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1 Enseignement secondaire technique Régime technique Division des professions de santé et des professions sociales Cycle moyen Chimie Classe de 11PS Nombre de leçons: 4.0 Nombre minimal de devoirs: 2 par trimestre Langue véhiculaire: Allemand I. Partie théorique (3 h) Gewichtung Hauptkurs / Praktikum: 75% / 25% Ziele des Chemiekurses Basiskenntnisse: physikalische und chemische Eigenschaften einiger wichtiger Stoffe Symbolsprache (Formeln und Gleichungen) Aufbau wichtiger Stoffgruppen Grundgesetze der Chemie Atomaufbau Stoffe und Gebrauchsstoffe, die für Gesundheit und Umwelt relevant sind Fähigkeiten und Fertigkeiten: physikalische Eigenschaften von Stoffen beschreiben (z.t. eigenständig) Experimente beobachten und beschreiben können geschichtliche Entwicklung einer Wissenschaft erkennen auf theoretische Kenntnisse aufbauend Schlussfolgerungen ziehen können numerische Übungen lösen (Konzentrationen, Stöchiometrie) Modellvorstellungen und Realität verbinden (Abstraktionsvermögen) Verbesserung der Sprache (mündlich und schriftlich) Freude am naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinn wecken Vorbemerkung: da der theoretische und der praktische Teil des Chemiekurses eng miteinander verbunden sind, wird empfohlen, diese einem einzigen Lehrer anzuvertrauen. Die mit Exkurs oder Recherche betitelten Kapitel können je nach Schülerinteressen und zur Verfügung stehenden Zeit im Kurs sowie im Praktikum, über Schülerreferate oder in Projekten behandelt werden, auch um einen engeren Bezug des Chemiekurses mit dem Alltag der Schüler zu erhalten. 1/7

2 Kapitel Titel Seite(n) Überprüfung Basiswissen Atombau (siehe Programm der 10 PS) 173 (1-4) Beispielaufgaben A1, A3, A4, A10 oder ähnliche Ionen und Edelgaskonfiguration; weitere Beispiele zur Salzbildung behandeln 168, Salze Ionen hinter Gitter 170 Beispielaufgaben A2, A5, A6, A8 oder ähnliche 172 Basiswissen 173 (5) Exkurs: die Metallbindung Was Atome in Molekülen zusammenhält LEWIS-Formeln für Moleküle 188 Beispielaufgaben A1, A2, A3 oder ähnliche 188 Übersicht: Lewis-Formeln Die räumliche Struktur der Moleküle 190 Beispielaufgaben A1, A2 oder ähnliche 190 Übersicht: das EPA-Modell Das Wassermolekül neutral oder geladen? 192 Beispielaufgaben A1 oder ähnliche 192 Theorie: Elektronegativität 193 Beispielaufgaben A1, A2, A3 oder ähnliche Die Wasserstoffbrückenbindung eine Basis des Lebens 194 Beispielaufgaben A1, A2 oder ähnliche 194 Basiswissen: vom Atom zum Modell Säuren und saure Lösungen 204 Beispielaufgaben A1, A2, A3, A4 oder ähnliche Laugen alkalische Lösungen 205 Beispielaufgaben A1 bis A5 oder ähnliche 205 Übersicht: Säuren und saure Lösungen (nur Tabelle) Neutralisation Gegensätze heben sich auf 208 Beispielaufgaben A1 bis A7 oder ähnliche 209 Übersicht: Bildung und Benennung von Salzen Der ph-wert ein Gradmesser für Säuren und Laugen 214 Beispielaufgaben A1 bis A7 oder ähnliche 214 Übersicht: die ph-skala 215 Basiswissen: Säuren, Laugen, Salze (1-6, 9, 10) 227 Exkurs: Wasserhärte und Ionenaustauscher 218, 219 2/7

3 Kapitel Titel Seite(n) Protonen auf Wanderschaft: Säure/Base-Reaktionen 224, 225 Beispielaufgaben A1 bis A9 oder ähnliche 224 Übersicht: Protonenübertragungen 225 Exkurs: Glas ein technisches Silicat Organische Stoffe Organische Chemie 259 Beispielaufgaben A1, A3 oder ähnliche Methan Kohlenwasserstoff Nummer Eins 260 Beispielaufgaben A1 oder ähnliche 260 Feuerzeuggas: was ist das? Die Alkane eine homologe Reihe 266 Beispielaufgaben A1, A3, A4 oder ähnliche 266 Theorie: Molekülmodelle und Strukturformeln (vereinfacht behandeln) 267 Beispielaufgaben A1, A2 oder ähnliche Vielfalt Verzweigung und Ringbildung 268 Beispielaufgaben A1, A3, A4 oder ähnliche Nomenklatur Namen leicht zu finden 269 Beispielaufgaben A1 bis A5 oder ähnliche Van-der-Waals-Bindungen und Stoffeigenschaften 270 Beispielaufgaben A1, A2, A3, A5 oder ähnliche Reaktionen der Alkane 272 Beispielaufgaben A2 bis A6 oder ähnliche 272 Theorie: Die radikalische Substitution 273 Beispielaufgaben A1, A2 oder ähnliche 273 Exkurs: Halogenkohlenwasserstoffe 274 Exkurs: Ozon Gefahr und Schutz Ethen ein Alken 276 Beispielaufgaben A1 bis A5 oder ähnliche Addition und Eliminierung 277 Beispielaufgaben A1, A2, A3 oder ähnliche 277 Exkurs: Ethin ein Alkin Benzol ein aromatischer Kohlenwasserstoff 280 Beispielaufgaben A1, A2 oder ähnliche 280 Basiswissen: Chemie der Kohlenwasserstoffe Ethanol der bekannteste Alkohol 299 Beispielaufgaben A1 bis A4 oder ähnliche 299 3/7

4 Kapitel Titel Seite(n) Alkanole homologe Alkohole 300, 301 Beispielaufgaben A2, A3, A5 oder ähnliche Stoffeigenschaften und Molekülstruktur 302 Beispielaufgaben A1, A2 oder ähnliche 302 Exkurs: Alkohol ein Genussmittel? 305 Recherche: Mehrwertige Alkohole Vom Alkohol zum Ether 307 Beispielaufgaben A1, A2, A4, A5 oder ähnliche 307 Basiswissen: Alkohole Vom Alkohol zum Aldehyd 311 Beispielaufgaben A1 bis A5 oder ähnliche 311 Exkurs: Aldehyde nützlich, aber nicht unproblematisch Aceton das einfachste Keton 313 Beispielaufgaben A2, A4 oder ähnliche 313 Theorie: Oxidationszahl und Redoxreaktionen 314, 315 Beispielaufgaben A1, A2, A4 oder ähnliche 315 Exkurs: Wenn der Wein sauer wird Essigsäure chemisch betrachtet 319 Beispielaufgaben A2, A3, A5 oder ähnliche 319 Exkurs: Essigsäure und verwandte Carbonsäuren 320 Beispielaufgaben A1, A3, A5 oder ähnliche Stoffeigenschaften und Molekülstruktur 321 Exkurs: Carbonsäuren mit mehreren funktionellen Gruppen 322 Exkurs: Organische Säuren Zustazstoffe für Lebensmittel 323 Recherche: Aromatische Sauerstoff-Verbindungen Ester Produkte aus Alkoholen und Säuren 326 Beispielaufgaben A1, A2, A3 oder ähnliche 326 Basiswissen: Oxidationsprodukte der Alkohole 329 Exkurs: Chemie und Ernährung 330ff II. Partie pratique (1 h) Gewichtung Hauptkurs / Praktikum: 75% / 25% Es gibt verschiedene Arten die Benotung der Praktika vorzunehmen. Hier eine Auswahl, wobei es jedoch zu beachten gilt, dass jedem Lehrer freigestellt ist diese oder jene Methode, oder eine Kombination verschiedener Methoden, zu benutzen. 4/7

5 während des Praktikums beobachtet und benotet der Lehrer verschiedene Verhalten und Vorgehensweisen der Schüler ( Ordnung, Aufbau, Teamwork, Organisationsvermögen, Informationsbeschaffung, exaktes Arbeiten... ) und verrechnet diese praktische Note z.b. mit jener des Arbeitsberichtes. Integration der Praktika in die Prüfung ( Experimentbeschreibung, graphische und rechnerische Auswertungen von Messergebnissen, Diskussion von Resultaten, Verständnisfragen zum Experiment...) Durchführung einer praktischen Prüfung: im Trimester abgehaltene Praktika werden in gleicher oder leicht veränderter Form durchgeführt. (Benotung: praktisches Arbeiten Fertigkeiten der Schüler Versuchsbeobachtungen Versuchsergebnisse Auswertung Schlussfolgerungen,...) usw. Ziele des Chemiepraktikums zu vermittelnde Kenntnisse: Stoffkenntnisse und -einteilung Labormaterialkenntnisse Festigung der Symbolsprache zu vermittelnde Fähigkeiten und Fertigkeiten: selbstständiges, verantwortungsvolles und umweltgerechtes Arbeiten sicherheitsgerechtes und gefahrenminderndes Arbeiten Präzision kritische Betrachtung von Ergebnissen systematisches Vorgehen und angepasste Zeiteinteilung Abschätzen von Massen und Volumina Gruppenarbeit und Kooperation Erstellen eines wissenschaftlichen Berichts wesentliche von unwesentlichen Beobachtungen unterscheiden Fingerfertigkeit im Umgang mit Glasgeräten, Apparaturen und Chemikalien Einüben von Konzentrationsberechnungen und Stöchiometrie enge Beziehung der theoretischen Kenntnisse mit der Praxis herstellen Es gibt verschiedene Arten die Benotung der Praktika vorzunehmen. Hier eine Auswahl, wobei es jedoch zu beachten gilt, dass jedem Lehrer freigestellt ist diese oder jene Methode, oder eine Kombination verschiedener Methoden, zu benutzen. während des Praktikums beobachtet und benotet der Lehrer verschiedene Verhalten und Vorgehensweisen der Schüler ( Ordnung, Aufbau, Teamwork, Organisationsvermögen, Informationsbeschaffung, exaktes Arbeiten... ) und verrechnet diese praktische Note z.b. mit jener des Arbeitsberichtes. Integration der Praktika in die Prüfung ( Experimentbeschreibung, graphische und rechnerische Auswertungen von Messergebnissen, Diskussion von Resultaten, Verständnisfragen zum Experiment...) Durchführung einer praktischen Prüfung: im Trimester abgehaltene Praktika werden in gleicher oder leicht veränderter Form durchgeführt. (Benotung: praktisches Arbeiten Fertigkeiten der Schüler 5/7

6 Versuchsbeobachtungen Versuchsergebnisse Auswertung Schlussfolgerungen,...) usw. Bemerkungen: Klassenaufteilung Aus Sicherheitsgründen (zu große Schülerzahl, Raumgröße, Materialmangel,...) und um die handlungsorientierte Arbeitsweise zu gewährleisten, ist es wichtig die Schülerzahl auf maximal 12 zu beschränken. Hierzu wird empfohlen das Praktikum alle 14 Tage während 2 Stunden abwechselnd mit der Physik stattfinden zu lassen, wobei dann die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt wirddie folgenden angeführten Punkte stellen die Themen der durchzuführenden Praktika dar. Dabei ist zu beachten, dass nicht jedes Thema einer Praktikumseinheit (Doppelstunde) entsprechen muss. im Sinne der Erziehung zu umweltbewußtem Handeln wird vorgeschlagen, die im Praktikum anfallenden Abfälle folgendermaßen zu trennen: quecksilberhaltige Abfälle, andere umweltgefährdende Schwermetallsalze, halogenierte Lösemittel, andere organische Lösemittel. Viele Schüler haben grosse Schwierigkeiten physikalische Einheiten umzuwandeln. In ihrem späteren Beruf sind diese Fähigkeiten aber erfordert. In den praktischen Laborarbeiten lernen die Schüler präzise mit Massen-, Volumen-, und Konzentrationsangaben zu arbeiten. Umrechnungen der Einheiten auf diesem Gebiet sind genau so wichtig. 1 Da die Theorie am Anfang des Programms der 11PS sich nicht direkt für Praktika eignet, können auf 10PS nicht behandelte fakultative Praktikumsthemen durchgenommen oder die als Exkurs oder Recherche bezeichnete Themen der 10PS in Schülerreferaten vorgestellt werden 2 Rekorde des Wassers (siehe auch S. 195); Das Salz in der Suppe - eine Betrachtung im Modell (siehe auch S. 196); Wasser ein ideales Lösungsmittel (siehe auch S. 197) 3 Nachweisreaktionen für Ionen (siehe auch S. 216, 217) 4 Saure und alkalische Lösungen (siehe auch S. 207) 5 Salze (siehe auch S. 210, V2 S. 241) 6 ph-messungen, Begriff «Puffer» einführen 7 Titrationen mit Indikator und mit ph-messung (siehe auch S. 213) 8 Eigenschaften gesättigter Kohlenwasserstoffe (siehe auch S. 271) 9 Eigenschaften ungesättigter Kohlenwasserstoffe (siehe auch S. 279) 10 Untersuchung von Alkoholen: Löslichkeit (siehe auch V2 S.304), biotechnologisch (Gärung, siehe auch V3 S. 304) 11 Oxidationsprodukte der Alkohole (siehe auch S. 316, 317) 12 Carbonsäuren (siehe auch S. 324) 13 Ester (siehe auch S. 327) 14 Fette (siehe auch S. 339) 15 Kohlenhydrate (siehe auch S. 344, 345) 16 Eiweisse (siehe auch S. 349) Le programme est valable pour les classes suivantes: 11PS 6/7

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