test the desk 3rd Edition Installationsanleitung

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1 Version 1.4 test the desk 3rd Edition für den natural.desktop Version 1.6 Anzahl Seiten [26] Datei [041006_ttd_Installtionsanleitung_V1_4.sxw] Autor [Karsten.Schulz Michael Dominok Datum [07.Oktober 2004]

2 Dokumentenhistorie Version Datum 1.0 Autor Anmerkung Karsten Schulz Initiale Version Sonja Rynek Überarbeitet TSK Überarbeitet Juli 2004 TSK Überarbeitet Michael Dominok Erweitert um OpenGroupware.org-Server Seite 2 von 26

3 Inhaltsverzeichnis Vorwort Hardwarevoraussetzungen Start der Installation Installation des natural.desktop.servers Administrator (root)-passwort einrichten Netzwerkeinstellung konfigurieren Netzwerk manuell konfigurieren Konfiguration des X-Windows-Systems Einsehen der Konfigurationsdateien Administrator (root)-login auf der Konsole Anmelden Installation des natural.desktop.clients Einrichten des Info-Services Einrichten des Update-Services Installation des OpenGroupware.org-Servers Einrichten von OpenGroupware.org Erstmalige Anmeldung am Ogo-Server OGo-Nutzer/Templates anlegen Die Terminerinnerungsfunktion Das System Anmeldung der Nutzer Öffentliche/Gruppen Ordner Aktivieren Virenscanner/Spamfilter...24 Abbildungsverzeichnis...25 Seite 3 von 26

4 Vorwort Mit der test the desk -CD steht Ihnen ein einfach zu installierendes Debian/GNU/LinuxNetzwerk zur Verfügung, das Ihrem Unternehmen den Einstieg in die Nutzung von Linux am Arbeitsplatz erleichtert. Unsere Schnupperaktion stellt Ihnen in der 3. Edition die natural.desktop Umgebung und einen OpenGoupware.org-Server auf zwei "easy-to-install"-cd zur Verfügung. Diese Anleitung begleitet Sie Schritt für Schritt bei der Installation. Das Paket beinhaltet die Installationssoftware für einen vollständigen natural.desktop.server, einen natural.desktop.client, sowie den natural.desktop.manager in der Version 1.6 mit 3 Benutzerlizenzen. Zusätzlich bieten wir Ihnen die Möglichkeit einen komplett vorkonfigurierten OpenGroupware.org-Server zu installieren. Standardmäßig ist der.client mit der Office-Suite OpenOffice.org 1.1, dem InternetBrowser Galeon, dem -programm Sylpheed und dem Acrobat Reader ausgestattet. Über die integrierte Updateschnittstelle kann zusätzlich paketierte Software als DebianPaket hinzugefügt werden. So zum Beispiel Mozilla als Browser und -client. Eingeschlossen ist der Installationssupport innerhalb 4 Wochen nach Kaufdatum. Die Lizenzen des natural.desktop.manager sind zeitlich nicht begrenzt und können aufgerüstet werden. Optional kann das Biometriemodul, mit dem am Arbeitsplatz die Authentisierung per Fingerabdruck möglich ist, erworben werden. Darüber hinaus sind weitere Servermodule (u.a. Windows, IBM iseries) erhältlich, die eine Integration in vorhandenen Welten erleichtern. Wir Wünschen viel Spaß mit dem natural.desktop! Ihr natural computing Team Seite 4 von 26

5 1 Hardwarevoraussetzungen Aufgrund der stetigen Entwicklung des Linux-Betriebssystems sind eine ganze Reihe von Hardwareplattformen einsetzbar. Wir empfehlen den Fujitsu Siemens Futro C. Natürlich können die bereits vorhandenen Server und Clients können allerdings auch weiterverwendet werden, wenn die minimalen Hardwarevoraussetzungen erfüllt sind. Der natural.desktop läuft auf handelsüblicher PC-Hardware. Für den Einsatz geben wir folgende Empfehlung, die gerne auch aktuelle Hardware umfassen darf. Server Pentium/K6 ab 200 MHz 128 MB Hauptspeicher 6 GB Festplatte (keine SCSI) PCI Netzwerkkarte (NE2000, RTL8139, EEPRO100, TULIP, 3COM) Client Pentium II/K6 ab 300 MHz 128 MB Hauptspeicher 6 GB Festplatte (keine SCSI) PCI Netzwerkkarte (NE2000, RTL8139, EEPRO100, TULIP, 3COM) PCI/AGP Grafikkarte ATI Rage Fury AGP 32MB XPERT 128 AGP 16MB XPERT 99 AGP 8MB 3D Rage Iic 3D Rage Pro 3D Rage LT 3D Rage LT Pro 3D Rage XL 3D Rage XC Intel i810 i810-dc100 i810e i815 Matrox Mystique Millennium II G100 Mystique G200 Millennium G200 G400 Nvidia Riva 128 Riva TNT Riva TNT2 Riva GeForce 256 Riva GeForce Seite 5 von 26

6 2 Start der Installation Das zu installierende System muss CD-Rom bootfähig sein. Dazu müssen ggf. die BiosEinstellungen verändert werden, um vom CD-Rom Laufwerk zu booten. Zur Installation legen Sie die natural.desktop test the desk! CD-Rom in das erste CDRom-Laufwerk des Rechners und starten diesen. Das System sollte erkennen, dass eine bootfähige CD-Rom im Laufwerk vorhanden ist und die Installation automatisch beginnen. Warnung: Die Installations-Routine wird nun den Computer für den natural.desktop konfigurieren. Falls sich noch Daten auf diesem Computer befinden, entfernen Sie bitte die natural.desktop CD-Rom, starten das ursprüngliche System und sichern Ihre Daten. Diese würden unwiederbringlich verloren gehen. Diese Warnung wird bei Installations-Start angezeigt und muss mit <Enter> bestätigt werden. Danach wird zunächst das Basis-System auf der Festplatte installiert. Nach dieser Prozedur kann entschieden werden, ob der natural.desktop.server der natural.desktop.client oder der OpenGroupware.org-Server installiert werden soll. Die Auswahl wird über folgende Eingabemaske vorgenommen: Abbildung 1 Auswahl Client/Server/OGo Das "*" setzen Sie mit der Spacetaste (Leertaste). Mit der Tab-Taste gehen Sie weiter auf OK, mit <Enter> bestätigen Sie Ihre Eingabe. Seite 6 von 26

7 3 Installation des natural.desktop.servers Zunächst sollte die Server-Installation vorgenommen werden. Die test the desk! CD-Rom enthält einen out-of-the-box Server, welcher die benötigten Services (Authentifizierung, File-Service und Datenbank- bzw. Info-Service) zur Verfügung stellt. Die Installation der Services kann einige Minuten in Anspruch nehmen. Danach werden Sie aufgefordert die Installations-CD zu entnehmen. Mit <Enter> starten Sie Ihr System neu. 3.1 Administrator (root)-passwort einrichten Nachdem das System von der Festplatte gestartet ist, werden Sie aufgefordert. das Administrator-Passwort des Servers einzugeben, das Sie später benötigen, um sich auf der Konsole anzumelden oder den natural.desktop.manager zu starten. 3.2 Netzwerkeinstellung konfigurieren Nachdem das System neu gestartet ist, wird die vorhandene Hardware, wie zum Beispiel Netzwerkkarte, Soundkarte und Monitor, automatisch erkannt. Zunächst wird die IP-Konfiguration für das Netzwerk vorgenommen. Zur Auswahl stehen hier die Konfiguration über DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) oder die manuelle Netzwerk-Konfiguration. Abbildung 2 Netzwerkeinstellungen konfigurieren Bei der Verwendung von DHCP werden die Netzwerk-Einstellungen automatisch über den DHCP-Server bezogen und in das System integriert, um den Server im Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Seite 7 von 26

8 3.3 Netzwerk manuell konfigurieren Ist kein DHCP-Server vorhanden oder soll der natural.desktop.server manuell konfiguriert werden, so wählt man Netzwerk manuell konfigurieren. Abbildung 3 Netzwerkeinstellungen manuell konfigurieren Danach kann man die benötigten Parameter über das Konfigurations-Menü eintragen. Wird während der Server-IP-Konfiguration als Nameserver der Server selbst eingetragen, so wird auf dem Server ein DNS mit dem eingetragenen Domain konfiguriert. Dieser kann dann als DNS für die test the desk Umgebung genutzt werden. Die zugehörigen zone -Files befinden sich auf dem Server in /var/cache/bind. Seite 8 von 26

9 3.4 Konfiguration des X-Windows-Systems Abschließend wird das X-Windows System konfiguriert. Sowohl der natural.desk- Abbildung 4 X-Server Einstellungen TOP.server wie auch der natural.desktop.client verfügen über eine automatische Hardwareerkennung von Grafikkarte und Monitor. 3.5 Einsehen der Konfigurationsdateien Die erkannten Daten werden eingeblendet bzw. sind über den Menüpunkt Konfiguration einsehen zu erreichen, z.b. Abbildung 5 Konfigurationsdateien Wird der X-Server nicht korrekt erkannt, so kann über den Menüpunkt X-Server manuell konfigurieren der X-Server eingerichtet werden. Seite 9 von 26

10 3.6 Administrator (root)-login auf der Konsole Nach abgeschlossener Konfiguration erscheint nun das Konsole-Login. Hier können Sie sich nun mit dem vergebenen Administrator-Passwort (siehe Punkt 3.1) mit Login: root Password: das eingegebene Passwort am System anmelden. 3.7 Anmelden Dieser Bildschirm erscheint, wenn Sie den Server, nach erfolgreicher Installation des natural.desktop.servers, starten. Nun stehen folgende Optionen zur Verfügung: Abbildung 6 Anmelden Durch die Auswahl Konsole erhalten Sie ein normales Konsolen-Login. Sollten Sie bei dem Konsolen-Login ein falsches Passwort eingegeben haben, wiederholen Sie die Eingabe mit dem korrekten Passwort. Durch die Auswahl natural.desktop.manager wird der natural.desktop.manager und der X-Server gestartet. Die flexibel einsetzbare Administrationssoftware ermöglicht stets schnellen und zuverlässigen Zugriff auf jede natural.desktop Umgebung. Der natural.desktop.manager sorgt für eine einfach und zentrale Administration. Mit seiner Hilfe optimieren Sie Ihren Administrationsaufwand und unterstützen Ihre Mitarbeiter durch ein wertvolles Werkzeug, um im täglichen Einsatz das Funktionieren der Arbeitsplätze zu gewährleisten. Er ist einfach zu bedienen und enthält umfassende Administrations-Funktionen. Sowohl Benutzerverwaltung und Netzwerkmanagement als auch individuelle Softwareeinstellungen werden unterstützt. Seite 10 von 26

11 Abbildung 7 natural.desktop.manager Der natural.desktop.manager speichert die Benutzer- und Gruppeneigenschaften in der Datenbank und erstellt das Benutzerprofil für den.client auf dem entsprechenden FileServer. Bei der test the desk! Installation ist der natural.desktop.manager bereits vorkonfiguriert. Mit Name: ndm Kennwort: ndm können Sie sich nun anmelden. Damit ein Anmelden am natural.desktop.client möglich ist, müssen Sie vor der Installation des natural.desktop.clients mindestens einen Benutzer mit dem natural.desktop.manager anlegen. Das weitere Vorgehen, die Anlage von Benutzern, Gruppen und weitere KonfigurationsMöglichkeiten der natural.desktop.clients entnehmen Sie bitte dem natural.desktop.manager Handbuch. Seite 11 von 26

12 4 Installation des natural.desktop.clients Der natural.desktop.client verhält sich im Netzwerk wie ein ThinClient. Dabei bezieht sich der Begriff ThinClient auf das Konzept, welches sich wie ein solcher verhält, nicht aber den.client in Bezug auf Hard- und Softwareausstattung. Die zentrale Datenhaltung auf File-Servern ermöglicht es, Benutzerdaten leicht in ein zentrales Sicherungskonzept einzubinden. Daten können in den Heimat-Verzeichnissen der jeweiligen Benutzer abgelegt werden, oder in durch Gruppenzugehörigkeit zugeordneten Verzeichnissen gespeichert werden. Die Installation der natural.desktop.clients verläuft zunächst genau so wie die des Servers. Im Auswahl-Menü wählen Sie diesmal natural.desktop.client. Abbildung 8 Auswahl Client/Server/OGo Die Konfiguration der Konsole und der IP-Einstellungen, sowie des X-Servers läuft analog zum Server ab. Dieser Vorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen. Sie werden nun aufgefordert, die Installations-CD-ROM zu entnehmen. Mit <Enter> wird das System neu gestartet. Seite 12 von 26

13 4.1 Einrichten des Info-Services Für den Client werden zwei zusätzliche Parameter benötigt. Im ersten Feld ist der Name des gerade eingerichteten Servers einzugeben, damit der Client die dementsprechenden Verbindungen zum Server aufbauen kann. Der Info-Service setzt auf den Datenbankservice auf und stellt die notwendigen Informationen über den zuständigen Authentifizierungs-Server und zugehörigen File-Server zur Verfügung. Abbildung 9 Info.Server Seite 13 von 26

14 4.2 Einrichten des Update-Services Darüber hinaus kann noch ein Update-Server eingetragen werden, von welchem sich der Client später Updates und zusätzliche Pakete installieren kann. Der Update-service stellt den.clients Informationen über verfügbare Update-Pakete bzw. neu zu installierende Software-Pakete zur Verfügung. Abbildung 10 Update.Server Das Anmelden am natural.desktop.client und zusätzliche Client-Features entnehmen Sie bitte dem natural.desktop.client Handbuch. Danach wird die Installation vervollständigt. Wenn über den natural.desktop.manager entsprechend Benutzer angelegt wurden, dann können sie sich am Arbeitsplatz anmelden. Seite 14 von 26

15 5 Installation des OpenGroupware.org-Servers Der OpenGroupware.org-Server ist eine, auf der test the desk -CD aufsetzende, spezielle Adaption des OpenGroupware.org (Ogo) -Projektes und besteht aus einem Softwarebundle aus OGo, Datenbank, MTA, IMAP-Server etc. - das bereits fertig konfiguriert, sprich miteinander verzahnt, vorliegt und nach der Installation einen fertigen Groupwareserver zur Verfügung stellt. Naturgemäß kann ein Out of the Box -System nicht die volle Funktionalität eines an die lokalen Gegebenheiten angepassten Servers erreichen. So wird z.b. standardmäßig nur eine rudimentäre -funktionalität (Minimum: Versand und Empfang innerhalb des Test-Systems) angeboten. Diese kann allerdings - natürlich stark abhängig von der jeweiligen Netzwerkumgebung - leicht zu einem kompletten -service ausgeweitet werden. Zusätzlich können Virenscanner und Spamfilter vorkonfiguriert installiert werden. Die Installation des OpenGroupware.org-Servers verläuft zunächst genau so wie die des natural.desktop.servers Im Auswahl-Menü wählen Sie diesmal OpenGroupware.org-Server. Abbildung 11 Auswahl Client/Server/OGo Die Konfiguration der Konsole und der IP-Einstellungen, sowie des X-Servers läuft analog zum Server ab. Dieser Vorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen. Seite 15 von 26

16 5.1 Einrichten von OpenGroupware.org Nach dem erfolgreichen Durchlaufen der Installation kann, von einem beliebigen Rechner im Netzwerk aus (eine passende Netzwerkkonfiguration vorausgesetzt), über die URL zum ersten mal auf den Ogo-Server zugegriffen werden. Die IP hängt natürlich von den lokalen Gegebenheiten ab und kann auch ein entsprechend konfiguriertes Netzwerk vorausgesetzt ein Rechnername oder ein FQDN sein. Abbildung 12 Der erste Kontakt Seite 16 von 26

17 5.1.1 Erstmalige Anmeldung am Ogo-Server Beim initialen Zugriff auf die URL wird automatisch der Nutzer root angemeldet. Um anderen, noch anzulegenden Nutzern den Zugriff zu ermöglichen muss diesem ein Passwort zugewiesen werden. Dies geschieht über <Präferenzen><bearbeiten> und <Password ändern>. Zuvor sollte auch gleich eine -adresse vergeben werden. Abbildung 13 Das root-konto bearbeiten Da dem MTA die Domain ttd-ogo.test als Default als lokale Domäne mitgegeben wurde wäre fürs Erste - eine gute Wahl. Nachdem Sie sich Abgemeldet haben sollte bei erneutem Ansteuern (bei Umgehung des Browser-Caches!) von folgendes Login erscheinen. Abbildung 14 Die Anmeldeseite Seite 17 von 26

18 5.1.2 OGo-Nutzer/Templates anlegen Normalsterbliche Nutzer werden von root über <Administration><neu> angelegt. Wird für den neuen Nutzer der vordefinierte Template-Nutzer als Vorbild gewählt, wird seine Umgebung nach der dort definierten Umgebung erstellt. Werden die Präferenzen des Template-Nutzer später geändert, ändern sich auch bei allen Nutzern, die nach seinem Vorbild erstellt wurden, die Umgebungen! Abbildung 15 Neuen Nutzer anlegen Verlassen Sie diese Maske über <Speichern> überlassen Sie es dem gerade angelegten Nutzer, der sich so ohne Passwort anmelden kann, sich später selbst ein Passwort zu zulegen. Über <Password ändern> können Sie ihm ein Passwort vorgeben. Seite 18 von 26

19 Neue Template-Nutzer werden zunächst über <Administration><neuer Template User> erstellt. Um die Präferenzen des neuen Template-Nutzers anzupassen wird dieser in der Nutzerliste (<Administration><Accounts><alle>) ausgewählt. In der dann erscheinenden Auflistung der konfigurierbaren Applikationen werden dann die gewünschten angewählt und angepasst. Abbildung 16 Bearbeiten eines Template-Nutzers Seite 19 von 26

20 5.1.3 Die Terminerinnerungsfunktion In der Standardkonfiguration ist die Terminerinnerungsfunktion (aptnotify) so eingestellt das sie alle 15 Minuten überprüft ob sie Tätig werden muss. Allerdings muss sie zunächst noch Aktiviert bzw. mit den notwendigen Rechten versehen werden um ihre Aufgabe erfüllen zu können. Dazu muss root über <Einstellungen><Appointment Notification><bearbeiten> das AptNotifySkyrixPassword setzen. Dies ist identisch mit dem Passwort des OGo-Nutzers root in dessen Kontext die Terminerinnerung auch läuft. Abbildung 17 Aktivierung der Terminerinnerungsfunktion Um den Intervall in dem aptnotify aufgerufen wird zu ändern kann - vorzugsweise über die Konsole - die crontab des Systemnutzers opengroupware angepasst werden oder für die Nicht-ganz-so-Unix-festen in der Datei /var/spool/cron/crontabs/opengroupware das */15 in z.b. */5 (für einen fünf minütigen Intervall) abgeändert werden. Seite 20 von 26

21 5.2 Das System Das System besteht beim test the desk -OpenGroupware.org-Server (zunächst) aus zwei Komponenten: dem MTA Exim der für das Versenden und Empfangen von s zuständig ist und dem IMAP-Server Cyrus der den Nutzern IMAP-Konten zur Verfügung stellt. Das System kann auch direkt unter Umgehung OpenGroupwares mit gängigem klienten (z.b. Evolution oder Mozilla-Mail aber auch Outlook und Outlook Express) genutzt werden. Nutzername und Passwort sind dabei identisch mit den in OpenGroupware.org Verwendeten. Um dem OpenGroupware.org-Server den Kontakt zum Inter- oder Intranet zu ermöglichen und so weitergehende -funktionalität zu erreichen ist möglicherweise das Anpassen des DNS und das weitere Feintuning des -systems notwendig Anmeldung der Nutzer Cyrus erstellt neu angelegten Nutzern automatisch ihre IMAP-Konten falls 1.) der Nutzer sich erstmalig - über OGo - anmeldet oder 2.) wenn er eine erhält. Je nachdem was zuerst passiert. Meldet sich ein Nutzer zum ersten mal am OpenGroupware.org-Server an erscheint Links der ausgegraute Menüpunkt (inaktiv). Wird dieser angewählt erscheint der Anmeldebildschirm für den IMAP-Server. Abbildung 18 Anmeldung an den IMAP-Server Seite 21 von 26

22 Hier werden nun einfach Nutzername und Passwort, die selben die für die Anmeldung am OGo verwendet wurden, eingegeben und auf Login geklickt. Will man die ganze Prozedur nicht bei jeder Anmeldung erneut ausführen empfiehlt es sich die Speichern -Option zu aktivieren. Abbildung 19 root allein zu Haus Öffentliche/Gruppen Ordner Öffentliche oder Gruppen-Ordner können über OGos WebUI leider nur Read-Only erstellt werden. Da OGo IMAP-Ordner, z.z., über die WebUI leider noch nicht zuverlässig löschen kann sei vor übereifrigen Experimenten gewarnt! Linux und/oder Cyrus-Kundige Konsole-Fans können dagegen - mit allen Freiheiten Mittels cyradm (Aufruf mit -u cyrus localhost und natural als Defaultpasswort) in den Ordnern agieren. Zum Erstellen eines Ordners Im WebUI wählt root zunächst < > an. Rechts erscheint nun die Hierarchie der existierenden IMAP-Ordner. Um in Cyrus' Defaultgruppe user, unter der die Ordner der Nutzer angeordnet sind, einen Gruppenordner anzulegen, der von allen Angehörigen der Kategorie user gelesen werden kann, wird zunächst der Fokus, durch anklicken von user, dorthin verlegt. Dieser wird durch eine graue Unterlegung angezeigt. Seite 22 von 26

23 Abbildung 20 Anlegen Gruppenordner Nach einem Klick auf den Neuer Ordner -Button wird zur Eingabe des Ordnernamens aufgefordert und dieser dann Erstellt. Gegebenenfalls ist ein Ab- und Anmelden am IMAP-Server notwendig um OGo zu einer Aktualisierung der Ansicht zu bewegen. Abbildung 21 Angelegter Gruppenordner Seite 23 von 26

24 5.3 Aktivieren Virenscanner/Spamfilter Virenscanner und Spamfilter sind so vorkonfiguriert das sie vor Ort aktiviert werden können aber standardmäßig inaktiv sind. Diese Vorkonfiguration wird bei Virenscanner und Spamfilter notwendigerweise eher konservativ/risikoscheu ausfallen müssen. Die Aktivierung des Virenscanners macht natürlich nur Sinn wenn dieser Verbindung zum Internet hat um regelmäßig Updates einspielen zu können. Vorkonfigurierte Viren- und Spam-Abwehrsysteme können naturgemäß keine an die lokalen Verhältnisse angepassten Lösung ersetzen und bieten auch keinen kompletten Schutz. Daher sei hier ausdrücklich davor gewarnt sich mit deren Default-Konfigurationen in Sicherheit zu wiegen. Sie sind lediglich als Beispiel bzw. Starthilfe gedacht von der ausgehend eine endgültige Konfiguration angegangen werden kann. Virenscanner und Spamfilter werden auf die gleiche Weise aktiviert. Als Nutzer root muss das Skript /root/clambau.script ausgeführt werden. Dadurch wird der Virenscanner Clamav aktiviert der von nun an den SMTP-Dialog Überwacht und virenverseuchte s Abweist. Ist das System ans Internet angebunden wird Clamavs automatischer Updater Freshclam regelmäßig - alle 30 min - aktuelle Virensignaturen herunterladen. Startet root das Skript /root/spambau.script wird Spamassassin sowie SA-exim installiert. Über die Konfigurationsdatei /etc/exim/sa-exim.conf können fortgeschrittene MailAdministratoren bequem Teergrubing oder Grey-Listing realisieren. In der Defaultkonfiguration wird Spam ab einem utopisch hohem - Spamassassin-Rating von 12 vom MTA abgewiesen. Spamassassin ist auch so zu konfigurieren das das Rating in den Betreff geschrieben und so von den Nutzern in ihren Mailfiltern verwendet werden kann. Weitergehende Information zur Arbeit mit OpenGroupware.org finden Sie unter http//www.opengroupware.org Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dem natural.desktop. Seite 24 von 26

25 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1 Auswahl Client/Server/OGo Seite 6 Abbildung 2 Netzwerkeinstellungen konfigurieren Seite 7 Abbildung 3 Netzwerkeinstellungen manuell konfigurieren Seite 8 Abbildung 4 X-Server Einstellungen Seite 9 Abbildung 5 Konfigurationsdateien Seite 9 Abbildung 6 Anmelden Seite 10 Abbildung 7 natural.desktop.manager Seite 11 Abbildung 8 Auswahl Client/Server/OGo Seite 12 Abbildung 9 Info.Server Seite 13 Abbildung 10 Update.Server Seite 14 Abbildung 11 Auswahl Client/Server/OGo Seite 15 Abbildung 12 Der erste Kontakt Seite 16 Abbildung 13 Das root-konto bearbeiten Seite 17 Abbildung 14 Die Anmeldeseite Seite 17 Abbildung 15 Neuen Nutzer anlegen Seite 18 Abbildung 16 Bearbeiten eines Template-Nutzers Seite 19 Abbildung 17 Aktivierung der Terminerinnerungsfunktion Seite 20 Abbildung 18 Anmeldung an den IMAP-Server Seite 21 Abbildung 19 root allein zu Haus Seite 22 Abbildung 20 Anlegen Gruppenordner Seite 23 Abbildung 21 Angelegter Gruppenordner Seite 23 Seite 25 von 26

26 Kontakt: Martener Str. 535 D Dortmund Tel.: 0231/ Fax: 0231/ Seite 26 von 26

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