Grundbegriffe der Informatik
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- Jakob Pfaff
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1 Grundbegriffe der Informatik Übung Simon Wacker Karlsruher Institut für Technologie Wintersemester 2015/2016 GBI Grundbegriffe der Informatik Karlsruher Institut für Technologie 1 / 13
2 Programmiersprachen Formale Sprachen deren Wörter Programme sind Programm in Maschinensprache Folge von Bits direkt von Maschine ausführbar Programm in Assemblersprache Programm in höherer Programmiersprache GBI Grundbegriffe der Informatik Karlsruher Institut für Technologie 2 / 13
3 Programmiersprachen Formale Sprachen deren Wörter Programme sind Programm in Maschinensprache Programm in Assemblersprache Folge von Zeichen hardwarenah nach Assemblierung von Maschine ausführbar STV 42 wird zu Programm in höherer Programmiersprache GBI Grundbegriffe der Informatik Karlsruher Institut für Technologie 2 / 13
4 Programmiersprachen Formale Sprachen deren Wörter Programme sind Programm in Maschinensprache Programm in Assemblersprache Programm in höherer Programmiersprache Folge von Zeichen hoher Abstraktionsgrad nach Compilierung von Maschine ausführbar oft in zwei Schritten erst zu Programm in Assemblersprache dann zu Programm in Maschinensprache x = 42 wird zu LDC 42; STV A(x) wird zu... GBI Grundbegriffe der Informatik Karlsruher Institut für Technologie 2 / 13
5 Kontrollstrukturen Steuern Ablauf eines Programms in imperativen Programmiersprachen In Assemblersprachen Unbedingter Sprung: JMP a Bedingter Sprung: JMN a In höheren Programmiersprachen Bedingte Anweisung: if B do S end Verzweigung: if B do S else T end Kopfgesteuerte Schleife: while B do S end Fußgesteuerte Schleife: repeat S until B end Zählschleife: for i from x to y do S end Übersetzung in Assemblersprache? GBI Grundbegriffe der Informatik Karlsruher Institut für Technologie 3 / 13
6 Bedingte Anweisung if M (a 1 ) = M(a 2 ) then S end U if : LDV a 1 EQL a 2 JMN end then: S end : U GBI Grundbegriffe der Informatik Karlsruher Institut für Technologie 4 / 13
7 Verzweigung if M (a 1 ) = M (a 2 ) then S else T end U if : LDV a 1 EQL a 2 JMN then else : T JMP end then: S end : U GBI Grundbegriffe der Informatik Karlsruher Institut für Technologie 5 / 13
8 Kopfgesteuerte Schleife while M (a 1 ) = M (a 2 ) do S end T while : LDV a 1 EQL a 2 JMN end do : S JMP while end : T GBI Grundbegriffe der Informatik Karlsruher Institut für Technologie 6 / 13
9 Kopfgesteuerte Schleife continue while M(a 1 ) = M(a 2 ) do S 2 end T S 1 if M (a 3 ) = M(a 4 ) then continue end while : LDV a 1 EQL a 2 JMN end do : S 1 if : LDV a 3 EQL a 4 JMN next then: JMP while next : S 2 JMP while GBI Grundbegriffe der Informatik Karlsruher Institut für Technologie 7 / 13
10 Kopfgesteuerte Schleife break while M(a 1 ) = M(a 2 ) do S 2 end T S 1 if M (a 3 ) = M(a 4 ) then break end while : LDV a 1 EQL a 2 JMN end do : S 1 if : LDV a 3 EQL a 4 JMN next then: JMP end next : S 2 JMP while GBI Grundbegriffe der Informatik Karlsruher Institut für Technologie 8 / 13
11 Fußgesteuerte Schleife repeat S until M(a 1 ) = M (a 2 ) end T repeat : S until : LDV a 1 EQL a 2 JMN repeat end : T GBI Grundbegriffe der Informatik Karlsruher Institut für Technologie 9 / 13
12 Datenstrukturen Speichern und organisieren Daten In höheren Programmiersprachen Vektoren oder eindimensionale Arrays Matrizen oder mehrdimensionale Arrays Verkettete Listen Graphen Hashtabellen Vektoren in Minimalmaschine: Siehe Vorlesung Matrizen in Minimalmaschine? GBI Grundbegriffe der Informatik Karlsruher Institut für Technologie 10 / 13
13 Matrix A Matrix mit m N + Zeilen und n N + Spalten Einträge von A ganze Zahlen, die mit 24bit in Zweierkomplementdarstellung darstellbar A[i][j] Eintrag in i-ter Zeile und j-ter Spalte, wobei i Z m und j Z n Im Speicher legen wir die Einträge von A zeilenweise ab GBI Grundbegriffe der Informatik Karlsruher Institut für Technologie 11 / 13
14 Matrix Speicher rows : m columns : n matrix : A[0][0] A[0][1]. A[0][n 1] A[1][0] A[1][1]. A[1][n 1].. A[m 1][0] A[m 1][1]. A[m 1][n 1] ref : 0 tmp : 0 GBI Grundbegriffe der Informatik Karlsruher Institut für Technologie 12 / 13
15 Matrix Eintrag laden Adresse in der A[i][j] steht, matrix + i n + j, berechnen A[i][j] mit indirekter Adressierung laden i_times_n: LDC i STV tmp while : LDC 0 ADD tmp STV tmp JMN plus_j do : LDV columns ADD ref STV ref JMP while plus_j : LDC j ADD ref STV ref plus_matrix : LDC matrix ADD ref STV ref load : LDIV ref GBI Grundbegriffe der Informatik Karlsruher Institut für Technologie 13 / 13
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