Denis Kessler, Wirtschaftswissenschaftler und CEO & Chairman der SCOR Wie kann man seinen eigenen Kindern bewusst Schulden hinterlassen?

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1 Denis Kessler, Wirtschaftswissenschaftler und CEO & Chairman der SCOR Wie kann man seinen eigenen Kindern bewusst Schulden hinterlassen? Ein Doktor der Wirtschaftswissenschaften erzählt klar und deutlich, was andere nur hinter vorgehaltener Hand zu sagen wagen Wer Denis Kessler als desillusionierten Nostalgiker einschätzt, wird schnell eines Besseren belehrt. Denn er weiß genau, was für ein effizientes öffentliches Risikomanagement benötigt wird. Dabei gibt er nicht vor, der einzige zu sein, der den Schlüssel zum Erfolg kennt. Er vertraute uns an, sich auf Raymond Barre zu berufen, der, bevor er in den Bereich Wirtschaft und Finanzen kam, internationale Erfahrungen bei der Europäischen Kommission sammeln konnte. Genauso wie heute Dominique Strauss-Kahn im IWF. Nur allzu gerne hätte Denis Kessler, dass die Politiker sich weniger für das Hier und Heute interessieren und einsehen, dass man Politik nicht mehr auf einen einzelstaatlichen Rahmen beschränken kann: Zu unterschiedliche wirtschaftspolitische Entscheidungen auf internationaler Ebene können nur in eine Sackgasse führen. Trösten kann er sich immerhin damit, mit SCOR gezeigt zu haben: Ein Neuanfang ist möglich. Von Jean-Michel Lamy

2 Die Krise ist in erster Linie auf wirtschaftspolitische Fehler zurückzuführen. Zu den gravierendsten gehören die durch die Fed im Anschluss an die Anschläge auf das World Trade Center künstlich niedrig gehaltenen Zinssätze. Diese Politik berücksichtigte die damalige wirtschaftliche Situation der USA nicht im Geringsten und ließ dementsprechend eine Schuldenblase entstehen. Die Haushalte überschuldeten sich, die Unternehmen überschuldeten sich, die Finanzinstitute überschuldeten sich, die Staaten überschuldeten sich. All dies sollte angesichts des durch die WTC-Attentate drohenden Konjunkturrückgangs und eines seit der im Jahre 2000 geplatzten Internetblase ohnehin schon verschlechterten Umfelds das Wirtschaftwachstum stabil halten, und zudem die erhebliche Aufstockung des Verteidigungsbudgets im US- Haushalt finanzieren. Diese Kreditblase ist geplatzt. Bis dahin entspricht dies dem klassischen Ablauf einer Schuldenkrise. Neu war dabei, dass es sich um die erste weltweite Krise in der Wirtschaftsgeschichte handelte. Eine solche Krise gab es in der Tat noch nie: Sogar 1929 vergingen gut 3 bis 4 Jahre, bevor die Krise Europa erreichte. Es muss uns allen einleuchten, dass die Märkte in der heutigen Welt vernetzt sind, sowohl was Waren als auch Kapital betrifft. Die Zeiten nationaler bzw. regionaler Denkansätze in der Wirtschaftspolitik sind vorbei. Zu unterschiedliche wirtschaftspolitische Entscheidungen auf internationaler Ebene können nur in eine Sackgasse führen.

3 DAS ABSOLUTE GLÜCK? Leben auf Pump wer das dauerhaft fertig bekommt, sollte sich glücklich schätzen! Mehr verbrauchen, weniger produzieren Vor der Krise war es in den USA möglich, ein Ferienhaus mit 120%-Darlehen zu kaufen! Nicht 80%, nicht 70%, nein: 120%, mit einer Vollfinanzierung für die Immobilie plus ein weiteres Darlehen über 20 % zur Finanzierung der Einrichtung, Bad, Einbauküche usw. Solange es so einfach ist, als Verbraucher auf Kredit zu leben, ist es nicht überraschend, dass Privatpersonen und Haushalte auf diese Möglichkeiten zurückgreifen und sogar dazu neigen, diese viel zu häufig zu tun In der Volkswirtschaftslehre besteht für einen Großteil der Haushalte prinzipiell stets eine positive Korrelation zwischen der Nutzenfunktion und dem Sofortverbrauch, mit Ausnahme der wenigen, die den Nutzen der zukünftigen Generationen berücksichtigen. Der Staat selbst scheint übrigens auch sehr gerne auf Pump zu leben! Die Freude vergeht ihm aber spätestens, wenn ihm bewusst wird, dass er keine günstigen Kredite mehr beanspruchen kann und dann auch noch die Tilgung seiner Schulden fällig wird. Die Tilgung hoher Schulden ist keine Spontanaktion, sondern eine Belastung: Eine Darlehenstilgung entspricht Sparen, also Nicht-Konsum. Das war, wenn ich mich nicht täusche, der Inhalt einer meiner ersten Vorlesungen als Dozent für Wirtschaft im Jahre Die Rückzahlung eines Kredits bedeutet Verzicht auf das Konsumplus, das der Kredit selbst ermöglicht hatte und entspricht daher dem Sparen. Allzu oft wird das vergessen.

4 VERMÖGENSAUFBAU Bei meinen Hochschuluntersuchungen habe ich mich mit Sparen, Vermögensaufbau, Wahl der Kapitalanlagen und die Besitzübertragung von einer Generation zur nächsten beschäftigt: Die Haushaltstheorie in der Mikroökonomie. Reichtum entsteht durch Sparen und Investitionen, ob in Humankapital, physisches oder finanzielles Kapital. Die Hauptverantwortung der Staatsoberhäupte ist, die Entwicklung und Vervielfachung von Humankapital, durch Lehre und wissenschaftliche sowie angewandte Studien zu fördern und gleichzeitig langfristige Kapitalanlagen, die in den produktiven Sektor investiert werden, zu begünstigen. Der Staat soll klar und deutlich sagen: Bilden Sie sich selbst und bilden Sie Ihre Kinder, sammeln Sie Wissen und Kenntnisse, investieren Sie in Sachgüter und körperliche Güter, und versuchen Sie, ein solches Verhalten auch den zukünftigen Generation nahe zu legen. Die Akkumulation steht im Zentrum der Menschheitsentwicklung. Ich spreche mich für das Gegenteil eines Konjunkturprogramms im Sinne von Keynes aus, d.h. Ankurbelung des Konsums durch das Haushaltsdefizit zur Wachstumsförderung, und Arbeitszeitreduzierung zum Abbau von Arbeitslosigkeit.

5 DAS DEFIZIT Langfristiges Wachstum kann unmöglich von einem Defizit getragen werden und ist meist eine nachlässige Lösung, um Änderungsmaßnahmen aufzuschieben und sie den kommenden Generationen zu überlassen. Das Tauziehen zwischen den Rigoristen, die gegen das Defizit, gegen Inflation, gegen Außenhandelsdefizite, gegen die Illusion eines Konsumaufschwungs durch das Haushaltsdefizit und für Anlagen, Privatinvestitionen usw. sind, und den von Laxheit gekennzeichneten Kontrahenten, die sich für das Gegenteil einsetzen, setzt sich leider weiterhin fort. Und, glauben Sie mir, die Rigoristen sind gehören der Minderheit an! Die Ergreifung der notwendigen Änderungsmaßnahmen ist schon zu lange hinausgeschoben worden. Die Franzosen sind Meister des Attentismus! Zwar wurde in den vergangenen drei Krisenjahren ein Rekorddefizit erreicht, doch schon in den Wachstumszeiten davor haben wir es zu einem riesigen Haushaltsloch kommen lassen. Tilgt man seine Schulden nicht während einer Aufschwungsphase, wird dies in Rezessionszeiten nur noch problematischer. Gerade in Wachstumszeiten mangelt es gewissen Staaten völlig an Disziplin. In den rund zwölf Jahren vor der Krise hätte die Expansionsphase genutzt werden sollen, um den Staatshaushalt zu reformieren und einen Haushaltsüberschuss zur Rückzahlung der Schulden zu erreichen. Dafür hätten zahlreiche strukturelle Reformen durchgeführt werden müssen, dem Beispiel Gerhard Schröders folgend. Da dies nicht geschehen ist, kommen zu den Defiziten der Wachstumsjahre jetzt auch noch die Hyper-Defizite der Krisenjahre!

6 30 JAHRE FEHLHANDLUNGEN Seit den Ölschocks der 1970-er Jahre war Frankreich nicht in der Lage, ihre Staatsfinanzen auf Vordermann zu bringen. Übrigens hätte das französische Schatzamt meiner Meinung nach einen anderen Namen verdient, denn die Bezeichnung Schatz... ist ja wohl irreführend... Frankreich trägt heute die Konsequenzen von 30 Jahren mangelnder Investitionen in Schlüsselbereichen wie dem produzierenden Sektor, der Bildung und dem Wissen. Mit zahlreichen öffentlichen Gütern geht es aufgrund mangelnder Instandhaltung und fehlenden Neuinvestitionen ebenfalls abwärts. Die Franzosen haben ihre Chance auf einen Platz in der Wissensgesellschaft - der einzige Erfolgsweg in einer immer globaleren Welt verspielt. NEUGESTALTUNGEN Deutschland kann heute im Gegensatz zu Frankreich Nutzen aus den im Laufe der vergangenen zehn Jahre erfolgten Bemühungen der verschiedenen Regierungen ziehen. Deutschland hat die Verbreitung technologischen Wissens stets vorangetrieben. Im Gegensatz zu Frankreich hat Deutschland nicht ständig eine Bildungsreform nach der anderen vorgelegt, neben Konjunkturplänen und Krisen- oder Restrukturierungsplänen der Sozialversicherung, wie es in Frankreich gang und gäbe ist. Zu den Schwächen Frankreichs gehört das Fehlen tiefgreifender Reformen, dauerhaften Lösungen. Es muss Mut zur Neugestaltung der Systeme gefasst werden, denn sie verfügen nicht mehr über die notwendige Effizienz und Dynamik, bzw. ihr Haushalt ist sanierungsbedürftig.

7 DAVID CAMERON Die neue britische Regierung scheint gewillt, erneut tiefgreifende Reformen durchzuführen, nach den von schadhaftem Attentismus und Passivität geprägten Jahren unter Gordon Brown. Großbritannien ist von der Krise schwer getroffen worden und kam stark geschwächt aus ihr hervor. David Cameron hat, seitdem er im vergangenen Frühjahr zum Premierminister gewählt worden ist, die Probleme angepackt und seinen Mut unter Beweis gestellt, als er den Briten versprach, 10 Jahre hindurch alles daran zu setzen, diese Probleme in den Griff zu bekommen PLANUNGSHORIZONT Zu den grundlegenden wirtschaftlichen Variablen gehört der Zeithorizont. Alle Wirtschaftssubjekte verfügen über ein gewisses Maß an Geduld bzw. Ungeduld. Manche sind zeitlich gesehen als kurzsichtig zu bezeichnen und leben in den Tag hinein, andere sehen weit voraus und berücksichtigen bei der Entscheidungstreffung ihr ganzes Leben, und wieder andere sehen noch weiter voraus und berücksichtigen das Wohlbefinden ihrer Nachkommen bzw. der nachfolgenden Generationen. Wirtschaftliche Entscheidungen können je nachdem, ob man kurz- oder weitsichtig ist, völlig entgegengesetzt sein. In Frankreich scheint das Niveau an Ungeduld im Durchschnitt sehr hoch zu sein. Auch Staaten scheinen manchmal in den Tag hinein zu leben, sowohl hinsichtlich neuer Ausgaben als auch bei der Suche nach entsprechenden Finanzierungen. Sie haben eine derart hohe Neigung, nur das Hier und Heute zu berücksichtigen, dass sie allzu oft den Eindruck erwecken, lediglich eine Tagesliste an politischen Anliegen abzuhaken. Lang, lang ist es her, als Colbert für die französische königliche Marine des 20. Jahrhunderts Eichenwälder anlegte! Für Einzelpersonen bedeutet eine langfristig orientierte Lebensweise: Ich lebe mein Leben unter Berücksichtigung der zukünftigen Generationen, meiner Kinder, meiner Enkelkinder.

8 Auch Staaten sollten sich so äußern: Ich leite diesen Staat im Interesse des Landes und seiner Zukunft in 20, 30, 40 - oder noch mehr Jahren. Aufgrund seines kurzfristigen Zeithorizonts häuft Frankreich die Not- bzw. Krisenpläne. Dabei sollte die wichtigste Zielsetzung doch sein, jedwede Krisenpläne zu vermeiden, Probleme bereits im Vorhinein zu erkennen und diese zeitlich zu behandeln. Die Effizienz der öffentlichen Verwaltung sollte am Nichtvorhandensein oder zumindest an der Seltenheit von Krisen- oder Notfallplänen gemessen werden. INTERGENERATIONNELLE UNGERECHTIGKEIT Die Begriffe Gerechtigkeit und Solidarität müssen auf präzise Weise definiert werden. Ich definiere die Solidarität folgendermaßen: möglichst niemals von ihr abhängen und sie gleichzeitig anderen gegenüber stets zu bekunden. Doch die öffentliche Solidarität auf Pump ist das Gegenteil von Solidarität, denn zahlen müssen die kommenden Generationen, was die wohl unfairste Verlagerung ist. Heute wird Solidarität in Frankreich jedoch teilweise auf Kredit finanziert. Dies gilt für Renten auf Basis von Umlageverfahren. Sie sind defizitär, und genau das ist problematisch. Man verteilt das heute abgebuchte Geld, ohne wirkliche Rücklagen zu bilden, und lässt darüber hinaus die Rechnung den zukünftigen Generationen, die zahlenmäßig nicht mithalten können. Fangen wir mit einfachen Prinzipien an: Ein Rentensystem mit Umlageverfahren sollte niemals defizitär sein. Solidarität auf Kredit ist das Gegenteil von Solidarität, denn dadurch entstehen, heute noch unsichtbare, Tratten. Darf man denn ganz bewusst seine Schulden an seine eigenen Kinder weitergeben? Laut dem Code Civil (französisches bürgerliches Gesetzbuch) von 1804 konnten Kinder ablehnen, für die Schulden ihrer Eltern aufzukommen, indem sie das Erbe bei einem negativen Inventar verweigerten. Für ein Land ist genau das Gegenteil der Fall! Im Gegensatz zu einer Solidarität auf Kredit, die die Schulden auf die künftige Generation verlagert, spreche ich mich für intergenerationelle Gerechtigkeit aus, bei der jede Generation eine positive intergenerationelle Bilanz hinter sich lässt. Jede Generation sollte eine hohe

9 intergenerationelle Vermögensaufbauquote aufweisen können, d.h. den kommenden Generationen mehr zu lassen als sie selbst von früheren Generationen erhalten hat. Sie erhält Infrastrukturen, Brücken, Ausrüstungen aller Art. Doch wenn Sie den kommenden Generationen Netto-Schulden hinterlassen, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn diese alles daran setzen, diese nicht zu bezahlen. UMVERTEILUNG Aufteilung und Umverteilung stoßen irgendwann an ihre Grenzen. In Frankreich stellen sie rund die Hälfte des Volkseinkommens dar. Die weitere Erhöhung der Umverteilung bei gleichzeitig unausgeglichenen öffentlichen Finanzen käme einem Unternehmen gleich, das seine Löhne massiv erhöht, obwohl es seit Jahren roten Zahlen schreibt. Es würde wohl kaum Anleger finden und sein Konkursrisiko wäre stark erhöht. Und die Kapitalversteuerung in Frankreich? Sie ist besonders hoch. Übrigens ist sie in allen möglichen Formen zu finden: Als Vermögenssteuer mit der ISF (impôt de solidarité sur la fortune), zurzeit einzigartig in Europa, aber auch als Gewinnsteuer, Dividendensteuer, Vermögensverkehrsteuer, dazu kommt noch die Grundsteuer Steuerlich gesehen ist Frankreich nicht besonders wettbewerbsfähig. ÖFFENTLICHES RISIKOMANAGEMENT Aufgabe der staatlichen Behörden ist es, Regeln aufzustellen. Märkte brauchen Regeln, um gut zu funktionieren. Sind die Regeln ungeeignet, führt das zu Kosten für die gesamte Gesellschaft. Jedoch sind Regelungen ihrer Zeit selten voraus. Kommt es zu Schwierigkeiten, werden schnell Gesetze erlassen. Im Finanzbereich hätten viele heute eingeführte Regelungen, wären sie vor 10 Jahren angenommen worden, die gegenwärtige Krise vielleicht verhindern können. Die Krisen, die uns in 10 Jahren bevorstehen, können sie bestimmt auch nicht stoppen. Das öffentliche Risikomanagement weist allzu oft Mängel auf. Die aktuellen Krisenpläne zeigen, dass es zuvor kein effizient umgesetztes Risikomanagement gegeben hat. Daher muss das 21. Jahrhundert das Jahrhundert des öffentlichen Risikomanagements sein. Dies gilt

10 für technologische, ökologische, soziale, finanzielle, geopolitische und viele weitere Risiken. Ein echtes Risikomanagement ist nicht dazu da, Lösungen aus der Krise zu finden, sondern die Entstehung einer solchen Krise zu verhindern. Wir stehen vor einer kopernikanischen Wende. Das 20. Jahrhundert war gekennzeichnet von im Nachhinein stattfindenden staatlichen Eingriffen, um einen Teil der Konsequenzen der Krise einzudämmen. Im 21. Jahrhundert wird von den Wirtschaftsakteuren jedoch erwartet, dass sie alles tun, um eine Krise zu verhindern, auf allen Gesellschaftsebenen, im staatlichen wie auch unternehmerischen Bereich. Reglementierungen mit Sanierungszielen nebst Entschädigungszahlungen sind deutlich unwirksamer als präventiv wirkende Reglementierungen: In den kommenden Jahren sollten die Staaten möglichst an den letzteren arbeiten. MÄRKTE ALS SÜNDENBÖCKE Die Märkte werden allzu schnell zu Sündenbocken gemacht und Marktschwankungen zu Unrecht angeprangert. Denn in Wirklichkeit sind sie von Natur aus zyklisch. Ein Markt, der keine Zyklen aufweist, ist kein echter Markt. Ein konstanter Markt kann nicht normal sein. Zyklen werden per se von diversen Ereignissen bestimmt: gute oder schlechte Ernten, die Entdeckung einer neuen Erdöllagerstätte, eine starke oder schwache Geburtenrate, die Entwicklung einer neuen Technologie, usw. Egal, ob es sich um den Kapital-, Güter- oder Arbeitsmarkt handelt ein Markt unterliegt stets Schwankungen. Stellt man den Markt selbst bei jeder Krisensituation oder Schwankung gleich in Frage, hat man die Natur des Marktes nicht begriffen. Und wenn vorgegeben wird, diese Schwankungen abschaffen zu wollen, so handelt es sich um ein demiurgisches Vorhaben, das mit hohen Risiken behaftet ist, eine Art faustischer Pakt... Der Staat kann zwar die Konsequenzen der Zyklen abdämpfen, doch auslöschen kann er die Zyklen selbst nicht. Allzu oft versprechen Politiker, den Krisen ein Ende zu machen bzw. Rezessionen zu verhindern. Bestimmte Bürger könnten auf solche Versprechen anspringen und an eine utopische Welt glauben, in der die Wachstumsraten vom Staat bestimmt werden.

11 STRÖME UND BESTÄNDE Schon seit viel zu vielen Jahren fixieren wir uns zu sehr auf Wirtschaftströme. Der Begriff Umlageverfahren steht im Zentrum der öffentlichen Debatte: Man nimmt einen Betrag von Hans, gibt ihn an Paul weiter, der wiederum an Peter weitergegeben wird usw. Von den Reichen an die Arme, den Jungen an die Alte, den Stadtbewohnern an die in Abgeschiedenheit lebenden... Die Umlageverfahren sind so komplex, dass sie undurchschaubar werden. Diese Fixierung auf Wirtschaftströme hindert uns daran, unsere Bestände aufzustocken. Wir beschäftigen uns weniger mit Beständen, weil sie schwieriger zu messen sind. Unser Bestand an Wissen beispielsweise ist überhaupt nicht messbar. Ein Kind, welches das Bildungssystem erfolgreich durchläuft, ist die wichtigste Investition einer Gesellschaft, denn es wird anschließend seinen Bestand an Wissen 40 Jahre lang nutzen, pflegen und erweitern können. Demgegenüber wird ein 20-jähriger, der sich in keine Struktur eingegliedert hat und kaum lesen und schreiben kann, für eine Gesellschaft, in die er integriert werden muss, zu einer Last. SOZIALE WANDLUNG Zu meinen Zeiten beim französischen Arbeitgeberverband MEDEF haben wir ein Projekt für eine grundlegende Neudefinition der Sozialbeziehungen in Frankreich erarbeitet, die wir bewusst Soziale Wandlung genannt haben. Bei unserem Vorschlag, der insbesondere von den reformerischen Gewerkschaften (CFDT, CFTC) unterstützt wurde, handelte es sich um eine Neugestaltung der Repräsentativität, des sozialen Dialogs, des Tarifvertragswesens, der Mitwirkung und der Finanzierung usw. unter Abstraktion einer Krisensituation. Es schien uns notwendig, sämtliche Strukturen aus der Nachkriegszeit an unsere heute globale, alternde Welt anzupassen sowie für unsere Länder einen vom europäischen Aufbau gekennzeichneten Wirtschaftsraum zu schaffen. Es war ein stimmiges und ambitionsreiches Vorhaben. Schaut man heute darauf zurück, ist festzustellen: Es ist immer noch aktuell! Die Alternative, der wir gegenüber stehen, besteht darin, entweder mit dem vorhandenen System klar zu

12 kommen bzw. es abzudichten, oder es von Grund auf zu erneuern. Und dafür bracht es ganz schön viel Energie. Welche Rolle kommt hier dem Arbeitgeberverband zu? Die oberste Zielsetzung, die wir bereits bei der Gründung des MEDEF bestimmt hatten, sollte darin bestehen, den Unternehmen denn hier muss angesetzt werden - ein größeres Mitspracherecht hinsichtlich der Regelungen, die sie über einen erneuerten sozialen Dialog umsetzen werden, zu gewähren. Ich glaube an den Abschluss von Verträgen und an Übereinkünfte, die aus Verhandlungen entstehen, und nicht etwa an kollektive, einförmige Regeln. Mit Ausnahme der Definition einer öffentlichen Sozialordnung, die ein für alle Unternehmen gemeinsames Fundament darstellt. Alles andere muss zwischen den betroffenen Partien ausgehandelt werden. Dies wird als Umkehrung der Normenpyramide bezeichnet. Frei nach dem General de Gaulle können wir also sagen: Packen wir es an!

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