Interhospitaltransfer
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- Christel Kohl
- vor 7 Jahren
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Transkript
1 Interhospitaltransfer Folie Nr. 1
2 Interhospitaltransfer Definition Rechtliche Voraussetzungen Eingesetzte Rettungsmittel Ausstattung Besatzung Organisation das Intensivtransportes (RLP) Indikationen Planung des Transports Übernahme eines Intensivpatienten Folie Nr. 2
3 Definition:.die Verlegung von intensivpflichitigen Patienten von einer Institution der Erst-, Grundoder Regelversorgung zu einer weiteren diagnostischen und therapeutischen Versorgung in eine Institution der Schwerpunkt- und/oder Maximalversorgung, bzw. anderweitig spezialisierten Institution unter Aufrechterhaltung der bereits begonnenen intensivmedizinischen Therapie. Der Einsatz zur Beförderung von Patienten einer Gesundheitseinrichtung bzw. eines Krankenhauses, unter sachgerechter Betreuung einschließlich der Erhaltung und Überwachung der lebenswichtigen Körperfunktionen, zu weiterführenden medizinischen Versorgungseinrichtungen oder zurück (DIN 3050 Sekundärtransport )
4 Definition: Ist der Notfallrettung zugeordnet Gesetzgebung der Länder Gleiche rechtlichen Grundlagen wie die Notfallrettung
5 Rechtliche Voraussetzungen: Rettungsdienstgesetze der Länder StVO LuftVG MPG StGB SGB V BGB Arbeitsgesetze RettAssG
6 Rechtliche Voraussetzungen: DIN Normen Europarecht
7 Rettungsmittel im Intensivtransport: RTW / NAW ITW RTH / ITH Baby-NAW Schwerlastrettungswagen / Bettentransporter Mobile Stroke Unit (MSU)
8 Ausstattung: DIN EN 1789 C (für RTH entsprechende DIN Norm) Verstärkte Lichtmaschine / Stromwandler 230 V Ausreichend Steckdosen (12 V und 230 V) Erweiterte Kommunikationsmöglichkeiten (Telefon, Telemetrie, etc.) Größerer Sauerstoffvorrat Druckluftvorrat und ausreichend Anschlüsse Mindestens 3 Sitzplätze im Patientenraum Ausreichend starke Klimaanlage (Mikrobenfilter: 20facher Luftwechsel / h) Heizungs- und Klimaanlage getrennt steuerbar Räumliche Trennung zwischen Patienten- und Fahrerraum
9 Ausstattung: Mindestens 4 Spritzenpumpen Intensivtransportrespirator Ausreichend transportabler Sauerstoffvorrat Ggf. ausreichend transportabler Druckluftvorrat Erweitertes Monitoring Ausreichende Akkukapazität (mindestens 60 Minuten)
10 Intensivtragesysteme:
11 Intensivtragesysteme: Vorteile: Fast alle Geräte fest an der Trage fixiert Kein Umbau im Fahrzeug notwendig Meist nur ein 230 V Stecker, der im Fahrzeug angeschlossen werden muss Zusätzliche Akkukapazität Ggf. auch zusätzliche Geräte fixierbar (NO-Beatmung, etc.)
12 Intensivtragesysteme: Nachteile: Hohes Gewicht Schnelles erreichen der Gewichtsbegrenzung Geringe Distanz zwischen Fahrzeugdecke und Patient Oft Anfahrt zur Wache oder Klinik erforderlich Kleinere Defekte können zum Totalausfall führen Wenige Hersteller geben die maximale Zuladung für Tragetische an
13 Intensivtragesysteme: Alternativen: Nutzung der normalen Fahrtrage (mit speziellen Fixierungen) Bettentransporter
14 Besatzung: Arzt: Facharzt für Notfallmedizin Intensivmediziner (Facharzt) Empfehlung der AGSWN
15 Besatzung: Rettungsassistent: Vollzeitausbildung 3 Jahre Berufserfahrung Hospitation auf einer Intensivstation Weiterbildung Intensivtransport Empfehlung der AGSWN
16 Besatzung: Pflegekraft: Ein Rettungsassistent kann durch eine Pflegekraft ersetzt werden Intensiverfahrung oder Fachweitebildung Anästhesie / Intensivpflege Empfehlung der AGSWN
17 Intensivtransport in Rheinland-Pfalz: Standorte ITW: Ludwigshafen Mainz Koblenz Trier Kaiserslautern
18 Intensivtransport in Rheinland-Pfalz: Standorte ITH / RTH: Ludwigshafen Mainz Koblenz Wittlich
19 Intensivtransport in Rheinland-Pfalz: Beratender Arzt für Notfall- und Intensivtransporte (BANI): Anästhesisten an Kliniken in Rheinland-Pfalz Langjährige Erfahrung als Notarzt Abklärung aller über die ZKS laufenden Intensivtransporte Weisungsbefugnis gegenüber der ZKS
20 Intensivtransport in Rheinland-Pfalz: Klinikarzt informiert die Rettungsleitstelle Bei zeitkritischem Transport (NAW, RTW, RTH) Ansonsten Weiterleitung zur RLST Mainz (ZKS) Weiterleitung an BANI und Arzt-Arzt Gespräch Entscheidung: ITW / ITH / NAW Zuteilung durch die ZKS an das Rettungsmittel (zuständige Leitstelle)
21 Indikationen: Weitergehende Diagnostik Weitergehende Therapie Spezielle Intervention Übernahme in einer Schwerpunktabteilung Rückverlegung aus einer Schwerpunktabteilung Verlegung in eine Weaningklinik Verlegung in spezialisierte Rehakliniken
22 Planung und Organisation: Benötigte Informationen: Geschlecht Körpergröße und Gewicht Infektionen Katheter und Kanülen Beatmung / respiratorische Situation Kreislaufsituation Unbedingt benötigte Medikation während des Transportes
23 Planung und Organisation: Benötigte Informationen: Sonden und Drainagen Kreislaufunterstützungssysteme Lungenunterstützungssysteme Monitoring Zeitplan Zielklinik
24 Übernahme des Patienten in der Klinik: Ärztliche und pflegerische Übergabe abwarten Alle Unterlagen vorhanden? Ist der Patient transportfähig? Ansprechpartner in der Zielklinik und Telefonnummer? Enterale Ernährung pausieren Alle nicht benötigten Medikamente pausieren Alle nicht benötigten Drainagen abstöpseln DK Beutel leeren Möglichst lange Netzstrom und zentrale Sauerstoffversorgung nutzen
25 Übernahme des Patienten in der Klinik: Möglichst wenig (kein) Patientengepäck mitnehmen Reihenfolge der Übernahme nach Absprache im Team (Medikamente, etc.) Überlappendes Monitoring Nochmalige Kontrolle der Parameter, Zugänge und Ableitungen Spezielle Medikamente mitnehmen, oder richten lassen
26 Durchführung des Transportes: Ggf. Motor starten Netzstrom und Sauerstoffversorgung anschließen Ggf. Druckluftversorgung anschließen Alle Geräte befestigt? Patient gesichert (Extremitäten)? Alle Zugänge gesichert? Ggf. Medikamente richten Ggf. Sicherung zusätzlicher Geräte Ggf. Transport mit Sondersignal
27 Durchführung des Transportes: Information der Zielklinik Invasive Maßnahmen nur bei stehendem Fahrzeug Sind die Leitstellen auf dem Transportweg bekannt? Ausweichkliniken bekannt?
28 Übergabe in der Zielklinik: Netzstrom und zentrale Gasversorgung anschließen Mündliche Übergabe Übergabe der Dokumente Übernahme durch das Personal der Station nach Absprache Dokumentation und wiederherstellen der Einsatzbereitschaft
29 Fragen???
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Die Regelungen zur Neuropsychologie in der Weiterbildungsordnung in Rheinland- Pfalz Mainz, 14.08.2012 Referentin: Dr. Doris Naumann Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier Psychologischer Fachdienst
