Der Weg der. bei der
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- Karlheinz Brahms
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1 2. Prozesseinheit Der Weg der F a b r i k a t i o n s a u f t r ä g e bei der Deborah Furter 2. Lehrjahr Walter Mäder AG, Killwangen
2
3 Inhaltsverzeichnis Pendenzenliste Kurzbericht Flussdiagramm Erfahrungsbericht Auswertung Lernjournale Anhang Musterdokument 1 Musterdokument 2 Musterdokument 3 2
4 Pendenzenliste 40. Kalenderewoche Durchblick erschaffen, Informationen sammeln 41. Kalenderewoche Flussdiagramm skizzieren 42. Kalenderewoche Kurzbericht erarbeiten 43. Kalenderewoche Kurzbericht erarbeiten, Lernjournal (=LJ) Kalenderewoche letzte aufgekommene Fragen klären 45. Kalenderewoche Kurzbericht und Flussdiagramm zur Kontrolle 46. Kalenderewoche Kurzbericht und Flussdiagramm überarbeiten, LJ Kalenderewoche Kurzbericht und Flussdiagramm zur 2. Kontrolle 48. Kalenderewoche Kurzbericht und Flussdiagramm digitalisieren 49. Kalenderewoche Layout erarbeiten 50. Kalenderewoche Pendenzliste, etc. einarbeiten 51. Kalenderewoche LJ Kalenderewoche Erfahrungsbericht erarbeiten 1. Kalenderewoche Erfahrungsbericht und Schlussfolgerung fertig 2. Kalenderewoche LJ 4, Lernjournale zusammendassen, letzte Kontrolle 3. Kalenderewoche Druck, Abgabe PE: 16. Januar 2009 Diese Pendenzen haben mir geholfen indem ich sie einsetzte und mir sagte, bis zu dieser Woche muss dies erledigt sein. Es kam jedoch vor, dass ich Arbeiten schon eine Woche zuvor gemacht hatte, weil mir die Zeit reichte. Aber im Ganzen habe ich die Pendenzen zeitlich immer eingehalten. 3
5 Kurzbericht Als FA bezeichnen wir einen Fabrikationsauftrag, d.h. es handelt sich hier um eine angefragte Rezeptur, die aus diversen Rohstoffen besteht. Bei den Aufträgen unterscheiden wir zwischen Pastenmischaufträgen (bestehend aus Stammlack und Paste) und Fabrikationsaufträgen (bestehend aus Rohstoffen). Dies bedeutet, dass für jeden Pastenmischauftrag, welchen wir je hergestellt haben, irgend wann einmal ein Fabrikationsauftrag für den Stammlack oder die Paste im Umlauf war. Erstellung des FA Zuerst werden Bestellungen im Verkauf erfasst oder von der Vormischerei kommt ein Auftrag das Lager aufzufüllen. Es ist nun wichtig zwischen den oben genannten PM und FA zu unterscheiden. Hierzu benutzt man, wie für den ganzen Prozess, das PPS-System (Produktionsplanungs- und Steuerungssystem) Foss. Man geht in das Modul BGST (s. Musterdokument 1, Fossmodule). Dort gibt man die Artikelnummer ein und es erscheint eine Zeile voller Informationen. Anhand dieser kann ich nun bei der Spalte Sachnummer herausfinden, ob es sich um einen FA oder einen PM handelt. Steht am Ende dieser Nummer eine zweistellige Zahl, handelt es sich hier um einen FA, wenn nicht, ist es ein PM. Diese Information vermerkt man auf der Bestellung und fährt weiter, indem man nachsieht ob es für den FA schon eine Rezeptur gibt. Meistens ist dies der Fall, jedoch bei neuen oder gesperrten Produkten (wenn das Produkt evt. zu körnig war) fehlen diese Angaben und man fordert die Rezeptur in der Farbmischerei oder der Entwicklung an. Ist eine Rezeptkarte (s. Musterdokument 2, Rezeptkarte) vorhanden, nimmt man sie mit an den Platz. Man öffnet das Modul BASL und füllt die Maske mit den erforderlichen Informationen aus (s. Musterdokument 1, Fossmodule, Abb. 1 BASL ). Man trägt die Menge und den Auftrag ein, wobei bei einer Kundenbestellung beim Auftrag der Kundenname, die Lieferscheinnummer und das Speditionsdatum (Datum an dem die Ware in der Spedition zum Abholen bereit stehen muss) vermerkt wird. Manchmal gibt es zusätzliche Informationen, wie die einer Aufarbeitung, welche man im Zusatzinformationskästchen einfügt. Die FA Nummer wird auf der Bestellung vermerkt und man fährt im Modul BAAP weiter. Hier werden lediglich die FA Nummer, Produktenummer und Menge bestätigt. Weiter geht es im Modul BATE, wo der Speditionstermin vermerkt wird. Danach wird der erfasste FA im Modul ARPA ausgedruckt (s. Musterdokument 3, der ausgedruckte FA). 4
6 Kurzbericht Man trägt die FA Nummer, das Speditionsdatum sowie die Menge in der Rezeptkarte ein und kontrolliert anschliessend im Modul DIPO ob noch genügend Rohstoffe vorhanden sind. Ist der Bestand im Minus, markiert man den Rohstoff auf dem FA und vermerkt bei der Bestellung an den Einkauf, dass dieser Rohstoff dringend gebraucht wird. Dieser FA wird zurückbehalten und erst herausgegeben wenn man weiss, wann der Rohstoff eintreffen wird. Sind die Mengen unter dem vorgeschriebenem Mindestbestand, genügt es dem Einkauf Bescheid zu geben. Kundenbestellungen werden nun für die Etiketten kopiert. Unsere Tochterfirma Adisa hat eigene Etiketten, welche wir drucken. Diese FA s werden mit einer Vorlage kopiert und an die Abfüllerei herausgegeben, dasselbe bei einer Lagerbestellung. Pr o d u k t i o n Der FA wird nun mit dem dazugehörigen Packschein in die Vormischerei gegeben. Diese produziert das Produkt und leitet es zur Kontrolle an die Freigabe weiter. Wird das Produkt nicht freigegeben, sei es zu flüssig oder zu körnig, wird es zur Korrektur an die Vormischerei zurück gegeben. Sobald es in Ordnung ist werden die gebrauchten Rohstoffe im System von der Vormischerei abgebucht. Ab s c h l u s s Die fertige und freigegebene Ware wird nun in die Abfüllerei gegeben und dort in die entsprechenden Gebinde abgefüllt. Danach kommt die Ware mit dem Packschein in die Spedition (weiter mit Prozess X). Der FA kehrt zurück in die AVOR und wird an das Postbüro weitergeleitet. Dort wird er im System abgeschlossen. Danach kehrt er zurück in die AVOR und wird für die Statistik erfasst. Am Ende von jedem Monat werden alle gesammelten FA s nach der FA Nummer sortiert und abgelegt. Der Prozess ist somit beendet. Kurzbegriffe FA PM PPS-System AVOR Fabrikationsauftrag Pastenmischung Produktionsplanungs- und Steuerungssystem Arbeitsvorbereitung 5
7 Flussdiagramm Start FA wird durch einen Kundenoder Lagerbestellung ausgelöst Ist ein Rezept vorhanden? Nein Rezept bestellen und erfassen Ja Rezeptkarte hervorholen und FA im Modul BASL nach Menge neuerfassen erfassen FA Nummer auf der Rezeptkarte und Packschein vermerken Erstellung des FA FA Menge wird im Modul BAAP bestätigt und im Modul BATE terminiert FA wird im Modul ARPA ausgedruckt Sind genügend Rohstoffe vorhanden? Nein Rohstoffe werden beim Einkauf bestellt Ja Handelt es sich um eine Kundenbestellung? Ja Nein Kopie für Etiketten erstellen und in die Abfüllerei weitergeben A B 6
8 Flussdiagramm A B Kopie für Etiketten erstellen FA wird mit PS an Vormischerei gegeben, welche produziert und das Produkt zur Freigabe gibt Ab s c h l u s s Pr o d u k t i o n Ist das Produkt in Ordnung, kann es freigegeben werden? Ja Rohstoffe werden von der Vormischerei im System abgebucht FA kommt zurück in die AVOR FA wird zum Abschliessen an das MOT Postbüro weitergegeben Die FAs werden zur Statistik erfasst Nein FA und Produkt gehen zurück an die Vormischerei zur Korrektur Produkt wird in der Abfüllerei in passende Gebinde abgefüllt Der Packschein und die Ware kommen in die Spedition Prozess X Die FAs werden nach FA Nummer monatlich abgelegt Ende 7
9 Erfahrungsbericht 1. Da es in diesem Prozess wichtig ist, dass man jeden einzelnen Schritt nachvollziehen kann, habe ich gelernt mich den verschiedenen Aufgaben mit mehr Konzentration anzunehmen. Da es auch viele Informationen sind habe ich mir dazu viel mehr Notizen gemacht als normalerweise, was mir sehr geholfen hat. 2. Da die AVOR mit vielen anderen Abteilungen, wie Einkauf, Verkauf, Spedition, verknüpft ist, habe ich auch ein wenig mehr hinterfragt und so Sachen über die verschiedenen Abteilungen erfahren, die ich nun zu meinem Vorteil nutzen kann, wenn ich in diese Abteilung kommen werde. 3. Ich bin gegen meine Erwartungen sehr froh, dass ich diese Prozesseinheit in der AVOR machen durfte, da ich soviel auf einmal über meine Lehrfirma gelernt habe wie in keiner anderen Abteilung. Jegliche Lücken, die ich hatte von den vorherigen Abteilungen sind nun dank dem Prozess geschlossen und ich kann es mir selber besser erklären. Schlusswort Dank dieser Prozesseinheit habe ich mich das erste Mal mit der eigentlichen Arbeit meiner Lehrfirma auseinandergesetzt: die Produktion der Lacke. Mir wurden viele Dinge, welche ich im ersten Lehrjahr lernen durfte, noch klarer, Abteilungen wurden mir detaillierter erklärt und nähergebracht und ich habe meine Arbeitstechnik in Sachen Informationsaufnahme verfeinert. 8
10 Auswertung Lernjournale Während der Prozesseinheit war meine Motivation insgesamt tief x > hoch weil es mir eine Menge Spass bereitet, neue Dinge zu erlernen. Das Erlernen des Prozesses war für mich x schwierig > einfach weil es für mich von Grund auf neu war und ich fast keine Vorkenntnisse von vorherigen Abteilungen nutzen konnte. Mit dem Ergebnis meiner Arbeit bin ich x unzufrieden > sehr zufrieden Ich hätte mir mehr Zeit nehmen sollen für diese Prozesseinheit. Bei der nächsten Bearbeitung eines Prozesses berücksichtige ich von meinen Erfahrungen nichts x > alles weil ich immer wieder aus meinen Fehlern lerne und meine Methoden somit ausbessern kann. 9
11 Musterdokument 1 Anhang Abb. BGST Abb. BASL -> Artikelnummer Mengenangabe Kundenname Kundenname // Packscheinnummer // Speditionsdatum 10
12 Anhang Musterdokument 2 11
13 Musterdokument 3 Anhang 12
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1 Inhaltsverzeichnis 2 Vorgehensplan / Pendenzliste... 2 3 Kurzbericht... 3 3.1 Einführung in die Prozesseinheit... 3 3.2 Erklärung der Teilschritte des Flussdiagramms... 3 3.2.1 Eingangskontrolle... 3
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