Praktikum in Ghana

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1 Praktikum in Ghana Den Entschluss ein Auslandspraktikum in Ghana zu machen, habe ich nach meinem letzten Semester an der Uni gefasst. Ich wollte einfach noch einmal etwas anderes sehen von der Welt, etwas außergewöhnliches, was einfach nicht vergleichbar ist mit Deutschland. Ich studiere Wirtschaftsmathematik und habe letztes Jahr alle meine Scheine bestanden, dann folgte noch ein Praktikum in einer Unternehmensberatung. Eigentlich war mein Ziel erst einmal Afrika und ich hatte auch nicht so eine genaue Vorstellung, was ich dort machen will. Ich wollte eine Auszeit, um über meine Berufsvorstellungen klarzuwerden, bzw. über mich selbst. Ich dachte, Afrika ist ein Land, in dem die Menschen sehr ursprünglich leben und mit wenigen Dingen glücklich sind. Gerade das hat mich gereizt, dort einige Zeit zu leben und eine komplett andere Kultur kennenzulernen und auch einfach einmal, ohne Waschmaschine, Spülmaschine, fließendes Wasser und manchmal auch ohne Strom klarzukommen. Außerdem wollte ich auch gerne mein Wissen an andere weitergeben. Ich habe mich also ins Internet begeben und nach Möglichkeiten gesucht nach Afrika zu kommen. Leider habe ich schnell gemerkt, dass das gar nicht so einfach ist. Die meisten Organisationen wollen noch Geld dafür, obwohl man etwas Ehrenamtliches macht. Das konnte ich auf keinen Fall zahlen, da ich ja in der Zeit nichts dazuverdienen kann und auch von irgendwas leben muss. Dann habe ich über weltwaerts.de den deutsch ghanaischen Freundschaftskreis gefunden. Der Vorsitzende dieses Vereins kommt aus einem kleinen Dorf in Ghana und hat dort eine Ausbildungsstätte für Jugendliche aufgebaut. Auf dem gleichen Gelände sind auch ein öffentlicher Kindergarten und eine Grund- und Hauptschule untergebracht und dorthin vermittelt der Verein Praktikanten. Man kann Englisch, sowie Mathematik unterrichten und den Kindern Nachhilfe geben. Dort habe ich mich dann mit einem Motivationsschreiben als Lehrerin für Mathematik beworben. Mit Kindern zu arbeiten hat mir schon immer sehr viel Spaß gemacht und dass ich zusätzlich meine Begeisterung für Mathematik weitergeben konnte, hörte sich vielversprechend an. Nach einem kurzen Vorstellungsgespräch, kam der organisatorische Aufwand auf mich zu. Dies unterschätzt man am Anfang etwas, da Ghana nicht irgendein Land ist. (Ich habe schon ein Auslandspraktikum in Neuseeland gemacht, da war bei weitem nicht soviel zu tun) So musste ich mich neben einem Visum um zahlreiche Impfungen und natürlich um Malaria Prophylaxe kümmern. Die Unterkunft vor Ort hat der Verein organisiert, die Praktikanten haben die Möglichkeit im Hostel der Ausbildungsstätte zu schlafen. Außerdem habe ich über den Verein die Telefonnummer einer anderen Praktikantin bekommen, die zur gleichen Zeit ein Praktikum im Kindergarten gemacht hat und. Wir haben davor viel telefoniert und konnten dadurch einiges Wissen austauschen und uns auch einige Ängste nehmen. Angekommen in Accra, der Hauptstadt Ghanas, hat mich der Sohn des Vorstandes am Flughafen abgeholt, kurz danach kam auch die andere Praktikantin an und wir sind weiter nach Denchemouso. Denchemouso ist ein kleines Dorf in der Nähe von Kumasi, der zweitgrößten Stadt Ghanas. Angekommen in unserem Zimmer haben wir gleich am ersten Tag einige sehr liebenswürdige Menschen kennengelernt, die alle Lehrer in der Ausbildungsschule waren und somit mit uns auf dem gleichen Gelände gewohnt haben. Ghanaer sind sehr hilfsbereite, zuvorkommende Menschen, die immer nachfragen wie es geht oder ob sie was für einen tun können. Gleich am zweiten Tag, habe ich den Schulleiter meiner Schule kennengelernt und dieser meinte sie bräuchten Unterstützung in Mathe für die 7. bis 9. Klasse. Danach habe ich die Mathematiklehrerin kennengelernt, diese war so alt wie ich und hat noch nebenher studiert. Das ist in Ghana meist so üblich, dass Lehrer noch

2 studieren, da man als Lehrer zu wenig verdient um davon leben zu können. Diese hat mir den Stundenplan gegeben und für jede Klasse ein Mathematikbuch. Sie meinte dann, dass ich mir aussuchen kann was ich unterrichten will. Wir haben aber ausgemacht, dass ich nicht gleich zum unterrichten anfange, da ich mir noch sehr unsicher war am Anfang. Ich wollte erst einmal in ihrem Unterricht zuschauen und so deren Unterrichtsmethoden kennenlernen, wie auch die Schüler. So habe ich die nächsten Tage den Unterricht begutachtet und war schon etwas geschockt. Das Schlimmste war einfach, dass dort Schüler geschlagen werden und wenn man sowas noch nie davor gesehen hat dann wird es einem schon erst einmal schlecht. Dann haben sie auch noch so andere fragwürdige Methoden, wie in Mathe zehnmal eine Definition nachsagen oder wenn man nicht in der Schule war 100 mal den Satz zu schreiben: In Zukunft komme ich immer zur Schule. Eins war für mich von Anfang an klar, ich werde das nicht gleich machen und auch versuchen den anderen Lehrer klarzumachen, dass durch Schläge Schüler nicht leistungsstärker werden. In der Woche, in der ich zum Unterrichten anfangen wollte, hat mir aber die Gesundheit ein Strich durch die Rechnung gemacht. Das lernt man in Ghana sehr schnell, man sollte einfach nichts planen, da doch alles anders kommt. Gerade die Tropen sind schon eine krasse Umstellung für unseren Körper und so bin ich gleich einmal eine Woche flach gelegen. Als es mir wieder besser ging, habe ich dann zum Unterrichten angefangen. Die Schüler haben mich sehr positiv aufgenommen und es hat wirklich Spaß gemacht. So habe ich mich langsam in den Alltag als Lehrer eingelebt. Morgens in der Früh um acht an der Schule sein, meistens hatte ich da schon eine Klasse, dann die Aufgaben der Klasse korrigieren, zwischendurch Aufsicht halten, usw. Am Nachmittag nach der Schule, habe ich manchmal noch bis zu vier Zusatzstunden gehalten und dann bin ich nach Hause und es stand das Hausaufgabenkorrigieren an. Danach habe ich mich hingesetzt und die neuen Unterrichtsstunden vorbereitet. Also die Arbeit als Lehrer hat mich schon ausgelastet, wobei es in Deutschland wahrscheinlich nicht so gewesen wäre, da man ja auch viele Freistunden zwischendurch hat. Aber in den Tropen ist es einfach schwer lange am Stück konzentriert zu arbeiten. Selbst die Ghanaer schlafen alle zwei Stunden mindestens und sind nie lange am Stück richtig produktiv. Eine andere schwierige Sache am Unterrichten in einem Entwicklungsland ist die Armut der Menschen. So sorgen sich die Eltern überhaupt nicht um ihre Kinder und die Bildung der Kinder. Die meisten Kinder konnten sich weder ein Schulheft (dieses kostet 20 Cent) noch einen Stift leisten. Noch schwieriger wurde es in Geometrie, wo wir in der ganzen Klasse für 30 Schüler drei Geodreiecke hatten. Von den Lehrmitteln für Lehrer gibt es auch nur die Tafel und Kreide. Ich hätte so gerne einmal ein Übungsblatt ausgeteilt oder eine Folie aufgelegt, aber das geht dort leider nicht, was den Unterricht, meiner Meinung nach, manchmal langweilig macht. Nach der ersten Unterrichtsphase, die leider nur zwei Wochen gedauert hat, war Klausurphase. Das heißt erst eine Woche Vorbereitungskurse, in denen ich den ganzen Stoff des letzten Jahres wiederholt habe, und dann die Klausur. Die Klausur geschrieben hat die Mathematiklehrerin, aber ich habe sie beaufsichtigt und danach korrigiert. Ich bin sehr froh darüber, dass ich sie korrigieren durfte, da es einige Aufgaben gab, die einfach nicht lösbar waren, diese habe ich dann auch nicht bewertet. Ghanaer sind in vielen Sachen sehr schusselig und legen keinen Wert auf Ordnung. So ist es den Lehrern egal, ob die Aufgaben lösbar sind und sie vergeben einfach unfair Punkte, es würde sich ja eh kein Schüler beschweren, weil man sich nicht beschwert bei Lehrern. In Ghana herrscht noch dazu eine strenge Hierarchie. Dies ist am Anfang sehr schwer zu verstehen, gerade wenn man plötzlich in der Hierarchie sehr weit oben steht weil man Weißer ist, man das aber gar nicht will. Aber um die Kultur anzunehmen und die Menschen zu respektieren, sollte man auch das akzeptieren. Nochmal zum Mathematik Unterricht: Ich konnte sicher einiges aus meinem Studium im Unterricht umsetzen, nicht konkret die Inhalte aber einfach die Sicherheit die ich in Mathematik habe. Mein Studium ist für den Unterricht sicher zu theoretisch, aber ich konnte dadurch auch gut eine Stunde halten,

3 wenn ich nicht so gut vorbereitet war und mir immer schnell Aufgaben überlegen, wie auch einfach selbstbewusst vor der Klasse stehen. Der Unterricht in der Schule hat mir aber auf alle Fälle Spaß gemacht, die Zeit beim Unterrichten vergeht unheimlich schnell und jede Stunde ist anders. Noch dazu freut es einem wenn die Schüler Spaß am Lernen haben und man ihnen etwas beibringen kann. Mit den anderen Lehrern habe ich mich auch sehr gut verstanden, sie waren ja auch alle in meinem Alter. Auf eines sollte man sich in Ghana aber auf alle Fälle gefasst machen: die Heiratsanträge! So war es doch manchmal anstrengend mit den männlichen Lehrern zu reden, da diese gleich immer Hoffnungen daraus geschöpft haben. Es ist einfach ein Traum fast jedes Ghanaers mal nach Europa zu kommen und das geht am besten wenn man eine weiße Frau heiratet. Außerhalb der Arbeit habe ich viel mit Einheimischen unternommen und Freundschaften aufgebaut. Das war ein großer Vorteil von unserer Unterkunft. So konnte man schnell Kontakte knüpfen und man hat viel über die andere Kultur gelernt. So haben wir oft zusammen gekocht und sind zusammen in die Stadt gefahren. Ich hätte es davor nicht gedacht, wie schwer es ist alleine als Weißer, irgendwo hinzukommen oder irgendetwas zu kaufen. Gerade beim Einkaufen, kostet alles gleich das Dreifache, wenn sie die weiße Haut sehen. So haben mich meist Freunde aus der Ausbildungsschule in die Stadt begleitet. Noch ein Vorteil der Unterkunft war, dass wir ein Festnetztelefon hatten und so gut nach Deutschland telefonieren konnten. Man hat doch manchmal das Bedürfnis mit Freunden und der Familie zu telefonieren und in Ghana gibt es einfach keine Telefonzellen und auch ins Internet zu kommen gestaltete sich meist schwer. Weil man erstens einmal hinfahren muss (und dafür muss erst mal ein Bus kommen, diese fahren dort nicht nach einem Fahrplan), noch dazu muss das Internet dann funktionieren, was für Ghana auch nicht selbstverständlich ist. Mein Tipp für zukünftige Praktikanten ist aber auf alle Fälle sich eine ghanaische SimKarte zu holen, diese sind alle sehr billig und man kann wenigstens SMS nach Deutschland schreiben, obwohl diese sehr willkürlich ankommen. Geld habe ich dort mit meiner Visakarte abgehoben, das war auch meistens ein Kraftakt, da die Bankautomaten auch nicht immer Geld ausspucken, so muss man es einfach mehrmals versuchen. Aber eine andere Möglichkeit sehe ich eigentlich nicht, da es schon sehr gefährlich ist, viel Bargeld dabeizuhaben. Eine andere Sache, warum man sich am besten immer einen Einheimischen mitnimmt, ist die Sprache. Ghanaer sprechen meist sehr schlecht oder gar kein Englisch. Sie haben ihre lokalen Sprachen, in der Ashanti Region z.b. Twi. Wenn man diese Sprache kaum spricht ist es einfach schwer, Recht zu bekommen. Dies war auch ein weiteres Problem in meiner Schule, wie auch in vielen anderen Schulen im Land. Eigentlich ist in Ghana Englisch Landessprache, aber die Ghanaer wollen das einfach nicht annehmen. Deshalb gibt es eigentlich das Gebot, dass in der Schule nur Englisch geredet werden darf. So sind die Schulbücher auf Englisch (aber diese gibt es ja nur für Lehrer, da sich Schüler sie nicht leisten können) und der Unterricht sollte in Englisch gehalten werden. Diesem Gebot sind die Lehrer aber nicht nachgegangen, da es für sie auch leichter war in ihrer Muttersprache zu reden. So musste ich in meinem Unterricht manchmal die alte Mathematiklehrerin dazu holen, das sie übersetzt. Aber ich denke dadurch dass ich nur Englisch geredet habe, haben die Schüler auch im Englischen dazugelernt. Dadurch konnte ich aber für mich mein Englisch kaum verbessern in Ghana, wahrscheinlich habe ich mich sogar noch verschlechtert, da ich mit den Lehrern schon Englisch geredet habe, diese lernen es ja an der Universität, aber das african-english ist dann doch ein Kauderwelsch zum normalen Englisch. Nach der Klausuren Woche waren dann Weihnachtsferien, in denen ich mit der anderen Praktikantin gereist bin. Ghana ist doch ein sehr schönes, abwechslungsreiches Land. Wobei das Reisen in einem Entwicklungsland doch etwas schwieriger ist. So wartet man immer Stunden auf Busse und eine Unterkunft zu finden ist auch nicht ganz einfach. Schon allein bei

4 der Hitze immer das Gepäck zu tragen und nebenbei noch aufzupassen, dass nichts geklaut wird ist meist anstrengend. Nach unserer Rückkehr nach Denchemouso habe ich weiter unterrichtet, was dann mit der Zeit doch etwas schwieriger wurde. Die Schüler wussten einfach, dass ich sie nie schlagen würde und so sind sie mir immer mal wieder auf der Nase rumgetanzt. Das hat dann aber auch wieder aufgehört, nachdem die Lehrerin ein Machtwort gesprochen hat. Meine Zeit in Ghana hatte leider ein nicht so schönes Ende, da ich um die AfricanExperience zu vervollständigen noch Malaria bekommen habe. So habe ich ziemlich abrupt das Unterrichten aufgehört und habe keine letzte Stunde gehalten. Ich bin an meinem letzten Tag aber nochmal zur Schule gegangen und habe jedem Schüler einen Stift geschenkt und einen kleinen Motivationszettel. Denn eines habe ich sicher in meiner Zeit dort gelernt: Motivation kommt von Innen nicht durch Schläge oder sonstige Androhungen. Ich habe keine Sekunde bereut diesen Schritt gemacht zu haben. Ghana hat auf alle Fälle mein Bewusstsein erweitert, ich habe dort viel über mich und meine Lebensziele gelernt. Es war einfach extrem Spannend einmal ein anderes Land, das gar nicht vergleichbar mit Deutschland ist kennenzulernen. Die Kultur und die Menschen dort sind ganz anders und ich bin dankbar, dass ich dies miterleben durfte. Dass es derartige Unterschiede zwischen Schwarz und Weiß gib, war mir davor leider nicht so bewusst und auch nicht wie arm die meisten Menschen in Ghana wirklich sind. Jetzt erscheint es oft lächerlich, wenn man über irgendwelche Kleinigkeiten meckert. Ghana ist als Land wunderschön und es lohnt sich auf alle Fälle es auch als Urlaubsland in Erwägung zu ziehen. Die Menschen dort sind sehr solidarisch und versuchen mit ihrer Situation bestmöglich klarzukommen, auf alle Fälle verlieren sie dabei ihr Lachen nicht. Es ist sicher schwer am Anfang sich einzuleben und vieles zu verstehen, gerade die Armut. So versucht jeder irgendwo an Geld zu kommen und man wird doch öfters mal angebettelt oder man muss irgendwo extra viel bezahlen. Als Weißer wird man immer als reich angesehen, was ja aus der Sicht der Menschen dort auch zutrifft. Die Menschen dort werden sehr schlecht bezahlt oder auch gar nicht. Man versucht dann zu helfen, nur leider weiß man nicht wo, da es ja fast jedem schlecht geht. Mit der Zeit sieht man dann aber, dass sich Ghanaer untereinander helfen. Dann kommt noch dazu, dass man immer und überall auffällt, man ist einfach fast der einzige Weiße dort und so wird einem immer nachgeschrien und es laufen überall Kinder nach. Daran gewöhnt man sich, aber es gibt manche Tage, wo einem einfach nicht zumute ist, jeden anzulächeln. Was mir leider sehr stark aufgefallen ist, ist dass viele ihre eigene Kultur verlieren und als einziges Ziel haben europäisch zu werden. Leider ist die Technik, wie Fernsehen dort auch schon eingefallen, so können sie sich ein falsches Bild vom europäischen Lebensstandard durch Musikvideos machen. Das Praktikum über diesen Verein zu machen, war sehr gut, da er gute Kontakte zu Ghanaern vor Ort hatte und man dadurch super betreut ist. Gerade bei so Themen wie eine Visumsverlängerung sollte man auch immer einen Ghanaer dabei haben, da man sonst als Weißer sehr viel zahlen musste. (Die Korruption ist in Ghana doch noch sehr schlimm). Ein weiterer Vorteil der Organisation war, dass man keine Organisationskosten zahlen muss, ich finde es sehr komisch, für eine ehrenamtliche Tätigkeit zu zahlen, wo doch das Geld vor Ort viel dringender gebraucht wird. Ich bedanke mich sehr herzlich bei Student und Arbeitsmarkt, dass Sie dieses Praktikum unterstützt haben und ich diese Erfahrung dadurch machen durfte. Ich finde es sehr lobenswert, dass Sie auch diese Art von Praktika fördern. Vielen Dank und für Fragen bin ich immer offen, Johanna Stelz

5 Das Schulgelände Meine Schüler Kinder des Kindergartens das Dorf Beim Fufu (traditionelles Essen) machen Meine Mitbewohnerinnen Das Gelände

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