2.5 Programmstrukturen Entscheidung / Alternative

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1 Entscheidung, ob der folgende Anweisungsblock ausgeführt wird oder ein alternativer Block Entscheidung ob die Bedingung wahr oder falsch (True / False) ist Syntax: 2.5 Programmstrukturen Entscheidung / Alternative if(bedingung) Anweisungen; // wenn wahr else alternative Anweisungen; // wenn falsch

2 2.5.1 Entscheidung / Alternative mehrere Anweisungen mit Klammern zusammen fassen kein then wie in anderen Sprachen int richtige = 4; if(richtige >= 3) printf( Sie haben gewonnen! ); printf( Sie haben %3d Richtige!, richtige); } else printf( Niete!! Auf ein Neues! );

3 2.5.1 Entscheidung / Alternative Verschachtelungen möglich auf Zusammenhänge achten! Eventuell klammern if(richtige >= 3) if(richtige == 4) else if(richtige == 5) else printf( Sechser im Lotto!!! ); } else printf( Niete!! Auf ein Neues! );

4 2.5.2 Mehrfachentscheidung mehrere Alternativen in Abhängigkeit von einer ordinalen Variablen (ganze Zahlen, Zeichen) an Stelle von mehreren verschachtelten if jede Alternative mit break abschließen, sonst werden alle folgenden Fälle ebenfalls ausgeführt! eventuell den alternativen Anweisungsblock klammern (z.b. bei Arbeit mit Dateien notwendig) wenn alles nicht zutrifft, kann man einen default Block für Anweisungen festlegen, die dann ausgeführt werden

5 2.5.2 Mehrfachentscheidung switch(a) case 1:...; break; } case 2:...; break; case 3:...; break; default:...; } // a muss ordinal sein // sonst geht es weiter // sonst geht es weiter // sonst geht es weiter // wenn alles andere nicht

6 bessere Alternative zu Sprüngen Wiederholung von bestimmten Anweisungsblöcken in einer bestimmten Anzahl bzw. nach einer bestimmten Bedingung Anweisungen in der Schleife werden von Klammern } zusammen gehalten vorzeitiges Verlassen der Schleife möglich mit break und continue continue Schleife wird abgebrochen und mit neuer Iteration fortgesetzt break gesamte Schleife wird abgebrochen

7 for - Schleife Zählschleife nachfolgender Anweisungsblock wird in einer bestimmten Anzahl ausgeführt for(initialisierung; Bedingung; Reinitialisierung) Anweisungen} meist: for(anfang; Ende; Inkrement) Anweisungen} for(int i = 1; i < 10; i++) printf( Zahl:%3d, i);

8 for - Schleife for(int k = 10; k >0; k--) printf( Countdown ); printf( %3d\n, k); if(k < 3) printf( Abbruch ); break; // Schleife wird verlassen } }

9 while - Schleife abweisende Schleife, kopfgesteuerte Schleife nachfolgender Anweisungsblock wird mehrfach hintereinander ausgeführt, so lange eine bestimmte Bedingung erfüllt ist while(bedingung) Anweisungen} Bedingung wird durch Schleifenvariable bestimmt eventuell wird Schleife gar nicht ausgeführt (wenn Bedingung nicht wahr)

10 while - Schleife Schleifenvariable muss vor Beginn so gesetzt sein, dass die Bedingung wenigstens einmal erfüllt ist Schleifenvariable muss innerhalb der Schleifenanweisungen verändert werden, sonst Endlosschleife (in for-schleifen aber gefährlich, da dort bestimmte Anzahl gewünscht wird) while(i!= 10) scanf( %d, &i);

11 while - Schleife int wahl = 3; while(wahl!= 5) } // Schleifenvariable auf wahren // Wert setzen // Bedingung printf( Bitte Zahl eingeben: ); scanf( %d, &wahl); if(wahl == 3) continue; // zum Schleifenbeginn if(wahl == 99) break; // Schleife beendet printf( Eingegeben: %3d, wahl);

12 do while - Schleife nicht abweisende Schleife, fußgesteuerte Schleife Schleifenbedingung steht am Ende der Schleife (vergleiche Pascal: repeat until) Schleifenbedingung ist eine Gültigkeitsbedingung, keine Abbruchbedingung, d.h. sie muss wahr sein Schleife wird mindestens einmal bis zur Abfrage am Ende durchlaufen

13 do while - Schleife Schleifenvariable muss innerhalb der Schleifenanweisungen verändert werden, sonst Endlosschleife wie bei while Schleife do Anweisungen } while(bedingung); do scanf( %d, &i); } while(i!= 10);

14 do while - Schleife // int wahl = 3; // Schleifenvariable auf wahren // Wert setzen nicht notwendig do printf( Bitte Zahl eingeben: ); scanf( %d, &wahl); if(wahl == 3) continue; // zum Schleifenbeginn if(wahl == 99) break; // Schleife beendet printf( Eingegeben: %3d, wahl); } while(wahl!= 5) // Bedingung

15 alle Schleifen keine Endlosschleifen ermöglichen (außer gewollte, dann aber Aussprung ermöglichen) definierte Anfangswerte setzen Aussprungmöglichkeiten schaffen Schleifen sind ineinander schachtelbar for(int i = 5; i <= 20; i++) for(int k = 7; k<70; k+=10) printf( %4d, k);

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