Bordeaux 2010 und Rhône

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1 Robert Parker und James Suckling euphorisch! 2009 und 2010 «Die größten Jahrgänge aller Zeiten!» W e i n p a s s i o n f ü r Bordeaux 2010 und Rhône Max Gerstl: «Jean Faure 2010 der Nachbar von Cheval Blanc ist schlicht ein Meisterwerk.» 2010 Château Jean Faure Grand Cru Classé St-Emilion AOC 19+/20 Gerstl Weinselektionen Tel

2 Bordeaux 2010: «Für mich ist 2010 der bisher grösste Jahrgang in der Geschichte von Bordeaux.» Max Gerstl Die ersten Weine, die ich im Januar 2013 probiere, bestätigen eindrücklich, was ich schon bei der Fassprobe empfunden habe gehört mit Sicherheit zu den grössten Jahrgängen, die ich jemals als Jungweine probiert habe. Ich hatte damals das grosse Glück, meine Laufbahn mit dem sagenhaften Jahrgang 1982 zu beginnen. Man hatte mich vorgewarnt, Weine ab Fass zu probieren, das sei ein schwieriges Unterfangen. Fassproben seien nicht einfach zu verstehen, Tannin und Säure seien oft so dominant, dass die Aromatik kaum zum Ausdruck käme. Ich erlebte alles ganz anders, ich habe mich köstlich amüsiert, was war das für ein himmlisches Vergnügen, diese grandiosen Weine ab Fass zu verkosten. Ich fand da nicht die geringste Schwierigkeit, die Weine schmeckten mir sogar eher noch besser als die meisten, die ich zu Hause im trinkreifen Zustand geniessen konnte. Dass diese 1982er in Tat und Wahrheit auch um Klassen besser waren als alle Weine aus den 70er Jahren, die mir damals eigentlich sehr gut schmeckten, ahnte ich zwar, aber so richtig bewusst wurde mir das erst später. Da fehlte mir doch noch einiges an Erfahrung. Da konnte ich 2 Jahre später mit dem Jahrgang 1984 einiges dazulernen. Jetzt wusste ich, dass Fassproben auch extrem schwierig sein können. Damals haben wir noch nicht 50 oder mehr Weine am Tag probiert, aber die Zunge schmerzte schon am Mittag. Das Potenzial eines Jahrgangs war also durchaus bei den Fassproben schon ziemlich einfach und klar zu erkennen. Wenn ich heute diese 2010er nach der Füllung probiere, versuche ich mich immer wieder an frühere Jahrgänge zu erinnern. Wann war ich zuletzt so restlos begeistert? Selbstverständlich damals der 1982er, der 1985er und der 1989er diese Jahrgänge boten Hochgenuss pur. Aber haben sie das Potenzial, eines Tages so gigantische Weinerlebnisse zu bieten wie ein ganz grosser 1928er, 1929er, 1945er, 1947er, 1959er oder 1961er? Aus heutiger Sicht denke ich eher nein. Den grossen Weinen aus den 80er Jahren fehlt noch eine Spur Konzentration und eine Spur Präzision zum absoluten Weinolymp. 20 Jahre später betreiben die Weingüter einen nicht mehr zu vergleichenden Aufwand. Noch nie zuvor in der Geschichte des Weinbaus wurde dermassen akribisch darauf geachtet, nur perfekt reife und kerngesunde Trauben zu ernten wie heutzutage. Wenn zudem auch noch die Natur perfekt mitspielt, entstehen legendäre Weine wie in den Jahrgängen 2005, 2009 und Und von den drei letzten ist wohl der 2010er der kompletteste. Ich hatte zusammen mit meiner Frau das sagenhafte Vergnügen, während mehr als zwei Wochen die nachfolgend beschriebenen 2010er hin und zurück zu probieren. Wir hatten die Weine teilweise über eine Woche im Kühlschrank, um sie immer wieder probieren zu können, keiner hat in dieser Zeit auch nur geringste Anzeichen von Oxidation gezeigt, die Weine haben im Gegenteil nach 1 3 Tagen eher zugelegt. Viele davon haben wir bis auf den 2

3 letzten Tropfen ausgetrunken. Die Weine zeigten sich stilistisch etwas näher bei 2009 als ich es noch bei den Fassproben vermutet hatte. Oft zeigten sie sich nur gerade um einen Hauch klassischer als die opulenten 2009er, aber gerade in diesem Hauch steckt oft das gewisse Etwas, was sie noch um Nuancen raffinierter macht. Meine persönliche Meinung hat sich mit dieser Erfahrung noch verstärkt: Für mich ist 2010 der bisher grösste Jahrgang in der Geschichte von Bordeaux. Ich will damit nicht sagen, dass die Weine noch grösser sind als gewisse Weinlegenden aus den Jahren 1928, 1929, 1945, 1947, 1959 oder Aber ich glaube daran, dass einzelne darunter sind. Und was die ganz grosse Differenz zu früher ausmacht, ist die Menge an grossen Weinen sind unendlich viel mehr grosse Weine entstanden als damals. Aber liebe Kundin, lieber Kunde, bilden Sie sich doch Ihre eigene Meinung: Kommen Sie am 16. April ins Zürcher Kaufleuten. Da haben Sie die Gelegenheit, alle unten beschriebenen Weine selber zu verkosten und dazu noch viele mehr. Viele der ganz grossen, legendären Bordeaux werden dabei sein. Wie z.b. Cos d Estournel, Montrose, Léoville-Poyferré, Troplong-Mondot oder Figeac, um nur die bekanntesten zu nennen. Und Pontet-Canet (100/100 Parker, 20/20 Vinum), der vielleicht aktuell gesuchteste Bordeaux überhaupt, wird Ihnen vom Besitzer Alfred Tesseron persönlich präsentiert. Freundliche Grüsse Max Gerstl Gratislieferung ab 36 Flaschen (75cl) oder ab Bestellwert Fr (gültig für Lieferungen in der Schweiz und in Liechtenstein). Degustations-Box Bordeaux 2010: 139. statt 190. Wir haben für Sie eine geniale Auswahl zusammen - gestellt, die Ihre Lebensqualität garantiert steigert Château Jean Faure, St. Emilion 2010 Château Le Grand Verdus, Grande Réserve, Bordeaux Supérieur 2010 Château Haut-Maurac, Haut-Médoc 2010 Château Seguin, Pessac-Léognan 2010 Château Haut-Ballet, Fronsac, 2010 Château La Tour Blanche Degustations-Box; 5x75cl, 1x37.5cl: Fr (statt Fr ) Gültig bis 5. Mai 2013 Art

4 BORDEAUX 2010 ST-EMILION Château Jean Faure: Genialer Wein aus allerbester Lage. Olivier Decelle hat sein Weingut in unglaublich kurzer Zeit an die Spitze von St. Emilion gebracht, wo es aufgrund seiner idealen Lage eigentlich auch hingehört. Wenn man bedenkt, in welch miserablem Zustand er es übernommen hat, ist das schon eine bemerkenswerte Leistung. Im neuen Klassement ist Jean Faure vom St. Emilion Grand Cru zum Grand Cru Classé aufgestiegen. Ich zweifle nicht daran, dass es bei der nächsten Klassierung zum 1er Grand Cru aufsteigen wird. Die traumhafte Lage des Weingutes zwischen Cheval-Blanc und La Conseillante und die leidenschaftliche Arbeit von Olivier Decelle und seinem Team müssen fast zwingend zu diesem Ergebnis führen. Effektiv hat Jean Faure bereits mit den Jahrgängen 2009 und 2010 eine Qualität erreicht, die jener der besten 1er Crus in nichts nachsteht. Der Jahrgang 2010 lässt sich mit nichts vergleichen, was hier früher produziert wurde. Wir wurden durch den Jahrgang 2005 auf das Weingut aufmerksam. Zuvor wurde hier regelmässig einer der schlechtesten Weine der Appellation produziert. Nach der Übernahme durch Olivier Decelle zeigte das Weingut mit dem 2005er plötzlich einen erstaunlich guten Wein. Danach ging es im Eiltempo bergauf, der 2006er war bereits noch eine Klasse besser und selbst der von der Natur nicht besonders verwöhnte Jahrgang 2007 war wieder eine Stufe besser ging dann richtig die Post ab und 2009 war so grandios, dass eine weitere Qualitätssteigerung kaum noch möglich erschien. Dennoch empfinde ich den 2010er nochmals um Nuancen präziser, feiner, edler. Der Wein erinnert mich in vielem an den Nachbarn La Conseillante, den ich so liebe. Bei beiden ist ein Hauch knisternde Erotik mit im Spiel. 4

5 45. Château Jean Faure 2010 der Nachbar von Cheval Blanc ist schlicht ein Meisterwerk Château Jean Faure St. Emilion Grand Cru Classé Schon dieser ungemein tiefgründige, komplexe Duft zaubert mir eine wohlige Gänsehaut auf den Rücken, was für eine Strahlkraft, was für eine Tiefe. Mein Wohlgefühl verstärkt sich noch angesichts seines Gaumenflusses, der sich anfühlt wie Samt und Seide, der Wein ist ungemein kraftvoll, dennoch niemals laut, sein sinnliches Aromenspiel strahlt Ruhe und Harmonie aus, die Extraktsüsse ist köstlich, weil optimal ausbalanciert mit edler Rasse, ein önologisches Meisterwerk. 19+/ bis cl Fr. 45. Art

6 MÉDOC Château Haut-Maurac: Grandioses Terroir. 22. Auch dieses Weingut hat Olivier Decelle wegen seinem überragenden Terroir gekauft, und auch dieses war ähnlich wie Jean Faure in einem erbärmlichen Zustand. Da es ungleich grösser ist, nimmt die Instandsetzung der Rebfläche einiges mehr an Zeit in Anspruch. Nach eigenen Aussagen ist Olivier Decelle hier noch weit entfernt von dem, was er anstrebt. Sein fanatischer Rebmeister, den er von Mas Amiel, seinem Weingut in Südfrankreich geholt hat, leistet aber hervorragende Arbeit. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass die Weine in Zukunft noch besser werden können als dieser 2010er, der mich stark an den grandiosen Sociando-Mallet 1990 erinnert. Schönste Bordeaux-Noblesse Château Haut-Maurac Cru Bourgeois Médoc Der springt mir förmlich in die Nase, versprüht eine Mischung aus genialer Frucht und tiefgründigen Terroirnoten, trotz jugendlicher Frische duftet er irgendwie nach Ur-Bordeaux, mit diesem faszinierenden Hauch Cabernet-Würze. Eine einzige Harmonie am Gaumen, Massen von feinsten Tanninen sind eingebunden in jede Menge köstlich süsses Extrakt, der Wein hat so etwas liebenswürdig Kumpelhaftes an sich, aber auch Noblesse, er strahlt eine verschmitzte Fröhlichkeit aus, wirkt verspielt, zeigt ständig neue Nuancen, erinnert auch an einen grossen tänzerischen Poujeaux und plötzlich ist die Flasche leer, dabei wollte ich doch nur eine Degustationsnotiz machen Aber ich habe sie nicht alleine getrunken, meine Frau hat kräftig mitgeholfen und mitgeschwärmt. 18+/ bis 2040 Art cl Fr. 22. (ab Fr. 24. ) 6

7 Château Seguin: Präzis wie eine hochklassige Schweizer Uhr. PESSAC- LÉOGNAN Ich bin immer wieder verblüfft, in welcher Vollendung hier jeweils der Spagat zwischen Kraft und Finesse gelingt. Wenn ich an ähnliche Weine denke, kommt mir spontan oft Haut-Brion in den Sinn. Das bestätigt auch die Bordeaux-Bibel Féret, nach der Seguin über ähnlich gute Böden verfügt wie der grosse, prominente Nachbar. Wir konnten uns bei unseren vielen Besuchen auch davon überzeugen, dass hier ähnlich präzis gearbeitet wird wie auf Haut-Brion. Noch fehlt uns die Erfahrung, wie sich ein Seguin aus einem grossen Jahr in seiner schönsten Trinkreife präsentiert. Bei der Beurteilung des Potenzials muss ich mich auf mein Gefühl verlassen. Aber besonders die beiden Jahrgänge 2009 und 2010 habe ich von der Fassprobe bis nach der Füllung so oft und intensiv hin und zurück probiert, dass ich mir meiner Sache ziemlich sicher bin. Ich bleibe also bei der Behauptung, dass der Wein qualitativ wie auch stilistisch sehr nahe an Haut-Brion herankommt. Und falls es sich dann doch herausstellen sollte, dass es nicht ganz so nahe ist, wie ich vermutete, bietet Seguin immer noch ein selten vorteilhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich kann mir schlicht nicht vorstellen, dass jemand den Kauf dieses Weines bereuen wird. Ansonsten können Sie uns jederzeit anrufen. Denis Darriet (r) mit Önologe Xavier Moragues 34. Geniale Raffinesse Château Seguin Pessac-Léognan AOC 45% Merlot, 55% Cabernet Sauvignon Am Gaumen zeigt er sofort, in welcher Vollendung er das Paradox Kraft und Finesse beherrscht. Dieses Kraftbündel schwebt mit so einer Leichtigkeit über den Gaumen, dass ich nur fasziniert staunen kann. Die Harmonie zwischen feinster Rasse und sublimer Extraktsüsse unterstützt das himmlische Aromenspiel in idealer Weise. Der Wein hat mich völlig in seinen Bann gezogen, obwohl er in keiner Art und Weise aufdringlich wirkt. Der übertrifft den grandiosen 2009er noch, vor allem in Sachen Raffinesse. 19+/ bis 2050 Art cl Fr. 34. (ab Fr. 37. ) 7

8 BORDEAUX SUPÉRIEUR Château Le Grand Verdus: Ein grosser Terroirwein. Thomas Le Grix de la Salle, Max Gerstl Das ist bereits der 10. Jahrgang, den wir von diesem Wein im Angebot haben, respektive hatten. Ich habe das grosse Glück, von jedem noch ein paar Flaschen im Privatkeller zu haben und kann von Zeit zu Zeit auf einen Jahrgang zurückgreifen, der bereits seine schönste Trinkreife erreicht hat. Auch wenn die ersten Jahrgänge noch nicht ganz die Klasse der zuletzt produzierten hatten, so haben sie sich doch ausnahmslos hervorragend entwickelt. Der Familie Le Grix de la Salle und ihren Mitarbeitenden gelingt es tatsächlich, einen Wein zu erzeugen, der die Klasse eines grossen Bordeaux erreicht. Besonders eindrücklich zeigt der Wein in jedem Jahr seinen ausgeprägten Terroir-Charakter. Wenn man aus über hundert Hektaren drei auswählen kann, die sich optimal für einen grossen Wein eignen, ist das natürlich auch ein Vorteil, den nicht jeder hat. Mit Sorgfalt und Aufwand der ganz teuren Weine gemacht Château Le Grand Verdus Bordeaux Supérieur 60% Merlot, 25% Cabernet Sauvignon, 15% Cabernet Franc Was für ein raffinierter Duft, feinste Frucht trifft auf köstliche Mineralität, edle Noten von frischen Kräutern und ein ganz dezenter Hauch Vanille runden das geniale Duftbild ab. Kraftvoller und doch tänzerisch beschwingter, fein strukturierter Auftritt, edle Rasse und ein festes, aber feines Tanningerüst bilden ein starkes Rückgrat. Der Wein gefällt mit seiner sanften, verspielten Art, er hat sogar etwas Burgundisches an sich, dennoch fühlt er sich an wie ein grosser, klassischer Bordeaux. Noblesse und Charme bilden eine Einheit, der Wein zeigt Grösse ohne protzig zu wirken und ohne sich in den Mittelpunkt drängen zu wollen, er gibt sich durchaus gesellig und unkompliziert. Seine sympathische Schlichtheit macht ihn vielseitig einsetzbar. 18/ bis 2035 Art cl Fr (ab Fr. 26. ) 8

9 Château Roc de Cambes: Vom charis matischen Winzer Monsieur Mitjavile. CÔTES DE BOURG Obwohl weder stilistisch noch sonst irgendwie vergleichbar, gibt es bei diesem Weingut einige Parallelen zu Château Seguin. Es ist auch eines meiner absoluten Lieblingsweingüter. Es gibt ebenfalls einen grossen Bruder, mit dem ich das Weingut immer wieder vergleiche nämlich Tertre-Rôteboeuf. Nur habe ich hier die Erfahrung und die absolute Sicherheit, dass mein Vergleich auch stimmt. Denn diese beiden Weingüter verfolge ich seit über 25 Jahren und ungefähr so viele Jahrgänge habe ich auch in meinem Keller. Zudem hatten wir vor einigen Jahren eine Vergleichsprobe mit den beiden Weinen organisiert, wo praktisch sämtliche von Mitjavile produzierten Jahrgänge geöffnet wurden. Und da war es ganz klar und eindeutig, dass die beiden Weine auf Augenhöhe miteinander sind. Dass die beiden Weine vom gleichen charismatischen Winzer produziert werden, erklärt nur teilweise die gleich hohe Qualität. Viele Weinfreunde wissen noch nicht, dass es in der Côtes de Bourg ein vergleichbar gutes Terroir gibt wie an einer der allerbesten Lagen von St. Emilion. Der wenig bekannten Appellation Côtes de Bourg verdanken wir den vergleichbar günstigen Preis des Roc de Cambes. Die reichen Etikettentrinker dieser Welt trinken einfach keinen Côtes de Bourg. Der 2010er ist ein Weinmonument, wir hatten leider nur noch sehr wenig an Lager und auf dem Weingut weiss man natürlich auch, wie gross dieser Wein ist und hat den Preis massiv erhöht. Wir haben dennoch etwas nachgekauft und einen Mischpreis gemacht, der Wein ist auch den aktuellen Preis mehr als wert. Und wir haben glücklicherweise noch einige Jahrgänge mehr an Lager, die qualitativ nicht weit vom 2010er entfernt sind. Diese bieten wir selbstverständlich immer noch zum alten Preis an. Wir haben uns kurzfristig entschlossen, diese hier auch anzubieten. Die Notizen stammen aus Zeitgründen noch von den Fassproben. François Mitjavile 9

10 Himmel auf Erden mit 20/20 Punkten Château Roc de Cambes Côtes de Bourg Tiefgründiger kann ein Duft nicht mehr sein, das ist pure Sinnlichkeit, wirkt unendlich reich und komplex, klar, präzis und edel, eine berührende Duftwolke, die mich völlig in ihren Bann zieht. Auch am Gaumen ist alles monumental, die Extraktsüsse, die Kraft, die Fülle, die Opulenz, die Frische, das die Sinne berauschende Spiel der Aromen. Das alles verschmilzt zu einer Einheit, alle Komponenten gehen harmonisch Hand in Hand. Der Wein berührt die Seele, wenn ein so gigantisches Kraftpaket federleicht über den Gaumen schwebt, kann man nur staunen und bewundern. Der Wein hat etwas von einem grossen Kalifornier, aber nur ansatzweise, es huscht vorbei und macht dem grossen sinnlichen Bordeaux Platz, was er mit Leib und Seele ist. Das ist reiner Nektar, eine Wein-Essenz, die sich mit Worten kaum beschreiben lässt. Schon der Jungwein ist ein berührendes Erlebnis, kaum vorstellbar, was da in einigen Jahren abgehen wird. Meine Frau: «Der Himmel auf Erden.» 20/ bis cl Fr. 86. Art Max Gerstl: «Wir haben glücklicherweise noch einige Jahrgänge mehr an Lager, die qualitativ nicht weit vom 2010er entfernt sind. Diese bieten wir selbstverständlich immer noch zum alten Preis an.» 10

11 2006 Château Roc de Cambes Côtes de Bourg Ein ungewöhnlich würziger, schwarzbeeriger Duft, noble, unaufdringliche Art. Am Gaumen samtig, verspielt, leicht, aber mit enormer Konzentration im Nachhall, eine köstliche Delikatesse, ein Filigrantänzer, präzis und mit genau dem Anteil Struktur, den er braucht war die Rebbergsarbeit das Wichtigste, um einen grossen Wein zu bekommen. Dass dem leidenschaftlichen Winzer François Mitjavile einer der grössten Weine des Jahrgangs glückte, ist keine Überraschung. 18+/ bis 2040 Art cl Fr. 56. (ab Fr. 66. ) 2008 Château Roc de Cambes Côtes de Bourg Strahlt eine herrliche Frische aus, schwarze Frucht, tiefgründig und reif, was für eine Süsse, was für eine Tiefe, was für eine Komplexität. Am Gaumen besticht er durch seine perfekte Tanninstruktur, durch sinnliche, absolut raffinierte Extraktsüsse, bilderbuchmässige Harmonie, ein verspielt leichter, aber hocharomatischer Roc de Cambes, langes tänzerisches Finale, eine makellose Schönheit und liebenswert charmant. 18+/ bis 2040 Art cl Fr. 63. (ab Fr. 69. ) 2009 Château Roc de Cambes Côtes de Bourg Das ist ein für den Jahrgang total ungewöhnlicher Duft nach roten und schwarzen Kirschen, traumhaft, diese Frucht, begleitet von faszinierenden floralen Noten, zarter Würze und einer unglaublichen Mineralität, der Duft einer strahlenden Weinpersönlichkeit. Was für ein sensationell süsser Gaumen, aber in den genau optimalen Proportionen, sodass die Süsse nie aufdringlich wird, da ist jede Menge rassige Frische als Gegengewicht, dann dieser sensationell cremig-weiche Gaumenfluss, diese hochkonzentrierte, aber verspielt leichte Aromatik, ein sinnliches Trinkvergnügen. Ich vermute, dass auch dieser Wein eines Tages die 20-Punkte-Perfektion erreichen wird. Zumindest in Sachen Raffinesse vermag er wohl die bisher grössten Jahrgänge 1998, 2000, 2005 und 2008 noch zu überflügeln. 19+/ bis cl Fr. 77. Art

12 SAUTERNES 64. Der Riesling der Sauternes Château La Tour Blanche 1er Cru Classé, Sauternes Das ist dieser so klare, präzise, erfrischend feine, elegante Duft, wie man ihn von La Tour Blanche der letzten grossen Jahrgänge kennt. In dieser vollendeten Feinheit findet man das bei keinem andern Sauternes. Irgendwie ist das der Riesling des Sauternes. Da ist herrliche Tropenfrucht, reich und komplex, aber sehr dezent und mit verblüffender Strahlkraft, was für ein sinnliches und trotz seiner Affinität zu Riesling sehr typisches Sauternes-Parfüm. Auch am Gaumen zeigt er die tänzerische Leichtfüssigkeit, die ihn zum delikatesten aller grossen Sauternes macht. Cremig weicher Fluss, geniale Rasse und ein sublimes, überaus sinnliches Aromenspiel tragen dazu bei, dass er selbst jetzt als Jungwein ein herrliches Trinkvergnügen bietet. Die grosse Zeit dieses Weins beginnt aber frühestens in zehn, wohl aber erst in 15 oder 20 Jahren. Wer diese Geduld aufbringt, wird eines Tages fürstlich belohnt. 19/ bis cl Fr. 64. Art cl Fr. 33. Art BORDEAUX SUPÉRIEUR Muss guter Bordeaux teuer sein? 2010 Château Trocard Monrepos Bordeaux Supérieur Herrliche, rabenschwarze Frucht strahlt aus dem Glas, begleitet von feinen Terroirnoten. Ebenso köstlich wie der Duft zeigt sich der Gaumen, wunderschön schlank, aber kraftvoll, genial aromatisch, aber charmant schlicht, ein unkomplizierter, fröhlicher Wein und einer mit viel Persönlichkeit und Charakter. Das ist ein grandioser Bordeaux, der schon bald und mindestens über die nächsten zehn Jahren viel Trinkspass bieten wird. Dabei wird er noch zulegen, sich immer wieder verändern und niemals langweilig werden. Zu einem solchen Preis kann das wohl nur ein Bordeaux und trotzdem müssen wir immer wieder hören, Bordeaux sei teuer 17/ bis 2025 Art cl Fr (ab Fr. 16. ) 12

13 LALANDE POMEROL Ein Filigrantänzer Château La Croix Bellevue Lalande de Pomerol AC Der Duft zeigt Strahlkraft und Tiefe, wirkt eher dezent und setzt voll auf Eleganz, feine Frucht und noble Mineralität verschmelzen zu einem feinen Parfüm. Sehr sanfter, aber rassiger Gaumen - auftritt, dezent süsses Extrakt umhüllt die feinen Tannine. Der Wein schmilzt so wunderbar auf der Zunge, seine schlanke, burgundische Art macht ihn zu einem Filigrantänzer, der ist so herzerfrischend unkompliziert, aber einfach unendlich gut. Und er wird wohl bereits in 3 4 Jahren zur Hochform auflaufen. Dann wird er noch etwas ruhiger sein und Ihre Gäste erfreuen, ohne sich in den Mittelpunkt zu drängen. 17/ bis 2030 Art cl Fr (ab Fr. 19. ) ST-EMILION Schmilzt wie Butter auf der Zunge Château Valade St. Emilion Grand Cru 31. Der Duft ist intensiv, aber nicht aufdringlich, kommt herrlich aus der Tiefe und auch feinste Terroirnoten kommen wunderbar zur Geltung. Feiner, samtiger, gut strukturierter Gaumenfluss. Frische, Rasse, edle Tannine und noble Extraktsüsse verschmelzen zu einer Einheit. Sein unwiderstehlicher Charme ist einer seiner Trümpfe, aber auch seine offenherzige, unkompliziert fröhliche Art, alles ist so natürlich, so selbstverständlich, wirkt so ungezwungen und schlicht. Aber der Wein ist gross, die Aromatik beeindruckend vielfältig. Wer ihn in voller Grösse erleben will, muss ihm seine ganze Aufmerksamkeit schenken, er hängt sich nicht jedem oberflächlichen Weingeniesser einfach so an den Hals. 18/ bis cl Fr. 31. Art

14 ST-EMILION 80% Cabernet Franc Château Petit Gravet Ainé St. Emilion Grand Cru 38. Ein betörendes Fruchtbündel, schwarze Frucht vom Feinsten, unterlegt mit köstlichen mineralischen Noten und feinen Kräutern, was für ein edler, tiefgründiger, die Sinne betörender Duft. Mit seinen 80% Cabernet Franc kann er eigentlich als Jungwein gar noch nicht so gross auftrumpfen. Ich staune umso mehr, wie offenherzig und mit welch enormer Komplexität schon der Duft zu begeistern vermag. Auch am Gaumen zeigt er sich ungewohnt offen, kraftvoll und reich, Massen von sehr feinen Gerbstoffen sind eingebunden in jede Menge köstlich süsses Extrakt. Genial, diese Frische, dieser rassige, beschwingte Auftritt, das macht ihn so wunderbar schlank, so traumhaft süffig. Geradezu spektakulär ist die Länge des Nachhalls, auch der wieder von Eleganz und Raffinesse geprägt, was für ein delikater Wein. Aus dem genialen Trio der Jahrgänge 2008, 2009 und 2010 ragt der letzte vor allem durch seine Raffinesse heraus. Wir haben diesen wie alle 2010er über viele Tage immer wieder probiert. Mit seiner Entwicklung in diesen Tagen kündet er ein wenig seine zukünftige Entwicklung an. Nach einem Tag hat er sich stark verschlossen und erst nach drei Tagen begann er sich wieder zu öffnen, um sich dann nach 4 5 Tagen am schönsten zu zeigen, mit einem Aromenspiel, das an einen grossen Cheval-Blanc erinnert. Man sollte sich also von seiner Offenheit in der Jungweinphase nicht täuschen lassen. Wer seine schönste Genussphase auskosten möchte, braucht etwas Geduld. 19/ bis cl Fr. 38. Art Max Gerstl: «Geradezu spektakulär ist die Länge des Nachhalls, auch der wieder von Eleganz und Raffinesse geprägt, was für ein delikater Wein.» 14

15 ST-EMILION Fein strukturiertes Kraftpaket Château Lafon La Tuilerie St. Emilon Grand Cru 47. Der Duft kommt so herrlich aus der Tiefe, feinste konzentrierte schwarze Beeren, unterlegt mit erdigen Aromen von Tabak, Lakritze und schwarzen Trüffeln, feinste Röstaromen geben diesem edlen Duftbild noch einen zusätzlichen Kick. Der Duft ist sehr typisch für diesen Wein, er beeindruckt, zieht auch die Aufmerksamkeit eines eher oberflächlichen Betrachters an sich, dennoch wirkt er niemals aufdringlich, stets ist die Eleganz das prägende Element. Ein Knaller auch am Gaumen, köstlich süsses Extrakt und irre Rasse tragen die Aromen meilenweit und verstärken ihre Ausdruckskraft. Dieses sehr fein strukturierte Kraftpaket kommt beschwingt leichtfüssig daher, die Aromatik ist geradezu spektakulär, ohne dass die Eleganz darunter leiden würde. Der knüpft nahtlos an die grossen Erfolge der letzten Jahrgänge an und beweist, dass auch einfach zugängliche, unkomplizierte Weine richtig gross sein können. Und er wird wohl auch jung schon wunderbar zu geniessen sein, ohne dadurch etwas von seinem riesigen Alterungspotenzial zu verlieren. 19/ bis cl Fr. 47. Art ST-EMILION Achtung: nicht schon alles im Jungweinstadium wegtrinken! 2010 Château Amélisse St. Emilion Grand Cru 22. Ganz feiner, filigraner, aber komplexer, tiefgründiger Duft, ein sinnlich würziges Parfüm. Köstlich süsser Antrunk, das ist beinahe die Opulenz des 2009ers, aber mit einem Hauch mehr Frische unterlegt. Das verleiht ihm seine leichtfüssige, verschmitzt lässige Art, ein fröhlicher Strahlemann mit ungestümem Charme. Der Wein hat Klasse, wirkt sehr edel, aber auch kumpelhaft und offenherzig. Der ist jetzt in seinem Jungweinstadium schon so gut, dass er riskiert, weggetrunken zu werden, bevor er seine wahre Grösse ausspielen kann. Tipp: Lassen Sie zumindest ein paar Flaschen ausreifen, da schlummert noch einiges an Potenzial. 18/ bis 2040 Art cl Fr. 22. (ab Fr. 24. ) 15

16 ST-EMILION Château La Fleur: Leidenschaftliche Winzer. Laurence Brun, Mr. Dassault (Besitzer), Romain Despons 38. Das 6,3 Hektar kleine St. Emilon Grand-Cru-Weingut liegt auf dem nördlichen Plateau von St. Emilion und ist mit 92% Merlot und 8% Cabernet Franc bestockt. Das Durchschnittsalter der Rebstöcke liegt bei 40 Jahren, dabei gibt es bis zu 75 Jahre alte Parzellen. Naturnahe Pflege der Rebberge und präzise Arbeit mit dem Ziel, kerngesunde, optimal reife Trauben zu ernten, sind hier schon lange eine Selbstverständlichkeit. Im Jahr 2002 übernahm Laurent Dassault das einst angesehene, aber zuletzt etwas vernachlässigte Gut. Der junge Romain Depons führt es nun mit grosser Leidenschaft und dem Ziel, es in den Rang eines Grand Cru Classé zu erheben. Das einmalige Terroir bietet ganz klar die besten Voraussetzung dafür Mit Sorgfalt und Aufwand der ganz teuren Weine gemacht Château La Fleur St-Emilion AOC, Grand Cru Da strahlt ein liebenswürdiger Kumpel aus dem Glas, eine geballte Ladung Frucht, aber fein und mit edler Mineralität und nobler Würze unterlegt. Was will man da schreiben, der Wein ist einfach nur unendlich gut, total offenherzig, unkompliziert fröhlich und aufgestellt, aber keinesfalls vordergründig, sondern mit Tiefgang und Klasse. Der Wein umarmt mich, fesselt mich, ich muss nichts machen, kann mich einfach von seinem Charme betören lassen, er legt fast alles offen hin, was er hat, wirkt dennoch nicht vulgär, sondern erotisch. Das ist ein Wein für alle, sowohl der anspruchsvolle Weinfreak wie auch der interessierte Einsteiger werden grossen Gefallen an ihm finden. 18+/ bis 2035 Art cl Fr. 38. (ab Fr. 42. ) 16

17 Grosser Jahrgang 2006! 2006 Château La Fleur St-Emilion AOC, Grand Cru Man merkt es schon im Duft, der Wein ist eine Persönlichkeit, da ist Tiefgang, da ist Präzision, da ist Klasse. Das ist ein gigantisches Fruchtelixier, der hat auch die gleiche Frische wie der 2005er und vor allem die gleich perfekte Reife; eine absolut perfekte Tanninstruktur, das Fruchtspiel ist schlicht himmlisch, saftig, rassig, wunderbar süss, ein Hauch Opulenz, dann aber pure Eleganz, strahlende Klarheit, ich flippe fast aus, das ist etwas vom Besten, was ich bisher vom Jahrgang 2006 verkostet habe! 18+/ bis 2040 Art cl Fr. 34. (ab Fr. 38. ) Ein Bordeaux-Schnäppchen Château La Fleur St-Emilion AOC, Grand Cru Der Duft ist einfach himmlisch, intensive, schwarze Frucht, Frische verleihende Minze, Trüffel, Tabak, köstliche Mineralität, einfach grossartig, ein Parfüm der nobelsten Sorte. Weicher Gaumenfluss, die Tannine sind von erster Güte, feinkörnig, perfekt abgerundet, verleihen dem Wein seine erhabene Struktur, die Konzentration ist enorm, das ist einer der konzentriertesten Weine des Jahrgangs, und es gelingt ihm dennoch, den Charme zu bewahren, das ist Noblesse pur und gleichzeitig die Liebenswürdigkeit in Person. Ich bin restlos begeistert von diesem Wein. 18/ bis 2035 Art cl Fr. 29. (ab Fr ) 17

18 MOULIS 25. Filigraner Meditationswein Château La Garricq Moulis AOC Der Duft ist himmlisch, was für ein die Sinne betörendes Fruchtbündel mit unglaublich komplexem, mineralischem Hintergrund. Was für eine sinnliche Delikatesse am Gaumen, strotzt vor frischer Frucht, die mit köstlich süssem Extrakt unterlegt ist, der Wein ist überaus fein, zart, köstlich, lässt sich aber selbst vom gigantischen Roc de Cambes nicht erdrücken. Ich probiere ihn immer und immer wieder und komme aus dem Staunen nicht heraus, der Wein ist wirklich gross, der zieht mich völlig in seinen Bann, schwankt zwischen Kraftpaket und filigranem Meditationswein hin und her. Das ist ganz klar der grösste Garricq, den es je gab, er hat seit der Fassprobe nochmals deutlich zugelegt. 18+/ bis cl Fr. 25. Art HAUT-MÉDOC 21. Sinnlicher Charmail Château Charmail Cru Bourgeois Haut-Médoc Betörend schöner, ungemein tiefgründiger Duft, strahlt nebst köstlicher Süsse auch viel Frische aus und so eine verschmitzte, pfeffrige Art, die ihren besonderen Charme hat. Der feinste Charmail, den ich kenne. Die Tannine sind von allerbester Qualität, schmiegen sich wie Samt an den Gaumen, verleihen dem Wein dennoch Struktur und Rückgrat. Die Aromatik ist sinnlich wie eh und je, aber diese Feinheit läutet ein neues Charmail-Zeitalter ein, der Wein gewinnt an Noblesse ohne seinen Charme zu verlieren. Die Feinheit der Tannine kommt sicherlich zumindest teilweise von der neu eingeführten Handernte, die eine präzisere Traubenselektion erlaubt. 18/ bis 2040 Art cl Fr. 21. (ab Fr. 23. ) 18

19 Château du Retout: Qualität um jeden Preis. HAUT- MÉDOC Man kann einfach nur staunen, welch hochstehende Weine Hélène und Frédéric Soual-Kopp jedes Jahr in die Flasche zaubern. Die beiden müssen sich jede Investition zweimal überdenken. Dieses für Médoc-Verhältnisse eher kleine Weingut ist finanziell immer noch nicht auf Rosen gebettet, obwohl es seit Jahren höchste Qualität erzeugt. Für grössere, die Arbeit erleichternde Investitionen fehlt das Geld. Das machen die beiden mit Ihrem unermüdlichen Arbeits einsatz mehr als wett. 18-Punkte-Wein unter 20 Franken! 2010 Château du Retout Haut-Médoc AOC Hélène und Frédéric Soual-Kopp 19. Der Duft ist überaus fein, strahlt Eleganz und Lebensfreude aus, feinste schwarze Frucht trifft auf einen raffinierten mineralischen Hintergrund, was für ein sinnliches, tiefgründiges Parfüm. Am Gaumen gefällt die geniale Extraktsüsse in Verbindung mit traumhaft frischer Frucht. Der Wein ist unglaublich raffiniert, der wird sicher niemals langweilig, da ist immer etwas los, er verbindet unwiderstehlichen Charme mit Noblesse, er umgarnt auch den oberflächlichen Betrachter, aber ohne aufdringlich zu wirken. Einen Wein in dieser Preislage können sich viele Weinliebhaber als Alltagswein leisten, obwohl ein Alltagswein in dieser Klasse eigentlich Luxus ist. Das ist ein grosser, klassischer Bordeaux mit entsprechendem Potenzial für ein langes Leben. Der Wein birgt noch viel mehr in sich als er momentan zeigt. In den nächsten 20 Jahren wird er sich laufend verändern, wie alle grossen Bordeaux, er wird an Komplexität und Feinheit zulegen, wird sich immer wieder von einer andern Seite zeigen und jeden Tag, an dem eine Flasche geöffnet wird, zu einem Festtag machen. Mit einer vergleichsweise kleinen Investition kann man das Leben eines grossen Bordeaux von seiner Jungweinphase bis zur schönsten Genussreife verfolgen. 91/100 Winespectator 18/ bis 2030 Art cl Fr. 19. (ab Fr. 21. ) 19

20 CÔTE DE BLAYE Château Le Queyroux: Unwiederstehlicher Charme. Dominique Léandre- Chevalier Gerstl-Punkte Dominique Léandre-Chevalier betreibt biodynamischen Weinbau. Er ist aber nicht zertifiziert und wird es wohl auch nie werden. Er kennt und respektiert die Natur wie kaum ein anderer. Er und die Natur, das ist ein unzertrennliches Paar. Es ist schon beinahe fanatisch und ungemein liebevoll, wie er mit seinen Reben umgeht. Dass mit dem Pferd gepflügt wird, ist für ihn eine Selbst ver ständlichkeit. Dank einer Pflanzdichte von 10'000 Rebstöcken pro Hektar muss jede Rebe nur 3 5 Trauben ernähren. Das wiederum begünstigt ein optimales Ausreifen der Trauben. Besonders gross wird der Aufwand bei einer Pflanzdichte von 33'000 Rebstöcken pro Hektar. Da kann auch nicht mehr mit dem Pferd gepflügt werden, da ist alles nur noch reine Handarbeit. Naturwunder Le Joyau du Château Le Queyroux 1er Côtes de Blaye AOC Was da aus dem Glas strahlt, ist von bestechender Klarheit und Präzision, ein edler, tiefgründiger, überaus komplexer Duft mit grosser Strahlkraft. Das ist der Duft eines ganz grossen Bordeaux mit burgundischem Einschlag. Schon im Antrunk zeigt er sich als stolze Persönlichkeit, der Wein fordert den Geniesser heraus, beschäftigt seinen Gaumen bis aufs Letzte mit seiner geradezu spektakulären Aromatik. Einen so ausgeprägt mineralischen Rotwein habe ich selten erlebt. Das ist zweifellos ein intellektueller Wein, den man nicht einfach so achtlos trinken kann, aber er ist weder aufdringlich noch zurückhaltend, er ist voll da und bietet so viel, dass man ihm mit wachen Sinnen begegnen muss, um all seine Schönheiten zu erfassen. Diese Süsse, diese Rasse, diese monumentale Kraft, diese enorme Konzentration und die burgundisch leichtfüssige Art, wie er über den Gaumen schwebt und wie er seine Aromen spielen lässt, all das beeindruckt. 19+/ bis 2040 Art cl Fr. 33. (ab Fr. 36. ) 20

21 MÉDOC Löst Emotionen aus Château Carmenère Médoc AOC 32. Das ist eine strahlende Weinschönheit, klar, präzis, unendlich komplex und tiefgründig. Der Duft geht von der Nase direkt ins Herz und zaubert mir eine wohlige Gänsehaut auf den Rücken. Die Art und Weise, wie der Wein über den Gaumen schwebt, ist ein wichtiger Beitrag zu diesem so sinnlichen Weinerlebnis. Die Tannine sind fein, von exzellenter Qualität und eingebunden in köstlich süsses Extrakt. Was für ein delikater Wein, und was für ein monumentales Kraftbündel. Das ist Bordeaux der absoluten Spitzenklasse und das prägende Element ist Raffinesse. Der Wein berührt, der löst Emotionen aus, schon jetzt in seiner Jungweinphase und zweifellos in 5 10 Jahren noch viel mehr. 19/ bis cl Fr. 32. Art MÉDOC Ein Bijou Clos Manou Médoc AOC 35. Pure Raffinesse strahlt aus diesem Glas, feinste Frucht und edle Mineralität vereinen sich zu einem Duft von atemberaubender Schönheit und Tiefe, ein Weinparfüm, wie man es sich sinnlicher nicht vorstellen kann. Am Gaumen begeistert sein leichtfüssiger Auftritt, dieses verblüffende Hin und Her zwischen Kraft, Fülle und Raffinesse, er ist Kraftpaket und Filigrantänzer gleichzeitig, eine phänomenale Essenz mit ellenlangem Abgang. Was für ein edler Wein, ein grosser Klassiker und eine Weinpersönlichkeit, vor der man nur den Hut ziehen kann. 19/ bis 2040 Art cl Fr

22 ST-EMILION 29. Trinkvergnügen pur. Château La Fleur d'arthus St-Emilion AOC Das Weingut ist 10,5 Hektar gross, produziert dieses Jahr ca. 25'000 Flaschen mit einem für Fleur d Arthus aussergewöhnlich hohen Anteil von 25% Cabernet Franc, dazu 75% Merlot. Nicht alle, die das Hobby zum Beruf machen und sich ein Weingut kaufen wie die Besitzerfamilie Salvert, bringen dermassen grandiose Weine hervor. Dazu braucht es zusätzlich zur Freude eine gesunde Portion Leidenschaft und unbändigen Willen zur Perfektion. Wunderbare, herrlich schwarzbeerige Nase, duftet extrem fein, sehr edel, mit feinen floralen Noten, raffinierter Würze und ganz dezenten Kräutervariationen, eindrückliche Komplexität, was für ein sinnliches Parfüm. Der Wein hat Charme, schmilzt wie Butter auf der Zunge, das ist Trinkvergnügen pur, ein raffinierter Gaumenschmeichler, köstlich süss und mit guter Frische ausbalanciert, ein grosser Klassiker von eindrücklicher Präzision und eine köstliche Delikatesse, was für ein genialer Wein. 18/ bis 2035 Art cl Fr. 29. CÔTES DE CASTILLON 22. Schönste Bordeaux-Noblesse Château Peyrou Côtes de Castillon Das Weingut gehört Catherine Papon Nouvel (Clos St. Julien, Petit Gravet Ainé, Gaillard) und wird ebenfalls biologisch bewirtschaftet. Es ist lediglich 4.5 Hektaren klein und besitzt durchschnittlich 80-jährige Reben, die an der Grenze zu St. Emilion liegen. Ein köstliches Fruchtbündel strahlt aus dem Glas, konzentrierte, schwarze Frucht mit dezent rotbeerigen Komponenten. Feine Würze und Tiefe verleihende Mineralität bringen einen Hauch Noblesse in diesen liebenswerten Duft. Geballte Kraft am Gaumen, die Konzentration ist enorm, eine feste Struktur und feine Rasse bilden das Gegengewicht zur Opulenz. Der Wein hat Klasse, wirkt nie breit oder fett, sein nobler Terroir-Ausdruck bringt Vielfalt und Spannung. Der südliche Einschlag steht ihm gut, das ist ein heissblütiger, bodenständiger Kerl, aber mit viel Charme und lebensfroher Ausstrahlung, hat Potential für 18 Punkte in seiner schönsten Genussreife. 17+/ bis 2025 Art cl Fr

23 Château Haut-Ballet: Fronsac von seiner besten Seite. FRONSAC Olivier Decelle mit Max Gerstl 25. Unglaubliche Raffinesse Château Haut Ballet Fronsac AOC Der strahlt so verschmitzt aus dem Glas, ein geniales Fruchtbündel, eindrücklich konzentriert und dennoch sympathisch schlicht, pure Frische in Kombination mit raffinierter Süsse und genialer Mineralität, dazu ganz feine animalische Noten und wunderbare Würze. Ich liebe diese strahlende Klarheit, diese noble Schlichtheit bei gleichzeitig enormer Konzentration. Der Wein hat Charme ohne Ende, was für eine geniale Saftigkeit, der Wein schwebt wie eine Feder über die Zunge, hinterlässt Aromen ohne Ende, alles wirkt extrem fein, filigran und dennoch intensiv und reich. Seine geschmeidige, cremige Art fasziniert ganz besonders. Dennoch sind da Tannine ohne Ende, aber geradezu sensationell feine und in Massen von köstlich süssem Extrakt verpackt. Meinen herzhaften Applaus quittiert er mit einem himmlischen, raffiniert komplexen, minutenlangen Nachhall. Ich bin im siebten Wein-Himmel. 91/100 Winespectator 19/ bis 2040 Art cl Fr

24 Bordeaux 2010: Angebot und Preise ART. JG. WEIN INHALT GEBINDE PREIS (CHF) BORDEAUX De Courteillac, Bordeaux Supérieur AOC 75cl (CT-6) Le Grand Verdus, Bordeaux Supérieur AOC, Grande Réserve 75cl (OWC-6) Le Grand Verdus, Bordeaux Supérieur AOC, Grande Réserve 150cl (OWC-3) Trocard Monrepos, Bordeaux Supérieur AOC 75cl (CT-6) La Caderie, Bordeaux Supérieur AOC, Authentique 75cl (OWC-12) CÔTES DE BOURG Fougas Maldoror, Côtes de Bourg AOC 75cl (OWC-12) Roc de Cambes, Côtes de Bourg AOC 75cl (OWC-6) CÔTES DE BLAYE Le Queyroux, 1er Côtes de Blaye AOC, Le Joyau du Château le Queyroux 75cl (OWC-6) Le Queyroux petit, 1er Côtes de Blaye AOC, 100% Petit Verre d'eau 50cl (OWC-12) Le Queyroux mit Koffer, 1er Côtes de Blaye AOC, Le Joyau 11'111/33'333 75c (OWC-2) CÔTES DE CASTILLON D'Aiguilhe, Côtes de Castillon AOC 75cl (OWC-12) Brisson, Côtes de Castillon AOC 75cl (OWC-6) Peyrou, Côtes de Castillon AOC 75cl (OWC-12) FRONSAC Moulin Haut-Laroque, Fronsac AOC 75cl (CT-12) Haut Ballet, Fronsac AOC 75cl (OWC-6) Haut Ballet, Fronsac AOC 1800cl (OWC-1) GRAVES Clos Floridène blanc, Graves AOC 75cl (CT-6) * OWC= Original Holzkiste, CT= Karton

25 ART. JG. WEIN INHALT GEBINDE PREIS (CHF) HAUT-MÉDOC/MÉDOC Cambon la Pelouse, Haut-Médoc AOC, Cru Bourgeois 75cl (OWC-12) Charmail, Haut-Médoc AOC 75cl (OWC-12) Belgrave, Haut-Médoc AOC 75cl (OWC-12) Belgrave, Haut-Médoc AOC 37.5cl (OWC-12) du Retout, Haut-Médoc AOC, Cru Bourgeois 75cl (CT-12) Tour-Haut-Caussan, Médoc AOC, Cru Bourgeois 75cl (OWC-12) Carmenère, Médoc AOC 75cl (OWC-6) Haut Maurac, Médoc AOC 75cl (OWC-6) Haut Maurac, Médoc AOC 37.5cl (OWC-12) Haut Maurac, Médoc AOC 1800cl (OWC-1) Clos Manou, Médoc AOC 75cl (OWC-12) MOULIS La Garricq, Moulis AOC 75cl (OWC-12) MARGAUX d'angludet, Margaux AOC, Cru Bourgeois Ssupérieur exc. 75cl (OWC-12) d'angludet, Margaux AOC, Cru Bourgeois Supérieur exc. 37.5cl (OWC-12) d'angludet, Margaux AOC, Cru Bourgeois Supérieur exc. 150cl (OWC-3) La Bessane, Margaux AOC 300cl (OWC-1) Ferrière, Margaux AOC, 3ème Cru Classé en cl (OWC-6) Monbrison, Margaux AOC, Cru Bourgeois 150cl (OWC-6) Giscours, Margaux AOC, 3ème Cru Classé en cl (OWC-12) Cantenac-Brown, Margaux AOC, 3ème Cru Classé en cl (OWC-12) PAUILLAC Clerc Milon, Pauillac AOC, 5ème Cru Classé en cl (OWC-12) Carruades de Lafite, Pauillac AOC 75cl (OWC-6) Haut-Bages Libéral, Pauillac AOC, 5ème Cru Classé en cl (OWC-12) Lafite Rothschild, Pauillac AOC, 1er Cru Classé en cl (OWC-3) Pontet-Canet, Pauillac AOC, 5ème Cru Classé en cl (OWC-6) Lynch-Bages, Pauillac AOC, 5ème CruClassé en cl (OWC-12) Pichon-Longueville Comtesse de Lalande, Pauillac AOC, 2ème Cru Classé en cl (OWC-1) Pichon-Longueville Comtesse de Lalande, Pauillac AOC, 2ème Cru Classé en cl (OWC-3) Mouton Rothschild, Pauillac AOC, 1er Cru Classé en cl (OWC-3) * OWC= Original Holzkiste, CT= Karton 25

26 ART. JG. WEIN INHALT GEBINDE PREIS (CHF) ST-JULIEN Lagrange, St-Julien AOC, 3ème Cru Classé en cl (OWC-6) Langoa-Barton, St-Julien AOC, 3ème Cru Classé en cl (OWC-1) Léoville Poyferré, St-Julien AOC, 2ème Cru Classé en cl (OWC-6) Léoville Barton, St-Julien AOC, 2ème Cru Classé en cl (OWC-12) Léoville Barton, St-Julien AOC, 2ème Cru Classé en cl (OWC-12) Léoville Barton, St-Julien AOC, 2ème Cru Classé en cl (OWC-1) ST-ESTÈPHE Le Boscq, St-Estèphe AOC, Cru Bourgeois supérieur 37.5cl (OWC-12) Calon-Ségur, St-Estèphe AOC, 3ème Cru Classé en cl (OWC-12) Calon-Ségur, St-Estèphe AOC, 3ème Cru Classé en cl (OWC-12) Cos d'estournel, St-Estèphe AOC, 2ème Cru Classé en cl (OWC-12) Cos d'estournel, St-Estèphe AOC, 2ème Cru Classé en cl (OWC-12) Cos d'estournel, St-Estèphe AOC, 2ème Cru Classé en cl (OWC-1) Cos d'estournel, St-Estèphe AOC, 2ème Cru Classé en cl (OWC-3) Phélan-Ségur, St-Estèphe AOC, Cru Bourgeois 75cl (OWC-12) Montrose, St-Estèphe AOC, 2ème Cru Classé en cl (OWC-12) PESSAC-LÉOGNAN Seguin, Pessac-Léognan AOC 75cl (OWC-12) Seguin, Pessac-Léognan AOC 75cl (OWC-6) Seguin, Pessac-Léognan AOC 600cl (OWC-1) de Chevalier rouge, Pessac-Léognan AOC, Cru Classé des Graves 75cl (OWC-12) Haut-Bailly, Pessac-Léognan AOC, Cru Classé des Graves 75cl (OWC-12) Picque-Caillou rouge, Pessac-Léognan AOC 75cl (OWC-12) Lespault-Martillac rouge, Pessac-Léognan AOC, Cru Classé des Graves 75cl (CT-6) Lespault-Martillac blanc, Pessac-Léognan AOC, Cru Classé des Graves 75cl (CT-6) POMEROL/LALANDE DE POMEROL Gazin, Pomerol AOC 75cl (OWC-12) Clos de la Vieille Eglise, Pomerol AOC 75cl (OWC-12) Rouget, Pomerol AOC 75cl (OWC-12) Beauregard, Pomerol AOC 300cl (OWC-1) Beauregard, Pomerol AOC 150cl (OWC-3) La Conseillante, Pomerol AOC 300cl (OWC-1) La Conseillante, Pomerol AOC 37.5cl (OWC-12) * OWC= Original Holzkiste, CT= Karton

27 ART. JG. WEIN INHALT GEBINDE PREIS (CHF) ST-EMILION Valade, St-Emilion, Grand Cru 75cl (OWC-6) Lafon la Tuilerie, St-Emilion AOC, Grand Cru 75cl (OWC-6) Clos Dubreuil, St-Emilion AOC, Grand Cru 75cl (OWC-6) Jean-Faure, St-Emilion AOC 75cl (OWC-6) La Fleur d'arthus, St-Emilion AOC, Grand Cru 75cl (OWC-6) Côte de Baleau, St-Emilion AOC, Grand Cru 37.5cl (OWC-12) Gaillard, St-Emilion AOC, Grand Cru 75cl (CT-6) Vieux Pourret, St-Emilion AOC 75cl (OWC-12) Amélisse, St-Emilion AOC 75cl (CT-12) Bellefont-Belcier, St-Emilion AOC 300cl (OWC-1) Clos St-Martin, St-Emilion AOC, Grand Cru Classé 75cl (OWC-12) Clos St-Martin, St-Emilion AOC, Grand Cru Classé 150cl (OWC-1) Dassault, St-Emilion AOC, Grand Cru Classé 75cl (OWC-12) Figeac, St-Emilion AOC, 1er Grand Cru Classé B 75cl (OWC-12) La Fleur, St-Emilion AOC, Grand Cru 75cl (OWC-6) La Fleur, St-Emilion AOC, Grand Cru 37.5cl (CT-12) Petit Gravet Ainé, St-Emilion AOC, Grand Cru 75cl (OWC-12) Petit Gravet Ainé, St-Emilion AOC, Grand Cru 75cl (OWC-6) Les Grandes Murailles, St-Emilion AOC, Grand Cru Classé 75cl (OWC-12) SAUTERNES BARSAC La Tour Blanche, Sauternes AOC, 1er Cru Classé en cl (OWC-12) La Tour Blanche, Sauternes AOC, 1er Cru Classé en cl (OWC-12) d'yquem, Sauternes AOC, 1er cru supérieur classé en cl (OWC-12) Climens, Sauternes-Barsac AOC, 1er Cru Classé en cl (OWC-12) Climens, Sauternes-Barsac AOC, 1er Cru Classé en cl (OWC-12) * OWC= Original Holzkiste, CT= Karton 27

28 Weinbewertung Ich mache mir in letzter Zeit immer öfter Gedanken dazu, habe auch schon in Betracht gezogen, ganz damit aufzuhören, Weine zu bewerten, denn es könnte die Kundschaft dazu verleiten, nur noch die am höchsten bewerteten Weine zu kaufen. Auch ich muss zugeben, dass ich dazu neige, die Weine einzukaufen, die ich am höchsten bewertet habe. Es macht aber keinen Sinn, nur absolut höchstbewertete Weine zu kaufen. Ganz grosse Weine nehmen unsere Sinne derart in Anspruch, dass daneben nichts mehr Platz hat. Wenn wir mit Freunden zusammen sind und uns unterhalten wollen, sollten wir nicht einen Abend lang nur Weine mit 19 oder 20 Punkten trinken. Wenn wir bei einer Unterhaltung mit Freunden einen Wein geniessen, brauchen wir eher einen geselligen Wein. Einen, der sich nicht in den Vordergrund drängt, der frisch und belebend wirkt, der Spass macht, er darf durchaus auch sinnlich sein und von guter Qualität, aber es sollte weder ein filigraner Meditationswein sein noch ein mächtiges, hochkomplexes Kraft - bündel. Oder an einer Gartenparty beispielsweise, da ist eigentlich schon ein 18-Punkte-Wein fehl am Platz, denn da brauchen wir einen sehr guten, eher einfachen, aber offenherzigen, unkomplizierten, fröhlichen Wein. Wenn man die Punktewertung richtig interpretiert, macht sie aber durchaus Sinn. Ich habe die Beschreibung, was jede Punktzahl aussagen soll, etwas neu gestaltet. So soll sie auch behilflich sein, den passenden Wein zu jeder Gelegenheit zu finden. Wir beschränken uns ohnehin darauf, die Weine in wenige Kategorien einzuteilen. Es geht dabei primär nicht einmal um eine Wertung. Vielmehr wollen wir aufzeigen, ob es sich um ein absolut berührendes Weinerlebnis oder eher um einen einfacheren, unkomplizierten Wein handelt. Dazu braucht es nicht mehr als die 5 Abstufungen von 16 bis 20 Punkten. Man könnte auch eine 5er-Skala einführen, aber wir wollen lieber an der bekannten und bewährten 20-Punkte-Skala festhalten. Dass wir eher hoch bewerten, hat seinen Grund nicht zuletzt auch darin, dass wir uns auf die besagten 5 Kategorien beschränken. Wenn man bereits einen Wein mit 12 Punkten als gut beschreibt, kommt man auf 9 verschiedene Stufen von guten bis grandiosen Weinen. Da wird es dann schon ziemlich kompliziert, beispielsweise den Unterschied zwischen 14 und 15 Punkten zu erklären. Bei uns muss ein Wein allerdings für 16 Punkte einen hohen Qualitätsstandard erfüllen. Ein Wein muss zwingend nach seiner Herkunft schmecken charakterlose, rein technische Weine möchten wir Ihnen nicht anbieten. Und ein Wein muss einfach so viel Trinkspass bieten, dass ein Weinfreund gerne einen Abend mit ihm verbringt, dass auch der letzte Schluck einer Flasche noch nicht langweilig ist. 28

29 Die Bewertungs-Übersicht: 20/20: Ein seltenes, überaus berührendes Weinerlebnis. Ein solcher Wein fordert unsere Sinne, er zieht uns völlig in seinen Bann. Wer einen solchen Wein trinkt, sollte sich ihm völlig hingeben, ihm seine volle Aufmerksamkeit schenken. Da vergesse ich alles um mich herum, lasse mich von den Emotionen in den 7. Himmel entführen. 19/20: Ein grosser Wein mit Zugabe, einer, den die Natur selbst in den besten Lagen nicht einfach so jedes Jahr schenkt. Nebst edler Herkunft stammt er auch aus einem ganz grossen Jahrgang oder er entstand aus einer speziell aufwändigen Traubenselektion. Der Wein ist mehr als nur ein Begleiter zum Essen oder zu Gesprächen, er will im Mittelpunkt stehen, unsere volle Aufmerksamkeit bei jedem Schluck ist gefragt. 18/20: Ein grosser Wein ohne Fehl und Tadel. In dieser Kategorie haben diverse Weintypen Platz, vom feinen, eleganten, filigranen Meditationswein über den beschwingten und tänzerisch leichtfüssigen, offenherzigen Charmeur bis zum kraftvollen, sinnlichen, tiefgründigen Erlebniswein. 17/20: Ein überdurchschnittlich guter, vielfältiger und harmonischer Wein. In der Regel ist das ein geselliger Wein, einer der Trinkspass macht, ohne dass er zu unablässig im Mittelpunkt stehen muss. 16/20: Ein guter Wein, vielleicht hat er da und dort einige Ecken und Kanten, die er aber mit seinem Charme gekonnt überdeckt. Vielleicht fehlt ihm etwas die Konzentration, was er aber mit seiner Fröhlichkeit vergessen macht. Und er muss mit einem besonders günstigen Preis überzeugen. 15/20: Ein solcher Wein kommt nicht in unser Sortiment. Es kann zwar durchaus technisch einwandfrei sein, aber wenn er langweilig ist, macht es keinen Sinn, ihn zu trinken. 29

30 RHÔNE RASTEAU Domaine La Soumade: Extremes Qualitätsdenken. «Darauf können wir stolz sein.» André Roméro (r) mit Max Gerstl Das 28 Hektar grosse Weingut besitzt sehr viele alte Reben an besten Lagen in der Region Rasteau, unweit von Châteauneuf-du-Pape. Es ist seit über 200 Jahren im Besitz der Familie Roméro. Der heutige Besitzer André Roméro hat das Weingut bekannt gemacht und wird zu Recht als «König von Rasteau» bezeichnet. Seit 2002 wird das Weingut vom berühmten Bordelaiser Önologen Stéphane Derenon - court beraten ist hier wie in Châteauneuf-du-Pape ein ganz grosser Jahrgang! Eine Spur feiner als der opulente 2007er, aber konzentrierter als Für die grossartige Cuvée «Fleur de Confiance» werden Trauben von 50- bis 100-jährigen Reben geerntet, der Ertrag ist extrem klein, in diesem Jahr betrug er nur 15 hl/ha! Die Maischegärung dauert 30 Tage in offenen Holzfässern, danach erfolgt der Ausbau über 18 Monate in 100% neuen Doppelbarriquen auf der Feinhefe. Die Eigentümer-Familie Roméro scheut keinen Aufwand, aus diesem exquisiten Traubengut das Aller beste herauszuholen. Mächtiger Wein Cuvée Confiance Côtes du Rhône Villages, AOC Rasteau 90% Grenache, 10% Mourvèdre Feine Brombeer-, Himbeer- und Cassisaromen; dazu der Duft eines provenzalischen Kräutergartens, mit schwarzem Pfeffer und einem Hauch von Curry. Die leichte Holznote ist perfekt eingebaut in die volle Frucht; schöne Mineralität. Der Wein zeigt trotz seiner Mächtigkeit und Fruchtsüsse eine wunderbare Frische sehr bekömmlich und elegant! Im Gaumen ist eine ganz leichte Salzigkeit spürbar; ein Wein mit einem endlos langen Abgang! 19/ bis 2020 Art cl Fr (ab ) 30

31 Würziger Syrah mit einem Touch Viognier Les Violettes Côtes du Rhône Villages, AOC 85% Syrah, 10%Viognier, 5% Roussanne 32. Was für ein edler, stolzer, aber auch charmanter und vor allem tiefgründiger Duft mit enormer Strahlkraft. Der sprichwörtliche Veilchenduft eines grossen Syrah von der nördlichen Rhône trifft auf die feine Opulenz des Südens in Form von konzentrierter schwarzbeeriger Frucht. Am Gaumen wirkt er eine Spur schlanker, zeigt die raffinierte, blumige Seite seiner Aromatik, herrliche Rasse und feine Extraktsüsse vereinen sich zu einer einzigen Harmonie. Der Wein begeistert mit seiner sinnlichen Ausstrahlung, die er mit verspielter Leichtig keit ausspielt, der Wein wirkt spektakulär, aber dann auch wieder unglaublich fein, eine Perle in der Kollektion der Domaine La Soumade. 18/ bis 2020 Art cl Fr. 32. (ab ) Einmal mehr: Unglaublich eindrücklich! 2010 Cuvée Fleur de Confiance Côtes du Rhône Villages, AOC Rasteau 90% Grenache, 10% Mourvèdre 59. Das ist ein die Sinne betörendes Parfüm, hey, ist das fein, dennoch von eindrücklicher Intensität und Komplexität, das ist eine Duftwolke der himmlischen Art, extrem edel und mit Tiefgang ohne Ende. Wie kann so ein gigantisches Konzentrat so verspielt leicht auftreten, dieses sinnliche Aromenspiel ist ein einmaliges Erlebnis, extreme Konzentration trifft auf pure Raffinesse, da ist verschwenderische Vielfalt, aber es ist von nichts zu viel, es ist alles in perfekter Harmonie, ein Monster von Wein, schwebt mit tänzerischer Leichtigkeit über den Gaumen, alles wirkt eindrücklich präzis, ist fein gewoben und genial saftig, ja beinahe delikat! Ein Weinmonument, das Emotionen auslöst. 20/ bis 2040 Art cl Fr. 59. (ab ) 31

32 29. Aus den allerbesten Lagen Gigondas 85% Grenache, 15% Syrah Gigondas ist nicht gleich Gigondas. Leider liegt 85% der Appellation unten in der Fläche, wo sonst Côtes du Rhône wächst. Deshalb findet man unter diesem Namen sehr viele mittelmässige Qualitäten und das Renommee der Lage ist dementsprechend nicht gerade berauschend. Würden diese Weine ausschliesslich in den Top-Lagen um das pittoreske Dorf Gigondas produziert, wären sie mit Sicherheit ähnlich gesucht wie jene des Nachbarn Châteauneuf-du-Pape. Es ist kein Zufall, dass die Domaine La Soumade auch im Jahr 2008 einen hervorragenden Gigondas produziert hat. Sie besitzt ausschliesslich Hanglagen auf bis zu 400m Höhe. Die Rebberge sind teils mit älteren Reben bepflanzt und die Neupflanzungen haben eine Dichte von 7000 Rebstöcken pro Hektar (nicht wie hier üblich 3000). Selbstverständlich wird nicht mit Herbiziden gearbeitet, die Böden werden mit selbst hergestelltem Kompost genährt, schon seit 20 Jahren wurde kein Kunstdünger mehr verwendet! Der Wein zeigt sich im Duft sehr mineralisch, würzig, mit dezenter Frucht, schwarzbeerig, ein ungewöhnlich zartes Parfüm, aber reich, komplex und intensiv. Am Gaumen kommt er erwartet leichtfüssig daher, trotzdem steht er in Bezug auf die Aromatik den grossen Vorjahrgängen in nichts nach, da ist jede Menge süsses Extrakt, mir gefällt seine unglaublich verspielte Art, was für ein sinnlicher Wein! Nach der Füllung wieder probiert, jetzt kommt seine sensationell raffinierte Würze so herrlich zum Ausdruck, gepaart mit herrlich süsser Frucht gibt das einen Wein von unglaublicher Sinnlichkeit. Der erinnert mich an ganz grosse Châteauneuf-Erlebnisse. 19/ bis 2030 Art cl Fr. 29. (ab ) Qualitativ hochstehende Hanglagen des Gigondas. 32

33 Clos du Caillou: Meister des Côtes du Rhône. CHÂTEAUNEUF- DU-PAPE Sylvie Vacheron: «Wir arbeiten seit Jahren biologisch und ab dem Jahrgang 2010 wird das Weingut auch biologisch zertifiziert. 12 Hektaren bewirtschaften wir bereits biodynamisch, so bekommen wir Probleme in den Griff, die mit konventionellen Methoden nicht zu bewältigen waren.» Anmutig liegt die Domaine auf einer kleinen Anhöhe inmitten eines uralten Baumbestandes. Sylvie Vacheron führt das Weingut zusammen mit Bruno Gaspard, einem äusserst talentierten und fleissigen Weinbauern. Wenn die Châteauneuf-du-Pape- Weine von Clos du Caillou ein Monument sind, so sind die Côtes-du- Rhône-Weine die Empore dazu! Sylvie Vacheron, Max Gerstl 34. Sinnlicher Terroirwein 2009 Le Clos du Caillou Côtes du Rhône rouge AOC, Resérve Die Parzelle, auf der dieser Wein wächst, ist mit den ältesten Rebstöcken innerhalb des Clos du Caillou bestockt. Dieses Terroir wurde 1936 nicht als Châtauneuf-du-Pape klassiert, ist aber sehr ähnlich mit demjenigen vom «Châteauneuf-du-Pape Réserve». Das ist regelmässig einer meiner absoluten Lieblingsweine des Weingutes, seit wir diese Weine importieren. Am Gaumen dominiert die Eleganz, unglaublich wie fein so ein Kraftpaket auftreten kann, das ist perfektes Gleichgewicht zwischen genialer Süsse und edler Rasse, feinste Frucht trifft auf feinste Mineralität und die pfeffrigen Nuancen verleihen zusätzliche Eleganz, das ist ein komplexer Terroirwein mit unendlich feinwürzigen Aromen, der beste Côtes du Rhône Réserve, seit ich das Weingut kenne. 18+/ bis 2025 Art cl Fr. 34. (ab ) 33

34 CONDRIEU Georges Vernay: Pionier mit den besten Lagen. Christine Vernay 59. Georges Vernay, der Vater der heutigen Besitzerin Christine Vernay, ist auch so etwas wie der Vater des Condrieu. Die Reb - stöcke am Steilhang von Condrieu wurden bis Ende der 40er-Jahre des letzten Jahrhunderts kaum noch bewirtschaftet. Es gab starke Tendenzen, die Appellation Condrieu in die Fläche auszudehnen und die Steillagen ganz aufzugeben. Georges Vernay hat sich erfolgreich dagegen gewehrt. Heute besitzt die Familie die allerbesten Lagen von Condrieu praktisch exklusiv. Man kann ohne Übertreibung behaupten: «Wer die Weine der Domaine Vernay nicht kennt, der kennt Condrieu nicht.» Und genau so erging es auch mir. Condrieu waren für mich Weine, die zwar qualitativ ausserordentlich hochstehend sein konnten, denen es aber an Bekömm lichkeit mangelte. Ein Glas als ausserordentliches Wein erlebnis war für mich ok, aber um eine ganze Flasche mit meiner Frau zu teilen, waren mir diese Weine definitiv zu üppig. Die Domaine Vernay hat mich eines anderen belehrt. Ein Viognier, der auf dem ganz grossen Kalk terroir von Condrieu wächst, zeigt burgundische Leichtig keit. Das grosse Terroir von Condrieu verleiht den Weinen eine salzig-mineralische Art, die die Weine dermassen prägt, dass man sie leicht mit grossen weissen Burgundern verwechseln kann. Wunderbar tänzerischer Condrieu Terrasses de l Empire Condrieu AC Ausgebaut in 2000-Liter-Fässern. Anders als die meisten Condrieus, die relativ breit und reiffruchtig sind, kommt dieser feine und frische Wein sehr feminin und elegant daher. Ungemein präzis in Aromatik und Stilistik. Burgundisch schlanker, rassiger, traumhaft aromatischer Wein, der tanzt Ballett auf der Zunge, zeigt schon fast rieslingartige Eleganz, eine sinnliche Delikatesse. 18+/ bis 2020 Art cl Fr. 59. (ab ) 34

35 Klassisch und edel Côte Rôtie Blonde du Seigneur 92% Syrah, 8% Viognier 59. Der Wein wird 18 Monate in Barriques ausgebaut, davon 30% aus neuem Holz. Was für ein unglaublich komplexes Aromenbild! Der Viognier schenkt dem Blonde de Seigneur eine subtile florale Note, dazu Orangenblüten und Brombeeren. Im Gaumen findet man feinkörniges, perfekt ausgereiftes Tannin, dazu eine saftige Säure, mit dem Fruchtextrakt perfekt ausbalanciert; ausgesprochen lange. Das ist ein aristokratischer Burgunder aus Syrah der Extra-Klasse - elegant wie nur wenige Côte Rôtie! Der Wein ist in seiner Fruchtphase wunderbar zu trinken, wird aber mit zunehmendem Alter noch weiteres Format gewinnen. 19/ bis 2022 Art cl Fr. 59. (ab ) % Syrah mit viel Noblesse Fleurs de Mai VdP 100% Syrah Ausbau in Barriques, aber kein neues Holz. Da ist richtig schöner Tiefgang in diesem Duft, feine Frucht mit pfeffrig-würzigem Ausdruck, wirkt traumhaft elegant mit raffinierten mineralischen Noten. Die Extraktsüsse ist perfekt auf die feine Rasse abgestimmt, der Wein strahlt die Noblesse der grossen Weine des nördlichen Rhônetals aus, zeigt Charme und Charakter, wirkt puristisch transparent und spielerisch, was für ein fröhlicher Wein. 17/ bis 2020 Art cl Fr (ab ) 35

36 CORNAS Domaine du Tunnel: Von Null auf alles selber aufgebaut! Stéphane Robert Stéphane Robert ist ziemlich atypisch für die Winzergarde aus Cornas. In jungen Jahren wollte er Landwirt werden, hat dann aber bald gemerkt, dass für ihn der Weinbau das Beste in der Landwirtschaft ist. So hat er eine Ausbildung in Rebbau und Önologie absolviert und sich danach auf die Suche nach Reben gemacht. Seine Familie hatte nichts mit Rebbergen am Hut, seine Eltern waren aus dem Franche-Comté in die Gegend von Cornas gezogen und somit begann er bei Null im Alter von 24 Jahren gründetet er sein Weingut, indem er zuerst einige Rebberge mietete. Von Anfang an galt sein Interesse den besten Lagen, die mit alten Reben bestockt waren. Seine Idee von den Weinen geht klar in die elegante Richtung. Nicht die schweren Kolosse sind seine Vorbilder, sondern Weine, die man gerne trinkt und auch gerne austrinkt! So stehen seine Weine für Eleganz und Mineralität, ohne jedoch an Dichte und Kraft zu verlieren. Die Erfolge liessen nicht lange auf sich warten, heute gehört er zu den führenden Domaines von Cornas. Mächtiger Wein aus 100-jährigen Reben Pur Noir, Cornas AOC 100% Syrah Schon der Duft ist überschwänglich, opulent, von berauschender Schönheit, verschwenderische Vielfalt, pure Sinnlichkeit und Lebensfreude ausstrahlend, das geht auf direktem Weg ins Herz. Opulenz und Kraft übertreffen sich gegenseitig aber noch viel eindrücklicher als das, ist die Leichtfüssigkeit mit der sich dieses geniale Fruchtelixier fortbewegt, es ist als ob der Frühling aus dem Glas strahlt, diese Süsse, diese sagenhafte Frische, diese Kräuter, diese cremige Saftigkeit, diese Harmonie, diese aromatische Brillanz, das ist ein unbeschreiblich intensives Trink erlebnis. Cornas ist schon lange meine Lieblingslage im nördlichen Rhônetal und das hier ist der beste Cornas, den ich je verkostet habe. 20/ bis 2030 Art cl Fr

37 Trauben nur aus den Côteaux Cornas AOC Syrah 100% Das ist eine Assemblage von 15 verschiedenen Parzellen, 14 Monate Barrique - ausbau nur in gebrauchten Fässern. Die Reben sind durchschnittlich 50 Jahre alt. Das ist dieser köstliche, unendlich tiefgründige, unvergleichliche Duft von Cornas, vielschichtig, reich und Noblesse ausstrahlend. Am Gaumen vereint er die rassige Frische der nördlichen Rhône mit einem Hauch südlicher Fülle und Süsse, ein schlankes Kraftpaket, leichtfüssig und elegant, aber auch vollmundig und mit sehr viel Stoff, leichter zugänglich als ein Hermitage oder Côte Rôtie, dennoch klassisch und edel. Hei, ist der gut, was für ein Hochgenuss, das ist Syrah wie ich ihn über alles liebe, dieses verblüffende Spiel zwischen monumentaler Kraft und burgundischer Feinheit. Obwohl er ein grosses Alterungs-Potenzial besitzt, bietet dieser Wein auch in seiner Jugend sehr viel Trinkgenuss. 18/ bis 2015 Art cl Fr. 45. (ab )

38 CROZES-HERMITAGE Domaine les Bruyères: David Reynaud, ein Mann der leisen Töne. David Reynaud erzählt stolz von seiner Neu- Anschaffung, der italienischen Traubenpresse. 29. Biodynamie ist nichts, was man einfach so von heute auf morgen einführen kann. Nur jahrelange konsequente Arbeit führt zum Ziel. Bereits im Jahr 2003 begann David Reynaud seinen Betrieb umzustellen, aber erst seit 2009 ist er zertifiziert. «Dass wir jetzt zertifiziert sind, zeigt einfach, dass wir in die richtige Richtung gehen», meint David Reynaud, «die Natur kommt jetzt so langsam zurück in ein Gleichgewicht, es ist spannend mitzuerleben wie alles lebendiger wird, die Natur strahlt ganz anders. Es ist nichts weiter als logisch, dass da auch bessere Weine entstehen müssen.» Aus über 50-jährigen Reben Les Croix Crozes-Hermitage AOC Syra h 100% Ein Gaumenfluss wie Samt und Seide, köstlich süss und mit unwiderstehlichem Charme, die herrliche Frucht unterstützt von attraktiven mineralischen Kom po nenten und verführerischen Terroir - noten, ein eher schlichter, aber ungemein charmanter, süffiger Wein, der niemals langweilig wird. 17/ bis 2019 Art cl Fr. 29. (ab ) 38

39 Seine Top-Cuvée spannt den Bogen vom Himmel zur Erde Entre Ciel et Terre Crozes-Hermitage AOC 100% Syrah 47. Der Duft ist überaus edel, der strahlt so richtig aus dem Glas, schwarze Kirschen, wunderbare Würze, enorme Tiefe, feine animalische Noten, die Komplexität ist eindrücklich. Samtiger, köstlich süsser Gaumen, ein charmanter Gaumenschmeichler, da ist Saft, der Wein hat Schmelz, was für ein edler, aber auch fröhlicher, erfrischend leichtfüssiger Wein, da ist aber auch eine irre innere Kraft. Der Wein hat etwas Nobles, beinahe Strenges an sich, ist dennoch anschmiegsam und weich, köstlich süss und gleich wieder genial frisch und rassig. Dieses betörende Spiel der Gegensätze macht ihn zu einem sinnlichen Weinerlebnis, das ist ein Geniestreich der Natur. 19/ bis 2030 Art cl Fr. 47. (ab ) 39

40 CAHORS Clos Triguedina, Jean-Luc Baldès: Aus der Heimat des Malbecs. Jean-Luc Baldès 62. Das Cahors, die Heimat des Malbec, befindet sich ca. 165 km südöstlich von Bordeaux im Tal des Flusses Lot und ist mit 4500 ha Reben bestockt. Die Rebzeilen erstrecken sich auf zwei Terrassen, die Böden sind hauptsächlich kieshaltig vermischt mit Kalk. Jedoch gibt es auch einzelne bevorzugte Lagen, die aus Schiefer und den sogenannten «Galets Roulés» bestehen. Seit einigen Jahren werden wieder Reben auf dem begehrten Plateau angepflanzt. Der Boden ändert sich hier zu reinem Kalk, was den Weinen mehr Mineralik und durch die Höhe insbesondere noch mehr Frische verleiht. Clos Triguedina gehört zweifellos zu den besten Weinbaubetrieben der Region. Geschmeidig und kraftvoll New Black Wine AOC Cahors 100% Malbec Pier Tognini: Aromen von schwarzen Kirschen, blauen Pflaumen, Brombeeren, begleitet von Tabakblättern, Sandelholz, Pfeffer und schwarzem Trüffel. Dazu gesellen sich Noten von Cassis, dunklen Rosen und einer kieselhaltigen Mineralik. Traumhaft, alles wirkt noch ungemein kompakt und jugendlich. Die Barrique ist bestens verwoben, leichtes Aufblitzen von Bourbonvanille und geräuchertem Speck. Am Gaumen die pure Eleganz und Kraft. Feinkörnige Tannine unterstützen die Frucht perfekt. Gut tragende Säure mit perfekter Balance. Noch verschlossene Aromatik, die Aromen bestätigen sich, schwarzbeerig mit dunklen Steinfrüchten unterlegt. Grossartige Mineralik die sich im Abgang deutlich zeigt. Der Black Wine endet lang anhaltend, kraftvoll und sehr harmonisch. Ein unglaublicher Cahors, der einige Jahre Flaschenreife braucht, um sein volles Potenzial entfalten zu können. Ich hatte ihn über 5 Tage offen bei mir zu Hause, er zeigte auch nach dieser Zeit noch keinen Hauch von oxidativen Noten. 19+/ bis 2030 Art cl Fr. 62. (ab ) 40

41 34. Eleganter Essensbegleiter Probus AOC Cahors 100% Malbec Pier Tognini: Aromen von Blaubeeren und reifen Brom beeren mit Anflügen von schwarzen Kirschen und Veilchen. Dazu gesellen sich Noten von schwarzem Pfeffer, Mocca und Lorbeer. Wunderbar komplex und vielschichtig. Am Gaumen mit viel Schmelz und Eleganz, guter Balance und perfekt eingebundener Säure. Die Barrique wirkt nie störend oder opulent, unterstützt die Aromen bestens. Wieder Blaubeeren, Brombeeren und schwarzer Trüffel mit einer tollen Mineralik. Der Probus endet kräftig mit tieffruchtigem Finish. Ein Cahors zum Einlagern, wird in einigen Jahren seine wahre Stärke zeigen. Öffnet sich durch langes Dekan tieren zunehmend, zeigt auch nach 3 Tagen keine oxidativen Noten. 18+/ bis 2025 Art cl Fr. 34. (ab ) Eleganter Essensbegleiter Petit Clos AOC Cahors 100% Malbec Pier Tognini: Mittleres Purpurviolett. Aromen von frischen Waldbeeren, dunklen Pflaumen, schwarzen Kirschen mit leichten Noten von Tabak, Schokolade und schwarzem Pfeffer. Wirkt fruchtig und zugänglich, begleitet von einer leichten, kalkigen Mineralik. Am Gaumen die pure Trink freude. Wieder Beerenaromen mit Pflau men und würzig-mineralischen Noten. Wunder schöne, feinkörnige Tannine mit tragender Säure. Wirkt sehr geschmeidig und elegant. Der Petit Clos endet mittelkräftig mit fruchtbetontem Abgang. Ein Wein mit Anspruch in dieser Preisklasse und eine schöne Alternative zu einem mittelschweren Bordeaux. 17+/ bis 2019 Art cl Fr (ab ) 41

42 Max Gerstls Tipp «Dieser Lafon La Tuilerie hat mir in den letzten Monaten schönste Weinmomente geschenkt, das ist für mich der Geheimtipp in unserem Sortiment.» 2007 Lafon la Tuilerie St-Emilion AOC, Grand Cru 32. Ein 2007er, der den ganz grossen Jahrgängen das Fürchten lehrt! Der Duft kommt so richtig aus der Tiefe, konzentrierte schwarze Beeren, Cassis, Brombeer mit einem Hauch Trüffel und feinen Tabaknuancen, enorm komplex, reich, aber vor allem sehr nobel und fein. Ein charmanter Gaumenschmeichler und ein köstlich süsses Kraftbündel zugleich, schmilzt wie Butter auf der Zunge und hinterlässt einen Mund voll köstlicher Aromen mit komplexer Frucht und genialer Frische. So wie er sich im Moment präsentiert, macht es den Anschein, als würde er sich wenn überhaupt nur wenig verschliessen, bevor er in seine allerschönste Trinkreife übergeht. 18/ bis cl Fr. 32. (ab Fr. 36. ) Art Pierre und Géraldine Lafon

43 Lieferkonditionen: Weine abholen: Gratislieferung: Ab 36 Flaschen à 75cl oder ab Fr Bestellwert. 1 Flasche 75cl: Fr Flaschen 75cl: pro 75cl Flasche Fr Flaschen 75cl: pro 75cl Flasche Fr bis 6 Flaschen 75cl: pro 75cl Flasche Fr bis 11 Flaschen 75cl: pro 75cl Flasche Fr bis 35 Flaschen 75cl: pro 75cl Flasche Fr Andere Formate werden entsprechend umgerechnet. Lieferzeit: 5 Tage, Expresslieferungen auf Anfrage Öffnungszeiten für Weinabholungen: Das Abholen von bestellten Weinen in unserem Lager ist täglich zu den folgenden Tagen / Zeiten möglich: Montag bis Freitag: Uhr. Zufahrt Gerstl Weinlager: Planzer Transport AG, Allmendstrasse 14, 5612 Villmergen. Der Beschilderung für das Gebäude P5 folgen (Parkplätze stehen vor dem Haupteingang zur Verfügung). Bitte seitliche Eingangstür mit der Beschriftung «Eingang Umschlagslager» benutzen. Nach Zutritt ist der Abholort für Gerstl- Kunden gekennzeichnet. Anfahrt A1: ab Ausfahrt Lenzburg oder Mägenwil ca. 7 Minuten Unterdorfstr. Allmendstr. Allmendstr. Bünztalstr. Nordstr. Gerstl Weinlager Durisolstr. Anglikerstr. Weinberatung: Montag bis Freitag: Uhr, Telefon von Villmergen Dorf von Wohlen Zufahrt Gerstl Weinlager: Eingangstür Angebot gültig bis 5. Mai 2013 oder solange Vorrat.

44 Max Gerstls Tipp «Sensationell, eine der grössten Bordeaux-Entdeckungen in Sachen Preis-Genuss-Verhältnis.» Château La Font Neuve Médoc 62% Cabernet Sauvignon, 38% Merlot Der duftet so wunderbar nach Bordeaux, geniale schwarze Frucht seht im Vordergrund, begleitet von Tabak, Leder und einem Hauch schwarzen Trüffeln, der Duft kommt so herrlich aus der Tiefe. Das schlanke Kraftbündel stützt sich auf ein unglaublich feines Tanningerüst, alles wirkt tänzerisch verspielt und birgt dennoch etwas geradezu Spektakuläres in sich. Diese Kraft, diese Leichtigkeit, das können eigentlich nur die ganz grossen Weine dieser Welt, gleichzeitig gibt sich der Wein völlig unkompliziert, offenherzig, zugänglich und mit einer Fröhlichkeit, die alles überstrahlt. Ich probiere ihn immer und immer wieder und komme aus dem Staunen nicht heraus. Das ist in der Tat nicht nur ein liebenswerter Kumpel, der ist auch überaus edel und richtig gross 18/ bis 2035 Art cl Fr (statt 16. ) Gerstl Weinselektionen Tel

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