Partitionieren in Vista und Windows 7/8

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1 Partitionieren in Vista und Windows 7/8 Windows Vista und Windows 7 können von Haus aus Festplatten partitionieren. Doch die Funktion ist etwas schwer zu entdecken, denn sie heißt "Volume verkleinern". Inhalt Einleitung Datenträgerverwaltung starten Aufteilung Volume einrichten Formatieren Partition löschen Partition erweitern Einleitung Das Volume, auf gut Deutsch Laufwerk, typisch Laufwerk C:, belegt zuerst die ganze Festplatte, du hast also nur eine Partition. Um eine zweite Partition anzulegen, muss zuerst die vorhandene verkleinert werden, so gesehen ist "Volume verkleinern" der richtige Starpunkt. Das Ergebnis der Aktion wird ein kleineres C: sein und ein Bereich, der "nicht zugeordnet" heißt. Der muss dann formatiert werden und einen Namen sowie einen Laufwerkbuchstaben bekommen. Das schildert dieser Artikel alles aber auch, wie man eine Partition wieder los wird. Datenträgerverwaltung starten Um die Funktion aufzurufen, gehe in die Systemsteuerung, dort in die Rubrik "Verwaltung" und klicke dort auf "Festplattenpartition erstellen und formatieren", wie das folgende Bild zeigt: Unter Windows 7 gibt es zusätzlich einen anderen Weg. Gebe in das Suchfeld Festplatte ein

2 und klicke denn oben auf "Festplattenpartitionen erstellen und formatieren". Unter Windows 8 gehe auf die Startseite, wähle "Suchen", klicke auf "Einstellungen" und gebe als Suchbegriff festpl ein. Du kannst auch gleich festpl eingeben und dabei auf "Einstellungen" umschalten. Klicke dann in den Rahmen ""Festplattenpartitionen erstellen und formatieren". In allen 3 Fällen landest du in der Datenträgerverwaltung. Dort wähle das Laufwerk aus (typisch C:) und klicke es mit der rechten Maustaste an. Im dann öffnenden Kontextmenü" wähle "Volume verkleinern..." wie im folgenden Bild: Nun braucht Windows eine Weile, um das Laufwerk zu analysieren. Solange erscheint das folgende Bild:

3 Aufteilung Nach der Wartezeit erscheint automatisch das folgende Angebot: In Windows 8 sieht das Design etwas moderner aus, aber inhaltlich ändert sich nichts, siehe folgendes Bild:

4 Vorab: Die Beispiele wurden in einer virtuellen Maschine getestet und diese VM bescheidet sich mit einer Plattengröße von MB. Windows gibt normalerweise die Hälfte des Volumes frei, das wären hier MB. Tatsächlich sind es aber nur MB. Das liegt daran, dass es auf der Platte nicht verschiebbare Bereiche gibt. Liegen die am Ende, schrumpft die Platte nur bis dahin. Nach dem Klick auf "Verkleinern" entsteht das folgende Bild:

5 Volume einrichten Die Darstellung erfolgt nun zwar in GB, aber maßgebend ist, dass nun aus dem "Nicht zugeordnet" ein Laufwerk werden soll. Klicke mit der rechten Maustaste auf die nicht zugeordnete Partition und wähle "Neues einfaches Volume...", wie im folgenden Bild: Daraufhin wird dich ein Installationsassistent begrüßen. In dessen Dialog klicke auf "Weiter" und das folgende Bild Hier wird zeig die maximal mögliche Größe des neuen Laufwerks bzw. der neuen Partition angezeigt. Bei unser kleinen Beispiel-Partition von rund 27 GB lohnt es sich kaum, hier noch etwas zu ändern. Aber nehmen wir an, du hättest eine 500-GB-Platte, die um 250 GB verkleinert wurde, dann stünden hier jetzt 250 GB. Wenn du die auf 125 GB kürzt, bleibt wieder ein nicht genutzter Bereich übrig, also die 3. Partition. Nun, wir ändern nichts und das folgende Bild öffnet:

6 Du siehst, hier schon der Laufwerkbuchstabe E eingetragen. Das liegt daran, dass D schon vom DVD-Laufwerk belegt ist. Du kannst aber auch F oder X wählen und später noch alle Laufwerkbuchstaben ändern (außer C). Ein Klick auf "Weiter" führt zum Formatieren, wie im nächsten Bild:

7 Formatieren Hier wird noch einmal bestätigt, womit die neue Partition formatiert werden soll. "Volume E" ist wohl kein kluger Name, denn E heißt das Laufwerk sowieso und dass es ein Volume ist, weißt du auch. Also ändere das in "Daten" oder was auch immer. Ein Klick auf "Weiter" führt zum nächsten Bild:

8 Hier ist deine letzte Chance, mit "Abbrechen" alles zu stoppen, während ein Klick auf "Fertig stellen" nun endlich zum Ergebnis führt, wie das folgende Bild zeigt.

9 Partition löschen Zur Demonstration soll nun die eben angelegte Partition wieder gelöscht werden, doch das ist auch oft die Praxis. Auf dem Laufwerk C landen nämlich viele Daten, die der Anwender selbst dort nicht gespeichert hat, z.b. die DLLs (nachladbare Teile von Programmen). Damit wird es auf C bald eng und es muss erweitert werden. Das geht aber nur, wenn die nachfolgende Partition entfernt wird. Praktisch ist das ganz einfach, wie das folgende Bild zeigt:

10 Mit einem Rechtsklick auf das Laufwerk und der Wahl von "Volume löschen..." ist schon fast alles passiert. Windows spricht noch eine Warnung aus wie im folgenden Bild: Klickt man hier auf "Ja" ist das Laufwerk schlagartig verschwunden. Partition erweitern Jetzt steht hinter dem Laufwerk C wieder ein nicht zugeordneter Bereich. Das erkennt Windows und bietet nun nach einem Rechtsklick auf C einen neuen Punkt im Kontextmenü an, wie das folgende Bild zeigt +

11 Mit "Volume erweitern..." wird die Funktion aktiviert. Danach erscheint noch eine Abfrage bzw. Bestätigung nach dem zu erweiterten Laufwerk, wie im folgenden Bild: Noch ein Klick auf "Weiter" und der Job ist erledigt. In diesem Fall sind wir wieder direkt beim Ausgangszustand angekommen, haben also eine neue Partition angelegt, diese entfernt und die ursprüngliche Partition erweitert. Autor Peter Wollschlaeger (WoSoft)

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