BGW trialog Dresden,
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- Dominic Dressler
- vor 7 Jahren
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1 BGW trialog Dresden, Kollegiale Anleiterfür die ergonomische Arbeitsweise -die Implementierung von CareGoCoaches Susanne Hoser & Katja Schulze Forum fbb, Hamburg Der CareGoCoach im Betrieb ) es wird immer schwieriger, Personal für Fortbildungen frei zu stellen... Um Nachhaltigkeit in der Umsetzung der ergonomischen und ressourcen-orientierten Arbeitsweise sicherzustellen, ist es jedoch unabdingbar, dass ein ganzes Team auf dem gleichen Wissens- und Kenntnisstand ist und immer wieder neue Impulse erhält. Es gilt also, widerstrebende Tendenzen in Einklang zu bringen. Hier kann die Implementierung von CareGoCoaches eine Lösung sein! 1
2 Ziele der Implementierung von CGCs Arbeitsschutzvorgaben umsetzen, u.a. Unterweisung gemäß LastenhandhabV und DGUV Vorschrift 1 Prävention von MSE Reduzierung von AU-Tagen nachhaltige Umsetzung der ergonomischen und ressourcen-orientierten Arbeitsweise nachhaltige Anwendung der Hilfsmittel Umsetzung der Expertenstandards Steigerung der Qualität in der Pflege Zielgruppe Die Qualifizierung richtet sich an Pflege- und Betreuungskräfte, die im Rahmen ihrer Tätigkeit Kollegen und Führungskräften als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, Vertreter anderer Berufsgruppen: z.b. Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Multiplikatoren: z.b. Trainer für Kinaesthetics, Bobath-Instruktoren, Sicherheitsbeauftragte in der Pflege, Praxisanleiter, Hilfsmittelexperten (HEXe). 2
3 Qualifizierung nach dem Ergonomico -Konzept basiert auf ) dem BGW Präventionskonzept TOPAS_R aktuellen Forschungsergebnissen (Druckbelastung und Körperhaltung) ergonomischen Grundprinzipien zur Arbeitsplatzgestaltung biomechanischen Grundprinzipien zum Bewegen von Patienten = ergonomische Arbeitsweise Grundprinzipien des ressourcen-orientierten Handelns (z.b. Bobath, Kinaesthetics) dem situationsorientierten Einsatz von Hilfsmitteln zur Bewegungs- und Positionsunterstützung von Patienten BGW Präventionskonzept und Forschungsergebnisse BGW-Präventionskonzept TOPAS_R : Integration von technischen, organisatorischen und personenbezogenen Aspekten bei der Prävention von Muskel- und Skeletterkrankungen in der Pflege BGW-Forschungsergebnisse: Studien zur Beurteilung der Druckbelastung in der LWS und der Körperhaltungen bei Bewegungsaktivitäten in der Pflege 3
4 BGW Forschungsergebnisse BGW Forschungsergebnisse 4
5 9 8 7 Druckkraft auf L5-S1 in kn konventionell optimiert optimiert + Kleine Hilfsmittel M F Alter [Jahre] n = vom zum seitwärts ein Kopfteil Hilfsmittel von vom Liegen Kopfende verlagern Bein hoch- ein-/ Bettkante Boden zum Sitzen bewegen anheben stellen ausbetten in Stuhl in Stand aufrichten (Längsseite) (Fußende) umsetzen aufrichten vom zum ein beide Bettpfanne Umlagern vom in Liegen an Kopfende Bein Beine unter- von Sitzen die Bettkante bewegen anheben anheben schieben Bett in Stand aufrichten Badewanne setzen (Kopfende) (Längsseite) (Längsseite) zu Bett bewegen MDD-Erhebungsschwellen Frauen F 2,5 kn in Berufskrankheiten-Feststellungsverfahren entsprechend dem Mainz- Dortmunder Dosismodell Männer M 3,2 kn Dortmunder Richtwerte Alters- und geschlechtsspezifische Empfehlungen zur maximalen Druckkraft Alter >= 60 Jahre auf die unterste Bandscheibe der Lendenwirbelsäule (L5-S1) Frauen 4,4 3,8 3,2 2,5 1,8 kn Männer 6,0 5,0 4,1 3,2 2,3 kn BGW Forschungsergebnisse zeigen, dass die Rückenbelastung der Pflegekräfte Durch die ergonomische Arbeitsweise und die Ausnutzung der Ressourcen der Patienten reduziert wird durch zusätzliche Verwendung von Hilfsmitteln deutlich reduziert wird 5
6 Ergonomico -Konzept Integratives Qualifizierungskonzept - Verknüpfung der ergonomischen Arbeitsweise mit dem ressourcen-orientierten Handeln sowie mit der Anwendung von Hilfsmitteln in Verbindung mit der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung. Ergonomische Arbeitsweise Situationsanalyse Prinzipien statt Techniken optimierte Ausgangsstellung Gewichtsverlagerung Bewegen statt Heben ergonomisches Arbeitsniveau, Umgebungsgestaltung körpernahes Handling ergonomische, physiologische Haltung und Bewegungsabläufe behutsames Handling 6
7 Ressourcen-orientiertes Handeln Ressourcenanalyse Berücksichtigung und Förderung der individuellen Ressourcen Orientierung an den physiologischen Bewegungsabläufen, Gewichtsverlagerung behutsame Bewegungsunterstützung und -begleitung angepasst an den Patienten mit dem und nicht für den Patienten bewegen klare Impuls-induzierte Berührung an den Massen angepasstes Tempo und kleine Schritte Hilfsmittel)? 7
8 Hilfsmittel zur Bewegungsunterstützung (z.b. Bewegen im Bett, Transfer, Mobilisation) Kleine Hilfsmittel Technische Hilfsmittel zur Unterstützung einer Position (z.b. Sitzen, Liegen (Komfort,Therapie,Dekubitus- /Kontrakturenprophylaxe) Kleine Hilfsmittel zur Bewegungsunterstützung z.b. Gleitmatten Rutschbrett Anti-Rutsch-Matte Haltegürtel Bettzügel Footstool Rollbrett 8
9 Ziel: Was wird durch den Einsatz Kleiner Hilfsmittel erreicht? Bei systematischem und differenziertem Einsatz: Reduzierung der Belastung von PK und Patient (vgl. BGW-Studien) Erhöhung der Sicherheit für PK und Patient Steigerung der Pflege- und Betreuungsqualität deutliche Reduzierung von Scherkräften, Schmerzen Kompensation fehlender/förderung vorhandener Patienten-Ressourcen Technische Hilfsmittel zur Bewegungsunterstützung 9
10 Ziel: was wird durch den Einsatz Technischer Hilfsmittel erreicht? Übernahme des Gewichts durch das Hilfsmittel Belastungsreduzierung für PK und Patient Erhöhung der Sicherheit von PK und Patient Kompensation/Förderung der Patientenressourcen Wahrnehmungsförderung Aktivierung (Stehen, Gehen) Hilfsmittel zur Positionsunterstützung 10
11 CareGoCoach -Aufgaben N ist Ansprechpartner für Team und Führungskräfte N unterstützt und berät z.b. bei Unterweisungen, Umsetzung der ergonomischen und ressourcenorientierten Arbeitsweise, Anwendung der Handling-Hilfsmittel, ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung, Organisation und Veränderung von Arbeitsabläufen, Auswahl und Beschaffung von Hilfsmitteln. Förderliche Rahmenbedingungen Koppelung an AS, QM, BGM (MSE-Beauftragter?) fester Ansprechpartner/Verantwortlicher mit Weisungsbefugnis fortlaufende Unterstützung durch GF, PDL, SL Integration in das Pflegemanagementsystem ausreichende zeitliche und materielle Ressourcen zur Aufgabenerfüllung Entwicklung betriebsspezifischer Standards Integration in Expertenstandards (u.a. Sturz-, Schmerz-, Deku-Prophylaxe, Mobilität) 11
12 CareGoCoach -Qualifizierung (1) Basis-Seminar C1P (4 Tage): Erlernen der ergonomischen und ressourcen-orientierten Arbeitsweise Selbstlernphase C1S (3 Tage): Bearbeitung von Praxisaufgaben Aufbau-Seminar C2P (2 Tage): Vertiefung der ergonomischen und ressourcen-orientierten Arbeitsweise Selbstlernphase C2S (3 Tage): Bearbeitung von Praxisaufgaben CareGoCoach -Qualifizierung (2) Aufbau-Seminar C3P (2 Tage): Kleine und Technische Hilfsmittel zur Bewegungs-und Positionsunterstützung in der Praxis Selbstlernphase C3S (3 Tage): Entwicklung, Erprobung, Dokumentation eines Unterweisungs- oder Anleitungsmoduls Aufbau-Seminar C4P (2 Tage): Qualifizierungsprojekt, kollegiale Anleitung und strategische Vorgehensweise in der Arbeitspraxis 12
13 Kollegiale Anleiter für ergonomische Arbeitsweise -die Implementierung von CareGoCoaches Susanne Hoser & Katja Schulze Forum fbb Moränenweg 5a, Hamburg Tel. 040/ Internet
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