31L Wind- und Schneelasten
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- Dominic Meyer
- vor 9 Jahren
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1 Programmvertriebsgesellschaft mbh Lange Wender Vellmar BTS STATIK-Beschreibung - Bauteil: 31L -Wind- und Schneelasten Seite 1 31L Wind- und Schneelasten Leistungsumfang: Festlegung der Grundparameter: Lage des Bauwerks Schneelastzone Windzone, Windansatz Geländekategorie Festlegung individueller Parameter für Eigengewicht des Schnees Grundwert der Schneelast (s k ) Winddruck (by) Ermittlung der Lasten für: Wände (nur Windlasten) Flachdächer mit Attika mit abgerundetem Traufbereich mit abgeschrägtem Traufbereich Pultdächer Satteldächer Trogdächer Walmdächer Sheddächer Windlasten und Winddruckbeiwerte (c pe10, c pe ) auf Außenflächen für Bauteilbemessung mit c pe10 für Verankerungen über Einzugsflächen (c pe ) Berechnung für relevante Windrichtungen auf Innenflächen (Wände mit Öffnungen) auf freistehende Dächer Bild 1 Aufteilung der Dachflächen (bx) Schneelasten und Formbeiwerte (µ) auf die Dachfläche bei Höhensprüngen (untere Dachfläche) Schneeüberhang an der Traufe Last auf Schneefanggitter Schneeverwehungen an Wänden grafische Eingabehilfen grafisch dokumentierter Programmausdruck Bild 2 Schneelast für Höhensprung Grundparameter Angaben zu Schnee und Windlasten Der Eingabeblock dient der Festlegung aller Grunddaten wie Geländehöhe, größte Gebäudehöhe über Grund, Wind- Bild 3 Schneelast aus Schneefanggitter
2 Programmvertriebsgesellschaft mbh Lange Wender Vellmar BTS STATIK-Beschreibung - Bauteil: 31L -Wind- und Schneelasten Seite 2 zone, Geländekategorie und Schneelastzone. Aus diesen Daten werden die Grundwerte für die Wind und Schneelasten ermittelt. Wahlweise können auch eigene Parameter für die Grundschneelast (s k ) oder den Windgeschwindigkeitsdruck (q ref ) vorgegeben werden. Gebäudeart In diesem Eingabeblock erfolgt die Auswahl der Dachform des Gebäudes und die Eingabe der Gebäudegeometrie, aus denen die Winddruckbeiwerte (c pe10, c pe ) und die Formbeiwerte (µ) für die Schneelasten resultieren. Bei Eingabe der Abmessungen der Grundfläche (bx und by) ist die y-richtung identisch mit der Firstrichtung. Die Dachneigung α1 ist der linken Dachseite, α2 der rechten Dachseite zugeordnet. Beim Walmdach entspricht α1 der Dachneigung in x-richtung (parallel zur bx-seite), α2 der Dachneigung in y-richtung (senkrecht zur bx-seite). Die Werte für die Dachneigungen sind stets positiv einzugeben (Ausnahme Trogdach, hier sind nur negativer Werte zulässig). Windlasten Die Windlasten für die Bauteilbemessung werden unter Berücksichtigung der Winddruckbeiwerte c pe10 gemäß Tabellen 3-7, DIN ermittelt. Windlasten für die Berechnung der Ankerkräfte von unmittelbar durch Windeinwirkungen belastete Bauteile und für den Nachweis der Verankerungen und ihrer Unterkonstruktion werden unter Berücksichtigung der Winddruckbeiwerte c pe gem. DIN Bild 2 berechnet. Für letztgenannte Windkräfte sind die hierfür relevanten Einzugsflächen (1m² < A < 10m²) tabellarisch vorzugeben, wobei eine beliebige Anzahl von Einzugsflächen definiert werden kann. Die Winddruckbeiwerte und die Windkräfte werden für jeden Dachflächenbereich ermittelt und tabellarisch ausgegeben. Hierbei wird jede für die betrachtete Gebäudeform relevante Windrichtung berücksichtigt: - Anströmrichtung 0 O (in x-richtung) - Anströmrichtung 90 O (in y-richtung) - für Pultdächer zusätzlich Anströmrichtung180 O (in x-richtung auf die hohe Traufe) - für Sattel- und Trogdächer zusätzlich Anströmrichtung180 O (nur für α1 <> α2) Schneelasten Flächenlast auf Hauptdach (gem. DIN , Bild 3-5) Die Schneelasten (s) und die zugehörigen Formbeiwerte (µ) werden für jede beim betrachteten Gebäude vorkommende Dachneigung ermittelt. Für aneinander gereihte Dachformen (Sheddächer aus Satteloder Pultdächern) werden die Schneelasten, die sich bei Schneeanhäufungen ergeben, ebenfalls berechnet (s3 --> Schneelast im Firstpunkt, s4 --> Schneelast in der Kehle). Die Ausgabe erfolgt tabellarisch für den vollen Schneelastwert s und für s/2. Werden die Schneelasten gem. Fußnote *Norddeutsches Tiefland nach Schneelasttabelle des DIBt berechnet, erfolgt die Ausgabe dieser Werte ebenfalls für s und s/2. Die Ausgabe dieses Berechnungsblocks ist optional.
3 Programmvertriebsgesellschaft mbh Lange Wender Vellmar BTS STATIK-Beschreibung - Bauteil: 31L -Wind- und Schneelasten Seite 3 Flächenlast auf ein Nebendach bei Höhensprüngen (gem. DIN , Bild 9) Nach Eingabe der Geometrie des zu betrachtenden anschließenden Gebäudes erfolgt die tabellarische Ermittlung der Schneelasten auf das tiefer liegende Dach wie im Abschnitt zuvor. Die Ausgabe dieses Berechnungsblocks ist optional. Linienlast aus Schneeüberhang (gem. DIN , Bild 11) Die Schneelasten (Se) und die zugehörigen Formbeiwerte (µ) werden für jede beim betrachteten Gebäude vorkommende Dachneigung ermittelt. Der Aufbau der Ausgabetabelle erfolgt wie im Abschnitt "Flächenlast auf Hauptdach" beschrieben. Die Ausgabe dieses Berechnungsblocks ist optional. Linienlast auf Schneefanggitter (gem. DIN , Bild 12) Die Schneelasten (Fs) und die zugehörigen Formbeiwerte (µ) werden für jede beim betrachteten Gebäude vorkommende Dachneigung ermittelt. Der Aufbau der Ausgabetabelle erfolgt wie im Abschnitt "Flächenlast auf Hauptdach" beschrieben. Die Ausgabe dieses Berechnungsblocks ist optional. Schneeverwehungen an Wänden und Aufbauten (gem. DIN , Bild 10) Die Schneelasten aus Schneeverwehungen und die zugehörigen Formbeiwerte (µ 2 ) werden für eine beliebige Anzahl von Wänden bzw. Aufbauten tabellarisch ermittelt. Der Aufbau der Ausgabetabelle erfolgt analog wie im Abschnitt "Flächenlast auf Hauptdach" beschrieben. Die Ausgabe dieses Berechnungsblocks ist optional. Literatur: [1] DIN und 5 (Ausgabe Juli 2005) [2] Korrekturen zur DIN (März 2006)
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