2 Theorie. 2.1 Hitzeschockproteine
|
|
|
- Lisa Böhmer
- vor 9 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 2 Theorie 2.1 Hitzeschockproteine Hitzeschockproteine sind molekulare Chaperone in der Zelle, die anderen Proteinen, ihren Klientenproteine, bei der Entfaltung oder Faltung ihrer Sekundärstukturen in zellulären Stresssituationen helfen. Sie besitzen keinerlei Informationen über die korrekte Faltung der Klienten, sondern unterstützen durch ihre Bindung die Proteine bei ihrem Faltungsprozess, indem sie Aggregationen oder fehlerhafte Interaktionen zu anderen Molekülen vermeiden. Sie sind essentiell für das Überleben des Organismus und spielen eine wichtige Rolle in der Zelle. So sind sie bei der Signaltransduktion, bei der Kontrolle des Zellzyklus, beim Stressmanagement und beim Transport von Proteinen involviert. 7 Die Expression dieser Gene ist nicht nur stark hitzeinduzierbar, sondern kann auch auf andere Umwelteinflüsse, wie UV-Strahlung, Sauerstoffmangel, Anwesenheit von Ethanol oder Schwermetalle zurückgeführt werden. 8 Die Hitzeschockproteine werden in fünf Familien (Hsp100, Hsp90, Hsp70, Hsp60 und kleine Hsps) eingeteilt. Diese Familien unterscheiden sich einerseits in ihrer Molekülmasse, so haben z.b. die bekanntesten Hitzeschockproteine der Hsp90-Familie alle eine Masse von ca. 90 kda und anderseits sind die Familien auf Grund ihres genetischen und biochemischen Hintergunds eingeteilt. Das Hitzeschockprotein Hsp90α der Hsp90-Familie hat in den letzten zehn Jahren große Bedeutung in der Krebstherapie bekommen. Auch bei anderen Krankheiten wie Malaria oder bakteriellen Erkrankungen werden Hitzeschockproteine als Target zur Bekämpfung der Krankheiten immer interessanter. 9 7 Chen, B. et al. (2006) 8 Richter, K. et al. (2010) 9 Javid, B. et al. (2007) E. Schax, Protein-Microarrays für die Wirkstoffentwicklung, BestMasters, DOI / _2, Springer Fachmedien Wiesbaden 2015
2 6 2 Theorie Evolution der Hitzeschockproteine Die Hsp90-Familie ist in einer Vielzahl von Organismen zu finden. Sie ist sehr konserviert und besitzt ein hohes evolutionäres Alter. Durch Untersuchungen in Saccharomyces cerevisiae wurde herausgefunden, dass 10 % aller zellulären Proteine direkt oder indirekt von den Proteinen der Hsp90-Familie abhängig sind. Es sind zum einen Proteine, die die Chaperonen zum Falten, Stabilisieren oder Aktivieren ihrerseits brauchen und zum anderen sind es Co- Chaperone, die die Hsp90-Proteine in ihren Funktionen unterstützen. 10 Die Hsp90-Familie kann in fünf Unterfamilien eingeteilt werden, vier davon sind in Eukaryoten vorhanden, eine in den Prokaryoten. In Eukaryoten sind die Hsp90 Gene Bestandteil des Kern-Genoms, doch kommen die vier verschiedenen Isoformen des eukaryotischen Hsp90 in unterschiedlichen Zellkompartimenten vor. Im Cytosol gibt es zwei Formen, das Hsp90α (induzierbare Form) und das Hsp90β (konsitutive Form). Sie sind zu 85 % identisch und sind durch eine Genduplikation vor rund 500 Millionen Jahren entstanden. Die beiden Proteine werden als Hsp90A-Unterfamilie zusammengefasst. Unter stressfreien Bedingungen macht Hsp % der Cytosolproteine aus, wohingegen sich durch Stress ihre Konzentration in der Zelle verdoppeln oder gar verdreifachen kann. 11 Es sind die am besten untersuchten Proteine der Hsp90- Familie. Ein anderes Protein der Familie ist Grp94 (glucose-regulated protein), auch bekannt als Hsp90B, das im Endoplasmatische Retikulum (ER) lokalisiert ist. Bis auf Pilze haben alle Eukaryoten dieses Protein der Hsp90-Familie. Grp94 unterstützt die Zelle bei Stress und hilft beim Abbau von falsch gefalteten Proteinen auf dem ER-assoziierten Abbauweg. Bekannte Grp94 abhängige Proteine sind unter anderem der IGF-2 (insulin-like growth factor), Immunoglobuline und andere Signaltransduktions vermittelnde PRRs (pattern recognition receptors) Zuehlke, A and Johnson, J. L. (2010) 11 Chen, B. et al. (2006) 12 Chen, B. et al. (2006)
3 2.1 Hitzeschockproteine 7 Die dritte Unterfamilie bildet das Protein TRAP-1 (tumor necrosis factor receptor associated protein 1). Es beschützt das Mitochondrium vor oxida-tivem Stress. Dieses Hitzeschockprotein ähnelt am meisten dem bakteriellen Vertreter, der Hsp90-Familie, dem HtpG. 13 Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass sie endosymbiontischen Urspungs sind. Es scheint eher so, als ob sich das TRAP-1 früh von den anderen drei eukaryotischen Familien getrennt hat und somit dem HtpG sehr ähnlich ist. TRAP-1 hat als einziger Vertreter ein einzigartiges LxCxE Motiv, welches nicht in den anderen Mitgliedern der Hsp90-Familie vorkommt. Das Motiv sorgt für Protein-Protein-Wechselwirkungen. Außerdem benötigt das trap Gen anders als die anderen Hitzeschockgene Stresskinasen für seine Transkription. 14 Im Gegensatz zu den eukaryotischen Proteinen hat das HtpG keine essentielle Aufgabe bei nicht-stressbedingungen in Bakterien. Eine Deletion des htpg auf dem E. coli Chromosom hatte keine Auswirkungen auf das Wachstum der Bakterienkultur. Erst mit einem Temperaturanstieg von 37 auf 40 C wird es relevant für Bakterien. 15 Die Amino-säuresequenz des HtpG aus E. coli ist zu 37 % identisch zu der des humanen Hsp90α. HtpG kommt aber nicht in Archaeabakterien vor, da ihnen das Gen komplett fehlt. Sie haben nur Gene für kleinere Hitzeschockproteine. Die letzte Unterfamilie ist das Hsp90C, welches in den Chloroplasten von Pflanzen vorhanden ist. Alle vier eukaroytischen Hsp90-Unterfamilien hatten einen HtpG ähnlichen Vorfahren und es wird vermutet, dass sich die Unterfamilien Hsp90A und Hsp90C aus der ER-lokalisierten Unterfamilie Hsp90B entwickelt haben. TAIPALE ET AL. (2010) haben Organismen, die Hitzeschockproteine der Hsp90-Familie besitzen, in ihre Unterfamilie eingegliedert und in einen polygenetischen Baum zusammengefasst (Abb. 1) 16. Die Länge der Äste symbolisiert die genetische Distanz zwischen den Organismen. Eine genetische Distanz von null bedeuetet, dass die Proteine identisch sind. Wohingegen eine eine genetische Distanz von eins besagt, dass keine Verwandtschaft zwischen den zwei Proteinen besteht. 13 Chen, B. et al. (2006) 14 Taipale, M. et al. (2010) 15 Schulz, A. et al. (1997) 16 Taipale, M. et al. (2010)
4 8 2 Theorie Abbildung 1: Polygenetischer Baum der Organismen, die Hitzeschokproteine der Hsp90- Familie besitzen. Die Hsp90-Familie besteht aus fünf Unterfamilien Hsp90A, Hsp90, Hsp90C, TRAP und HtpG. Die Länge der Äste symbolisiert die genetische Distanz zwischen den Organismen. Die für die Arbeit relevanten Organismen H. sapines und H. pylori wurden hervorgehoben. (abgeleitet von 17 ) Die für die Masterarbeit relevanten Hitzeschockproteine aus den Organismen H. sapiens und H. pylori wurden nachträglich rot in der Abbildung umrandet. Die genetische Distanz ist sehr groß, ungefähr 0,6, da ihre Hsp90-17 TAIPALE, M. ET AL. (2010)
5 2.1 Hitzeschockproteine 9 Proteine aus zwei verschiedenen Unterfamilien stammen. Das Hitzeschockprotein von H.pylori gehört der bakteriellen HtpG-Unterfamilie und das Hsp90α aus H. sapiens der Hsp90A-Unterfamilie an. Während der Evolution hatten die Proteine der Hsp90-Familie in Eukaryoten einen bedeutenden Einfluss auf die Ausbildung von Phänotypen durch genetische Variationen. Die Chaperone mussten und müssen noch heute Proteine richtig falten, auch wenn es zu genetischen Veränderungen der DNA durch Stressoren kam/kommt. Außerdem unterstützen Hsp90-Proteine viele spezifische Signalüberträger und liegen somit an der Schnittstelle zu vielen Entwicklungswegen. Bei sehr großem Umweltstress werden selbst die Hitzeschockproteine inaktiv und es kann zu phänotypischen Veränderungen des Organismus kommen. Zuvor verborgene Genvarianten rücken dann mehr in den Vordergrund. Diese benachteiligten Varianten kamen zuvor durch Hsp90 Pufferung nicht zum Vorschein. In Drosophila melanogaster, Arabidopsis thaliana und Danio rerio wurden bei Ausschaltung von Hsp90-Proteinen, neue Phänotypen sichtbar, die auf genetischen Hintergrund zurückzuführen sind. In den sonst so komplexen Entwicklungsprozessen kann somit die evolutionäre Veränderung gefördert werden, wenn ein neuer Phänotyp von Vorteil ist Genregulation und Genexpression der Hitzeschockproteine Die Genregulation der Hitzeschockproteine ist in Eukaryoten und Prokaryoten unterschiedlich. In E. coli wird die Expression der Hitzeschock-gene durch zwei Sigmafaktoren, σ 32 und σ 24 reguliert. In Abbildung 2 wird die Regulation von Hitzeschockgenen durch den σ 32 in E. coli in einem Model zusammengefasst. Sigmafaktoren sind bakterielle Proteine und für die Initiation der Transkription der DNA notwendig sind. Sie binden an die RNA-Polymerase. Die 32 kda große RNA-Polymerase Untereinheit σ 32 ist durch das Gen rpoh kodiert. Sie modifiziert die Promotor Erkennungsstelle der RNA-Polymerase und ermöglichen somit eine bessere Bindung an die DNA. 31 Hitzeschockgene werden von Transkriptionsfaktor σ 32 reguliert und Transkriptionsfaktor 18 Rutherford, S. and Lindquist, S. (1998)
6 10 2 Theorie σ 24 aktiviert die Expression von ungefähr zehn Genen. 19 Unter normalen Bedingungen werden die Sigmafaktoren ständig sehr schwach synthetisiert. Bedingt durch ihre Instabilität sind pro Zelle nur Moleküle vorhanden. Bei einen Temperaturanstieg von 37 auf 40 C kommt es zu einem Anstieg der aktiven rpoh mrna Menge und die Konzentration von σ 32 nimmt um das 15-20fache zu. Der dramatische Anstieg des Sigmafaktors lässt sich durch zwei Phänomene erklären, eines auf dem post-transkriptionalen und das andere auf dem post-translationalen Level. Unter stressfreien Bedingungen gibt es einen translationalen Silencer innerhalb des monocistronischen Transkripts, der die Bindung des Ribosoms an die mrna verhindert. Eine andere Region auf der mrna führt dazu, dass die mrna Sekundärstrukturen ausbiden. Beim Hitzeschock entfaltet sich die mrna einerseits durch die erhöhte Temperatur, anderseits wird sie durch Interaktion mit der RNA Helicase stabilisiert und die intakte mrna kann abgelesen werden. Der zweite Grund für die erhöhte Konzentration des σ 32 in der Zelle ist, dass das Protein bei Temperaturerhöhung eine erhöhte Halbwertszeit von vier Minuten statt 40 Sekunden bekommt. Dies kommt durch die Stabilitätshilfe des Chaperon DnaK zustande. 20 σ 32 bindet an die RNA-Polymerase und ist somit der Aktivator der Hitzschockgenexpression. Es handelt sich bei diesem Vorgang um eine positive Regulation. Die RNA-Polymerase transkribiert viele hitzeinduzierte Gene, die für Chaperone, Proteasen und DNA-Reparaturenzyme kodiert sind. Darunter auch die Chaperon HtpG. 21 Für das HtpG besitzen die Bakterien null bis zwei Gene und wie fast alle prokaryotischen Gene besitzt es nur ein Exon. Die HtpG-Proteine sind je nach Bakterium AS lang und sind somit die kürzesten Hitzeschockproteine der Hsp90-Familie. Sie haben ein Molekulargewicht zwischen 66,7-78,0 kda, sind sehr variabel und besitzen keine für sie kennzeichnende Sequenz. 22 Wenn sich die extremen Umweltbedingungen wieder gelegt haben, sorgen negative Regulatoren (DnaK, DnaJ, GrpE) dafür, dass sich σ 32 von der 19 Taipale, M. et al. (2010) 20 Schumann, W. (1996) 21 Taipale, M. et al. (2010) 22 Chen, B. et al. (2006)
7 2.1 Hitzeschockproteine 11 rpoh Inaktive mrna aktive mrna Hitzeschock σ 32 Ungefaltet Proteine Gefaltet Proteine RNAP RNAP-σ 32 Stabilität, Aktivität Degradation Promoter hsp Gene Proteases Chaperones FtsH, HsIVU, ClpAP, Lon DnaK, J, GrpE, HtpG Abbildung 2: Modell der Regulation von Hitzeschockgene durch den Sigmafaktor 32 in E. coli RNA-Polymerase löst, die Stabilität des Sigmafaktors aufgehoben und die Translation von rpoh herunter reguliert wird. 23 Die Initiation der Synthese von eukaryotischen Hsp90 erfolgt durch spezifische Transkriptionsfaktoren. Diese werden durch Zellstress und insbesondere durch erhöhte Temperaturen aktiviert. In Vertebraten gibt es 4-16 Gene für alle vier eukayotischen Hitzeschockproteine der Hsp90-Familie. Sie werden durch den Transkriptionsfaktor HSF1 (heat shock factor protein 1) kontrolliert und induziert. Unter normalen Bedingungen ist HSF1 ein Klient von Hsp90 und wird durch Hsp90 und Hsp70 als Monomer in einer inaktiven Form gehalten. Durch Umweltstressoren löst sich HSF1 von den Hsps ab, da die Hsp90-Proteine jetzt die degradierten Proteine wieder in ihre Sekundärstrukturen falten müssen und nicht mehr 23 Schumann, W. (1996)
8 12 2 Theorie HSF1 binden können. Somit wird HSF1 aktiv und in den Zellkern transportiert, wo es trimerisiert und phosporyliert wird. HSF1 bindet an cis-ähnliche DNA Sequenzelemente (HSEs) des Hsp-Promoters und die Expression von Hsp90 wird durch die Anwesenheit von HSF1 verdoppelt. Somit hat Hsp90 unter anderem auch einen Einfluss auf seine eigene Expression. Es gibt noch mehrere Transkriptionsfaktoren, die die Expression von Hsp90 beeinflussen; zum Beispiel STAT1 (signal transducer and activator of transcription 1), der synergetisch mit HSF1 interagiert, wohingegen STAT3 und HSF1 konträr in ihrer Aktivität sind. 24 Die synthetisierten Proteine der Hsp90A-Unterfamilie sind AA lang und haben ein Molekulargewicht von 84-90,0 kda. Bei den eukaryotischen Hsp90 kann es noch zu post-translationalen Modifikationen wie Phosphorylierung, Acetylierung oder S-Nitrosylierung kommen. Dadurch wird seine Funktionalität als Chaperon in Bezug auf die Klientenbindung oder seine ATPase-Aktivität beeinflusst Aufbau der Hitzeschockproteine Der Aufbau von Hsp90 bzw. HtpG ist in allen untersuchten Organismen von Bakterien bis Säugetieren sehr konserviert, da bei Zellstress die Aggregation und Denaturierung von Proteinen im Cytosol verhindert werden soll. Zwischen dem human Hsp90α und dem HtpG aus E. coli herrscht 50 % Sequenzähnlichkeit. 25 Sie sind ATP-abhängig und ihre ATPase gehört zur ATP-bindenden GHKL (Gyrase, Hsp90, Histidine Kinase, MutL) Proteinsuperfamilie. Die ATP-Aktivität ist essentiell damit das Protein richtig in der Zelle funktioniert. Die Hsp90-Proteine sind Homodimere und jedes Monomer besitzt drei Domänen: Die N-terminale ATP-Bindedomäne NTD (25 kda), die mittlere Domäne MD (55 kda), an die die Zielproteine des Chaperons binden und die C-terminale Dimerisationsdomäne CTD (10 kda) (s. Abb. 3b). Wichtige Bereiche in den Domänen sind zum einen das Element in der NTD, das Nukleotiddeckel (lid) genannt wird und zum anderen die katalytische Schleife (loop) in der MD. Sie sind beim Reaktionszyklus des Hsp90 beteiligt (s ). 24 Taipale, M. et al. (2010) 25 Krukenberg, K. A. et al. (2011)
9 2.1 Hitzeschockproteine 13 (a) (b) Abbildung 3: (a) Struktureller Aufbau von Hsp90 Homologe unterschiedlicher Organismen. Die drei Domänen wurden farblich dargestellt; die N-terminale ATP-Bindedomäne in blau, die mittlere Domäne in grün und die C-terminale Dimerisationsdomäne in braun. Horizontal ist die Aminosäureposition aufgetragen. 26 (b) Kristallstruktur des Hsp90 Homodimers aus Saccharomyces cerevisiae. Die drei Domänen sind in den gleichen Farben wie in (a) dargestellt. (RCSB Protein Data Bank, PBD ID: 2cg9). Wie auch in Abbildung 3a ersichtlich wird, sind die drei Domänen der Hsp90 Homologen in unterschiedlichen Organismen sehr konserviert und ähnlich groß. Horizontal sind die Aminosäurenpositionen aufgetragen und die Domänen sind farblich unterschiedlich dargestellt (NTD blau, MD grün, CTD braun). Die Verbindungsstücke zwischen den Domänen sind die variablen Bereiche, in denen es zu großen strukturellen Unterschieden zwischen den Organismen kommen kann. Zum Beispiel ist zwischen dem NTD und der MD bei den Eukaryoten eine Linkerregion, die überwiegend geladene Aminosäuren enthält und hydrophil ist. Sie ist ca. 60 Aminosäuren lang. Im Gegensatz dazu liegt bei der prokaryotischen Form des Hsp90 nur ein kleiner Abschnitt von acht Aminosäuren zwischen den beiden Domänen. 27 Bei der eukaryotischen cytosolischen Form des Hsp90 befinden sich dort Bindestellen für Co-Chape- 26 Krukenberg, K. A. et al. (2011) 27 Tsutsumia, S. et al. (2012)
10 14 2 Theorie rone und Klientenproteine. Es ist von einer Reihe von Co-Chaperonen abhängig, die auch an die anderen Domänen des Proteins binden können. Sie regulieren die ATPase Aktivität, stabilisieren die Konformation oder dirigieren Hsp90α in die richtige Position für eine erfolgreiche Klientenbindung. Das bakterielle HtpG besitzt keine solcher Co-Chaperone Funktion der Hitzeschockproteine Hsp90-Proteine interagieren mit ihren Klienten in einem dynamischen ATP abhängigen Zyklus, damit sie gefaltet, transportiert oder zu einem Multiproteinkomplex zusammen geführt werden. Sie sind sehr flexible und dynamische Moleküle. Die Proteine der Hsp90-Familie unterliegen alle einer ähnlichen Konformationsänderung und ATPase Aktivität. Während des Reaktionszyklus durchlaufen die Hsp90-Proteine vier verschiedene Konforma- tionsstadien. Die Konformationsänderungen und die Nukleotidbindung sind nicht wie zuvor angenommen voneinander abhängig, sondern geschehen eher zufällig durch Temperaturschwankungen. 29 Co-Chaperone und Substrate regulieren diese eventuell mit. Die ATP-Aktivität ist beim humanen Hsp90α sehr langsam, es werden drei ATP pro Stunde umgesetzt. 30 Es ist eine präzise ATPase Aktivität erforderlich, damit das Chaperon richtig funktionieren kann. Mutanten mit einer veränderten ATPase Aktivität zeigen keine Chaperonaktivität. 31 RATZKE ET AL. fanden 2012 heraus, dass die ATP Bindung und Freilassung sehr viel schneller vonstattengeht, als die ATP Hydrolyse. Bis es zur Hydrolyse kommt, bindet und löst sich das Nukleotid von dem Hsp90α mehrere Male. Die eigentliche Hydrolyse verläuft dann schnell und ADP wird frei gelassen. Zwischen den ATP Bindungs- und Hydrolysezuständen ist die freie Energiebarriere sehr groß und schwer überwindbar. Dies erklärt die schwache ATPase Aktivität des Hsp90α. In der geöffneten Form ist das Monodimer über die CTD dimerisiert und bildet eine V-förmige Gestalt. Ein typischer Chaperon-Zyklus ist in Abbildung 28 Hartl, F. U. et al. (2011) 29 Ratzke, C. et al. (2012) 30 McLaughlin, S. et al. (2004) 31 Krukenberg, K. A. et al. (2011)
11
Biologie I/B: Klassische und molekulare Genetik, molekulare Grundlagen der Entwicklung Theoretische Übungen SS 2016
Biologie I/B: Klassische und molekulare Genetik, molekulare Grundlagen der Entwicklung Theoretische Übungen SS 2016 Fragen für die Übungsstunde 4 (20.06. 24.06.) Regulation der Transkription II, Translation
Mikrobiologie 2. Vertretung. Prof. Dr. Nicole Frankenberg-Dinkel. Dr. Susanne Zehner. Follow us on:
Mikrobiologie 2 Prof. Dr. Nicole Frankenberg-Dinkel Vertretung Dr. Susanne Zehner Follow us on: Transkription Kontrolle der Transkription Translation Wiederholung Transkription Erster Schritt der Expression
Elektronenmikroskopie zeigte die Existenz der A-, P- und E- trna-bindungsstellen. Abb. aus Stryer (5th Ed.)
Elektronenmikroskopie zeigte die Existenz der A-, P- und E- trna-bindungsstellen Die verschiedenen Ribosomen-Komplexe können im Elektronenmikroskop beobachtet werden Durch Röntgenkristallographie wurden
Entwicklungs /gewebespezifische Genexpression. Coexpression funktional überlappender Gene
Übung 11 Genregulation bei Prokaryoten Konzepte: Entwicklungs /gewebespezifische Genexpression Coexpression funktional überlappender Gene Positive Genregulation Negative Genregulation cis /trans Regulation
Übung 11 Genregulation bei Prokaryoten
Übung 11 Genregulation bei Prokaryoten Konzepte: Differentielle Genexpression Positive Genregulation Negative Genregulation cis-/trans-regulation 1. Auf welchen Ebenen kann Genregulation stattfinden? Definition
Entwicklungs /gewebespezifische Genexpression
Übung 11 Genregulation bei Prokaryoten Konzepte: Entwicklungs /gewebespezifische Genexpression Positive Genregulation Negative Genregulation cis /trans Regulation 1. Auf welchen Ebenen kann Genregulation
Posttranskriptionale RNA-Prozessierung
Posttranskriptionale RNA-Prozessierung Spaltung + Modifikation G Q Spleissen + Editing U UUU Prozessierung einer prä-trna Eukaryotische messenger-rna Cap-Nukleotid am 5 -Ende Polyadenylierung am 3 -Ende
Transkription und Translation sind in Eukaryoten räumlich und zeitlich getrennt. Abb. aus Stryer (5th Ed.)
Transkription und Translation sind in Eukaryoten räumlich und zeitlich getrennt Die Initiation der Translation bei Eukaryoten Der eukaryotische Initiationskomplex erkennt zuerst das 5 -cap der mrna und
Eukaryotische messenger-rna
Eukaryotische messenger-rna Cap-Nukleotid am 5 -Ende Polyadenylierung am 3 -Ende u.u. nicht-codierende Bereiche (Introns) Spleißen von prä-mrna Viele Protein-codierende Gene in Eukaryoten sind durch nicht-codierende
Zentrales Dogma der Biologie
Zentrales Dogma der Biologie Transkription: von der DNA zur RNA Biochemie 01/1 Transkription Biochemie 01/2 Transkription DNA: RNA: Biochemie 01/3 Transkription DNA: RNA: Biochemie 01/4 Transkription RNA:
Übung 11 Genregulation bei Prokaryoten
Übung 11 Genregulation bei Prokaryoten Konzepte: Differentielle Genexpression Positive Genregulation Negative Genregulation cis-/trans-regulation 1. Auf welchen Ebenen kann Genregulation stattfinden? Definition
In den Proteinen der Lebewesen treten in der Regel 20 verschiedene Aminosäuren auf. Deren Reihenfolge muss in der Nucleotidsequenz der mrna und damit
In den Proteinen der Lebewesen treten in der Regel 20 verschiedene Aminosäuren auf. Deren Reihenfolge muss in der Nucleotidsequenz der mrna und damit in der Nucleotidsequenz der DNA verschlüsselt (codiert)
Transkription Teil 2. - Transkription bei Eukaryoten -
Transkription Teil 2 - Transkription bei Eukaryoten - Inhalte: Unterschiede in der Transkription von Pro- und Eukaryoten Die RNA-Polymerasen der Eukaryoten Cis- und trans-aktive Elemente Promotoren Transkriptionsfaktoren
Biochemisches Grundpraktikum
Biochemisches Grundpraktikum Dr. Ellen Hornung; Email: [email protected]; Tel: 39-5748 Einteilung der Praktikumsplätze: Eintragen in Listen am - Dienstag, 10.11.2009, von 12:00 13:00 - Freitag, 13.11.2009,
Vom Gen zum Protein. Zusammenfassung Kapitel 17. Die Verbindung zwischen Gen und Protein. Gene spezifizieren Proteine
Zusammenfassung Kapitel 17 Vom Gen zum Protein Die Verbindung zwischen Gen und Protein Gene spezifizieren Proteine Zellen bauen organische Moleküle über Stoffwechselprozesse auf und ab. Diese Prozesse
DNA mrna Protein. Initiation Elongation Termination. RNA Prozessierung. Unterschiede Pro /Eukaryoten
7. Transkription Konzepte: DNA mrna Protein Initiation Elongation Termination RNA Prozessierung Unterschiede Pro /Eukaryoten 1. Aus welchen vier Nukleotiden ist RNA aufgebaut? 2. RNA unterscheidet sich
Übungsklausur Auswertung/Statistik. Dr. Yvonne Lorat
Übungsklausur Auswertung/Statistik Dr. Yvonne Lorat Achten Sie bei Multiple-Choice-Fragen auf die Fragestellung: Welche Aussage trifft nicht zu? Hier ist nur eine Aussage falsch! Alle anderen sind richtig.
Eukaryontische DNA-Bindedomänen
1. Viele eukaryotische (und auch prokaryotische) Transkriptionsfaktoren besitzen eine DNA-bindende Domäne, die an eine ganz bestimmte DNA- Sequenz binden kann. Aufgrund von Ähnlichkeiten in der Struktur
TRANSKRIPTION I. Die Herstellung von RNA bei E-Coli
TRANSKRIPTION I Die Herstellung von RNA bei E-Coli Inhalt Aufbau der RNA-Polymerase Promotoren Sigma-Untereinheit Entwindung der DNA Elongation Termination der Transkription Modifizierung der RNA Antibiotika
Expression der genetischen Information Skript: Kapitel 5
Prof. A. Sartori Medizin 1. Studienjahr Bachelor Molekulare Zellbiologie FS 2013 12. März 2013 Expression der genetischen Information Skript: Kapitel 5 5.1 Struktur der RNA 5.2 RNA-Synthese (Transkription)
KV: Translation Michael Altmann
Institut für Biochemie und Molekulare Medizin KV: Translation Michael Altmann Herbstsemester 2008/2009 Übersicht VL Translation 1.) Genexpression 2.) Der genetische Code ist universell 3.) Punktmutationen
Transkription in Prokaryoten (Bakterien)
Einführung Transkription in Prokaryoten (Bakterien) Transkription in Eukaryoten - Eukaryotische RNA-Polymerasen - Transkription durch RNA-Polymerase II - Transkription durch RNA-Polymerase I & III - Genregulation
Signale und Signalwege in Zellen
Signale und Signalwege in Zellen Zellen müssen Signale empfangen, auf sie reagieren und Signale zu anderen Zellen senden können Signalübertragungsprozesse sind biochemische (und z.t. elektrische) Prozesse
Praktikum Biochemie B.Sc. Water Science WS Enzymregulation. Marinja Niggemann, Denise Schäfer
Praktikum Biochemie B.Sc. Water Science WS 2011 Enzymregulation Marinja Niggemann, Denise Schäfer Regulatorische Strategien 1. Allosterische Wechselwirkung 2. Proteolytische Aktivierung 3. Kovalente Modifikation
Inhalt. Entdeckung und allgemeine Informationen. Klassifizierung. Genom Viren untypische Gene Tyrosyl-tRNA Synthetase. Ursprung von grossen DNA Viren
Mimivirus Inhalt Entdeckung und allgemeine Informationen Klassifizierung Genom Viren untypische Gene Tyrosyl-tRNA Synthetase Ursprung von grossen DNA Viren Entstehung von Eukaryoten Entdeckung 1992 in
RNA und Expression RNA
RNA und Expression Biochemie RNA 1) Die Transkription. 2) RNA-Typen 3) RNA Funktionen 4) RNA Prozessierung 5) RNA und Proteinexpression/Regelung 1 RNA-Typen in E. coli Vergleich RNA-DNA Sequenz 2 Die Transkriptions-Blase
DNA mrna Protein. Initiation Elongation Termination. RNA Prozessierung. Unterschiede Pro /Eukaryoten
7. Transkription Konzepte: DNA mrna Protein Initiation Elongation Termination RNA Prozessierung Unterschiede Pro /Eukaryoten 1. Aus welchen vier Nukleotiden ist RNA aufgebaut? 2. RNA unterscheidet sich
Beschreiben Sie in Stichworten zwei der drei Suppressormutationen, die man in Hefe charakterisiert hat. Starzinski-Powitz, 6 Fragen, 53 Punkte Name
Starzinski-Powitz, 6 Fragen, 53 Punkte Name Frage 1 8 Punkte Nennen Sie 2 Möglichkeiten, wie der Verlust von Heterozygotie bei Tumorsuppressorgenen (Z.B. dem Retinoblastomgen) zum klompletten Funktionsverlust
DNA mrna Protein. Initiation Elongation Termination. RNA Prozessierung. Unterschiede Pro /Eukaryoten
7. Transkription Konzepte: DNA mrna Protein Initiation Elongation Termination RNA Prozessierung Unterschiede Pro /Eukaryoten 3. Aus welchen vier Nukleotiden ist RNA aufgebaut? 4. DNA RNA 5. Ein Wissenschaftler
KV: Genexpression und Transkription Michael Altmann
Institut für Biochemie und Molekulare Medizin KV: Genexpression und Transkription Michael Altmann Herbstsemester 2008/2009 Übersicht VL Genexpression / Transkription 1.) Was ist ein Gen? 2.) Welche Arten
DNA Replikation ist semikonservativ. Abb. aus Stryer (5th Ed.)
DNA Replikation ist semikonservativ Entwindung der DNA-Doppelhelix durch eine Helikase Replikationsgabel Eltern-DNA Beide DNA-Stränge werden in 5 3 Richtung synthetisiert DNA-Polymerasen katalysieren die
Vorlesungsthemen Mikrobiologie
Vorlesungsthemen Mikrobiologie 1. Einführung in die Mikrobiologie B. Bukau 2. Zellaufbau von Prokaryoten B. Bukau 3. Bakterielles Wachstum und Differenzierung B. Bukau 4. Bakterielle Genetik und Evolution
Molekularbiologie 6c Proteinbiosynthese. Bei der Proteinbiosynthese geht es darum, wie die Information der DNA konkret in ein Protein umgesetzt wird
Molekularbiologie 6c Proteinbiosynthese Bei der Proteinbiosynthese geht es darum, wie die Information der DNA konkret in ein Protein umgesetzt wird 1 Übersicht: Vom Gen zum Protein 1. 2. 3. 2 Das Dogma
C SB. Genomics Herausforderungen und Chancen. Genomics. Genomic data. Prinzipien dominieren über Detail-Fluten. in 10 Minuten!
Genomics Herausforderungen und Chancen Prinzipien dominieren über Detail-Fluten Genomics in 10 Minuten! biol. Prin cip les Genomic data Dr.Thomas WERNER Scientific & Business Consulting +49 89 81889252
The Arabidopsis F-box protein TIR1 is an auxin receptor. Von Stefan Kepinski & Ottoline Leyser
The Arabidopsis F-box protein TIR1 is an auxin receptor Von Stefan Kepinski & Ottoline Leyser Bekanntes Modell Was war bekannt? In der Zwischenzeit gefunden: - ABP1 kann große Mengen Auxin binden und ist
27 Funktionelle Genomanalysen Sachverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 27 Funktionelle Genomanalysen... 543 27.1 Einleitung... 543 27.2 RNA-Interferenz: sirna/shrna-screens 543 Gunter Meister 27.3 Knock-out-Technologie: homologe Rekombination im Genom der
Molekulargenetik Biologie am Inhaltsverzeichnis Die Begriffe DNA, Nukleotid, Gen, Chromosom und Epigenom definieren...
Molekulargenetik Inhaltsverzeichnis Die Begriffe DNA, Nukleotid, Gen, Chromosom und Epigenom definieren... 2 Beschreiben, wie die DNA aufgebaut ist... 3 Den Ablauf der Replikation erklären und dabei die
Grundlagen der Molekularen Biophysik WS 2011/12 (Bachelor) Dozent: Prof Dr. Ulrike Alexiev (R , Tel /Sekretariat Frau Endrias Tel.
Grundlagen der Molekularen Biophysik WS 2011/12 (Bachelor) Dozent: Prof Dr. Ulrike Alexiev (R.1.2.34, Tel. 55157/Sekretariat Frau Endrias Tel. 53337) Tutoren: Dr. Kristina Kirchberg, Alex Boreham 6-stündig
Was ist der Promotor? Antwort: Eine spezielle Nucleotidsequenz auf der DNA, an der die RNA-Polymerase bindet um die Transkription zu starten.
Was ist der Promotor? Antwort: Eine spezielle Nucleotidsequenz auf der DNA, an der die RNA-Polymerase bindet um die Transkription zu starten. Wie bezeichnet man den Strang der DNA- Doppelhelix, der die
Genaktivierung und Genexpression
Genaktivierung und Genexpression Unter Genexpression versteht man ganz allgemein die Ausprägung des Genotyps zum Phänotyp einer Zelle oder eines ganzen Organismus. Genotyp: Gesamtheit der Informationen
Genexpression und Genregulation in Prokaryoten
Genexpression und Genregulation in Prokaryoten Genregulation: Mechanismen bakterieller Genregulation, Grundbegriffe: nicht alle Gene eines Bakteriums sind ständig aktiv deren Induktion der Expression erfolgt
7. Regulation der Genexpression
7. Regulation der Genexpression 7.1 Regulation der Enzymaktivität Stoffwechselreaktionen können durch Kontrolle der Aktivität der Enzyme, die diese Reaktionen katalysieren, reguliert werden Feedback-Hemmung
Spleißen und Prozessieren von mrna
Spleißen und Prozessieren von mrna Spleißen, die Aneinanderreihung von Exons: Prä-mRNAs sind 4-10x länger als die eigentlichen mrnas. Funktionelle Sequenzabschnitte in den Introns der Prä-mRNA: 5 -Spleißstelle
1. Welche Auswirkungen auf die Expression des lac-operons haben die folgenden Mutationen:
Übung 10 1. Welche Auswirkungen auf die Expression des lac-operons haben die folgenden Mutationen: a. Eine Mutation, die zur Expression eines Repressors führt, der nicht mehr an den Operator binden kann.
3 Ergebnisse. 3.1 Die Speckling-Domäne von Wt1 umfaßt die Aminosäuren
3 Ergebnisse 3.1 Die Speckling-Domäne von Wt1 umfaßt die Aminosäuren 76-120 Die Existenz verschiedener Isoformen von WT1 ist unter anderem auf die Verwendung einer für die Aminosäuren KTS kodierenden alternativen
Thematik der molekularen Zellbiologie Studienjahr 2004/05. I. Semester
Thematik der molekularen Zellbiologie Studienjahr 2004/05 (Abkürzungen: V. = 45 Min. Vorlesung, S. = 45 Min. Seminar, ds. = doppeltes, 2 x 45 Min. Seminar, Ü. = 90 Min. Übung) I. Semester 1. Woche: d 1.
Inhalt Genexpression Microarrays E-Northern
Inhalt Genexpression Microarrays E-Northern Genexpression Übersicht Definition Proteinbiosynthese Ablauf Transkription Translation Transport Expressionskontrolle Genexpression: Definition Realisierung
Aminosäuren. Seitenkette. -Kohlenstoffatom. Karboxilgruppe. Aminogruppe
Proteine Aminosäuren 16 Seitenkette -Kohlenstoffatom Aminogruppe Karboxilgruppe Die Gruppen der Aminosäuren 17 Bildung der Peptidbindung Die strukturellen Ebenen der Proteine Bildung der Disulfidbrücke
Regulation der Zellproliferation
Tätigkeitsbericht 2003 Hengst, Ludger Regulation der Zellproliferation 1 Regulation der Zellproliferation Hengst, Ludger Max-Planck-Institut für Biochemie Selbständige Nachwuchsgruppe - Regulation der
Genexpressionsregulation
Genexpressionsregulation Genexpressionsregulation Different tissue types 1 2 3 4 5 6 7 8 Taken from Caron et al., 2001 Verschiedene Ebenen der Genexpressionsregulation Epigenetic mechanisms Transkriptionskontrolle
Regulation der Genexpression: regulierbare Promotoren, Proteine und sirna
Regulation der Genexpression: regulierbare Promotoren, Proteine und sirna Biochemie Praktikum Christian Brendel, AG Grez Ebenen der Genregulation in Eukaryoten Cytoplasma DNA Zellkern Introns Exons Chromatin
3.5 Moderne Genetik - Vorgänge
3.5 Moderne Genetik - Vorgänge Der genetische Code Jedes Gen besteht aus sogenannten Basentriplets. Das ist eine Sequenz von drei aufeinanderfolgenden Nukleinbasen, die für eine bestimmte Aminosäure stehen.
Hypothetisches Modell
Hypothetisches Modell Das Heutige Paper Inhalt: SCF bindet Auxin direkt TIR1 ist ein Auxin Rezeptor Auxin bindet direkt an TIR1, es sind keine zusätzlichen Komponenten nötig Methode Normales Pull down
Christian Thoma: Schnelle Regulation durch Translationskontrolle
Powered by Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustriebw.de/de/fachbeitrag/aktuell/christian-thoma-schnelleregulation-durch-translationskontrolle/ Christian Thoma: Schnelle Regulation durch Translationskontrolle
Hypothetische Modelle
Hypothetische Modelle Heutiges Paper Vorgehensweise: Screening nach neuen Mutanten mit neuen Phänotyp Neuer Phänotyp: CPD, NPA- Resistenz (CPD, NPA: Wachstumshemmung durch Inhibierung des Auxin- Transport
Das Zytoskelett (Gastvorlesung R. Brandt, Neurobiologie)
Das Zytoskelett (Gastvorlesung R. Brandt, Neurobiologie) Inhalt: 1. Struktur und Dynamik der zytoskeletalen Filamentsysteme 2. Regulation der zytoskeletalen Komponenten 3. Molekulare Motoren 4. Zytoskelett
F2 aus der Kreuzung mit der ersten Mutante: 602 normal, 198 keine Blatthaare
Klausur Genetik Name: Matrikelnummer: Sie haben 90 Minuten Zeit zur Bearbeitung der 23 Fragen (z. T. mit Unterpunkten). Insgesamt sind 42 Punkte zu vergeben. Die Klausur gilt als bestanden, falls 21 Punkte
Antibiotika sind oft Inhibitoren der Genexpression
Antibiotika sind oft Inhibitoren der Genexpression Inhibitoren der Transkription: Rifampicin, Actinomycin α-amanitin Inhibitoren der Translation: Puromycin, Streptomycin, Tetracycline, Chloramphenicol
Tyrosinkinase- Rezeptoren
Tyrosinkinase- Rezeptoren für bestimmte Hormone gibt es integrale Membranproteine als Rezeptoren Aufbau und Signaltransduktionsweg unterscheiden sich von denen der G- Protein- gekoppelten Rezeptoren Polypeptide
Biologie für Mediziner
Biologie für Mediziner - Zellbiologie 1 - Zellkern Endoplasmatisches Retikulum Golgi-Apparat Eukaryoten: Kompartimentierung Zellkern: Aufbau umgeben von einer Doppelmembran äussere Membran geht direkt
T-Zellen werden zur Kontrolle intrazellulärer Pathogene benötigt und um B Zellen gegen die meisten Antigene zu aktivieren
Komponenten und Aufbau des Immunsystems bakterielle Toxine spezifische Antikörper Bakterien im extrazellulären Raum Bakterien im Plasma Antikörper können auf drei Arten an der Immunabwehr beteiligt sein
Musterlösung - Übung 5 Vorlesung Bio-Engineering Sommersemester 2008
Aufgabe 1: Prinzipieller Ablauf der Proteinbiosynthese a) Erklären Sie folgende Begriffe möglichst in Ihren eigenen Worten (1 kurzer Satz): Gen Nukleotid RNA-Polymerase Promotor Codon Anti-Codon Stop-Codon
Biologie für Mediziner
Biologie für Mediziner - Zellbiologie 1 - Prof. Dr. Reiner Peters Institut für Medizinische Physik und Biophysik/CeNTech Robert-Koch-Strasse 31 Tel. 0251-835 6933, [email protected] Dr. Martin Kahms
Aminosäuren. Seitenkette. -Kohlenstoffatom. Karboxilgruppe. Aminogruppe
Proteine Aminosäuren 16 Seitenkette -Kohlenstoffatom Aminogruppe Karboxilgruppe Die Gruppen der Aminosäuren 17 Bildung der Peptidbindung Die strukturellen Ebenen der Proteine 18 Primär Struktur Aminosäuer
Das zentrale Dogma der Molekularbiologie:
Das zentrale Dogma der Molekularbiologie: DNA Transkription RNA Translation Protein 1 Begriffserklärungen GENOM: Ist die allgemeine Bezeichnung für die Gesamtheit aller Gene eines Organismus GEN: Ist ein
Institut für Biochemie und Molekulare Medizin. Lecture 1 Translational components. Michael Altmann FS 2011
Institut für Biochemie und Molekulare Medizin Lecture 1 Translational components Michael Altmann FS 2011 Gene Expression Fliessdiagramm der eukaryotischen Genexpression Die Expression eines Gens kann auf
BCDS - Biochemische Datenbanken und Software
BCDS - Biochemische Datenbanken und Software Seminarinhalte Bioinformatische Genom- und Proteomanalyse Literaturrecherche und Zitation Naturwissenschaftliche Software Termine 25. Mai, 1. Juni, 8. Juni,
Teil I Grundlagen der Zell- und Molekularbiologie
Teil I Grundlagen der Zell- und Molekularbiologie Molekulare Biotechnologie: Konzepte, Methoden und Anwendungen, 2. Aufl. Herausgegeben von Michael Wink Copyright 2011 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA,
FACH: BIOLOGIE JAHRGANG: 11
ca. 6 Wochen Folge der Einheiten Dauer der Einheit (ca.) 1 Thema: Zellen Tier-/Pflanzenzelle Biomembran Zelldifferenzierung Prokaryot/Eukaryot Diffusion/Osmose vergleichen komplexe Vorgänge auf zellulärer
Stufen der Genexpression. Wie wird die Basensequenz der RNA in die Aminosäuresequenz der Proteine umgewandelt?
Stufen der Genexpression Wie wird die Basensequenz der RNA in die Aminosäuresequenz der Proteine umgewandelt? Posttranslationale Prozesse Sobald das Polypetid aus dem Ribosom austritt steht es vor 2 wichtigen
Zelluläre Reproduktion: Zellzyklus. Regulation des Zellzyklus - Proliferation
Zelluläre Reproduktion: Zellzyklus Regulation des Zellzyklus - Proliferation Alle Zellen entstehen durch Zellteilung Der Zellzyklus kann in vier Haupt-Phasen eingeteilt werden Interphase Zellwachstum;
DNA, RNA, Molekularbiologie
Biologie DNA, RNA, SALI Library ENTDECKUNG UND AUFBAU Entdeckung der DNA 2 Aufbau und Struktur 3 WIE DIE DNA DEN ORGANISMUS STEUERT Kernsäuren: DNA, RNA 4 Proteine 5 GENEXPRESSION Genexpression Ablesen
Typ eines Gens oder jede Abweichung der DNA-Sequenz eines Gens. Heterozygot verschiedene Allele in der Zygote (= diploide Zelle)
Die Klausur besteht aus insgesamt 11 Seiten (1 Deckblatt + 10 Seiten). Bitte geben Sie auf jeder Seite Ihren Namen oben rechts an. Bei der Korrektur können nur solche Seiten berücksichtigt werden, die
3.2 Posttranslationelle Modifikation von Wt1 durch Phosphorylierung
3.2 Posttranslationelle Modifikation von Wt1 durch Phosphorylierung Transkriptionsfaktoren erfahren oft eine posttranslationelle Modifikation in Form von Phosphorylierung und werden dadurch in ihrer Aktivität
Testfragen zur 1. Vorlesung in Biochemie
Testfragen zur 1. Vorlesung in Biochemie 1. Nennen Sie die zentralen Komponenten des Zwei-Komponenten-Systems 2. Auf welche Aminosäurereste werden die Phosphatgruppen übertragen? 3. Was wird bei der Chemotaxis
Die Regulation der Transkription ist eine Schnittstelle zwischen Zellwachstum und HIV-stimulierter Genexpression
Schulte, Antje et al. Die Regulation der Transkription... Tätigkeitsbericht 2007 Struktur- und Zellbiologie Die Regulation der Transkription ist eine Schnittstelle zwischen Zellwachstum und HIV-stimulierter
9.) Wie heißen die kurzen RNA-Moleküle, mit deren Hilfe die Polymerase die Replikation der DNA starten kann? a) Starter b) Primer c) Beginner
Lernkontrolle M o d u l 1 A w i e... A n k r e u z e n! 1.) Wie viele Chromosomen besitzt eine menschliche Körperzelle? a) 23 b) 46 c) 44 2.) In welchem Zellorganell befindet sich die DNA? a) Zellkern
Wie funktioniert Muskelaufbau? Eine Reise in die Welt des Muskels.
Wie funktioniert Muskelaufbau? Eine Reise in die Welt des Muskels. Wie funktioniert Muskelaufbau? Wie funktioniert Muskelaufbau also wirklich. Immer wieder hört man Märchen wie zum Beispiel, dass Muskeln
Abbildung 1: Ein höheres Oberfläche/Volumen-Verhältnis begünstigt den Stoffaustausch
4.2 Struktur und Aufbau von Zellen 1. Zellen sind mikroskopisch klein. Weshalb? Die Oberfläche einer Zelle muss im Verhältnis zu ihrem Volumen möglichst gross sein, damit der lebenswichtige Stoffaustausch
Translation benötigt trnas und Ribosomen. Genetischer Code. Initiation Elongation Termination
8. Translation Konzepte: Translation benötigt trnas und Ribosomen Genetischer Code Initiation Elongation Termination 1. Welche Typen von RNAs gibt es und welches sind ihre Funktionen? mouse huma n bacter
Promotor kodierende Sequenz Terminator
5.2 Genexpression Sequenz in eine RNA-Sequenz. Die Enzyme, die diese Reaktion katalysieren, sind die DNA-abhängigen RNA-Polymerasen. Sie bestehen aus mehreren Untereinheiten, die von den Pro- bis zu den
Translation. Auflesung- Proteinsynthese
Translation Auflesung- Proteinsynthese Proteinsynthese DNA mrna Transkription elágazási hely Translation Polypeptid Vor dem Anfang Beladen der trnas spezifische Aminosäure + spezifische trna + ATP Aminoacyl-tRNA
Biologie für Mediziner
Biologie für Mediziner - Zellbiologie 1 - Prof. Dr. Reiner Peters Institut für Medizinische Physik und Biophysik/CeNTech Robert-Koch-Strasse 31 Tel. 0251-835 6933, [email protected] Dr. Martin Kahms
Genregulation bei Eukaryoten II
Genregulation bei Eukaryoten II Aktivierung und Repression der Transkription erfolgen durch Protein-Protein-Wechselwirkungen Protein-Protein-Wechselwirkungen spielen bei der Genregulation der Eukaryoten
Biochemie Tutorium 9. RNA, Transkription
Biochemie Tutorium 9 RNA, Transkription IMPP-Gegenstandskatalog 3 Genetik 3.1 Nukleinsäuren 3.1.1 Molekulare Struktur, Konformationen und Funktionen der Desoxyribonukleinsäure (DNA); Exon, Intron 3.1.2
Translation benötigt trnas und Ribosomen. Genetischer Code. Initiation Elongation Termination
8. Translation Konzepte: Translation benötigt trnas und Ribosomen Genetischer Code Initiation Elongation Termination 1. Welche Typen von RNAs gibt es und welches sind ihre Funktionen? mouse huma n bacter
Bei der Translation wird die Aminosäuresequenz eines Polypeptids durch die Sequenz der Nukleotide in einem mrna- Molekül festgelegt
Bei der Translation wird die Aminosäuresequenz eines Polypeptids durch die Sequenz der Nukleotide in einem mrna- Molekül festgelegt 5 mrna Nukleotid 3 N-Terminus Protein C-Terminus Aminosäure Es besteht
Eukaryoten und Prokaryoten
Eukaryoten und Prokaryoten Biochemie Inhalt Zellen Prokaryoten, Eukaryoten Unterschiede und Ähnlichkeiten Zellstrukturen Evolution der Zellen Entwicklung von Mitochondrien und Chloroplasten Angriffsmöglichkeiten
Es ist die Zeit gekommen, zu verstehen, wie es zur Proteinbiosynthese kommt?! Wobei jeweils eine AS von 3 Basen codiert wird..
Proteinbiosynthese Es ist die Zeit gekommen, zu verstehen, wie es zur Proteinbiosynthese kommt?! Alle Proteine, sind über die DNA codiert Wobei jeweils eine AS von 3 Basen codiert wird.. GENETISCHER CODE
Biochemie Vorlesung Die ersten 100 Seiten
Biochemie Vorlesung 11-15 Die ersten 100 Seiten 1. Unterschiede der Zellen Eukaryoten- Prokaryoten Eukaryoten: - Keine Zellwand - Intrazelluläre Membransysteme - Kernhülle mit 2 Membranen und Kernporen
Proteinbiosynthese. Prof. Dr. Albert Duschl
Proteinbiosynthese Prof. Dr. Albert Duschl DNA/RNA/Protein Im Bereich von Genen sind die beiden Stränge der DNA nicht funktionell äquivalent, weil nur einer der beiden Stränge transkribiert, d.h. in RNA
PROTEINBIOSYNTHESE "Das zentrale Dogma der Molekularbiologie"
PROTEINBIOSYNTHESE "Das zentrale Dogma der Molekularbiologie" Die für die Synthese von Eiweißstoffen notwendigen Schritte sind: (1) Replikation der DNA: Vor jeder Zellteilung wird die gesamte zelluläre
