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1 Neue Aeugstenbahn mit Zeichnungsschein aeugstenbahn.ch ursprünglich natürlich ruhig

2 Warum muss die jetzige Aeugstenbahn ersetzt werden? Aeugstenbahn heute Blick aus der «Kiste» auf den südlichen Dorfrand Ennendas Aeugstenhütte, 1499 m ü. M. Aufgrund der Bekanntgabe durch die IKSS (Interkantonale Kontrollstelle für Seilbahnen und Skilifte), dass die Konzession für Personen transporte mit der bestehenden Aeugstenbahn Ende 2009 nicht mehr erteilt werden kann, wurde an der Frühjahrs- Gemeinde ver sammlung 2007 ein Gemeinderats antrag «zur Gründung einer Genossenschaft» sowie zu deren Unter stützung durch einen Kredit der Ortsgemeinde angenommen. Die Bahn in das einmalige Gebiet Aeugsten / Schilt soll weiterhin der Bewirtschaftung sowie dem sanften Tourismus dienen. 1. Ausgangslage Die Seilbahn Ennenda Aeugsten wurde im Jahre 1962 von der NOK (Nordostschweizerische Kraftwerke AG, Baden) als Materialtransportbahn erstellt. Sie diente dem Bau und Unterhalt der Starkstromleitungen, die über Aeugsten führen. Bestand und Betrieb dieser Seilbahn wurden in einem Vertrag zwischen der Gemeinde Ennenda und der NOK vom 28. Februar 1964 geregelt. Gemäss Verfügung der Kontrollstelle des Interkantonalen Konkordates für Seilbahnen und Skilifte IKSS läuft die Betriebsbewilligung für die Luftseilbahn Ennenda Bärenboden per 31. Dezember 2009 aus Sicherheitsgründen aus. Aufgrund dieser Sachlage hat die NOK gegenüber der Gemeinde frühzeitig signalisiert, dass sie für eigene Zwecke keine weitere Verwendung der Seilbahn in Betracht zieht und beabsichtigt, den Betrieb nach Ablauf der Betriebsbewilligung per 31. Dezember 2009 nicht mehr weiterzuführen. trag, ein Konzept für den Weiter betrieb einer Transportanlage nach Aeugsten zu erarbeiten. Dabei hat sich schnell abgezeichnet, dass eine Sanierung der heutigen, einspurigen Pendelbahn nur mit er heblichem finan ziellem Aufwand durchführbar wäre. Im Weiteren stand der Projektgruppe ein «Tourismuskonzept Aeugsten» vom 30. September 2006 zur Verfügung, welches von Studenten der Hochschule St. Gallen HSG erarbeitet wurde. Dabei wurden Stärken und Schwächen des Aeugstengebietes unter Einbezug der Aeugstenhütte analysiert. Es wird empfohlen, dem Gebiet eine klare Positionierung im Markt zu geben als Nischenanbieter für einen sanften Tourismus. Das naturbelassene, geschützte Gebiet mit der wunderschönen, vielfältigen Flora und Fauna und der einzigartigen Aus s icht soll im Vordergrund stehen. Das Hauptaugenmerk wird auf Wanderer mit Sinn und Interesse für die Natur gerichtet. 2. Erwägungen des Gemeinderates Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 23. März 2006 eine breit ab gestützte Projektgruppe eingesetzt mit dem Auf- 3. Warum braucht es eine neue Aeugstenbahn? Nur dank der Bahn kann die Landschaftspflege auf der Brandalp (Aeugsten) auf- 2

3 Alpeli mit Aussicht auf Aeugsten im Talgrund Glarus, Riedern und Netstal Alp Begligen, 1770 m ü. M. rechterhalten werden. Ohne diese Pflege würde in wenigen Jahren das ganze Nah erholungsgebiet in seiner landschaftlichen Einzigartigkeit ver schwinden. Die grosse Pflanzenvielfalt würde durch Waldausbreitung, wie die Erfahrung in vielen anderen Gebieten zeigt, verdrängt. Damit Blumen und Gräser genügend versamen können, werden die Wiesen alternierend gemäht. Diese Arbeit ist ohne Transport mit der Bahn kaum mehr zu bewältigen, da die Arbeiten grösstenteils von Hand aus geführt werden und der Aufstieg zu Fuss, von Ennenda nach Aeugsten, auch ohne Material anstrengend genug ist. Die Pflege des Schutzwaldes oberhalb Ennenda durch die Forstarbeiter könnte in der heutigen Form kaum mehr durch geführt werden. Die Erosionsschäden würden zunehmen und die Sicherheit im Tal würde beeinträchtigt werden. Selbst die Wild aufsicht im Wildasyl Schilt hätte ohne Bahn mit einigem Mehraufwand zu rechnen. An einen massvollen Tourismus ohne Pflege der Wege wäre nicht zu denken. Die Gebäude auf Aeugsten und Alp Begligen könnten nicht mehr unterhalten werden. Aus diesen Gründen will die Genossenschaft Aeugstenbahn die Bahn ersetzen. Die neue Aeugstenbahn soll durch eine massvolle Kapazitätssteigerung Rückgrat sein für andere Projekte im Sinne der Öffnung des Schiltgebietes für weitere Nutzungsmöglichkeiten. 4. Kosten Da die Grundfinanzierung durch die NOK nach Ablauf der Betriebskonzes sion für die bestehende Bahn per 31. Dezember 2009 entfällt, ist eine Selbstfinanzierung durch eine ange messene Betriebsführung sicher zustellen. 5. Genossenschaft Der Gemeinderat ist der Ansicht, dass ein solches Projekt in der Bevölkerung breit abgestützt sein sollte. Man soll sich mit der Bahn identifizieren. Die Gemeindeversammlung hat zur Gründung einer Genossenschaft den erfor derlichen Kredit gesprochen. Mit viel Engagement und Überzeugungsarbeit sowie einem entsprechenden Werbeauftritt soll die definierte Ziel gruppe, sowohl als Genossenschafter wie auch der Tourist, ange sprochen werden. aeugstenbahn.ch ursprünglich natürlich ruhig Bärenboden Heubündel am Heuseil ab ins Tal 3

4 Ursprünglich, natürlich, ruhig Ursprüngliche Landschaft am Hächlenstock Die Feuerlilie, eine der prächtigsten Blumen im Alpenraum Erholung auf der Sonnenterrasse der Aeugstenhütte Aeugsten, 1500 m ü. M., die Perle auf der Sonnenseite des mittleren Glarnerlandes, gehört zur Gemeinde Ennenda. Das Gebiet besticht durch seine vielfältige Flora und Fauna. Die Hektik des Tales weicht einer wohl tuenden Ruhe. Aeugsten ist der Ausgangspunkt in ein Familienwanderparadies. Hier, in kurzer Entfernung zu den urbanen Zentren, kann sich die Natur noch entfalten. Ursprünglich sind die Matten und Wälder in allen Höhenlagen. Die Wiesen weisen eine Vielfalt von Blumen und Kräutern auf, wie dies nur an wenigen Orten in der Umgebung in dieser Dichte der Fall ist. Dazu trägt die extensive Nutzung der Wiesen bei. Staat liche Nutzungsvorschriften sorgen dafür, dass Versamung und Fortbestand der Pflanzen gewährleistet bleiben. Gämse, Reh, Hirsch, Murmeltier, Fuchs, Dachs, Steinbock, Adler, Birkhuhn und andere Tierarten sind hier heimisch. Sie sind jedoch nur selten sichtbar. Auch hydrologisch ist das Gebiet interessant. Das Wasser der Bäche versickert im Raum Alp Begligen und tritt erst weiter unten als Kalt-, Geiss- und Milchbach wieder ans Tageslicht. Der Aeugstenwald mit seinem zum Teil über 100-jährigen Baumbestand zeigt uns die Kraft der Naturgewalten, von Sturm und Schnee. Das Panorama ist je nach Standort einzigartig. Natürlich führen keine Strassen nach Aeugsten. Die Fusswege sind gut be gehbar, in die Umgebung eingepasst und bezeichnet. Aeugsten ist Ausgangspunkt für viele kleinere und grössere Wande rungen. Der Wandel der Jahreszeiten ist hier intensiv erlebbar. Die Farbenpracht der Blumen und Düfte der Kräuter sind einzigartig. Wer sich Zeit nimmt, macht immer wieder neue Entdeckungen. Aeugsten liegt mitten im eidgenössischen Jagdbanngebiet Schilt. Ruhig Alp Begligen, ein auf einer Höhe von 1800 Metern gelegenes Hochtal, strahlt eine besondere Ruhe aus, die nur vom Rauschen der Bäche oder dem Ruf eines Vogels unterbrochen wird. Die Hügel rund um die Alp schirmen die Zivilisationsgeräusche des Tales weitgehend ab. Das ganze Gebiet auf Aeugsten ist für einen Tourismus der Langsamkeit und Bedächtigkeit bestens geeignet. In der Ruhe liegt die Kraft für die Zukunft. 4

5 Technische Beschreibung Eines der zahlreichen Fessisseelein mit Gufelstock, 2436 m ü. M. Abendstimmung auf Aeugsten mit Blick zum Tödi Die neue Aeugstenbahn wird auf der gleichen Bahnachse gebaut wie die bestehende Bahn; Talund Bergstation kommen praktisch an identischer Stelle zu liegen. Mit zwei komfortablen 8er-Kabinen und einem eben erdigen Einstieg weist die neue Bahn eine Transport - kapazität von maximal 60 Personen pro Stunde auf. Mit einer Traglast von 1000 Kilogramm ist sie auch für Materialtransporte zur Aeugstenhütte sowie für Forst und Wildheuer das ideale Mittel. Eine moderne Antriebstechnik mit auto matischer Steuerung führt zu tiefen Betriebskosten. Die bestehende Bahn, die in keiner Hin sicht mehr heutigen Sicherheits - anforde rungen entspricht, wird rückgebaut. Aus Rücksicht auf die Umwelt (Wildund Landschaftsschutz), aber auch aus Kostengründen wird die neue Bahn praktisch an identischer Stelle wie die alte Bahn gebaut. Sie wird als Pendelbahn mit zwei 8er-Gondeln konzipiert, was zu einer maximalen Transport leistung von 60 Personen pro Stunde führt. Die Fahrzeuge sind moderner, zeit gemässer Bauart und weisen für die Passagiere einen hohen Fahrkomfort auf. Gleichzeitig sind sie mit einer Traglast von 1000 Kilo gramm ein effizientes Mittel für Materialtransporte. Für die neue Bahn werden zwei neue Stützen an praktisch identischer Stelle wie bei der alten Bahn erstellt. Die Höhendifferenz von 956 Metern wird in einer Fahrzeit von rund 7 Minuten überwunden. Die Bahn, als deren Herstellerin die ein heimische Firma Inauen-Schätti AG, Schwanden, evaluiert wurde, verfügt auf jeder Spur über ein Tragseil und wird mit einem umlaufenden Zugseil angetrieben. Der Antrieb erfolgt in der Talstation, wo sich auch die Steuerung und der Not antrieb befinden. Es wird eine moderne, computergestützte Steuerung installiert, welche eine einfache Bedienung der Bahn er möglicht. Für Randzeiten ist ein auto- matischer Be trieb ohne Maschinist mit Jetons vor gesehen, welcher zu geringen Betriebskosten führt. Die Bahn wird nach geltenden CEN- Normen gebaut und entspricht so dem aktuellen Stand der Technik, erfüllt damit die geltenden Sicherheits anforderungen. Die Kosten für die Bahn samt Fundamenten und Stations gebäuden betragen rund 2,4 Millionen Franken mm 1360 mm 855 mm mit Lüftungsschlitzen (berg- und talseitig) 2010 mm Tropendach Türhöhe ca mm 5

6 Finanzierung Wegweisend Abendröte am Schiltgebiet mit Schlafstein, Schilt und Rässeg (v. l.) Die Finanzierung des Bahnneubaus basiert auf vier Pfeilern. Es sind dies der bereits gesprochene Beitrag der Gemeinde Ennenda, Genossenschafts anteilscheine, Gönnerbeiträge und zinslose Darlehen. Für den Bahnneubau ist ein Budget von 2,38 Millionen Franken veranschlagt. Bankverbindungen: Raiffeisenbank Glarnerland IBAN-Nr. CH / CHF GRB Glarner Regionalbank IBAN-Nr. CH Glarner Kantonalbank IBAN-Nr. CH Kontakt: Genossenschaft Aeugstenbahn Postfach Ennenda Investitionskosten Die Kosten der neuen Aeugstenbahn werden auf 2,38 Millionen Franken veranschlagt. Diese setzen sich aus folgenden wesentlichen Elementen zusammen: Projektierung, Bauleitung CHF Gebühren CHF Stationsgebäude Tal- und Bergstation CHF Stützenfundamente CHF Elektromechanischer Teil, Bahnbau CHF Rundung und Reserve CHF Finanzierung, Baukredit CHF Total Kostenvoranschlag (±10%) CHF Finanzierung Zur Realisierung dieses Vorhabens ist Anfang 2008 eine Genossenschaft gegründet worden. Gemäss Gemein deversammlungsbeschluss vom 1. Juni 2007 beteiligt sich die Gemeinde Ennenda mit Franken am Genossenschaftskapital. Durch Zeichnung von mindestens einem Namenanteilschein à 500 Franken (nach Massgabe der Statuten) können Per sonen, Firmen und Vereinigungen Genossenschaftsmitglied werden. Auch Gönnerbeiträge sind jederzeit herzlich willkommen. Es besteht auch die Möglichkeit, ein Stück des Zug- oder Tragseils zum Betrag von 1 Franken pro Zentimeter zu spenden. Zinslose Darlehen sind eine weitere Möglichkeit, sich am Projekt zu beteiligen. Die beiden Gondeln wie auch die Tal- und Berg station bieten Geschäften interessante Werbemöglichkeiten für ihre Dienstleistungen und Produkte. Der Vorstand der Genossenschaft ist sich bewusst, dass die neue Aeugstenbahn nur mit kräftiger Unterstützung der Be völkerung, des Gewerbes und anderer interessierter Kreise zu realisieren ist. Nur so kann im mittleren Glarnerland ein Gebiet erschlossen bleiben, das einzigartig ist. Diese Werbeschrift stellt keinen Emissionsprospekt gemäss OR 652a bzw. OR 1156 dar. 6

7 Zeichnungsschein Die Wildheuer Aeugstenhütte und 1.-Augustfeuer bei der Bergstation der Bahn. 1. Die August Aeugstenhütte auf Aeugsten bei der Bergstation der Bahn. Geschätzte Gönnerinnen und Gönner Aufgrund der bestehenden Statuten erkläre(n) ich/wir den Beitritt zur Genossenschaft Aeugstenbahn (ohne Nachschusspflicht) Die Aeugstenbahn muss ersetzt werden. Die Verant wortlichen legen ein beste chendes Projekt vor, wes halb ich alles daran setzen werde, dass dieses auch realisiert werden kann. Persönliche Angaben Firmenname: Name: Strasse, Nr.: Telefon: Geburtsdatum: und zeichne(n) unwiderruflich: Vorname: PLZ, Ort: Die Initianten sind aber nicht nur auf meine alleinige Hilfe angewiesen, sondern auf Sie alle! Es würde mich deshalb ausserordentlich freuen, wenn Sie das Projekt ebenfalls mittragen würden, sei es mit einem finanziellen Beitrag oder anderweitiger Unterstützung. In der Hoffnung auf ein gutes Gelingen danke ich Ihnen bereits jetzt schon für Ihre Unterstützung. Röbi Marti Regierungsrat Kanton Glarus Namenanteilscheine à 500 Franken Zusätzlich wird eine Aufnahmegebühr von 30 Franken in Rechnung gestellt. Weitere Beteiligungsmöglichkeiten: Ich/wir beteilige(n) mich/uns an der Finanzierung des Neubaus der Aeugstenbahn wie folgt: Als Gönner mit einer Spende in der Höhe von Franken Ich/wir kaufe(n) cm Seil à 1 Franken pro cm Zinsloses Darlehen über Franken Ich/wir bin/sind interessiert an: Werbung auf der Gondel oder in den Stationen. einer separaten Präsentation. Bitte nehmen Sie mit mir/uns Kontakt auf. Bitte senden Sie mir/uns weitere Zeichnungsscheine. Ort, Datum: Unterschrift: Bitte senden Sie diesen Zeichnungsschein an: Genossenschaft Aeugstenbahn Postfach Ennenda 7

8 aeugstenbahn.ch ursprünglich natürlich ruhig Zürich Zürichsee Pfäffikon A3 Glarus Näfels Genossenschaft Aeugstenbahn Postfach Ennenda Walensee Sargans Ennenda Aeugstenbahn A13 Chur München Bankverbindungen: Raiffeisenbank Glarnerland IBAN-Nr. CH / CHF GRB Glarner Regionalbank IBAN-Nr. CH Glarner Kantonalbank IBAN-Nr. CH Gestaltung und Druckvorstufe: Typowerkstatt GmbH, Glarus; Fotografie: Foto-Studio Urs Heer, Glarus Ex.

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