ZMI Produkthandbuch Sophos. Sophos Virenscanner für Administratoren

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1 ZMI Produkthandbuch Sophos Sophos Virenscanner für Administratoren Version:

2 Herausgeber Zentrum für Medien und IT ANSCHRIFT: HAUS-/ZUSTELLADRESSE: TELEFON: -ADRESSE: Zentrum für Medien und IT Universitätsstr. 21, Hagen +49 (23 31) hagen.de VERSION: 1.0 AUTOR(EN): SC Betrieb Copyright 2007 FernUniversität in Hagen Zentrum für Medien und IT Sophos Virenscanner Version: 1.0 Seite 2 von 2

3 Änderungsübersicht Datum Änderung Version Status Sophos Virenscanner Version: 1.0 Seite 3 von 3

4 Inhalt 1 Einleitung Sophos Enterprise Manager Sophos Enterprise Console Sophos Anti-Virus Installation über den Application Explorer Download Version auf den ZMI Web-Seiten CD-Versionen Arbeiten mit dem Sophos Client Sophos Virenscanner Version: 1.0 Seite 4 von 4

5 1 Einleitung Zum Schutz vor Viren und Trojanern wird vom ZMI das Produkt Sophos Anti Virus eingesetzt. Mit Hilfe der Sophos Enterprise Console kann der Virenscanner vom ZMI zentral konfiguriert, verwaltet und überwacht werden. Der Virenscanner wird auf den Arbeitsplatzrechnern an der FernUniversität eingesetzt, kann aber auch von den Studierenden und Mitarbeitern auf den heimischen PCs installiert werden. Zur Verfügung gestellt wird die Software sowohl über die vom ZMI eingesetzte Software Verteilung, über CD s oder aber auch als Download von den ZMI Web Seiten. Die Unterschiede der einzelnen Versionen werden in den nächsten Kapiteln erläutert werden. Es handelt sich im Wesentlichen um die Unterstützung von Windows Vista, und um die Anbindung an die Sophos Enterprise Console. Um irgendwelchen Vireninfekten auf den Arbeitsplatzrechnern vorzubeugen, ist es unabdingbar, dass ein Virenscanner installiert wird. Er gehört zur Grundausstattung eines jeden Rechners. In den folgenden Kapiteln werden die einzelnen Komponenten (Sophos Enterprise Manager, Sophos Enterprise Console und Sophos Anti Virus Client) in ihren Funktionen beschrieben. Auch die Installation der Sophos Anti Virus Clients wird gezeigt. Sophos Virenscanner Version: 1.0 Seite 5 von 5

6 2 Sophos Enterprise Manager Der Sophos Enterprise Manager läuft auf einem Windows 2003 Server und ist das Backend für Sophos Applikationen. Er bietet die Plattform für den Download und die Verteilung von Updates und Virendefinitionen. Zunächst wird eine Library erstellt, in der alle Konfigurationen abgelegt werden. Über Select Parent wird der Pfad zu dem Sophos Download Server mit den entsprechenden Authentifizierungs Informationen angegeben. Als Schedule wird unter Schedule Downloads eingetragen, wie oft der Sophos Server kontaktiert wird, um zu prüfen, ob neue Updates verfügbar sind. Aktuell wird stündlich auf neue Updates geprüft. Nun können über Select Packages die benötigten Pakete ausgewählt werden. Aktuell werden die Clients für die Windows Versionen Vista, 2003, XP, 2000,ME, 98 und 95, für Linux und Mac OS X heruntergeladen. Für jedes Paket wird ein CID (Central Installation Directory) angelegt, in das die Daten abgelegt werden. Für die Sophos Anti Virus Windows Versionen werden CID s auf den Novell Servern angelegt. Dies sind die Installationsverzeichnisse für die Software Verteilung über ZENWorks. Für alle Pakete werden auch noch lokale CID s angelegt. Von diesen Verzeichnissen aus werden die Daten dann per geplantem Task alle 3 Stunden auf den Web Server verschoben. Hier stehen sie nun für die Sophos Clients zum Update bereit. Sophos Virenscanner Version: 1.0 Seite 6 von 6

7 3 Sophos Enterprise Console Die Enterprise Console ist die zentrale Kontroll und Konfigurationsstelle für den Sophos Virenscanner. Hier werden die zentralen Richtlinien angelegt und gepflegt. In diesen Richtlinien können Verhaltensweisen und Einstellungen der Sophos Clients festgelegt werden. Des Weiteren überwacht man an dieser Stelle die registrierten Sophos Clients. Die Konsole ist in 3 Bereiche aufgeteilt. Auf der linken Seite befinden sich die Gruppen, in die die Sophos Clients nach der Registrierung verschoben werden. Jeder Gruppe kann eine eigene Richtlinie zugewiesen werden. Die Richtlinien werden auf der linken Seite im unteren Bereich definiert. In dem Hauptfenster werden die Inhalte der Gruppen angezeigt. Über die Tabs können verschiedene Parameter der Clients angezeigt werden. Es gibt drei Richtlinien Typen. Zum einen die Update Richtlinie, in der die Pfade zu den Update Servern, die Authentifizierungsdaten für diese Server und das Update Intervall eingetragen werden. Wir stellen zwei Update Server zur Verfügung und die Clients kontaktieren diese alle 5 Stunden. Zum anderen gibt es die Antivirus Richtlinie, in der das Verhalten des Virenscanners festgelegt wird. Hier wird beispielsweise eingetragen, dass die On Access Überprüfung aktiviert ist, welche Objekte nicht überprüft werden und wie die Benachrichtigung eingesetzt werden soll. Die Firewall Richtlinie wird nicht benötigt, da die Client Firewall von Sophos nicht im Einsatz ist. In dem Gruppen Bereich definieren wir zwei Gruppen. Eine Gruppe SLO für Rechner im geschützten SLO Bereich (Verwaltung, Dekanate, Prüfungsämter) und eine Gruppe F&L für die Rechner aus dem Lehr Bereich. Diesen Gruppen werden die vorher definierten Richtlinien zugewiesen. Sophos Virenscanner Version: 1.0 Seite 7 von 7

8 Nach der Installation eines Sophos Clients kontaktiert der Client den Sophos Enterprise Server und registriert sich an der Enterprise Console. Nach der Registrierung ist er unter der Rubrik Nicht zugewiesen zu finden. Nun kann der Sophos Administrator diese Clients in eine andere Gruppe verschieben. Dem Client wird danach automatisch die der Gruppe zugehörige Richtlinie zugewiesen. In dem Hauptfenster kann man sich die registrierten Rechner nach mehreren Gesichtspunkten ansehen. Über den Tab Status bekommt man einen Überblick über etwaige Alarme und den Status der zugeordneten Richtlinien. Durch verschieden farbige Dreiecke mit einem Ausrufezeichen werden verschiedene Fehlersituationen gekennzeichnet. En rotes Dreieck bedeutet einen Virenalarm, ein blaues Dreieck zeigt kritische Anwendungen an und ein gelbes Dreieck symbolisiert andere Fehler. Durch ein Doppelklick auf den entsprechenden Rechner öffnet sich ein Detail Fenster in dem man mehr Informationen zu dem Fehler findet. Über die anderen Tabs können weitere Informationen wie Anti Virus Versionen, Betriebssystem und Alarm Details zu den Clients abgefragt werden. Über das Kontext Menü einzelner Rechner kann man dem Rechner die Richtlinien neu zuweisen, Meldungen löschen oder Aktualisierungen anstoßen. Sophos Virenscanner Version: 1.0 Seite 8 von 8

9 4 Sophos Anti-Virus 4.1 Installation über den Application Explorer Auf den Arbeitsplatzrechnern in den vom ZMI unterstützten Bereichen wird der Sophos Anti Virus über die Software Distribution ZENWorks verteilt. In dem Application Explorer findet der Benutzer unter ALL das Icon für die Installation. Die Installation besteht aus mehreren Schritten, die automatisch durch doppelklicken des Icons im Application Explorer ausgeführt werden. Zunächst werden in der Windows Firewall 3 TCP Ports (8192, 8193 und 8194) für die Kommunikation mit der Sophos Enterprise Console freigeschaltet. Danach wird das Installationspaket auf die lokale Platte kopiert. Anschließend werden nacheinander die 3 Installationsroutinen zur Installation der Komponenten Anti Virus, AutoUpdate und Remote Management angestoßen. Abschließend wird das Installationspaket von der lokalen Platte entfernt. In den einzelnen Schritten des Installations Assistenten können die Vorgaben übernommen werden. In dem Fenster, in dem ein Account und Password abgefragt werden, sind keine Eingaben zu machen, da diese Informationen später über die Richtlinie eingepflegt werden.. Sophos Virenscanner Version: 1.0 Seite 9 von 9

10 Der über den Application Explorer installierte Client verbindet sich nach der Installation mit der Sophos Enterprise Console und registriert sich. Sobald der Client in der Konsole in eine der Gruppen verschoben und ihm so eine Richtlinie zugewiesen wurde, erfolgen die Updates automatisch. Nach einem Rechner Neustart und dann alle 5 Stunden wird der Update Server kontaktiert. Nach der Installation findet man unter Systemsteuerung >Software die Komponenten Sophos Anti Virus, Sophos Remote Management System und Sophos AutoUpdate. 4.2 Download Version auf den ZMI Web-Seiten Die Download Version auf den ZMI Web Seiten ist für Studierende und Heim PCs ohne eine ständige Verbindung zum FUNet gedacht. Die hier zur Verfügung gestellte Version nimmt nach der Installation keinen Kontakt zur Sophos Enterprise Console auf, da hierfür mit einer FernUni IP Adresse gearbeitet werden muss. Die Updates bekommt der Client automatisch über den FernUni WebServer. Für den Download der Software benötigt man einen gültigen Account an der FernUniversität. Man lädt nach der Authentifizierung einen ZIP File herunter, entpackt diesen und startet die Installation über eine enthaltene Batchdatei (Sophos_Installieren.bat). Es sind keine weiteren Angaben notwendig. Nach der Installation findet man unter Systemsteuerung >Software die Komponenten Sophos Anti Virus und Sophos AutoUpdate. 4.3 CD-Versionen Der Sophos Anti Virus kann über das ZMI auch auf einer CD bezogen werden. Die Versionen auf den CD s bauen nach der Installation eine Verbindung zur Sophos Enterprise Console auf und registrieren sich dort. Sie sind also nur für Rechner mit einer FernUni IP Adresse gedacht. Es werden 2 CD Versionen Sophos Virenscanner Version: 1.0 Seite 10 von 10

11 vorgehalten. Die eine ist für Arbeitsplatzrechner (Win2000/WinXP), die keine Anbindung an die Software Distribution ZENWorks haben. Die zweite CD ist eine Lösung für Windows Vista. Hier ist beispielsweise das Script für die Firewall Einträge angepasst. Die Installation unter Windows 2000/XP verläuft in 4 Schritten. Nachdem die Datei von der CD auf die lokale Platte entpackt wurde, startet man zunächst das VBS Script firewall_add_port.vbs, um die notwendigen Ports in der Windows Firewall freizuschalten. Danach werden die einzelnen Sophos Komponenten mit Hilfe der zugehörigen Setup Routinen installiert. Eine genaue Beschreibung findet sich auf der CD. 4.4 Arbeiten mit dem Sophos Client Wählt man aus dem Kontext Menü des Sophos Clients im Systemtray den Punkt Jetzt aktualisieren aus, so wird die Aktualisierung des Clients manuell anstoßen. Über den Menüpunkt Updates konfigurieren bekommt man einen Überblick über die Konfiguration der Aktualisierung. Da diese aber über Richtlinien verteilt wird, erhält man an dieser Stelle einen rein lesenden Zugriff. Änderungen kann man nur vornehmen, wenn man die Download Version installiert hat, weil diese keine Anbindung an die Sophos Enterprise Console hat und keine Richtlinien bekommt. Sollten sich also die Update Server der FernUni ändern, können wir diese Änderungen per Richtlinie verteilen, während Studierende sie manuell vornehmen müssen. Man sieht hier auch, dass in der Download Version nur ein Primary Download Server eingetragen ist, während in den anderen Versionen auch ein Secondary Download Server zur Verfügung steht. Sophos Virenscanner Version: 1.0 Seite 11 von 11

12 Über den Menüpunkt Sophos Anti Virus öffnen im Kontext Menü öffnet man den Client. Im Status Bereich oben links sieht man die Version des Clients, wann die letzte Aktualisierung erfolgt ist und ob sich Objekte im Quarantäne Bereich befinden, also ob Viren gefunden wurden. Sollten sich Objekte im Quarantäne Bereich befinden, öffnet man den Quarantäne Manager über den Quarantäne Link. Hier sieht man nun, welche Viren, Trojaner oder schadhaften Anwendungen gefunden wurden. Über die Buttons Bereinigen, Löschen und Verschieben kann nun entschieden werden, was mit den gefundenen Dateien passieren soll. Wieder zurück im Hauptbildschirm des Sophos Anti Virus Clients, gibt es dort den Auswahlpunkt Meinen Computer überprüfen. Wählt man diesen aus, wird sofort ein Scan des gesamten Rechners gestartet. Sophos Virenscanner Version: 1.0 Seite 12 von 12

13 Über den Auswahlpunkt Neue Prüfung einrichten, kann eine benutzerdefinierte Überprüfung konfiguriert und abgespeichert werden. So kann man beispielsweise eine logische Platte überprüfen. Sophos Virenscanner Version: 1.0 Seite 13 von 13

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