Arzneimittelfälschungen

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1 39. Gesundheitspolitisches Forum Arzneimittelfälschungen Realitäten zwischen illegalen Machenschaften und hoch regulierter Vertriebskette Sichere Arzneimittel Die österreichischen Apotheken 1300 Apotheken in Österreich flächendeckend über alle Bundesländer Apothekerinnen und Apotheker Beschäftigte 90% Frauen Rund 300 Kunden pro Apotheke täglich

2 Sichere Arzneimittel Zahlen und Fakten zu Medikamenten Rund Arzneimittel in Österreich zugelassen Jede Apotheke hat ca verschiedene Produkte auf Lager Steigende Nachfrage von eigenen Anfertigungen ( magistrale Zubereitung ): Vier Millionen eigene Anfertigungen pro Jahr 83 Prozent rezeptpflichtige Medikamente, 17 Prozent frei verkäufliche OTCs Medikamente aus dem Internet??? BILD INTERNETAPOTHEKE

3 Warum werden im Internet Medikamente gekauft? Anonymität? Vermeintlicher Preisvorteil? Bequemlichkeit? Viagra ohne Rezept? Welche Gefahren sind damit verbunden? Die harten Fakten Medikamentenfälschungen kommen über das Internet Großteil der Ware aus China und Indien 95% der von den Behörden* aufgegriffenen Medikamente aus dem Internet sind Fälschungen 62 % der online gekauften AM sind gefälscht** > 90 % der Websites versenden rezeptpflichtige** AM ohne Rezept 2007 wurde erstmals mit gefälschten Viagras mehr Umsatz gemacht als mit dem Original! * Zoll 2010, ** Studie: European Alliance for Access to Safe Medicines, 2007

4 Die harten Fakten Handel mit gefälschten Arzneien ist lukrativer als Drogenhandel: 1 Kilo illegal nachgemachte Viagra-Pillen Schwarzmarktwert Euro (1Kg Kokain EUR, 1Kg Heroin EUR) Arzneimittel sind attraktives Feld für Produktpiraten geworden, die ihre Plagiate übers Internet oder den Schwarzmarkt verkaufen. Im Herbst 2011 konnten Kunden in den Schweizer Apotheken Medikamente überprüfen lassen, die sie online gekauft hatten. Resultat: Mehr als die Hälfte waren Fälschungen! Latest News vom : Gefälschte Krebsmedikamente in den USA aufgetaucht! Informationskampagne Unter dem Motto auf der sicheren Seite informieren Finanzministerium und die Apothekekammer über Arzneimittelfälschungen aus dem Internet Schwerpunkt Tag der Apotheke 2010 und PANGEA-Zollaktion 2010 PR-Arbeit und Werbung in Hörfunk, Kino, Inserate, Broschüren, Plakate Verlängerung der Werbeaktivitäten 2011 und 2012

5 Arzneimittelfälschungen aus dem Internet Aufklärung vor Fälschungen wirkt Apotheken sind die spontan am häufigsten genannte Bezugsquelle für Medikamente (96%/ + 6%) Die Nachteile und Risiken von Internetapotheken überwiegen und werden im Vergleich zur Nullmessung stärker wahrgenommen. Das Image von Internetapotheken sinkt (Erfahrung, Seriosität, Kompetenz, Vertrauen, Sicherheit und Information wird der Apotheke zugerechnet) Mehrheit der Österreicher vertraut Internetmedikamenten zu wenig, zweifelt an deren Wirkung bzw. befürchtet eine Gesundheitsgefährdung im Vergleich zur Nullmessung steigen diese Befürchtungen!

6 Sichere Arzneimittel aus der Apotheke Strategien gegen Arzneimittelfälschungen Internetapotheken sind keine sichere Adresse Stärkung des sichersten Vertriebswegs Apotheke Arzneimittel nur aus der Hand des Apothekers Mehr Aufklärung der Bevölkerung über gesundheitlichen Risiken der Internetpillen Enge Zusammenarbeit aller Behörden (Zoll, Bundeskriminalamt, Arzneimittelbehörde etc.) Verfolgung von Kriminalität im Internet

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