ 2 ] ; for ( i n t i = 0; i < x. l e n g t h ; i ++) {

Mehr

Orientierte Modellierung mit der Unified Modeling Language

Orientierte Modellierung mit der Unified Modeling Language UML-Basics: Einführung in Objekt- Orientierte Modellierung mit der Unified Modeling Language Michael Hahsler Ziel dieses Seminars Verständnis von Objekt-Orientierung Was sind Klassen? Was ist Vererbung?

Mehr

Muster in der Software Technik. Grundlegende Konzepte der Software Entwicklung und Objekt Orientierung

Muster in der Software Technik. Grundlegende Konzepte der Software Entwicklung und Objekt Orientierung Muster in der Software Technik Grundlegende Konzepte der Software Entwicklung und Objekt Orientierung Grundlagen für die weitere Vorlesung: Aktivitäten und Prozesse der Software Entwicklung Objektorientierte

Mehr

Programmierkurs Java. Vererbung. Prof. Dr. Stefan Fischer Institut für Telematik, Universität zu Lübeck http://www.itm.uni-luebeck.

Programmierkurs Java. Vererbung. Prof. Dr. Stefan Fischer Institut für Telematik, Universität zu Lübeck http://www.itm.uni-luebeck. Programmierkurs Java Vererbung Prof. Dr. Stefan Fischer Institut für Telematik, Universität zu Lübeck http://www.itm.uni-luebeck.de/people/fischer Ähnlichkeiten zwischen Klassen? Beispiel: Klassen Auto

Mehr

EinfÅhrung in die objektorientiere Programmierung (OOP) unter Delphi 6.0. EDV Kurs 13/2

EinfÅhrung in die objektorientiere Programmierung (OOP) unter Delphi 6.0. EDV Kurs 13/2 EinfÅhrung in die objektorientiere Programmierung (OOP) unter Delphi 6.0 EDV Kurs 13/2 Inhaltsverzeichnis 1 Objekte... 1 2 Klassen... 3 2.1 Beziehungen zwischen Klassen... 4 2.1.1 Vererbung... 4 2.1.2

Mehr

Vgl. Oestereich Kap 2.4 Seiten

Vgl. Oestereich Kap 2.4 Seiten Vgl. Oestereich Kap 2.4 Seiten 99-110 1 Vgl. Oestereich Kap 2.41 Seiten 99ff 2 Wie das Klassendiagramm ist auch das Objektdiagramm ebenfalls ein Strukturdiagramm. Da die Anzahl der Attribute sehr groß

Mehr

Kapitel 9: Klassen und höhere Datentypen. Klassen und höhere. Objekte, Felder, Methoden. Küchlin/Weber: Einführung in die Informatik

Kapitel 9: Klassen und höhere Datentypen. Klassen und höhere. Objekte, Felder, Methoden. Küchlin/Weber: Einführung in die Informatik Klassen und höhere Datentypen Objekte, Felder, Methoden Küchlin/Weber: Einführung in die Informatik Klassen Klasse (class) stellt einen (i.a. benutzerdefinierten) Verbund-Datentyp dar Objekte sind Instanzen

Mehr

VU Objektorientierte Modellierung Übung 1

VU Objektorientierte Modellierung Übung 1 VU Objektorientierte Modellierung Übung Übungsgruppen: 3..2008-7..2008 Aufgabe : Strukturmodellierung mittels Klassendiagramm Theoriefragen Wiederholen Sie das Kapitel aus der Vorlesung, das sich mit dem

Mehr

Java Vererbung. Inhalt

Java Vererbung. Inhalt Java Vererbung Inhalt 1 Zielsetzung... 2 1.1 Bewertung... 2 2 Grundlagen der Vererbung... 2 2.1 Super und Subklassen... 2 3 Überladen von Methoden... 4 3.1 Unterschiedliche Parameter... 4 3.2 Gleiche Parameter

Mehr

1. Abstrakte Klassen

1. Abstrakte Klassen 1. Abstrakte Klassen Lernziele 1. Abstrakte Klassen Lernziele: Das Konzept abstrakter Klassen und abstrakter Methoden kennen und verstehen, in der Lage sein, abstrakte Klassen und Methoden in Java zu formulieren,

Mehr

Darstellung von Assoziationen

Darstellung von Assoziationen Darstellung von Assoziationen Wie bereit aus Kapitel 1 bekannt, beschreiben Assoziationen Beziehungen zwischen Objekten, die zwischen Klassen modelliert werden. Zunächst soll die Modellierung binärer Assoziationen

Mehr

Techniken der Projektentwicklung

Techniken der Projektentwicklung diagramme Termin 6 Denken in Schnittstellen Was nun? Einführung Bisher kennengelernt: Modellierung auf Konzeptlevel Usecase-Diagramme Domänenmodelle Jetzt: Übergang zu Spezifikation und Implementierung!

Mehr

Einstieg in die Informatik mit Java

Einstieg in die Informatik mit Java 1 / 39 Einstieg in die Informatik mit Java Objektorientierte Programmierung und Klassen mit Instanzmethoden Gerd Bohlender Institut für Angewandte und Numerische Mathematik Gliederung 2 / 39 1 Überblick:

Mehr

Geschachtelte Klassen

Geschachtelte Klassen Geschachtelte Klassen Christian Schamott 1 / 26 Übersicht Gemeinsamkeiten 4 Arten geschachtelte Klassen Elementklasse Lokale Klassen Anonyme Klassen Statisch geschachtelte Klassen Christian Schamott 2

Mehr

Lösungen zu Übung 3 Objektorientierte Modellierung - Statisches Modell

Lösungen zu Übung 3 Objektorientierte Modellierung - Statisches Modell Universität Stuttgart Institut für Automatisierungstechnik und Softwaresysteme Prof. Dr.-Ing. M. Weyrich Lösungen zu Übung 3 Objektorientierte Modellierung - Statisches Modell Aufgabe 3. Assoziation zwischen

Mehr

Einstieg in die Informatik mit Java

Einstieg in die Informatik mit Java 1 / 34 Einstieg in die Informatik mit Java Klassen mit Instanzmethoden Gerd Bohlender Institut für Angewandte und Numerische Mathematik Gliederung 2 / 34 1 Definition von Klassen 2 Methoden 3 Methoden

Mehr

wenige Konzepte, keine Adressen, Anlehnung an C++ -Syntax Vererbung, Polymorphie/dynamisches Binden, umfangreiche Klassenbibliotheken

wenige Konzepte, keine Adressen, Anlehnung an C++ -Syntax Vererbung, Polymorphie/dynamisches Binden, umfangreiche Klassenbibliotheken 1 Java ist... gut erlernbar wenige Konzepte, keine Adressen, Anlehnung an C++ -Syntax objektorientiert Vererbung, Polymorphie/dynamisches Binden, umfangreiche Klassenbibliotheken robust keine Adressen,

Mehr

Java. Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny

Java. Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny Java Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny 6. Klassen (Einführung, UML) Nachtrag Objekte In einem Software-System können, je nach Anwendung, viele "Objekte" vorkommen. Beispiele: Beteiligte oder betroffene

Mehr

Javakurs 2013 Objektorientierung

Javakurs 2013 Objektorientierung Javakurs 2013 Objektorientierung Objektorientierte Programmierung I Armelle Vérité 7 März 2013 Technische Universität Berlin This work is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0

Mehr

Grundzüge der Programmierung. Wiederverwendung VERERBUNG

Grundzüge der Programmierung. Wiederverwendung VERERBUNG Grundzüge der Programmierung Wiederverwendung VERERBUNG Inhalt dieser Einheit Syntax: Vererbung in Java Superklassen - Subklassen Konstruktorenaufruf in Subklassen super, abstract und final 2 Code-Reuse

Mehr

Einführung in die Informatik

Einführung in die Informatik Einführung in die Informatik Jochen Hoenicke Software Engineering Albert-Ludwigs-University Freiburg Sommersemester 2014 Jochen Hoenicke (Software Engineering) Einführung in die Informatik Sommersemester

Mehr

Einstieg in die Informatik mit Java

Einstieg in die Informatik mit Java 1 / 41 Einstieg in die Informatik mit Java Vererbung Gerd Bohlender Institut für Angewandte und Numerische Mathematik Gliederung 2 / 41 1 Überblick: Vererbung 2 Grundidee Vererbung 3 Verdeckte Variablen

Mehr

Objektorientierte Programmierung OOP

Objektorientierte Programmierung OOP Objektorientierte Programmierung OOP Objektorientierte Programmierung OOP Ronja Düffel Alina Stürck WS2016/17 11. Oktober 2016 Objektorientierte Programmierung OOP 1 Was ist das? 2 Wie geht das? 3 Warum

Mehr

3. Konzepte der objektorientierten Programmierung

3. Konzepte der objektorientierten Programmierung 3. Konzepte der objektorientierten Programmierung 3.1 Basiskonzepte 3.2 Generalisierung / Spezialisierung 3.3 Aggregation 3.4 Assoziation 3.5 Nachrichten 3.6 Polymorphismus 3. Konzepte der Objektorientierung

Mehr

Java-Programmierung mit NetBeans

Java-Programmierung mit NetBeans Java-Programmierung mit NetBeans Klassen, Objekte, Alternativen Dr. Henry Herper Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg - WS 2012/13 Grundlegende Definitionen - Objekt Ein Objekt ist allgemein ein Gegenstand

Mehr

Einführung in die Programmierung mit Java. Hörsaalübung

Einführung in die Programmierung mit Java. Hörsaalübung Einführung in die Programmierung mit Java Hörsaalübung Folie 1 Grundlagen der Objektorientierung Seit Anfang der Neunzigerjahre Standardmethode der Softwareentwicklung. Die OOP Objektorientierte Programmierung

Mehr

Modul INFG Grundlagen der Wirtschaftsinformatik

Modul INFG Grundlagen der Wirtschaftsinformatik Modul INFG Grundlagen der Wirtschaftsinformatik Lernblock 5 Modellierung: Klassenmodelle Semesterwoche 10/11 Lernziele Woche 4 Sie wissen, wofür die Klassen-Modellierung bei der Beschaffung und bei der

Mehr

Beispiel: Zwischen der Oberklasse und der abgeleiteten Klasse besteht eine ist ein Beziehung. Eine abgeleitete Klasse stellt eine Spezialisierung der

Beispiel: Zwischen der Oberklasse und der abgeleiteten Klasse besteht eine ist ein Beziehung. Eine abgeleitete Klasse stellt eine Spezialisierung der Vererbung Vererbung ist ein Konzept der objektorientierten Programmierung,, die es ermöglicht neue Klassen von bereits vorhandenen Klassen abzuleiten. In einer abgeleiteten Klasse (subclass) muss nur spezifiziert

Mehr

UML. Weiteres Vorgehen im Projekt

UML. Weiteres Vorgehen im Projekt UML Download objectif Personal Edition (kostenlos): http://www.microtool.de/objectif/de/download.asp Weiteres Vorgehen im Projekt Komponenten, Klassen, Objekte Prozesse Nichtfunktionale Anforderungen Skizzen,

Mehr

Wintersemester Maschinenbau und Kunststofftechnik. Informatik. Tobias Wolf http://informatik.swoke.de. Seite 1 von 22

Wintersemester Maschinenbau und Kunststofftechnik. Informatik. Tobias Wolf http://informatik.swoke.de. Seite 1 von 22 Kapitel 19 Vererbung, UML Seite 1 von 22 Vererbung - Neben der Datenabstraktion und der Datenkapselung ist die Vererbung ein weiteres Merkmal der OOP. - Durch Vererbung werden die Methoden und die Eigenschaften

Mehr

OOSE 9 OOA: Klassen und Objektdiagramme (Hörsaalübung)

OOSE 9 OOA: Klassen und Objektdiagramme (Hörsaalübung) OOSE 9 OOA: Klassen und Objektdiagramme (Hörsaalübung) SS 2015 Birgit Demuth Objektorientierte Analyse (OOA) Begriffswelt Heute: Domänenmodell Welche Modellelemente enthält ein UML Analyseklassendiagramm

Mehr

Java: Vererbung. Teil 1: Grundlagen, UML. www.informatikzentrale.de

Java: Vererbung. Teil 1: Grundlagen, UML. www.informatikzentrale.de Java: Vererbung Teil 1: Grundlagen, UML Hierarchie Reptilien Tiere Säugetiere Alle Exemplare einer Klasse verfügen über identische Eigenschaften und nachfolgende Klassen stellen eine Spezialisierung dar.

Mehr

Einstieg in die Informatik mit Java

Einstieg in die Informatik mit Java 1 / 22 Einstieg in die Informatik mit Java Generics Gerd Bohlender Institut für Angewandte und Numerische Mathematik Gliederung 2 / 22 1 Überblick Generics 2 Generische Klassen 3 Generische Methoden 4

Mehr

Silke Trißl, Prof. Ulf Leser Wissensmanagement in der Bioinformatik. Jede Applikation braucht eine Klasse mit einer main-methode

Silke Trißl, Prof. Ulf Leser Wissensmanagement in der Bioinformatik. Jede Applikation braucht eine Klasse mit einer main-methode Methoden und Klassen Silke Trißl, Prof. Ulf Leser Wissensmanagement in der Bioinformatik Wiederholung Jede Applikation braucht eine Klasse mit einer main-methode Eintrittspunkt in das Programm Die main-methode

Mehr

Vorlesung "Software-Engineering"

Vorlesung Software-Engineering Vorlesung "Software-Engineering" Rainer Marrone, TUHH, Arbeitsbereich STS Vorige Vorlesung Pflichtenheft (requirements specification document) Charakterisierung von Software-Qualität Detaillierte Anforderungsanalyse

Mehr

Musterlösung zur Vorlesung Modellbasierte Softwareentwicklung Wintersemester 2014/2015 Übungsblatt 9

Musterlösung zur Vorlesung Modellbasierte Softwareentwicklung Wintersemester 2014/2015 Übungsblatt 9 Prof. Dr. Wilhelm Schäfer Paderborn, 15. Dezember 2014 Christian Brenner Tristan Wittgen Musterlösung zur Vorlesung Modellbasierte Softwareentwicklung Wintersemester 2014/2015 Übungsblatt 9 Aufgabe 1 Codegenerierung

Mehr

Abschnitt 15: Unified Modeling Language (UML)

Abschnitt 15: Unified Modeling Language (UML) Abschnitt 15: Unified Modeling Language (UML) 15. Unified Modeling Language (UML) 15.1 Grundlagen 15.2 Klassen und Objekte 15.3 Vererbung 15.4 Schnittstellen 15.5 Generische Typen 15.6 Pakete 15.7 UML

Mehr

Jason T. Roff UML. IT Tutorial. Übersetzung aus dem Amerikanischen von Reinhard Engel

Jason T. Roff UML. IT Tutorial. Übersetzung aus dem Amerikanischen von Reinhard Engel Jason T. Roff UML IT Tutorial Übersetzung aus dem Amerikanischen von Reinhard Engel Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Einführung 11 Grundlagen der UML 15 Warum wir Software modellieren 16 Analyse,

Mehr

Theorie zu Übung 8 Implementierung in Java

Theorie zu Übung 8 Implementierung in Java Universität Stuttgart Institut für Automatisierungstechnik und Softwaresysteme Prof. Dr.-Ing. M. Weyrich Theorie zu Übung 8 Implementierung in Java Klasse in Java Die Klasse wird durch das class-konzept

Mehr

PRÜFUNG. Grundlagen der Softwaretechnik

PRÜFUNG. Grundlagen der Softwaretechnik Universität Stuttgart Institut für Automatisierungs- und Softwaretechnik Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. P. Göhner PRÜFUNG Grundlagen der Softwaretechnik Name: Matrikelnummer: Note: Prüfungstag: 21.09.2012 Prüfungsdauer:

Mehr

Vorlesung Programmieren

Vorlesung Programmieren Vorlesung Programmieren Unified Modeling Language (UML) Dr. Dennis Pfisterer Institut für Telematik, Universität zu Lübeck http://www.itm.uni-luebeck.de/people/pfisterer Unified Modeling Language (UML)

Mehr

Programmiersprache 2 (C++) Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny

Programmiersprache 2 (C++) Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny Programmiersprache 2 (C++) Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny 3. UML Klassendiagramm Nachtrag 3.1 Einführung UML UML ist eine standardisierte Sprache zur Modellierung von Systemen. In UML werden graphische

Mehr

Objektorientierte Analyse (OOA) Inhaltsübersicht

Objektorientierte Analyse (OOA) Inhaltsübersicht Inhaltsübersicht Einführung Anforderungen an die UML-Diagramme Verhalten: Use-Case-Diagramm Verhalten: Aktivitätsdiagramm Verhalten: Zustandsautomat Struktur: Klassendiagramm Seite 1 Einführung In der

Mehr

Objektorientierte Analyse (OOA) OOA-Pattern

Objektorientierte Analyse (OOA) OOA-Pattern OOA-Muster (Architektur Pattern) Ein Pattern (Entwurfsmuster) ist ein Problem mit seiner Lösung in einem Kontext. Der Kontext enthält in der Regel Zielkonflikte, die der Designer lösen muss, z.b. Performance

Mehr

Vorlesung Programmieren. Bisher: Klassen und Objekte. Was ist mit ähnlichen Klassen? Vererbung und Polymorphismus

Vorlesung Programmieren. Bisher: Klassen und Objekte. Was ist mit ähnlichen Klassen? Vererbung und Polymorphismus Vorlesung Programmieren Vererbung und Polymorphismus Prof. Dr. Stefan Fischer Institut für Telematik, Universität zu Lübeck http://www.itm.uni-luebeck.de/people/fischer Bisher: Klassen und Objekte Haupteigenschaften:

Mehr

Software Engineering Klassendiagramme weiterführende Konzepte

Software Engineering Klassendiagramme weiterführende Konzepte Software Engineering Klassendiagramme weiterführende Konzepte Prof. Adrian A. Müller, PMP, PSM 1, CSM Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik 1 Klassenattribut: static Implementierung in Java public

Mehr

Informatik I - Programmierung Globalübung Objektorientierung. Objektorientierung Konzepte & Notationen

Informatik I - Programmierung Globalübung Objektorientierung. Objektorientierung Konzepte & Notationen Informatik I - Programmierung Globalübung 2.12.2003 Objektorientierung Konzepte & Notationen Thomas Weiler Fachgruppe Informatik RWTH Aachen T. Weiler, RWTH Aachen - 1 - Objektorientierung Notationen Entwurfsprinzipien

Mehr

Programmieren II. Innere Klassen. Heusch 10, Ratz 5.2.1, Institut für Angewandte Informatik

Programmieren II. Innere Klassen. Heusch 10, Ratz 5.2.1, Institut für Angewandte Informatik Programmieren II Innere Klassen Heusch 10, 13.10 Ratz 5.2.1, 9.8 KIT Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft www.kit.edu Innere Klassen Bisher kennen wir nur Klassen, die entweder zusammen

Mehr

Software Engineering. 6. Klassendiagramme. Franz-Josef Elmer, Universität Basel, HS 2012

Software Engineering. 6. Klassendiagramme. Franz-Josef Elmer, Universität Basel, HS 2012 Software Engineering 6. Klassendiagramme Franz-Josef Elmer, Universität Basel, HS 2012 Software Engineering: 6. Klassendiagramme 2 Klassendiagramme Wichtigster Diagrammtyp in UML Statische objekt-orientierte

Mehr

Unified Modeling Language 2

Unified Modeling Language 2 Unified Modeling Language 2 Marvin Frommhold 17.11.2008 Gliederung Einleitung Geschichte Strukturierung der Spezifikation Diagrammtypen Strukturdiagramme Verhaltensdiagramme CASE-Werkzeuge Quellen Was

Mehr

01. Grundprinzipien der Vererbung

01. Grundprinzipien der Vererbung 01. Grundprinzipien der Vererbung 1.1 Grundidee der Vererbung Bei der Analyse eines Problems (z.b. Baukasten) stellt man beispielsweise fest, dass 67 % an Daten/Funktionen immer vorkommen 25 % an Daten/Funktionen

Mehr

Einstieg in die Informatik mit Java

Einstieg in die Informatik mit Java 1 / 25 Einstieg in die Informatik mit Java Objektorientierte Programmierung und Klassen Gerd Bohlender Institut für Angewandte und Numerische Mathematik Gliederung 2 / 25 1 Die Philosophie 2 Definition

Mehr

VU Objektorientierte Modellierung Übung 1

VU Objektorientierte Modellierung Übung 1 VU Objektorientierte Modellierung Übung Übungsgruppen: 4.4.2008-8.4.2008 Aufgabe : Strukturmodellierung mittels Klassendiagramm Theoriefragen Wiederholen Sie das Kapitel aus der Vorlesung, das sich mit

Mehr

J.2 Objektorientiertes Modellieren mit UML

J.2 Objektorientiertes Modellieren mit UML Modellieren mit UML Objektorientiertes Modellieren mit UML 2002 Prof. Dr. Rainer Manthey Informatik II 1 UML: Übersicht in den 1980er Jahren: Entstehen einer Vielzahl objektorientierter Entwurfsmethoden

Mehr

Objektorientierte Programmierung Teil 1: Einführung

Objektorientierte Programmierung Teil 1: Einführung Objektorientierte Programmierung Teil 1: Einführung Prof. Dr. Schoop FHT Esslingen, Sommersemester 2005 Agenda Beispielszenario Eigenschaften des objektorientierten Ansatzes Konzepte des objektorientierten

Mehr

Vorlesung Datenstrukturen

Vorlesung Datenstrukturen Vorlesung Datenstrukturen Objektorientierung in C++ (2) Beziehungen zwischen Klassen Dr. Frank Seifert Vorlesung Datenstrukturen - Sommersemester 2016 Folie 530 Beziehungen zwischen Klassen Assoziation

Mehr

Einstieg in die Informatik mit Java

Einstieg in die Informatik mit Java 1 / 16 Einstieg in die Informatik mit Java Innere Klassen Gerd Bohlender Institut für Angewandte und Numerische Mathematik Gliederung 2 / 16 1 Einführung 2 Element-Klassen 3 Lokale Klassen 4 Anonyme Klassen

Mehr

Kapitel 9. Programmierkurs. Attribute von Klassen, Methoden und Variablen. 9.1 Attribute von Klassen, Methoden und Variablen

Kapitel 9. Programmierkurs. Attribute von Klassen, Methoden und Variablen. 9.1 Attribute von Klassen, Methoden und Variablen Kapitel 9 Programmierkurs Birgit Engels Anna Schulze Zentrum für Angewandte Informatik Köln Objektorientierte Programmierung Attribute von Klassen, Methoden und Variablen Interfaces WS 07/08 1/ 18 2/ 18

Mehr

Assoziation und Aggregation

Assoziation und Aggregation Assoziation und Aggregation Prof. Dr. Christian Böhm in Zusammenarbeit mit Michael Eckert und Gefei Zhang http://www.dbs.ifi.lmu.de/lehre/nfinfows WS 07/08 2 Ziele Verstehen der Begriffe Assoziation und

Mehr

Wird in Java zwischen Gross- und Kleinschreibung unterschieden?

Wird in Java zwischen Gross- und Kleinschreibung unterschieden? Wird in Java zwischen Gross- und Kleinschreibung unterschieden? Ja, es wird zwischen Gross- und Kleinschreibung unterschieden Dh deklariere ich in einem Objekt ein Objektfeld int meintollerzähler; muss

Mehr

Geschachtelte Klassen

Geschachtelte Klassen Geschachtelte Klassen Die Programmiersprache Java bietet nicht nur die Möglichkeit innerhalb von Klassen Datenfelder und Methoden zu definieren, sondern auch Klassen. Solche Klassen heißen en geschachtelte

Mehr