Foto und Grafik. Arbeitsheft für den Informatikunterricht. Fotos, Pixel und Vektoren sowie Bildbearbeitung am PC. Name. ... Klasse ...

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1 Foto und Grafik Arbeitsheft für den Informatikunterricht Fotos, Pixel und Vektoren sowie Bildbearbeitung am PC Name... Klasse... Ausgabe 2011 Redaktion N. Braun, Fachlehrer ICT & Medien Internet: 1

2 1. Fotografieren Die richtige Kamerahaltung Welche Kamerahaltung ermöglicht die schärferen Bilder? Beide Hände Einhändig Aufgestützt Um die Verwacklungsgefahr und die daraus entstehende Unschärfe beim Auslösen zu minimieren, ist die richtige Haltung der Kamera nicht zu unterschätzen. Mit beiden Händen halten wir die Kamera, legen die Ellbogen am Körper an und spreizen die Beine leicht für einen guten Stand. Eventuell zusätzlich nicht atmen klick! Die Fotokamera Bezeichne die Elemente einer Fotokamera: Die richtige Einstellung Stelle die Kamera auf Automatik und achte vor allem darauf, was Du aufnimmst. Bei Personen frage, ob sie mit dem Fotografieren einverstanden sind. 2

3 2. Digitale Bilder bearbeiten Die Fotokamera erzeugt Pixelbilder. Was ist das? Pixelbilder Es besteht aus kleinen quadratischen Punkten den Pixeln die in einem Raster angeordnet sind. Sie sind der kleinste Teil des Bildes. Jeder Bildpunkt hat eine konkrete Position und Farbe. Die Menge der Punkte erlaubt feine Farbabstufungen. Pixelbilder eignen sich daher gut für die Wiedergabe von Fotos. Scanner oder digitale Kameras liefern die Daten in Pixelform. Will man ein Pixelbild bearbeiten, muss man den einzelnen Bildpunkt bearbeiten. Pixelbilder sind in jedem pixelorientierten Bildprogramm editierbar. Es gibt aber auch die Vektoren Die Vektorgrafik Sie besteht aus mathematisch definierten Linien und Kurven. Ein Kreis z.b. ist über Position des Mittelpunktes auf x- und y-achse, Radius, Linienstärke und -farbe, Farbe der Fläche beschrieben. Daher sind Vektorgrafiken stufenlos skalierbar. Sie werden in Grafikprogrammen erstellt und können nur dort editiert werden. Für die Darstellung in Word muss man auf das Ausfuhrformat achten. Falls Word das programmeigene Format nicht darstellt, ist das EPS mit Vorschau eine Alternative. 3

4 Farben Die ersten Heimcomputer im Jahr 1981 hatten eine ganz einfache Grafikkarte, die keinerlei Farben darstellen konnte. Die ersten Grafikkarten konnten zunächst nur 16 Farben darstellen. Aus 16 wurden 256, dann und irgendwann waren es 16 Millionen und noch mehr. Genau genommen waren es Farben. Wie kommt man nun auf diese Zahl? Dazu muss man wissen, dass PC nur mit Einsen und Nullen rechnen können. Diese Zahlendarstellung nennt man Binär- oder Dualsystem, auf Deutsch auch einfach Zweiersystem. Die ersten PC waren 8-Bit Rechner, auch die Grafikkarte konnte genau 8-Bit = 28 (= 256) verschiedene Zahlen und damit genau so viele Farben darstellen. 16,7 Millionen sind nun nicht zufällig gewählt. Diese Zahl ist nämlich exakt oder auch 224. Beliebige Farben können durch Mischung von wenigen Grundfarben hergestellt werden. Ein PC arbeitet da nicht viel anders wie ein Maler. Der PC verwendet in der Regel das additive Farbsystem aus Rot, Grün und Blau. Maximales Rot, Grün und Blau ergibt Weiß. Keinerlei Anteil Rot, Grün und Blau ergibt schwarz. In der Computerwelt spricht man von RGB-System. Achtung: Hier stammen die Buchstaben aus dem Englischen und stehen für Red, Green, Blue. Das G bitte nicht mit Gelb verwechseln! Im rechten Bild sieht man 255 Anteile Rot, 0 Anteile Grün und 0 Anteile Blau: das Ergebnis ist ein maximales Rot. Im RGB-System können jeweils 256 (von 0 bis 255) Helligkeitsstufen Rot, Grün und Blau eingestellt werden. Zusammen ergibt dies Möglichkeiten der Kombination, das sind die berüchtigten 16,7 Millionen. Auch WEB-Seiten in HTML können maximal diese 16,7 Millionen Farben darstellen. Moderne Grafikkarten können noch mehr Farben darstellen. Insbesondere in der Medien-, Grafik- und Designwelt sowie im Druckbereich werden noch verschiedene andere Farbsysteme verwendet. Das bekannteste und wichtigste ist das CMYKFarbmodell, es ist ein subtraktives Farbmodell, das die technische Grundlage 4

5 für den modernen Vierfarbdruck bildet. Die Abkürzung CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow und Key (Schwarz). Dateiformate von digitalen Bildern Wir haben bereits gelernt, dass jede Datei eine bestimmte Datei-Endung hat. Anhand dieser drei Buchstaben kann man Dokumente und andere Dateien auch leicht identifizieren. Grafiken und Bilder können nun in verschiedenen Dateiformaten gespeichert werden. Der wohl bekannteste Dateityp ist JPG. Fast alle Bilder, die mit Digitalkameras gemacht werden, werden als jpg-dateien gespeichert. Worin liegt nun der Unterschied in den verschiedenen Dateiformaten? Wir wollen einige der wichtigsten Formate kennen lernen: JPG JPG steht für Joint Photographic Expert Group. Diese Normierungsgruppe hat diesen Standard entwickelt. In diesem Format werden Bilder in einem komprimierten Format gespeichert. Daher sind jpg-dateien bei vergleichbarer Bildqualität besonders klein. GIF Gif steht für Graphics Interchange Format. Es ist ein sehr altes Grafikformat und kann nur 256 (8 Bit) verschiedene Farben speichern. Daher belegen diese Dateien einerseits besonders wenig Speicher, andererseits ist die Bildqualität sehr begrenzt. In diesem Dateiformat sollte man nur Cliparts oder kleine Bildchen speichern. GIF bietet eine Besonderheit: es können animierte Bilder in diesem Format gespeichert werden. PNG Portable Network Graphics, ist der Nachfolger von GIF und bietet die Möglichkeit, 24- Bit Grafiken darzustellen. Dieses Dateiformat findet man häufig bei Bildern, die in WEB-Seiten eingebunden sind. TIFF Tagged Image File Format ist ein Standard für die Speicherung von Bilddaten mit 24- Bit Farbtiefe. EPS Encapsulated Postscript wurde von der Firma Adobe entwickelt und wird hauptsächlich im Grafik und Druckereibereich verwendet. Für die Digitale Fotografie ist es weniger geeignet. 5

6 Bildbearbeitung mit Google Picasa Mit der Picasa-Software kannst Du deine Fotos in schnellen, einfachen Schritten ordnen, bearbeiten und hochladen. Du kannst Picasa gratis im Internet unter herunterladen. Picasa ist ein Bildbearbeitungsprogramm und hat die Funktionen: Fotos hinzufügen Fotos ordnen Fotos bearbeiten Fotos freigeben und man kann noch mehr Funktionen entdecken. Für mehr Möglichkeiten der Fotobearbeitung gibt es das Bildbearbeitungsprogramm GIMP, das ebenfalls frei verfügbar ist, jedoch mehr Zeit zum Erlernen erfordert. Starte zunächst das Bildbearbeitungsprogramm Picasa auf dem Computer. 6

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9 3. Online speichern und freigeben Auf picasaweb.google.com kann gratis 1 GB Speicherplatz für Bilder benutzt werden. Dazu benötigt man ein Gratiskonto bei google.com. So können die Bilder gespeichert und auch Freunden und Bekannten zugänglich gemacht werden. Wieviel Bilder passen auf 1GB? Bei einer Kamera mit 10 MP kommst Du pro Bild auf ca. 4 MB, also 1000/4=250 Bilder. bei einer 5 MP Kamera dann auf 500 Bilder. 9

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