Ein kleiner Junge, 5 Jahre alt, kommt mit seiner Mutter das erste Mal in die Praxis. Bei der Früherkennungsuntersuchung ergibt sich ein dmft-wert = 5.

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1 Lösung Behandlungsassistenz DHZH 1/2013 Ein kleiner Junge, 5 Jahre alt, kommt mit seiner Mutter das erste Mal in die Praxis. Bei der Früherkennungsuntersuchung ergibt sich ein dmft-wert = Was ist damit gemeint, dass der kleine Junge einen dmft = 5 hat? dmft = 5 heißt, dass der Junge 5 Milchzähne hat, die entweder kariös, schon gefüllt oder wegen Karies fehlend sind. Der Junge hat ein hohes Kariesrisiko. 2. Wofür stehen die Buchstaben d, m, f und t? d steht für decayed / kariös m steht für missing / fehlend f steht für filled / gefüllt t steht für teeth / Zähne 3. Warum werden die Buchstaben klein geschrieben? Die Buchstaben werden klein geschrieben, weil es sich um Milchzähne handelt. 4. Außer der Erhebung des Kariesindex gehören noch weitere Maßnahmen zu einer Früherkennungsuntersuchung. Nennen Sie drei Maßnahmen! - Eingehende Untersuchung - Ernährungsberatung der Eltern - Mundhygieneberatung der Eltern - Beratung über geeignete Fluoridierungsmaßnahmen 5. In welchem Alter eines Kindes können Früherkennungsuntersuchungen abgerechnet werden? Wie häufig? Früherkennungsuntersuchungen können vom 30. bis zum 72. Lebensmonat bzw. zwischen 2 1/2 Jahren und der Vollendung des 6. Lebensjahres abgerechnet werden, insgesamt 3 mal. 6. Die Zahnärztin möchte eine Füllung am zweiten linken oberen Milchmolaren machen. Wie heißt dieser Zahn nach dem FDI-Schema? Welche Füllungsmaterialien eignen sich hierfür? Nennen Sie drei! - Kompomer - Komposit - Glasionomerzement - (Amalgam)

2 8. Der Zahn hat eine tiefe Dentinkaries. Wie heißt das Fachwort hierfür? Caries profunda 9. Im Anschluss an die Behandlung möchte die Mutter etwas über eine geeignete Zahnputztechnik erfahren. Welche Technik empfehlen Sie ihr? Die KAI-Technik 10. Das hohe Kariesrisiko des Jungen erfordert u. a. geeignete Fluoridierungsmaßnahmen. Warum wirken Fluoride karieshemmend? Nennen Sie drei Gründe! - Der Schmelz wird widerstandsfähiger gegenüber Säuren - Beschleunigung der Remineralisation von entkalktem Schmelz - Verringerung der Plaquebildung durch Hemmung des Bakterienstoffwechsels

3 Lösung Praxisorganisation und -verwaltung DHZH 1/2013 In der Gemeinschaftspraxis von Frau Dr. Deitinger und Herrn Dr. Fritsch werden neben dem EDV-System noch handschriftliche Karteikarten geführt. Die neue Auszubildende Frau Mandari wird von der ZFA Frau Maier über die ordnungsgemäße Führung dieser Karteikarten informiert. 1. Frau Maier spricht in diesem Zusammenhang davon, dass die Karteikarten jeweils Stammdaten und Bewegungsdaten enthalten. Erklären Sie diese beiden Datenarten anhand je eines Beispiels aus der Praxis! - Stammdaten sind Daten, die über einen längeren Zeitraum fest und unverändert bleiben Beispiele: Geburtstag, Name, Adresse, Krankenkasse, - Bewegungsdaten verändern sich permanent Beispiele: Behandlungen, verabreichte Medikamente, Befunde, 2. Im Rahmen ihrer Pflichten müssen die Zahnärzte Aufzeichnungen über die jeweiligen Patienten festhalten. Zählen Sie zwei Anforderungen an diese Aufzeichnungen auf! - Vollständigkeit - Übersichtlichkeit - Aktualität - Besonderheiten - 3. Die Karteikarten werden nach verschiedenen Systemen geordnet. Erklären Sie zwei Ordnungssysteme und geben Sie jeweils ein Beispiel! Chronologisch - in der zeitlichen Reihenfolge, z. B. Kontoauszüge, Mahnungen Alphabetisch - nach Buchstaben, z. B. Karteikarten Nummerisch - nach Ziffern, z. B. Röntgenbilder Alphanumerisch - Kombination aus Buchstaben und Ziffern, z. B. Privatliquidationen Sachlich (= mnemotechnisch) - nach Stichwörtern oder Sachgebieten, z.b. Ordner KZV-Rundschreiben 4. Die Zahnmedizinische Fachangestellte Frau Maier markiert die Anfangsbuchstaben des Familiennamens farbig. Dies soll die Übersichtlichkeit erhöhen. Welche weiteren zwei Ordnungsmittel könnten Sie sich noch für die Karteikarten vorstellen? - Kerben - Reiter - Tabe

4 5. Für das EDV-System bestehen noch weitere Vorschriften. Im Rahmen der Einführung spricht Frau Maier von Datensicherung und Datenschutz! a) Was versteht man unter Datensicherung? - Schutz der Daten vor Datenverlust - Schutz vor Datenverfälschung - Schutz vor unberechtigtem Zugriff b) Wie könnte die Zahnarztpraxis eine Datensicherung durchführen? Durch tägliches Abspeichern auf einer externen Festplatte oder einem Stick. c) Nennen Sie zwei Maßnahmen, die die Praxis ergreifen könnte um die Daten vor unberechtigtem Zugriff zu sichern! - Durch Passwörter - Visuelle oder akustische Identitätskontrolle - Protokolle

5 Lösung Wirtschafts- und Sozialkunde DHZH 1/2013 Carinas Kollegin, die ZFA Jennifer Schmidt ist 22 Jahre alt, katholisch, ledig und arbeitet 39 Stunden pro Woche laut Tarifvertrag. 1. Nennen Sie die Gewerkschaft, die für die ZFAs Tarifverhandlungen durchführt! Verband medizinischer Fachberufe e. V. 2. Nennen Sie vier Punkte, die in einem Manteltarifvertrag geregelt sind! - Probezeit - Arbeitszeit Monatsgehalt - Sonderzuwendungen - Schutz- und Berufskleidung - Urlaub - Sonstige Arbeitsbefreiungen 3. Nennen Sie die Lohnsteuerklasse, in der sich die Kollegin Jennifer befindet! Lohnsteuerklasse I 4. Man unterscheidet beim Einkommensteuertarif Nullzone, Progressionszone und Proportionalzone. Nennen Sie die Zone, in der sich Jennifer mit ihrem Bruttogehalt befindet! Progressionszone 5. Mit der nächsten Einkommenssteuererklärung möchte Jennifer verschiedene Kosten steuerlich absetzen. Nennen Sie zwei Kosten, die Jennifer als Werbungskosten absetzen könnte! - Beiträge zu Berufsverbänden - Fahrtkosten zur Arbeit - Aufwendungen für Arbeitsmittel - Fachbücher und Fachzeitschriften - Bewerbungskosten - Fortbildungskosten - Kontoführungsgebühren für das Gehaltskonto - Beruflich veranlasste Reise- und Umzugskosten - Unfallkosten auf dem Weg zur Arbeit - Mehraufwendungen für beruflich bedingte doppelte Haushaltsführung - U. A.

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