GESUNDHEITSBERICHT 2011
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- Marta Dresdner
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1 Ein Bericht der AOK Nordost Die Gesundheitskasse GESUNDHEITSBERICHT 2011 Auswertung der Arbeitsunfähigkeitsdaten für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern von Erstellt von der BGF Gesellschaft für Betriebliche Gesundheitsförderung mbh
2 2 AOK Nordost Analyse der AU-Daten
3 AOK Nordost Die Gesundheitskasse Anschrift: Pallasstr Berlin Tel.: Fax: Gesellschaft für Betriebliche Gesundheitsförderung mbh Dr. Gerd Westermayer Anschrift: Manfred-von-Richthofen-Str Berlin Tel.: (030) Fax: (030) Autorin: Dipl.-Gesundheitswirtin Désirée Brand im März 2010 elsweyer hoffmann Agentur elsweyer+hoffmann Thomas Elsweyer elsweyer+hoffmann Bambergerstraße Berlin Telefon: Telefax:
4 4 AOK Nordost Analyse der AU-Daten INHALTSVERZEICHNIS I. Einleitung 6 II. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick 7 III. Gesunde Unternehmen, gesunde Mitarbeiter 8 IV. Arbeitsunfähigkeit 10 A Allgemeine Hinweise und Datengrundlage 10 B Allgemeine Kennziffern 11 C Krankheitsbilder 12 ICD-Hauptgruppen 12 Einzeldiagnosen 17 D Krankschreibungszeiträume 19 E Krankheitsgeschehen bei Männern und Frauen 22 V. Arbeitsunfähigkeit und Alter 24 A Allgemeine Kennziffern 24 B Krankheitsbilder 27 VI. Arbeitsunfähigkeit nach Branchen 29 A Allgemeine Kennziffern 29 B Krankheitsbilder 32 VII. Arbeitsunfähigkeit nach Regionen 36 A Berlin 36 Allgemeine Kennziffern 36 Krankheitsbilder 39 B Brandenburg 42 Allgemeine Kennziffern 42 Krankheitsbilder 47 C Mecklenburg-Vorpommern 50 Allgemeine Kennziffern 50 Krankheitsbilder 53 VIII. Zusammenfassung und Fazit 56 IX. Glossar 63 A Klassifikation der Wirtschaftszweige 63 B Klassifikation der Krankheitsbilder 64 X. Tabellen-Anhang 65
5 ABBILDUNGSVERZEICHNIS Abbildung 1: Das Modell zur Diagnose Betrieblicher Gesundheit 9 Abbildung 2: Krankenstand der AOK-Versicherten 2009 bis Abbildung 3: Krankschreibungshäufigkeit und -dauer der AOK-Versicherten 2009 bis Abbildung 4: AU-Fall- und AU-Tage-Anteile über die ICD-Hauptgruppen im Jahr Abbildung 5: AU-Tage pro 100 Versichertenjahre über die Hauptgruppen ( ) 14 Abbildung 6: AU-Fälle pro 100 Versichertenjahre über die Hauptgruppen ( ) 14 Abbildung 7: AU-Tage pro Fall über die Hauptgruppen ( ) 15 Abbildung 8: AU-Fall- und AU-Tage-Anteile der wichtigsten Einzeldiagnosen in Abbildung 9: Anteil der Langzeitkrankheiten am Krankenstand ( ) 19 Abbildung 10: Verteilung der Krankschreibungszeiträume Abbildung 11: AU-Fall-Anteile über die Hauptgruppen nach Krankschreibungszeitraum Abbildung 12: Entwicklung des Krankenstandes über die Geschlechter Abbildung 13: Krankschreibungshäufigkeit und -dauer über die Geschlechter Abbildung 14: AU-Fall- und -Tage-Anteile über die Hauptgruppen differenziert nach Geschlecht (2011) 23 Abbildung 15: Entwicklung des Krankenstandes über die Altersgruppen Abbildung 16: Krankschreibungshäufigkeit und -dauer über die Altersgruppen Abbildung 17: AU-Tage-Anteile über die Hauptgruppen nach Alter (2011) 27 Abbildung 18: AU-Fall-Anteile über die Hauptgruppen nach Alter (2011) 28 Abbildung 19: Entwicklung des Krankenstandes in den 20 wichtigsten Branchen Abbildung 20: AU-Fall- und AU-Tage-Anteile über die Hauptgruppen: Gesundheitsbranche ( ) 33 Abbildung 21: AU-Fall- und AU-Tage-Anteile über die Hauptgruppen: Öffentlichen Verwaltung ( ) 34 Abbildung 22: AU-Fall- und AU-Tage-Anteile über die Hauptgruppen: Herstellung v. Nahrungs- und Futtermitteln ( ) 34 Abbildung 23: AU-Fall- und AU-Tage-Anteile über die Hauptgruppen: Erziehung und Unterricht ( ) 35 Abbildung 24: AU-Fall- und AU-Tage-Anteile über die Hauptgruppen: Beherbergung ( ) 35 Abbildung 25: Entwicklung des Krankenstandes in den Berliner Bezirken Abbildung 26: Krankschreibungshäufigkeit und -dauer in den Berliner Bezirken Abbildung 27: AU-Tage-Anteile der Hauptgruppen in den Berliner Bezirken Abbildung 28: AU-Fall-Anteile der Hauptgruppen in den Berliner Bezirken Abbildung 29: Entwicklung des Krankenstandes in den Brandenburger kreisfreien Städten Abbildung 30: Krankschreibungshäufigkeit und -dauer in den Brandenburger kreisfreien Städten Abbildung 31: Entwicklung des Krankenstandes in den Brandenburger Landkreisen Abbildung 32: Krankschreibungshäufigkeit und -dauer in den Brandenburger Landkreisen 2011 (1) 46 Abbildung 33: Krankschreibungshäufigkeit und -dauer in den Brandenburger Landkreisen 2011 (2) 46 Abbildung 34: AU-Tage-Anteile über die Hauptgruppen in Brandenburg Abbildung 35: AU-Fall-Anteile über die Hauptgruppen in Brandenburg Abbildung 36: Entwicklung des Krankenstandes in Mecklenburg-Vorpommern Abbildung 37: Krankschreibungshäufigkeit und -dauer in Mecklenburg-Vorpommern Abbildung 38: AU-Tage-Anteile über die Hauptgruppen in Mecklenburg-Vorpommern Abbildung 39: AU-Fall-Anteile über die Hauptgruppen in Mecklenburg-Vorpommern
6 6 AOK Nordost Analyse der AU-Daten I. EINLEITUNG In diesem Bericht werden die Arbeitsunfähigkeitsdaten der AOK-versicherten Beschäftigten 1 aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ausgewertet. Grundlage der Auswertung sind die Krankschreibungen der behandelnden Ärzte 2. Diese Krankschreibungen sind bei der AOK NORDOST gespeichert und stehen für Auswertungen im Sinne des gesetzlichen Auftrags zur Verfügung. In diesem Bericht werden zunächst die wichtigsten Ergebnisse des Berichtes kurz zusammengefasst. Ferner werden Möglichkeiten aufgezeigt, mit Betrieblichem Gesundheitsmanagement die Gesundheit der Mitarbeiter langfristig zu fördern und zu erhalten. Anschließend folgt die Auswertung der Arbeitsunfähigkeitsdaten zunächst für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gesamt und dann für einzelne wichtige Kategorien (regionales Krankheitsgeschehen, Auswertung der soziodemografischen Parameter sowie das branchenspezifische Krankheitsgeschehen). Es werden jeweils zunächst die allgemeinen Kennziffern wie der Krankenstand u. ä. und anschließend die Krankheitsbilder, also die der Arbeitsunfähigkeit zugrunde liegenden Diagnosen [entsprechend der Klassifikation im ICD-10 (International Classification of Diseases) 3 ] betrachtet. Der Bericht schließt mit einer ausführlichen Zusammenfassung. Das Glossar enthält Hinweise zu den Datengrundlagen bzgl. der Wirtschaftszweige und der Krankheitsbilder. Die im Text und in den Grafiken beschriebenen und dargestellten Zahlen finden sich im Tabellen-Anhang am Ende des Berichtes. 1 Es werden sowohl Pflichtmitglieder als auch freiwillig Versicherte berücksichtigt, Arbeitslosengeld-I-Empfänger dagegen nicht. 2 Der vorliegende Bericht verwendet Begriffe wie Arzt, Mitarbeiter, Versicherter usw. in ihrer männlichen Form. Dies geschieht lediglich aus Gründen der besseren Lesbarkeit. 3 ICD-10 (1994): Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme. 10. Revision. Hrsg.: Deutsches Institut für medizinische Dokumentationa und Information, DIMDI im Auftrage des Bundesministeriums für Gesundheit. Band 1 Systematisches Verzeichnis. Bern: Hans Huber. Eine Erläuterung zu den ICD-Hauptgruppen findet sich im Glossar am Ende dieses Berichtes. Der Versichertenjahranteil bezieht sich auf alle Versicherten der AOK NORDOST in Berlin.
7 II. DIE WICHTIGSTEN ERGEBNISSE IM ÜBERBLICK Der Krankenstand der AOK-Versicherten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg- Vorpommern ist seit 2009 von 5,46% auf 5,41% in 2011 gesunken. Dieser minimale Rückgang des Krankenstandes ist auf eine leichte Verkürzung der Krankschreibungsdauer zurückzuführen (von 12,2 auf 12,1 AU-Tage pro Fall). Die Krankschreibungshäufigkeit hingegen ist konstant geblieben (163,0 Fälle pro 100 Versichertenjahre). Der Anteil der Langzeiterkrankungen am Krankenstand ist weiterhin hoch und im Vergleich zum Vorjahr (37,3%) lediglich um 0,4% auf 36,9% gesunken. Die saisonale Verteilung der Krankschreibungen zeigt ein recht typisches Bild: In den ersten drei Monaten des Jahres sowie von September bis November sind die AOK-Versicherten häufiger krankgeschrieben als in den übrigen Monaten. Die Atemwegserkrankungen sind bei den AOK-Versicherten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern die häufigste Ursache für eine Krankschreibung. Den größten Anteil am Krankenstand haben weiterhin die Muskel-Skelett-Erkrankungen. Die psychischen Erkrankungen spielen in Bezug auf den Krankenstand eine stetig steigende Rolle. Die Branchen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern unterscheiden sich recht stark voneinander. Den höchsten Krankenstand weisen die AOK-Versicherten in der Branche Erziehung und Unterricht auf (7,4% in 2011). Deutlich erhöhte Krankenstände in 2011 haben außerdem die AOK-Versicherten in Heimen (z. B. Altenpflege- und Behinder teneinrichtungen; 7,0%), die Arbeitnehmer in der Erbringung von wirtschaftlichen Dienst leistungen, überwiegend für Unternehmen (u. a. Call Center, Schreibdienste; 6,9%) sowie die Beschäftigten im Sozialwesen (z. B. ambulante Pflegedienste; 6,7%). Die geringsten Krankenstände zeigen sich in der Gastronomie (3,5%), dem Einzelhandel (4,2%) und der Beherbergung (4,5%). In einigen Branchen unterscheiden sich die Krankheitsbilder. In der Branche Erziehung und Unterricht spielen v. a. die akuten Infektionen und Entzündungen eine überdurchschnittliche Rolle, während in der Gesundheitsbranche aber auch in der Öffentlichen Verwaltung die psychischen Erkrankungen überdurchschnittlich hohe AU-Fall- und AU-Tage-Anteile verursachen. Die Jahresentwicklung des Krankenstandes über das Alter zeigt bei den bis 39jährigen AOK-Versicherten einen durchgängig sinkenden Trend. Der Krankenstand der 40 49jährigen bleibt stabil und bei den beiden ältesten Beschäftigtengruppen steigt der Krankenstand von 2009 und 2010 und bleibt dann ebenfalls recht konstant.
8 8 AOK Nordost Analyse der AU-Daten III. GESUNDE UNTERNEHMEN, GESUNDE MITARBEITER Unter der Überschrift Gesunde Unternehmen bietet die AOK Nordost Die Gesundheitskasse bereits seit 17 Jahren einen Service für Unternehmen an, diese bei der Gestaltung gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen zu unterstützen. Dieser Ansatz macht sich die Tatsache zunutze, dass mit einer gemeinsamen Betrachtung und Veränderung von betrieblichen Strukturen alle Beschäftigten erreicht werden und Gesundheit tatsächlich wirksam gefördert und Erkrankungen präventiv vorgebeugt werden können. Durch die Einbeziehung der Mitarbeiter als Experten für ihre Arbeitsbedingungen berücksichtigt der Ansatz sehr individuell die Gegebenheiten des Unternehmens und führt zu tragfähigen Veränderungen. Vor dem Hintergrund weit verbreiteter Arbeitsverdichtung und der Notwendigkeit, dass Mitarbeiter länger bei der Arbeit verbleiben, weil eine Neugewinnung von Arbeitskräften aufgrund der demografischen Entwicklung immer schwieriger werden wird, erhält das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) in Zukunft eine noch größere Bedeutung für Unternehmen. Dieser als Organisationsentwicklung konzipierte BGM-Ansatz wird ergänzt durch Maßnahmen, die am individuellen Verhalten ansetzen und die Beschäftigten bei ihrer Gesunderhaltung unterstützen sollen. Im Betrieblichen Gesundheitsmanagement fragen wir heute nicht nur nach den Faktoren, die zu Erkrankungen führen, sondern insbesondere, welche Faktoren gesund erhalten. Das Modell zur Diagnose Betrieblicher Gesundheit zeigt wissenschaftlich erwiesene Wirkzusammenhänge zwischen den Arbeitsbedingungen, dem persönlichen Gesundheits- bzw. Krankheitsempfinden und dem tatsächlichen Krankenstand und der Leistungsfähigkeit der Beschäftigten. Demnach gibt es Arbeitsbedingungen (hier Gesundheitspotenziale genannt), die, sofern sie von den Beschäftigten wahrgenommen werden, zu Arbeitsfreude und Selbstvertrauen führen und damit auch zu einer höheren Leistungsfähigkeit und besseren Möglichkeit mit vorhandenen Stressbelastungen umzugehen. Die Gesundheitsgefährdungen hingegen können, wenn sie nicht wirksam durch die Gesundheitspotenziale und der daraus resultierenden Arbeitsfreude und dem Selbstvertrauen abgepuffert werden, die Befindlichkeit beeinträchtigen, d. h. zu Gereiztheit, Erschöpfung und körperlichen Beeinträchtigungen führen und in Krankschreibungen münden (vgl. Abbildung 1).
9 Abbildung 1: Das Modell zur Diagnose Betrieblicher Gesundheit Die AOK Nordost nutzt einen zu diesem Modell passenden (wissenschaftlich überprüften) Fragebogen, mit dem die Beschäftigten eines Unternehmens oder ganzer Branchen befragt werden, um deren Sichtweise der Arbeitsbedingungen und der eigenen Gesundheit zu erfassen. Dabei ist zu beachten, dass die Negativindikatoren der Gesundheit (Gereiztheit, Erschöpfung und Körperliche Beeinträchtigungen) sich an der Diagnoseklassifikation ICD-10 orientieren und somit auch ein direkter Zusammenhang zu den Diagnosemustern aus den AU-Berichten hergestellt werden kann. Mit einer Befragung können arbeitsbedingte Ursachen gefunden und statistisch nachgewiesen werden. Entsprechend zielgerichtet können auf Basis solcher Befragungen Interventionen geplant und durchgeführt werden.
10 10 AOK Nordost Analyse der AU-Daten IV. ARBEITSUNFÄHIGKEIT A ALLGEMEINE HINWEISE UND DATENGRUNDLAGE An dieser Stelle werden die wichtigsten in den nachfolgenden Abschnitten verwendeten Begriffe (AU-Fall, AU-Tage, Krankenstand, Krankschreibungshäufigkeit, Krankschreibungsdauer, AU-Quote) kurz erläutert. Begriff Erklärung AU-Fall Von einem AU-Fall ist dann die Rede, wenn die AOK NORDOST durch den behandelnden Arzt davon in Kenntnis gesetzt wird, dass ein Arbeitnehmer arbeitsunfähig ist. AU-(Kalender)Tage Die AU-(Kalender)Tage geben die Anzahl der Tage (Montage bis Sonntage) an, die zwischen dem Beginn einer Arbeitsunfähigkeit und deren Ende liegen. Für die Auswertung haben die AU-Tage eine besondere Relevanz, da sich aus ihnen der Krankenstand ergibt. Außerdem lassen die AU-Tage erkennen, welche Erkrankungen besonders schwer verlaufen. Krankenstand Der Krankenstand wird errechnet, indem die Anzahl der AU-Tage durch die Summe der Versichertentage dividiert wird. Er wird in Prozent dargestellt. Krankschreibungshäufigkeit Die Krankschreibungshäufigkeit bezeichnet die Arbeitsunfähigkeitsfälle pro 100 Versichertenjahre. Die Bezugsgröße von 100 Versichertenjahren wird gewählt um statistische Vergleichbarkeiten zu ermöglichen. Krankschreibungsdauer Die Krankschreibungsdauer bezeichnet entsprechend die Arbeitsunfähigkeitstage, die auf 100 ganzjährig Versicherte entfallen. durchschnittliche Krankschreibungsdauer Die durchschnittliche Krankschreibungsdauer wird errechnet, indem die Summe der AU-Tage durch die Summe der AU-Fälle dividiert wird. AU-Quote Die AU-Quote gibt an, wie viele der AOK-Versicherten pro Kalenderjahr anteilig mindestens einmal krankgeschrieben waren. Alle Berechnungen beruhen immer auf Versichertenjahren bzw. Versichertentagen und nicht auf Kopfzahlen, da Arbeitnehmer, die das ganze Jahr bei der AOK NORD-OST versichert waren, entsprechend höher gewichtet werden müssen als Arbeitnehmer, die nur einige Monate AOK-versichert waren. Anders als in früheren Berichten gehen mit dieser Ausgabe des Gesundheitsberichtes Schwangerschaften und die damit verbundenen Diagnosen nicht mit ein.
11 B ALLGEMEINE KENNZIFFERN Die nachfolgenden Abbildungen zeigen die Entwicklung des Krankenstandes und der AU-Quote sowie die Krankschreibungshäufigkeit und die durchschnittliche Krankschreibungsdauer von 2009 bis 2011 bei den pflicht- und freiwillig versicherten Arbeitnehmern der AOK NORDOST. ENTWICKLUNG DES KRANKENSTANDES UND DER AU-QUOTE VON 2009 BIS 2011 AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Abbildung 2: Der Krankenstand der AOK-Versicherten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ist in 2011 leicht rückläufig (5,41%) In obiger Abbildung 2 ist zu erkennen, dass der Krankenstand von 2009 bis 2011 recht konstant geblieben ist. Er lag 2009 und 2010 je bei 5,46% und ist in 2011 minimal um 0,05% auf 5,41% gesunken. Die AU-Quote ist von 51,9% in 2009 auf 50,5% in 2010 gesunken, steigt im Jahr 2011 jedoch wieder minimal auf 50,9% an. Abbildung 3 zeigt den Verlauf der Krankschreibungshäufigkeit (Säulen) und der durchschnittlichen Krankschreibungsdauer (Linie) der AOK-Versicherten von 2009 bis Die Häufigkeit der Krankschreibungen ist von 165,9 Fällen pro 100 ganzjährig Versicherte in 2009 auf 163,0 Fälle in 2011 gesunken. Die durchschnittliche Dauer einer Erkrankung ist in den drei berücksichtigten Jahren etwa konstant geblieben: so stieg sie von 12,0 Tagen pro Fall in 2009 auf 12,2 Tage pro Fall in 2010 und ist in 2011 wieder um 0,1 Tag auf 12,1 Tage pro Fall gesunken. >>>
12 12 AOK Nordost Analyse der AU-Daten Ein ganzjährig Versicherter verursachte demnach im Jahr 2011 durchschnittlich insgesamt 19,7 AU-Kalendertage. (Diese Zahl ergibt sich aus der Berechnung von 1,63 AU-Fällen pro ganzjährig Versichertem multipliziert mit 12,1 AU-Tagen pro Fall.) KRANKSCHREIBUNGSHÄUFIGKEIT UND -DAUER 2009 BIS 2011 AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Abbildung 3: Die Krankschreibungshäufigkeit bleibt konstant, während sich die Dauer leicht verkürzt. C KRANKHEITSBILDER ICD-HAUPTGRUPPEN In den folgenden Abbildungen werden die Krankheitsbilder, genauer die ICD-Hauptgruppen, der AOK-Versicherten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern näher beleuchtet. Grafisch werden zunächst die AU-Fall- und AU-Tage-Anteile für das Jahr 2011 und anschließend die Entwicklung der Krankschreibungshäufigkeit, der AU-Tage pro 100 Versichertenjahre sowie der durchschnittlichen Krankschreibungsdauer von 2009 bis 2011 dargestellt. Die drei häufigsten Hauptgruppen 4 verursachen bereits knapp die Hälfte (49,2%) aller Krankschreibungen. Fünf weitere Hauptgruppen weisen jeweils AU-Fall-Anteile zwischen 8,3% und 5,0% auf und sind damit für gut ein Drittel (34,8%) der Krankschreibungen verantwortlich. Die drei im Jahr 2011 am häufigsten aufgetretenen Hauptgruppen verursachen 41,1% aller AU-Tage, womit dieser Anteil unter dem der AU-Fälle liegt. Die Unterschiede zwischen den Anteilen an AU-Fällen und AU-Tagen sind durch die jeweilige Krankschreibungsdauer der Hauptgruppe bedingt. 4 Eine Erläuterung zu den ICD-Hauptgruppen findet sich im Glossar am Ende dieses Berichtes.
13 AU-FALL- UND AU-TAGE-ANTEILE ÜBER DIE HAUPTGRUPPEN IN 2011 AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Abbildung 4: Atmungserkrankungen sind die häufigste Ursache für eine Krankschreibung, während die Muskel-Skelett-Erkrankungen die meisten AU-Tage verursachen. Außerdem für den Krankenstand von großer Bedeutung sind die Verletzungen, die psychischen und die Kreislauferkrankungen.
14 14 AOK Nordost Analyse der AU-Daten AU-TAGE PRO 100 VERSICHTENJAHRE ÜBER DIE WICHTIGSTEN HAUPTGRUPPEN 2009 BIS 2011 Versicherte der AOK-Nordost in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Abbildung 5: Im Jahresvergleich steigen die AU-Tage pro 100 Versichertenjahre bei den psychischen Erkrankungen, den Symptomen, den Infektionen und den Stoffwechselerkrankungen. AU-FÄLLE PRO 100 VERSICHTENJAHRE ÜBER DIE WICHTIGSTEN HAUPTGRUPPEN 2009 BIS 2011 Versicherte der AOK-Nordost in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Abbildung 6: Die Häufigkeit der Krankschreibungen steigt bei den psychischen Erkrankungen, den Symptomen, den Infektionen und den Stoffwechselerkrankungen.
15 KRANKSCHREIBUNGSDAUER ÜBER DIE WICHTIGSTEN HAUPTGRUPPEN 2009 BIS 2011 Versicherte der AOK-Nordost in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Abbildung 7: Die durchschnittliche Krankschreibungsdauer bleibt über die wichtigsten ICD-Hauptgruppen recht konstant mit Ausnahme der Stoffwechselerkrankungen und Neubildungen, hier ist eine deutliche Verkürzung erkennbar. Nachfolgend werden die Auffälligkeiten in den Kennziffern der Krankheitsbilder pro Hauptgruppe näher beschrieben. DIE KRANKHEITSARTEN IM EINZELNEN: Die Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes verursachen in 2011 mit 16,4% den zweitgrößten AU-Fall-Anteil und mit 21,8% den größten AU-Tage-Anteil. Pro 100 ganzjährig Versicherte entfallen 26,7 AU-Fälle und 429,9 AU-Tage auf diese Hauptgruppe. Entsprechend dem größeren AU-Tage- als AU-Fall-Anteil ist die durchschnittliche Krankschreibungsdauer mit 16,1 AU-Tagen pro Fall auch überdurchschnittlich lang. Die durchschnittliche AU-Dauer sowie die AU-Tage pro 100 Versichertenjahre sind im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig, während die Krankschreibungshäufigkeit konstant geblieben ist. Die Krankheiten des Atmungssystems sind für gut ein Fünftel aller Krankschreibungen (21,9%) verantwortlich und damit die häufigste Ursache für eine Krankschreibung. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Kennziffern der Atmungserkrankungen etwa konstant geblieben und liegen in 2011 bei 35,7 AU-Fällen und 261,0 AU-Tagen pro 100 Versichertenjahre und 7,3 Tagen pro Fall. Die Verletzungen, Vergiftungen und bestimmten anderen Folgen äußerer Ursachen sind für 8,3% aller AU-Fälle und 12,0% aller AU-Tage verantwortlich. Diese Hauptgruppe verursacht damit zwar nur den viertgrößten AU-Fall- jedoch den drittgrößten AU-Tage-Anteil und ist damit besonders bzgl. der Krankschreibungsdauer von Bedeutung, >>>
16 16 AOK Nordost Analyse der AU-Daten die in 2011 bei überdurchschnittlich langen 17,5 AU-Tagen pro Fall liegt. Die Anzahl der AU-Fälle und der AU-Tage pro 100 Versichertenjahre hat sich nach ei nem Anstieg von 2009 auf 2010 in 2011 unter das Ausgangsniveau reduziert und liegt aktuell bei 13,5 AU-Fällen und 237,1 AU-Tagen pro 100 ganzjährig Versicherten. Die durchschnittliche Krankschreibungsdauer der Verletzungen ist im Vergleich zum Vorjahr minimal gestiegen (2010: 17,3 Tage pro Fall). Die psychischen und Verhaltensstörungen sind in 2011 mit einem AU-Fall-Anteil von 5,8% die siebthäufigste Hauptgruppe. Der AU-Tage-Anteil liegt jedoch mit 10,1% deutlich darüber. Die durchschnittliche Krankschreibungsdauer ist mit 21,3 AU-Tagen pro Fall auch entsprechend lang und im Vergleich zum Vorjahr kon-stant geblieben. Im Jahresvergleich pro 100 Versichertenjahre allerdings haben sich die Anzahlen an AU-Fällen und AU-Tagen seit 2009 kontinuierlich erhöht. Auch bei den Krankheiten des Kreislaufsystems ist der AU-Tage-Anteil (2011: 7,5%) höher als der AU-Fall-Anteil (5,0% in 2011), womit Erkrankungen dieser Hauptgruppe ebenfalls zu recht langen Ausfallzeiten führen (18,4 AU-Tage pro Fall in 2011). Im Vergleich zum Vorjahr gehen die Anzahlen an AU-Fällen und AU-Tagen pro 100 Versichertenjahre leicht zurück, während die durchschnittliche Krankschreibungsdauer etwa konstant bleibt. Die Krankheiten des Verdauungssystems sind für 10,9% aller AU-Fälle und 6,1% der AU-Tage verantwortlich, womit es sich, ähnlich wie bei den Atmungserkrankungen, um zwar häufige, aber recht kurze Erkrankungen handelt, was die unterdurchschnittlich lange Krankschreibungsdauer von 6,7 AU-Tagen pro Fall in 2011 unterstützt. Im Vergleich zum Vorjahr haben die Verdauungserkrankungen tendenziell an Bedeutung verloren, da pro 100 Versichertenjahre sowohl weniger AU-Fälle (18,5 in 2010 vs. 17,8 in 2011) als auch weniger AU-Tage (126,2 in 2010 vs. 119,8 in 2011) aufgetreten sind. Die Symptome und abnormen klinischen und Laborbefunde verursachen 7,8% der AU-Fälle und 5,4% der AU-Tage und führen damit auch eher zu vergleichsweise kurzen Krankschreibungen (8,4 AU-Tage pro Fall in 2011). Die Anzahl der AU-Fälle und AU-Tage pro 100 ganzjährig Versicherte hat sich im Vergleich zum Vorjahr minimal erhöht. Die bestimmten infektiösen und parasitären Krankheiten (Infektionen) haben im Vergleich zu den Vorjahren hinsichtlich der Krankschreibungshäufigkeit an Bedeutung gewonnen. Auf 100 ganzjährig Versicherte entfallen 12,9 AU-Fälle (2009: 11,5) und 78,2 AU-Tage (76,0 in 2009). Die durchschnittliche Krankschreibungs-dauer hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert und liegt konstant bei 6,1 AU-Tagen pro Fall. Die Stoffwechselerkrankungen sind in erster Linie hinsichtlich der Krankschreibungsdauer von Bedeutung, die Auftretenshäufigkeit ist dagegen zu vernachlässigen. Eine Erkrankung dieser Hauptgruppe dauert in 2011 durchschnittlich 20,3 AU-Tage pro Fall und ist damit sehr lang. Die Kennziffern sind über die Jahre recht konstant.
17 Die Neubildungen verursachen in ,5% aller AU-Fälle und 3,3% aller AU-Tage, womit diese Hauptgruppe insgesamt nur eine recht geringe Rolle im Krankheitsgeschehen spielt. In 2011 liegt die durchschnittliche Krankschreibungsdauer bei sehr langen 27,5 AU-Tagen pro Fall. Die Neubildungen sind entsprechend v. a. hinsichtlich der Langzeiterkrankungen von großer Bedeutung: 14,4% aller diagnostizierten Neubildungen und sogar knapp drei Viertel aller durch diese Hauptgruppe bedingten AU-Tage (73,1%) sind auf Langzeiterkrankungen zurückzuführen. EINZELDIAGNOSEN In den ICD-Hauptgruppen sind wie oben bereits erwähnt mehrere Krankheitsbilder zusammengefasst. Die einzelnen Krankheitsbilder werden Einzeldiagnosen genannt und an dieser Stelle des Berichtes ausgewertet. In der folgenden Abbildung 8 sind die Anteile an den AU-Fällen und AU-Tagen der zehn für den Krankenstand wichtigsten Einzeldiagnosen des Jahres 2011 vergleichend dargestellt (geordnet nach den AU-Tage-Anteilen). Die Summe des Anteils der AU-Fälle dieser zehn Einzeldiagnosen ergibt bereits 27,0%, was angesichts der Vielzahl möglicher Diagnosen einen beträchtlichen Anteil darstellt. Der Anteil an allen AU-Tagen, der auf die zehn Diagnosen entfällt, ist hingegen mit 25,3% etwas geringer, was bedeutet, dass die Krankschreibungsdauern von einigen dieser wichtigsten Einzeldiagnosen unterdurchschnittlich lange waren. Dennoch wird allein mit diesen zehn Einzeldiagnosen gut ein Viertel an allen AU-Tagen und damit ein Viertel des Krankenstandes erklärt. Aus der Hauptgruppe der Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes entstammt die insgesamt bei den AOK-Versicherten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg- Vorpommern am zweithäufigsten gestellte Einzeldiagnose: die Rückenschmerzen, die mal diagnostiziert wurden (6,8% AU-Fall-Anteil). Der AU-Tage-Anteil liegt ebenfalls bei 6,8%, womit die Rückenschmerzen bei den AOK-Versicherten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, was die Einzeldiagnosen betrifft, die größte Bedeutung haben. Die durchschnittliche Krankschreibungsdauer liegt bei 12,1 Tagen pro Fall und ist damit durchschnittlich lang. Aus der Hauptgruppe der Muskel-Skelett-Erkrankungen entstammen außerdem die sonstigen Bandscheibenschäden, die Binnenschädigung des Kniegelenkes und die Schulterläsionen. Alle drei Diagnosen verursachen jeweils einen größeren AU-Tage- als AU-Fall-Anteil. Die durchschnittlichen Krankschreibungsdauern liegen in 2011 bei 25,8, 25,2 und 23,6 Tagen pro Fall und sind damit recht langwierig. >>>
18 18 AOK Nordost Analyse der AU-Daten AU-FALL- UND AU-TAGE-ANTEILE DER WICHTIGSTEN EINZELDIAGNOSEN AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 2011 Abbildung 8: Vier der zehn wichtigsten Einzeldiagnosen gehören zu den Muskel-Skelett-Erkrankungen, jeweils zwei zu den Atmungs- und den psychischen Erkrankungen. Mit AU-Fällen mit Abstand am häufigsten wurden bei den Versicherten der AOK NORDOST im Jahr 2011 die akuten Infektionen der oberen Atemwege aus der Hauptgruppe der Krankheiten des Atmungssystems diagnostiziert. Der Anteil an AU-Fällen, den allein diese Diagnose ausmacht, beträgt 8,0%. Der AU-Tage-Anteil ist mit 3,8% allerdings weniger als halb so hoch. Die durchschnittliche Krankschreibungsdauer beträgt 5,8 AU-Tage pro Fall und ist damit entsprechend kurz. Aus der Hauptgruppe der Atmungserkrankungen entstammt außerdem die akute Bronchitis mit einem AU-Fall-Anteil von 2,2% und einem geringeren AU-Tage-Anteil von 1,4% sowie einer kurzen durchschnittlichen Krankschreibungsdauer von 7,9 AU-Tagen pro Fall. Die essentielle (primäre) Hypertonie (Bluthochdruck) aus der Hauptgruppe der Krankheiten des Kreislaufsystems wurde im Jahr 2011 bei den AOK-Versicherten mal (2,3%) diagnostiziert. Eine Krankschreibung dauert hier im Schnitt 17,5 AU-Tage pro Fall und ist damit vergleichsweise lang (3,3% AU-Tage-Anteil). Blut-hochdruck wird dann essentiell genannt, wenn er nicht Folge einer anderen Krank-heit ist, sondern als eigenständige, durch vielfältige Faktoren inklusive chronischem Stress hervorgerufene Krankheit auftritt. Aus der Hauptgruppe der psychischen und Verhaltensstörungen entstammt die depressive Episode, die mal diagnostiziert wurde (1,3% AU-Fall-Anteil). Hinsichtlich der AU-Tage steht diese Diagnose bereits an vierter Stelle (2,9% AU-Tage-Anteil) und führt zu sehr langen Ausfallzeiten von im Schnitt 26,1 AU-Tagen pro Fall. Die Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen (1,3% AU-Fall-Anteil) entstammen ebenfalls der Hauptgruppe der psychischen Erkrankungen. Auch diese Diagnosen führen mit 15,9 AU-Tagen pro Fall zu
19 überdurchschnittlich langen Krankschreibungen (1,9% AU-Tage-Anteil). Die Diarrhoe und Gastroenteritis (Durchfall und Magen-Darm-Entzündung), vermutlich infektiösen Ursprungs aus der Hauptgruppe der bestimmten infektiösen und parasitären Krankheiten verursachen 3,0% der AU-Fälle und 1,2% der AU-Tage. Diese Erkrankungen führen entsprechend mit nur 4,6 AU-Tagen pro Fall zu sehr kurzen Ausfällen. D KRANKSCHREIBUNGSZEITRÄUME ANTEILE DER LANGZEIT-TAGE UND -FÄLLE AN ALLEN AU-TAGEN UND AU-FÄLLEN AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 2009 bis 2011 Abbildung 9: Über ein Drittel aller aufgetretenen AU-Tage sind auf Langzeiterkrankungen zurückzuführen. Obige Abbildung 9 zeigt den Anteil der Langzeiterkrankungen mit einer Dauer von über 42 AU-Tagen an den AU-Fällen und den AU-Tagen. Es wird deutlich, dass die Anzahl an Langzeiterkrankungen generell recht gering ist und in allen berücksichtigten Jahren bei gut 4% liegt. Allerdings gehen in 2011 über ein Drittel (36,9%) aller AU-Tage auf Langzeiterkrankungen zurück, womit dieser Anteil im Vergleich zum Vorjahr minimal gesunken ist (2010: 37,3%). >>>
20 20 AOK Nordost Analyse der AU-Daten Abbildung 10 zeigt die Verteilung der AU-Fälle und der AU-Tage über die Krankschreibungszeiträume für das Jahr AU-FÄLLE UND AU-TAGE DIFFERENTIERT NACH KRANKSCHREIBUNGSZEITRÄUMEN AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 2011 Abbildung 10: Gut 80% aller Krankschreibungen führen zu Ausfällen zwischen einem und 14 Tagen. Knapp die Hälfte aller Krankschreibungen dauert zwischen vier und 14 Tagen (49,8% im Jahr 2011). Ein knappes Drittel der Arbeitsunfähigkeiten (31,1% im Jahr 2011) führt zu Krankschreibungen zwischen einem und drei Tagen. Insgesamt liegt damit der Anteil der Erkrankungen zwischen einem und 14 AU-Tagen bereits bei 81,0%. Die Krankschreibungen, die über zwei Wochen dauern, verursachen damit insgesamt nur rund ein Fünftel aller AU-Fälle (19,0%). Welche Krankheitsbilder sich hinter Krankschreibungen der unterschiedlichen Krankschreibungszeiträume verbergen, ist im folgenden Abschnitt des Berichtes beschrieben. Die folgende Abbildung 11 zeigt das Diagnosespektrum über die Krankheitszeiträume hinsichtlich ihres Anteiles an den AU-Fällen. Pro Krankschreibungszeitraum ergeben die Säulen je 100% aller aufgetretenen AU-Fälle.
21 AU-FALL-ANTEILE ÜBER DIE HAUPTGRUPPEN NACH KRANKSCHREIBUNGSZEITRÄUMEN AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 2011 Abbildung 11: Atmungs-, Verdauungserkrankungen, Infektionen und Symptome führen zu recht kurzen Krankschreibungen, während Muskel-Skelett-, psychische und Kreislauferkrankungen sowie Verletzungen deutlich längere Ausfälle nachsichziehen. Die obige Abbildung macht deutlich, dass die Krankschreibungen aufgrund akuter Infektionen und Entzündungen (Atemwegs-, Verdauungserkrankungen sowie die Infektionen) eher zu kurzen Krankschreibungszeiträumen zwischen einem und 14 Tagen führen. Auch die Symptome sind primär für kurze Ausfälle verantwortlich. Dagegen zeigt sich bei den Muskel-Skelett-Erkrankungen, aber auch den Verletzungen, den psychischen und den Kreislauferkrankungen sowie den Stoffwechselerkrankungen und Neubildungen ein gegenteiliges Bild. Erkrankungen dieser Hauptgruppen führen verstärkt zu längeren Krankschreibungen. >>>
22 22 AOK Nordost Analyse der AU-Daten E KRANKHEITSGESCHEHEN BEI MÄNNERN UND FRAUEN Im Jahr 2011 sind 56,5% der ganzjährig AOK-Versicherten männlich und entsprechend 43,5% weiblich. Diese Versichertenjahranteile haben sich seit 2009 nur geringfügig geändert. In folgender Abbildung 12 ist die Entwicklung des Krankenstandes über die Geschlechter von 2009 bis 2011 dargestellt. ENTWICKLUNG DES KRANKENSTANDES ÜBER DIE GESCHLECHTER AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Abbildung 12: Frauen haben einen sichtbar höheren Krankenstand als Männer. Es zeigt sich, dass die Frauen in allen Jahren einen höheren Krankenstand aufweisen als die Männer, der im Jahr 2011 bei 5,8% vs. 5,1% liegt. Der Krankenstand ist sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen im Vergleich zum Vorjahr minimal gesunken. Die Krankschreibungshäufigkeit sowie die durchschnittliche Krankschreibungsdauer im Jahr 2011 sind in folgender Abbildung 13 dargestellt. Es zeigt sich, dass der höhere Krankenstand der Frauen auf häufigere Krankschreibungen zurückzuführen ist. 100 ganzjährig versicherte Frauen fallen im Jahr ,6-mal krankheitsbedingt aus, während die Männer 149,15 AU-Fälle pro 100 Ver-sichertenjahre aufweisen. Die durchschnittliche Krankschreibungsdauer ist hingegen bei den Männern mit 12,4 AU-Tagen pro Fall um 0,6 Tage länger als bei den Frauen, die 11,8 AU-Tage pro Fall ausfallen.
23 KRANKSCHREIBUNGSHÄUFIGKEIT UND -DAUER ÜBER DAS GESCHLECHT AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 2011 Abbildung 13: Frauen sind häufiger krankgeschrieben, während Männer durchschnittlich länger ausfallen. AU-FALL- UND AU-TAGE-ANTEILE ÜBER DIE HAUPTGRUPPEN NACH GESCHLECHT AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 2011 Abbildung 14: Muskel-Skelett-Erkrankungen, Verletzungen und Kreislauferkrankungen sind bei den Männern, Atmungs-, psychische Erkrankungen sowie Symptome bei den Frauen von größerer Bedeutung.
24 24 AOK Nordost Analyse der AU-Daten In obiger Abbildung 14 sind die Diagnosemuster beider Geschlechter dargestellt. Die Atmungserkrankungen sind bei beiden Geschlechtern die häufigste Ursache für eine Krankschreibung, führen allerdings bei den Frauen zu höheren AU-Fall- und AU-Tage-Anteilen. Muskel-Skelett-Erkrankungen hingegen sind bei den männlichen AOK-Versicherten von größerer Bedeutung und führen entsprechend zu höheren Anteilen an AU-Fällen und AU-Tagen als bei den Frauen. Ein ähnliches Muster zeigt sich auch bei den Verdauungserkrankungen und den Infektionen. Symptome, aber auch psychische und Verhaltensstörungen sowie die Urogenitalerkrankungen, die Diagnosen, die mit andere bezeichnet sind, sowie die Neubildungen führen bei den Frauen zu höheren AU-Fall- und v. a. bei den psychischen Erkrankungen zu deutlich größeren AU-Tage-Anteilen. Bei den Männern hingegen finden sich deutlich höhere Anteile an AU-Fällen und AU-Tagen bei den Verletzungen, den Kreislauf- sowie den Stoffwechselerkrankungen. V. ARBEITSUNFÄHIGKEIT UND ALTER A ALLGEMEINE KENNZIFFERN Das Durchschnittsalter der AOK-Versicherten hat sich von 2009 bis 2011 kaum verändert und liegt 2011 bei 40 Jahren. Zur Beschreibung der allgemeinen Kennziffern wurde das Alter der AOK-Versicherten in sechs Altersgruppen aufgeteilt. Die 40 49jährigen Arbeitnehmer machen im Jahr 2011 mit 26,9% den größten Versichertenjahranteil aus, dicht gefolgt von den 50-59jährigen (26,4%). Die Arbeitnehmer unter 40 Jahren machen insgesamt 40,6% der Versichertenjahre aus. Die Entwicklung des Krankenstandes über die Altersgruppen ist in folgender Abbildung 15 dargestellt.
25 ENTWICKLUNG DES KRANKENSTANDES ÜBER DAS ALTER AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Abbildung 15: Die ältesten Beschäftigten haben den höchsten Krankenstand, der im Vergleich zum Vorjahr unverändert ist. Im Altersgruppenvergleich haben die ältesten AOK-Versicherten ab 60 Jahren sowie die 50 59jährigen wie in den Vorjahren auch 2011 mit 7,7% und 6,8% die höchsten Krankenstände. Die übrigen Altersgruppen liegen mit ihren Krankenständen jeweils unter dem Gesamtdurchschnitt von 5,4%. Die geringsten Krankenstände weisen die 30-39jährigen (4,1%) und die 20 29jährigen AOK-Versicherten (4,3%) auf. Im Jahresvergleich zeigt sich bei den AOK-Versicherten bis einschließlich 39 Jahre ein leicht und kontinuierlich sinkender Trend. Bei den beiden ältesten Beschäftigtengruppen ab 50 Jahren steigt der Krankenstand von 2009 auf 2010 an und bleibt dann recht konstant auf diesem Niveau.
26 26 AOK Nordost Analyse der AU-Daten Der Krankenstand setzt sich aus der Fallhäufigkeit und der Krankschreibungsdauer zusammen. Die beiden Krankheitskennziffern sind für das Jahr 2011 in Abbildung 16 dargestellt. KRANKSCHREIBUNGSHÄUFIGKEIT UND -DAUER ÜBER DAS ALTER AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 2011 Abbildung 16: Jüngere Beschäftigte sind häufig, aber kurz krankgeschrieben, während die älteren Beschäftigten deutlich seltener, aber sichtbar länger ausfallen. In obiger Abbildung 16 zeigt sich, dass die Krankschreibungsdauer (Linie) mit zunehmendem Alter kontinuierlich ansteigt. So sind die jüngsten AOK-Versicherten bis 19 Jahre mit 5,4 AU-Tagen pro Fall am kürzesten und die ältesten Beschäftigten ab 60 Jahren mit 22,5 AU-Tagen pro Fall am längsten krankgeschrieben.
27 Die Krankschreibungshäufigkeit (Säule) hingegen sinkt in der Tendenz mit zunehmendem Alter, wobei der Trend von den 50 59jährigen Versicherten leicht unterbrochen wird. Die jüngste Beschäftigtengruppe bis 19 Jahren ist entsprechend mit 353,6 AU-Fällen pro 100 ganzjährig Versicherten mit Abstand am häufigsten krankgeschrieben, während die ältesten AOK-Versicherten ab 60 Jahren mit 124,7 AU-Fällen pro 100 Versichertenjahre am seltensten arbeitsunfähig sind. B KRANKHEITSBILDER AU-TAGE-ANTEILE ÜBER DIE HAUPTGRUPPE NACH ALTER AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 2011 Abbildung 17: Die jüngeren AOK-Versicherten sind verstärkt von akuten Infektionen und Entzündungen (z. B. Atmungs- und Verdauungserkrankungen) betroffen, während die älteren Beschäftigten vornehmlich aufgrund chronisch-degenerativer Erkrankungen (u. a. Muskel-Skelett- und Kreislauferkrankungen ausfallen.
28 28 AOK Nordost Analyse der AU-Daten AU-FALL-ANTEILE ÜBER DIE HAUPTGRUPPE NACH ALTER AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 2011 Abbildung 18: Die jüngeren AOK-Versicherten sind verstärkt von akuten Infektionen und Entzündungen (z. B. Atmungs- und Verdauungserkrankungen) betroffen, während die älteren Beschäftigten vornehmlich aufgrund chronisch-degenerativer Erkrankungen (u. a. Muskel-Skelett- und Kreislauferkrankungen ausfallen. Die Abbildung 17 und die Abbildung 18 auf der vorigen Seite zeigen anteilig die Häufigkeit und die Dauer der wichtigsten ICD-Hauptgruppen über die Altersgruppen im Jahr Die Anteile aller Hauptgruppen summieren sich in jeder Altersgruppe auf insgesamt 100%. Es zeigen sich folgende Auffälligkeiten bei der Betrachtung der Diagnose-Hauptgruppen differenziert nach Altersgruppen: Die Atemwegs- und Verdauungserkrankungen, aber auch die Symptome und Infektionen verursachen bei den jüngeren AOK-Versicherten jeweils höhere Anteile an den AU-Fällen und AU-Tagen als bei den älteren Beschäftigten. Auch die Verletzungen sind bei den jüngeren Beschäftigten für höhere AU-Fall- und AU-Tage-Anteile verantwortlich als bei den älteren AOK-Versicherten.
29 Die Muskel-Skelett-Erkrankungen sowie die Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen und die Neubildungen hingegen führen bei den älteren Arbeitnehmern zu höheren AU-Fall- und AU-Tage-Anteilen. Bei den jüngeren AOK-Versicherten bis 39 Jahre sind entsprechend die Atmungserkrankungen die häufigste Ursache für eine Krankschreibung, während die älteren Beschäftigten ab 40 Jahren am häufigsten aufgrund von Muskel-Skelett-Erkrankungen ausfallen. Bei den psychischen Erkrankungen zeigen sich die größten AU-Fall- und AU-Tage-Anteile bei den Arbeitnehmern zwischen 30 und 49 Jahren. VI. ARBEITSUNFÄHIGKEIT NACH BRANCHEN A ALLGEMEINE KENNZIFFERN Nachfolgend werden die allgemeinen Kennziffern der 20 wichtigsten Branchen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern näher betrachtet. Grundlage ist die Klassifikation der Wirtschaftszweige 2008 (herausgegeben vom Statistischen Bundesamt). Auf diese 20 Branchen entfallen in 2011 bereits gut drei Viertel (75,6%) aller Versichertenjahre. Die Branche mit den meisten AOK-Versicherten ist die Öffentliche Verwaltung (6,9% Versichertenjahranteil), gefolgt von dem Einzelhandel (6,3%), der Gebäudebetreuung (5,9%) und der Gastronomie (5,6%). Die übrigen 16 Branchen weisen Anteile an den Versichertenjahren zwischen 5,2% (vorbereitende Baustellenarbeiten; Bauinstallation u. sonstiges Ausbaugewerbe) und 1,8% (Herstellung von Metallerzeugnissen) auf >>>
30 30 AOK Nordost Analyse der AU-Daten Die folgende Abbildung 19 gibt die Entwicklung der Krankenstände von 2009 bis 2011 der 20 Branchen mit den meisten AOK-Versicherten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg- Vorpommern wieder, absteigend sortiert nach Krankenstandshöhe. Es bestehen zum Teil deutliche Krankenstandsunterschiede zwischen den Branchen. An der Spitze der größeren Branchen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern liegen Erziehung und Unterricht (7,4%), Heime (7,0%, ohne Erholungs- und Ferienheime), Erbringung v. wirtschaftlichen Dienstleistungen, a. n. g. (6,9%, u. a. Call Center, Inkassobüros, Sekretariats- und Schreibdienste), Sozialwesen (6,7%, ambulante und Tageseinrichtungen) sowie die Öffentliche Verwaltung (6,5%). Die geringsten Krankenstände der größeren Branchen dagegen weisen die Gastronomie (3,5%), der Einzelhandel (4,2%) und die Beherbergung (4,5%) auf. Die Krankenstände der übrigen abgebildeten Branchen liegen 2011 zwischen 4,7% (Baugewerbe) und 6,3% (Interessenvertretungen sowie kirchliche und sonstige religiöse Vereini-gungen). Im Jahresvergleich zeigen sich über die Branchen keine eindeutigen Trends, allerdings gibt es einige Auffälligkeiten in der Krankenstandsentwicklung. So ist der Krankenstand in der Branche Erziehung und Unterricht von 2010 auf 2011 um 0,6% gesunken. Ein kontinuierlicher Rückgang zeigt sich außerdem in den Interessenvertretungen (seit 2009 um 0,8%), der Gebäudebetreuung (seit 2009 um 0,5%) und in der Gastronomie (seit 2009 um 0,4%). Deutliche Anstiege des Krankenstandes zeigen sich hingegen bei den Heimen und in der Herstellung von Metallerzeugnissen (um je 0,4% im Vergleich zum Vorjahr). Die Betrachtung der übrigen allgemeinen Kennziffern (siehe Tabellen-Anhang) zeigt, dass der hohe Krankenstand in der Erziehung und Unterricht auf sehr häufige Krankschreibungen zurückzuführen ist (404,4 AU-Fälle pro 100 ganzjährig Versicherte in 2011). Der Krankenstand der AOK-Versicherten, die in Pflege-, Alten- oder Behindertenheimen beschäftigt sind, ist hingegen auf überdurchschnittlich lange Ausfallzeiten zurückzuführen.
31 ENTWICKLUNG DES KRANEKNSTANDES NACH BRANCHEN AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Abbildung 19: Folgende Branchen weisen die höchsten Krankenstände auf: Erziehung und Unterricht, Heime (ohne Erolungs-, Ferienheime), Erbringung v. wirtschaftl. Dienstleistungen, Sozialwesen (ohne Heime) und die Öffentliche Verwaltung
32 32 AOK Nordost Analyse der AU-Daten B KRANKHEITSBILDER Nachfolgend werden die Krankheitsbilder ausgewählter Branchen in den Jahren 2009, 2010 und 2011 näher betrachtet. Dargestellt sind die AU-Tage- und AU-Fall-Anteile über die Diagnose-Hauptgruppen in der Gesundheitsbranche, der Öffentlichen Verwaltung, der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln, in Erziehung und Unterricht sowie der Beherbergung. Die Gesundheitsbranche umfasst dabei die drei zweistelligen Wirtschaftszweige Gesundheitswesen, a. n. g. (Krankenhäuser, Arztpraxen), Heime (ohne Erholungs-, Ferienheime) und das Sozialwesen, a. n. g. (ambulante und Tagesbetreuung). Die Atmungserkrankungen sind mit Ausnahme der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln in allen hier berücksichtigten Branchen die häufigste Ursache für eine Krankschreibung. Besonders häufig treten sie in der Branche Erziehung und Unterricht auf (27,6% AU-Fall-Anteil in 2011). Wieder mit Ausnahme der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln steigen die Anteile der Atmungserkrankungen an den AU-Fällen und AU-Tagen im Vergleich zum Vorjahr leicht an. Die Muskel-Skelett-Erkrankungen sind für den Krankenstand der hier berücksichtigten Branchen jeweils von größter Bedeutung außer in der Branche Erziehung und Unterricht, dort sind es aufgrund des häufigen Auftretens die Atmungserkrankungen. In der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln sind die Muskel-Skelett-Erkrankungen außerdem in 2011 die häufigste Ursache für eine Krankschreibung, entsprechend ist auch der AU-Tage-Anteil überdurchschnittlich hoch. In dieser Branche haben die Muskel-Skelett-Erkrankungen außerdem im Vergleich zum Vorjahr noch an Bedeutung gewonnen, während sich bei den übrigen Branchen keine großen Änderungen zeigen. Die Verletzungen sind anders als bei den Versicherten der AOK NORDOST gesamt bei den hier betrachteten Branchen größtenteils von sichtbar geringerer Bedeutung. Eine Ausnahme bildet die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln, hier sind sowohl der AU-Fall- als auch der AU-Tage-Anteil überdurchschnittlich hoch. Die psychischen Erkrankungen spielen besonders in der Gesundheitsbranche, aber auch in der Öffentlichen Verwaltung sowie der Beherbergung eine große Rolle und führen entsprechend in diesen Branchen zu überdurchschnittlich hohen AU-Fall- und AU-Tage-Anteilen. Es zeigt sich allerdings in allen hier berücksichtigten Branchen ein kontinuierlicher Anstieg der psychischen Erkrankungen.
33 Die Kreislauferkrankungen sind in der Öffentlichen Verwaltung von größerer, in der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln von durchschnittlicher und in den übrigen Branchen von geringerer Bedeutung als bei den AOK-Versicherten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gesamt. Die Verdauungserkrankungen sind vorwiegend aufgrund ihrer Auftretenshäufigkeit bei den hier betrachteten Branchen von Bedeutung. So sind sie in der Erziehung und Unterricht bereits die zweithäufigste und in den übrigen Branchen die dritthäufigste Ursache für eine Krankschreibung. Die Symptome führen in den Branchen Erziehung und Unterricht, Beherbergung sowie in der Gesundheitsbranche zu überdurchschnittlich häufigen Krankschreibungen. Über die Jahre zeigt sich bei dieser Hauptgruppe außerdem in allen hier berücksichtigten Branchen bzgl. der anteiligen Auftretenshäufigkeit eine leicht steigende Tendenz. Die Infektionen sind im Branchenvergleich im Wirtschaftszweig Erziehung und Unterricht sowie in der Beherbergung von größter Bedeutung auch im Vergleich aller Versicherten der AOK NORDOST sind die AU-Fall- und AU-Tage-Anteile in diesen bei-den Branchen überdurchschnittlich hoch. Die Stoffwechselerkrankungen sowie die Neubildungen spielen im Branchenvergleich am ehesten in der Öffentlichen Verwaltung eine Rolle. AU-FALL UND AU-TAGE-ANTEILE DER HAUPTGRUPPEN: GESUNDHEITSBRANCHE (WZ 86-88) AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Abbildung 20: In der Gesundheitsbranche sind die Muskel-Skelett- sowie die psychischen Erkrankungen von größter Bedeutung.
34 34 AOK Nordost Analyse der AU-Daten AU-FALL UND AU-TAGE-ANTEILE DER HAUPTGRUPPEN: ÖFFENTLICHE VERWALTUNG (WZ 84) AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Abbildung 21: In der Öffentlichen Verwaltung spielen die Muskel-Skelett-, Atmungs- und psychischen Erkrankungen die größte Rolle. AU-FALL UND AU-TAGE-ANTEILE DER HAUPTGRUPPEN: HERSTELLUNG V. NAHRUNGS-, FUTTERMITTELN (WZ10) AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Abbildung 22: In der Herstellung von Nahrungs-, Futtermitteln sind besonder Muskel-Skelett-Erkrankungen und Verletzungen, aber auch Atmungserkrankungen von großer Bedeutung.
35 AU-FALL UND AU-TAGE-ANTEILE DER HAUPTGRUPPEN: ERZIEHUNG UND UNTERRICHT (WZ 85) AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Abbiladung 23: In der Branche Erziehung und Unterricht spielen vornehmlich die akuten Infektionen und Entzündungen sowie die Symptome eine Rolle, für den Krankenstand sind außerdem die Muskel-Skelett-Erkrankungen, die Verletzungen und die psychischen Erkrankungen von Bedeutung. AU-FALL UND AU-TAGE-ANTEILE DER HAUPTGRUPPEN: BEHERBERGUNG (WZ 55) AOK-Versicherte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Abbildung 24: In der Beherbergung sind die akuten Kurzzeiterkrankungen von wichtiger Bedeutung, für den Krankenstand spielen aber auch die Muskel-Skelett-Erkrankungen, die Verletzungen und die psychischen Erkrankungen eine große Rolle.
36 36 AOK Nordost Analyse der AU-Daten VII. ARBEITSUNFÄHIGKEIT NACH REGIONEN A BERLIN ALLGEMEINE KENNZIFFERN Reinickendorf Pankow Lichtenberg Spandau Charlottenburg- Wilmersdorf Stegliz- Zehlendorf Mitte Friedrichshain- Kreuzberg Tempelhof- Schönefeld Neukölln Marzahn- Hellerdorf Treptow-Köpenick Auf den nächsten Seiten werden die Bezirke von Berlin hinsichtlich der Versichertenverteilung sowie des Krankheitsgeschehens näher beleuchtet. Obige Karte zeigt die zwölf Stadtbezirke. Grundlage für die Gruppierung nach diesen zwölf Bezirken sind die Postleitzahlen der Arbeitgeber. Es handelt sich demnach NICHT um die Wohnbezirke der pflicht- und freiwillig versicherten Beschäftigten von Berlin.
37 Die meisten AOK-Versicherten sind in den Bezirken Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf beschäftigt (12,8% und 9,4% Versichertenjahranteil 5 ). Deutlich geringer sind die Versichertenjahranteile der in Marzahn-Hellersdorf sowie in Treptow-Köpenick und Spandau arbeitenden Beschäftigten (2,4% und 2,6%; vgl. Tabellen-Anhang). ENTWICKLUNG DES KRANKENSTANDES IN DEN BERLINER BEZIRKEN AOK-Versicherte in Berlin Abbildung 25: Der Krankenstand ist in fast allen Berliner Bezirken gesunken, besonders gering sind die Krankenstände in Charlottenburg-Wilmersdorf und Friedrichshain-Kreuzberg. 5 Der Versichertenjahranteil bezieht sich auf alle Versicherten der AOK NORDOST in Berlin.
38 38 AOK Nordost Analyse der AU-Daten Das Durchschnittsalter variiert in den Berliner Bezirken zwischen 36,6 Jahren (die in Friedrichshain-Kreuzberg Beschäftigten) und 41,7 Jahren (Arbeitnehmer in Reinickendorf). Die Entwicklung des Krankenstandes in den Berliner Bezirken ist in Abbildung 25 dargestellt. Es zeigt sich, dass der Krankenstand mit einer Ausnahme in allen Berliner Bezirken im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Die höchsten Krankenstände finden sich bei den AOK-Versicherten, die in Pankow (6,1% in 2011 und damit unverändert im Vergleich zum Vorjahr), Reinickendorf (6,1%) und in Tempelhof-Schöneberg (5,9%) arbeiten. Die geringsten Krankenstände in 2011 weisen die in Charlottenburg-Wilmersdorf (4,7%) und in Friedrichshain-Kreuzberg (4,9%) beschäftigten Versicherten auf. Die stärksten Krankenstandsrückgänge zeigen sich in den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg und Marzahn-Hellersdorf (um je 0,8%), Lichtenberg (um 0,7%) und Treptow-Köpenick (um 0,4%). KRANKSCHREIBUNGSHÄUFIGKEIT UND -DAUER IN DEN BERLINER BEZIRKEN AOK-Versicherte in Berlin 2011 Abbildung 26: In den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow und Tempelhof-Schöneberg kommt es zu häufigen, in Reinickendorf und Spandau zu überdurchschnittlich langen Krankschreibungen. Die obige Abbildung 26 zeigt die durchschnittliche Krankschreibungshäufigkeit und -dauer der AOK-Versicherten über die Berliner Bezirke im Jahr Entsprechend dem in Abschnitt V beschriebenem Alterstrend fallen die Arbeitnehmer im jüngsten Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg am häufigsten und kürzesten krankheitsbedingt aus (207,3 AU-Fälle pro 100 Versichertenjahre und 8,6 AU-Tage pro Fall). Im Bezirk mit dem höchsten Durchschnittsalter (Reinickendorf) ist das Verhältnis entsprechend umgekehrt: die AOK-versicherten Arbeitnehmer fallen im Schnitt 1,6 mal pro Versichertenjahr (161,2 AU-Fälle pro 100 Versichertenjahre) für 13,9 AU-Tage pro Fall und damit zwar recht selten aber auch am längsten im Bezirksdurchschnitt aus, was den berdurchschnittlich hohen Krankenstand in Reinickendorf erklärt.
39 Ähnlich wie in Friedrichshain-Kreuzberg zeigt sich auch bei den im Schnitt eher jüngeren Arbeitnehmern aus Pankow und Marzahn-Hellersdorf eine überdurchschnittlich hohe Krankschreibungshäufigkeit bei einer unterdurchschnittlichen -dauer (199,0 und 195,7 AU-Fälle pro 100 Versichertenjahre und 11,3 und 10,5 AU-Tage pro Fall), womit der hohe Krankenstand in Pankow auf häufige Erkrankungen zurückzuführen ist. Der recht geringe Krankenstand in Charlottenburg-Wilmersdorf dagegen ist auf unterdurchschnittlich häufige Krankschreibungen zurückzuführen (148,6 Fälle pro 100 Versichertenjahre). KRANKHEITSBILDER Aus den folgenden beiden Abbildungen geht für die Arbeitnehmer der Berliner Bezirke hervor, wie hoch die jeweiligen Anteile der Diagnose-Hauptgruppen an den AU-Tagen (Abbildung 27) und AU-Fällen (Abbildung 28) im Jahr 2011 sind. Es zeigen sich einige Auffälligkeiten: Die Muskel-Skelett-Erkrankungen führen in allen Berliner Bezirken jeweils zu den größten AU-Tage- und den zweitgrößten AU-Fall-Anteilen, womit diese Hauptgruppe in allen Bezirken die größte Rolle bzgl. des Krankenstandes spielt. Überdurchschnittlich häufig treten die Muskel-Skelett-Erkrankungen in den Bezirken Reinickendorf, Spandau, Neukölln und Treptow-Köpenick auf. Die Atmungserkrankungen sind in allen Berliner Bezirken die häufigste Ursache für eine Krankschreibung und für den Krankenstand von zweitgrößter Bedeutung. Besonders hoch sind die Anteile in Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Tempelhof-Schöneberg. Die psychischen Erkrankungen sind in acht der 12 Berliner Bezirke für den Krankenstand von drittgrößter Bedeutung. Die AOK-Versicherten, die in Steglitz-Zehlendorf, in Reinickendorf und in Charlottenburg-Wilmersdorf arbeiten, sind von den psychischen Erkrankungen besonders betroffen. Die Verletzungen sind in Berlin insgesamt zwar nur die sechsthäufigste Hauptgruppe, liegen mit ihrem Anteil am Krankenstand aber bereits an dritter Stelle. Auch in Treptow-Köpenick, Lichtenberg, Neukölln und Marzahn-Hellersdorf spielt diese Hauptgruppe für den Krankenstand die drittgrößte Rolle. >>>
40 40 AOK Nordost Analyse der AU-Daten AU-TAGE-ANTEILE DER HAUPTGRUPPEN IN DEN BERLINER BEZIRKEN AOK-Versicherte in Berlin 2011 Abbildung 27: Die Muskel-Skelett-Erkrankungen verursachen die meisten AU-Tage in allen Berliner Bezirken. Auffällig sind außerdem die hohen Anteile an Verletzungen in Treptow-Köpenick und Lichtenberg sowie an psychischen Erkrankungen in Reinickendorf und Steglitz-Zehlendorf.
41 AU-FALL-ANTEILE DER HAUPTGRUPPEN IN DEN BERLINER BEZIRKEN AOK-Versicherte in Berlin 2011 Abbildung 28: Die Atmungserkrankungen sind in allen Berliner Bezirken die häufigste Ursache für eine Krankschreibung, während die Muskel-Skelett-Erkrankungen jeweils die meisten AU-Tage verursachen.
42 42 AOK Nordost Analyse der AU-Daten B BRANDENBURG ALLGEMEINE KENNZIFFERN LANDKREISE UND KREISFREIE STÄDTE IN BRANDENBURG Uckermark Prignitz Ostprignitz- Ruppin Oberhavel Barnim Havelland Märkisch- Oderland 1 Potsdam- Mittelmark 4 Teltow- Fläming Dahme- Spreewald Oder- Spree 3 KREISFREIE STÄDTE 1 Brandenburg an der Havel 2 Cottbus 3 Frankfurt (Oder) 4 Potsdam Elbe-Elster Oberspreewald Lausitz 2 Spree-Neiße Auf den nächsten Seiten werden die Landkreise sowie kreisfreien Städte in Brandenburg hinsichtlich der Versichertenverteilung sowie des Krankheitsgeschehens näher beleuchtet. Obige Karte zeigt die 14 Landkreise und die vier kreisfreien Städte. Grundlage für die Gruppierung in kreisfreie Städte und Regionen in Brandenburg sind ebenso wie bei den Berliner Bezirken die Postleitzahlen der Arbeitgeber in Brandenburg.
43 Aus der Datentabelle im Anhang geht hervor, dass die beiden Landkreise Oder-Spree und Potsdam-Mittelmark mit 5,7% und 5,5% sowie die kreisfreie Stadt Cottbus mit 5,0% die größten Anteile an allen Versichertenjahren in Brandenburg aufweisen. Vergleichsweise gering sind hingegen die Anteile der Versichertenjahre in Frankfurt an der Oder und in Brandenburg an der Havel (1,5% und 2,1%). Das Durchschnittsalter der Arbeitnehmer in den Brandenburger Regionen liegt zwischen 43,4 Jahren (LK Potsdam-Mittelmark) und 39,3 Jahren (Potsdam und Frankfurt an der Oder). Abbildung 29 und Abbildung 31 zeigen die Entwicklung des Krankenstandes in den Brandenburger kreisfreien Städten und Landkreisen. Es zeigt sich im Jahresvergleich kein einheitlicher Trend in den Brandenburger Regionen. Die höchsten Krankenstände in 2011 weisen die Beschäftigten im LK Ostprignitz-Ruppin (5,9%, im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% gestiegen), in Cottbus (5,8%, leicht rückläufig im Vergleich zum Vorjahr) und in den kreisfreien Städten Potsdam und Frankfurt an der Oder so-wie den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Prignitz (jeweils 5,7%) auf. In den beiden Landkreisen sowie in Frankfurt an der Oder bedeutet dies einen Anstieg des Krankenstandes, während in Potsdam ein Rückgang im 0,3% zu verzeichnen ist. Die geringsten Krankenstände zeigen sich in den Landkreisen Spree-Neiße (5,1%), Oberhavel und Uckermark (je 5,2%). Abbildung 30 (kreisfreie Städte) sowie Abbildung 32 und Abbildung 33 (Landkreise) zeigen die durchschnittliche Krankschreibungshäufigkeit und -dauer in den kreisfreien Städten und Landkreisen in Brandenburg. Prinzipiell zeigt sich, dass in den kreisfreien Städten die Krankschreibungshäufigkeit überdurchschnittlich hoch und die durchschnittliche AU-Dauer gering ist, wohingegen in den Landkreisen die Beschäftigten seltener, dafür aber länger erkranken. Am seltensten sind entsprechend die Arbeitnehmer in den Landkreisen Uckermark, Oberhavel und Elbe-Elster (je 1,5-mal pro Versichertenjahr in 2011) krankgeschrieben, während in den kreisfreien Städten Frankfurt an der Oder und Brandenburg an der Havel die Arbeitnehmer ca. 1,8 Mal krankheitsbedingt ausfallen. Am längsten (mit Krankschreibungsdauern zwischen 13,9 und 13,5 AU-Tagen pro Fall) sind die Arbeitnehmer in den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin, Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und Prignitz arbeitsunfähig. Auch die übrigen Landkreise (mit Ausnahme von Barnim und Havelland) liegen mit ihren Krankschreibungsdauern jeweils über dem Brandenburger Schnitt von 12,4 AU-Tagen pro Fall. Die durchschnittlichen Krankschreibungsdauern in den kreisfreien Städten hingegen liegen zwischen 11,9 (Cottbus) und 10,6 AU-Tage pro Fall (Brandenburg an der Havel) und sind damit alle vergleichsweise kurz. Dies stimmt mit den Ergebnissen zum Alter und der oben beschriebenen Beobachtung überein, dass in den kreisfreien Städten die Beschäftigten tendenziell jünger und in den Landkreisen älter als der Durchschnitt sind. >>>
44 44 AOK Nordost Analyse der AU-Daten ENTWICKLUNG DES KRANKENSTANDES IN DEN KREISFREIEN STÄDTEN BRANDENBURGS AOK-Versicherte in Brandenburg Abbildung 29: Mit Ausnahme von Brandenburg an der Havel liegen die Krankenstände in den kreisfreien Städten Brandenburgs alle über dem Gesamtdurchschnitt von Brandenburg. KRANKSCHREIBUNGSHÄUFIGKEIT UND -DAUER IN DEN KREISFREIEN STÄDTEN BRANDENBURGS AOK-Versicherte in Brandenburg 2011 Abbildung 30: Die AOK-Versicherten, die in den kreisfreien Städten Brandenburgs arbeiten, sind alle häufiger, aber kürzer krankgeschrieben als der Brandenburger Durchschnitt.
45 ENTWICKLUNG DES KRANKENSTANDES IN DEN BRANDENBURGER LANDKREISEN AOK-Versicherte in Brandenburg Abbildung 31: Hohe und gestiegene Krankenstände zeigen sich besonders in den Brandenburger Landkreisen Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark und Prignitz.
46 46 AOK Nordost Analyse der AU-Daten KRANKSCHREIBUNGSHÄUFIGKEIT UND-DAUER IN DEN BRANDENBURGER LANDKREISEN (1) AOK-Versicherte in Brandenburg 2011 Abbildung 32: Tendenziell sind die Beschäftigten in den Brandenburger Landkreisen seltener, dafür aber länger krankgeschrieben als der Brandenburger Durchschnitt. KRANKSCHREIBUNGSHÄUFIGKEIT UND-DAUER IN DEN BRANDENBURGER LANDKREISEN (2) AOK-Versicherte in Brandenburg 2011 Abbildung 33: Tendenziell sind die Beschäftigten in den Brandenburger Landkreisen seltener, dafür aber länger krankgeschrieben als der Brandenburger Durchschnitt.
47 KRANKHEITSBILDER Aus den folgenden beiden Abbildungen geht für die Arbeitnehmer der Brandenburger Landkreise und kreisfreien Städte hervor, wie hoch die jeweiligen Anteile der Diagnose-Hauptgruppen an den AU-Tagen (Abbildung 34) und AU-Fällen (Abbildung 35) im Jahr 2011 sind. Es zeigen sich folgende Auffälligkeiten: Die Muskel-Skelett-Erkrankungen spielen in allen Brandenburger Regionen für den Krankenstand die größte Rolle und sind durchgehend die zweithäufigste Ursache für eine Krankschreibung. Besonders hoch sind die AU-Tage-Anteile in den Landkreisen Elbe-Elster, Ostprignitz-Ruppin und Spree-Neiße. Die Atmungserkrankungen sind wie in Berlin auch in den Brandenburger Regionen die häufigste Ursache für eine Krankschreibung. Besonders in Potsdam, aber auch in den übrigen kreisfreien Städten sind die Anteile der Atmungserkrankungen an den AU-Fällen und AU-Tagen höher als in den Landkreisen. Aufgrund ihres häufigen Auftretens spielen die Atmungserkrankungen in den kreisfreien Städten bzgl. des Krankenstandes auch die zweitgrößte Rolle, während sie in fast allen Landkreisen erst an dritter Stelle folgen. Von den Verletzungen, die in Brandenburg gesamt für den Krankenstand bereits von zweitgrößter Bedeutung sind, sind besonders die AOK-Versicherten in den Landkreisen betroffen. Auch sind bei dieser Hauptgruppe jeweils die AU-Tage-Anteile höher als die AU-Fall-Anteile, womit es sich um überdurchschnittlich lange Ausfallzeiten handelt. Besonders hoch sind die Anteile an AU-Fällen und AU-Tagen in den Landkreisen Teltow-Fleming, Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz. Die psychischen Erkrankungen spielen in Brandenburg prinzipiell eine etwas geringere Rolle als in Berlin. In Frankfurt an der Oder, Potsdam, Cottbus sowie dem Landkreis Oberhavel allerdings sind die AU-Tage-Anteile im Vergleich zu Brandenburg gesamt überdurchschnittlich hoch. Die Kreislauferkrankungen sind im Gegensatz zu den psychischen Erkrankungen in Brandenburg von größerer Bedeutung als in Berlin. Generell sind die AOK-Versicherten in den Landkreisen stärker von Kreislauferkrankungen betroffen als in den kreisfreien Städten. Besonders hoch sind die Anteile in den Landkreisen Prignitz, Märkisch-Oderland und Potsdam-Mittelmark. Die Verdauungserkrankungen sind in fast allen Brandenburger Regionen die dritthäufigste Ursache für eine Krankschreibung, sind aber für den Krankenstand aufgrund der je recht kurzen Ausfalldauern nur die sechstwichtigste Hauptgruppe. Besonders häufig sind die Verdauungserkrankungen in Brandenburg an der Havel sowie im Landkreis Oberhavel. >>>
48 48 AOK Nordost Analyse der AU-Daten AU-TAGE-ANTEILE DER HAUPTGRUPPEN IN BRANDENBURG AOK-Versicherte in Brandenburg 2011 Abbildung 34: In Brandenburg sind die Atmungserkrankungen die häufigste Ursache für eine Krankschreibung. In allen Landkreisen und kreisfreien Städten sind die Muskel-Skelett-Erkrankungen von größter Bedeutung. In elf Landkreisen folgen dann bereits an zweiter Stelle hinsichtlich des Krankenstandes die Verletzungen.
49 AU-FALL-ANTEILE DER HAUPTGRUPPEN IN BRANDENBURG AOK-Versicherte in Brandenburg 2011 Abbildung 35: In Brandenburg sind die Atmungserkrankungen die häufigste Ursache für eine Krankschreibung.
50 50 AOK Nordost Analyse der AU-Daten C MECKLENBURG-VORPOMMERN ALLGEMEINE KENNZIFFERN 1 Vorpommern-Rügen Nordwestmecklenburg 2 Landkreis Rostock Mecklenburgische Seenplatte Auf den nächsten Seiten werden die Landkreise sowie kreisfreien Städte in Mecklenburg- Vorpommern hinsichtlich der Versichertenverteilung sowie des Krankheitsgeschehens näher beleuchtet. Obige Karte zeigt die nach der Kreisgebietsreform in 2011 neu zusammengefassten sechs Landkreise und die zwei kreisfreien Städte Rostock und Schwerin. Grundlage für die Gruppierung in kreisfreie Städte und Regionen in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Bericht sind die Postleitzahlen der Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern. Aus der Datentabelle im Anhang geht hervor, dass in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte (16,1%) und Vorpommern-Greifswald (12,9%) die größten Anteile an den Versichertenjahren zu finden sind. Vergleichsweise gering sind hingegen die Anteile der Versichertenjahre in der kreisfreien Stadt Schwerin (4,7%) und im Landkreis Nordwestmecklenburg (5,6%). Der Altersdurchschnitt der Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt liegt unter 40 Jahren (39,8 Jahre in 2011). Die jüngsten AOK-versicherten Arbeitnehmer finden sich in Schwerin (38,6 Jahre), die ältesten im Landkreis Ludwigslust-Parchim (41,3 Jahre). Vorpommern- Greifswald Ludwigslust-Parchim KREISFREIE STÄDTE 1 Rostock 2 Schwerin
51 ENTWICKLUNG DES KRANKENSTANDES IN MECKLENBURG-VORPOMMERN AOK-Versicherte in Mecklenburg-Vorpommern Abbildung 36: Die Krankenstände in den kreisfreien Städten Mecklenburg-Vorpommerns sind leicht unterdurchschnittlich, den höchsten Krankenstand im Landesvergleich haben die Beschäftigten im Landkreis Ludwigslust-Parchim. KRANKSCHREIBUNGSHÄUFIGKEIT UND -DAUER IN MECKLENBURG-VORPOMMERN AOK-Versicherte in Mecklenburg-Vorpommern 2011 Abbildung 37: In Mecklenburg-Vorpommern sind die AOK-Versicherten in den kreisfreien Städten häufiger und kürzer krankgeschrieben als diejenigen, die in den Landkreisen arbeiten.
52 52 AOK Nordost Analyse der AU-Daten Die Abbildung 36 zeigt die Entwicklung des Krankenstandes in den Regionen von Mecklenburg-Vorpommern. Es zeigt sich, dass AOK-versicherten Arbeitnehmer im Landkreis Ludwigslust-Parchim mit 6,0% in 2011 den höchsten Krankenstand im regionalen Vergleich aufweisen, wobei hier ein leichter Rückgang um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zu beobachten ist. Über dem Gesamtkrankenstand in Mecklenburg-Vorpommern (5,4% in 2011) liegen außerdem die Beschäftigten in Nordwestmecklenburg (5,7%, im Vergleich zum Vorjahr um 0,1% gesunken) und der Mecklenburgischen Seenplatte (5,5%, im Vergleich zu 2010 um 0,3% gestiegen). Den geringsten Krankenstand im Vergleich der Regionen in Mecklenburg-Vorpommern weisen die Beschäftigten im Landkreis Vorpommern-Rügen auf (5,2%), wobei hier allerdings der Krankenstand seit 2009 kontinuierlich gestiegen ist (um insgesamt 0,5%). Leicht steigende Tendenzen zeigen sich auch in den Landkreisen Rostock und Vorpommern-Greifswald (um je rund 0,2%), während der Krankenstand in den kreisfreien Städten Schwerin und Rostock mit je 5,3% in 2011 konstant geblieben bzw. leicht rückläufig ist. Die Abbildung 37 zeigen die durchschnittliche Krankschreibungshäufigkeit und -dauer in den kreisfreien Städten und Landkreisen. Ähnlich wie in Brandenburg sind auch in Mecklenburg-Vorpommern die AOK-Versicherten in den kreisfreien Städten häufiger und kürzer krankgeschrieben als diejenigen, die in den Landkreisen arbeiten. Am häufigsten in 2011 fallen entsprechend die AOK-Versicherten in Rostock und Schwerin aus (176,8 und 168,2 AU-Fälle pro 100 Versichertenjahre), während die Beschäftigten in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Vorpommern-Rügen mit 14,1 und 13,7 AU-Tagen pro Fall am längsten krankgeschrieben sind.
53 KRANKHEITSBILDER Aus den folgenden beiden Abbildungen geht für die Beschäftigten der kreisfreien Städte und Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern hervor, wie hoch die jeweiligen Anteile der Diagnose-Hauptgruppen an den AU-Tagen (Abbildung 38) und AU-Fällen (Abbildung 39) im Jahr 2011 sind. Es zeigen sich folgende Auffälligkeiten: Die Atmungserkrankungen sind mit einer Ausnahme in den Regionen von Mecklenburg- Vorpommern häufigste Ursache für eine Krankschreibung. Im Landkreis Ludwigslust-Parchim folgen die Atmungserkrankungen bzgl. der Häufigkeit erst an zweiter Stelle. Besonders häufig kommt es bei den Beschäftigten in der kreisfreien Stadt Rostock zu Krankschreibungen aufgrund dieser Hauptgruppe. Die Muskel-Skelett-Erkrankungen sind in allen Regionen von Mecklenburg-Vorpommern die wichtigste Ursache für den Krankenstand. Im Landkreis Ludwigslust-Parchim sind sie außerdem auch die häufigste Ursache für eine Krankschreibung, womit die Anteile an AU-Fällen und AU-Tagen in dieser Region besonders hoch sind. Die Verletzungen verursachen in Mecklenburg-Vorpommern den zweitgrößten Anteil am Krankenstand. Besonders relevant sind die Verletzungen in den Landkreisen Nordwestmecklenburg, Mecklenburgische Seenplatte und LK Rostock. Die psychischen Erkrankungen spielen in den kreisfreien Städten eine größere Rolle als in den Landkreisen. Entsprechend sind die AU-Fall- und AU-Tage-Anteile in Rostock und Schwerin überdurchschnittlich hoch. Die Kreislauferkrankungen sind für den Krankenstand in den Landkreisen von größerer Bedeutung als in den kreisfreien Städten und führen besonders in Nordwestmecklenburg und Vorpommern-Rügen zu überdurchschnittlich hohen AU-Tage-Anteilen. Die Verdauungserkrankungen sind in den Regionen von Mecklenburg-Vorpommern durchgängig die dritthäufigste Ursache für eine Krankschreibung. Die AU-Fall-Anteile liegen zwischen 11,5% (Mecklenburgische Seenplatte und Ludwigslust-Parchim) und 12,8% (Rostock). Die Anteile an den AU-Tagen sind jeweils deutlich geringer, da es sich meist um recht kurze Krankschreibungen handelt. >>>
54 54 AOK Nordost Analyse der AU-Daten AU-TAGE-ANTEILE DER HAUPTGRUPPEN IN MECKLENBURG-VORPOMMERN AOK-Versicherte in Mecklenburg-Vorpommern 2011 Abbildung 38: Muskel-Skelett-Erkrankungen sind für den Krankenstand in Mecklenburg-Vorpommern die wichtigste Ursache. In den Landkreisen von Mecklenburg-Vorpommern stehen die Verletzungen bzgl. des Krankenstandes bereits an zweiter Stelle.
55 AU-FALL-ANTEILE DER HAUPTGRUPPEN IN MECKLENBURG-VORPOMMERN AOK-Versicherte in Mecklenburg-Vorpommern 2011 Abbildung 39: Atmungserkrankungen sind in den Landkreisen und kreisfreien Städten die häufigste, Muskel-Skelett-Erkrankungen die zweithäufigste Ursache für eine Krankschreibung. Ausnahme bilden die AOK-Versicherten, die im Landkreis Ludwigslust-Parchim arbeiten, hier ist es genau umgekehrt.
56 56 AOK Nordost Analyse der AU-Daten VIII. ZUSAMMENFASSENDES FAZIT Die vorliegende Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten der AOK NORDOST zum Krankheitsgeschehen der pflicht- und freiwillig versicherten Beschäftigten in Unternehmen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in den Jahren 2009 bis 2011 hat folgende Ergebnisse deutlich gemacht. KENNZIFFERN BERLIN, BRANDENBURG UND MECKLENBURG-VORPOMMERN GESAMT: Der Krankenstand liegt im Jahr 2011 bei 5,4% und ist damit nach den konstanten 5,5% in 2009 und 2010 minimal gesunken. Der Krankenstand lässt sich in die Krankschreibungshäufigkeit und die Krankschreibungsdauer teilen. Die Krankschreibungshäufigkeit ist seit 2010 etwa konstant und liegt aktuell bei 163,0 AU-Fällen pro 100 Versichertenjahre. Die Krankschreibungsdauer hingegen ist nach einem leichten Anstieg von 2009 (12,0 Tage pro Fall) auf 2010 (12,2 Tage pro Fall) im Jahr 2011 wie-der minimal rückläufig (12,1 Tage pro Fall). Gut 80% aller Krankschreibungen ziehen eine Ausfallzeit von maximal 14 Tagen nach sich. Die Anteile der Langzeiterkrankungen an den AU-Fällen und AU-Tagen sind nach einem leichten Anstieg von 2009 auf 2010 wieder leicht rückläufig und liegen in 2011 bei 4,2% und 36,9%. Damit ist aber nach wie vor über ein Drittel des Krankenstandes auf Langzeiterkrankungen zurückzuführen. KENNZIFFERN DER SOZIODEMOGRAFISCHEN VARIABLEN ALTER UND GESCHLECHT Die Auswertung der Altersgruppen zeigt, dass die beiden ältesten Beschäftigtengruppen der 50-59jährigen und der 60jährigen und älteren mit 6,8% und 7,7% in 2011 die höchsten Krankenstände aufweisen, die damit im Vergleich zum Vorjahr etwa konstant geblieben sind. Bei den Altersgruppen bis 39 Jahre zeigt sich im Jahresverlauf eine leicht, aber kontinuierlich sinkende Tendenz. Hinsichtlich der Häufigkeit und Dauer der Krankschreibungen über die Altersgruppen zeigt sich die übliche Verteilung: Die jüngeren AOK-Versicherten sind häufig und kurz krankgeschrieben, während die älteren Arbeitnehmer recht selten, dafür aber deutlich länger ausfallen. Die AOK-versicherten Frauen haben mit 5,8% in 2011 (wie auch in den Vorjahren) einen höheren Krankenstand als die Männer (2011: 5,1%), beide Krankenstände sind leicht geringer als in den Vorjahren. Der höhere Krankenstand der Frauen ist auf häufigere Krankschreibungen zurückzuführen (180,6 vs. 149,1 AU-Fälle pro 100 Versichertenjahre), während die Männer durchschnittlich länger arbeitsunfähig sind (12,4 vs. 11,8 AU-Tage pro Fall).
57 KENNZIFFERN IN DEN BRANCHEN Bei der Betrachtung der 20 in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wichtigsten Branchen zeigt sich, dass die AOK-Versicherten in den Branchen Erziehung und Unterricht (7,4%, deutlich gesunken im Vergleich zum Vorjahr), Heime (ohne Erholungs-, Ferienheime; 7,0%, um 0,4% gestiegen) sowie Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen, a. n. g. (6,9%, konstant) die höchsten Krankenstände aufweisen. Die geringsten Krankenstände dagegen finden sich in der Gastronomie (3,5%) und dem Einzelhandel (4,2%). KENNZIFFERN IN DEN REGIONEN In den Berliner Bezirken unterscheiden sich die Krankenstände in 2011 teils recht stark voneinander. Die höchsten Krankenstände weisen hier die AOK-Versicherten auf, die in Pankow, Reinickendorf (je 6,1%) und in Tempelhof-Schöneberg (5,9%) arbeiten. Die Beschäftigten in Charlottenburg-Wilmersdorf dagegen haben mit 4,7% den geringsten Krankenstand im Vergleich der Berliner Bezirke. Im Jahresvergleich zeigen sich teils deutliche Rückgänge im Krankenstand (in Marzahn-Hellersdorf und Friedrichshain-Kreuzberg um je 0,8%, in Lichtenberg um 0,7% und in Treptow-Köpenick um 0,4%). In Brandenburg liegen die Krankenstände zwischen 5,9% (LK Ostprignitz-Ruppin) und 5,1% (LK Spree-Neiße). In acht der 14 Landkreise Brandenburgs sinkt der Krankenstand im Vergleich zum Vorjahr, auch in Cottbus und Potsdam sind rückläufige Tendenzen erkennbar. Sichtbare Anstiege dagegen zeigen sich in den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark und Prignitz sowie in der kreisfreien Stadt Frankfurt an der Oder. In den Regionen von Mecklenburg-Vorpommern liegen die Krankenstände zwischen 5,2% (Vorpommern-Rügen) und 6,0% (Ludwigslust-Parchim). In den kreisfreien Städten Rostock und Schwerin liegt der Krankenstand je bei 5,3%. Im Jahresvergleich zeigt sich in den Regionen von Mecklenburg-Vorpommern kein einheitlicher Trend. In vier Landkreisen steigt der Krankenstand, in den übrigen zwei sowie den kreisfreien Städten ist dagegen ein rückläufiger Trend zu beobachten. >>>
58 58 AOK Nordost Analyse der AU-Daten KRANKHEITSBILDER Die Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes sind bei den AOK-Versicherten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern für die meisten AU-Tage verantwortlich und damit für den Krankenstand am wichtigsten. Die Kennziffern dieser Hauptgruppe sind im Vergleich zum Vorjahr recht konstant mit leicht rückläufiger Tendenz. Eine Erkrankung dieser Hauptgruppe dauert in 2011 durchschnittlich 16,1 AU-Tage pro Fall und ist damit überdurchschnittlich lang. Auch die Anteile der Langzeit-Fälle und Langzeit-Tage an allen durch die Muskel-Skelett-Erkrankungen verursachten AU-Fälle und AU-Tage sind überdurchschnittlich hoch. Häufigste Einzeldiagnose sind v. a. die Rückenschmerzen, die insgesamt bei den AOK-Versicherten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern am zweithäufigsten diagnostiziert werden. Die Muskel-Skelett-Erkrankungen spielen besonders bei den älteren Beschäftigten, den Männern, den AOK-Versicherten, die in den Berliner Bezirken Neukölln, Reinickendorf und Tempelhof-Schöneberg, in dem Brandenburger Landkreis Elbe-Elster und im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern arbeiten, sowie den Arbeitnehmern in der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln eine große Rolle. Die Krankheiten des Atmungssystems sind bei den AOK-Versicherten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern die mit Abstand häufigste Ursache für eine Krankschreibung. Die Kennziffern haben sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Die durchschnittliche Dauer der Atmungserkrankungen ist recht kurz, womit diese Diagnose-Hauptgruppe hinsichtlich des Krankenstandes auch nicht die größte Rolle spielt. Häufigste Einzeldiagnosen sind die akuten Infektionen der Atemwege sowie die akute Bronchitis. Die Atmungserkrankungen treten hauptsächlich bei den jüngeren AOK-Versicherten auf sowie regional in den Berliner Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte sowie in Rostock und in Potsdam. Auch die AOK-Versicherten in der Branche Erziehung und Unterricht sind überdurchschnittlich häufig aufgrund von Atmungserkrankungen krankgeschrieben. Die Verletzungen, Vergiftungen und bestimmten anderen Folgen äußerer Ursachen stehen bezüglich der Auftretenshäufigkeit an vierter Stelle, verursachen allerdings in 2011 den drittgrößten AU-Tage-Anteil. Erkrankungen dieser Hauptgruppe dauern im Schnitt entsprechend lange (17,5 Tage pro Fall in 2011) und verursachen zudem überdurchschnittlich viele Langzeiterkrankungen. Verletzungen sind anteilig bei den Männern deutlich häufiger als bei den Frauen. Tendenziell sind die jüngeren AOK-Versicherten stärker von Verletzungen betroffen als die älteren. Regional zeigt sich, dass die Verletzungen in den Landkreisen von Mecklenburg- Vorpommern und Brandenburg die größte Rolle spielen, während sie in den kreisfreien Städten sowie Berlin zu geringeren AU-Fall- und AU-Tage-Anteilen führen.
59 Die psychischen und Verhaltensstörungen (Psyche) sind weniger aufgrund ihrer Auftretenshäufigkeit als bezüglich der durchschnittlichen Krankschreibungsdauer von Bedeutung. Diese Hauptgruppe verursacht den viertgrößten AU-Tage-Anteil und führt zu einer durchschnittlichen Ausfallzeit von gut drei Wochen. Außerdem ist gut die Hälfte aller durch die psychischen Erkrankungen verursachten AU-Tage durch Langzeiterkrankungen bedingt. Häufigste Einzeldiagnosen sind die depressive Episode sowie die Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen. Die Kennziffern dieser Hauptgruppe sind zudem seit 2009 leicht, aber kontinuierlich angestiegen. Frauen lassen sich eher aufgrund von psychischen Erkrankungen krankschreiben als Männer. Im Altersgruppenvergleich sind die AU-Fall- und AU-Tage-Anteile dieser Hauptgruppe bei den 30 bis 49 Jahre alten AOK-Versicherten am höchsten. Insgesamt spielen die psychischen Erkrankungen in Berlin eine größere Rolle als in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Besonders hoch sind die Anteile in den Berliner Bezirken Reinickendorf, Steglitz-Zehlendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf, aber auch in Rostock und Frankfurt an der Oder. Überdurchschnittlich hohe Anteile an psychischen Erkrankungen zeigen sich außerdem besonders in der Gesundheitsbranche, aber auch in der Öffentlichen Verwaltung. Die Krankheiten des Kreislaufsystems sind ebenso wie die psychischen Erkrankungen vornehmlich in Bezug auf ihre Dauer von Bedeutung. Die durchschnittliche Krankschreibungsdauer liegt in 2011 entsprechend bei langen 18,4 AU-Tagen. Über die Hälfte aller durch Kreislauferkrankungen verursachten AU-Tage sind auf Langzeiterkrankungen zurückzuführen. Die häufigste Einzeldiagnose ist die essentielle (primäre) Hypertonie (Bluthochdruck). Besonders bei den älteren (männlichen) Arbeitnehmern ist diese Hauptgruppe von großer Bedeutung. Anders als bei den psychischen Erkrankungen spielen die Kreislauferkrankungen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern eine sichtbar größere Rolle als in Berlin. Die höchsten AU-Tage-Anteile zeigen sich in den Brandenburger Landkreisen Prignitz und Märkisch-Oderland. Branchenspezifisch zeigen sich auch in der Öffentlichen Verwaltung erhöhte Anteile an AU-Fällen und AU-Tagen. Die Krankheiten des Verdauungssystems sind bei den AOK-Versicherten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern die dritthäufigste Ursache für eine Krankschreibung. Ähnlich wie bei den Atmungserkrankungen führen auch diese Diagnosen zu eher kurzen Ausfällen. Häufigste Einzeldiagnose ist die sonstige nichtinfektiöse Gastroenteritis und Kolitis (Magen-Darm-Entzündung). Erkrankungen dieser Hauptgruppe treten verstärkt bei den jüngeren Beschäftigten auf. Regional finden sich überdurchschnittlich häufige Krankschreibungen in dem Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf und den kreisfreien Städten Rostock, Schwerin und Brandenburg an der Havel sowie den Landkreisen Rostock und Nordwestmecklenburg (Mecklenburg-Vorpommern) sowie Oberhavel (Brandenburg). >>>
60 60 AOK Nordost Analyse der AU-Daten Die Symptome und abnormen klinischen und Laborbefunde haben von 2009 bis 2011 leicht und kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Die durchschnittliche Krankschreibungsdauer ist mit 8,4 AU-Tagen pro Fall in 2011 recht kurz. Besonders bei den jüngeren, aber auch den weiblichen Arbeitnehmern treten Erkrankungen dieser Hauptgruppe häufig auf. Dementsprechend sind die Anteile der Symptome in den Regionen mit jüngeren AOK-Versicherten (z. B. im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg) sowie in den Branchen Erziehung und Unterricht sowie Beherbergung überdurchschnittlich hoch. Die infektiösen und parasitären Krankheiten (Infektionen) haben im Vergleich zu den Vorjahren minimal an Bedeutung gewonnen. Ähnlich wie bei den Atmungs- und Verdauungserkrankungen handelt es sich auch bei den Infektionen um recht kurze Krankschreibungen, die vornehmlich bei den jüngeren Arbeitnehmern auftreten. Regional führen die Infektionen in den Bezirken Tempelhof-Schöneberg, Friedrichshain-Kreuzberg und Steglitz-Zehlendorf, in Potsdam und im Brandenburger Landkreis Oberspreewald-Lausitz sowie in Rostock (kreisfreie Stadt und Landkreis) zu erhöhten Anteilen an AU-Fällen und AU-Tagen. Auch in den Wirtschaftszweigen Erziehung und Unterricht, Beherbergung sowie in der Gesundheitsbranche sind die Infektionen von größerer Bedeutung als in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern insgesamt. Die endokrinen, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten spielen primär aufgrund der langen durchschnittlichen Krankschreibungsdauern eine wichtige Rolle. Auch führen Diagnosen dieser Hauptgruppe überdurchschnittlich häufig zu Langzeitausfällen entsprechend sind knapp zwei Drittel aller durch Stoffwechselerkrankungen verursachten AU-Tage auf Langzeiterkrankungen zurückzuführen. Erkrankungen dieser Hauptgruppe werden verstärkt bei den 50jährigen und älteren (männlichen) AOK-Versicherten diagnostiziert und sind außerdem in der Öffentlichen Verwaltung sowie regional eher in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern als in Berlin relevant. Die Neubildungen sind nicht aufgrund ihrer Auftretenshäufigkeit sondern wegen der langen Ausfallzeiten von Bedeutung. Häufig führen Diagnosen dieser Hauptgruppe zu Langzeiterkrankungen. Primär betroffen sind eher ältere (weibliche) AOK-Versicherte ab 50 Jahren. Regional zeigen sich die größten AU-Tage-Anteile im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf sowie im Landkreis Potsdam-Mittelmark und in der kreisfreien Stadt Rostock.
61 DISKUSSION DER KRANKHEITSBILDER Da es sich bei den hier berücksichtigten Pflicht- und freiwillig AOK-Versicherten um Arbeitnehmer in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern handelt, sind die Ursachen für das Diagnosespektrum zu einem großen Teil auch im betrieblichen Kontext zu suchen. Daher werden nachfolgend für die wichtigsten Diagnose-Hauptgruppen mögliche betriebliche Ursachen und Ansatzpunkte diskutiert. Ergonomische Gegebenheiten am Arbeitsplatz galten früher als wichtigste Ursache für Rücken- und Wirbelsäulenkrankheiten. Neuere Forschungsergebnisse zeigen dagegen, dass Unzufriedenheit mit Arbeitsaufgaben und Betriebsklima deutlich stärker mit chronischem Rückenschmerz zusammenhängen. Großen Einfluss auf das Krankheitsgeschehen in diesem Bereich können neben körperlicher Arbeit in ständigen Fehlhaltungen demnach auch stressbedingte und arbeitsorganisatorische Ursachen haben, welche durch Organisationsentwicklungsmaßnahmen, nicht jedoch mit Rückenschulen in den Griff zu bekommen sind. Eine gezielte Integration verhaltenspräventiver Maßnahmen in einem Gesamtprojekt erscheint in diesem Lichte als aussichtsreichste Perspektive. Wichtigster Auslöser für die Krankheiten des Atmungssystems und Infektionen ist die alljährliche Grippewelle. Als mögliche zusätzliche betriebliche Ursachen für die Atmungserkrankungen kommen z. B. klimatische Faktoren wie Zugluft und Temperaturwechsel ebenso wie Rauchen in Betracht. Maßnahmen, die den Einfluss dieser Faktoren eindämmen helfen, können somit auch einen senkenden Einfluss auf die Häufigkeit dieser Krankheiten haben. Hier kommen vor allem Maßnahmen der Arbeitsorganisation und der Arbeitsplatzgestaltung in Frage. Allerdings kann auch lang andauernder Stress zu einer Schwächung des Immunsystems führen und damit die Anfälligkeit für grippale Infekte erhöhen. Die betrieblichen Ursachen von Verletzungen sind zum einen in physikalisch-ergonomischen Gegebenheiten zu suchen. Hier bieten sich Arbeitsplatzanalysen in den Arbeitsbereichen an, in denen Verletzungen gehäuft auftreten. Mit Methoden des klassischen Arbeitsschutzes sollte ihnen dann wirkungsvoll begegnet werden können. Zum anderen spielen die Sicherheitskultur und hier insbesondere das Verhalten der Vorgesetzten (Vorbildfunktion, Durchsetzung von Regelungen) bei arbeitsbedingten Verletzungen eine große Rolle. Diese können durch Organisationsentwicklungsmaßnahmen wirkungsvoll beeinflusst werden. >>>
62 62 AOK Nordost Analyse der AU-Daten Unter psychische Störungen fallen nur selten die schweren psychotischen Krankheiten. Häufiger kommen depressive Verstimmungen vor. Im betrieblichen Kontext können fördernde Faktoren für derartige Erkrankungen im psychosozialen (zwischenmenschlichen) Bereich liegen. Die Art der Kommunikation zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern sowie zwischen den Mitarbeitern spielt hier eine sehr große Rolle. Auch Resignation im Hinblick auf erwartete, aber seit langer Zeit nicht stattfindende Veränderungen wie auch eine Überforderung durch starke und Unsicherheit erzeugende Veränderungen oder dauerhafte Arbeitsüberlastung, insbesondere in Kombination mit fehlender Anerkennung und Unterstützung kann beispielsweise zum psychischen Rückzug und damit zu depressionsähnlichen Zuständen führen. Ursachen für Krankheiten des Verdauungssystems sowie Kreislauferkrankungen sind grundsätzlich sehr vielfältig. Entzündungen der Verdauungsorgane und chronischer Bluthochdruck sind klassische psychosomatische Krankheitsbilder. In einem multifaktoriellen Ursachen-Komplex können neben Verhaltens- und Konstitutionsfaktoren auch andauernder Stress und Arbeitsunzufriedenheit eine große Rolle spielen. Um diese Krankheitsarten in Angriff zu nehmen, sollte geprüft werden, ob es bestimmte Faktoren gibt, die bei den Beschäftigten zu chronischer negativ empfundener Beanspruchung führen. Die einzige Möglichkeit, um an solche subjektiven Wahrnehmungen zu kommen, führt über eine Befragung der Mitarbeiter selbst. Die genauen Ursachen für das zunehmende Auftreten unspezifischer Symptome (Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Hautausschlag, Störungen des Herzschlages etc.), die andernorts nicht klassifiziert sind bzw. keiner eigenständigen Diagnose zugeordnet werden können, sind bisher noch weitestgehend ungeklärt. Die Tendenz zu immer diffuseren Krankheitssymptomen geht mit einer ebenfalls häufig zu beobachtenden unklaren Belastungssituation bei der Arbeit einher. Maßnahmen, die dazu dienen, dass sich die Mitarbeiter mehr Klarheit über ihre Belastungssituation verschaffen und daran anknüpfend Maßnahmen zum besseren Umgang damit entwickeln können (z. B. Stressmanagement, Gespräche mit den Führungskräften), können eine wirksame Gegenmaßnahme darstellen.
63 IX. GLOSSAR A KLASSIFIKATION DER WIRTSCHAFTSZWEIGE Die Aufteilung der Branchen in diesem Bericht erfolgt auf Grundlage der Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ) von 2008, die vom Statistischen Bundesamt herausgegeben wurde. Darin werden die Branchen in zwei- bis vierstellige Wirtschaftszweige unterteilt in diesem Bericht sind die zweistelligen WZ berücksichtigt. In der folgenden Tabelle sind die 20 Branchen aufgelistet, denen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern die meisten Versicherten zugeordnet sind. Zusätzlich sind pro zweistelligem WZ die am stärksten vertretenen vierstelligen WZ aufgezeigt. ZWEISTELLIGER WIRTSCHAFTSZWEIG CODE (NACH DER KLASSIFIKATION ZUGEHÖRIGE VIERSTELLIGE WZ MIT DEN MEISTEN AOK-VERSICHERTEN DER WIRTSCHAFTSZWEIGE 2008) IN BERLIN, BRANDENBURG UND MECKLENBURG-VORPOMMERN 84 Öffentliche Verwaltung, Verteidigung Allgemeine Öffentliche Verwaltung (8411); Sozialversicherung (8430) Sozialversicherung 47 Einzelhandel (ohne KfZ-Handel) Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs-, Genussmittel, Getränke, Tabakwaren (4711) 81 Gebäudebetreuung; Garten- und Landschaftsbau Allgemeine Gebäudereinigung (8121) 56 Gastronomie Restaurants, Gaststätten, Imbissstube, Cafés, Eissalons u. Ä. (5610) 43 Vorbereitende Baustellenarbeiten, Bauinstallation Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation (4322); und sonstiges Ausbaugewerbe sonstige spezialisierte Bautätigkeiten a.n.g. (u. a. Gerüstbau; 4399) 88 Sozialwesen (ohne Heime) sonstiges Sozialwesen a.n.g. (8899); soziale Betreuung älterer Menschen und Behinderter (8810) 86 Gesundheitswesen Krankenhäuser (8610); Gesundheitswesen, a. n. g. (8690); Facharztpraxen (8622) 85 Erziehung und Unterricht sonstiger Unterricht a. n. g. (8559) 1 Landwirtschaft, Jagd Gemischte Landwirtschaft (150); Anbau von Gemüse und Melonen und damit verbundene Tätigkeiten sowie Wurzeln und Knollen (113); Haltung von Milchkühen (141) 78 Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften Befristete Überlassung von Arbeitskräften (7820) 49 Landverkehr und Transport in Rohrfernleitungen Güterbeförderung im Straßenverkehr (4941); Personenbeförderung im Nahverkehr zu Lande (ohne Taxi; 4931); Betrieb von Taxis (4932) 46 Großhandel (ohne KfZ-Handel) Großhandel mit Nahrungs-, Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt (4639); Großhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik (4673) 10 Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln Herstellung von Backwaren (1071); Fleischverarbeitung (1013) 87 Heime (ohne Erholungs-, Ferienheime) Pflegeheime (8710); Altenheime; Alten- und Behindertenwohnheime (8730) 94 Interessenvertretungen sowie kirchliche und sonstige Interessenvertretungen und Vereinigungen a. n. g. (9499); sonstige religiöse Vereinigungen kirchliche und religiöse Vereinigungen (9491) 52 Lagerei sowie Erbringung von sonstigen Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr a. n. g. Dienstleistungen für den Verkehr (u. a. Spedition; 5229); Lagerei (5210) 55 Beherbergung Hotels, Gasthöfe und Pensionen (5510) 82 Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen für Call Center (8220); Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen Unternehmen und Privatpersonen a. n. g. (u. a. Versteigerungsgewerbe; 8299) 25 Herstellung von Metallerzeugnissen Herstellung von Metallkonstruktionen (2511); Mechanik a. n. g (2562) 70 Verwaltung und Führung von Unternehmen und Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben (7010); Betrieben; Unternehmensberatung Unternehmensberatung (7022)
64 64 AOK Nordost Analyse der AU-Daten B KLASSIFIKATION DER KRANKHEITSBILDER Grundlage für die Kategorisierung der Einzeldiagnosen zu Hauptgruppen bildet der ICD-Schlüssel (International Classification of Diseases). Die folgende Tabelle listet die 21 ICD-Hauptgruppen auf und gibt durch Unterstreichung die Abkürzungen sowie die Farben wieder, die diesen Hauptgruppen in den grafischen Abbildungen zugeordnet sind. Wie bereits erwähnt, wird die XV. Hauptgruppe (Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett) nicht in den Berechnungen mit berücksichtigt, ist hier aber der Vollständigkeit halber mit aufgeführt. Nr. ICD-HAUPTGRUPPE BEISPIELDIAGNOSEN I Bestimmte infektiöse und parasitäre Krankheiten durch Bakterien oder Viren ausgelöste (Infektionen) Magen-Darm-Beschwerden II Neubildungen gut- und bösartige Tumore III Krankheiten des Blutes und der blutbildenen Organe Eisenmagelanämie sowie bestimmter Störungen mit Beteiligung des Immunsystems IV Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten Fettleibigkeit (Adipostas) V Psychische und Verhaltensstörungen (Psyche) depressive Episode VI Krankheiten des Nervensystem Migräne VII Krankheiten des Auges und der Augenanhangsgebilde Konjunktivitis (Bindehautentzündung) VIII Krankheiten des Ohres und des Warzenfortsatzes eitrige Mittelohrentzündung IX Krankheiten des Kreislaufsystems Bluthochdruck X Krankheiten des Atmungssystems akute Infektion des Atemwege XI Krankheiten des Verdauungssystems Magen-Darm-Entzündungen XII Krankheiten der Haut und der Unterhaut Hautabszesse, Furunkeln, Karbunkel XIII Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes Rückenschmerzen XIV Krankheiten des Urogenitalsystems sonstige Krankheiten des Harnsystems XV Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett Betreuung der Mutter bei sonst. Zuständen, die vorwiegend mit der Schwangerschaft verbunden sind XVI Bestimmte Zustände, Störungen im Zusammenhang mit die ihren Ursprung in der Perinatalperiode haben kurzer Schwangerschaftsdauer XVII Angeborene Fehlbildungen, Deformationen und angeborene Deformation der Füße Chromosomenanomalien XVIII Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, Kopfschmerz, Bauch- und Beckenschmerzen XIX Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Verstauchungen, Zerrungen, Brüche aller Art Folgen äußerer Ursachen XX Äußere Ursachen von Morbidität und Martalität Stromschlag XXI Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen Nachbehandlungen nach chirurgischen und zur Inanspruchnahme von Einrichtungen des Eingriffen Gesundheitswesens führen (andere)
65 X. TABELLEN-ANHANG Allgemeine Kennziffern Durchschnittsalter Krankenstand AU-Quote AOK Nordost gesamt 40,1 40,0 40,0 5,46 5,46 5,41 51,9% 50,5% 50,9% Berlin 40,2 39,9 39,5 5,66 5,62 5,43 49,0% 47,3% 47,4% Brandenburg 40,5 40,6 40,7 5,40 5,46 5,43 54,4% 53,4% 54,1% Mecklenburg-Vorpommern 39,3 39,5 39,8 5,29 5,26 5,36 52,4% 51,2% 51,8% Allgemeine Kennziffern AU-Tage pro 100 Versichertenjahre AU-Fälle pro 100 Versichertenjahre AOK Nordost gesamt 1.993, , ,8 165,9 162,9 163,0 Berlin 2.080, , ,0 178,8 176,5 173,6 Brandenburg 1.986, , ,1 161,7 158,1 159,5 Mecklenburg-Vorpommern 1.932, , ,1 159,7 152,4 154,2 Allgemeine Kennziffern AU-Tage pro Fall Anteil LZ-Fälle Anteil LZ-Tage AOK Nordost gesamt 12,02 12,23 12,12 4,10 4,30 4,24 36,1 37,3 36,9 Berlin 11,63 11,63 11,41 3,76 3,83 3,73 33,2 34,3 33,9 Brandenburg 12,29 12,60 12,43 4,24 4,49 4,37 36,9 38,2 37,1 Mecklenburg-Vorpommern 12,10 12,59 12,70 4,32 4,71 4,77 38,4 40,1 40,4 Tabelle 1
66 66 AOK Nordost Analyse der AU-Daten AOK Nordost gesamt Hauptgruppen anteilig AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage Skelett 15,6 21,1 16,4 22,0 16,4 21,8 Atmung 24,0 14,9 21,7 13,1 21,9 13,2 Verletzungen 8,3 12,0 8,6 12,2 8,3 12,0 Psyche 5,2 8,9 5,4 9,5 5,8 10,1 Kreislauf 5,0 7,7 5,2 7,7 5,0 7,5 Verdauung 12,2 6,8 11,4 6,3 10,9 6,1 Symptome 7,7 5,3 7,7 5,3 7,8 5,4 Infektionen 6,9 3,8 7,9 3,9 7,9 4,0 Stoffwechsel 2,2 4,0 2,2 3,9 2,3 3,9 Neubildungen 1,4 3,5 1,4 3,5 1,5 3,3 Nerven 2,4 3,0 2,6 3,1 2,7 3,2 andere 1,8 2,1 2,0 2,4 2,1 2,6 Urogenital 2,7 2,4 2,8 2,5 2,7 2,4 Haut 1,5 1,6 1,6 1,7 1,6 1,6 sonstige Hauptgruppen 3,0 2,8 3,2 3,0 3,2 2,9 Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 AOK Nordost gesamt AU-Fälle pro 100 VJ AU-Tage pro Fall AU-Tage pro 100 VJ Hauptgruppen Kennziffern Skelett 26,0 26,7 26,7 16,2 16,4 16,1 420,5 437,9 429,9 Atmung 39,8 35,4 35,7 7,5 7,4 7,3 297,2 261,9 261,0 Verletzungen 13,7 14,1 13,5 17,4 17,3 17,5 238,4 243,6 237,1 Psyche 8,6 8,9 9,4 20,7 21,3 21,3 177,1 188,8 199,9 Kreislauf 8,3 8,4 8,1 18,5 18,3 18,4 153,6 153,7 149,0 Verdauung 20,2 18,5 17,8 6,7 6,8 6,7 135,7 126,2 119,8 Symptome 12,7 12,5 12,8 8,3 8,5 8,4 106,0 106,2 107,3 Infektionen 11,5 12,8 12,9 6,6 6,1 6,1 76,0 78,1 78,2 Stoffwechsel 3,6 3,7 3,8 21,9 21,0 20,3 79,3 76,8 77,5 Neubildungen 2,4 2,3 2,4 29,4 29,5 27,5 70,7 68,8 65,0 Nerven 4,1 4,2 4,3 14,6 14,6 14,6 59,3 61,3 63,3 andere 3,0 3,2 3,5 14,3 14,6 14,8 42,8 46,9 51,6 Urogenital 4,5 4,5 4,4 10,7 11,0 10,6 48,3 49,6 46,6 Haut 2,5 2,6 2,5 12,7 12,9 12,8 32,4 33,1 32,4 sonstige Hauptgruppen 5,0 5,2 5,2 11,2 11,5 10,8 56,2 59,4 56,3 Insgesamt 165,9 162,9 163,0 12,0 12,2 12,1 1993,6 1992,3 1974,8 Tabelle 2
67 Die 20 wichtigsten Einzeldiagnosen min Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in 2011 AU-Fälle in % AU-Tage in % AU-Fälle pro 100 VJ AU-Tage pro 100 VJ AU-Tage pro Fall M54 Rückenschmerzen 6,77 6,76 11,0 133,5 12,1 J06 akute Infektionen der oberen Atemwege 7,98 3,84 13,0 75,8 5,8 I10 essentielle (primäre) Hypertonie 2,27 3,28 3,7 64,8 17,5 F32 depressive Episode 1,33 2,86 2,2 56,5 26,1 F43 Reaktionen auf schwere Belastungen 1,43 1,89 2,3 37,3 15,9 und Anpassungsstörungen M51 sonstige Bandscheibenschäden 0,77 1,63 1,2 32,2 25,8 J20 akute Bronchitis 2,20 1,43 3,6 28,3 7,9 M23 Binnenschädigung des Kniegelenkes 0,60 1,26 1,0 24,8 25,2 M75 Schulterläsionen 0,61 1,18 1,0 23,3 23,6 A09 Diarrhoe und Gastroenteritis, 3,05 1,16 5,0 22,8 4,6 vermutl. infektiösen Ursprungs T14 Verletzung einer nicht 1,14 1,12 1,9 22,1 11,9 näher bezeichneten Körperregion J40 Bronchitis, 1,71 1,10 2,8 21,7 7,8 nicht als akut oder chronisch bezeichnet F45 somatoforme Störungen 0,78 1,05 1,3 20,7 16,3 M53 sonstige Krankheiten der Wirbelsäule 0,86 1,01 1,4 20,0 14,2 und des Rückens, andernorts nicht klassifiziert K52 sonstige nichtinfektiöse 2,61 1,01 4,3 19,9 4,7 Gastroenteritis und Kolitis M25 sonstige Gelenkkrankheiten, 0,87 0,99 1,4 19,5 13,8 andernorts nicht klassifiziert K29 Gastritis und Duodenitis 1,75 0,94 2,9 18,6 6,5 I25 chronische ischämische Herzkrankheit 0,44 0,94 0,7 18,5 25,7 M77 sonstige Enthesopathien 0,72 0,89 1,2 17,6 14,9 E11 nicht insulinabhängiger Diabetes mellitus 0,52 0,87 0,8 17,2 20,3 Tabelle 3
68 68 AOK Nordost Analyse der AU-Daten kategorisierte Falldauern 2011 AU-Fälle in % AU-Tage in % 1 bis 3 Tage 31,1 4,9 4 bis 14 Tage 49,8 29,8 15 bis 42 Tage 14,8 28,4 über 42 Tage 4,2 36,9 Insgesamt 100,0 100,0 Tabelle 4 Hauptgruppen unterteilt nach Krankschreibungszeiträumen bis 3 Tage 4 bis 14 Tage 15 bis 42 Tage über 42 Tage AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage Skelett 10,3 10,5 16,5 17,6 25,5 25,7 23,2 23,3 Atmung 17,4 20,1 29,8 28,9 12,0 10,4 2,8 2,7 Verletzungen 5,8 6,0 7,5 8,1 13,0 13,5 16,7 14,6 Psyche 3,5 3,3 5,0 5,6 10,2 10,4 13,0 13,9 Kreislauf 5,2 4,5 3,7 4,0 6,8 7,0 10,0 11,0 Verdauung 18,2 17,2 8,8 7,9 5,7 5,8 4,2 3,7 Symptome 10,9 10,2 7,1 6,9 5,7 5,6 3,9 3,6 Infektionen 9,6 10,9 9,4 8,3 2,8 2,5 1,1 1,0 Stoffwechsel 2,9 2,2 1,3 1,5 3,0 3,2 6,1 6,5 Neubildungen 1,7 1,4 0,8 0,9 1,8 1,8 4,8 6,3 Nerven 3,5 3,1 1,8 1,9 3,2 3,5 4,1 4,0 andere 2,2 2,3 1,7 1,7 3,1 3,2 3,3 2,8 Urogenital 3,2 3,0 2,5 2,5 2,4 2,5 2,2 2,0 Haut 1,5 1,4 1,5 1,5 2,0 2,0 1,7 1,5 sonstige Hauptgruppen 4,2 3,8 2,7 2,6 2,8 2,8 2,9 2,9 Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 Tabelle 5 Altersgruppen Versichertenjahranteil in % Krankenstand in % AOK Nordost gesamt bis 19 Jahre 2,9 2,3 2,1 5,59 5,36 5,19 20 bis 29 Jahre 19,9 21,1 21,7 4,53 4,39 4,28 30 bis 39 Jahre 16,3 16,3 16,8 4,25 4,15 4,09 40 bis 49 Jahre 29,5 28,2 26,9 5,24 5,25 5,25 50 bis 59 Jahre 26,5 26,6 26,4 6,79 6,87 6,82 60 Jahre und älter 4,9 5,5 6,2 7,29 7,66 7,69 Geschlecht AOK Nordost gesamt Männer 57,3 56,8 56,5 5,13 5,16 5,07 Frauen 42,7 43,2 43,5 5,90 5,85 5,84 Altersgruppen AU-Fälle pro 100 Versichertenjahre AU-Tage pro Fall AOK Nordost gesamt bis 19 Jahre 374,0 364,4 353,6 5,5 5,4 5,4 20 bis 29 Jahre 242,4 232,8 223,8 6,8 6,9 7,0 30 bis 39 Jahre 154,9 152,6 156,8 10,0 9,9 9,5 40 bis 49 Jahre 133,5 133,0 134,7 14,3 14,4 14,2 50 bis 59 Jahre 136,4 136,3 138,8 18,2 18,4 17,9 60 Jahre und älter 118,5 122,4 124,7 22,5 22,9 22,5 Geschlecht - AOK Nordost gesamt Männer 152,1 149,5 149,1 12,3 12,6 12,4 Frauen 184,1 180,1 180,6 11,7 11,8 11,8 Tabelle 6
69 Hauptgruppen nach AU-Fall-Anteile Alter Daten 2011 bis 19 Jahre 20 bis 29 Jahre 30 bis 39 Jahre 40 bis 49 Jahre 50 bis 59 Jahre 60 Jahre und älter Skelett 7,3 10,7 15,4 20,0 20,5 20,0 Atmung 28,7 27,6 25,9 19,4 16,4 14,1 Verletzungen 8,8 8,8 8,3 8,5 7,8 7,0 Psyche 3,0 4,8 6,5 6,8 6,1 5,4 Kreislauf 1,9 2,0 2,7 5,2 8,2 11,4 Verdauung 13,7 12,6 9,9 10,2 10,2 8,8 Symptome 11,6 9,6 7,5 6,9 6,6 6,8 Infektionen 14,0 11,4 8,7 6,3 5,1 4,1 Stoffwechsel 0,6 0,7 1,3 2,4 4,1 6,1 Neubildungen 0,3 0,4 0,9 1,9 2,3 3,1 Nerven 2,5 2,6 2,4 2,8 2,8 2,6 andere 0,8 2,1 2,9 1,9 2,1 2,3 Urogenital 2,7 2,6 2,6 2,9 2,7 2,8 Haut 1,5 1,4 1,5 1,7 1,6 1,5 sonstige Hauptgruppen 2,5 2,8 3,4 3,2 3,5 4,1 Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 Hauptgruppen nach AU-Tage-Anteile Alter Daten 2011 bis 19 Jahre 20 bis 29 Jahre 30 bis 39 Jahre 40 bis 49 Jahre 50 bis 59 Jahre 60 Jahre und älter Skelett 8,8 13,7 20,0 24,1 24,1 24,2 Atmung 26,4 22,3 17,6 11,7 9,8 8,2 Verletzungen 17,1 15,9 13,5 12,1 10,5 9,2 Psyche 5,6 9,4 12,3 11,7 9,5 7,7 Kreislauf 1,7 2,1 3,2 6,3 10,7 13,9 Verdauung 10,6 8,9 6,2 5,9 5,2 4,5 Symptome 7,9 6,9 5,8 5,3 4,8 4,9 Infektionen 10,9 7,8 5,2 3,2 2,6 2,3 Stoffwechsel 0,6 0,8 1,8 3,3 5,6 7,3 Neubildungen 0,3 0,8 1,7 3,4 4,5 4,8 Nerven 1,8 2,3 3,0 3,6 3,4 3,2 andere 1,4 2,6 3,1 2,5 2,6 2,6 Urogenital 2,3 2,2 2,2 2,5 2,3 2,5 Haut 2,3 2,1 1,7 1,6 1,5 1,3 sonstige Hauptgruppen 2,3 2,3 2,7 2,8 3,0 3,4 Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 Tabelle 7 Hauptgruppen nach Männer Frauen Geschlecht Daten 2011 AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage Skelett 17,6 22,3 14,3 20,6 Atmung 21,7 12,9 23,2 14,4 Verletzungen 10,8 15,5 5,7 8,5 Psyche 4,5 7,2 7,1 13,5 Kreislauf 5,1 8,4 4,2 5,8 Verdauung 11,5 6,6 10,4 5,6 Symptome 7,3 5,0 8,7 6,1 Infektionen 8,4 4,1 7,9 4,1 Stoffwechsel 2,3 4,1 2,0 3,3 Neubildungen 1,2 2,7 1,6 3,7 Nerven 2,3 2,9 3,0 3,5 andere 1,3 2,0 3,0 3,3 Urogenital 1,3 1,5 4,1 3,3 Haut 1,7 1,9 1,4 1,4 sonstige Hauptgruppen 3,0 2,8 3,4 2,9 Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 Tabelle 8
70 70 AOK Nordost Analyse der AU-Daten Die 20 wichtigsten Branchen in Berlin, Versichertenjahranteil in % Durchschnittsalter Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung 7,2 7,0 6,9 45,3 45,3 45,7 Einzelhandel (ohne KfZ-Handel) 6,0 6,2 6,3 36,5 36,5 36,5 Gebäudebetreuung; Garten- und Landschaftsbau 5,8 5,9 5,9 43,1 43,1 42,9 Gastronomie 5,9 5,6 5,6 37,5 37,3 37,5 Vorbereitende Baustellenarbeiten, 4,7 4,9 5,2 39,7 39,6 39,5 Bauinstallation u. sonstiges Ausbaugewerbe Gesundheitswesen 4,1 4,5 4,7 38,1 37,9 37,7 Sozialwesen (ohne Heime) 4,1 4,5 4,5 40,9 41,3 41,3 Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften 3,4 4,0 4,3 36,1 35,9 36,1 Landwirtschaft, Jagd u. damit verbundene Tätigkeiten 4,5 4,1 3,9 44,0 44,2 44,3 Erziehung und Unterricht 5,0 4,4 3,6 31,7 32,8 34,0 Landverkehr und Transport in Rohrfernleitungen 3,3 3,3 3,4 44,9 44,9 44,7 Heime (ohne Erholungs-, Ferienheime) 2,9 3,0 3,1 41,5 41,5 41,6 Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln 3,1 3,1 3,0 40,4 40,5 40,7 Großhandel (ohne KfZ-Handel) 3,1 3,1 3,0 41,2 41,3 41,2 Lagerei sowie Erbringung v. sonstigen 2,5 2,3 2,3 42,8 42,4 42,0 Dienstleistungen für den Verkehr Beherbergung 2,1 2,2 2,3 35,6 35,4 35,6 Erbringung v. wirtschaftlichen Dienstleistungen 1,8 1,9 2,1 36,1 36,3 36,1 für Unternehmen u. Privatpersonen a.n.g. Interessenvertretungen sowie kirchliche und 2,5 2,5 2,0 41,8 42,0 42,9 sonstige religiöse Vereinigungen Verwaltung u. Führung von Unternehmen 1,4 1,4 1,8 38,4 38,4 37,7 und Betrieben; Unternehmensberatung Herstellung von Metallerzeugnissen 1,9 1,8 1,8 42,6 42,1 41,8 Die 20 wichtigsten Branchen in Berlin, AU-Quote in % Krankenstand in % Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung 65,5 63,5 64,8 6,43 6,39 6,48 Einzelhandel (ohne KfZ-Handel) 46,7 44,8 46,3 4,18 4,15 4,22 Gebäudebetreuung; Garten- und Landschaftsbau 50,6 49,1 49,0 6,44 6,05 5,91 Gastronomie 36,6 34,1 33,6 3,86 3,61 3,53 Vorbereitende Baustellenarbeiten, 45,3 44,3 45,5 4,72 4,64 4,70 Bauinstallation u. sonstiges Ausbaugewerbe Gesundheitswesen 59,0 57,9 59,6 5,21 5,16 5,24 Sozialwesen (ohne Heime) 59,6 59,5 59,0 6,72 7,04 6,67 Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften 43,8 43,3 44,2 5,21 5,13 5,23 Landwirtschaft, Jagd u. damit verbundene Tätigkeiten 45,1 45,0 46,4 5,17 5,40 5,51 Erziehung und Unterricht 66,5 65,7 63,4 7,80 8,04 7,44 Landverkehr und Transport in Rohrfernleitungen 46,3 45,8 45,3 5,23 5,56 5,50 Heime (ohne Erholungs-, Ferienheime) 62,9 61,5 63,3 6,84 6,61 6,98 Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln 59,3 56,4 57,3 6,20 6,08 6,09 Großhandel (ohne KfZ-Handel) 50,0 48,9 49,7 4,70 4,74 4,94 Lagerei sowie Erbringung v. sonstigen 50,3 50,0 49,9 5,33 5,63 5,67 Dienstleistungen für den Verkehr Beherbergung 47,8 46,2 46,3 4,35 4,49 4,47 Erbringung v. wirtschaftlichen Dienstleistungen 58,4 58,2 56,1 6,73 6,93 6,86 für Unternehmen u. Privatpersonen a.n.g. Interessenvertretungen sowie kirchliche und 59,8 57,8 54,0 7,13 6,84 6,30 sonstige religiöse Vereinigungen Verwaltung u. Führung von Unternehmen und 51,4 51,2 51,7 5,21 5,28 5,41 Betrieben; Unternehmensberatung Herstellung von Metallerzeugnissen 58,7 56,8 60,0 5,57 5,64 6,05 >>>
71 Die 20 wichtigsten Branchen in Berlin, AU-Fälle pro 100 Versichertenjahre AU-Tage pro 100 Versichertenjahre Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung 195,3 192,4 200, , , ,0 Einzelhandel (ohne KfZ-Handel) 130,6 126,0 131, , , ,6 Gebäudebetreuung; Garten- und Landschaftsbau 152,9 143,7 143, , , ,6 Gastronomie 112,4 101,5 97, , , ,4 Vorbereitende Baustellenarbeiten, 131,8 129,7 132, , , ,7 Bauinstallation u. sonstiges Ausbaugewerbe Gesundheitswesen 166,7 165,0 173, , , ,6 Sozialwesen (ohne Heime) 205,1 207,8 200, , , ,8 Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften 183,9 189,2 196, , , ,6 Landwirtschaft, Jagd u. damit verbundene Tätigkeiten 106,1 105,4 108, , , ,5 Erziehung und Unterricht 422,2 418,7 404, , , ,2 Landverkehr und Transport in Rohrfernleitungen 115,5 119,5 121, , , ,9 Heime (ohne Erholungs-, Ferienheime) 172,9 170,3 175, , , ,6 Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln 157,7 153,3 157, , , ,5 Großhandel (ohne KfZ-Handel) 132,1 130,5 136, , , ,2 Lagerei sowie Erbringung v. sonstigen 128,7 133,1 136, , , ,3 Dienstleistungen für den Verkehr Beherbergung 136,2 136,2 139, , , ,4 Erbringung v. wirtschaftlichen Dienstleistungen 239,7 238,2 237, , , ,3 für Unternehmen u. Privatpersonen a.n.g. Interessenvertretungen sowie kirchliche und 267,3 253,4 220, , , ,4 sonstige religiöse Vereinigungen Verwaltung u. Führung von Unternehmen 154,8 156,0 153, , , ,1 und Betrieben; Unternehmensberatung Herstellung von Metallerzeugnissen 153,6 154,6 165, , , ,1 Die 20 wichtigsten Branchen in Berlin, AU-Tage pro Fall Langzeit-Quote in % Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung 12,0 12,1 11,8 36,3 37,3 35,0 Einzelhandel (ohne KfZ-Handel) 11,7 12,0 11,7 36,5 38,7 36,3 Gebäudebetreuung; Garten- und Landschaftsbau 15,4 15,4 15,1 40,0 40,5 39,7 Gastronomie 12,5 13,0 13,2 34,2 36,1 36,4 Vorbereitende Baustellenarbeiten, 13,1 13,1 13,0 40,5 40,9 41,2 Bauinstallation u. sonstiges Ausbaugewerbe Gesundheitswesen 11,4 11,4 11,0 37,6 38,7 36,6 Sozialwesen (ohne Heime) 12,0 12,4 12,1 34,7 36,0 35,4 Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften 10,3 9,9 9,7 26,5 25,1 24,0 Landwirtschaft, Jagd u. damit verbundene Tätigkeiten 17,8 18,7 18,5 50,6 51,5 52,0 Erziehung und Unterricht 6,7 7,0 6,7 15,8 18,4 17,8 Landverkehr und Transport in Rohrfernleitungen 16,5 17,0 16,5 42,3 44,3 43,6 Heime (ohne Erholungs-, Ferienheime) 14,4 14,2 14,5 40,6 39,8 41,0 Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln 14,3 14,5 14,2 39,9 40,0 39,2 Großhandel (ohne KfZ-Handel) 13,0 13,3 13,2 39,5 41,0 41,0 Lagerei sowie Erbringung v. sonstigen 15,1 15,4 15,1 41,8 43,4 43,2 Dienstleistungen für den Verkehr Beherbergung 11,7 12,0 11,7 32,0 34,5 33,0 Erbringung v. wirtschaftlichen Dienstleistungen 10,2 10,6 10,6 27,4 31,2 31,2 für Unternehmen u. Privatpersonen a.n.g. Interessenvertretungen sowie kirchliche und 9,7 9,9 10,4 24,8 27,0 28,6 sonstige religiöse Vereinigungen Verwaltung u. Führung von Unternehmen und 12,3 12,3 12,9 36,5 37,6 39,7 Betrieben; Unternehmensberatung Herstellung von Metallerzeugnissen 13,2 13,3 13,3 39,8 41,9 41,7 Tabelle 9
72 72 AOK Nordost Analyse der AU-Daten Hauptgruppen WZ 84 Öffentl. Verwaltung WZ 85 - Erziehung+Unterricht anteilig AU-Fall-Anteile AU-Tage-Anteile AU-Fall-Anteile AU-Tage-Anteile Skelett 15,3 16,1 16,0 19,2 20,2 20,5 11,4 11,9 11,9 14,9 16,1 15,9 Atmung 24,2 22,3 22,8 16,1 14,5 14,9 28,8 27,2 27,6 24,7 22,1 22,6 Verletzungen 6,3 6,4 6,2 9,0 9,0 8,8 6,4 6,3 5,5 10,6 10,2 9,5 Psyche 5,4 5,7 6,2 10,1 10,8 11,5 4,4 4,8 4,9 8,4 9,5 9,8 Kreislauf 6,3 6,3 6,0 8,5 8,5 8,1 2,8 3,1 2,7 3,8 4,3 4,1 Verdauung 11,9 11,1 11,0 6,3 5,8 5,8 15,2 13,2 12,7 10,3 8,9 8,8 Symptome 6,3 6,5 6,8 5,0 4,7 5,0 11,2 11,5 11,9 7,6 7,6 7,8 Infektionen 6,2 6,9 7,0 3,7 3,8 3,8 8,8 10,2 10,5 6,5 6,9 7,1 Stoffwechsel 2,9 3,0 3,0 4,7 4,4 4,3 0,8 1,0 1,0 1,4 1,9 1,9 Neubildungen 2,1 2,0 2,0 3,8 4,8 4,2 0,5 0,5 0,5 1,6 1,7 1,8 Nerven 2,8 2,9 2,9 3,7 3,3 3,2 2,6 3,0 3,2 2,2 2,6 2,9 sonstige Hauptgruppen 10,4 10,8 10,4 9,9 10,3 9,9 7,1 7,4 7,5 7,9 8,2 8,0 Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 Hauptgruppen WZ Gesundheitsbranche WZ 10 Herstellung v. Nahrungs-, Futtermitteln anteilig AU-Fall-Anteile AU-Tage-Anteile AU-Fall-Anteile AU-Tage-Anteile Skelett 13,8 14,5 14,4 19,7 20,3 20,0 18,1 18,8 19,3 23,9 23,9 26,1 Atmung 25,4 22,9 23,2 15,4 13,5 13,8 21,8 18,9 18,2 12,6 11,3 10,9 Verletzungen 6,0 6,3 6,0 8,9 8,9 9,0 9,2 9,5 9,5 12,1 12,4 12,7 Psyche 6,9 7,3 7,6 12,3 13,8 14,5 4,8 4,9 5,6 8,0 8,1 8,6 Kreislauf 4,7 4,9 4,8 7,2 6,9 6,7 5,4 5,9 5,1 8,2 8,7 7,3 Verdauung 11,5 10,7 10,2 6,2 5,8 5,4 11,8 11,2 10,9 6,0 6,5 6,2 Symptome 7,7 8,0 8,2 5,3 5,6 5,6 6,5 6,8 7,0 4,4 5,1 4,6 Infektionen 7,7 8,3 8,2 4,1 4,0 4,0 6,6 7,0 7,4 3,4 3,4 3,6 Stoffwechsel 2,3 2,3 2,4 4,2 3,8 3,7 2,3 2,4 2,4 4,4 4,2 4,0 Neubildungen 1,5 1,5 1,5 4,1 3,6 3,5 1,6 1,6 1,5 3,4 3,3 3,1 Nerven 2,5 2,7 2,8 3,0 3,3 3,4 2,4 2,5 2,6 3,3 3,3 3,4 sonstige Hauptgruppen 10,1 10,5 10,8 9,7 10,6 10,4 9,7 10,3 10,4 10,3 9,8 9,4 Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 Hauptgruppen WZ 55 Beherbergung anteilig AU-Fall-Anteile AU-Tage-Anteile Skelett 14,6 14,2 14,8 21,1 21,2 20,3 Atmung 22,7 20,5 20,8 14,7 12,4 12,8 Verletzungen 8,9 9,5 8,8 11,6 11,7 11,5 Psyche 5,1 5,8 6,5 9,0 10,2 11,3 Kreislauf 4,2 4,6 4,0 5,6 5,4 5,8 Verdauung 12,8 11,5 10,6 7,5 6,8 6,4 Symptome 8,5 8,3 8,9 5,9 6,2 6,4 Infektionen 7,5 8,7 9,2 4,4 4,9 4,5 Stoffwechsel 1,8 1,9 1,8 3,4 3,1 2,9 Neubildungen 1,3 1,5 1,4 3,1 3,3 3,8 Nerven 2,2 2,5 2,4 2,9 3,2 3,2 sonstige Hauptgruppen 10,5 11,1 10,7 10,9 11,8 11,2 Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 Tabelle 10
73 Berliner Bezirke Versichertenjahranteil in % Durchschnittsalter Krankenstand Mitte 12,6 12,8 12,8 39,8 39,5 39,2 5,58 5,51 5,29 Charlottenburg-Wilmersdorf 9,3 9,4 9,4 40,7 40,3 39,9 4,89 4,74 4,69 Pankow 5,4 5,3 5,4 40,8 40,4 39,9 6,67 6,15 6,15 Neukölln 5,4 5,4 5,4 40,8 40,9 40,5 5,46 5,64 5,33 Friedrichshain-Kreuzberg 4,9 4,8 4,3 37,2 37,1 36,6 5,90 5,65 4,89 Reinickendorf 4,3 4,0 4,1 42,8 42,2 41,7 6,13 6,42 6,13 Steglitz-Zehlendorf 4,2 4,1 3,9 42,1 41,7 41,1 5,77 5,59 5,55 Tempelhof-Schöneberg 3,8 3,8 3,8 41,2 40,7 39,9 6,00 6,00 5,89 Lichtenberg 3,8 3,8 3,6 40,7 40,3 40,9 6,43 6,44 5,74 Spandau 2,7 2,6 2,6 41,6 41,2 41,0 5,58 5,45 5,36 Treptow-Köpenick 2,5 2,6 2,6 41,1 40,8 41,1 5,94 5,61 5,22 Marzahn-Hellersdorf 2,7 2,7 2,4 39,4 39,0 39,9 6,03 6,38 5,64 PLZ nicht zuordenbar 38,5 38,6 39,7 39,8 39,4 39,0 5,51 5,56 5,47 Berlin gesamt 100,0 100,0 100,0 40,2 39,9 39,5 5,66 5,62 5,43 Berliner Bezirke AU-Quote in % AU-Fälle pro 100 Versichertenjahre AU-Tage pro Fall Mitte 49,2 47,7 47,6 168,5 166,3 167,7 12,1 12,1 11,5 Charlottenburg-Wilmersdorf 44,7 43,3 44,2 144,1 142,5 148,6 12,4 12,1 11,5 Pankow 52,9 50,2 49,5 212,6 198,6 199,0 11,5 11,3 11,3 Neukölln 45,9 45,8 45,8 158,3 166,6 170,8 12,6 12,4 11,4 Friedrichshain-Kreuzberg 50,4 47,6 44,7 260,1 254,3 207,3 8,3 8,1 8,6 Reinickendorf 51,9 51,2 52,6 152,0 154,5 161,2 14,7 15,2 13,9 Steglitz-Zehlendorf 51,2 49,6 50,0 167,7 165,7 168,7 12,6 12,3 12,0 Tempelhof-Schöneberg 47,2 42,0 46,0 173,3 176,1 197,9 12,6 12,4 10,9 Lichtenberg 53,7 53,2 50,0 214,3 217,9 184,9 10,9 10,8 11,3 Spandau 49,6 48,1 47,2 173,9 165,7 143,1 11,7 12,0 13,7 Treptow-Köpenick 49,7 46,6 47,3 196,6 182,7 171,5 11,0 11,2 11,1 Marzahn-Hellersdorf 52,5 53,1 49,5 245,9 249,7 195,7 9,0 9,3 10,5 PLZ nicht zuordenbar 48,6 46,9 47,5 169,7 171,6 173,9 11,9 11,8 11,5 Berlin gesamt 49,0 47,3 47,4 177,1 176,5 173,6 11,7 11,6 11,4 Tabelle 12
74 74 AOK Nordost Analyse der AU-Daten Hauptgruppen: kreisfreie Städte in Brandenburg; Brandenburg gesamt Cottbus Potsdam anteilig 2011 AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage Skelett 16,7 21,7 16,8 20,2 14,1 18,8 Atmung 20,9 12,5 22,0 14,0 23,7 14,8 Verletzungen 9,1 12,9 8,0 11,9 7,8 11,5 Psyche 5,4 9,3 5,8 10,3 6,0 11,5 Kreislauf 5,5 8,3 6,4 8,9 4,9 7,4 Verdauung 11,2 6,1 10,9 6,2 11,5 6,1 Symptome 6,9 5,0 6,0 4,6 7,2 5,4 Infektionen 7,5 3,6 6,5 3,4 8,2 4,1 Stoffwechsel 2,6 4,2 3,0 4,3 2,2 3,3 Neubildungen 1,6 3,5 1,8 3,7 1,5 3,7 Nerven 2,6 3,1 2,6 2,7 2,8 3,0 sonstige Hauptgruppen 10,0 9,8 10,4 9,7 10,1 10,2 Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 Hauptgruppen: Brandenburg Frankfurt kreisfreie Städte in Brandenburg; an der Havel an der Oder anteilig 2011 AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage Skelett 16,3 20,3 15,2 21,9 Atmung 22,5 14,1 23,0 13,9 Verletzungen 9,0 12,9 7,5 10,3 Psyche 4,8 6,9 6,2 13,0 Kreislauf 5,0 8,5 5,2 7,9 Verdauung 13,0 8,2 11,4 5,3 Symptome 7,3 5,7 7,5 5,4 Infektionen 6,7 3,3 7,3 3,3 Stoffwechsel 2,2 3,9 2,6 4,2 Neubildungen 1,8 3,9 1,4 3,0 Nerven 2,9 3,7 2,8 3,1 sonstige Hauptgruppen 8,6 8,5 9,8 8,6 Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 Tabelle 13
75 Regionen Brandenburg Versichertenjahranteil in % ø-alter AU-Quote Cottbus 5,4 5,3 5,0 41,7 42,0 42,4 59,6 57,1 57,9 Potsdam 4,4 4,4 4,3 38,6 38,8 39,3 57,2 55,0 55,8 Brandenburg an der Havel 2,1 2,1 2,1 40,6 40,7 41,3 58,0 57,6 57,0 Frankfurt an der Oder 1,6 1,6 1,5 37,3 38,4 39,3 59,4 59,5 55,9 LK Oder-Spree 5,7 5,8 5,7 41,6 41,6 41,6 57,4 55,5 56,8 LK Potsdam-Mittelmark 5,8 5,7 5,5 43,5 43,4 43,4 56,1 55,6 57,7 LK Uckermark 4,6 4,8 4,9 41,7 41,5 41,6 53,6 52,8 55,2 LK Oberhavel 4,5 4,6 4,6 41,6 41,8 41,6 51,6 52,1 53,7 LK Elbe-Elster 4,6 4,6 4,5 42,3 42,3 42,2 54,5 53,4 55,8 LK Teltow-Fleming 4,3 4,3 4,3 41,2 41,5 41,3 56,1 53,7 54,3 LK Barnim 4,2 4,2 4,2 40,1 40,0 40,2 56,1 53,5 53,7 LK Dahme-Spreewald 4,1 4,0 4,1 41,9 41,9 41,6 52,4 51,3 53,2 LK Märkisch-Oderland 4,3 4,1 4,0 43,0 43,0 42,9 53,8 52,4 52,5 LK Havelland 3,5 3,7 4,0 41,9 41,6 41,4 56,3 54,6 56,9 LK Prignitz 4,1 3,9 3,8 41,5 41,7 41,5 56,8 56,3 57,1 LK Ostprignitz-Ruppin 4,0 3,9 3,8 42,2 42,1 42,0 55,9 56,1 57,1 LK Spree-Neiße 3,2 3,2 3,1 42,1 42,4 42,7 51,6 50,8 52,9 LK Oberspreewald-Lausitz 2,9 2,8 3,0 40,3 40,3 40,7 54,1 53,2 55,2 PLZ unklar 26,5 27,0 27,5 38,1 38,4 38,5 51,6 51,1 50,9 Brandenburg gesamt 100,0 100,0 100,0 40,5 40,6 40,7 54,4 53,4 54,1 Regionen Brandenburg Krankenstand AU-Fälle pro 100 Versichertenjahre AU-Tage pro Fall Cottbus 5,75 5,88 5,81 181,9 177,8 178,7 11,5 12,1 11,9 Potsdam 5,64 5,97 5,73 189,1 192,1 182,0 10,9 11,3 11,5 Brandenburg an der Havel 5,48 5,31 5,36 180,1 182,9 184,7 11,1 10,6 10,6 Frankfurt an der Oder 5,76 5,49 5,73 198,6 197,8 178,1 10,6 10,1 11,8 LK Oder-Spree 5,62 5,80 5,62 163,3 161,1 159,0 12,6 13,1 12,9 LK Potsdam-Mittelmark 5,41 5,46 5,73 155,4 154,2 161,7 12,7 12,9 12,9 LK Uckermark 5,27 5,29 5,18 147,1 146,8 147,9 13,1 13,1 12,8 LK Oberhavel 5,29 5,19 5,17 144,1 144,8 149,8 13,4 13,1 12,6 LK Elbe-Elster 5,33 5,37 5,24 148,5 146,6 149,1 13,1 13,4 12,8 LK Teltow-Fleming 5,69 5,77 5,52 164,4 161,9 159,7 12,6 13,0 12,6 LK Barnim 5,69 5,59 5,42 177,4 168,8 162,9 11,7 12,1 12,1 LK Dahme-Spreewald 5,47 5,45 5,47 141,9 140,3 146,5 14,1 14,2 13,6 LK Märkisch-Oderland 6,01 5,83 5,63 170,3 159,3 157,8 12,9 13,4 13,0 LK Havelland 5,10 5,52 5,53 163,4 162,0 170,5 11,4 12,4 11,8 LK Prignitz 5,40 5,67 5,73 157,4 151,2 154,7 12,5 13,7 13,5 LK Ostprignitz-Ruppin 5,55 5,60 5,93 146,8 146,6 155,8 13,8 14,0 13,9 LK Spree-Neiße 5,24 5,09 5,11 136,9 135,8 137,7 14,0 13,7 13,6 LK Oberspreewald-Lausitz 5,55 5,41 5,36 151,1 150,5 149,1 13,4 13,1 13,1 PLZ unklar 5,10 5,18 5,20 157,6 156,7 159,5 11,8 12,1 11,9 Brandenburg gesamt 5,40 5,46 5,43 160,0 158,1 159,5 12,3 12,6 12,4 Tabelle 14
76 76 AOK Nordost Analyse der AU-Daten Hauptgruppen: Landkreise in Brandenburg; Oder-Spree Potsdam-Mittelmark Uckermark Oberhavel anteilig 2011 AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage Skelett 17,0 22,6 16,5 20,6 17,1 22,7 17,2 22,7 Atmung 21,4 12,5 21,1 12,9 21,0 12,2 18,8 12,2 Verletzungen 8,5 11,3 8,7 12,6 9,1 13,3 8,9 13,3 Psyche 6,0 9,4 5,8 9,7 4,7 7,9 5,7 7,9 Kreislauf 6,2 8,8 6,1 9,0 5,8 8,7 5,6 8,7 Verdauung 10,7 6,0 11,3 5,9 10,9 5,7 12,9 5,7 Symptome 6,5 5,3 6,0 4,2 6,8 5,0 7,1 5,0 Infektionen 6,6 3,1 6,7 3,1 6,6 3,2 6,9 3,2 Stoffwechsel 2,9 4,7 2,6 4,6 2,8 5,0 3,1 5,0 Neubildungen 1,9 3,7 1,9 4,4 1,8 4,0 1,8 4,0 Nerven 2,4 2,9 2,7 3,5 2,5 2,5 2,4 2,5 sonstige Hauptgruppen 10,0 9,6 10,5 9,7 10,8 9,9 9,8 9,9 Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 10 Hauptgruppen: Landkreise in Brandenburg; Elbe-Elster Teltow-Fleming Barnim Dahme-Spreewald anteilig 2011 AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage Skelett 19,3 25,9 17,3 21,7 14,9 20,0 17,3 23,0 Atmung 19,0 10,8 20,1 11,2 21,6 13,6 18,6 10,8 Verletzungen 10,7 14,6 10,4 15,7 8,9 14,2 10,0 12,5 Psyche 4,7 7,9 4,9 7,8 5,3 9,4 5,4 9,5 Kreislauf 5,5 8,5 5,6 8,9 5,0 7,7 6,0 8,7 Verdauung 10,8 5,7 11,1 5,9 11,9 6,0 10,9 6,9 Symptome 5,5 3,8 6,2 4,6 7,8 5,8 6,9 4,7 Infektionen 8,1 3,6 7,5 3,7 7,8 3,8 7,7 3,7 Stoffwechsel 2,3 3,6 2,7 4,4 2,3 4,0 2,6 3,7 Neubildungen 1,2 2,5 1,7 3,5 1,5 2,6 1,7 3,4 Nerven 2,6 3,8 2,5 3,3 3,1 3,7 2,6 2,6 sonstige Hauptgruppen 10,2 9,4 10,0 9,3 10,0 9,3 10,4 10,5 Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 Hauptgruppen: Landkreise in Brandenburg; Märkisch-Oderland Havelland Prignitz Ostprignitz-Ruppin anteilig 2011 AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage Skelett 17,1 21,4 17,1 20,5 17,3 22,7 16,7 23,5 Atmung 19,1 12,1 20,7 12,6 17,9 11,0 18,4 10,3 Verletzungen 9,0 12,7 9,6 12,4 10,4 13,5 10,0 13,5 Psyche 5,4 8,7 4,5 7,5 4,3 7,6 5,6 8,0 Kreislauf 6,1 9,1 6,0 9,0 6,1 9,3 6,5 8,9 Verdauung 11,8 5,9 11,8 6,7 10,8 5,2 10,0 5,0 Symptome 6,4 4,8 7,6 5,6 8,6 6,1 7,6 5,3 Infektionen 7,3 4,0 7,5 3,7 6,4 3,1 7,4 3,3 Stoffwechsel 3,3 5,4 2,5 4,2 3,1 5,1 3,3 4,9 Neubildungen 1,8 3,6 1,5 3,8 1,7 3,1 1,9 3,9 Nerven 2,4 3,1 2,1 3,3 2,7 3,4 2,8 3,3 sonstige Hauptgruppen 10,1 9,3 9,0 10,8 10,6 10,0 9,6 10,2 Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 Hauptgruppen: Landkreise in Brandenburg; Spree-Neiße Oberspreewald-Lausitz anteilig 2011 AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage Skelett 18,0 23,5 18,8 23,1 Atmung 20,3 11,4 19,9 11,7 Verletzungen 9,8 14,3 10,8 14,6 Psyche 5,1 8,7 4,6 8,0 Kreislauf 6,5 9,0 5,5 8,9 Verdauung 10,8 6,2 9,8 6,0 Symptome 5,4 3,8 5,7 3,6 Infektionen 7,0 3,4 8,2 3,5 Stoffwechsel 2,7 3,9 2,3 3,7 Neubildungen 1,9 4,1 1,7 4,1 Nerven 2,2 2,3 2,2 2,8 sonstige Hauptgruppen 10,4 9,3 10,5 10,1 Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 Tabelle 15
77 Regionen Versichertenjahranteil in % ø-alter AU-Quote in % Mecklenburg-Vorpommern Rostock 6,9 6,7 6,6 39,7 39,9 40,0 55,8 53,8 53,7 Schwerin 4,8 4,7 4,7 37,7 37,9 38,6 55,9 52,7 53,1 LK Mecklenburgische Seenplatte 16,7 16,5 16,1 40,3 40,6 40,9 54,2 52,8 53,8 LK Vorpommern-Greifswald 12,5 12,8 12,9 40,1 40,3 40,3 51,0 50,8 51,2 LK Rostock 11,1 11,2 11,4 40,1 40,3 40,5 53,0 51,8 52,3 LK Ludwigslust-Parchim 10,5 10,2 10,1 40,9 41,1 41,3 55,0 54,1 54,6 LK Vorpommern-Rügen 9,5 9,6 9,5 40,3 40,5 40,9 48,8 47,3 48,4 LK Nordwestmecklenburg 5,7 5,7 5,6 38,8 39,2 39,9 55,3 53,8 55,1 PLZ unklar 22,3 22,6 23,2 37,1 37,3 37,9 49,7 48,9 49,3 Mecklenburg-Vorpommern gesamt 100,0 100,0 100,0 39,3 39,5 39,8 52,4 51,2 51,8 Regionen Krankenstand AU-Fälle pro 100 Versichertenjahre AU-Tage pro Fall Mecklenburg-Vorpommern Rostock 5,43 5,41 5,32 187,9 175,0 176,8 10,5 11,3 11,0 Schwerin 5,74 5,31 5,29 194,2 174,6 168,2 10,8 11,1 11,5 LK Mecklenburgische Seenplatte 5,15 5,19 5,45 160,3 153,7 154,9 11,7 12,3 12,8 LK Vorpommern-Greifswald 5,33 5,24 5,38 149,7 144,4 151,0 13,0 13,3 13,0 LK Rostock 5,33 5,10 5,26 157,6 146,8 150,3 12,3 12,7 12,8 LK Ludwigslust-Parchim 5,99 6,20 5,99 155,1 153,7 154,9 14,1 14,7 14,1 LK Vorpommern-Rügen 4,69 4,84 5,19 146,0 137,5 138,6 11,7 12,9 13,7 LK Nordwestmecklenburg 5,83 5,80 5,71 176,2 167,3 165,5 12,1 12,6 12,6 PLZ unklar 5,03 4,94 5,09 153,9 149,5 151,6 11,9 12,1 12,2 Mecklenburg-Vorpommern gesamt 5,30 5,26 5,36 159,7 152,4 154,2 12,1 12,6 12,7 Tabelle 16 Hauptgruppen: kreisfreie Städte in Mecklenburg-Vorpommern; Mecklenburg-Vorpommern gesamt Rostock Schwerin anteilig 2011 AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage Skelett 16,3 21,9 13,5 18,1 15,6 21,2 Atmung 20,3 12,0 24,1 16,0 21,1 13,1 Verletzungen 9,3 12,6 7,7 10,9 8,6 12,2 Psyche 5,4 9,5 6,3 13,4 5,9 10,8 Kreislauf 5,3 8,2 4,6 6,0 5,2 7,3 Verdauung 11,8 6,0 12,8 6,2 12,2 6,5 Symptome 6,7 4,9 6,0 4,4 6,9 5,4 Infektionen 7,6 3,7 7,8 4,4 7,4 3,5 Stoffwechsel 2,7 4,4 2,0 2,9 2,4 4,1 Neubildungen 1,7 3,7 1,8 4,3 1,6 2,9 Nerven 2,5 3,1 2,4 2,7 2,2 2,7 sonstige Hauptgruppen 10,3 9,9 11,0 10,6 11,0 10,4 Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 Tabelle 17
78 78 AOK Nordost Analyse der AU-Daten Hauptgruppen: Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern; Mecklenburgische Seenplatte Vorpommern-Greifswald Landkreis Rostock anteilig 2011 AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage Skelett 17,4 21,3 15,5 20,5 15,4 21,5 Atmung 19,5 11,6 20,1 12,0 21,0 12,2 Verletzungen 9,6 13,4 9,4 12,0 9,8 13,3 Psyche 4,9 8,2 5,2 9,7 5,1 9,0 Kreislauf 5,3 8,3 5,7 8,0 5,2 8,7 Verdauung 11,5 6,0 11,6 5,9 12,5 6,5 Symptome 6,6 4,8 7,3 5,4 5,9 4,3 Infektionen 7,6 3,8 6,7 3,5 7,8 3,7 Stoffwechsel 2,8 4,3 2,9 4,6 2,8 4,5 Neubildungen 1,8 4,0 1,8 3,8 2,0 3,8 Nerven 2,4 3,2 2,7 3,6 2,3 2,9 sonstige Hauptgruppen 10,7 11,1 11,2 11,0 10,1 9,5 Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 Hauptgruppen: Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern; Ludwigslust-Parchim Vorpommern-Rügen Nordwestmecklenburg anteilig 2011 AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage AU-Fälle AU-Tage Skelett 18,7 24,8 17,0 22,6 15,6 22,9 Atmung 17,8 10,2 18,9 11,1 21,5 11,6 Verletzungen 9,9 12,7 9,3 12,5 10,5 14,2 Psyche 5,2 9,1 5,7 9,4 4,8 8,7 Kreislauf 5,7 8,7 6,0 8,8 4,8 8,9 Verdauung 11,5 5,1 11,8 6,5 12,5 6,0 Symptome 6,7 4,8 6,4 4,2 7,7 5,3 Infektionen 7,6 3,6 7,4 3,7 7,7 3,5 Stoffwechsel 3,0 5,1 2,8 4,1 2,3 4,7 Neubildungen 1,6 3,6 2,1 4,1 1,4 3,2 Nerven 2,2 3,3 2,7 3,6 2,1 2,4 sonstige Hauptgruppen 9,9 8,9 9,9 9,5 9,1 8,5 Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 Tabelle 18
79
80 80 AOK Nordost Analyse der AU-Daten
81 AOK Nordost Die Gesundheitskasse Anschrift: Pallasstr Berlin Tel.: Fax:
82
Gesundheitsbericht 2010 Ein Bericht der AOK Nordost
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