50 JAHRE DIPLOMATISCHE BEZIEHUNGEN ISRAEL DEUTSCHLAND

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1 50 JAHRE DIPLOMATISCHE BEZIEHUNGEN ISRAEL DEUTSCHLAND

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3 INHALT Grußwort von Botschafter Yakov Hadas-Handelsman 4 Israel und Deutschland: Verbunden in Vergangenheit und Zukunft 25 Einleitung 6 Die Anfänge der bilateralen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland 6 Das Luxemburger Abkommen ( Wiedergutmachungsabkommen ) 8 Das Treffen zwischen Ben-Gurion und Adenauer 8 Der Eichmann-Prozess 8 Die Gegenwart 11 Politik 11 Regierungskonsultationen 12 Deutsch-Israelische Afrika-Initiative 13 Sicherheit und Militär 14 Wirtschaft 14 Wissenschaft 16 Kultur 18 Zivilgesellschaft 20 Schul- und Jugendaustausch 20 Sport 22 Kommunale Kooperation 23 Tourismus 23 Sprache 24 Lifestyle 24 Yad Vashem 25 Das Jubiläumsjahr 27 Das offizielle Logo und seine Entstehungsgeschichte 27 Die Jubiläums-Website: 27 Zeitstrahl 30 Interessante Links 35 Impressum 38 Wussten Sie, dass...? 39

4 GRUSSWORT VON BOTSCHAFTER YAKOV HADAS-HANDELSMAN Liebe Leserinnen und Leser, die Regierung der Bundesrepublik Deutschland [ ] und die Regierung Israels haben entschieden, diplomatische Beziehungen aufzunehmen mit diesen sachlichen Worten beginnt die gemeinsame Erklärung beider Regierungen, wie sie uns vom 12. Mai 1965 vorliegt (Abdruck in hebräischer Sprache in dieser Broschüre). Der sachliche Ton spiegelt die Atmosphäre wider, in der sich gerade einmal 20 Jahre nach dem Ende des schrecklichsten Kapitels der jüdischen Geschichte der mühsame und gerade für die israelische Seite schmerzhafte Annäherungsprozess vollzog. Wenn wir in diesem Jahr den 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern begehen, gedenken wir auch der Befreiung der Konzentrations- und Vernichtungslager vor 70 Jahren. Mit absoluter Sicherheit hat vor 70 Jahren niemand auch nur ahnen können, dass es irgendwann einmal überhaupt Beziehungen geben würde zwischen einem jüdischen und einem deutschen Staat. Niemand hätte ahnen können, dass wir eines Tages das 50. Jubiläum der deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen begehen würden und dass dies Anlass zur Freude sein würde. soll. Wie die vorliegende Broschüre vor Augen führt, sind unsere Beziehungen nicht nur auf der diplomatischen und politischen Ebene hervorragend. Auch auf gesellschaftlicher Ebene sind im Lauf der Jahre viele persönliche Freundschaften zwischen Israelis und Deutschen entstanden. Es gibt einen regen Austausch und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe in unzähligen Bereichen, wie zum Beispiel im Jugendaustausch, im Rahmen von Freiwilligendiensten und von Städtepartnerschaften, in der Wirtschaft, im Sport, in der Wissenschaft und im Bereich Kultur. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen im vor uns liegenden Jubiläumsjahr. Schalom! Yakov Hadas-Handelsman Botschafter des Staates Israel in Deutschland Zwischen der dunkelsten Hölle der Geschichte und den heutigen vertrauensvollen und dynamischen deutsch-israelischen Beziehungen liegt eine fast unglaubliche Entwicklung. Darum werden diese Beziehungen immer einzigartig bleiben. Im Jahr 2015 wollen wir gemeinsam auf unsere Erfolge zurückblicken und gleichzeitig Perspektiven für die Zukunft entwickeln. Dabei bauen wir auf die junge Generation, die im Mittelpunkt dieses Jubiläumsjahres stehen 4

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6 EINLEITUNG Das Jahr 2015 markiert 50 Jahre diplomatischer Beziehungen zwischen dem Staat Israel und der Bundesrepublik Deutschland Beziehungen, die heute als eng, tiefgehend und vieldimensional bezeichnet werden können. Die Beziehungen zu Deutschland sind eine strategische, tragende Säule der israelischen Außenpolitik insgesamt und in seiner Europapolitik im Besonderen. Die Anerkennung der Einzigartigkeit der Beziehungen zwischen den beiden Völkern, doch auch die Stellung Deutschlands in Europa und in der Welt führen dazu, dass Israel der Entwicklung und weiteren Vertiefung dieser Beziehungen viel Aufmerksamkeit schenkt. Im Jahr 2015 jährt sich zudem zum 70. Mal das Ende der schrecklichsten Tragödie der Neuzeit, des Versuches, das jüdische Volk auszulöschen. Viele Menschen versuchen zu verstehen, wie es geschehen konnte, dass vor gerade mal sieben Jahrzehnten eine hochentwickelte Kultur mitten in Europa aus freier Entscheidung der Idee anhing, dass es ihre Bestimmung sei, eine ganze Bevölkerungsgruppe auszulöschen einzig und allein, weil diese ethnisch, religiös und kulturell anders war. Das Nachdenken darüber lässt sie oft ratlos zurück. Doch gerade deshalb ist es notwendig, die Vergangenheit weiter zu studieren und ihre Bedeutung für das heutige Leben zu erfragen, um eine bessere gemeinsame Zukunft gestalten zu können. Heute, nach 50 Jahren diplomatischer Beziehungen, sind Deutschland und Israel enge Partner in allen Bereichen. Gegenseitige Besuche auf höchster politischer Ebene, in den ersten Jahren mit viel Symbolik behaftet, haben sich zu regelmäßigen Austauschen unter vertrauten Partnern entwickelt. Ob in dem Bemühen um einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten oder im Rahmen des deutschen Engagements zur Beilegung des Streits um das iranische Nuklearprogramm die Sicherheit Israels hat für Deutschland stets größte Bedeutung. Auf der Basis der gemeinsamen Werte demokratischer Rechtsstaaten sind Deutschland und Israel entschlossen, gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Aus dem Abgrund der Gräuel des Nationalsozialismus ist einzigartiges Vertrauen, ja echte Freundschaft erwachsen. Israel und Deutschland richten ihren Blick gemeinsam in die Zukunft. DIE ANFÄNGE DER BILATERALEN BEZIEHUNGEN ZWISCHEN ISRAEL UND DEUTSCHLAND Zwar wurden die diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland offiziell im Mai 1965 aufgenommen, doch die Unterzeichnung des Vertrages über die bilateralen Beziehungen war nur der vorläufige Höhepunkt einer mühsamen Annäherung. In den Jahren vor der offiziellen Aufnahme der diplomatischen Beziehungen hatte es im Wesentlichen drei Meilensteine für die bilateralen Beziehungen gegeben. Da war zunächst einmal das Luxemburger Abkommen, das 1952 unterzeichnet wurde, später das Treffen zwischen Ben-Gurion und Adenauer im März 1960 und schließlich der Eichmann-Prozess Aus strategischer Sicht basierte das Streben Israels nach engen Beziehungen mit Deutschland auf der Frage, wie die Stellung des jungen Staates und sein Überleben trotz einer komplizierten geostrategischen Lage, die ständig Gefahr lief, sich weiter zu verschlechtern, gesichert werden könnte. Aus Sicht der Bundesrepublik war die Annäherung an Israel (trotz Drucks von außen) ein wichtiger Schritt in ihrem Bemühen, zu demonstrieren, dass sich das Land von seiner nationalsozialistischen Vergangenheit gelöst und daraus seine Lehren gezogen hatte. Im Laufe der Jahre war es dieser Ansatz, der es Deutschland ermöglichte, sich der internationalen Gemeinschaft anzuschließen und zu der soft power zu werden, als die es heute gesehen wird. Abgesehen von diesen Erwägungen hatte die Bundesrepublik aber auch strategisch-ideologische Gründe für die Unterstützung Israels. Um Beziehungen zu schaffen, die auf Wertschätzung und Vertrauen beruhen, betonte der erste israelische Ministerpräsident David Ben-Gurion wiederholt, dass die Bundesrepublik unter Konrad Adenauer ein anderes Deutschland sei. Ben-Gurion war gegen den Ansatz einer Kollektivschuld. Seiner Ansicht nach hatte die Bundesrepublik aus der Vergangenheit gelernt und die junge Generation stand in keinem Zusammenhang zu den Schrecken der Vergangenheit. Dies wurde von der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit und besonders von Adenauer sehr geschätzt. Adenauer dankte Ben-Gurion ausdrücklich für diese Unterscheidung. 6

7 David Ben-Gurion und Konrad Adenauer in der Bibliothek Ben-Gurions im Kibbutz Sde Boker 1966.

8 DAS LUXEMBURGER ABKOMMEN ( WIEDERGUTMACHUNGSABKOMMEN ) In den Jahren, die der Aufnahme diplomatischer Beziehungen vorausgingen, rief jede Kontaktaufnahme oder Übereinkunft zwischen Deutschland und Israel Proteste in verschiedenen Teilen der israelischen Bevölkerung hervor. Solche Schritte wurden einerseits als Versuch Deutschlands gesehen, sich Vergebung und Absolution zu erkaufen, und andererseits als Versuch des gerade erst gegründeten Staates Israel, seine Existenz auf Kosten des Andenkens an die Ermordeten zu sichern. Der damalige Oppositionsführer und spätere Ministerpräsident Menachem Begin wandte sich entschieden gegen die deutsch-israelischen Gespräche, die letztendlich zur Unterzeichnung des Luxemburger Abkommens führten. Gewalt zwischen Polizei und Demonstrierenden, Steinwürfe auf der einen und Tränengas auf der anderen Seite führten zu einer der gewalttätigsten Demonstrationen in der Geschichte der jungen israelischen Gesellschaft. Faktisch war es eine Analyse der Interessenlage, die die politische Führung des jungen Staates dazu brachte, mit der Bundesrepublik einen Dialog zum Thema Entschädigungszahlungen zu beginnen. Die Einsicht, dass der Kalte Krieg eine Realität geschaffen hatte, in der Westdeutschland für die Interessen des Westens unerlässlich war und daher nicht wegen seiner Verbrechen zum Ausgestoßenen erklärt wurde, führte dazu, dass das Luxemburger Abkommen in Israel als wichtiges Mittel für die Etablierung und Stärkung des jungen Staates angesehen wurde. Auch für die Bundesrepublik war das Abkommen ein Weg zu zeigen, dass ihr daran gelegen war, die Opfer zu entschädigen. Das Luxemburger Abkommen und die Eröffnung einer offiziellen israelischen Vertretung in Köln waren der Beginn eines engen Dialoges zwischen den beiden Staaten, auch ohne offizielle diplomatische Beziehungen. Ging es anfangs ausschließlich um Wiedergutmachungszahlungen, entwickelten sich daraus Wirtschafts- und Handelsabkommen und eine enge Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Sicherheit, auf dem die Bundesrepublik Israel inoffiziell große Unterstützung leistete. Während der Suezkrise widersetzte sich die Bundesrepublik internationalen Forderungen, Israel durch das Einfrieren des Luxemburger Abkommens zu schwächen. Der deutsche Widerstand verdankte sich nicht nur moralischen Erwägungen. Aus westlicher Sicht war die Suezkrise der Beweis, dass Israel eine westliche Front gegen die Ausbreitung des Kommunismus darstellte. So erkannte die Bundesrepublik in Israel einen Verbündeten im ideologischen Kampf des Kalten Krieges. DAS TREFFEN ZWISCHEN BEN-GURION UND ADENAUER Bei seinem historischen Treffen mit Konrad Adenauer im New Yorker Hotel Waldorf Astoria im März 1960 erkannte David Ben-Gurion, dass nach Meinung der Bundesrepublik die Zeit für volle diplomatische Beziehungen noch nicht reif war und erklärte diese daher nicht zum Ziel. Stattdessen bat er den Bundeskanzler um wirtschaftliche Hilfe sowie Unterstützung auf dem Gebiet der Sicherheit, was ab 1961 umgesetzt wurde. Während das Luxemburger Abkommen die Grundlagen für einen politischen Dialog legte, der in dem Treffen zwischen Ben-Gurion und Adenauer seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte, spielte der Eichmann-Prozess eine Rolle sowohl in der Außen- als auch der Innenpolitik Israels und so auch für die Bundesrepublik. DER EICHMANN-PROZESS Aus israelischer Sicht diente der Eichmann-Prozess zwei Zielen: Nach innen ermöglichte es der Prozess, einen innerisraelischen Diskurs über Erinnerung und Heldentum zu führen. Der Prozess hat so zu einer Wende im Verhältnis des Staates und der Gesellschaft zu den Geschichten der Opfer geführt. Die Terminologie, die bis zum Prozess in Gebrauch gewesen war, wurde durch eine andere ersetzt. Der Eichmann-Prozess steht für eine Öffnung der israelischen Gesellschaft für neue Narrative im Zusammenhang mit der Shoah. Nach außen zeigte der Prozess Israel als die Einheit, die die Aufgabe des Richters und Verfolgers jener übernahm, die verbrecherisch gegen das jüdische Volk gehandelt hatten. Bis zum Eichmann-Prozess gab es keine Gerichtsverhandlung, die sich ausschließlich mit dem Völkermord an den Juden beschäftigt hätte. Bei den Nürnberger Prozessen hatte nicht der Völkermord an den Juden im Vordergrund gestanden, sondern die Verbrechen der Nazis überhaupt. Auch für die Bundesrepublik bot der Eichmann-Prozess Gelegenheit, ihr neues Image in der Völkerfamilie unter Beweis zu stellen. Eine Reihe von Ereignissen Anfang der 1960er-Jahre, die das Ansehen des Landes in Eu- 8

9 Die fünf Richter des Obersten Gerichts während des Prozesses gegen Adolf Eichmann im Jahr 1961

10 ropa geschwächt hatten, ließen in Westdeutschland die Befürchtung wachsen, dass der Holocaust weiterhin einen Schatten auf die Versuche werfen würde, sich als neues Deutschland zu präsentieren. Der Eichmann-Prozess barg also sowohl Gelegenheit als auch Risiko. Ein Risiko, weil sich ein Diskurs entwickeln könnte, der für Deutschland schädlich wäre. Eine Gelegenheit bildete er, da man die Diskussion auf Eichmann selbst hätte reduzieren können, um so die Aufmerksamkeit von führenden Personen in der Bundesrepublik und ihrer zweifelhaften Vergangenheit abzulenken. Die Entscheidung Ben-Gurions, den Eichmann-Prozess nicht zu nutzen, um die Bundesrepublik anzugreifen, sicherte ihm langfristig nicht nur die Anerkennung der Bundesregierung, sondern auch eine Fortsetzung der westdeutschen Unterstützung Israels. Dieses vorsichtige Vorgehen beider Seiten trug sicher mit dazu bei, dass 1965 ein Abkommen zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen unterzeichnet werden konnte. Die israelische Absichtserklärung über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Deutschland, darunter die entsprechenden Schreiben von Bundeskanzler Ludwig Erhard und Ministerpräsident Levi Eschkol. 10

11 DIE GEGENWART Die bilateralen Beziehungen finden heute ihren Ausdruck auf vielen Ebenen und Gebieten und umfassen damit große Teile der Gesellschaften beider Staaten. Es existieren politische, wirtschaftliche und kulturelle Abkommen, es gibt öffentliche und pädagogische Aktivitäten neben gemeinsamen Projekten in Wissenschaft und Forschung, auch in Drittländern. ersten Mal eine Abordnung israelischer Parlamentarier im deutschen Bundestag offiziell begrüßt, 1971 erfolgte der Gegenbesuch deutscher Abgeordneter in der Knesset reiste Ministerpräsident Yitzhak Rabin als erster israelischer Regierungschef nach Deutschland besuchte Richard von Weizsäcker als erstes deutsches Staatsoberhaupt Israel, 1987 erfolgte der Gegenbesuch durch Präsident Chaim Herzog. Das gegenseitige Vertrauen zwischen den politischen Handelnden wuchs. Sie sind über Jahrzehnte hin gewachsen und wurden von vielen herausragenden Ereignissen geprägt von Höhen und Tiefen, von Übereinstimmungen und Auseinandersetzungen. Die gemeinsame Vergangenheit der beiden Staaten und das deutsche Gefühl einer historischen Verantwortung führten 2008 zur Rede Angela Merkels über die deutsche Staatsräson, zu der untrennbar das Existenzrecht Israels gehöre, sowie zu der Entscheidung, jährlich Regierungskonsultationen zwischen den beiden Ländern abzuhalten. Aus den Regierungskonsultationen gehen regelmäßig Projekte der verschiedenen Ministerien beider Länder hervor: Sicherheit, Handel, Kultur, Medien und Umweltschutz sind nur einige der Felder, auf denen gemeinsame Projekte verwirklicht werden. Die Regierungskonsultationen sind ein Zeichen für die Stärke der Beziehungen und für die gemeinsame Zukunft beider Völker. Doch immer wieder kam es auf politischer Ebene auch zu Konflikten und Kritik, sei es die problematische deutsche Politik vor dem Hintergrund des arabischen Boykotts 1973 oder ausgedehnte Handelsbeziehungen mit dem Irak Saddam Husseins und dem nach Atomwaffen strebenden Iran der Ajatollahs. Für Diskussionen sorgt auch die seit den 1970er-Jahren in Deutschland immer wieder von politisch Verantwortlichen vorgetragene Kritik zum Nahostkonflikt. Wie eng und tiefgreifend die bilateralen Beziehungen sind, zeigt sich auch und besonders auf jenen Feldern, die im Folgenden dargestellt werden. POLITIK Die zwischenstaatlichen Beziehungen nahmen nach 1965 schnell Gestalt an, und die Zahl der Kontakte auf politischer Ebene stieg: 1969 wurde zum Ministerpräsident Netanyahu und Bundeskanzlerin Merkel bei den Regierungskonsultationen Der deutsch-israelische Dialog auf politischer Ebene ist eng und umfassend. Zu ihm gehören etwa die gemeinsame Bewältigung tagesaktueller Probleme, Abkommen zur Hilfe von Staatsbürgern in verschiedenen Regionen der Erde oder Austauschprogramme für Anwärter im diplomatischen Dienst. In den vergangenen Jahren entwickelten die beiden Staaten eine Kooperation zur Unterstützung von Drittstaaten. Deutschland und Israel beraten sich zu strategischen Themen auf globaler und regionaler Ebene, sie teilen relevante Informationen und stimmen Prozesse auf multilateraler Ebene in verschiedenen internationalen Organisationen untereinander ab. 11

12 Das Amt des israelischen Ministerpräsidenten und das Bundeskanzleramt, die beiden Außenministerien und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben eine gemeinsame Initiative in der Entwicklungszusammenarbeit gestartet. Zustande gekommen sind Projekte in verschiedenen Teilen der Welt, die deutsches und israelisches Know-how zugunsten anderer Staaten vereinen. REGIERUNGSKONSULTATIONEN Im März 2008 trafen sich die Regierungen des Staates Israel und der Bundesrepublik Deutschland in Jerusalem aus Anlass des 60. Jahrestages der Staatsgründung Israels zu den ersten deutsch-israelischen Regierungskonsultationen. Geleitet wurden sie auf deutscher Seite von Bundeskanzlerin Angela Merkel und auf israelischer Seite von Ministerpräsident Ehud Olmert. Die Regierungen beider Länder beschlossen, von nun an einmal im Jahr, abwechselnd in Jerusalem und in Berlin, Konsultationen abzuhalten, um die einzigartigen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland politisch zu festigen und auf ministerialer Fachebene konkrete Kooperationen zu entwickeln. Beide Seiten erklärten damit ihren Willen, die politischen, kulturellen, wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Beziehungen in Form einer Partnerschaft zwischen demokratischen und pluralistischen Staaten zu stärken und zu intensivieren. Die Konsultationen umfassen bilaterale Gespräche zwischen den Teilnehmern, eine gemeinsame Kabinettssitzung und ein gemeinsames Essen. Ergänzt werden sie durch Foren in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Umwelt, in deren Rahmen Spitzenvertreter beider Länder konkrete Möglichkeiten der Zusammenarbeit in diesen Bereichen erörtern. Für Deutschland ist Israel das erste außereuropäische Land, mit dem regelmäßig Regierungskonsultationen stattfinden. In das Gästebuch der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem schrieb die Bundeskanzlerin damals: Im Bewusstsein der Verantwortung Deutschlands für die Shoah unterstreicht die Bundesregierung mit den ersten deutsch-israelischen Regierungskonsultationen ihre Entschlossenheit zur gemeinsamen Gestaltung der Zukunft. Von den zahlreichen Einzelabkommen der bislang fünf Treffen seien hier beispielhaft einige genannt, die die Vielfalt der Themen und Abkommen illustrieren sollen: Bei den ersten Regierungskonsultationen beschlossen die beiden Außenministerien, die Zusammenarbeit zwischen den Diplomaten beider Länder zu intensivieren und ein jährliches Sommerseminar für Diplomaten ins Leben zu rufen. Außerdem wurde das Deutsch-Israelische Zukunftsforum begründet. Diese gemeinsame Stiftung hat sich den Aufbau eines Multiplikatoren-Netzwerks junger Menschen aus beiden Ländern zum Ziel gesetzt und fördert innovative, zukunftsorientierte Projekte aus Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Bei den zweiten Konsultationen im Januar 2010 standen vor allen Dingen sicherheitspolitische und entwicklungs- und umweltpolitische Fragen im Mittelpunkt. Einer von vielen Beschlüssen der dritten Konsultationen im Januar 2011 war, in den Bereichen der inneren Sicherheit und der Terrorbekämpfung sowie in Notstandssituationen und bei Naturkatastrophen noch enger zusammenzuarbeiten. Im Bereich Kultur erklärten beide Seiten ihre Bereitschaft, künftige Projekte zur Erhaltung der persönlichen Archive jüdischer Intellektueller deutscher Herkunft und jüdischer Gemeinden in Deutschland in Betracht zu ziehen. Um allgemeinen Zugang zu diesem Schatz an Primärquellen zu ermöglichen, hat die Israelische Nationalbibliothek eine Initiative zur Digitalisierung und Bereitstellung eines weltweiten kostenfreien Zugangs zu diesem lebendigen kulturellen, wissenschaftlichen und literarischen Erbe der jüdischen Gemeinden in Deutschland entwickelt. Schwerpunkte der vierten Konsultationen, die im Dezember 2012 in Berlin stattfanden, waren die industrielle Forschung und die Entwicklung sowie der Startup-Sektor, Forschungszusammenarbeit, Informationstechnologie und Elektromobilität. Wie bei allen Konsultationen wurde auch den Bereichen Bildung und Jugendaustausch viel Raum gegeben, etwa der Arbeit der seit 1985 bestehenden Deutsch-Israelischen Schulbuchkommission. Nahezu alle Minister der Bundesregierung fuhren zuletzt zu den fünften Regierungskonsultationen im Februar 2014 nach Jerusalem, die im Licht des bevorstehenden Jubiläums 2015 standen. Das Spektrum der besprochenen Themen, die in der gemeinsamen Erklärung benannt werden, war entsprechend breit, und reichte von Wirtschaft, Verteidigung, Energie, Umweltschutz, Landwirtschaft, Verkehr, Forschung, Sport, Kultur bis hin zu Gesundheit. Auch auf konsularischer Ebene wollen beide Seiten noch enger kooperieren: Israelische Staatsangehörige können sich zukünftig in Drittstaaten, in denen Israel über keine diplomatische Vertretung verfügt, an die deutschen Kontaktstellen vor Ort wenden. Zudem beschlossen die Regie- 12

13 rungen, ein Working-Holiday-Programm ins Leben zu rufen. Dank dieses neuen Programms können sich junge Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren länger im jeweils anderen Staat aufhalten und dort für ihren Lebensunterhalt arbeiten. DEUTSCH-ISRAELISCHE AFRIKA-INITIATIVE Ein weiterer Schwerpunkt der Regierungskonsultationen bestand im Ausbau der deutsch-israelischen Afrika-Initiative. Bereits 2012 wurde diese gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Israels Entwicklungshilfeorganisation MASHAV auf den Weg gebracht. Heute wird sie in drei Ländern Kenia, Äthiopien und Ghana in Umweltschutz- und Landwirtschaftsprojekten umgesetzt. Neu hinzukommen sollen nun Projekte in Burkina Faso, Burundi und Kamerun. Dabei geht es unter anderem um die Bekämpfung der Folgen des Klimawandels, wie der Austrocknung von Böden, unter denen insbesondere die ländliche Bevölkerung leidet. DREI BEISPIELE FÜR TRILATERALE INITIATIVEN Kenia, Israel und Deutschland kämpfen gemeinsam für die Rettung des Viktoriasees Am 16. August 2012 wurde eine trilaterale Kooperation zwischen Israel, Kenia und Deutschland ins Leben gerufen. Das Projekt zielt darauf ab, den Viktoriasee vor Überfischung und Verschmutzung zu schützen. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) und MASHAV bilden Fischer des Viktoriasees in Aufzucht, Produktion und Vermarktung von Tilapia aus, einer zunehmend nachgefragten Speisefisch-Gattung afrikanischer Buntbarsche. Der See ist in ökologischer Hinsicht in einem derart kritischen Zustand, dass er als Lebensgrundlage der Bewohner und Fischerfamilien rund um den See bedroht ist. Die wilden Fischbestände müssen geschützt und die Fischzucht muss optimiert werden. Außerdem muss den Menschen eine alternative und nachhaltigere Einnahmequelle geboten werden. Israel und Deutschland fördern die Zitrusindustrie in Ghana MASHAV und GIZ haben Workshops für Zitrusbauern sowie Mitarbeiter des ghanaischen Ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (MoFA) organisiert. Es handelt sich dabei um die Umsetzung einer trilateralen Kooperation aus dem Jahr 2010 zwischen MoFA, GIZ und MASHAV zur Unterstützung der Forschung und Entwicklung sowie der Produktion von Zitrusfrüchten im Hinblick auf die Förderung einer Zitrusfrüchte-Industrie in Ghana. Anbaueffizienz, Krankheitsprävention und Vertriebsmanagement sind die Themen entsprechender Fortbildungskurse. Die ersten Workshops fanden in Cape Coast, der Ashanti Region und der Brong Ahafo Region statt, weitere sollen folgen. Deutschland und Israel gemeinsam gegen den Wassermangel in Äthiopien Eine neue Erfolgsgeschichte verspricht auch die trilaterale Zusammenarbeit zwischen der äthiopischen Regierung, MASHAV und dem deutschen Bundesumweltministerium (BMUB) zu werden. Experten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und äthiopische landwirtschaftliche Fachkräfte arbeiten seit 2009 gemeinsam in Äthiopien daran, die israelischen Bewässerungstechniken mit den bestehenden deutschen Installationen der GIZ vor Ort zu kombinieren. Im Rahmen eines trilateralen deutsch-israelisch-ghanaischen Programms unterrichten israelische Experten ghanaische Zitrusbauern. Diese drei Beispiele zeigen eine inzwischen fest etablierte Form der trilateralen Kooperation zwischen Deutschland und Israel. Sie führt zu neuen Konstellationen in den internationalen Beziehungen und kann als ausgesprochen nachhaltige, zukunftsorientierte deutsch-israelische Initiative gesehen werden. 13

14 SICHERHEIT UND MILITÄR Abgesehen von ihrer moralischen Bedeutung beruht die militärische Zusammenarbeit zwischen Israel und Deutschland auch auf der Erkenntnis, dass jede Seite der jeweils anderen etwas anzubieten hat. Auf dem Feld der Sicherheit kooperieren die beiden Länder auf verschiedenen Ebenen eng in den Verteidigungsministerien, den Führungsebenen der Streitkräfte und den Teilstreitkräften. Die Kooperation findet sowohl in Israel als auch in Deutschland statt. Für beide Seiten gilt die militärische Zusammenarbeit als wegweisend, auch gegenüber anderen Staaten. Sie umfasst unter anderem Konsultationen, gemeinsame Manöver und wechselseitige Offiziers besuche auf Leitungs- und mittlerer Ebene. Die Erfahrung, die beide Staaten einbringen, ist die Basis für ein wechselseitiges Lernen, beginnend beim Kampf zur See, in der Luft und zu Land, über Übungen zur Notfallmedizin bis hin zu gemeinsamen Gedenkveranstaltungen. Jährlich besucht eine Dele gation der Zeugen in Uniform Deutschland, an der mehr als 100 israelische Offiziere und Offizierinnen teilnehmen, die den Opfern der Shoah die Ehre erweisen. Im Laufe ihres Besuchs treffen die Delegationsmitglieder auch Offiziere und Offizierinnen der Bundeswehr. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, Staatspräsident Reuven Rivlin und Verteidigungsminister Moshe Yaalon begrüßen in einer Zeremonie das U-Boot INS Tanin, das in Deutschland für die israelische Marine gebaut wurde. WIRTSCHAFT Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Israel haben sich in den vergangenen 50 Jahren dynamisch entwickelt. Im Jahr 1960 betrug das deutsch-israelische Handelsvolumen gerade einmal 100 Millionen US-Dollar lag es bereits bei rund 4,4 Milliarden US-Dollar und wuchs bis 2013 auf gut 7,4 Milliarden an. Damit ist Deutschland nach den USA und China Israels drittwichtigster Partner; umgekehrt liegt Israel auf Platz zwei der wichtigsten deutschen Handelspartner im Nahen und Mittleren Osten. Ein enges Netzwerk von Kontakten verbindet die Akteure auf beiden Seiten. Engagierte bilaterale Handelskammern in Tel Aviv und Frankfurt am Main unterstützen seit 1968 interessierte Unternehmen und fördern Handel und Investitionen aktiv. Das Freihandelsabkommen zwischen Israel und der Europäischen Union (EU) erleichtert seit 1995 auch die gegenseitigen Wirtschaftsbeziehungen. Die bilaterale Wirtschaftszusammenarbeit ist regelmäßig zudem einer der Schwerpunkte der jährlichen deutsch-israelischen Regierungskonsultationen. Das jüngste Beispiel für die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen: Erst im August 2014 wurde die Neuauflage des deutsch-israelischen Doppelbesteuerungsabkommens unterzeichnet, das am 1. Januar 2015 in Kraft trat. Wer heute gänzlich selbstverständlich über Synergie-Effekte zwischen den Hightech-Startup-Szenen in Tel Aviv und Berlin spricht, übersieht allerdings, wie zaghaft und sensibel die Anfänge waren. Als wenige Jahre nach der Shoah und dem Ende des Zweiten Weltkriegs deutsche Firmen erstmals im neu gegründeten Staat Israel auftraten, war vielen Menschen in Israel die Vergangenheit noch zu nah: Sie mieden die Produkte aus Deutschland. Die erste deutsche Wirtschaftsaktivität stand häufig in Zusammenhang mit dem Luxemburger Abkommen von 1952, in dem Deutschland dem jungen Staat Israel Entschädigungsleistungen zusicherte. Zu diesen Leistungen gehörten auch Investitionsgüter und Maschinen. So gesehen waren es Ingenieure und Mechaniker, die zur Montage und Wartung nach Israel kamen, mit denen sich erste persönliche Wirtschaftskontakte ergaben. Als Felix Burian, ein Holocaust-Überlebender aus Wien, 1960 die erste Volkswagen-Werkstatt in Israel eröffnete, hatte dies noch den Charakter einer Pioniertat. Heute genießt das deutsche Qualitätssiegel Made in Germany in Israel einen hervorragenden Ruf. Deutsche Unternehmen sind bei der Vergabe von Infrastrukturprojekten gut aufgestellt und geschätzte Partner: Siemens, SAP, Volks- 14

15 15 Israel präsentiert sich auf der Ernährungsmesse Anuga 2013 nur eine von vielen Messen in Deutschland, bei denen israelische Anbieter vertreten sind.

16 wagen, Deutsche Telekom, Bayer, Merck und Henkel haben in den vergangenen Jahren mehr als 100 Millionen Euro in Israel investiert. Auch in Forschungs- und Entwicklungsvorhaben kooperieren beide Staaten mit zunehmendem Erfolg. Deutschland liefert als führende Exportnation vor allem Maschinen und Anlagen sowie Fahrzeuge, Metalle und Metallerzeugnisse nach Israel. Interessanterweise handeln beide Länder auf dem Weltmarkt mit Waren aus den gleichen Produktgruppen: Chemieerzeugnisse, Medikamente, elektrische und elektronische Produkte sowie optische Instrumente. Wachstumsstark präsentieren sich auch die Biotech- und Cleantech-Branche sowie der IT- und Telekommunikationssektor. Auch das Interesse israelischer Firmen an deutschen Unternehmen und dem attraktiven deutschen Markt nimmt deutlich zu erwarb der weltgrößte Generikahersteller Teva den deutschen Konkurrenten Ratiopharm und zahlte dafür 3,6 Milliarden Euro; 2012 übernahm der Wäschehersteller Delta Galil das deutsche Traditionsunternehmen Schiesser. Beeindruckend ist der Kooperationsgeist im IT-Sektor: Während israelische Gründer sich Unterstützung durch deutsche Business Angels, Venture-Capital-Firmen oder Corporate-Venture-Capital-Gesellschaften erhoffen, setzen deutsche Firmen auf die Vielfalt und den kreativen Erfindungsgeist israelischer IT-Fachkräfte. So nennen die Telekom Innovation Laboratories (T-Labs), der zentrale Forschungs- und Innovationsbereich der Deutschen Telekom, genau diese Qualitäten als Grund für ihr Engagement in Israel. Bereits seit 2006 kooperiert T-Labs erfolgreich mit der Ben-Gurion-Universität in Beer Sheva. Seit 2013 schaffen die Partner mit dem Advanced Technology Park am Standort in der Negev-Wüste die Voraussetzungen dafür, die Forschungsschwerpunkte der Universität noch stärker mit den Vorhaben der ansässigen Unternehmen zu verbinden. Auch SAP, der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware mit Hauptsitz in Walldorf, forscht intensiv in Israel das SAP Labs Israel Ltd. in Ra anana ist eines der weltweit größten des Konzerns. Israel und Deutschland sind sich einig in dem Ziel, Kooperationen auch zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen zu verbessern und zu stärken. Investitionen und gemeinsame Projekte sind in den Bereichen Energieeffizienz, Umwelttechnologie und Biowissenschaften geplant. Dabei sollen auch Forschung und Entwicklung nicht zu kurz kommen: Verschiedene Abkommen regeln diese bedeutenden Investitionen in die Zukunft, zu denen auch die Berufsausbildung gehört. WISSENSCHAFT Die deutsch-israelische Wissenschafts- und Forschungskooperation gilt als wichtiger Wegbereiter der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel: Schon 1959 lud das Weizmann-Institut für Wissenschaften in Rehovot eine deutsche Delegation der Max-Planck-Gesellschaft nach Israel ein. Diese Kontakte führten später zu den Programmen der Minerva-Stiftung bis heute ein Herzstück der deutsch-israelischen Wissenschafts- und Forschungszusammenarbeit. Beiden Seiten war es dabei von Anfang an wichtig, gemeinsame Forschung auf höchstem Niveau zu ermöglichen und zugleich enge persönliche und institutionelle Freundschaften und Verbindungen zu knüpfen. Im Jubiläumsjahr 2015 begehen deutsche und israelische Wissenschaftseinrichtungen ihre vielfältigen, langjährigen und freundschaftlichen Beziehungen; sie sind sich ihrer Pionierrolle bei der Anbahnung der deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen durchaus bewusst. Und sie sind es auch, die die Wissenschaftsbeziehungen bis heute sehr lebendig halten: Alle Universitäten und ein großer Teil der Colleges in Israel haben Kooperationsabkommen mit deutschen Hochschulen geschlossen und forschen gemeinsam. Für das gegenseitige Verständnis besonders wertvoll ist der rege Austausch von Dozenten und Studierenden. Es kommt nicht selten vor, dass man im Weizmann-Institut in Rehovot Deutsch oder an der Humboldt-Universität in Berlin Hebräisch hört. An vielen israelischen Universitäten gibt es inzwischen Einrichtungen mit Deutschland-Bezug. Besonders spannend ist der German Cluster an der Hebräischen Universität Jerusalem: Hier befinden sich der Stiftungsfonds Martin-Buber Gesellschaft, das Center for German Studies, das Franz Rosenzweig Minerva Research Center for German-Jewish Literature and Cultural History und das Koebner Center for German History. Das Minerva Center for Human Rights und das Minerva Institute for German History haben ihre Adresse an der Universität von Tel Aviv. Die Universität Haifa ist Sitz des Bucerius Institute for Contemporary German History and Society und des Haifa Center for German and European Studies. Die Ben-Gurion-Universität in Beer Sheva bietet gemeinsam mit der Universität Heidelberg einen Master-Studiengang Modernes jüdisches Leben und Kultur an. Die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung flankieren Programme der seit 1973 bestehenden interministeriellen Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und seiner israelischen 16

17 Die ehemalige Bildungsministern Annette Schavan eröffnet im Juni 2011 das Erste Deutsch-Israelische Forum zur Forschungskooperation. Vorne: Israels Bildungsminister Prof. Daniel Hershkovitz Partnerministerien, dem israelischen Wissenschaftsministerium und dem Wirtschaftsministerium. Zu den wichtigsten gemeinsamen Forschungsthemen gehören Wassertechnologie, Meeresforschung, Biotechnologie und die zivile Sicherheitsforschung. Besondere Bedeutung haben neben den Programmen der Minerva-Stiftung die Deutsch-Israelische Stiftung für wissenschaftliche For schung und Entwicklung und die Deutsch-Israelische Projektkooperation sowie der Stiftungsfonds Martin-Buber- Gesellschaft. Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit fördern die Zusammenarbeit mit israelischen Partnern. Bei den Regierungskonsultationen 2014 in Jerusalem betonten beide Regierungen die Bedeutung gemeinsamer Forschung und unterzeichneten eine Gemeinsame Erklärung für eine verstärkte Zusammenarbeit in Wissenschaft, Forschung und Technologie. Neben den Programmen des Bildungsministeriums sind eine Reihe staatlich geförderter Organisationen wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Alexander-von-Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und politische und private Stiftungen an der Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit beteiligt eröffnete das Informationszentrum des DAAD in Tel Aviv DAAD-Dozenten und -Lektoren arbeiten in Jerusalem, Haifa und Beer Sheva. In einem weiteren Projekt möchte die Humboldt-Stiftung mit dem German-Israeli Frontiers of Humanities-Program deutschen und israelischen Nachwuchswissenschaftlern aus den Geisteswissenschaften neue Möglichkeiten der gemeinsamen Forschung bieten. Mit ihrem israelischen Partner, der Israel Academy of Sciences and Humanities, hat die Stiftung vereinbart, jedes Jahr zu einem dreitägigen Symposium mit je 25 deutschen und israelischen Geisteswissenschaftlern einzuladen. Die Humboldt-Stiftung vergibt Forschungsstipendien für israelische Wissenschaftler in Deutschland; das Feodor Lynen-Forschungsstipendium ermöglicht Aufenthalte deutscher Wissenschaftler in Israel. 17

18 Deutsche und israelische Forscher arbeiten auch gemeinsam an der Lösung drängender Zukunftsfragen. Dazu gehört die Erforschung neurodegenerativer Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer, Krebsforschung, epidemiologische Forschung zu Malaria oder die Erforschung alternativer Energieformen. Seit März 2014 arbeiten Deutsche und Israelis auch gemeinsam in der Neuropsychiatrie und der neurogenetischen Verhaltensforschung am Max Planck Weizmann Laboratory for Experimental Neuropsychiatry and Behavioral Neurogenetics in Rehovot. Die Teilnahme Israels an dem neuen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 der Europäischen Union ist ein weiterer wichtiger Meilenstein zur Fortsetzung dieser einmaligen Erfolgsgeschichte. Fast an der Hälfte aller israelisch-europäischen Wissenschaftskooperationsprojekte sind deutsche Einrichtungen beteiligt. Wichtige deutsche Partner sind dabei die Institute der Fraunhofer- und der Max-Planck-Gesellschaft, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und das Forschungszentrum Jülich. Die Teilnahme Israels an Horizont 2020 stärkt die deutsch-israelische Zusammenarbeit durch europäische Impulse und sichert so die Zukunft der strategischen Wissenschaftspartnerschaft beider Länder. KULTUR Ob Literatur oder Tanz, Musik oder Theater der Kulturaustausch zwischen Israel und Deutschland hat auf vielen Ebenen Förderer. In Israel sind das die Deutsche Botschaft und das Goethe-Institut, in Deutschland die israelische Botschaft in Berlin und das israelische Generalkonsulat in München. Außerdem unterhalten der DAAD und das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) Künstlerprogramme in Israel. Auch die deutschen politischen Stiftungen mit ihren großen Bildungsangeboten sowie die evangelische und die katholische Kirche und weitere kirchlich getragene Institutionen sind aktiv. Zusätzlich engagieren sich die deutschen Länder, Landkreise und Kommunen für den Kulturaustausch, daneben viele der großen Stiftungen als zivilgesellschaftliche Förderer. Die Botschaft des Staates Israel in Deutschland fördert jährlich mehr als 100 Kulturevents in ganz Deutschland, vom Mainstream bis zum Fringe-Theater. Ob Literatur, Film, Tanz oder Musik die Säle sind voll und die unzähligen positiven Besprechungen sowie die Nachfrage nach israelischer Kultur sind ein zusätzlicher Beweis für die Stärke der Beziehungen und das große Interesse der deutschen Öffentlichkeit an israelischer Kultur in Deutschland. Israelische Filme sind auf allen wichtigen deutschen Festivals vertreten, so etwa die hochgelobten und preisgekrönten Filme Beaufort und Ajami. Große Musikevents präsentieren Israel als Gastland, und die Bandbreite reicht dabei von Jazz über Klassik bis hin zur Weltmusik. Israelische Schriftstellerinnen und Schriftsteller sind regelmäßig auf den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig zu Gast. Auch auf den Bestsellerlisten sind ihre Werke oft vertreten, zumal viele israelische Neuerscheinungen ins Deutsche übersetzt werden. Ab 2015 wird zudem von den Kultusministerien beider Länder ein deutscher und israelischer Übersetzerpreis ausgelobt. Der israelische Tanz, seien es die großen Kompanien wie Bat Sheva und die Kibbuz Dance Company oder Solotänzer und -tänzerinnen, ist in Deutschland ebenfalls sehr erfolgreich. 18

19 19 Rabattcoupon für den Film Emil und die Detektive aus dem Jahr Hebräisch war häufig die erste Fremdsprache, in die Erich Kästners Kinderbücher übersetzt wurden.

20 ZIVILGESELLSCHAFT Der 12. Mai 1965 markiert ein historisches Datum in der Geschichte zwischen Deutschland und Israel: Der Staat Israel und die Bundesrepublik Deutschland nahmen an diesem Tag diplomatische Beziehungen auf. Geebnet haben den Weg auf beiden Seiten ganz maßgeblich die Zivilgesellschaften: Sie bauten die wichtigen Brücken zwischen den Menschen in beiden Ländern wieder auf besonders in Wissenschaft, Kultur, Sport, mit den Freiwilligen diensten und den heute über 100 Städtepartnerschaften. Über die Jahre wurden immer mehr Partnerorganisationen gegründet, Abkommen und Kooperationen auf allen Feldern vereinbart. Es ist bezeichnend, dass auch die fürchterlichen Ereignisse während der Olympischen Spiele von München 1972, bei denen elf Mitglieder der israelischen Mannschaft durch einen Terror anschlag ums Leben kamen, die erstarkenden Bande nicht zerstört haben. SCHUL- UND JUGENDAUSTAUSCH Der Schüler- und Jugendaustausch zwischen Deutschland und Israel ist einer der wichtigsten Wege der Völkerverständigung. Bereits 1955, zehn Jahre vor der Aufnahme diplomatischer Beziehungen, reiste die erste deutsche Jugendgruppe nach Israel. Am 1. Januar 1975 traten die Gemeinsamen Bestimmungen für die Durchführung und Förderung des deutsch-israelischen Jugendaustausches in Kraft. Seit Beginn des Austauschs in den 1950er-Jahren beteiligten sich bisher rund deutsche und israelische Jugendliche an Schul- und Jugendaustauschprogrammen sowie Freiwilligendiensten. Der Israelische Rat für Jugendaustausch, der Pädagogische Austauschdienst und ConAct, das 2001 gegründete Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch in Deutschland, unterstützen viele Hundert Jugendaustauschprojekte im Jahr. Etwa 7000 israelische und deutsche Jugendliche kommen so jährlich mit dem jeweils anderen Land in Berührung. An den Programmen sind alle Bevölkerungsgruppen in beiden Ländern beteiligt Menschen arabischer und jüdischer Herkunft aus Israel sowie Deutsche mit und ohne Migrationshintergrund. Die verschiedenen Gruppen diskutieren über Vergangenheit und Gegenwart und werden sich der gesellschaftlichen Vielfältigkeit in beiden Ländern und der damit einhergehenden Herausforderungen bewusst. Schulprojekte bringen außerdem Jugendliche aus beiden Ländern zu Themen wie Umweltschutz und technologischen Herausforderungen zusammen. In den vergangenen 50 Jahren hat die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste Hunderte deutscher Freiwilliger zu einem Freiwilligenjahr nach Israel gebracht, in dessen Verlauf sie das Land durch die Arbeit mit Holocaust-Überlebenden und in vielen anderen Projekten wie Gedenkstätten und Einrichtungen für behinderte Menschen oder sozial benachteiligte Kinder kennenlernen. Ähnliche Freiwilligendienste bieten auch andere Träger an vor Abschaffung der Wehrpflicht oft im Rahmen des Anderen Dienstes im Ausland. Junge Menschen für die Pflege der einzigartigen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel zu gewinnen diesem Ziel widmet sich das 2007 gegründete Deutsch-Israelische Zukunftsforum. Die Idee für die gemeinsame Stiftung hatten die Staatspräsidenten beider Länder im Jahr 2005 anlässlich des 40. Jahrestags der deutsch-israelischen Beziehungen. Das Zukunftsforum fördert innovative, nachhaltige und zukunftsorientierte Projekte von Schülern, Jugendlichen und Fachkräften aus Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien und legt damit auch eine stabile Basis für die zukünftigen deutsch-israelischen Beziehungen. Auch die zwischen deutschen und israelischen Städten bzw. Landkreisen bestehenden über 100 Partnerschaften bilden einen stabilen Rahmen für Jugendbegegnungen. Im Februar 2000 hat Bundespräsident Johannes Rau ein Stipendienprogramm für junge Deutsche und Israelis ins Leben gerufen, die sich gemeinsam mit der Vergangenheit auseinandersetzen und eine gemeinsame Zukunft suchen sollten. In den vergangenen 15 Jahren ist eine Auswahl besonders begabter und engagierter israelischer Oberschüler zu einem zweiwöchigen Aufenthalt nach Deutschland gereist, die als neue Deutschland-Botschafter nach Israel zurückkehren und in ihrem Heimatland ein aktuelles Deutschlandbild vermitteln. Über den Jugendaustausch hinaus existiert der interreligiöse jüdisch-christliche Dialog. Delegationen von Geistlichen und Theologen besuchen Israel und lernen den Staat durch den unmittelbaren Kontakt mit der Vergangenheit, der Gesellschaft und der lokalen Kultur kennen. 20

21 21 Eine Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste mit einer Bewohnerin des Dori Korn Elternheims in Haifa.

22 SPORT Der Sport ist ein fester Bestandteil der deutsch-israelischen Beziehungen. Es gibt einen konstanten und dynamischen Austausch von Sportlerinnen und Sportlern aus beiden Ländern auf allen Ebenen und in allen Altersklassen, zwischen Gruppen und Vereinen vom Spitzen- und Leistungssport bis hin zum Breitensport. Bereits Jahre bevor 1965 offizielle diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Deutschland aufgenommen wurden, gab es auf der sportlichen Ebene zahlreiche Begegnungen zwischen Israelis und Deutschen. Im Anfangsstadium der Beziehungen spielte der Sport als verbindender Faktor eine wichtige Rolle, der Brücken gebaut und die Menschen aus beiden Ländern spielerisch zusammengebracht hat. Heute ist es schon fast selbstverständlich, dass israelische Fußballer, Volleyballer, Handballer und Basketballer bei deutschen Vereinen spielen. Die Fußball-Bundesliga spielt in den TV-Sportkanälen in Israel eine wichtige Rolle, und manche Bundesligavereine haben Fanclubs in Israel. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 haben auch israelische Fans mit der deutschen Mannschaft mitgefiebert. Dem deutsch-israelischen Jugendaustausch im Sport kam von Beginn an eine unschätzbar wertvolle Rolle zu. Einer der Vorreiter war die Landessportjugend Nordrhein-Westfalen, die 1962 eine erste eigenständige Fahrt nach Israel organisierte. Auch die erste Israelfahrt einer Studierendengruppe der Deutschen Sporthochschule Köln im Jahre 1963 erwies sich als bahnbrechend: Danach verstärkten sich die Kontakte zum israelischen Partner, dem Wingate Institute for Physical Education and Sports bei Netan ya. Dies führte 1971 zum Abschluss eines offiziellen Austauschprogramms zwischen den beiden Hochschulen. Auch der Fußballverein Borussia Mönchengladbach, der seit 1969 enge und vielfältige Beziehungen zu Israel unterhält, hat eine Vorreiterrolle inne. Das erste Freundschaftsfußballspiel einer deutschen Mannschaft, der Fohlenelf von Borussia Mönchengladbach, gegen die israelische Nationalmannschaft fand 1970 in Tel Aviv statt. Angesichts der Bilanz von inzwischen 27 Spielen des Vereins gegen israelische Mannschaften und der vorbehaltlosen Begeisterung, die die deutschen Sportler schon bei einem Freundschaftsspiel im Jahr 1970 in Israel auslösten, fällt es leicht, den Fußball als Brücke der Verständigung zu bezeichnen zeichnete die Israelstiftung den Verein 22 Spielerinnen von Turbine Potsdam besichtigen im Rahmen ihrer Trainings- und Bildungsreise nach Israel die Altstadt von Jaffa.

23 für sein langjähriges, nachhaltiges und über den Sport hinaus wirkendes Engagement zur Völkerverständigung und Versöhnung zwischen Israel und Deutschland mit dem Zukunftspreis aus. KOMMUNALE KOOPERATION Zwischen Israel und Deutschland bestehen über 100 Kooperationsabkommen auf kommunaler Ebene. Dies sind einerseits klassische Städtepartnerschaften, andererseits aber auch Kooperationen zu bestimmten Themen. Allein im Jahr 2012 kamen drei neue solcher Abkommen hinzu. Die Kooperation auf kommunaler Ebene findet ihren Ausdruck in gemeinsamen Konferenzen zur Diskussion gemeinsamer kommunaler Herausforderungen etwa im Naturschutz, in der Ausbildung und im Handel war Israel Gast geber einer Konferenz, an der 50 Vertreter deutscher Kommunen teilnahmen. Anlässlich des 50. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen wird Deutschland Gastgeber der nächsten Konferenz dieser Art sein. Über diese Konferenzen hinaus tragen die weitgreifenden Beziehungen auf kommunaler Ebene zur Verstärkung des Dialoges zwischen den beiden Völkern bei: Delegationen von Vertretern der Städte und Gemeinden besuchen ihre Amtskollegen im jeweils anderen Land. Jugendliche lernen einander kennen und kulturelle Austauschprogramme bringen die Bürger beider Staaten einander näher. TOURISMUS Aus Sicht der israelischen Touristen ist Deutschland eines der wichtigsten Ziele in Europa, lediglich Griechenland, Italien und Frankreich sind als Reiseziele noch beliebter. Diese Tatsache hängt vor allem mit der Verbesserung des deutschen Images in der israelischen Öffentlichkeit zusammen. In der israelischen Gesellschaft gibt es bis heute Menschen, die sich weigern, Deutschland zu besuchen oder die deutsche Produkte boykottieren. Doch bei Umfragen, die in den vergangenen Jahren durchgeführt wurden, ist der Wandel deutlich sichtbar. Die meisten Israelis schätzen die Art, wie Deutschland mit seiner Vergangenheit umgeht, und immer mehr Israelis lernen Deutsch an den Goethe-Instituten in Israel. Die deutschen Touristen in Israel befinden sich zahlenmäßig auf dem fünften Platz aller Länder haben mehr als Deutsche das Heilige 23 Die Negev-Wüste ist eines der beliebtesten Ziele bei Israel-Besuchern.

24 Land besucht. Hier sind alle Gruppen vertreten, die Interessen reichen vom Strandurlaub über Pilgerreisen bis hin zu schwul-lesbischen Partywochenenden. SPRACHE Derzeit etabliert sich Deutsch als eine weitere Fremdsprache in Israel. Die historisch begründeten Vorbehalte gegenüber der deutschen Sprache sind im Alltag nur noch selten wahrnehmbar zu diesem Ergebnis kam das Symposium Deutsch in Israel der Gesellschaft für deutsche Sprache im Januar 2012 in Tel Aviv. Tatsächlich werden die Deutschkurse am Goethe-Institut Israel immer beliebter, so dass die Kapazitäten nahezu ausgeschöpft sind. Im Rahmen seiner Bildungskooperation Deutsch organisiert das Goethe-Institut Israel zudem Fortbildungen für Deutschlehrende aller israelischen Bildungseinrichtungen. Außerdem führt es Kampagnen und Wettbewerbe zur Stärkung der deutschen Sprache durch. In den Lehrplänen israelischer Schulen ist Deutsch als Schulfach bisher nicht verankert. Im Rahmen der Initiative Schulen: Partner der Zukunft (PASCH) des Auswärtigen Amtes wird es zwischenzeitlich an fünf jüdischen und arabischen Schulen in Israel unterrichtet. Seit Herbst 2014 können darüber hinaus Absolventen der Rabin-Oberschule in Eilat erstmals das Deutsche Sprachdiplom der Stufe I (Niveau B1) erwerben. Ebenfalls seit Herbst 2014 ist Deutsch an vier Pilotschulen im Raum Tel Aviv neben Englisch, Französisch, Russisch und Arabisch ein Wahlpflichtfach. Das Pilotprojekt betreut die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA); es geht auf eine gemeinsame Initiative der am Netzwerk Deutsch beteiligten Mittlerorganisationen und des israelischen Bildungsministeriums zurück. LIFESTYLE In den letzten Jahren sind zu den eher traditionellen Themen der israelisch-deutschen Beziehungen zahlreiche bunte und leichte Facetten hinzugekommen, die für regen Austausch sorgen. 24 Models präsentieren Haute Couture der israelischen Designerin Efrat Kalig bei Potsdam Now im Rahmen der Berlin Fashion Week.

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