Geschäftsbericht 2012

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1 Rubrik Geschäftsbericht 2012 Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. albert schweitzer

2 LOTTO Hessen 2012 im Überblick Einsatz gesamt ,55 E Einsatz pro Kopf 88,48 E Gewinnsumme gesamt 263 Mio.E Gewinne pro Kopf 41,15 E Gewinne < E Gewinne > E ohne Mio Millionäre 9

3 Inhalt Geschäftsbericht 2012 Vorwort des Geschäftsführers 2 Geschäftsumfeld 5 Geschäftsentwicklung 5 Rechtliche Rahmenbedingungen 9 Jugendschutz, Spielerschutz und Spielsuchtprävention 11 LOTTO Hessen zertifizierte Sicherheit 13 Vertrieb 15 Vertriebsstruktur 15 Lagebericht 34 Rechtsgrundlagen 34 Geschäftsverlauf 34 Spielgeschäft 34 Ertrags- und Vermögenslage sowie Finanzierung 36 Vertriebsorganisation 37 Investitionen und Erhaltungsmaßnahmen 37 Personal 37 Ausblick 37 Wettarten und Spieleinsätze 19 LOTTO 6aus49 Spiel 77, Super 6 19 Sofortlotterie 21 Eurojackpot 22 GlücksSpirale 23 KENO, plus 5 24 ODDSET 25 TOTO 27 LOTTO Gewinner Glückliche Gewinner 29 Mittelverwendung 30 Sponsoring 31 Bilanz 40 Aktiva Passiva 40 Gewinn- und Verlustrechnung 42 Anhang für das Geschäftsjahr Allgemeine Angaben und Rechnungslegung 44 Erläuterungen zur Bilanz 46 Aktiva 46 Entwicklung des Anlagevermögens 47 Passiva 49 Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung 51 Erträge 51 Aufwendungen 52 Sonstige Angaben 53 Aufsichtsrat 53 Geschäftsführung 53 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 55 Bericht des Aufsichtsrates 56 Impressum 57 LOTTO hilft Hessen und unterstützt Initiativen und Vereine im Bereich Kultur, Denkmalschutz, Soziales und Sport. Im Folgenden stellen wir beispielhaft einige Projekte aus dem Geschäftsjahr 2012 vor. LOTTO Hessen Geschäftsbericht

4 Vorwort Vorwort sehr geehrte damen und herren, woran erinnern Sie sich besonders gerne, wenn Sie an 2012 zurückdenken? Vielleicht an ein glückliches Ereignis, einen besonderen persönlichen Moment? Es zählt zu den wunderbaren Aufgaben der hessischen Lotteriegesellschaft, jede Woche aufs neue Glück zu verteilen. Und natürlich hoffe ich, dass auch Sie einen Ihrer besonders glücklichen Momente auf LOTTO Hessen zurückführen. Dr. Heinz-Georg Sundermann, Geschäftsführer von LOTTO Hessen Unsere Gesellschaft hat allein im vergangenen Jahr wieder 263 Millionen Euro als Gewinne ausgeschüttet und damit von Kleingewinnen bis zu Millionenbeträgen für Glücksgefühle gesorgt. 24 Hessen erzielten im Jahr 2012 sechs Richtige, drei tippten sich sogar dank der passenden Superzahl in die Gewinnklasse 1. Neun Hessen hat LOTTO Hessen sogar zu Millionären machen können. Dafür verantwortlich waren neben unserem Hauptprodukt LOTTO 6aus49 auch Spiel 77 und die Sportwetten. 171 Mal wurden im vergangenen Jahr Gewinne von mehr als Euro erzielt. Eine solche Gewinnbilanz beleuchtet nur einen Teil des Glücks, das wir aus den Einsätzen aller Spielteilnehmerinnen und Spielteilnehmer an Hessen weitergeben können. Denn unabhängig davon, ob man persönlich einen Gewinn erzielt, gewinnt jede Hessin und jeder Hesse durch die eingenommenen Einsätze. Gewonnen haben nämlich dank LOTTO Hessen erneut auch der Sport, die Kultur, die Denkmalpflege und der soziale Bereich. Wenn auch nicht ganz so viel wie im Vorjahr konnten wir im letzten Jahr immerhin einen Betrag von 111,2 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Die Mittel flossen an die gesetzlich festgelegten, sogenannten Destinatäre sowie zweckgebunden an den Landeshaushalt - dort wurden sie über die zuständigen Ministerien an Schulen, Sport- und Kulturvereine und andere Institutionen verteilt. Als Faustformel kann man sagen: Rund zwanzig Prozent des gesamten Umsatzes von LOTTO Hessen geht an das Gemeinwohl. Was damit im Einzelnen alles gefördert wurde, diese Liste ist lang. Die Anschaffung von Autos für den Warmtransport von Lebensmitteln an Pflegebedürftige, Antigewaltberatung, eine Ausstattung für die Tagespflege oder die Einrichtung des Kleiderladens, Sanierung der Kirchenmauern, Anschaffung neuer Sportgeräte in Vereinen all das und mehr wurde 2012 geleistet. In die Mittel für das Gemeinwohl sind ausdrücklich keinerlei Lotteriesteuern eingerechnet. Die kommen noch zusätzlich dazu und betrugen in 2012 mehr als 91,1 Millionen Euro. Das Glück für die Gewinner und das Gemeinwohl ist also abhängig von den Einsätzen unserer Spielteilnehmerinnen und Spielteilnehmer. Im vergangenen Jahr haben wir ihnen erneut ein ebenso verantwortungsvolles wie attraktives Spielangebot in unseren 2 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

5 vorwort knapp Verkaufsstellen sowie dem Onlineshop lotto-hessen.de geboten. Denn nur wer ein attraktives Angebot macht, kann auch die zweifelsfrei existierende Attraktion des Spielens in kontrollierte und regulierte Bahnen lenken. Demoskopen zufolge spielt jeder fünfte der fünf Millionen hessischen Erwachsenen regelmäßig LOTTO. So sind im Jahr 2012 insgesamt Spielaufträge zusammengekommen, wöchentlich bedeutete dies eine Zahl von fast 1,4 Millionen Aufträgen. Eingegangen sind sie auch direkt nach Inkrafttreten des Glücksspieländerungsstaatsvertrages im Juli 2012 in unserem am 3. Juli 2012 wiedereröffneten Internetauftritt lotto-hessen.de. Zuvor, im März 2012, startete die neue europäische Lotterie Eurojackpot im Verbund mit acht Nationen. Der Erfolg dieser Lotterie hat dazu geführt, dass sich der Teilnehmerkreis kontinuierlich ausgeweitet hat. Und auch im Sofortlotteriebereich hat sich 2012 der erfolgreiche Weg der vergangenen Jahre fortgesetzt. Hier haben wir bei Losen, Motiven, Preisstufen, Spielmechaniken und der Bewerbung erneut einen Sprung nach vorne machen können. Die Rubbellose belegen inzwischen Platz vier unserer umsatzstärksten Produkte hinter LOTTO 6aus49, Spiel 77 und Super 6. Wir sind davon überzeugt, gut für die Zukunft aufgestellt zu sein und uns weiter erfolgreich positionieren zu können. Dies sind wir, obwohl das Jahr 2012 erneut zeigte, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen das Handeln der staatlichen Lotteriegesellschaften in ein enges, überreguliertes Korsett zwängen, während private Anbieter ungehindert außerhalb des Rechtsrahmens anbieten. Das Jahr 2013 wird im für den Markt nunmehr geöffneten Sportwettbereich wegweisend zeigen, ob es gelingt, diese Verzerrung aufzulösen. Ihr Unabhängig davon, ob man persönlich einen Gewinn erzielt, gewinnt jede Hessin und jeder Hesse durch die eingenommenen Einsätze. Dr. Heinz-Georg Sundermann LOTTO Hessen Geschäftsbericht

6 Geschäftsumfeld Einen Fördervertrag für die Restaurierung in Höhe von Euro für die Mauerwerkssanierung an der Evangelischen Unionskirche in Idstein überbrachte die GlücksSpirale zusammen mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. 4 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

7 Geschäftsumfeld Geschäftsumfeld Geschäftsentwicklung LOTTO Hessen konnte auch im vergangenen Jahr seine Position als Vizemeister in Deutschland weiter festigen: Beim statistischen pro Kopf-Umsatz aller sechzehn Landeslotteriegesellschaften lag LOTTO Hessen mit 88,48 Euro erneut auf dem zweiten Rang hinter dem Saarland und rund zehn Euro über dem Durchschnitt aller Landeslotteriegesellschaften. Dennoch ist der Umsatz im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um knapp 3,6 Prozent auf 536,6 Millionen Euro zurückgegangen. Vergleichbar also den Spieleinsätzen aller deutschen Lotteriegesellschaften, die im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent auf etwas mehr als 6,4 Milliarden Euro gesunken sind. Im Vergleich aller Landeslotteriegesellschaften liegt Hessen beim Pro Kopf-Umsatz auch 2012 wieder auf Platz zwei. Der Rückgang war nicht erwartet worden, im Gegenteil, die Einführung des neuen Produktes Eurojackpot sowie des Vertriebsweges Internet zum 3. Juli 2012 hatten auf steigende Umsätze schließen lassen. Doch ganz entscheidend für das Abschneiden des Hauptproduktes LOTTO 6aus49 ist die Jackpotentwicklung. Der Höchstwert 2012 lag bei 19 Millionen Euro und wurde in der fünften Veranstaltungswoche erreicht. Isbesondere Gelegenheitsspieler orientieren sich stark an der Jackpothöhe. Diese wichtige Zielgruppe zu erreichen wird LOTTO Hessen auch durch die restriktiven Werbeauflagen erschwert. umsatzentwicklungen und die anteile am gesamteinsatz Hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist auch der Umsatz der am 23. März 2012 gestarteten, europäischen Lotterie Eurojackpot mit einem Umsatz bis Jahresende in Höhe von 31 Millionen Euro. Die neue Zahlenlotterie im Verbund mit sämtlichen deutschen Bundesländern, Dänemark, Finnland, Italien, Spanien, Estland, den Niederlanden und Slowenien krankte im Jahr 2012 noch unter der festgesetzten Begrenzung des Jackpots auf maximal dreizehn Wochen Laufzeit. Der Jackpot stieg zu keinem Zeitpunkt über 27 Millionen Euro. Entweder er wurde geknackt oder er musste bei einer Höhe von 27,5 Millionen Euro zwangsweise ausgeschüttet werden, wie dies am 10. August der Fall war. Die Erwartungen an ein Produkt, das einen Jackpot von Die Jackpotbegrenzung bei der neuen Zahlenlotterie Eurojackpot, ließ die Umsätze hinter den Erwartungen zurück bleiben. Einsatz gesamt in Mio. Euro ,5 581,2 537,1 556,4 536, LOTTO Hessen Geschäftsbericht

8 Geschäftsumfeld Jeder fünfte hessische Erwachsene spielt regelmäßig LOTTO. Über die Hälfte des Umsatzes entfällt nach wie vor auf LOTTO 6aus49. maximal 90 Millionen Euro vorhält und das als Pendant zur westeuropäischen Variante EuroMillions mit Jackpotsummen von bis zu 190 Millionen Euro gesehen wird, sind natürlich anders. Hier wurden für 2013 die notwendigen Stellschrauben verändert. Demoskopen zufolge spielt jeder fünfte der fünf Millionen hessischen Erwachsenen regelmäßig LOTTO. So sind im Jahr 2012 insgesamt Spielaufträge zusammengekommen, wöchentlich bedeutete dies fast 1,4 Millionen eingehende Aufträge. Nach wie vor ist 6aus49 der Hauptumsatzträger LOTTO Hessens, 53,11 Prozent des Jahresumsatzes entfielen auf die Ziehungen am Mittwoch und Samstag. Die Umsätze gingen aufgrund der bereits genannten, fehlenden Jackpots und überzogener Anforderungen an eine restriktive Werbung um 10,9 Prozent auf 285 Millionen Euro zurück. Für das umsatzstärkste Produkt LOTTO 6aus49 wurden pro Kopf knapp 47 0,6 Euro ausgegeben. Auf Platz zwei und drei folgen die Zusatzlotterien 1,9 0,1* Spiel 77 und Super 6, die 91,6 bzw. 38,7 Millionen Euro erwirtschafteten. Auf den vierten Platz der umsatzbezogen meistgekauften 4,1 3,2 Produkte aufgerückt sind die Sofortlotterien, auch Rubbellose genannt. LOTTO 5,8 Hessen konnte bei Losen, Motiven, Preisstufen, Spielmechaniken und der Bewerbung im vergangenen Jahr erneut einen Sprung nach vorne machen, was zu einem 6,9 Jahresumsatz in Höhe 36,1 von 37,2 Millionen Euro geführt hat. 7,2 Anteil der Lotterien und Wetten am Gesamteinsatz 0,6 1,9 0,1* 17,1 17,0 4,1 3,2 LOTTO Ziehung am Samstag 5,8 LOTTO Ziehung am Mittwoch 6,9 36,1 Spiel 77 Super 6 7,2 Sofortlotterien Eurojackpot GlücksSpirale KENO + plus 5 17,1 ODDSET 17,0 TOTO BINGO *eingestellt zum LOTTO Ziehung am Samstag LOTTO Ziehung am Mittwoch Spiel 77 Super 6 6 Sofortlotterien LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012 Eurojackpot GlücksSpirale

9 Geschäftsumfeld Die neue Zahlenlotterie Eurojackpot erreicht im Gesamtportfolio einen Umsatzanteil von 5,8 Prozent und landete mit 31 Millionen Euro auf Platz fünf. Die auf Platz 6 liegende Privatlotterie GlücksSpirale, die einzige direkt von LOTTO Hessen selbst veranstaltete Lotterie, verlor 4,8 Prozent und ging auf knapp 22 Millionen Euro zurück. Die Umsätze der 2004 eingeführten Zahlenlotterie KENO erreichten 15,7 Millionen Euro. Die Sofortlottereien haben im Vergleich zum Vorjahr weiter zugelegt und erreichen mit einem Jahresumsatz von 37,2 Mio. E den vierten Platz im Spieleranking. Seit 1949 steht LOTTO Hessen, wie auch die anderen im Deutschen Lotto- und Toto- Block (DLTB) zusammengeschlossenen Landeslotteriegesellschaften, für verantwortungsvolle und bewusst restriktiv angelegte Lotterien und Wetten in Deutschland, die sich streng an den ordnungspolitischen Zielen des Spieler- und Jugendschutzes sowie der Spielsuchtprävention orientieren. Um dem Kanalisierungsauftrag gerecht werden zu können, muss das Glücksspielangebot attraktiv, aber zugleich verantwortungsvoll ausgestaltet sein. Nur so kann eine spielsuchtpräventive Wirkung erzielt werden. Dazu werden alle Unternehmensbereiche streng an den Kriterien Spieler- und Jugendschutz orientiert. Gewonnen haben dank LOTTO Hessen im vergangenen Jahr erneut auch der Sport, die Kultur, die Denkmalpflege und der soziale Bereich. Bedingt durch die rückläufigen Umsätze konnte im letzten Jahr allerdings nur einen Betrag von 111,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Die Mittel flossen an die gesetzlich festgelegten, sogenannten Destinatäre (38,4 Mio.) sowie zweckgebunden an den Landeshaushalt (72,8 Mio.). LOTTO Hessen ist Premium-Partner von Eintracht Frankfurt. LOTTO Hessen Geschäftsbericht

10 Das Feriendorf im Ortsteil Kröckelbach der Gemeinde Fürth bietet vor allem sozial schwachen Familien mit Kindern die Möglichkeit einer familiengerechten Ferienerholung. Dank einer Unterstützung der Lotterie GlücksSpirale in Höhe von Euro konnte der Hochseilgarten erweitert und dabei sogar rollstuhlfahrergerecht ausgebaut werden. 8 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

11 Geschäftsumfeld Rechtliche Rahmenbedingungen Übersicht über die wichtigsten Vorschriften des Glücksspieländerungsstaatsvertrages und des hessischen Glücksspielgesetzes glücksspieländerungsstaatsvertrag 2 Anwendungsbereich Neben den Lotterien und Sportwetten unterfällt nun auch das öffentliche Glücksspiel in Spielbanken, Spielhallen, Gaststätten sowie die Pferdewetten den Regelungen des Glücksspieländerungsstaatsvertrages Der Glücksspieländerungsstaatsvertrag vom hält an der Monopolstellung des Lotteriebereichs fest und ermöglicht erstmals einer begrenzten Anzahl von privaten Anbietern den Zutritt zum Sportwettenmarkt. 4 Allgemeine Bestimmungen Nach wie vor besteht eine Erlaubnispflicht für die Veranstaltung und Vermittlung öffentlicher Glücksspiele. Neben der Veranstaltung und/oder Vermittlung ohne Erlaubnis ist nun auch die Mitwirkung an Zahlungen im Zusammenhang mit öffentlichem Glückspiel verboten. Die Erlaubnisbehörde kann die Internetspielteilnahme zulassen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind (insbes. Gewährleistung hinreichender Identifizierung und Authentifizierung; Teilnahmeverbot Jugendlicher und gesperrter Spieler). 4a-e, 10a Sportwettenkonzession Im Rahmen einer zeitlich befristeten Experimentierklausel (7 Jahre) werden nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren 20 Konzessionen an private Sportwettenveranstalter vergeben. Konzessionsinhaber dürfen Sportwetten terrestrisch in Annahmestellen und im Internet veranstalten. Die Konzessionsabgabe beträgt 5 % des Spieleinsatzes und kann mit der Rennwettund Lotteriesteuer verrechnet werden. 5, 7 Werbung, Aufklärung Werbung darf sich nicht an Minderjährige richten und keine irreführenden Angaben enthalten. Internet- und Fernsehwerbung kann erlaubt werden. Die Länder erlassen eine Richtlinie zur Konkretisierung der Werbung (Werberichtlinie). Die Veranstalter und Vermittler haben über die Suchtrisiken und Therapiemöglichkeiten aufzuklären. 8, 23 Spielersperre Zum Schutz der Spieler wird ein bundesweites übergreifendes Sperrsystem betrieben, an das die Veranstalter von Sportwetten und Lotterien mit besonderem Gefährdungspotential sowie die Spielbanken angeschlossen sind. Der Eintrag erfolgt aufgrund von Selbst- oder Fremdsperre. Die Sperre beträgt mindestens 1 Jahr. LOTTO Hessen Geschäftsbericht

12 Geschäftsumfeld 9a Ländereinheitliches Verfahren, Zuständigkeiten Die Zuständigkeiten der einzelnen Erlaubnisbehörden der Länder sind auf verschiedene Bereiche festgelegt worden: NRW für die Erlaubnis der Werbung im Fernsehen/ Internet, Hessen für die Sportwettenkonzessionen und das bundesweite Sperrsystem, Hamburg für die GKL, Niedersachsen für die gewerblichen Spielvermittler und Rheinland-Pfalz für Lotterien mit geringem Gefährdungspotential. hessisches glücksspielgesetz Das Hessische Glücksspielgesetz sieht unter anderem vor, an wen und wie die Spieleinsätze und Überschüsse verteilt werden. 6 Staatliche Sportwetten und Lotterien LOTTO Hessen führt im Auftrag des Landes Hessen die Lotterien und Sportwetten durch. 8 Verteilung der Spieleinsätze Von den Spieleinsätzen erhalten 1. der Landessportbund Hessen e.v. 3,75 Prozent, höchstens Euro, 2. die Liga der freien Wohlfahrtspflege ein Prozent, höchstens Euro, 3. der Hessische Jugendring 0,4 Prozent, höchstens Euro, 4. die Träger der außerschulischen Jugendbildung nach dem Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch vom 18. Dezember 2006 (GVBl. I S. 698), geändert durch Gesetz vom 16. Dezember 2011 (GVBl. I S. 820), 1,5 Prozent, höchstens Euro, 5. der Ring politischer Jugend 0,15 Prozent, höchstens Euro. Die Überschüsse aus den vom Land Hessen veranstalteten Sportwetten und Lotterien sind an das Land Hessen abzuführen, das sie zur Förderung kultureller, sozialer und sportlicher Zwecke verwenden soll. 10, 14 Annahme- und Wettvermittlungsstellen, gewerbliche Spielvermittler Neben Annahmestellen der hessischen Lotterieverwaltung dürfen auch konzessionierte Sportwettenveranstalter Wettannahmestellen in Hessen betreiben. Die Anzahl der Wett- und Annahmestellen wird von der Erlaubnisbehörde unter Berücksichtigung der Interessen des Erlaubnisinhabers im Einzelfall festgelegt. Örtliche Verkaufsstellen gewerbl. Spielvermittler sind zulässig. 10 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

13 Geschäftsumfeld Jugendschutz, Spielerschutz und Spielsuchtprävention Seit dem 1. Juli 2012 gilt der neue Glücksspieländerungsstaatsvertrag. Die Kernziele des Staatsvertrages sind u.a. der Spieler- und Jugendschutz sowie die Spielsuchtprävention. Gleichzeitig gilt es, den natürlichen Spieltrieb des Menschen zu kanalisieren. Dies geht nur mit einem Angebot, das ausreichend attraktiv ist. Eine funktionierende Kanalisierung ist der beste Spielerschutz. LOTTO Hessen hat auch im Jahr 2012 seinen umfangreichen und bereits umgesetzten Maßnahmenkatalog fortgeführt, um den Spieler- und Jugendschutz zu gewährleisten und durchzusetzen. Insbesondere bei der Ausgestaltung des Produktsortiments sowie in den Bereichen Vertrieb, Werbung und neu im Internet wurde zu jedem Zeitpunkt der Spielerschutz und die Spielsuchtprävention einbezogen. Ein umfangreicher Maßnahmenkatalog wurde für die Umsetzung von Spieler- und Jugendschutz bei LOTTO Hessen weitergeführt. maßnahmen 2012 Auch im Geschäftsjahr 2012 beteiligte sich LOTTO Hessen an der deutschlandweiten Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Spiel nicht bis zur Glücksspielsucht. In diesem Rahmen soll insbesondere auf das Thema Spielsucht und die damit verbundenen Gefahren aufmerksam gemacht werden. Entsprechende Motive, Infomaterialen, Broschüren und Flyer sind in allen Verkaufsstellen von LOTTO Hessen zu finden. Das Vorhandensein dieses Informations-angebotes ist festes Prüfkriterium im Allgemeinen Qualitätsmanagement (AQUA) von LOTTO Hessen. Darüber hinaus wurde von Seiten der Lotteriegesellschaft ein Motiv entwickelt, das speziell den Jugendschutz herausstellt. Dieser eindringliche Hinweis, dass unter 18-Jährige keinen Zugang zu Glücksspielprodukten haben dürfen, ist als Motiv auf Zahltellern, im Kundendisplay, am Kundenterminal sowie auf Schreibunterlagen platziert und wird ebenfalls im AQUA-Programm bewertet. Es ist außerdem in die Programmschleife der Marketing-Displays integriert, mit denen ca. 500 Verkaufsstellen in Hessen ausgestattet sind. Das Verkaufsstellen-Terminal ist der Ort, an dem die Spielaufträge letztendlich platziert werden und nimmt daher eine Schlüsselfunktion ein. Selbstverständlich dürfen unmittelbar dort Hinweise auf den Spielerschutz nicht fehlen. Bei den neuen Terminals befindet sich im Hauptmenü ein Feld für die Anzeige des Datums, an dem der 18. Geburtstag erreicht ist. Es ist so jederzeit im Sichtfeld des Verkaufsstellenmitarbeiters präsent. Spielteilnahme ab 18 Unsere Verkaufsstellen sind gesetzlich zur Alterskontrolle verpflichtet. Wir bitten um Verständnis. Spielteilnahme ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Rat und Hilfe unter: Infotelefon: Kein Glücksspiel unter 18 Jahren darauf wird im Thekenbereich der Verkaufsstellen hingewiesen. Die Einhaltung des Jugendschutzes hat für LOTTO Hessen oberste Priorität. So wurden auch im Geschäftsjahr 2012 die bereits 2006 eingeführten Testkäufe fortgeführt. Um die Sensibilität zu erhalten und einen dauerhaft zuverlässigen Jugendschutz sicherzu- LOTTO Hessen Geschäftsbericht

14 Geschäftsumfeld stellen, wird jede Verkaufsstelle mindestens einmal im Halbjahr geprüft. Im Falle einer Nichtbeachtung des Jugendschutzes greift ein Sanktionskatalog, der in 2011 überarbeitet und den aktuellen Gegebenheiten angepasst wurde. An dessen letzter Stelle steht eine Schließung der Verkaufsstelle. Im Rahmen der internen Produkt- und Verkaufsschulungen von LOTTO Hessen sind die Bereiche Jugend- und Spielerschutz elementarer Bestandteil. Auf diese Weise wird eindringlich auf das Gefahrenpotential von Glücksspielen aufmerksam gemacht und die Notwendigkeit der Schutzmaßnahmen verankert. die lotto card mehr sicherheit und spielerschutz Sicher Tippen mit der LOTTO Card Im Bereich Spielerschutz spielt die kostenlose Kundenkarte von LOTTO Hessen eine zentrale Rolle. Jeder Spielteilnehmer, der eine Kundenkarte beantragt, wird auf Volljährigkeit geprüft. Des Weiteren wird automatisch ein Abgleich mit einem bundesweiten Sperrsystem für gefährdete Spieler vorgenommen. Im Bereich der Sportwetten und bei der täglichen Zahlenlotterie KENO ist, aufgrund des höheren Gefährdungspotentials, eine Teilnahme nur unter Vorlage der Kundenkarte möglich. Für das Internet wird der Ausschluss minderjähriger und gesperrter Spieler durch Identifizierung und Authentifizierung gewährleistet. In der Suchtprävention wurde das Unternehmen auch im Jahr 2012 von Experten der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen sowie den Experten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beraten. Das in 2008 eingeführte Qualitätsmonitoring der Verkaufsstellen AQUA macht auch die Einhaltung der Bedingungen des Jugend- und Spielerschutzes zu einem Beurteilungskriterium für die Anwendung der Spanne der Provisionszahlungen. Alle genannten Maßnahmen werden in Zukunft fortgeführt. Damit trägt die Lotteriegesellschaft dazu bei, die möglichen negativen Folgen des Glücksspiels in engen und beherrschbaren Grenzen zu halten. 12 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

15 Geschäftsumfeld LOTTO Hessen zertifizierte Sicherheit Im Mai 2007 stellte sich LOTTO Hessen erstmals der Zertifizierung nach den Vorgaben der ISO/IEC 27001:2005. Dazu ergänzend wurde im Mai 2008 erstmals die Zertifizierung nach den Vorgaben der WLA (World Lottery Association) durchgeführt. Beide Zertifizierungsprozesse wurden erfolgreich durchlaufen und sind seitdem lückenlos fortgesetzt worden. So auch im Jahr Vom14. bis 16. Mai wurde LOTTO Hessen im Rahmen des jährlichen Überwachungsaudits geprüft. Als Ergebnis bescheinigte das BSI (The British Standards Institution) erneut, dass LOTTO Hessen die Anforderungen der internationalen Norm ISO/IEC 27001:2005 und die WLA-Anforderungen (WLA Security Control Standard:2006) erfüllt. Der Anwendungsbereich des Informations-Sicherheits- Management Systems umfasst die Veranstaltung von Lotterie- und Wettspielen mit staatlicher Genehmigung für das Bundesland Hessen mit den Kernprozessen Spielabwicklung, Gewinnprüfung, Gewinnauszahlung sowie den unterstützenden Prozessen und den dazugehörigen Werten am Standort Wiesbaden und im Regionalbüro Main- Kinzig in Langenselbold. Die Zertifizierung nach den Vorgaben der WLA (World Lottery Asscociation) wird weiterhin mit Erfolg fortgeführt. verantwortlicher umgang mit dem glücksspiel Sicherheit und Spielerschutz haben für LOTTO Hessen oberste Priorität. Dies belegen auch die umfangreichen Zertifizierungsmaßnahmen. Denn Glücksspiele anzubieten erfordert, maximales Schutzniveau anzubieten und zu dokumentieren. Innerhalb der erfolgten Audits sowie im Rahmen der jährlichen Überprüfungen in den Jahren 2009 bis 2012 wurde der Nachweis erbracht, dass die Forderungen der internationalen Norm ISO/IEC und die WLA-Anforderungen bezüglich Dokumentation und wirksamer Umsetzung erfüllt sind. Die Zertifizierung ist Ausweis des verantwortlichen Umgangs mit dem Glücksspiel. Der gesamte Zertifizierungsprozess steht auf einem permanenten Prüfstein. Eine erfolgreich abgeschlossene Zertifizierung bedeutet lediglich einen Zertifikatsnachweis auf Zeit. Dementsprechend steht für LOTTO Hessen im Rahmen der Informationssicherheit an oberster Stelle, den erreichten Standard stetig noch weiter zu verbessern und in erneuten Audits regelmäßig die Beibehaltung des Informationssicherheitsstandards nachzuweisen. LOTTO Hessen Geschäftsbericht

16 Die Jüdische Gemeinde in Bad Nauheim freute sich zur Sanierung der dortigen Synagoge über Euro aus Mitteln der GlücksSpirale für die Dachinstandsetzung. 14 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

17 Vertrieb Vertrieb Vertriebsstruktur Das terrestrische Vertriebsnetz umfasste im Jahr 2012 rund 2000 Verkaufsstellen. Um für zukünftige Marktanforderungen optimal aufgestellt zu sein, wurden im Geschäftsjahr alle Verkaufsstellen sowohl mit einer neuen, technisch deutlich weiter entwickelten Terminalgeneration als auch mit einer neuen Zentralsoftware ausgestattet. Diese Investition ist zukunftsweisend und garantiert den Kunden von LOTTO Hessen eine hohe Servicequalität und maximalen Spielkomfort. Neben der neuen externen Ausrichtung wurde ein Vertriebskonzept entwickelt, das moderne Reporting- und Klassifizierungsmöglichkeiten vorsieht. Um einerseits den Verkaufsstellen neben dem im Jahr 2008 eingeführten, qualitätsabhängigen Provisionsmodell einen weiteren Provisionsanreiz und andererseits maximalen Auszahlungsservice für Kunden zu bieten, wurde die in der Verkaufsstelle mögliche Gewinnauszahlung auf 8000 Euro erhöht. In allen Verkaufsstellen wurden im Geschäftsjahr Terminalgeräte der neusten Generation mit weiter entwickelter Zentralsoftware bereitgestellt. Das produktspezifische Angebot von Präsenz- und Online-Schulungen wurde in 2012 weiter ausgebaut. Neben den Schulungsräumlichkeiten der Zentrale in Wiesbaden werden auch durch die Bezirksleiter von LOTTO Hessen in allen Regionalbüros umfangreiche Schulungen angeboten. Durch die Regelungen des zum in Kraft getretenen Glücksspiel-Änderungsstaatsvertrages konnte LOTTO Hessen sein Internetspielangebot wieder eröffnen. Bezirksstellen und Bezirksstellenleiter/innen (Stand: 31. Dezember 2012) Bst Bezirksleiter/in (Name) Sitz 01 Michaela Rose Regionalbüro Süd 02 Markus Schiebel Alsbach-Hähnlein 06 Dirk Junker Regionalbüro Hattersheim 07 Dagmar Grillo Hattersheim 08 Andreas Marx Regionalbüro Wiesbaden 09 Wolfgang Führich Wiesbaden 05 Klaus Valentin Regionalbüro Main-Kinzig 11 Klaus-Peter Möller Langenselbold 10 Andreas Rehn Regionalbüro Langgöns 14 Gerhard Schulz Langgöns 12 Holger Petri Regionalbüro Nord 18 Holger Petri Lohfelden-Vollmarshausen Seit Dezember 2005 sind die Bezirksstellen , , , , , in Regionalbüros zusammengefasst. LOTTO Hessen Geschäftsbericht

18 Vertrieb Ein zentraler Logistikdienstleister versorgt alle hessischen LOTTO-Verkaufsstellen mit Werbemitteln und Spielunterlagen Das 2008 eingeführte AQUA Allgemeine Qualitätsmanagementprogramm wird permanent weiterentwickelt und trägt in wesentlichem Maße dazu bei, einen qualitativ hohen, einheitlichen und verbindlichen Standard für den Kunden in den Verkaufsstellen bereit zu stellen erhielten die 2004 Verkaufsstellen (Stand ) Provisionszahlungen auf Einsatz und Gewinnauszahlungen in Höhe von insgesamt rund 41,5 Mio. Euro. Diese Provisionszahlungen erfolgten auf Grundlage einer Umsatzprovision sowie des Abschneidens jeder einzelnen Verkaufsstelle im Qualitätsmanagementprogramm. dezentrale struktur Die Verkaufsstellen von LOTTO Hessen werden durch 6 Regionalbüros in Lohfelden, Langgöns, Langenselbold, Hattersheim, Wiesbaden und Alsbach-Hähnlein betreut. Um eine flächenmäßig optimale Zusammenarbeit mit Verkaufsstellen und eine bestmögliche lokale Akquise zu gewährleisten, besteht jedes Regionalbüro aus jeweils zwei Bezirksorganisationen mit verantwortlichen Bezirksleitern. Die beiden größten Flächenbezirke in Nordhessen wurden in 2012 organisatorisch und personell neu strukturiert und seitdem von einem Bezirksleiter sowie einem Team von zwei Außendienstmitarbeitern betreut. Alle rund hessischen Verkaufsstellen werden mit Unterstützung eines zentralen Logistikdienstleisters wöchentlich mit Spielscheinen, Informations- und Aktionsmaterial sowie Werbemitteln versorgt. 16 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

19 Vertrieb profit unterstützt die verkaufsstellen Das im Jahr 2006 zur Unterstützung von Verkaufsstellen etablierte profit-programm wurde in 2012 erfolgreich fortgesetzt. Zum Jahresende 2012 ist profit damit in zwölf Bundesländern vertreten und bündelt die Nachfrage von LOTTO-Verkaufsstellen. Hohe Priorität bei dem Bausteinangebot von profit haben dabei die Steigerung der Erträge für Verkaufsstellen, die Erschließung neuer Kundengruppen sowie die Verbesserung der Angebots- und Servicepalette. Neben Handelsware wie z.b. Tinten patronen bietet profit ein breites Angebot an interessanten Zusatzsortimenten wie café emilio, ec-cash, e-loading, aber auch Dienstleistungen wie Postservice und Versicherungen. 1,16 1,64 Die neu gegründete profit-akademie wird in enger Zusammenarbeit mit LOTTO Hessen den Verkaufsstellen neben dem von LOTTO Hessen angebotenen produktorientierten Schulungsangebot ein attraktives, speziell für Verkaufsstellenleiter abgestimmtes Seminarangebot anbieten. Dies wird zum Beispiel die Themen Verkaufsförderung, 26,79 7,01 Sortimentsgestaltung, Betriebswirtschaft, Mitarbeiterführung umfassen. 3,29 2,18 1,84 1,84 1,69 Eine stetig ansteigende Anzahl von Verkaufsstellen aus mittlerweile zwölf Bundesländern beteiligt sich am modularen Angebot von ilo-profit. 10,15 10,25 19,29 Branchenanteile LOTTO-Verkaufsstellen ,86 3,29 7,01 10,15 2,18 10,25 1,84 1,16 1,64 1,84 1,69 12,86 26,79 19,29 Zeitschriften Tabakwaren Lebensmittel Tankstelle Papier/Bücher/Zeitschriften Sonstiges Nonfood LOTTO/TOTO Getränke Bäckerei Postagentur Geschenkartikel Gastronomie (Imbiss) Friseur Zeitschriften Tabakwaren Lebensmittel Tankstelle Papier/Bücher/Zeitschriften Sonstiges Nonfood LOTTO Hessen LOTTO/TOTO Geschäftsbericht Getränke Bäckerei

20 Das Familienzentrum Mariae Namen bietet hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürger der Hanauer Innenstadt professionelle Unterstützungsleistungen an Euro der Lotterie GlücksSpirale ließen die Sozialarbeit mit Deutschkursen, Hausaufgabenbetreuung und einer offenen Sprechstunde weiterlaufen. 18 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

21 Wettarten und Spieleinsätze Wettarten und Spieleinsätze LOTTO 6aus49, Spiel 77 und Super 6 LOTTO 6aus49 ist nach wie vor der Hauptumsatzträger im Produktportfolio von LOTTO Hessen. Im vergangenen Jahr steuerte die Lotterie erneut rund zwei Drittel des Gesamtumsatzes bei. Über 53 Prozent des Jahresumsatzes entfielen auf die Ziehungen am Mittwoch und Samstag. Ganz entscheidend für das Abschneiden des Hauptproduktes von LOTTO Hessen ist die Jackpotentwicklung. Nicht Urlaub, Weihnachten oder die wirtschaftliche Lage bestimmen maßgeblich die LOTTO-Konjunktur, sondern der Jackpot, sobald er auf mindestens 20 Millionen Euro steigt. Dann nämlich gehen die Umsätze deutlich überproportional nach oben. Im Jahr 2012 spielte Fortuna aber keinen einzigen Jackpot über 20 Millionen Euro zu. Der Höchstwert lag bei 19 Millionen Euro und wurde in der fünften Veranstaltungswoche erreicht. Dabei sorgen gerade hohe Jackpots für ein Anwachsen der LOTTO-Umsätze, denn sie mobilisieren in der Regel Gelegenheitsspieler, die es im kaufkräftigen Rhein-Main-Gebiet reichlich gibt. Die Umsätze gingen aufgrund der fehlenden Jackpots und überzogener Anforderungen an eine restriktive Werbung um 10,9 Prozent auf 285 Millionen Euro zurück. Auch im Jahre 2012 wurden wieder zahlreiche Sonderauslosung veranstaltet. Im Rahmen dieser Sonderauslosungen werden nicht abgeholte Gewinne wieder ausgespielt. Den Auftakt bildete zu Jahresbeginn die Aktion 7 Mal 1 Mio. Euro extra, eine gemeinsame Sonderauslosung des Deutschen Lotto- und Totoblocks. Teilnahmeberechtigt waren alle LOTTO 6aus49-Spielaufträge, die in der Ziehung am Mittwoch, 25. Januar 2012, oder Samstag, 28. Januar 2012, drei Richtige erzielten. Unter diesen Treffern wurden bundesweit sieben Mal eine Million Euro verlost. Es entfiel kein Gewinn auf das Vertriebsgebiet Hessen. Einsätze LOTTO 6aus49 (in Mio. Euro) ,9 369,7 322,4 320,0 285, ,5 3,6 246, ,2 219,1 193, ,4 119,4 100,2 100,9 91, LOTTO Ziehung am Samstag LOTTO Ziehung am Mittwoch EXTRA-LOTTO LOTTO Hessen Geschäftsbericht

22 Wettarten und Spieleinsätze Am 25. April 2012 wurd das klassische LOTTO am Mittwoch 30 Jahre alt. Mit einer Jubiläums-Sonderauslosung bedankte sich LOTTO Hessen bei allen LOTTO-Spielern für ihre Treue. Verlost wurden exklusiv in Hessen insgesamt vier Mercedes-Benz B-Klasse-Modelle. Wie in jedem Jahr zu Weihnachten veranstaltete LOTTO Hessen auch im Jahr 2012 wieder das beliebte LOTTO-SuperDING. Ein LOTTO-SuperDING-Paket besteht aus 100 Quick-Tipps zum Preis von 100 Euro und beinhaltet einen garantierten Sonderauslosungsgewinn von 50 Euro. Zusätzlich wurde auch das 2010 entwickelte LOTTO-Super- DING plus veranstaltet. Ein solches Paket besteht aus vier einzelnen LOTTO-Vollsystemen 6aus8. Bei einem Vollsystem 6aus8 werden aus acht Zahlen alle mathematisch möglichen 6er-Kombinationen gebildet. Ein LOTTO-SuperDING plus-paket enthält somit 112 (vier mal 28) Einzeltipps zum Preis von 112 Euro. Ein Garantie-Gewinn in Höhe von 50 Euro ist auch hier fester Bestandteil des Pakets. Reservierungsstart für beide Varianten des LOTTO-SuperDING war am 13. November 2012, der Verkauf des LOTTO-SuperDINGs sowie des LOTTO-SuperDING plus startete am 28. November Beide Pakete nahmen an der LOTTO-Ziehung am 2. Weihnachtstag, 26. Dezember 2012, teil. Drei der neun neuen hessischen Millionäre des Jahres 2012 verdanken ihren Reichtum der Lotterie LOTTO 6aus49. Der höchste Gewinn, nämlich ,30 Euro, ging in den Landkreis Kassel, ,10 Euro in den Kreis Hersfeld und ,70 Euro in den Main-Taunus-Kreis. Auf Platz zwei und drei im Umsatzranking 2012 folgten dem Spitzenreiter LOTTO 6aus49 die Zusatzlotterien Spiel 77 und Super 6, die 91,6 bzw. 38,7 Millionen Euro erwirtschafteten. Das Spiel 77 machte gleich fünf Hessen zu Neu-Millionären ,00 Euro wurden im Hochtaunuskreis, ,00 Euro im Landkreis Fulda, ,00 Euro im Landkreis Kassel und ,00 Euro sowie ,00 Euro Main-Kinzig-Kreis gewonnen. Im Spiel Super 6 konnten sich 33 Spielteilnehmer über den Höchstgewinn in Höhe von Euro freuen. Einsätze Spiel 77 (in Mio. Euro) Einsätze SUPER 6 (in Mio. Euro) ,8 91, ,6 72,2 77, ,2 52,0 45,1 43,2 38, LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

23 Wettarten und Spieleinsätze Sofortlotterie Auf den vierten Platz der umsatzbezogen meistgekauften Produkte aufgerückt sind die Sofortlotterien, auch Rubbellose genannt. Hier konnte LOTTO Hessen bei Losen, Motive, Preisstufen, Spielmechaniken und der Bewerbung im vergangenen Jahr erneut einen Sprung nach vorne machen, was zu einem deutlich gestiegenen Jahresumsatz in Höhe von 37,2 Millionen Euro führte. Die seit 2005 kontinuierlich positive Entwicklung im Bereich Sofortlotterien konnte also auch im vergangenen Jahr erfolgreich fortgesetzt werden. Im Bereich der Sofortlotterien liegt wohl auch noch der größte Spielraum oder Nachholbedarf, zumindest, wenn man sich ansieht, dass beispielsweise Italien mit 60 Millionen Einwohnern einen Sofortlotterie-Umsatz in Höhe von jährlich mehr als zehn Milliarden Euro erzielt. Das bedeutet pro Kopf gerechnet eine Ausgabe von mehr als 160 Euro pro Einwohner im Jahr. Der Vergleichswert in Hessen liegt bei gut 6 Euro. Die erfolgreichste Produktgruppe stellen nach wie vor die Lose des 10 Euro-Preispunktes dar mit einem Umsatzanteil von 34 Prozent. Die Losserien im 5 und 10 Euro- Segment erreichten gemeinsam einen Marktanteil von 60 Prozent und belegen das Interesse der Kunden an höherpreisigen Losen. Vier Losserien wurden in Kooperation mit der Landesgesellschaft Rheinland-Pfalz angeboten: das Bingo-Los, Piratenschatz, Heiße 7 (bereits in der 11. Auflage) sowie die Goldene 7. Bei diesen gemeinsamen Losserien kann als besondere Service eine länderübergreifende Gewinnauszahlung in den beiden Nachbarländern angeboten werden. Während die Erlöse der sonstigen Lotterien und Wetten verschiedenen sogenannten Destinatären zugutekommen, fließen die Erträge der Sofortlotterie ausschließlich der hessischen Denkmalpflege zu. Im Jahr 2012 betrug diese Förderung knapp 1,15 Millionen Euro. Einsätze Sofortlotterie (in Mio. Euro) 40 34,8 31, ,2 20, ,2 Diese vier abgebildeten Losserien werden in Kooperation mit LOTTO Rheinland-Pfalz angeboten, was eine Gewinnauszahlung in beiden Ländern ermöglicht LOTTO Hessen Geschäftsbericht

24 Wettarten und Spieleinsätze Eurojackpot Am 23. März 2012 fand nach intensiver Vorbereitungszeit die erste Ziehung der neuen europäischen Lotterie Eurojackpot statt. Neben den sechzehn deutschen Bundesländern beteiligten sich Finnland, Dänemark, Niederlande, Estland, Slowenien, Spanien (ab der 3. Ziehung) und Italien (ab der 27. VA). Damit bestand die Eurojackpot-Kooperation im Berichtsjahr 2012 aus acht Ländern mit insgesamt 23 Lotteriegesellschaften. Bei Eurojackpot geht es um insgesamt sieben Zahlen, 5 Gewinnzahlen aus 50 und zusätzlich 2 Eurozahlen aus dem Nummernkreis von 1 bis 8. Der Spieleinsatz beträgt 2 Euro je Tippfeld. Die Besonderheit bei Eurojackpot: Ein Mindestjackpot von 10 Millionen Euro ist durch einen Booster Fonds garantiert. Die Chance auf den Höchstgewinn beträgt 1 zu 59 Millionen. Die Ziehung der Eurojackpot- Gewinnzahlen findet jeden Freitag im Ziehungsstudio in Helsinki statt. Der (Euro)Jackpot kann maximal auf 90 Millionen Euro anwachsen. Sollte der Gewinnbetrag höher sein als 90 Millionen Euro, wird der überschüssige Gewinnbetrag in die Gewinnklasse 2 übertragen. Der Jackpot musste im Berichtsjahr spätestens nach 12 Ziehungen ausgeschüttet werden. Erzielte auch in der 13. Ziehung kein Spielteilnehmer die Gewinnklasse 1, wurde die Gewinnsumme in die nächste besetzte Gewinnklasse ausgeschüttet. Geschehen ist dies am 10. August Ein Spielteilnehmer aus Nordrhein-Westfalen erzielte in der 13. Ziehung mit der Gewinnklasse 2 (5 + 1 Treffer) 27,5 Millionen Euro. Die Eurojackpot-Ziehung findet jeden Freitagabend in der finnischen Hauptstadt Helsinki statt. Die Gewinnzahlen und Quoten werden gegen Uhr veröffentlicht. Die Ziehung wird auf als Video-Stream ausgestrahlt. Der Einsatz betrug im ersten Jahr bei 41. Veranstaltungswochen ,00 Euro, was einem durchschnittlichen wöchentlichen Einsatz von ,20 Euro entspricht. Damit entwickelt sich Eurojackpot erwartungsgemäß neben LOTTO 6aus49 und den Sofortlotterien zur drittstärksten Hauptlotterie. Statistisch gesehen setzte im Jahr 2012 jeder Hesse 5,11 Euro für Eurojackpot ein. Der Jackpot wurde 2012 insgesamt viermal ausgeschüttet: Nordrhein-Westfalen 19,5 Mio Nordrhein-Westfalen 27,5 Mio Bayern 11,3 Mio Dänemark 21,3 Mio. 22 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

25 Wettarten und Spieleinsätze GlücksSpirale Die Privatlotterie GlücksSpirale, die einzige direkt von LOTTO Hessen selbst veranstaltete Lotterie, verlor im Berichtsjahr 4,8 Prozent Umsatz und ging auf knapp 22 Millionen Euro zurück. Sie liegt umsatzbezogen auf Platz sechs im Ranking aller von LOTTO Hessen angebotener Produkte. Die GlücksSpirale ist eine Privatlotterie der hessischen Lotteriegesellschaft, sie wird also nicht vom Land Hessen veranstaltet. Dieser Umstand bringt ihr eine Sonderstellung im Produktportfolio von LOTTO Hessen ein. 27 Prozent ihrer Einsätze werden festgelegten Destinatären zur Verfügung gestellt. 3/10 davon erhalten jeweils die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, der Deutsche Olympische Sportbund sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, 1/10 der Summe die Stiftung Sporthilfe Hessen, ein Destinatär auf regionaler, d.h. hessischer Ebene. Über die Verwendung der zur Verfügung gestellten Mittel berichtet auch immer wieder die hauseigene Kundenzeitung, das glüxmagazin. Auch im Berichtsjahr stand die Bewerbung des GlücksSpirale-Jahresloses zu besonderen Anlässen im Vordergrund. Los ging es pünktlich zu Ostern in der 14. und 15. Veranstaltungswoche, in der das GlücksSpirale-Jahreslos als Ostergeschenk beworben wurde. Dazu passende Geschenkumschläge lagen kostenlos in allen Verkaufsstellen von LOTTO Hessen bereit. Begleitet wurde die Kampagne von redaktionellen Berichten in der Kundenzeitung glüxmagazin sowie einer eigenen Mailkampagne in der 13. VA. Printmedien wie Fensterstreifen und Plakate wurden ebenfalls zur Bewerbung genutzt. Das GlücksSpirale-Jahreslos im Geschenkumschlag Traditionell wurden unseren Kunden auch 2012 Sonderauslosungen ohne Mehreinsatz für alle teilnehmenden Spielaufträge geboten. Eine Spielteilnahme war erneut auch mit dem Vario-Los möglich. Im Gewinnfall erfolgt eine anteilige Gewinnberechnung. Die erste Sonderauslosung fand in der 21. Veranstaltungswoche im gesamten Deutschen Lotto- und Totoblock statt. Sie stand unter dem Motto 10 x lebenslanges Urlaubsgeld zu gewinnen. Für die Bewerbung wurde außerdem ein Funkspot eingesetzt. Die Ermittlung der Gewinnzahlen erfolgte am 26. Mai 2012, ergab aber keinen hessischen Gewinner. Einsätze GlücksSpirale (in Mio. Euro) ,1 24,9 23,6 23,1 22, LOTTO Hessen Geschäftsbericht

26 Wettarten und Spieleinsätze Die zweite GlücksSpirale-Sonderauslosung erfolgte in der 46. und 47. Veranstaltungswoche. Am 10. und 17. November 2012 verloste die GlücksSpirale insgesamt 66 Mercedes Benz A-Klasse und Euro für ein Traumhaus. Diese Summe konnte bar abgelöst werden. Bei dieser Sonderauslosung waren gleich sechs Hessen im Glück, die einen Mercedes Benz gewannen. KENO und plus 5 Die tägliche Zahlenlotterie KENO wurde im Berichtsjahr 2012 von fünfzehn Landeslotteriegesellschaften unter der Federführung Hessens angeboten. Das Besondere an KENO ist die Ziehung an jedem Tag der Woche. Durchgeführt wird sie unter Aufsicht des Ziehungsleiters und Urkundsbeamten mittels einer komplett solargespeisten elektronischen Ziehungspyramide. Die Umsätze lagen 2012 bei 15,7 Millionen Euro, was einem Umsatzrückgang in Höhe von knapp 6,5 Prozent entsprach. Rund drei Prozent des Jahresumsatzes von LOTTO Hessen entfallen auf das Produkt KENO. Vom 6. bis 12. Februar 2012 fand eine regionale Sonderauslosung unter dem Motto KENO Tag des Monats in Hessen statt. Zu gewinnen gab es täglich 20 Tankgutscheine im Wert von je 100,00 Euro und über den ganzen Sonderauslosungszeitraum ein smart cabrio. Für den Aktionszeitraum wurde ein Sonderspielschein aufgelegt. Dass die Spielteilnehmer auch im Urlaub keine Ziehung verpassen, dafür sorgte im Juni 2012 erneut der KENO-Urlaubsschein. Ab dem 18. Juni lagen die vorgekreuzten Spielscheine mit den Parametern KENO-Typ 10, Einsatz 1 Euro, 14 Ziehungen inklusive plus 5 zum Preis von 25 Euro in allen Verkaufsstellen von LOTTO Hessen aus. Die Verkaufsstellen erhielten zur Bewerbung einen Fensterstreifen sowie Plakate, außerdem wurde in der Kundenzeitung glüxmagazin auf den Schein hingewiesen. Einsätze KENO (in Mio. Euro) 30 Einsätze plus 5 (in Mio. Euro) ,2 18,4 17,5 16,8 15, ,4 3,0 2,1 1,9 1, LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

27 Wettarten und Spieleinsätze Zwei Imagekampagnen zu KENO begleiteten das Jahr Die 31. und 32. Veranstaltungswoche standen ganz unter dem Motto 0 gewinnt. Hier wurde auf die KENO-Besonderheit hingewiesen, dass hier selbst bei 0 Richtigen ein Gewinn wartet, was bei anderen Lotterien nicht der Fall ist. Neben den A2-Plakaten erhielten die Verkaufsstellen auch Fensterstreifen. Teil zwei der KENO-Imagekampagne folgte in der 35. und 36. Veranstaltungswoche. Hier wurde KENO unter dem Motto 1 Million durch Plakate, Fensterstreifen sowie einen Funkspot beworben. Eine Million lautet der KENO-Höchstgewinn. KENO veranstaltete auch 2012 in neun Bundesländern eine überregionale Sonderauslosung, die vom 17. bis 23. September 2012 stattfand. Der Gewinnplan sah von Montag bis Sonntag insgesamt sieben MINI Cooper Cabrio im Wert von ca Euro und täglich 100 x 100 Euro in bar vor. Drei der MINI Cooper Cabrio fahren seitdem auf Hessens Straßen. Die Zusatzlotterie plus 5 verlor rund fünf Prozent und erzielte 2012 einen Umsatz in Höhe von knapp 1,8 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 7,1 Prozent. ODDSET Der Start eines geöffneten, regulierten Sportwettmarktes fiel im Jahr 2012 aus, da die Behörden den mit dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag gewollten Konzessionsmarkt nicht unmittelbar umsetzten. Doch während die privaten Sportwettanbieter dessen ungeachtet völlig ungestört, unreguliert und unkontrolliert agierten und den Markt besetzten, konnten LOTTO Hessen und alle weiteren Gesellschaften sein neu aufgesetztes, konkurrenzfähige Sportwettangebot der ODS Oddset Deutschland Sportwetten GmbH nicht auf den Markt bringen, da die Konzessionsvergabe nicht erfolgte. Dies galt im Berichtsjahr ebenfalls für die Privaten, was sie aber von einem Angebot nicht abhielt, welches auch keine rechtlichen Konsequenzen nach sich zog. Es ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass diese Konstellation nicht dazu beiträgt, die Gefahren zurückzudrängen, die von Sportwetten und insbesondere Livewetten ausgehen. Im vergangenen Jahr hatte das Sportwettangebot von ODDSET erwartungsgemäß das Nachsehen gegenüber den außerhalb des Glücksspielstaatsvertrages agierenden privaten Anbietern, die ohne jeden Abgabenzwang aus dem Ausland heraus exorbitant höheren und damit für den Spielteilnehmer attraktivere Quoten anbieten konnten. Die Umsätze des ODDSET-Wettangebotes verzeichneten 2012 ein leichtes Minus von rund 4,6 Prozent auf gut zehn Millionen Euro hatten sich Ereignisse wie die Olympischen Spiele in London oder die Fußball-EM positiv auf die Einsätze der TOP- Wette ausgewirkt. Hier konnte ein Umsatzplus von über 32 Prozent erreicht werden. LOTTO Hessen Geschäftsbericht

28 Wettarten und Spieleinsätze Die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine war das sportliche Highlight im ODDSET-Veranstaltungskalender. Hierfür wurde für die Endkunden der EM-Schein als Sonderschein eingeführt. Zudem wurden im Rahmen der ODDSET TOP-Wette zahlreiche Spezialwetten wie Wer wird Europameister? oder Wie schneidet Deutschland bei der EM ab? angeboten. Fußball und hier insbesondere die EM in Polen und der Ukraine sorgten 2012 für die Highlights im ODDSET Sportwetten Kalender Auch die Ereignisse Bundesliga-Rückrundenstart Anfang des Jahres 2012, die Finale der Bundesliga, Champions League, Europa League und der DFB-Pokal im Mai sowie der Start der neuen Bundesliga-Saison am 5. August 2012 wurden beworben. Der ODDSET LIGA-Schein lag wieder in allen Verkaufsstellen von LOTTO Hessen bereit. Einsätze ODDSET Kombiwette (in Mio. Euro) 20 Einsätze ODDSET TOP-Wette (in Mio. Euro) ,0 12,2 10,8 9,6 8, , ,1 1,4 1,1 1, LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

29 Wettarten und Spieleinsätze TOTO Durch die Einführung des Traditionsproduktes TOTO im Jahr 1949 wurde in Hessen der Grundstein für das staatliche Glücksspiel gelegt. Nicht etwa LOTTO, sondern TOTO war das erste der heutigen Lotterie-Treuhandgesellschaft angebotene Produkt und sorgte für viele heute noch bestehende Sportstätten in Hessen, die aus den Einsätzen errichtet wurden. So wurde auch das frühere Waldstadion in Frankfurt mit TOTO- Mitteln erbaut. Seit Inkrafttreten des Glücksspieländerungsstaatsvertrages zum wird TOTO laut Definition nicht mehr als Sportwette, sondern als Lotterie betrachtet. Dies hatte den Wegfall der Kundenkartenpflicht zur Folge, was den Zugang zum Produkt TOTO insbesondere für Gelegenheitsspieler vereinfacht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 konnte der negative Umsatztrend der letzten Jahre gestoppt werden. Der Umsatz von TOTO stieg um knapp ein Prozent auf gut 3,4 Millionen Euro. Insbesondere bei der TOTO Auswahlwette konnte mit einem Plus von über acht Prozent eine positive Entwicklung erreicht werden. Um das Produkt den Endkunden kanalübergreifend anzubieten, ist TOTO seit dem Internet-Launch Ende 2012 auch wieder im Internet spielbar. Einen Millionengewinn hielt TOTO im vergangenen Jahr ebenfalls bereit. Ein mehrmonatig aufgebauter Jackpot der Auswahlwette wurde in Hessen geknackt ,00 Euro gingen in den Hochtaunuskreis. Einsätze TOTO Auswahlwette (in Mio. Euro) 5 4 Einsätze TOTO Ergebniswette (in Mio. Euro) ,6 1,7 1,6 1,4 1, ,5 2,7 2,3 2,0 1, LOTTO Hessen Geschäftsbericht

30 Seit 1996 ist LOTTO Hessen Sponsor des Rheingau Musik Festivals. Hier eine Impression der jährlich stattfindenden Mozartnacht im Kreuzgang von Kloster Eberbach. 28 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

31 LOTTO Gewinner 2012 LOTTO Gewinner 2012 Glückliche Gewinner 24 Mal erzielten die Hessen im Jahr 2012 sechs Richtige, dreimal mit passender Superzahl. Für ihre sechs Richtigen (Gewinnklasse 2) kassierten die Hessen zwischen ,60 Euro und ,20 Euro, für sechs Richtige mit Superzahl (Gewinnklasse 1) lag die geringste Gewinnquote bei ,70 Euro, die höchste bei ,30 Euro. Alle 24 erzielten damit eine Gewinnsumme in Höhe von 17,9 Millionen Euro. neun neue millionäre in hessen Neun Hessen hat LOTTO Hessen sogar zu Millionären gemacht, sie waren bei LOTTO 6aus49 (3 x), dem Spiel 77 (5 x) und den Sportwetten (1 x) erfolgreich und stammen aus den Landkreisen Hochtaunus (2 x), Kassel (2 x), Main-Kinzig (2 x), Hersfeld-Rotenburg, Fulda, und Main-Taunus. Neun Hessen machte LOTTO Hessen im Betriebsjahr 2012 zu Millionären. Insgesamt gewannen hessische Spielteilnehmer eine Gesamtsumme in Höhe von 263 Millionen Euro (Vorjahr 270). 171 Mal wurden im vergangenen Jahr Gewinne von mehr als Euro erzielt. Ungewöhnliches gab es 2012 auch: Am wurden jeweils Zweierpärchen bei den Lottozahlen ermittelt: 9, 10, 36, 37, 42, 43. Diese ungewöhnlichen Zahlen plus dazu die Superzahl 8 traf bundesweit nur einer, nämlich ein Rentner aus Kassel, der die schon angesprochenen 5,5 Millionen Euro gewann. Er erzielte damit den höchsten hessischen Einzelgewinn des Jahres. hochtaunuskreis an der spitze Ganz schlechte Tipper im vergangenen Jahr waren offensichtlich die Wiesbadener und die Frankfurter. Obgleich sie pro Kopf den höchsten Einsatz tätigten, nämlich 103,70 Euro bzw. 105,30 Euro, lagen andere Kreise beim Gewinnen weit vorne. Mit über zehn Euro Vorsprung unangefochten an der Spitze mit 70,20 Euro Gewinn pro Kopf belegte der Hochtaunuskreis Platz 1, gefolgt von den gewinnmäßig dicht beieinander liegenden Kreisen Groß-Gerau (58,70 Euro), Hersfeld-Rotenburg (58,30 Euro) und Kassel (54,60 Euro). Stellt man Einsatz zu Gewinn in Relation, dann haben die Bewohner Hersfeld-Rotenburgs das größte Schnäppchen gemacht: Aus jedem eingesetzten Euro holten sie 0,81 Euro wieder heraus. Der hier zweitplatzierte Hochtaunuskreis konnte von jedem Euro immerhin knapp 0,75 Euro abschöpfen und der drittplatzierte Kreis Fulda 0,70 Euro. Ein Blick noch über die Landesgrenzen: Bundesweit glückte 115 Tippern der Sprung in das Millionenglück, 398 erzielten sechs Richtige, 39 davon mit Superzahl. Der höchste ausgezahlte Gewinn lag bei ,50 Euro im Spiel Eurojackpot und ging im August nach Nordrhein-Westfalen. LOTTO Hessen Geschäftsbericht

32 LOTTO Gewinner 2012 Mittelverwendung Gewonnen haben dank LOTTO Hessen im vergangenen Jahr erneut auch der Sport, die Kultur, die Denkmalpflege und der soziale Bereich. Bedingt durch die rückläufigen Umsätze konnte LOTTO Hessen im letzten Jahr allerdings nur einen Betrag von 111,2 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Die Mittel flossen an die gesetzlich festgelegten, sogenannten Destinatäre (38,4 Mio.) sowie zweckgebunden an den Landeshaushalt (72,8 Mio.). Dort wurden sie über die zuständigen Ministerien beispielsweise an Schulen, Sport- und Kulturvereine und andere Institutionen verteilt. Rund zwanzig Prozent des gesamten Umsatzes von LOTTO Hessen geht an das Gemeinwohl. mittelverwendung/leistungen im jahr 2012 Als Gewinne werden bereitgestellt 263,07 Mio. EUR Aus den erwirtschafteten Erträgen erhalten folgende Destinatäre direkte Leistungen Landessportbund Hessen 17,90 Mio. EUR Liga der freien Wohlfahrtspflege 4,77 Mio. EUR Hessischer Jugendring 1,91 Mio. EUR Träger der außerschulischen Jugendbildung 6,57 Mio. EUR Ring politischer Jugend 0,62 Mio. EUR Deutsche Stiftung Denkmalschutz 1,84 Mio. EUR Deutscher Olympischer Sportbund 1,84 Mio. EUR Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege 1,84 Mio. EUR Stiftung Sporthilfe Hessen 0,61 Mio. EUR Destinatär GlücksSpirale 0,50 Mio. EUR Summe Destinatäre 38,40 Mio. EUR Steuern und sonstige Aufwendungen Wett-/Lotteriesteuer an das Land Hessen Verkaufsstellen-/Bezirksleiter, Personalaufwand, Sachaufwand Lotteriegeschäft, Marketing-Aufwand, Abschreibungen und Verwaltungsaufwand Zweckgebundene Mittel an das Land Hessen zur Förderung sportlicher, kultureller, sozialer und denkmalpflegerischer Zwecke Sonstige Steuern und der LTG-Jahresüberschuss an das Land Hessen Summe Steuern/sonstige Aufwendungen 91,06 Mio. EUR 85,49 Mio. EUR 72,83 Mio. EUR 2,58 Mio. EUR 251,96 Mio. EUR 30 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

33 LOTTO Gewinner 2012 Sponsoring mittel für sport, kultur, soziales und die denkmalpflege Abgesehen von den gesetzlich festgelegten Förderzwecken unterstützt LOTTO Hessen zusätzlich mit eigenen Mitteln soziale, sportbezogene oder kulturelle Projekte im Rahmen des Sponsorings. Dabei ist das Augenmerk immer darauf gerichtet, eine soziale Mitwirkungshandlung der Geförderten zum Teil der Gegenleistung des Engagements zu machen. Eine Förderung ist aus Sicht LOTTO Hessens dann umso erfolgreicher, je stärker es gelingt, gemeinnützige oder gesellschaftlich wichtige Eigenleistungen der Mittelempfänger auszulösen. Für LOTTO Hessen steht die Verwirklichung der sozialen Idee im Vordergrund. Denn überall gilt LOTTO hilft Hessen. sportvereine entwickeln soziale projekte LOTTO-Stipendiat Ferhat Yurt erhält seine Stipendiumsurkunde für seine Ausbildung zum staatlich geprüften Instrumentalmusiker an der Rock Pop Jazz Akademie in Gießen. Der Sport hat eine hohe integrative Kraft. Diese Funktion nutzt LOTTO Hessen, um den sozialen Gedanken auch beim Sportsponsoring konsequent fortzuführen. Eine Unterstützung basiert nicht etwa auf omnipräsenter Logodarstellung und Bandenwerbung als Gegenleistung. Stattdessen wird den Mittelempfängern nach Möglichkeit die Aufgabe gestellt, ein geeignetes Sozialkonzept zu entwickeln. Viele gesellschaftlich wichtige, gemeinsame Projekte haben sich daraus entwickelt. Im Jahr 2012 wurden bereits bestehende Kooperationen fortgesetzt bzw. neue initiiert, von denen hier beispielhaft einige genannt sein sollen: Eine Sprache, viele Chancen und Cup ohne Grenzen mit den FRAPORT Skyliners Integration gewinnt! mit dem 1. FFC Frankfurt 2forYou mit den LTi Gießen 46ers Für das Leben stärken mit der MT Melsungen Fairplay siegt! mit den Kickers Offenbach LOTTO Hessen schafft Chancen mit dem SV Wehen Wiesbaden, dem FSV Frankfurt, der HSG Wetzlar, dem SV Darmstadt 98, dem KSV Hessen Kassel und dem TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell oddset-zukunftspreis Im Jahr 2012 wurde bereits zum achten Mal der von LOTTO Hessen gestiftete ODDSET- Zukunftspreis ausgelobt. Im vergangenen Jahr wurde das Preisgeld von auf die Rekordsumme von Euro aufgestockt und damit Hessens höchstdotierter Sportpreis verliehen. Ziel des Preises ist es, zukunftsweisende Initiativen, Projekte und Kon- LOTTO Hessen Geschäftsbericht

34 LOTTO Gewinner 2012 zepte im hessischen Vereinssport auszuzeichnen und zu fördern Initiativen, die sich an bestimmte Zielgruppen wie ältere Menschen, Kinder, Jugendliche und Familien richten, Integrationsangebote oder Initiativen im Bereich Gesundheit, aber auch besondere Initiativen im Verein zur Förderung des Leistungs- und des Wettkampfsportes. Mit 67 eingesandten Bewerbungen wurde im vergangenen Jahr erneut ein Teilnehmerrekord erreicht. Eine Jury unter dem Vorsitz des ehemaligen Bundesforschungsministers Dr. Heinz Riesenhuber legte die Anzahl der Preisträger und die Höhe der Preisgelder fest. Christopher Park erhält den LOTTO-Förderpreis des Rheingau Musik Festivals 2012 Die SG Sossenheim 1878 wurde für ihr Projekt Der vernetzte Stadteil mit dem ersten Preis und einem Preisgeld von Euro bedacht. Weitere drei Sportvereine erhielten ebenfalls Geldpreise, neun Anerkennungspreise wurden ausgesprochen. Im Sportbereich kooperiert LOTTO Hessen mit zahlreichen hessischen Vereinen. Als Gegenleistung für eine Förderung entwickeln die Vereine konkrete soziale Projekte. hessischer denkmalschutzpreis Der mit Euro dotierte und von LOTTO Hessen gestiftete Hessische Denkmalschutzpreises wird jährlich für herausragenden Einsatz im Bereich der Denkmalpflege verliehen. Seit 1986 bereits wählte dazu eine Jury aus Vertretern des Landesamtes, des hessischen Denkmalrates, des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, des Handwerks, der Denkmalschutzbehörden sowie von LOTTO Hessen geeignete hessische Preisträger aus. Sie können sich über Geldpreise und Urkunden freuen. Damit wird belohnt, dass Anschauungsobjekte geschaffen wurden, die Kultur, Geschichte und das Erleben von Geschichte ermöglichen. Dabei wird denkmalpflegerische Leistungen von besonderem Engagement und überregionaler Bedeutung prämiert. Geldprämien erhalten ausschließlich Privatpersonen. Kommunen werden mit Urkunden bedacht. Den Vorsitz der Jury hat der Präsident des Hessischen Landesamtes für Denkmalpflege inne. lotto-förderpreis des rheingau musik festivals Der LOTTO-Förderpreis des Rheingau Musik Festivals wird seit 2009 an außergewöhnliche, junge Nachwuchstalente verliehen, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen. Der Preis der hessischen Lotteriegesellschaft ist mit Euro dotiert eine ausreichende Summe, um beispielsweise die Produktion einer Debüt-CD in die Wege zu leiten oder eine eigene Homepage für den jungen Musiker gestalten zu lassen. Ausgezeichnet wird in jeder Konzertsaison eine Künstlerin oder ein Künstler aus der Reihe Next Generation. Sie bildet das Debütpodium für Musiker, die auf dem Weg sind, sich im Konzertleben zu etablieren. Im Jahr 2012 wurde der Pianist Christopher Park ausgezeichnet. LOTTO Hessen ist seit 2005 Hauptsponsor des Festivals. Die Unterstützung durch die hessische Lotteriegesellschaft ermöglicht auch die Abgabe vergünstigter Tickets an sozial schwächere Gruppen. 32 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

35 Rubrik Sie waren die Gastgeber des Hessischen Denkmalschutzpreises 2012 und zugleich Preisträger, der Verein Burg Gleiberg. LOTTO Hessen Geschäftsbericht

36 Lagebericht Lagebericht Rechtsgrundlagen Die Lotterie-Treuhandgesellschaft mbh Hessen (LTG) führt im Auftrag der Hessischen Lotterieverwaltung (HLV) auf Basis des Hessischen Glückspielgesetzes vom 30. Juni 2012 die Lotterien LOTTO 6aus49 (Ziehung am Samstag und Ziehung am Mittwoch), Eurojackpot, KENO, Fußball-Toto (Auswahl- und Ergebniswette), die Zusatzlotterien (Spiel 77, Super 6 und Plus 5), die Sofortlotterie sowie die Sportwette ODDSET durch. Die Einzelheiten sind in dem mit der HLV geschlossenen Geschäftsbesorgungsvertrag vom 13. August 1996 in seiner Fassung vom 20. Juni 2012 geregelt. Die LTG erhält für ihre Dienstleistungen eine Vergütung in Höhe von 5 % der lotteriebezogenen Aufwendungen bis 20 Mio. Euro. Darüber hinausgehende Aufwendungen werden mit 3 % vergütet. Im Übergangsjahr 2012 erfolgte die Berechnung für die Geschäftsbesorgungsvergütung gemäß 8 des Geschäftsbesorgungsvertrags für das erste Halbjahr 2012 anteilig, nach der alten vertraglichen Regelung, auf Basis der hälftigen in die Geschäftsbesorgungsvergütung einzurechnenden Jahreskosten. Mit Zustimmung des Gesellschafters und Genehmigung des Ministeriums des Innern und für Sport veranstaltete die LTG auch im Berichtsjahr die Privatlotterie GlücksSpirale. Die LTG bildet zusammen mit den Lotterieunternehmen der übrigen 15 Bundesländer den Deutschen Lotto- und Totoblock. Rechtliche Grundlage des Zusammenschlusses in Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist der Blockvertrag in der Fassung vom 22. Mai Der Blockvertrag wurde am 04. Dezember 2007 geändert und trat in seiner Neufassung am 1. Januar 2008 in Kraft. Durch diesen Zusammenschluss wird die Veranstaltung und Durchführung von Lotterien und Sportwetten nach einheitlichen Spielplänen ermöglicht. Die LTG bildet zusammen mit den Lotterieunternehmen der übrigen 15 deutschen Bundesländer sowie 13 Glücksspielunternehmen der Länder Dänemark, Niederlande, Estland, Kroatien, Island, Lettland, Norwegen, Litauen, Spanien, Italien, Slowenien, Schweden und Finnland die Eurojackpot-Kooperation. Rechtliche Grundlage des Zusammenschlusses ist der Contract Pooling Eurojackpot vom 7. Juni Durch diesen Vertrag wird die Veranstaltung und Durchführung der Lotterie Eurojackpot nach einheitlichen Spielplänen ermöglicht. Die erste Ziehung dieser Lotterie erfolgte am 23. März Geschäftsverlauf spielgeschäft Im Geschäftsjahr 2012 wurden 52 Veranstaltungen (Vj. 52) durchgeführt. In diesen wurden zusätzlich vier Sonderauslosungen vom Deutschen Lotto- und Totoblock und vier Hessensonderauslosungen durchgeführt. Letztere umfassen jeweils eine Sonderauslosung als LOTTO-SuperDING bzw. LOTTO-SuperDING Plus, zwei als Sonderauslosung KENO und eine als Sonderauslosung Lotto. 34 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

37 Lagebericht Die Spiel- und Wetteinsätze lagen mit insgesamt 536,6 Mio EUR um 19,8 Mio EUR unter den Vorjahreswerten. Dabei entfielen 514,6 Mio EUR (Vj. 533,3 Mio EUR) auf die Staatslotterien und 22,0 Mio EUR (Vj. 23,1 Mio EUR) auf die GlücksSpirale. Die vereinnahmten Bearbeitungsgebühren beliefen sich auf 16,8 Mio EUR (Vj. 17,0 Mio EUR). Beim Hauptumsatzträger Lotto sank das Vorjahresniveau (320,0 Mio EUR) um 10,9 % auf 285,0 Mio EUR. Bei der Zusatzlotterie Super 6 ist der Vorjahreswert ebenfalls unterschritten worden. Super 6 mit 38,7 Mio EUR weist eine Veränderung von -10,4 % auf. Die Zusatzlotterie Spiel 77 verzeichnete mit 91,6 Mio EUR einen Rückgang von 10,0 %. Die Sportwetten entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahr unterschiedlich. Bei der Oddset-Topwette ist mit 1,4 Mio EUR eine Steigerung von 27,3 % und bei der Oddset- Kombiwette mit 8,7 Mio EUR ein Rückgang von 9,4 % zu verzeichnen. Die Toto-Auswahlwette ist mit 1,5 Mio EUR um 7,1 % höher ausgefallen, die Toto-Ergebniswette mit 1,9 Mio EUR reduzierte sich um 5,0 %. Die Lotterie KENO hat ,7 Mio EUR (Vj. 16,8 Mio EUR) Einsatz zu verzeichnen. Die im Zusammenhang mit KENO eingeführte Zusatzlotterie Plus 5 erreichte in 2012 einen Einsatz von 1,8 Mio EUR (Vj. 1,9 Mio EUR). Die GlücksSpirale erzielte mit 22,0 Mio EUR einen Umsatzrückgang von 1,1 Mio EUR im Vergleich zum Vorjahr (23,1 Mio EUR). Dies entspricht einem Rückgang von 4,8 %. Der Aufwärtstrend bei den Sofortlotterien hielt auch in 2012 an. Mit 37,2 Mio EUR konnte das Ergebnis des Vorjahres (34,8 Mio EUR) erneut verbessert werden. Die Lotterie BINGO! erzielte im Geschäftsjahr 2012 lediglich einen Einsatz in Höhe von 0,1 Mio EUR, da sie nach der 4. Veranstaltung 2012 eingestellt wurde. Verglichen zum Vorjahr war im gesamten Block ein Einsatzrückgang um 3,7 % (Vj. Erhöhung um 2,5 %) zu verzeichnen. In Hessen selbst war ein Einsatzrückgang um 3,6 % zu verzeichnen (Vj. Erhöhung um 3,6 %). Der Anteil Hessens am gesamten Block umsatz blieb gegenüber dem Vorjahr (8,4 %) mit 8,4 % gleich. Der durchschnittliche wöchentliche Wett- und Spieleinsatz pro Einwohner in Hessen betrug in ,69 EUR (Vj. 1,76 EUR). Im Bundesdurchschnitt betrug dieser Wert 1,51 EUR (Vj. 1,57 EUR). Von den Einnahmen aus den Staatslotterien wurden im Geschäftsjahr ,49 % beziehungsweise 254,7 Mio EUR (im Vorjahr 48,85 % beziehungsweise 260,5 Mio EUR) an Gewinnen zur Auszahlung bereitgestellt. Das Land Hessen erhielt Zweckerträge zur Förderung sportlicher, kultureller und sozialer Zwecke, Lotteriesteuern und sonstige Steuern sowie den Jahresüberschuss der LTG in Höhe von insgesamt 161,6 Mio EUR. Die Destinatäre erhielten 31,8 Mio EUR. Aus der GlücksSpirale konnten 6,1 Mio EUR (im Vorjahr 5,9 Mio EUR) an Zweckerträgen erwirtschaftet werden. Diese wurden vertragsgemäß bis auf 0,5 Mio EUR zu je 30 % direkt an die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, den Deutschen Olympischen Sportbund sowie an die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und zu 10 % an die Stiftung Sporthilfe Hessen abgeführt. LOTTO Hessen Geschäftsbericht

38 Lagebericht ertrags- und vermögenslage sowie finanzierung Die Erträge der LTG setzen sich zusammen aus den Einnahmen aus der Geschäftsbesorgungsvergütung und den Umsätzen der GlücksSpirale. In 2012 beliefen sie sich auf TEUR (Vj TEUR). Die Erhöhung um TEUR resultiert aus einer um TEUR höheren Geschäftsbesorgungsvergütung und geringeren GlücksSpirale-Umsätzen in Höhe von TEUR. Unter Berücksichtigung der um TEUR gestiegenen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie der um TEUR erhöhten Aufwendungen für Werbung ergibt sich ein Jahresüberschuss 2012 in Höhe von TEUR (Vj TEUR). Insbesondere durch die Investition in das neue Zentralsystem und in Online-Terminals hat sich das Anlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR erhöht. Die Vermögenslage ist regelmäßig und nahezu ausschließlich geprägt durch die Abbildung der Abwicklung und Abrechnung der Staats-, Zusatzlotterien und Sportwetten sowie der Privatlotterie. Wesentliche Anteile der Vermögensgegenstände werden treuhänderisch für die Hessische Lotterieverwaltung (HLV) gehalten und sind mit entsprechenden davon-vermerken erläutert. Die Posten sind im Anhang unter Angabe der Vorjahreswerte erläutert, auf den hiermit ergänzend verwiesen wird. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt nach Maßgabe der Entwicklungen des Spielbetriebes in der 52. Veranstaltungswoche um TEUR gestiegen. Die Pensionsrückstellungen belaufen sich auf TEUR (i. Vj TEUR) bzw.12 % der Bilanzsumme. Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist stichtagsbedingt. Er resultiert im Wesentlichen aus einem geringeren Außenstand gegenüber Lieferanten. Die im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber der HLV haben sich auf Grund der stichtagsbedingt höheren Abführungsverpflichtungen aus den Abrechnungen der letzten beiden Veranstaltungswochen des Geschäftsjahres 2012 sowie der geringeren Verrechnung des Risikoausgleichsfonds im Vergleich zum Vorjahr ergeben. Der operative Cash-Flow belief sich im Geschäftsjahr auf -861 TEUR (i. Vj TEUR). Die liquiden Mittel sanken im Vergleich zum Vorjahr um TEUR auf TEUR insbesondere aufgrund der Investitionen in das Anlagevermögen. Die finanzielle Lage des Unternehmens ist gesichert. Dem Anlagevermögen von TEUR stehen zum 31. Dezember 2012 langfristige Finanzierungsmittel von insgesamt TEUR gegenüber. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind einschließlich der geplanten Ausschüttung des Jahresüberschusses voll durch kurzfristig realisierbare Vermögenswerte gedeckt. Die Gesellschaft hat im gesamten Zeitraum alle Zahlungsverpflichtungen termingerecht erfüllt. Insgesamt ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als stabil zu bezeichnen. 36 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

39 Lagebericht vertriebsorganisation Das Vertriebsnetz der LTG umfasste im Geschäftsjahr 2012 durchschnittlich Verkaufsstellen. Der durchschnittliche Umsatz pro Verkaufsstelle betrug je Woche EUR. Die Verkaufsstellen wurden in 2012 von 12 Bezirksstellen betreut, wobei die Bezirksstellen 2, 5 und 9 als Nebenbetriebe der LTG geführt wurden. Die übrigen 9 Bezirksstellen sind selbständige Handelsvertretungen. investitionen und erhaltungsmaßnahmen Im Geschäftsjahr 2012 wurden Investitionen in Höhe von TEUR aktiviert. Hiervon entfallen TEUR auf immaterielle Vermögensgegenstände, TEUR auf Sachanlagevermögen und 715 TEUR auf Finanzanlagen. Als Aufwendungen für Bauund Erhaltungsmaßnahmen wurden 708 TEUR sowie für Wartung und Erweiterung von Software weitere TEUR aufgewendet. personal Die Gesamtzahl der Mitarbeiter betrug zum Jahresende 184 Personen (Vj. 178). Ausblick Infolge des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 28. März 2006 sind zum 1. Januar 2008 der Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) sowie die entsprechenden Ausführungsgesetze in Deutschland und in den Ländern in Kraft getreten. Der GlüStV sollte durch eine Verfestigung der Monopole die staatlich veranstalteten Lotterien und Sportwetten auf eine verfassungskonforme Grundlage stellen. Nachdem das Bundesverfassungsgericht in einer Kammerentscheidung vom 20. März 2009 (1 BvR 2410/08) in Fortsetzung seiner jüngeren Rechtsprechung (BVerfG vom 14. Oktober 2008, 1 BvR 928/08) die Verfassungsmäßigkeit der deutschen Gesetzeslage bestätigt hatte, hat der Europäische Gerichtshof in mehreren Entscheidungen über deutsche Vorlageverfahren (EuGH, Urteil vom 8. September 2010, verb. Rs. C-316/07 u. a. Markus Stoß u. a.; EuGH, Urteil vom 8. September 2010, Rs. C-46/08 Carmen Media; EuGH, Urteil vom 8. September 2010, Rs. C-409/06 Winner Wetten) die gemeinschaftsrechtlichen Anforderungen an die Ausgestaltung staatlicher Glücksspielmonopole konkretisiert und zugleich bezweifelt, dass die bundesdeutsche Glücksspielgesetzgebung diesen Ansprüchen genügt. In der Folge dieser Entscheidungen haben mit Ausnahme von Schleswig-Holstein die Gesetzgeber der übrigen 15 Bundesländer zum 1. Juli 2012 den Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrag (GlüÄndStV) in Kraft gesetzt. In Schleswig-Holstein ist zum 1. Januar 2012 ein eigenes Landesgesetz mit einer stärkeren Marktorientierung erlassen worden. Auf Grundlage dieses Landesgesetzes sind bis Ende Januar 2013 nach Auskunft der Internetseite des Innenministeriums Schleswig- LOTTO Hessen Geschäftsbericht

40 Lagebericht Holsteins ( node.html) 48 Lizenzen an private Glücksspielunternehmen (Poker, Casinogames, Sportwetten, gewerbliche Spielvermittler) erteilt worden. Das Landesgesetz wurde durch die neue Landesregierung in Schleswig-Holstein Ende Januar 2013 aufgehoben. Das Bundesland ist dem Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrag beigetreten. Der Erste Glücksspieländerungsstaatsvertrag hat einige Beschränkungen der Vorgängerregelung zugunsten der Marktteilnehmer gelockert. Seit Inkrafttreten des Gesetzes ist die Veranstaltung staatlicher Lotterien und Sportwetten im Internet wieder gesetzlich zulässig. Die zuständigen Glücksspielaufsichtsbehörden haben zumindest für die Veranstaltung von Lotterien ab Mitte 2012 entsprechende Erlaubnisse zur Veranstaltung im Internet erlassen. Auf dem wachsenden Produktmarkt von Casino- und Pokergames im Internet werden pro Kalenderjahr Umsätze von mehreren Milliarden Euro erwirtschaftet. Für die Marktteilnehmer handelt es sich um ein attraktives Marktsegment mit überdurchschnittlichem Wachstumspotential. Die staatlichen Glücksspielanbieter haben auf diesem Markt infolge der gesetzlichen Regelungen der letzten Jahre keinen Marktanteil. Die LTG hat eine beschränkte Erlaubnis zur Durchführung von Games im Internet erhalten. Eine neue Dynamik könnte sich durch das Angebot der privaten Anbieter ergeben, die auf Grundlage einer Lizenz aus Schleswig-Holstein diese Produkte bundesweit anbieten. Die strengen gesetzlichen Vorgaben für die Gestaltung von Glücksspielwerbung wurden neu geregelt. Das neu durch den Gesetzgeber konstituierte Glücksspielkollegium hat allerdings auf Grundlage des 5 Abs. 3 GlüÄndStV eine umstrittene Werberichtlinie erlassen, die bereits Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen ist. Vor diesem Hintergrund bleibt abzuwarten, ob es diesem Gremium gelingt, die vom Gesetzgeber gewünschten Öffnungen der Werbebeschränkungen umzusetzen. Der Gesetzgeber hat im Rahmen einer zeitlich befristeten Experimentierklausel ( 4a GlüÄndStV) eine Öffnung des Sportwettmarktes für private Unternehmen vorgesehen. Im Rahmen eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens werden derzeit 20 Konzessionen ( 10 a GlüÄndStV) zur bundesweiten Veranstaltung von Sportwetten ausgeschrieben. Die Ausschreibung läuft derzeit noch. Ein offizieller Zeitpunkt für das Ende des Ausschreibungsverfahrens wurde durch die zuständige Behörde nicht bekannt gegeben. Das staatlich veranstaltete Sportwettangebot der Veranstalter nach 10 Abs. 2 und dessen Vermittlung durch Annahmestellen ist bis zu einem Jahr nach Erteilung der Konzession zulässig. Gegen das Konzessionsverfahren werden durch zahlreiche Bewerber bereits Klagen vor dem zuständigen Verwaltungsgericht geführt. Mit einer Intensivierung der gerichtlichen Eskalation ist angesichts der zahlenmäßigen Limitierung auf 20 Konzessionen zu rechnen. 38 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

41 Lagebericht Eine Beseitigung der Rechtsunsicherheit auf Grundlage des GlüÄndStV ist angesichts der deutlichen Kritik der EU-Kommission in der Stellungnahme vom 7. Dezember 2012 nicht zu erwarten. Abzuwarten bleibt, welche Auswirkungen der oben skizzierte legis lative Sonderweg des Landes Schleswig-Holstein und die bis Januar 2013 erteilten Lizenzen für die Zukunft haben werden. Einen Teil der Beschränkungen des alten Glückspielstaatsvertrags hat der GlüÄndStV aufgehoben oder gelockert. Die Auseinandersetzung über weitere Beschränkungen wird fortgesetzt. Der Bundesgerichtshof für Zivilsachen hat in einem Beschluss vom 24. Januar 2013 (Az.: I ZR 171/10) verschiedene Fragen zum GlüÄndStV, die Zweifel an einer Gesamtkohärenz aufkommen lassen, dem EuGH vorgelegt. Die Lotterie-Treuhandgesellschaft mbh Hessen wird die Konsolidierung des terrestrischen Vertriebsnetzes und den Ausbau des Vertriebswegs Internet fortsetzen. Im Bereich der Sportwetten plant das Unternehmen als Spielevermittler für die Tochtergesellschaft ODS Oddset Deutschland Sportwetten GmbH mit ihrem terrestrischen Vertriebsnetz auch künftig am Markt zu operieren. Franziska Reichenbacher im Ziehungsstudio des Hessischen Rundfunks, Frankfurt Das Risikomanagement wird die im Risikohandbuch festgehaltenen Risiken weiterhin fortlaufend mit den jeweiligen betroffenen Abteilungen auf ihre Aktualität hin überprüfen und abstimmen. Der Geschäftsführung werden bei Bedarf Handlungsempfehlungen vorgeschlagen und von dieser umgesetzt. Für die im Namen und im Auftrag der Hessischen Lotterieverwaltung durchgeführten Staatslotterien rechnet die Geschäftsleitung mit steigenden Umsatzerlösen, insbesondere aus der Lotterie Eurojackpot und aus Lotto 6aus49 wegen der für Mai 2013 geplanten Gewinnplanänderung und der damit verbundenen Einsatzerhöhung. Für die von der LTG selbst veranstaltete GlücksSpirale erwartet die Geschäftsleitung einen stagnierenden, auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2012 bleibenden Umsatz. Im Übrigen rechnet die Geschäftsführung für 2013 und 2014 mit einem ähnlich hohen Jahresüberschuss, wie er sich auch schon in den Vorjahren eingestellt hat. Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Unsicherheiten und Risiken behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ereignisse können von den hier formulierten Aussagen abweichen. nachtragsbericht Zwischen Bilanzstichtag (31. Dezember 2012) und Aufstellungszeitpunkt (28. März 2013) sind keine berichtspflichtigen besonderen Ereignisse eingetreten. Wiesbaden, 28. März 2013 Geschäftsführung der Lotterie-Treuhandgesellschaft mbh Hessen Dr. jur. Heinz-Georg Sundermann LOTTO Hessen Geschäftsbericht

42 Bilanz Bilanz zum 31.Dezember 2012 Aktiva A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Entgeltlich erw. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen EUR EUR EUR EUR , ,62 2. Geleistete Anzahlungen , , , ,81 II. Sachanlagen 1. Grundstücke und Bauten , ,16 2. Technische Anlagen , ,83 3. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung , ,11 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau , , , ,09 III. Finanzanlagen Beteiligungen , , , ,90 B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. Warenvorräte , ,58 2. Werbeartikel , , , ,12 II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen , ,26 davon treuhänderisch EUR ,64 Vorjahr EUR ,19 2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht , ,88 3. Sonstige Vermögensgegenstände , , , ,79 III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten , ,04 davon treuhänderisch EUR ,65 Vorjahr EUR , , ,95 C. Rechnungsabgrenzungsposten , , , ,90 40 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

43 Bilanz Passiva EUR EUR A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital , ,00 II. Andere Gewinnrücklagen , ,21 III. Jahresüberschuss , , , ,83 B. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen , ,00 2. Steuerrückstellungen , ,00 3. Sonstige Rückstellungen , , , ,30 C. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen , ,46 davon treuhänderisch EUR ,29 Vorjahr EUR ,22 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR ,02 Vorjahr EUR ,12 2. Verbindlichkeiten gegenüber der Hessischen Lotterieverwaltung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR ,20 Vorjahr EUR , , ,54 3. Sonstige Verbindlichkeiten , ,91 davon aus Steuern EUR ,84 Vorjahr EUR ,36 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR ,74 Vorjahr EUR , , ,91 D. Rechnungsabgrenzungsposten , , , ,90 LOTTO Hessen Geschäftsbericht

44 Gewinn-/Verlustrechnung Gewinn-/Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31.Dezember EUR EUR EUR EUR 1. Umsatzerlöse a. Lotterieeinnahmen GlücksSpirale , ,50 b. Geschäftsbesorgungsvergütung für die Durchführung der Staatslotterien , , , ,12 2. Sonstige betriebliche Erträge , ,82 3. Lotteriebezogene Aufwendungen a. GlücksSpirale -Gewinn- u. Lotteriesteueraufwendungen , ,91 b. ODDSET terrestrische Vertriebskosten ,30 0,00 c. Andere lotteriebezogene Aufwendungen , , , ,26 4. Personalaufwendungen a. Löhne und Gehälter , ,56 b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung , , , ,46 davon für Altersversorgung EUR ,52 Vorjahr EUR ,48 5. Abschreibungen auf immaterialle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen , ,06 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen a. Aufwendungen für Werbung , ,22 b. Sonstige betriebliche Aufwendungen , , , ,01 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge , ,47 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen , ,12 9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit , , Außerordentliche/s Aufwendungen/Ergebnis 0, , Steuern vom Einkommen und vom Ertrag , , Sonstige Steuern , , Jahresüberschuss , ,62 42 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

45 Bilanz Dank einer Unterstützung der Lotterie GlücksSpirale in Höhe von Euro konnte der DRK Kreisverband Gießen e.v. ein Fahrzeug fachgerecht für die Schnelleinsatzgruppe der Wasserrettung umbauen lassen. LOTTO Hessen Geschäftsbericht

46 Anhang Anhang für das Geschäftsjahr Allgemeine Angaben und Rechnungslegung Grundlage für die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist der mit Wirkung zum 1. Juli 2012 neu gefasste Geschäftsbesorgungsvertrag vom 20. Juni 2012 zwischen der Lotterie-Treuhandgesellschaft mbh Hessen (LTG) und der Hessischen Lotterieverwaltung (HLV), der den Geschäftsbesorgungsvertrag vom 4. April 2006 ersetzt hat. Danach überträgt die HLV der Gesellschaft treuhänderisch die technische Durchführung der von ihr veranstalteten Staatslotterien. Der Jahresabschluss der LTG für das Geschäftsjahr 2012 ist nach den 238 ff. HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt und nach 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne der Kriterien des 267 Abs. 3 HGB. Im Jahresabschluss der LTG werden im Hinblick auf die geschäftsbedingten Besonderheiten einer Lotterie-Gesellschaft mit Geschäftsbesorgungsauftrag einzelne Posten der Gewinn- und Verlustrechnung weiter untergliedert bzw. neu hinzugefügt. Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich Skonto und einschließlich Anschaffungsnebenkosten und der in Rechnung gestellten Umsatzsteuer, soweit nicht in Ausnahmefällen ein Vorsteuerabzug erfolgen kann, aktiviert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung der Zugänge von Vermögensgegenständen des beweglichen Sachanlagevermögens erfolgte planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 7 Jahren. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert von bis zu 150 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, wird ein Sammelposten gebildet, sofern deren Anschaffungskosten 150 EUR, aber nicht EUR übersteigen. Der Sammelposten wird linear über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Gebäude werden über eine Nutzungsdauer von 40 Jahren abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit Einstandspreisen zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Skonto. Soweit erforderlich werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit den Anschaffungskosten angesetzt. Rückstellungen sind bewertet in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen ab. 44 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

47 Anhang Die Bewertung der Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen sowie Jubiläumsleistungen erfolgt unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelten Erfüllungsbetrag. Zukünftige erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen von 2,5 % werden bei der Ermittlung des Barwerts der erdienten Anwartschaft berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgt analog den Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen gemäß 253 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichten Zinssatz von 5,06 % p.a. (i. Vj. 5,14 % p.a.). Die Berechnung der Rückstellung für die Witwen/-Witweranwartschaft erfolgte nach der kollektiven Methode, bei der eine sich aus den verwendeten Berechnungsgrundlagen ergebende Verheiratungswahrscheinlichkeit zu Grunde gelegt wurde. Als Finanzierungsendalter wurde grundsätzlich das vertragliche Pensionsalter angesetzt. Der noch nach Umstellung zum 1. Januar 2010 verbleibende Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung der Pensionsverpflichtungen nach BilMoG wurde entsprechend der Übergangsregelung nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB ergebniswirksam als außerordentlicher Aufwand in den Vorjahren letztmals im Geschäftsjahr 2011 realisiert. Eine Unterdeckung der Pensionsrückstellung liegt am Bilanzstichtag nicht vor. In den übrigen Rückstellungen sind in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Treuhandaktiva und -passiva werden den jeweiligen Bilanzposten zugeordnet und als davon-vermerk ausgewiesen. LOTTO Hessen Geschäftsbericht

48 Anhang 2. Erläuterungen zur Bilanz 2.1 aktiva Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten EDV-Anwendungsprogramme (TEUR 3.268), Lizenzen (TEUR 88), sonstige Rechte (TEUR 1) sowie Anzahlungen in Höhe von TEUR 188. Die Anzahlungen betreffen im Wesentlichen Software für die Anbindung von Lotto Hessen an das neue Sportwetten-Portal der ODDSET Deutschland Sportwetten GmbH (TEUR 168). Bei den Zugängen zu den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um EDV-Anwendungssoftware in Höhe von TEUR Diese beinhalten hauptsächlich das neue Zentralsystem AEGIS und dessen Migration (TEUR 684) sowie Erweiterungsinvestitionen im Rahmen der Zentralsystemumstellung (TEUR 1.288), die Software für Eurojackpot (Zugang TEUR 69, Umbuchung aus Anzahlungen TEUR 214), und die Modernisierung des Internetspielportals (TEUR 305). Bei Grundstücken und Bauten sind im Geschäftsjahr ein Brandmeldesystem (TEUR 15) und eine Klima-/USV-Anlage (TEUR 237) angeschafft worden. Die Zugänge zu den technischen Anlagen (TEUR 1.826) setzen sich im Wesentlichen aus Firewall-Hardware (TEUR 84), den neuen Online-Terminals (Zugänge TEUR 1.537, Umbuchungen aus Anzahlungen auf das Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände TEUR 643) und Servern (TEUR 161) zusammen. In den Zugängen zur Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 122) sind im Wesentlichen der in Anwendung des 6 Absatz 2a EStG gebildete GWG-Pool 2012 (TEUR 104) und neu angeschaffte Klima-Wandgeräte (TEUR 14) enthalten. Die geleisteten Anzahlungen in Höhe von TEUR 93 betreffen eine Raumlufttechnikanlage. Die Abgänge bei den technischen Anlagen (TEUR ) betreffen im Wesentlichen die Veräußerung von abgeschriebener Online-Terminals (Anschaffungskosten TEUR 7.200) bzw. die Verschrottung der restlichen Online-Terminals (Anschaffungskosten TEUR 8.100), die Verschrottung von Verkaufsstellen-Druckern (Anschaffungskosten TEUR 134) und die Verschrottung von Servern (TEUR 355). Bei den Abgängen der Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 133) handelt es sich hauptsächlich um alte digitale Drucker (TEUR 102), die veräußert wurden. Unter den Finanzanlagen ist die mit notariellem Vertrag vom 26. Januar 2006 erworbene Gesellschaft ilo-profit Services GmbH, Wiesbaden, ausgewiesen. Die Beteiligung ist mit den Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 126 aktiviert. Am Bilanzstichtag hält die LTG Anteile in Höhe von 25,1 % des Stammkapitals der ilo-profit. 46 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

49 Anhang Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012 anschaffungskosten Zugänge Umbuchungen Abgänge Kumulierte Abschreibungen Buchwerte Buchwerte EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR I. Immaterielle Vermögensgegenstände Abschreibungen des Geschäftsjahres 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen , , , , , , , ,61 2. Geleistete Anzahlungen , , ,59 0,00 0, , ,19 0, , , , , , , , ,61 II. Sachanlagen 1. Grundstücke und Bauten , ,18 0,00 0, , , , ,52 2. Technische Anlagen , , , , , , , ,85 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung , ,23 0, , , , , ,00 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau , , ,62 0,00 0, , ,99 0, , , , , , , , ,37 III. Finanzanlagen Beteiligungen , ,00 0,00 0,00 0, , ,00 0, , ,75 0, , , , , ,98 LOTTO Hessen Geschäftsbericht

50 Anhang Die Beteiligungsgesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2012 einen Jahresüberschuss von TEUR 141 (im Vorjahr TEUR 161) und wies am Bilanzstichtag ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 620 (im Vorjahr TEUR 479) aus. Die ausgewiesene Forderung gegen die iloprofit Services GmbH beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 79 (im Vorjahr TEUR 197) und resultiert aus laufendem Liefer- und Leistungsverkehr. Unter den Finanzanlagen ist ebenfalls ein 12,33 % Anteil am Stammkapital (6.000 Tsd. Anteile zu EUR 1) der ODS Oddset Deutschland Sportwetten GmbH ausgewiesen. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 18. November 2011 wurde die Aufnahme weiterer Gesellschafter aus dem Kreis des Deutschen Toto- und Lottoblocks beschlossen. Die Berichtsgesellschaft veräußerte und übertrug aus ihrem bis dahin gehaltenen 100 % Anteil Geschäftsanteile an die neu eintretenden Gesellschafter. Die Veräußerung der Geschäftsanteile stand bis zur Bestätigung des Bundeskartellamtes vom 15. Februar 2012 unter der aufschiebenden Bedingung, dass keine fusionsrechtlichen Untersagungsvoraussetzungen vorliegen. In der Gesellschafterversammlung vom 3. April beschlossen die Gesellschafter, das Stammkapital von TEUR 25 auf TEUR durch Ausgabe von Tsd. Anteilen zum nominalen Anteilswert von 1 EUR zu erhöhen. Der Anteil der LTG betrug dabei TEUR 715. Gleichzeitig wurde von den Gesellschaftern beschlossen, ein jederzeit abrufbares Konsortialdarlehen in Höhe von TEUR zur Verfügung zu stellen. Die Darlehensanteile der Gesellschafter entsprechen dabei den Geschäftsanteilen am Stammkapital der ODS. Die Beteiligungsgesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2012 einen Jahresfehlbetrag von TEUR (Vorjahr TEUR 120) und wies am Bilanzstichtag ein Eigenkapital von TEUR (Vorjahr TEUR 78) aus. Die ausgewiesene Forderung gegen die ODS Oddset Deutschland Sportwetten GmbH beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 9 (Vorjahr TEUR 72). Die Vorräte umfassen Verkaufsstellenausstattungsgegenstände (TEUR 99, im Vorjahr TEUR 134), Bestände an Verbrauchsmaterial (TEUR 457, im Vorjahr TEUR 364) wie Thermopapierrollen und Spielscheine sowie Werbemittel und Streuartikel (TEUR 92, im Vorjahr TEUR 104). Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestanden am Bilanzstichtag nicht. Am Bilanzstichtag bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR (im Vorjahr TEUR 7.586). Hiervon sind TEUR (im Vorjahr TEUR 7.078) treuhänderisch gehalten. Die treuhänderisch gehaltenen Forderungen betreffen solche gegen Verkaufsstellen (TEUR 6.667, im Vorjahr TEUR 6.721) sowie Blockpartnerausgleichsforderungen (TEUR 1.564, im Vorjahr TEUR 357). Die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 1.035, im Vorjahr TEUR 1.133) beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen Lottogesellschaften (TEUR 16, im Vorjahr TEUR 307), Forderungen aus der KENO-Kooperation (TEUR 255, im Vorjahr TEUR 264), Erstattungsansprüche gegen die Bundesagentur für Arbeit gemäß 4 Altersteilzeitgesetz (TEUR 58, im Vorjahr TEUR 228) sowie Zinsabgrenzungen aus Festgeldanlagen (TEUR 24, im Vorjahr TEUR 64). 48 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

51 Anhang Die liquiden Mittel betragen im Berichtsjahr TEUR (im Vorjahr TEUR ), wovon TEUR (im Vorjahr TEUR ) treuhänderisch gehalten werden. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen für 2013 gezahlte Sponsorenleistungen (TEUR 24, im Vorjahr TEUR 19), Vorauszahlungen von Softwaremieten und -kundendienst (TEUR 216, im Vorjahr TEUR 191), Gehälter- und Pensionszahlungen (TEUR 98, im Vorjahr TEUR 117) sowie gezahlte Lotteriesteuer für in 2012 teilnehmende Mehrwochenspielscheine der GlücksSpirale (TEUR 78, im Vorjahr TEUR 79). Der sich durch die Umstellung auf BilMoG ergebende Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen wurde entsprechend der Übergangsregelung nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB mit TEUR zum überwiegenden Teil in der BilMoG-Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2010 angesetzt; der danach noch verbleibende Restbetrag in Höhe von TEUR 320 wurde im Vorjahr ergebniswirksam als außerordentlicher Aufwand realisiert. Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern, die sich aus dem BilMoG-Umstellungseffekt im Zusammenhang mit unterschiedlichen Wertansätzen zwischen Steuerbilanz und Handelsbilanz ergeben, wurde unter Ausübung des Wahlrechts nach 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 31,2 %. 2.2 passiva Das Stammkapital beläuft sich auf TEUR (TDM 9.043). Die Position Andere Gewinnrücklagen betrifft einerseits Bilanzgewinne aus Vorjahren (TEUR 1.385), letztmals aus dem Jahr Andererseits wurden Rückstellungen, die bereits zum 31. Dezember 2009 bilanziert waren, und bei denen eine Auflösung der Rückstellung aufgrund der Neubewertung nach BilMoG erforderlich wäre, gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB in die anderen Gewinnrücklagen (TEUR 104) eingestellt. Die Rücklagen sind nicht zweckgebunden. Erfüllungsrückstände aus den Altersteilzeitverpflichtungen, deren Laufzeit am Bilanzstichtag mehr als 12 Monate betrug, wurden entsprechend des BilMoG zum durchschnittlichen Marktzins (4,26 % p.a.) der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Berechnung berücksichtigte einen Gehaltstrend von 2,5 % p.a. Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 3.383, im Vorjahr TEUR 4.045) betreffen im Wesentlichen Prozesskosten (TEUR 936, im Vorjahr TEUR 377), Abfindungsansprüche (TEUR 247, im Vorjahr TEUR 255) für Bezirksleiter, Verpflichtungen aus Jubiläumszusagen (TEUR 86, im Vorjahr TEUR 87), ausstehende Rechnungen (TEUR 16, im Vorjahr TEUR 876) sowie Altersteilzeitverpflichtungen inklusive der eventuell zukünftigen Verpflichtung auf Übergangsgeld aus dem derzeitigen Tarifvertrag (TEUR 1.697, im Vorjahr TEUR 2.109). Es bestehen Verpflichtungen aus Altersteilzeitarbeitsverträgen gegenüber insgesamt 24 Mitarbeitern, die sich auch zum 31. Dezember 2012 in Altersteilzeit befinden. Die LOTTO Hessen Geschäftsbericht

52 Anhang Die Sanierung und Sicherung der Zwingermauer auf Schloss Reichenberg in Reichelsheim, eine im Kern staufische Höhenburganlage aus dem 13. Jahrhundert, unterstützte die GlücksSpirale mit Euro. Verpflichtungen sind grundsätzlich in einem Tarifvertrag zur Regelung der Altersteilzeit vom 16. August 2000 geregelt, der mit Wirkung zum 1. Januar 2000 in Kraft getreten ist und eine Mindestlaufzeit bis zum 31. Dezember 2010 hat. Mit der tarifvertraglichen Sondervereinbarung vom 6. Dezember 2007 wurde die vertragliche Laufzeit für die Jahrgänge 1953 und 1954 verlängert, aber maximal auf das 63. Lebensjahr bzw. den frühestmöglichen Rentenbeginn begrenzt. Die Rückstellungen umfassen für die vertraglich geregelten Fälle die Erfüllungsrückstände, Aufstockungsbeträge sowie die Abfindungsbeträge. Eine zur Absicherung der Altersteilzeitverpflichtung abgeschlossene Insolvenzversicherung bei der R+V Versicherung wurde nach 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe von TEUR (im Vorjahr TEUR 1.650) mit der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen (Erfüllungsbetrag) verrechnet. Die Rückdeckungsversicherung wurde mit dem versicherungsmathematischen geschäftsplanmäßigen Deckungskapital (TEUR 2.006, im Vorjahr TEUR 1.650) angesetzt, das sowohl dem Zeitwert, als auch den Anschaffungskosten entspricht. Für die Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten bestellt. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen für die Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung PSVaG. Am Bilanzstichtag valutiert die Verbindlichkeit mit TEUR 55 (im Vorjahr TEUR 70). Davon sind TEUR 15 bis zu einem Jahr, bis 5 Jahre TEUR 20 und über 5 Jahre TEUR 20 fällig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR (im Vorjahr TEUR ) sind mit TEUR (im Vorjahr TEUR ) treuhänderisch gebunden, sie setzen sich hauptsächlich aus noch nicht ausgezahlten Wett- und Spielgewinnen (TEUR , im Vorjahr TEUR ), Ausgleichfonds für Gewinnspitzen 50 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

53 Anhang (TEUR 670, im Vorjahr TEUR 787), Vorauszahlungen auf Veranstaltungen (TEUR 7.033, im Vorjahr TEUR 6.230), Sicherheitsleistungen der Verkaufsstellen (TEUR 3.294, im Vorjahr TEUR 2.778) und Verbindlichkeiten gegenüber Blockpartnern (TEUR 320, im Vorjahr TEUR 1.014) zusammen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der HLV beinhalten vor allem die Verpflichtungen aus den Abrechnungen für die 51. bis 52. Veranstaltung mit TEUR (im Vorjahr TEUR 8.714), mit TEUR 83 (im Vorjahr TEUR 288) nicht ausgezahlte Gewinne, mit TEUR 831 (im Vorjahr TEUR 469) die Abrechnung von Sofortlotterien sowie mit TEUR Restverbindlichkeiten aus der Geschäftsbesorgungsvergütung (im Vorjahr TEUR 444). Die im Vorjahr noch mit der Verbindlichkeit saldierte Ausgleichsverpflichtung der HLV für die Gewinnbereitstellungen Spiel77 wurde im Berichtsjahr vollständig getilgt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten vor allem Vorauszahlungen für 2013 aus Mehrwochen- und ABO-Scheinen der GlücksSpirale (TEUR 529, im Vorjahr TEUR 551). Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen insbesondere im Rahmen von Miet-/ Leasing-, Dienstleistungs- und Wartungsverträgen von TEUR (im Vorjahr TEUR 6.267); hiervon sind TEUR (im Vorjahr TEUR 4.712) innerhalb eines Jahres fällig bzw. TEUR (im Vorjahr TEUR 0) haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Im Geschäftsjahr wurde der Wartungsvertrag für die neue Zentralsoftware mit einer festen Laufzeit von 7 Jahren geschlossen. Außerdem wurde der Vertrag zur Überlassung und zum Betrieb eines Kommunikationsnetzwerks für die Online-Anbindung der Verkaufsstellen im Geschäftsjahr zu verbesserten Konditionen verlängert. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 erträge Die Umsatzerlöse ergeben sich aus den Lotterie-Einsätzen (TEUR , im Vorjahr TEUR ) und Bearbeitungsgebühren (TEUR 323, im Vorjahr TEUR 356) für die Lotterie GlücksSpirale sowie aus der Geschäftsbesorgungsvergütung für die Durchführung der Staatslotterien (TEUR , im Vorjahr TEUR ). Sie wurden ausschließlich in Hessen erzielt. Die HLV erstattet gemäß 8 des mit Wirkung zum 1. Juli 2012 geschlossenen Geschäftsbesorgungsvertrags die lotteriebezogenen Aufwendungen der Staatslotterien, vermindert um die sonstigen betrieblichen Erträge, zuzüglich einer Vergütung in Höhe von 5,0 % der Aufwendungen bis 20 Mio. EUR. Der darüber hinausgehende Aufwandsbetrag wird mit 3,0 % vergütet. Gemäß 8 Abs. 4 des Geschäftsbesorgungsvertrags ist die Geschäftsbesorgungsvergütung für das Übergangsjahr am Ende des Geschäftsjahres 2012 zu ermitteln. Die Berechnung für das 1. Halbjahr 2012 hat anteilig nach der vertraglichen Regelung vom / auf Basis der hälftigen in die Geschäftsbesorgungsvergütung einzurechnenden Jahreskosten, vermindert um LOTTO Hessen Geschäftsbericht

54 Anhang die sonstigen betrieblichen Erträge zu erfolgen. Die Vergütung für das 1. Halbjahr 2012 beträgt für die Aufwendungen bis 10 Mio. EUR somit 6,0 % und für den darüber hinausgehenden Aufwandsbetrag 4,0 %. Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen im Wesentlichen auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 334 (im Vorjahr TEUR 377), auf Erträge aus der Weiterberechnung von Kurierkosten TEUR 480 (im Vorjahr TEUR 496), auf Erträge aus der Blockverrechnung TEUR 186 (im Vorjahr TEUR 189) sowie auf die Kostenverrechnungen an die KENO-Kooperationspartner TEUR 215 (im Vorjahr TEUR 222). Die Erträge sind in Höhe von TEUR 335 periodenfremd. Die periodenfremden Erträge beinhalten im Wesentlichen die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 334 (im Vorjahr TEUR 377), die überwiegend Prozesskosten- (TEUR 84) und Altersteilzeitrückstellungen (TEUR 192) betreffen. Ferner wurden periodenfremde Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 1 (im Vorjahr TEUR 2) erzielt. Im Geschäftsjahr wurden Zinserträge in Höhe von TEUR 49 (im Vorjahr TEUR 40) gegen Zinsaufwendungen gemäß 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. 3.2 aufwendungen Die lotteriebezogenen Aufwendungen beinhalten außer den ausgewiesenen Glücks- Spirale-Aufwendungen (TEUR , im Vorjahr TEUR ) vor allem Übertragungskosten für den Onlinebetrieb (TEUR 2.235, im Vorjahr TEUR 2.543), Provisionen an Bezirksleiter und Verkaufsstellen für GlücksSpirale (TEUR 1.796, im Vorjahr TEUR 1.910), an Bezirksleiter für Staatslotterien (TEUR 1.870, im Vorjahr TEUR 2.041), Druck- und Sachkosten (TEUR 887, im Vorjahr TEUR 950), Blockumlagen (TEUR 713, im Vorjahr TEUR 642) und Wartungskosten des Spielsystems (TEUR 1.587, im Vorjahr TEUR 1.643). Der Personalaufwand (TEUR , im Vorjahr TEUR ) beinhaltet Lohn- und Gehaltsaufwendungen in Höhe von TEUR (im Vorjahr TEUR 8.739), soziale Abgaben mit TEUR (im Vorjahr TEUR 1.439), Altersversorgungsaufwendungen mit TEUR 794 (im Vorjahr TEUR 1.194) und Aufwendungen für Beihilfen (TEUR 75, im Vorjahr TEUR 56). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten unter anderem TEUR (im Vorjahr TEUR 874) für Instandhaltungs- und Unterhaltungskosten der Gebäude und Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 852 (im Vorjahr TEUR 325). Die Werbekosten belaufen sich auf TEUR (Staatslotterien TEUR und GlücksSpirale TEUR 741) (im Vorjahr TEUR 6.506: Staatslotterien TEUR und GlücksSpirale TEUR 865). Für Verkaufsförderung wurden TEUR (im Vorjahr TEUR 1.125) und für Öffentlichkeitsarbeit inkl. Sponsoringmaßnahmen TEUR (im Vorjahr TEUR 1.445) aufgewendet. 52 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

55 Anhang Der Zinsaufwand (TEUR 493) betrifft Zinsen aus der Aufzinsung, insbesondere für Pensions- und für Altersteilzeitverpflichtungen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen im Wesentlichen das Ergebnis des Berichtsjahres. Die Berechnung erfolgte unter Berücksichtigung der Vollausschüttung des Jahresergebnisses 2012 und beinhaltet TEUR 294 (im Vorjahr TEUR 385) Körperschaftsteuer und Zinsabschlagsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und TEUR 437 (im Vorjahr TEUR 370) Gewerbesteuer. Periodenfremde Aufwendungen betreffen Buchverluste aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens (TEUR 16, im Vorjahr TEUR 12). 4. Sonstige Angaben Alleiniger Gesellschafter der LTG ist das Bundesland Hessen. Das Gezeichnete Kapital beträgt TEUR (TDM 9.043) und ist voll eingezahlt. aufsichtsrat Vertreter des Gesellschafters Dr. Thomas Schäfer Staatsminister Vorsitzender Wolfgang Greilich, bis 20. Juni 2012 Mitglied des Hessischen Landtags stellv. Vorsitzender Dieter Posch, ab 20. Juni 2012 Mitglied des Hessischen Landtags Staatsminister a.d. stellv. Vorsitzender ab 25. Juni 2012 Ann Kathrin Linsenhoff, ab 31. Januar 2012 Mitglied im deutschen Komitee von UNICEF Professor Dr. Heinz Thielmann Geschäftsführer Emphasys GmbH Vertreter der Arbeitnehmer Karin Mester Abteilungsleiterin Markus Schleider Systemmanager geschäftsführung Dr. jur. Heinz-Georg Sundermann Gemäß 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers. Den Mitgliedern des Aufsichtsrats sind Vergütungen in Höhe von insgesamt TEUR 12 (im Vorjahr TEUR 12) gezahlt worden. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Geschäftsführern sind insgesamt TEUR (im Vorjahr TEUR 3.385) zurückgestellt. Die laufenden Pensionszahlungen betrugen TEUR 345 (im Vorjahr TEUR 347). LOTTO Hessen Geschäftsbericht

56 Rubrik Anhang Euro stellte die GlücksSpirale für die Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten an der katholischen Kirche St. Valentinus und St. Dionysius in Kiedrich über die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zur Verfügung. Im Geschäftsjahr 2012 hat die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ein Honorar in Höhe von TEUR 69 (im Vorjahr TEUR 61) berechnet. Hiervon entfallen TEUR 65 auf Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 4 auf andere Bestätigungsleistungen. Im Geschäftsjahr 2012 erfolgten keine wesentlichen zu marktunüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen. Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss von TEUR auszuschütten. Der Jahresabschluss der Lotterie-Treuhandgesellschaft mbh Hessen wird in den Konzernabschluss des Landes Hessen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis aufstellt, einbezogen, der unter folgender Internetseite eingesehen werden kann: 3abf97a851da8b. Im Durchschnitt waren während des abgelaufenen Geschäftsjahres 170 (im Vorjahr: 156) Mitarbeiter/innen beschäftigt, die sich wie folgt unterteilen: Vollzeit (ohne Geschäftsführer) 90, Teilzeit 55 (zeitäquivalent), Mitarbeiter in Arbeitsphase Altersteilzeit 25. Wiesbaden, 28. März 2013 Geschäftsführung der Lotterie-Treuhandgesellschaft mbh Hessen Dr. jur. Heinz-Georg Sundermann 54 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

57 Anhang Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Lotterie-Treuhandgesellschaft mbh Hessen, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Lotterie-Treuhandgesellschaft mbh Hessen. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Mainz, den 14. Mai 2013 KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Hauptmann Schwartz Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer LOTTO Hessen Geschäftsbericht

58 Anhang Bericht des Aufsichtsrates Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2012 regelmäßig schriftlich und mündlich von der Geschäftsführung über die Geschäftsentwicklung und Lage der Gesellschaft, die beabsichtigte Geschäftspolitik und alle wesentlichen Geschäftsvorgänge unterrichten lassen. Zu diesem Zweck erhielt der Aufsichtsrat unter anderem Berichte gemäß 90 AktG. In 3 Aufsichtsratssitzungen wurden bei zustimmungspflichtigen Angelegenheiten die erforderlichen Beschlüsse gefasst. Der von der Geschäftsführung vorgelegte Jahresabschluss und der Lagebericht wurden unter Einbeziehung der Buchführung durch die vom Aufsichtsrat als Abschlussprüfer beauftragte KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers hat dem Aufsichtsrat vorgelegen. Der Aufsichtsrat hat diesen Bericht sowie den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Gewinnverwendungsvorschlag der Geschäftsführung geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat in Übereinstimmung mit dem Abschlussprüfer keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Gewinnverwendungsvorschlag und empfiehlt der Gesellschafterversammlung, den Jahresabschluss in der vorliegenden Form festzustellen, den Jahresüberschuss in voller Höhe auszuschütten sowie dem Geschäftsführer und dem Aufsichtsrat Entlastung für das abgelaufene Jahr zu erteilen. Abschließend dankt der Aufsichtsrat der Geschäftsführung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Bezirks- und Verkaufsstellenleitern für die im Geschäftsjahr 2012 geleistete Arbeit. Wiesbaden, 03. Juli 2013 Aufsichtsrat der Lotterie-Treuhandgesellschaft mbh Hessen Dr. Thomas Schäfer Vorsitzender 56 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

59 Impressum Impressum herausgeber Lotterie-TreuhandgesellschaftmbH Hessen Unternehmenskommunikation Rosenstraße Wiesbaden fotonachweis suze/photocase und Alekss/Fotolia, Titelmontage; ag visuell/fotolia, S. 3; Karl-Heinz Ph. Köppner, S. 8; RMF/Ansgar Klostermann, S. 18; bilderstoeckchen/ Fotolia, S.26; alle weiteren Abbildungen: LOTTO Hessen. Wiesbaden, Juni 2013 LOTTO Hessen Geschäftsbericht

60 Rubrik 58 LOTTO Hessen Geschäftsbericht 2012

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