Atmung, Dissimilation
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- Jasmin Kramer
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1 Atmung, Dissimilation Peter Bützer Abbildung 1: Atmung Inhalt 1 Physiologisches Atmung, eine Reaktion 0. Ordnung Simulation Interpretation Mikroökologie im Zimmer Interpretation Experiment Physiologisches Atmung ist Sauerstoff verbrauchender Abbau (Dissimilation) zur Energiegewinnung. Tabelle 1:Veränderung der Luft durch die Atmung Parameter Inspirationsluft Expirationsluft Sauerstoff % (Vol) Kohlesäuregas % (Vol) Temperatur C wechselnd 36.5 Feuchte wechselnd gesättigt Reaktionsgleichung des gesamten Prozesses: C 6 H 12 O O 2 6 CO H 2 O Tabelle 2: Mittlere n für erwachsene Menschen Tätigkeit in Liter/Stunde m 3 /sec Liegen Sitzen Stehen Leichte Arbeit Mittlere Arbeit Schwere Arbeit Schwerste Arbeit Pädagogische Hochschule St. Gallen
2 Peter Bützer 2 2 Atmung, eine Reaktion 0. Ordnung Bei der Atmung kann die Sauerstoffkonzentration und damit die mit jedem Atemzug eingeatmete Sauerstoff-Menge als konstant angenommen werden. Solche Reaktionen sind unabhängig von der Konzentration der Edukte, somit ist die Reaktionsgeschwindigkeit konstant. Kinetisch gesehen ist die Atmung eine Reaktion 0. Ordnung (konstant). Das stimmt, wenn die Atmung bei konstantem Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt der Luft stattfindet. Annahmen: Sauerstoff-Gehalt der Einatmung: 0.21 (21 %) Sauerstoffgehalt der Ausatmung: 0.17 (17%) : 400 Liter/Minute (sitzend) atmen = (Sauerstoff-Gehalt der Einatmung- Sauerstoffgehalt der Ausatmung) Atmen ist proportional der Reaktionsgeschwindigkeit des Oxidationsprozesses! 3 Simulation Einatmung Ausatmung Abbildung 2: Simulationsdiagramm atmen Sauerstoff Verbrauch
3 Peter Bützer Sauerstoff Verbrauch 450 Liter Time (Hour) Sauerstoff Verbrauch : Current Abbildung 3: Zeitdiagramm, Sauerstoff-Verbrauch in Litern sitzend. Dokumentation (Gleichungen, Parameter) Wird vom System erzeugt (01) = 400 Units: Liter/Hour [300,4000] Liter/Std: Liegen :300, Sitzen :400, Stehen :600, leichte Arbeit :1000, mittlere Arbeit :1600, schwere Arbeit :3000, schwerste Arbeit :4000 (02) atmen=if THEN ELSE( Ausatmung>= Einatmung, 0, *( Einatmung- Ausatmung) ) Units: Liter/Hour [0,?] konstantes Atmen wird angenommen, es kann nie mehr Sauerstoff ausgeatmet, als eingeatmet werden (03) FINAL TIME = 24 The final time for the simulation. (04) INITIAL TIME = 0 The initial time for the simulation. (05) Ausatmung= 0.17 Atemluft enthält noch etwa % Sauerstoff, (06) Einatmung= 0.21 Units: Dmnl [0,1] Der normale Sauerstoffgehalt der Luft ist 21% -> 0.21 (07) Sauerstoff Verbrauch= INTEG (atmen, 0) Units: Liter [0,?] (08) SAVEPER = TIME STEP The frequency with which output is stored. (09) TIME STEP = 0.01 The time step for the simulation.
4 Peter Bützer 4 4 Interpretation Bei dieser biochemischen Reaktion ist die Reaktionsgeschwindigkeit atmen konstant. Damit nimmt der Sauerstoff-Verbrauch linear zu charakteristisch für Reaktionen 0. Ordnung. 5 Mikroökologie im Zimmer Will man gleichzeitig die Kohlendioxid-Produktion berechnen, so geht man in einer ersten Näherung (Glucose) davon aus, dass das Volumen des verbrauchten Sauerstoffs dem Volumen des produzierten Kohlendioxids entspricht (siehe auch Respirations-Quotient). Oder anders ausgedrückt, atmen und ausatmen hat dieselbe Reaktionsgeschwindigkeit. Einatmung Ausatmung Raumvolumen atmen Sauerstoff Verbrauch Sauerstoff konzentration ausatmen Kohlendioxid Produktion Kohlendioxid konzentration Abbildung 4: Sauerstoffverbrauch und Kohlendioxidproduktion bei der Atmung (ausatmen=atmen), die Konzentrationen der beiden Gase im Raum sind jedoch sehr unterschiedlich
5 Peter Bützer Dmnl 0.01 Dmnl Konzentrationen 0.2 Dmnl Dmnl 0.1 Dmnl 0 Dmnl Time (Hour) Sauerstoff konzentration : Current Kohlendioxidkonzentration : Current Dmnl Dmnl Abbildung 5: Anteile der Konzentrationen von Sauerstoff und Kohlendioxid in einem Raum von 5 x 4 x 2.5 m Dokumentation (Gleichungen, Parameter) (01) = 400 Units: Liter/Hour [300,4000] Liter/Std: Liegen :300, Sitzen :400, Stehen :600, leichte Arbeit :1000, mittlere Arbeit :1600, schwere Arbeit :3000, schwerste Arbeit :4000 (02) atmen=if THEN ELSE( Ausatmung>= Einatmung, 0, *( Einatmung- Ausatmung) ) Units: Liter/Hour [0,?] konstantes Atmen wird angenommen, es kann nie mehr Sauerstoff ausgeatmet, als eingeatmet werden (03) ausatmen= atmen Units: Liter/Hour [0,?] (04) FINAL TIME = 24 The final time for the simulation. (05) INITIAL TIME = 0 The initial time for the simulation. (06) Kohlendioxid Produktion= INTEG (ausatmen, 0) Units: Liter [0,?] (07) Kohlendioxidkonzentration= (Raumvolumen*380/1e+006+Kohlendioxid Produktion)/Raumvolumen Anfangskonzentration 380 ppm = 380/ (08) Raumvolumen= Units: Liter [0,100000] Raum mit 5 x 4 x 2.5 m hat 50'000 Liter Volumen (09) Ausatmung= 0.17 Atemluft enthält noch etwa % Sauerstoff, (10) Einatmung= 0.21 Units: Dmnl [0,1] Der normale Sauerstoffgehalt der Luft ist 21% -> 0.21 (11) Sauerstoff konzentration=
6 Peter Bützer 6 (Raumvolumen*0.21-Sauerstoff Verbrauch)/Raumvolumen Anfangskonzentration 21% (12) Sauerstoff Verbrauch= INTEG (atmen, 0) Units: Liter [0,?] (13) SAVEPER = TIME STEP The frequency with which output is stored. (14) TIME STEP = 0.01 The time step for the simulation. 6 Interpretation Wenn beim Atmen 4 % (Vol.) Sauerstoff verbraucht werden, dann müssen beim Ausatmen ungefähr 4 % (Vol) CO 2 gebildet werden. Bei Fetten wird ein Teil, ca. 30% zu Wasser oxidiert. Somit können die beiden berechneten Volumina abgeschätzt werden. Die Konzentrationsänderungen von Sauerstoff und Kohlendioxid sind sehr unterschiedlich, die O 2 -Konzentration nimmt nur unwesentlich ab, aber die CO 2 - Konzentration erreicht Werte, die spürbar sind (alles über 1 = in der Grafik) 7 Experiment Die Kohlendioxidkonzentrationen können im Raum mit einem CO 2 -Sensor, z.b. von Vernier verfolgt werden.
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Die Teilnehmer sollen nach diesem Ausbildungsabschnitt folgende Kenntnisse besitzen Prinzip des Atemvorganges und Einflussfaktoren auf die Atmung
AT 1 SEITE 1 Thema Gliederung 1. Einleitung 2. Funktion der Atmung 3. Totraum 4. Zusammensetzung der Atemluft 5. Atemluftbedarf 6. Belastungen des Atemschutzgeräteträgers 7. Steuerung der Atmung 8. Atemkrise
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BM Chemie Test 2 Schuljahr 17/18
1. Vervollständigen Sie folgende Tabelle. () Chemische Formel Molare Masse [g/mol] Masse [g] Stoffmenge n [mol] C 6 12 O 6 180.155 10 0.055 CaCl 2. 2 2 O 17.01 18. 0.125 K 2 Cr 2 O 7 29.181 67.7 1.25 2.
Liebe Schülerinnen und Schüler,
Liebe Schülerinnen und Schüler, hier findet Ihr den Lösungsvorschlag zur Herbstaufgabe Aus der Luft gegriffen des Schuljahres 2017/18. Eine ganze Reihe von Schülerinnen und Schülern hat dazu beigetragen!
