Unterrichtsplanung - UE Cyber-Mobbing - UE: 50 Min

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1 Unterrichtsplanung - UE Cyber-Mobbing - UE: 50 Min Lernziele: - S verstehen einen Film zum Thema Cyber-Mobbing und können Fragen dazu beantworten - S kennen neue Wörter zum Thema - S erweitern ihr Wissen rund ums Thema Cyber-Mobbing - S können das neue Wissen sowie die neu gelernten Vokabel anwenden, um ihre eigenen Erfahrungen und ihre Meinung zum Thema wiederzugeben Zeit Sozialform Schüleraktivitäten Lehreraktivitäten Material 5ʻ Einzelarbeit - S lesen Assoziogramm - S versuchen den Begriff in der Mitte zu erraten 15ʻ Partnerarbeit - S lesen Arbeitsauftrag (1ʻ) - S lesen Text (2ʻ) - S fassen Gelesenes für ihren Partner mündlich zusammen (2 x 1ʻ) - S wiederholen Gehörtes (2 x 1ʻ) - S korrigieren sich gegenseitig bei Bedarf 10ʻ Einzelarbeit - S schauen den Film - S schreiben sich Wörter auf, die mit Cyber-Mobbing zu tun haben - L teilt Arbeitsblatt aus - L erklärt Aufgabe - L teilt Lesetexte aus - L erläutert Aufgabenstellung, wenn noch Fragen sind - L erklärt die Aufgabenstellung - L startet den Film - Arbeitsblatt, Aufgabe 1 - Arbeitsblatt, Aufgabe 2 - Pro Paar einen 2er-Satz Lesetexte (Text A, Text B) - Arbeitsblatt, Aufgabe 3 a - Filmausschnitt 1 1

2 Zeit Sozialform Schüleraktivitäten Lehreraktivitäten Material 5ʻ - 10ʻ Plenum - S beantworten Fragen - S fassen Gesehenes zusammen - S stellen ihre Wörter vor - S schreiben Wörter an die Tafel 2ʻ Einzelarbeit - S schreiben 10 Wörter von der Tafel ab - L stellt allgemeine Verständnisfragen zum Film - L gibt mehreren S Stifte, so dass immer 3 S gleichzeitig einige ihrer Wörter an die Tafel schreiben können. - L fordert auf, die eigene Liste zu ergänzen - Tafel - Stifte - Arbeitsblatt, Aufgabe 3 c 1ʻ Einzelarbeit - S lesen Fragen - L erklärt Aufgabe: Lest die Fragen - Arbeitsblatt, Aufgabe 4 9ʻ Einzelarbeit - S schauen Film zum zweiten Mal - S beantworten Multiple Choice-Fragen - L geht durch den Raum und beobachtet - Arbeitsblatt, Aufgabe 4 - Filmausschnitt 2 2ʻ-5ʻ Plenum - S beantworten Fragen - L stellt Fragen - L weist auf die Hausaufgabe hin * ganzen Film schauen * eigene Erfahrungen mit Cyber-Mobbing sowie Meinung dazu schreiben - Arbeitsblatt, Aufgabe 4 Follow-up Übungen: - Ratschläge geben 2

3 Aufgabe 1 - Stundenthema erraten Zeit: 5 Minuten Arbeite alleine. Schau dir das Assoziogramm an. Der Begriff in der Mitte fehlt. Lies dir die Stichwörter durch. Versuche, den Begriff in der Mitte zu erraten. Du darfst das Lösungswort auf Niederländisch aufschreiben, wenn du das deutsche Wort nicht weißt. Aufgabe 2 - Kleine Einführung ins Thema Zeit: 15 Minuten Arbeitet zu zweit. - Es gibt zwei verschiedene Texte: Text A und Text B - Jeder liest seinen Text. - Wer Text A hat, beginnt: Erzähle deinem Partner auf Deutsch, was in deinem Text steht. Sprich frei und ohne abzulesen. - Dein Partner wiederholt anschließend auf Deutsch und in eigenen Worten, was du ihm gesagt hast. Korrigiere ihn, wenn er dich falsch verstanden hat. - Tauscht dann die Rollen. 1

4 Aufgabe 3 - Wortschatz erarbeiten Zeit: Minuten a. Schau dir den Film an. Schreibe beim Filmschauen 10 Wörter (oder Wortverbindungen) auf, - die im Film vorkommen und - die mit dem Thema Cyber-Mobbing zu tun haben und - die du wichtig findest. Schreibe diese Wörter in die erste Spalte. b. Sammelt eure Ergebnisse an der Tafel c. Schreibe in die zweite Spalte 10 neue Wörter von der Tafel ab, die du noch nicht hast und die du auch noch wichtig findest. Am Ende sollen auf deiner Liste 20 wichtige Wörter rund ums Thema Cyber-Mobbing stehen. 2

5 Aufgabe 4 - Fragen zum Film Zeit: 15 Minuten a. Lies zuerst die drei Fragen und die dazugehörigen Antworten. b. Schau jetzt den Film ein zweites Mal und kreuze die richtige Antwort an. c. Besprecht in der Klasse eure Ergebnisse. Frage 1 Wie hat Sylvia auf das Mobbing reagiert? Sylvia hat verschiedene Dinge ausprobiert: sich wehren, mit den Tätern reden und auch alles wortlos ertragen. Die ganzen Demütigungen haben Sylvia motiviert, sich kluge Strategien auszudenken. Welche Strategien das sind, wird im Film nicht erwähnt. Sylvia hat mit ihren Lehrern gesprochen. Die Lehrer haben sie vor den Mobbern geschützt und allem ein Ende gemacht. Frage 2 Warum hat die Mutter von Ninti zuerst nicht geglaubt, dass Ninti gemobbt wird? Weil Nintis Mutter denkt, dass die Kommentare im Internet sich nicht wirklich auf Ninti beziehen. Weil Nintis Mutter sich ein typisches Mobbing-Opfer anders vorstellt. Weil ihre Tochter selbst ein Mobber ist und früher schon einmal Jungs mit fettigen Haaren und Brille gemobbt hat. Frage 3 Was haben die sogenannten Mitläufer in dem Moment, als Tobias gemobbt wurde, getan? Sie haben nichts gegen das Mobbing getan und auch nichts dazu gesagt. Sie sind direkt zur Sozialpädagogin gegangen und haben gemeinsam mit ihr und dem Rest der Klasse alles probiert, um das Klima in der Klasse zu verbessern. Sie haben sich auf die Seite der Täter gestellt. Sie haben zum Beispiel dem Lehrer gesagt, dass Tobias die Täter zuerst provoziert hat. Und dass er darum gemobbt wird. 3

6 Weiterarbeit - Neue Vokabeln und neues Wissen anwenden a. Schaue dir den kompletten Film an. - Du findest ihn auf: > Rufmord im Internet - Der Film dauert 30 Minuten. b. Schreibe einen Text mit deinen eigenen Erfahrungen. Warst du selbst schon einmal Mobbing-Opfer oder hast so etwas bei anderen mitbekommen? Wie ist deine Meinung zum Thema Mobbing bzw. Cyber- Mobbing? Benutze für deinen Text: - die 20 Wörter, die du in deine Liste oben geschrieben hast verschiedene Redemittel, um deine Meinung zu äußern und zu diskutieren (siehe: Arbeitsblatt Redemittel ) Anregungen, was du schreiben könntest, findest du hier: Achtung Auch Deutsche können nicht immer perfekt Deutsch. Oft sind in Beiträgen, die in Diskussionsforen stehen, Rechtschreibe- und Grammatikfehler. Wenn dir ein Wort komisch geschrieben vorkommt, dann schlage es sicherheitshalber im Wörterbuch nach. 4

7 Text A - Was ist Cyber-Mobbing? Von Cyber-Mobbing spricht man, wenn eine Person eine andere Person im Internet oder mit dem Handy mobbt. Dazu zählen fiese s, beleidigende Kommentare auf Facebook oder in Diskussionsforen, demütigende Fotomontagen oder auch böse Drohungen per SMS. Cyber- Mobbing geschieht meist über einen längeren Zeitraum. Und die Person, die mobbt, tut das mit Absicht. Problematisch ist Cyber-Mobbing nicht nur, weil es gemein ist und das Opfer psychisch quält. Es hat auch kaum Grenzen: Der Täter kann jederzeit mobben (per Handy) und überall (auch außerhalb der Schule). Weder das Opfer noch der Täter können dabei beeinflussen, wie viele andere Menschen von diesen Mobbing-Attacken erfahren. Einträge im Internet können von anderen kopiert und erneut gepostet werden. Und sie lassen sich schwer oder gar nicht mehr vom Internet löschen Text A - Was ist Cyber-Mobbing? Von Cyber-Mobbing spricht man, wenn eine Person eine andere Person im Internet oder mit dem Handy mobbt. Dazu zählen fiese s, beleidigende Kommentare auf Facebook oder in Diskussionsforen, demütigende Fotomontagen oder auch böse Drohungen per SMS. Cyber- Mobbing geschieht meist über einen längeren Zeitraum. Und die Person, die mobbt, tut das mit Absicht. Problematisch ist Cyber-Mobbing nicht nur, weil es gemein ist und das Opfer psychisch quält. Es hat auch kaum Grenzen: Der Täter kann jederzeit mobben (per Handy) und überall (auch außerhalb der Schule). Weder das Opfer noch der Täter können dabei beeinflussen, wie viele andere Menschen von diesen Mobbing-Attacken erfahren. Einträge im Internet können von anderen kopiert und erneut gepostet werden. Und sie lassen sich schwer oder gar nicht mehr vom Internet löschen Text A - Was ist Cyber-Mobbing? Von Cyber-Mobbing spricht man, wenn eine Person eine andere Person im Internet oder mit dem Handy mobbt. Dazu zählen fiese s, beleidigende Kommentare auf Facebook oder in Diskussionsforen, demütigende Fotomontagen oder auch böse Drohungen per SMS. Cyber- Mobbing geschieht meist über einen längeren Zeitraum. Und die Person, die mobbt, tut das mit Absicht. Problematisch ist Cyber-Mobbing nicht nur, weil es gemein ist und das Opfer psychisch quält. Es hat auch kaum Grenzen: Der Täter kann jederzeit mobben (per Handy) und überall (auch außerhalb der Schule). Weder das Opfer noch der Täter können dabei beeinflussen, wie viele andere Menschen von diesen Mobbing-Attacken erfahren. Einträge im Internet können von anderen kopiert und erneut gepostet werden. Und sie lassen sich schwer oder gar nicht mehr vom Internet löschen Text A - Was ist Cyber-Mobbing? Von Cyber-Mobbing spricht man, wenn eine Person eine andere Person im Internet oder mit dem Handy mobbt. Dazu zählen fiese s, beleidigende Kommentare auf Facebook oder in Diskussionsforen, demütigende Fotomontagen oder auch böse Drohungen per SMS. Cyber- Mobbing geschieht meist über einen längeren Zeitraum. Und die Person, die mobbt, tut das mit Absicht. Problematisch ist Cyber-Mobbing nicht nur, weil es gemein ist und das Opfer psychisch quält. Es hat auch kaum Grenzen: Der Täter kann jederzeit mobben (per Handy) und überall (auch außerhalb der Schule). Weder das Opfer noch der Täter können dabei beeinflussen, wie viele andere Menschen von diesen Mobbing-Attacken erfahren. Einträge im Internet können von anderen kopiert und erneut gepostet werden. Und sie lassen sich schwer oder gar nicht mehr vom Internet löschen

8 Text B - Wie viele Schüler sind von Cyber-Mobbing betroffen? 15 Prozent aller deutschen Jugendlichen hat Cyber-Mobbing schon am eigenen Leib erlebt. Es wurden peinliche Bilder, beleidigende Äußerungen oder demütigende Videos von ihnen im Internet verbreitet. Bei jedem vierten Schüler (das sind 25%) hat es im Freundeskreis schon einmal Ärger wegen Cyber-Mobbing gegeben. Zum Beispiel weil jemand etwas Beleidigendes oder Falsches über eine andere Person geschrieben hat. Oder es wurden Bilder auf demütigende Art und Weise verändert und dann unerlaubt ins Internet gestellt. Mädchen sind dabei etwas häufiger Mobbing-Opfer als Jungen. Und gemobbt wird auf der Hauptschule öfter als auf dem Gymnasium. (Quelle: JIM-Studie 2010) Text B - Wie viele Schüler sind von Cyber-Mobbing betroffen? 15 Prozent aller deutschen Jugendlichen hat Cyber-Mobbing schon am eigenen Leib erlebt. Es wurden peinliche Bilder, beleidigende Äußerungen oder demütigende Videos von ihnen im Internet verbreitet. Bei jedem vierten Schüler (das sind 25%) hat es im Freundeskreis schon einmal Ärger wegen Cyber-Mobbing gegeben. Zum Beispiel weil jemand etwas Beleidigendes oder Falsches über eine andere Person geschrieben hat. Oder es wurden Bilder auf demütigende Art und Weise verändert und dann unerlaubt ins Internet gestellt. Mädchen sind dabei etwas häufiger Mobbing-Opfer als Jungen. Und gemobbt wird auf der Hauptschule öfter als auf dem Gymnasium. (Quelle: JIM-Studie 2010) Text B - Wie viele Schüler sind von Cyber-Mobbing betroffen? 15 Prozent aller deutschen Jugendlichen hat Cyber-Mobbing schon am eigenen Leib erlebt. Es wurden peinliche Bilder, beleidigende Äußerungen oder demütigende Videos von ihnen im Internet verbreitet. Bei jedem vierten Schüler (das sind 25%) hat es im Freundeskreis schon einmal Ärger wegen Cyber-Mobbing gegeben. Zum Beispiel weil jemand etwas Beleidigendes oder Falsches über eine andere Person geschrieben hat. Oder es wurden Bilder auf demütigende Art und Weise verändert und dann unerlaubt ins Internet gestellt. Mädchen sind dabei etwas häufiger Mobbing-Opfer als Jungen. Und gemobbt wird auf der Hauptschule öfter als auf dem Gymnasium. (Quelle: JIM-Studie 2010) Text B - Wie viele Schüler sind von Cyber-Mobbing betroffen? 15 Prozent aller deutschen Jugendlichen hat Cyber-Mobbing schon am eigenen Leib erlebt. Es wurden peinliche Bilder, beleidigende Äußerungen oder demütigende Videos von ihnen im Internet verbreitet. Bei jedem vierten Schüler (das sind 25%) hat es im Freundeskreis schon einmal Ärger wegen Cyber-Mobbing gegeben. Zum Beispiel weil jemand etwas Beleidigendes oder Falsches über eine andere Person geschrieben hat. Oder es wurden Bilder auf demütigende Art und Weise verändert und dann unerlaubt ins Internet gestellt. Mädchen sind dabei etwas häufiger Mobbing-Opfer als Jungen. Und gemobbt wird auf der Hauptschule öfter als auf dem Gymnasium. (Quelle: JIM-Studie 2010)

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