Funktionalgleichungen II
|
|
|
- Katrin Kristina Maus
- vor 9 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 Schweizer Mathematik-Olympiade smo osm Funktionalgleichungen II Thomas Huber Aktualisiert: 2. März 2016 vers Die Cauchy-Funktionalgleichungen Die Cauchy-Funktionalgleichungen zählen zu den wichtigsten Funktionalgleichungen überhaupt. Viele Probleme lassen sich durch eine geeignete Reduktion auf sie zurückführen. Es handelt sich um die vier Gleichungen f : R R, f(x + y) = f(x) + f(y), f : R >0 R >0, f(xy) = f(x)f(y), f : R >0 R, f(xy) = f(x) + f(y), f : R R >0, f(x + y) = f(x)f(y). In der Praxis sind vor allem die beiden ersten von Bedeutung. In der Tat sind sie aber alle äquivalent, denn ist x f(x) eine Lösung der ersten Gleichung, dann sind die Funktionen x exp(f(log(x))), x f(log(x)) und x exp(f(x)) Lösungen der zweiten bis vierten Gleichng. Ja es ist sogar leicht zu sehen, dass man dadurch Bijektionen zwischen den Lösungsmengen der vier Gleichungen erhält. Wir werden uns daher im Folgenden auf die erste Gleichung konzentrieren. Eine Klasse von Lösungen ist einfach zu sehen, nämlich die Funktionen f(x) = ax mit einer reellen Konstanten a. Allerdings sind das eben nicht die einzigen, ansonsten würden wir den Cauchy-Gleichungen ja kaum ein ganzes Kapitel widmen. Ich würde an dieser Stelle gern ein Beispiel einer Lösungsfunktion geben, die nicht linear ist. Es ist jedoch prinzipiell unmöglich, eine solche Funktion explizit anzugeben!! Man darf sich jetzt natürlich schon kurz am Kopf kratzen und sich fragen, wieso man denn weiss, dass solche Funktionen existieren. Das Problem ist, dass zu ihrer Konstruktion ein Axiom der Mengenlehre herangezogen werden muss, das sogenannte Auswahlaxiom. Das Auswahlaxiom sichert nun die Existenz solcher exotischer Funktionen, ohne dass man irgendeine Chance hätte, sie wirklich hinzuschreiben. Wie auch immer, es gibt sie jedenfalls, und es stellt sich sogar heraus, dass die linearen Funktionen eine verschwindende Minderheit in der Menge aller Lösungsfunktionen bilden. Wenn man nämlich zufällig irgendeine solche Lösungsfunktion herauspicken würde, sie wäre mit 100-prozentiger Sicherheit nicht linear. Nach diesen Erklärungen wenden wir uns nun der Arbeit zu. Wir zeigen zuerst, dass jede Lösung 1
2 zumindest auf Q tatsächlich linear ist. In der Tat gilt sogar mehr, man kann nämlich belibige rationale Faktoren aus der Funktion herausziehen. Lemma 1.1. Sei f : R R eine Lösung der Gleichung f(x + y) = f(x) + f(y). Für alle rationalen Zahlen r und alle reellen Zahlen x gilt f(rx) = rf(x), insbesondere also f(r) = r f(1) für alle rationalen r. Somit ist f linear auf Q. Beweis. Setzt man x = y = 0, dann folgt f(0) = 0. Mit y = x erhält man daraus weiter f( x) = f(x) für alle x R, also ist f eine ungerade Funktion. Als nächstes zeigen wir induktiv, dass für alle natürlichen Zahlen n und alle reellen x gilt f(nx) = nf(x). (1) Dies ist trivial für n = 1 und gelte für ein n. Setzt man in der ursprünglichen Gleichung y = nx, dann folgt aus der Induktionsannahme f((n + 1)x) = f(x + nx) = f(x) + f(nx) = f(x) + nf(x) = (n + 1)f(x), wie gewünscht. Da nun f ungerade ist, gilt (1) sogar für alle ganzen Zahlen n. Für beliebige p, q Z mit q 0 folgt daraus schliesslich also f(rx) = rf(x) für alle rationalen r = p q. qf( p x) = f(q p x) = f(px) = pf(x), q q Wie schon erwähnt, kann man nun nicht von Q auf R schliessen, induktive Methoden sind auf R grundsätzlich zum Scheitern verurteilt. Um hier weiterzukommen, braucht man zusätzliche Annahmen an f. Die für uns mit Abstand wichtigste ist die Monotonie, man hat dann wie gewünscht: Lemma 1.2. Sei f eine Lösung der Gleichung f(x + y) = f(x) + f(y), die monoton (fallend oder steigend) ist. Dann gilt f(x) = ax für alle x R, wobei a eine reelle Konstante ist. Beweis. Mit f ist auch f eine Lösung der Gleichung, wir können also annehmen, dass f monoton steigend ist. Nach Lemma 2.1 gilt f(r) = ar für alle r Q, wobei a = f(1) f(0) = 0 ist. Sei nun x eine beliebige reelle Zahl und nehme an, dass f(x) > ax gilt. Im Fall a = 0 sei r > x irgendeine rationale Zahl, im Fall a > 0 wählen wir ein rationales r mit x < r < f(x)/a. Nach Konstruktion ist dann in beiden Fällen f(r) = ar < f(x), im Widerspruch dazu, dass f monoton steigend ist. Analog führt man die Annahme f(x) < ax zu einem Widerspruch: Wähle eine rationale Zahl r mit r < x im Fall a = 0 und mit f(x)/a < r < x im Fall a > 0, dann gilt f(r) = ar > f(x), was nicht sein kann. Beispiel 1. (IMO 92) Finde alle Funktionen f : R R, sodass für alle x, y R gilt f(x 2 + f(y)) = y + f(x) 2. 2
3 Lösung. Wir haben in Funktionalgleichungen I (Beispiel 10) bereits gezeigt, dass f(0) = 0 ist. Damit können wir x = 0 einsetzen und die Gleichung vereinfacht sich zu f(f(y)) = y. Mit y = 0 erhält man ausserdem f(x 2 ) = f(x) 2. Ersetzt man nun in der ursprünglichen Gleichung y durch f(y), dann folgt unter Verwendung der beiden eben bewiesenen Identitäten die neue Gleichung f(x 2 + y) = f(x 2 ) + f(y). Diese sieht bereits aus wie eine Cauchy-Gleichung mit dem kleinen Unterschied, dass x 2 natürlich nur nichtnegative Werte annehmen kann. Wir wissen also, dass f(u + v) = f(u) + f(v) für alle u 0 und alle v R. (2) Wir entfernen nun die störende Bedingung u 0. Zuerst bemerken wir, dass f eine ungerade Funktion ist, denn für u 0 und v = u folgt 0 = f(0) = f(u) + f( u), also f( u) = f(u). Da man aber jede reelle Zahl als u oder u schreiben kann, ist f ungerade. Für alle u 0 erhält man damit f(( u) + v) = f(u + ( v)) = f(u) f( v) = f( u) + f(v), also gilt (2) für alle u, v R. Wir müssen jetzt nur noch zeigen, dass f keine exotische Lösung der Cauchy-Gleichung ist, sondern linear. Wir zeigen daher, dass f monoton steigend ist. Wegen f(x 2 ) = f(x) 2 ist f(u) 0 für alle u 0. Seien nun a b zwei reelle Zahlen, Einsetzen von u = b a 0 und v = a in (2) liefert dann f(b) = f(b a) + f(a) f(a), wie gewünscht. Nach Lemma 2.2 ist daher f(x) = cx mit einer Konstanten c. Einsetzen in die urpsrüngliche Gleichung liefert c = 1 und damit die einzige Lösung f(x) = x. Zwei Dinge sind hier anzumerken: Erstens hätte man mit (2) auch die Einschränkung von f auf R 0 studieren können. Dort erfüllt f ja die Cauchy-Gleichung und es ist leicht zu sehen, dass die Lemmata 2.1. und 2.2. auch für diesen Fall richtig sind. Auf R 0 ist f dann also linear und da f ungerade ist, gilt dies dann auf ganz R. Zweitens war für den Nachweis der Monotonie die Eigenschaft f(u) 0 für u 0 zentral. Diese wiederum kam aus der Tatsache, dass Quadrate nie negativ sind. Allgemein kann man sagen, dass in der Funktionalgleichung irgendwie Quadrate (oder Produkte) auftauchen müssen, damit dieses Argument funktioniert. Es gibt tatsächlich Beispiele, die ohne Quadrate auskommen, da braucht man aber einen Trick. Man sollte jedenfalls nach solchen Quadraten Ausschau halten. Das letzte Beispiel ist recht typisch und enthält die folgenden Lösungsschritte, die bei vielen Problemen gemacht werden müssen: Bestimmen von f(0) oder Ähnliches. Reduktion auf eine Cauchy-Gleichung. Monotonie nachweisen. Anstelle der Monotonie gibt es viele andere Bedingungen an die Lösung f einer Cauchy- Gleichung, die Linearität implizieren. Die bekannteste ist die Stetigkeit, auf die wir hier aber nicht eingehen wollen. Wir stellen nun aber das Kriterium schlechthin vor, mit dem man in allen praktischen Fällen durchkommt. Dazu müssen wir etwas ausholen und zwei Begrie einführen. 3
4 Sei f : R R eine beliebige Funktion. Der Graph von f ist die Menge Γ(f) = {(x, f(x)) x R} R 2, welche f quasi als geometrische 'Kurve' beschreibt. Der Graph einer linearen Funktion zum Beispiel ist eine Gerade im R 2, welche nicht parallel zur y-achse liegt. Eine Teilmenge A R 2 heisst dicht, falls jede oene Kreisscheibe von positivem Radius in R 2 mindestens einen Punkt von A enthält. Zum Beispiel liegt Q 2 dicht in R 2. Nun also das angekündigte Kriterium. Wir geben den recht technischen Beweis der Vollständigkeit halber an: Satz 1.3. Sei f : R R eine Lösung der Gleichung f(x + y) = f(x) + f(y). Dann gilt einer der folgenden Fälle: (a) Die Funktion f ist linear. (b) Der Graph Γ(f) liegt dicht in R 2. Beweis. Wir nehmen an, dass f nicht linear ist. Dann gibt es reelle Zahlen x, y 0 und a b mit f(x) = ax und f(y) = by. Aus technischen Gründen werden wir nicht zeigen, dass jede oene Kreisscheibe einen Punkt des Graphen enthält, sondern wir zeigen, dass jedes oene Quadrat einen solchen Punkt enthält (was natürlich auf dasselbe hinausläuft). Sei also (u, v) R 2 ein fester Punkt und sei ɛ > 0 fest. Wir setzen sodass folgende Gleichungen gelten: ξ 1 = v bu a b, ξ 2 = au v a b, Wähle rationale Zahlen r 1, r 2 mit Einerseits gilt dann ξ 1 + ξ 2 = u, aξ 1 + bξ 2 = v. { 1 } r 1 x ξ 1 < min 1, ɛ { a 2, r 2y ξ 2 < min 1, 1 } ɛ b 2. (r 1 x + r 2 y) u = (r 1 x ξ 1 ) + (r 2 y ξ 2 ) (r 1 x ξ 1 ) + (r 2 y ξ 2 ) < ɛ 2 + ɛ 2 = ɛ. Andererseits lassen sich nach Lemma 2.1. rationale Faktoren aus f herausziehen und daher ist auch f(r 1 x + r 2 y) v = (r 1 ax + r 2 by) (aξ 1 + bξ 2 ) a (r 1 x ξ 1 ) + b (r 2 y ξ 2 ) < ɛ a 2 a + ɛ b 2 b = ɛ. Folglich liegt der Punkt (r 1 x+r 2 y, f(r 1 x+r 2 y)) Γ(f) im oenen Quadrat mit Mittelpunkt (u, v) und Seitenlänge 2ɛ. Somit liegt der Graph von f dicht. Dieses doch sehr erstaunliche Resultat liefert jetzt natürlich eine ganze Fülle von einfach zu überprüfenden Eigenschaften von f, die auf die Linearität schliessen lassen. Zum Beispiel wieder 4
5 die Monotonie: Ist f monoton steigend, und ist x irgend eine reelle Zahl, dann enthält der Graph von f sicher keinen Punkt aus den beiden Gebiete (, x) (f(x), ) und (x, ) (, f(x)), liegt also nicht dicht. Das liefert einen zweiten Beweis für Lemma 2.2. Oder Beschränktheit: Ist f beschränkt, zum Beispiel nach oben durch die Konstante C, dann enthält der Graph von f keinen Punkt aus dem Gebiet R (C, ), liegt also wieder nicht dicht. In diesem Fall kann man sogar mehr sagen: da f auf Q linear ist, muss f = 0 sein. Es genügt aber auch, dass f auf irgend einem noch so kleinen Intervall positiver Länge nach oben oder unten beschränkt ist! Auch dann liegt der Graph nicht dicht. In Beispiel 10 haben wir als ersten Schritt für die Monotonie gezeigt, dass f(x 2 ) = f(x) 2 gilt. Somit ist f auf R 0 nach unten beschränkt und daher linear. etc. Diese Resultate für die Gleichung f(x + y) = f(x) + f(y) gelten mit den naheliegenden Modi- kationen auch für die drei anderen Cauchy-Gleichungen. Wir erklären dies kurz anhand der multiplikativen Version. Gesucht sind also die Lösungen f : R >0 R >0 von f(xy) = f(x)f(y). Für jede solche Funktion ist g(x) = ln(f(exp(x))) ein Lösung der additiven Gleichung und umgekehrt. Die typischen Lösungen sind daher die Funktionen f(x) = x a mit einer reellen Konstanten a. Die exotischen Lösungen kann man mit der naheliegenden Modikation von Satz 2.3. handhaben: Für jede exotische Lösung liegt der Graph dicht in R >0 R >0 (natürlich geht es hier nur um den ersten Quadranten, nicht um die ganze Ebene!). Insbesondere sind wieder alle monotonen Lösungen klassisch. Beispiel 2. Bestimme alle Funktionen f : R R 0, sodass für alle x, y R gilt f(x + y) f(x) f(y) = (f(x) + x)(f(y) + y). Lösung. Die Klammern auf der rechten Seite legen es nahe, eine neue Funktion g(x) = f(x)+x einzuführen. Die Gleichung vereinfacht sich damit zu g(x + y) g(x) g(y) = g(x)g(y). Das erinnert nun an eine Mischung zwischen der additiven und der multiplikativen Cauchy- Gleichung. Umformen liefert die äquivalente Form g(x + y) = (g(x) + 1)(g(y) + 1) 1, wir substituieren daher nochmals h(x) = g(x) + 1 und erhalten schliesslich die Gleichung h(x + y) = h(x)h(y). Dies ist nun denitiv eine Cauchy-Gleichung, auf die wir unsere Resultate anwenden können. Nach Voraussetzung ist f überall nichtnegativ, wir wissen aber nicht, ob dies auch für h gilt. Das ist tatsächlich der Fall, wie man leicht sieht. Setze nämlich x = y in die Gleichung für h, dann folgt h(2x) = h(x) 2 0 für alle reellen x, also nimmt h nur nichtnegative Werte an. Existiert ein x mit h(x) = 0, dann verschwindet h identisch, denn für alle reellen y ist dann h(x + y) = h(x)h(y) = 0. In diesem Fall nimmt aber f(x) = x 1 negative Werte an, was nicht sein darf. Wir suchen also nach Funktionen h : R R >0. Die klassischen Lösungen sind in diesem Fall die Funktionen h(x) = a x mit einer positiven Konstanten a. Um exotische Lösungen auszuschliessen, müssen wir nur noch zeigen, dass der Graph von h nicht dicht liegen kann in R R >0. Nach Voraussetzung gilt aber f(x) 0, also h(x) x + 1 für alle reellen x. Das unendliche Dreieck unter der Geraden y = x + 1 enthält also tatsächlich keinen Punkt des Graphen von h, wie gewünscht. Wir müssen nun noch alle positiven a nden, für die die 5
6 Ungleichung a x x + 1 auch tatsächlich für alle x erfüllt ist. Dazu verwenden wir analytische Methoden. Die Graphen von beiden Seiten gehen durch den Punkt (0, 1) und müssen sich dort berühren, insbesondere muss die Funktion l(x) = a x an der Stelle x = 0 die Steigung 1 haben. Wegen l (x) = ln(a) a x muss also a = e sein (Eulersche Konstante). Die Funktion x e x ist nun konvex und besitzt an der Stelle x = 0 gerade die Tangente x x + 1, folglich gilt e x x + 1 für alle x. Die einzige Lösung unserer Gleichung ist also die Funktion f(x) = e x x 1. 2 Allgemeine Lösung der additiven Cauchy-Gleichung Zum Schluss besprechen wir noch die allgemeine Lösung der additiven Cauchy-Gleichung. Drehund Angelpunkt der ganzen Sache ist die Existenz einer sogenannten Q-Basis von R. Eine Menge B reeller Zahlen heisst eine Q-Basis, falls zu jeder reellen Zahl x eindeutig bestimmte rationale Zahlen α b, (b B) existieren, von denen alle ausser endlich viele verschwinden, sodass x = b B α b b gilt. Mit anderen Worten, jede reelle Zahl lässt sich eindeutig als endliche, rationale Linearkombination von Elementen aus B schreiben. Hier kommt jetzt das Problem der Nichtexplizitheit ins Spiel. Denn die Existenz von Q-Basen ist zwar durch das schon erwähnte Auswahlaxiom gesichert, angeben kann man eine solche Basis jedoch prinzipiell nicht. Nicht allzu schwierig zu sehen ist aber, dass B überabzählbar viele Elemente haben muss. Sei nun f eine Lösung der additiven Cauchy-Gleichung und x wie vorher. Nach Lemma 2.1. gilt dann ( ) f(x) = f α b b = α b f(b), (3) b B b B also ist f durch die Werte auf der Menge B eindeutig bestimmt. Umgekehrt kann man die Werte f(b) beliebig vorgeben und f durch die Gleichung (3) denieren. Dass f dadurch wirklich wohldeniert und additiv ist, folgt aus der Existenz und Eindeutigkeit der Q-Linearkombinationen (man vergleiche dazu auch Beispiel 7). Die Menge der Lösungsfunktionen besitzt also die überabzählbar vielen reellen Freiheitsgrade f(b), b B. Der Fall einer linearen Lösung f(x) = ax entspricht dann dem Fall f(b) = ab für alle b B. Das heisst, die frei wählbaren Werte f(b) sind quasi alle 'gleichgeschaltet', und das ist eben die absolute Ausnahme. Man darf daher schon getrost sagen, dass die linearen Lösungen krass in der Unterzahl sind! 6
Die reellen Zahlen als Äquivalenzklassen rationaler Cauchy-Folgen. Steven Klein
Die reellen Zahlen als Äquivalenzklassen rationaler Cauchy-Folgen Steven Klein 04.01.017 1 In dieser Ausarbeitung konstruieren wir die reellen Zahlen aus den rationalen Zahlen. Hierzu denieren wir zunächst
Mathematik II für Studierende der Informatik. Wirtschaftsinformatik (Analysis und lineare Algebra) im Sommersemester 2016
und Wirtschaftsinformatik (Analysis und lineare Algebra) im Sommersemester 2016 5. Juni 2016 Definition 5.21 Ist a R, a > 0 und a 1, so bezeichnet man die Umkehrfunktion der Exponentialfunktion x a x als
D-MATH, D-PHYS, D-CHAB Analysis I HS 2017 Prof. Manfred Einsiedler. Lösung 4
D-MATH, D-PHYS, D-CHAB Analysis I HS 017 Prof. Manfred Einsiedler Lösung 4 Hinweise 1. Zeigen Sie, dass inf X die kleinste obere Schranke von X ist.. Dass z 1, z Lösungen sind, kann man durch Einsetzen
Funktionalgleichungen
Funktionalgleichungen Thomas Peters Thomas Mathe-Seiten www.mathe-seiten.de 10. Mai 2010 Funktionalgleichungen sind Gleichungen, mit denen Funktionen charakterisiert oder bestimmt werden können. In diesem
Universität Stuttgart Fakultät Mathematik und Physik Institut für Analysis, Dynamik und Modellierung. Lösungen zur Probeklausur 2.
Adµ Universität Stuttgart Fakultät Mathematik und Physik Institut für Analysis, Dynamik und Modellierung Blatt Probeklausur 2 Lösungen zur Probeklausur 2 Aufgabe 1 1. Formulieren Sie den Satz von Taylor
Analysis I. Vorlesung 7. Weitere Eigenschaften der reellen Zahlen
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück WS 013/014 Analysis I Vorlesung 7 Weitere Eigenschaften der reellen Zahlen Korollar 7.1. Eine beschränkte und monotone Folge in R konvergiert. Beweis. Nach Voraussetzung
Blatt 4. Übungen zur Topologie, G. Favi 20. März Abgabe: 27. März 2008, 12:00 Uhr
Übungen zur Topologie, G. Favi 20. März 2009 Blatt 4 Abgabe: 27. März 2008, 12:00 Uhr Aufgabe 1. (a) Auf der 2-Sphäre S 2 := {(x, y, z) R 3 x 2 + y 2 + z 2 = 1} R 3 betrachten wir folgende Äquivalenzrelation:
( ) Dann gilt f(x) g(x) in der Nähe von x 0, das heisst. Für den Fehler r(h) dieser Näherung erhält man unter Verwendung von ( )
64 Die Tangente in x 0 eignet sich also als lokale (lineare) Näherung der Funktion in der Nähe des Punktes P. Oder gibt es eine noch besser approximierende Gerade? Satz 4.9 Unter allen Geraden durch den
Konstruktion reeller Zahlen aus rationalen Zahlen
Konstruktion reeller Zahlen aus rationalen Zahlen Wir nehmen an, daß der Körper der rationalen Zahlen bekannt ist. Genauer wollen wir annehmen: Gegeben ist eine Menge Q zusammen mit zwei Verknüpfungen
Vorkurs Mathematik. Übungen Teil IV
Vorkurs Mathematik Herbst 009 M. Carl E. Bönecke Skript und Übungen Teil IV. Folgen und die Konstruktion von R Im vorherigen Kapitel haben wir Z und Q über (formale) Lösungsmengen von Gleichungen der Form
sign: R R, sign(x) := 0 falls x = 0 1 falls x < 0 Diese ist im Punkt x 0 = 0 nicht stetig, denn etwa zu ε = 1 finden wir kein δ > 0
ANALYSIS FÜR PHYSIK UND VERWANDTE FÄCHER I 81 3. Stetigkeit 3.1. Stetigkeit. Im Folgenden sei D R eine beliebige nichtleere Teilmenge. Typischerweise wird D ein allgemeines Intervall sein, siehe Abschnitt
Lösen von Gleichungen mittels Ungleichungen
Lösen von Gleichungen mittels Ungleichungen. März 00 Die Aufgaben sind mit Schwierigkeitsstufen leicht, mittel, schwer markiert. Aufgabe (leicht) Ermittle alle nichtnegativen reellen Zahlen a, b, c, für
11 Logarithmus und allgemeine Potenzen
Logarithmus und allgemeine Potenzen Bevor wir uns mit den Eigenschaften von Umkehrfunktionen, und insbesondere mit der Umkehrfunktion der Eponentialfunktion ep : R R + beschäftigen, erinnern wir an den
MAA = MAB + B AA = B CA + CAA BA A Nun sehen wir mit Proposition 10.7 aus dem Skript, dass A M AB gelten muss.
1. Konvexität in der absoluten Ebene In einem Dreieck in der Euklidischen Ebene hat die Strecke zwischen zwei Seitenmittelpunkten die halbe Länge der dritten Seite. In der absoluten Ebene hat man eine
Vollständige Induktion
Schweizer Mathematik-Olympiade smo osm Vollständige Induktion Aktualisiert: 1 Dezember 01 vers 100 Eine der wichtigsten Beweistechniken der Mathematik überhaupt ist die (vollständige) Induktion Wir nehmen
Kapitel II Funktionen reeller Variabler
Kapitel II Funktionen reeller Variabler D (Funktion) Es sei f XxY eine Abbildung Die Abbildung f heiß Funktion, falls sie eindeutig ist Man schreibt dann auch: f : X Y f ( x) = y, wobei y das (eindeutig
Musterlösung zum Weihnahchtsübungsblatt. Teil 1 von Martin Fabricius. Aufgabe 1
Musterlösung zum Weihnahchtsübungsblatt Teil von Martin Fabricius Aufgabe a) Diese Aufgabe kann z. B. durch ausmultiplizieren gelöst werden: (433) 7 = 4 7 3 +3 7 + 7 +3 7 0 = 4 343+3 49+ 7+3 = 37+47+4+3
11 Dezimalbruchdarstellung reeller Zahlen; Mächtigkeitsvergleich von Mengen
11 Dezimalbruchdarstellung reeller Zahlen; Mächtigkeitsvergleich von Mengen 11.1 g-adische Entwicklung von Zahlen aus [0, 1[ 11.2 g-adische Entwicklung reeller Zahlen 11.3 g-adische Entwicklung nicht-negativer
Vorlesung Analysis I WS 07/08
Vorlesung Analysis I WS 07/08 Erich Ossa Vorläufige Version 07/12/04 Ausdruck 8. Januar 2008 Inhaltsverzeichnis 1 Grundlagen 1 1.1 Elementare Logik.................................. 1 1.1.A Aussagenlogik................................
Analysis I. Vorlesung 13. Gleichmäßige Stetigkeit
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück WS 2013/2014 Analysis I Vorlesung 13 Gleichmäßige Stetigkeit Die Funktion f: R + R +, x 1/x, ist stetig. In jedem Punkt x R + gibt es zu jedem ǫ > 0 ein δ > 0 mit f(u (x,δ))
Lösungen der Übungsaufgaben von Kapitel 3
Analysis I Ein Lernbuch für den sanften Wechsel von der Schule zur Uni 1 Lösungen der Übungsaufgaben von Kapitel 3 zu 3.1 3.1.1 Bestimmen Sie den Abschluss, den offenen Kern und den Rand folgender Teilmengen
16. Differentialquotient, Mittelwertsatz
16. Differentialquotient, Mittelwertsatz Gegeben sei eine stetige Funktion f : R R. Wir suchen die Gleichung der Tangente t an die Kurve y = f(x) im Punkt (x, f(x ), x R. Das Problem dabei ist, dass vorderhand
Übungen zu Einführung in die Analysis
Übungen zu Einführung in die Analysis (Nach einer Zusammengestellung von Günther Hörmann) Sommersemester 2011 Vor den folgenden Aufgaben werden in den ersten Wochen der Übungen noch jene zur Einführung
1 Die direkte Methode der Variationsrechnung
Die direkte Methode der Variationsrechnung Betrachte inf I(u) = f(x, u(x), u(x)) dx : u u + W,p () wobei R n, u W,p mit I(u ) < und f : R R n R. (P) Um die Existenz eines Minimierers direkt zu zeigen,
Vollständigkeit. 1 Konstruktion der reellen Zahlen
Vortrag im Rahmen des Proseminars zur Analysis, 17.03.2006 Albert Zeyer Ziel des Vortrags ist es, die Vollständigkeit auf Basis der Konstruktion von R über die CAUCHY-Folgen zu beweisen und äquivalente
5 Teilmengen von R und von R n
5 Teilmengen von R und von R n Der R n ist eine mathematische Verallgemeinerung: R n = {x = (x 1,...,x n ) : x i R} = R }... {{ R }. n mal Für x R ist x der Abstand zum Nullpunkt. Die entsprechende Verallgemeinerung
8 Ungleichungen. Themen: Klassische Ungleichungen Konvexe und monotone Funktionen
8 Ungleichungen Themen: Klassische Ungleichungen Konvexe und monotone Funktionen Die Youngsche Ungleichung Aus 0 (a±b) 2 erhalten wir die Youngsche Ungleichung für a, b Ê ab 1 2 a2 + 1 2 b2. Ersetzen wir
Analysis II 14. Übungsblatt
Jun.-Prof. PD Dr. D. Mugnolo Wintersemester 01/13 F. Stoffers 04. Februar 013 Analysis II 14. Übungsblatt 1. Aufgabe (8 Punkte Man beweise: Die Gleichung z 3 + z + xy = 1 besitzt für jedes (x, y R genau
heißt Exponentialreihe. Die durch = exp(1) = e (Eulersche Zahl). n! + R m+1(x) R m+1 (x) = n! m m + 2
9 DIE EXPONENTIALREIHE 48 absolut konvergent. Beweis. Wegen x n+ n! n + )!x n = x n + < 2 für n 2 x folgt dies aus dem Quotientenkriterium 8.9). Definition. Die Reihe x n heißt Exponentialreihe. Die durch
Stetigkeit von Funktionen
Stetigkeit von Funktionen Definition. Es sei D ein Intervall oder D = R, x D, und f : D R eine Funktion. Wir sagen f ist stetig wenn für alle Folgen (x n ) n in D mit Grenzwert x auch die Folge der Funktionswerte
Dem Anschein nach werden diese Zahlen kleiner und kleiner und streben gegen Null. Was sollen sie sonst auch tun? Aber der Begriff
47 5 Irrationales 5.1 Folgen, Konvergenz und Vollständigkeit Eine Abbildung a : N R definiert eine Folge von reellen Werten a 1 = a(1), a 2 = a(2), a 3 = a(3),... Solche Zahlenfolgen werden uns dazu dienen,
Zahlentheorie I. smo osm. Thomas Huber. Inhaltsverzeichnis. Aktualisiert: 1. August 2016 vers Teilbarkeit 2.
Schweizer Mathematik-Olympiade smo osm Zahlentheorie I Thomas Huber Aktualisiert: 1. August 2016 vers. 1.0.0 Inhaltsverzeichnis 1 Teilbarkeit 2 2 ggt und kgv 3 3 Abschätzungen 6 1 Teilbarkeit Im Folgenden
Lösungen zum Übungsblatt 7
Lösungen zum Übungsblatt 7 Mirko Getzin Universität Bielefeld Fakultät für Mathematik 5. Dezember 203 Ich gebe keine Gewähr auf eine vollständige Richtigkeit der Lösungen zu den Übungsaufgaben. Das Dokument
Lösungsmenge L I = {x R 3x + 5 = 9} = L II = {x R 3x = 4} = L III = { }
Zur Einleitung: Lineare Gleichungssysteme Wir untersuchen zunächst mit Methoden, die Sie vermutlich aus der Schule kennen, explizit einige kleine lineare Gleichungssysteme. Das Gleichungssystem I wird
Prof. Dr. Elmar Grosse-Klönne Institut für Mathematik
Prof. Dr. Elmar Grosse-Klönne Institut für Mathematik Lineare Algebra Analytische Geometrie I* Übungsaufgaben, Blatt Musterlösungen Aufgabe. Es seien A, B, C Teilmengen einer Menge X. Zeige: i A B C =
Klausurenkurs zum Staatsexamen (WS 2015/16): Differential und Integralrechnung 3
Dr. Erwin Schörner Klausurenkurs zum Staatsexamen (WS 25/6): Differential und Integralrechnung 3 3. (Herbst 2, Thema 3, Aufgabe 2) Gegeben ist für m R die Funktion f m : ], 2π[ R; f m (x) = Folgende Tatsachen
IMO Aufgabe 1: Für jede ganze Zahl a 0 > 1 sei die Folge a 0, a 1, a 2,... gegeben durch. an falls a a n+1 = für alle n 0.
IMO 2017 Aufgabe 1: Für jede ganze Zahl a 0 > 1 sei die Folge a 0, a 1, a 2,... gegeben durch { an falls a a n+1 = n ganzzahlig, a n + 3 sonst, für alle n 0. Man bestimme alle Werte von a 0, so dass es
13. Übungsblatt zur Mathematik I für Maschinenbau
Fachbereich Mathematik Prof. Dr. M. Joswig Dr. habil. Sören Kraußhar Dipl.-Math. Katja Kulas 3. Übungsblatt zur Mathematik I für Maschinenbau Gruppenübung WS 00/ 07.0.-.0. Aufgabe G Stetigkeit) a) Gegeben
(alternierendes Vorzeichen) a n := ( 1)n n + 1 a n := 3n 2 7n a n := n(n 1)(n 2), n 3
ANALYSIS FÜR PHYSIK UND VERWANDTE FÄCHER I 43 2. Folgen und Reihen Folgen und Reihen werden in jedem Analysislehrbuch besprochen, siehe etwa [H, Kapitel III], [K, Kapitel 5], [J2, Kapitel 23] oder [M,
$Id: stetig.tex,v /06/26 15:40:18 hk Exp $
$Id: stetig.tex,v 1.11 2012/06/26 15:40:18 hk Exp $ 9 Stetigkeit 9.1 Eigenschaften stetiger Funktionen Am Ende der letzten Sitzung hatten wir eine der Grundeigenschaften stetiger Funktionen nachgewiesen,
12. Trennungssätze für konvexe Mengen 83
12. Trennungssätze für konvexe Mengen 83 C_1 C_2 a Abbildung 12.4. Trennung konvexer Mengen durch eine Hyperebene mit Normalenvektor a Dann ist int(c) nicht leer (warum?) und [als Minkowski-Summe von C
Überabzählbarkeit der reellen Zahlen
Überabzählbarkeit der reellen Zahlen Mathematik M4 Dozentin: Dr. Regula Krapf Jan Lukas Schallenberg Matr. Nr.: 214202241 November 2017 1 Inhaltsverzeichnis 1 Dedekindsche Schnitte 3 2 Addition und Multiplikation
Folgen und Reihen. Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum Universität Basel. Mathematik für Ökonomen 1 Dr. Thomas Zehrt
Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum Universität Basel Mathematik für Ökonomen Dr. Thomas Zehrt Folgen und Reihen Literatur Referenz: Gauglhofer, M. und Müller, H.: Mathematik für Ökonomen, Band, 7. Auflage,
Übungen zu Grundbegriffe der Topologie
Übungen zu Grundbegriffe der Topologie A. Čap Wintersemester 2018 (1) Wiederholen Sie die Definition des Durchschnittes i I A i einer beliebigen Familie {A i : i I} von Mengen und zeigen Sie, dass für
13 Auswahlaxiom und Zornsches Lemma
13 Auswahlaxiom und Zornsches Lemma Handout zur Funktionalanalysis I von H. Glöckner, 25.11.2008 Wichtige Teile der modernen Mathematik beruhen auf dem sogenannten Auswahlaxiom der Mengenlehre. Dieses
Kapitel 6. Fixpunkte und semantische Bereiche
Kapitel 6 Fixpunkte und semantische Bereiche Sowohl bei der Definition der operationalen Semantik als auch bei der Definition der mathematischen Semantik haben wir mehr oder weniger explizit Fixpunkte
Grundkurs Mathematik II
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück SS 2017 Grundkurs Mathematik II Vorlesung 53 Die rationalen Exponentialfunktionen Zu einer positiven Zahl b K aus einem angeordenten Körper K haben wir in der 27. Vorlesung
c < 1, (1) c k x k0 c k = x k0
4.14 Satz (Quotientenkriterium). Es sei (x k ) Folge in K. Falls ein k 0 existiert, so dass für k k 0 gilt x k 0 und x k+1 x k c < 1, (1) so ist x k absolut konvergent. Beweis. Aus (1) folgt mit vollständiger
Mathematische Grundlagen der Ökonomie Übungsblatt 8
Mathematische Grundlagen der Ökonomie Übungsblatt 8 Abgabe Donnerstag 7. Dezember, 0:5 in H 5+7+8 = 20 Punkte Mit Lösungshinweisen zu einigen Aufgaben 29. Das Bisektionsverfahren sucht eine Nullstelle
Staatsexamen Herbst 2017 Differential- und Integralrechnung, Thema I
Staatsexamen Herbst 17 Differential- und Integralrechnung, Thema I 1. a) Die Aussage ist wahr! Sei s R der Reihenwert der Reihe k=1 Da a n = s n s n 1 für n, ist also b) Die Aussage ist falsch! a k, also
{, wenn n gerade ist,, wenn n ungerade ist.
11 GRENZWERTE VON FUNKTIONEN UND STETIGKEIT 60 Mit anderen Worten, es ist lim f(x) = b lim f (, a)(x) = b, x a x a wobei f (, a) die Einschränkung von f auf (, a) ist. Entsprechendes gilt für lim x a.
Lösungen der Probleme aus der dritten bis fünften Werkstatt
Die WURZEL Werkstatt Mathematik Lösungen der Probleme aus der dritten bis fünften Werkstatt Es ist eine Binsenweisheit: Man kann nicht allein durch Zuschauen Mathematik erlernen. Nur im Umgang mit komplexen
f(x) = x f 1 (x) = x. Aufgabe 2. Welche der folgenden Funktionen sind injektiv, surjektiv, bijektiv?
Umkehrfunktionen Aufgabe 1. Sei A = {1, 2, 3, 4}. Definieren Sie eine bijektive Funktion f A A und geben Sie ihre Umkehrfunktion f 1 an. Lösung von Aufgabe 1. Zum Beispiel f, f 1 A A mit f(x) = x f 1 (x)
Zahlentheorie I - Tipps & Lösungen. Aktualisiert: 15. Oktober 2016 vers Teilbarkeit
Schweizer Mathematik-Olympiade smo osm Zahlentheorie I - Tipps & Lösungen Aktualisiert: 15. Oktober 2016 vers. 1.2.0 1 Teilbarkeit Einstieg 1.1 Zeige, dass 900 ein Teiler von 10! ist. Tipp: Schreibe 900
Analysis I. 7. Beispielklausur mit Lösungen
Fachbereich Mathematik/Informatik Prof. Dr. H. Brenner Analysis I 7. Beispielklausur mit en Aufgabe. Definiere die folgenden (kursiv gedruckten) Begriffe. () Eine surjektive Abbildung f: L M. () Ein archimedisch
Analysis I. 3. Beispielklausur mit Lösungen
Fachbereich Mathematik/Informatik Prof. Dr. H. Brenner Analysis I 3. Beispielklausur mit en Aufgabe 1. Definiere die folgenden (kursiv gedruckten) Begriffe. (1) Eine Abbildung F von einer Menge L in eine
Skript und Übungen Teil II
Vorkurs Mathematik Herbst 2009 M. Carl E. Bönecke Skript und Übungen Teil II Das erste Semester wiederholt die Schulmathematik in einer neuen axiomatischen Sprache; es ähnelt damit dem nachträglichen Erlernen
FILTER, ULTRAFILTER UND EINFÜHRUNG VON R
FILTER, ULTRAFILTER UND EINFÜHRUNG VON R Im Sinne von G.W.Leibniz ist: Eine Kurve besteht aus unendlich vielen unendlich kurzen Stücken. So darf man denken, wenn man Gegenstände der Mathematik oder Physik
Analysis 2, Woche 9. Mehrdimensionale Differentialrechnung I. 9.1 Differenzierbarkeit
A Analysis, Woche 9 Mehrdimensionale Differentialrechnung I A 9. Differenzierbarkeit A3 =. (9.) Definition 9. Sei U R m offen, f : U R n eine Funktion und a R m. Die Funktion f heißt differenzierbar in
Topologische Grundbegriffe I. 1 Offene und Abgeschlossene Mengen
Topologische Grundbegriffe I Vortrag zum Proseminar Analysis, 26.04.2010 Nina Neidhardt und Simon Langer Im Folgenden soll gezeigt werden, dass topologische Konzepte, die uns schon für die Reellen Zahlen
Grundlagen der Arithmetik und Zahlentheorie
Grundlagen der Arithmetik und Zahlentheorie 1.0 Teilbarkeit In diesem Abschnitt werden wir einerseits die ganzen Zahlen an sich studieren und dabei besonders wichtige Zahlen, die Primzahlen, entsprechend
Vollständige Induktion. Analysis I. Guofang Wang. Universität Freiburg
Universität Freiburg 26.10.2011 Vollständige Induktion Wir unterbrechen jetzt die Diskussion der Axiome der reellen Zahlen, um das Beweisverfahren der vollständigen Induktion kennenzulernen. Wir setzen
1.3 Relationen und Funktionen
1.3. RELATIONEN UND FUNKTIONEN 1 1.3 Relationen und Funktionen Es gibt eine Konstruktion (Übungsaufgabe!) einer Klasse (a, b) mit der Eigenschaft (a, b) = (c, d) a = c b = d. Diese Klasse (a, b) heißt
Injektiv, Surjektiv, Bijektiv
Injektiv, Surjektiv, Bijektiv Aufgabe 1. Geben Sie einen ausführlichen Beweis für folgende Aussage: Wenn f A B surjektiv ist und R A A A eine reflexive Relation auf A ist, dann ist R B = {( f(x), f(y)
19.2 Mittelwertsatz der Differentialrechnung
19 Mittelwertsätze der Differentialrechnung mit Anwendungen 19.1 Satz von Rolle 19.2 Mittelwertsatz der Differentialrechnung 19.4 Globaler Wachstumssatz 19.6 Verallgemeinerter Mittelwertsatz der Differentialrechnung
a 0, a 1, a 2, a 3,... Dabei stehen die drei Pünktchen für unendlich oft so weiter.
7 Folgen 30 7 Folgen Wir betrachten nun (unendliche) Folgen von Zahlen a 0, a, a 2, a 3,.... Dabei stehen die drei Pünktchen für unendlich oft so weiter. Bezeichnung Wir bezeichnen mit N die Menge der
Proseminar Analysis Vollständigkeit der reellen Zahlen
Proseminar Analysis Vollständigkeit der reellen Zahlen Axel Wagner 18. Juli 2009 1 Voraussetzungen Zunächst wollen wir festhalten, was wir als bekannt voraussetzen: Es sei (Q, +, ) der Körper der rationalen
Musterlösung zu Blatt 11, Aufgabe 1
Musterlösung zu Blatt 11, Aufgabe 1 I Aufgabenstellung Es sei I =[a, b] ein kompaktes Intervall. (a) Zeigen Sie, daß eine stetige Funktion f : I R genau dann injektiv ist, wenn sie strikt monoton ist.
Analysis I. Guofang Wang Universität Freiburg
Universität Freiburg 30.11.2016 5. Teilmengen von R und von R n Der R n ist eine mathematische Verallgemeinerung: R n = {x = (x 1,..., x n ) : x i R} = } R. {{.. R }. n mal Für x R ist x der Abstand zum
Höhere Mathematik I für die Fachrichtung Informatik. Lösungsvorschläge zum 4. Übungsblatt
KARLSRUHER INSTITUT FÜR TECHNOLOGIE INSTITUT FÜR ANALYSIS Dr. Christoph Schmoeger Heiko Hoffmann WS 0/4 Höhere Mathematik I für die Fachrichtung Informatik Lösungsvorschläge zum 4. Übungsblatt Aufgabe
Mathematik für Studierende der Biologie Wintersemester 2017/18. Grundlagentutorium 4 Lösungen
Mathematik für Studierende der Biologie Wintersemester 207/8 Grundlagentutorium 4 Lösungen Sebastian Groß Termin Mittwochs 5:45 7:45 Großer Hörsaal Biozentrum (B00.09) E-Mail [email protected] Sprechzeiten
Mathematik für Physiker, Informatiker und Ingenieure
Mathematik für Physiker, Informatiker und Ingenieure Folien zu Kapitel IV SS 2010 G. Dirr INSTITUT FÜR MATHEMATIK UNIVERSITÄT WÜRZBURG [email protected] http://www2.mathematik.uni-wuerzburg.de
D-MAVT/D-MATL Analysis I HS 2017 Dr. Andreas Steiger. Lösung - Serie 6. (n+1)!. Daraus folgt, dass e 1/x < (n+
D-MAVT/D-MATL Analysis I HS 2017 Dr. Andreas Steiger Lösung - Serie 6 1. MC-Aufgaben (Online-Abgabe) 1. Für alle ganzen Zahlen n 1 gilt... (a) e 1/x = o(x n ) für x 0 + (b) e 1/x = o(x n ) für x 0 + (c)
Vorlesung Mathematik I für Wirtschaftswissenschaftler. Universität Leipzig, WS 16/17
Vorlesung Mathematik I für Wirtschaftswissenschaftler Universität Leipzig, WS 16/17 Prof. Dr. Bernd Kirchheim Mathematisches Institut [email protected] 1 / 1 Kapitel 1: Grundlagen 4 / 1 Kap.1
Lemma 10. Die Menge Aff (K n ) aller Affinitäten von K n ist eine Gruppe bezüglich der Verkettung. Beweis. (vgl. Lemma 39 LAAG I sowie
Lemma 10. Die Menge Aff (K n ) aller Affinitäten von K n ist eine Gruppe bezüglich der Verkettung. Beweis. (vgl. Lemma 39 LAAG I sowie Noch ein Beispiel aus Vorl. 1, Seite 10) Zuerst zeigen wir, dass jede
4 Messbare Funktionen
4 Messbare Funktionen 4.1 Definitionen und Eigenschaften Definition 4.1. Seien X eine beliebige nichtleere Menge, M P(X) eine σ-algebra in X und µ ein Maß auf M. Das Paar (X, M) heißt messbarer Raum und
Definition 3.1. Sei A X. Unter einer offenen Überdeckung von A versteht man eine Familie (U i ) i I offener Mengen U i X mit U i
3 Kompaktheit In der Analysis I zeigt man, dass stetige Funktionen f : [a, b] R auf abgeschlossenen, beschränkten Intervallen [a, b] gleichmäßig stetig und beschränkt sind und dass sie ihr Supremum und
Die Dimension eines Vektorraumes
Die Dimension eines Vektorraumes Ist (b 1, b 2,..., b n ) eine Basis des Vektorraums V, so heißt n die Dimension von V. Die Möglichkeit dieser Definition beruht auf dem folgenden nichttrivialen Satz. Je
Differential- und Integralrechnung
Brückenkurs Mathematik TU Dresden 2016 Differential- und Integralrechnung Schwerpunkte: Differentiation Integration Eigenschaften und Anwendungen Prof. Dr. F. Schuricht TU Dresden, Fachbereich Mathematik
Klausurenkurs zum Staatsexamen (WS 2016/17): Differential und Integralrechnung 3
Dr. Erwin Schörner Klausurenkurs zum Staatsexamen (WS 206/7): Differential und Integralrechnung 3 3. (Herbst 20, Thema 3, Aufgabe 2) Gegeben ist für m R die Funktion f m : ], 2π[ R; f m (x) = Folgende
ANALYSIS I FÜR TPH WS 2018/19 3. Übung Übersicht
ANALYSIS I FÜR TPH WS 208/9 3. Übung Übersicht Aufgaben zu Kapitel 5 und 6 Aufgabe : Konvergenz von Reihen (i) Aufgabe 2: Konvergenz von Reihen (ii) Aufgabe 3: ( ) Konvergenz von Reihen (iii) Aufgabe 4:
K. Eppler, Inst. f. Num. Mathematik Übungsaufgaben. 3. Übung: Woche vom bis
Übungsaufgaben 3. Übung: Woche vom 27. 10. bis 31. 10. 2010 Heft Ü1: 3.14 (c,d,h); 3.15; 3.16 (a-d,f,h,j); 3.17 (d); 3.18 (a,d,f,h,j) Übungsverlegung für Gruppe VIW 05: am Mo., 4.DS, SE2 / 022 (neuer Raum).
Übungen Mathematik I, M
Übungen Mathematik I, M Übungsblatt, Lösungen (Stoff aus Mathematik 0) 09.0.0. Kommissar K hat 3 Tatverdächtige P, Q und R. Er weiß: (a) Wenn sich Q oder R als Täter herausstellen, dann ist P unschuldig.
D-MATH, D-PHYS, D-CHAB Analysis I HS 2017 Prof. Manfred Einsiedler. Lösung 3
D-MATH, D-PHYS, D-CHAB Analysis I HS 2017 Prof. Manfred Einsiedler Lösung 3 Hinweise 1. Verwenden Sie in a) für die ersten beiden Gleichungen die Eindeutigkeit des additiven Inversen (Folgerung (b)) und
1.9 Beweis durch Kontraposition
1.9 Beweis durch Kontraposition 1.9 Beweis durch Kontraposition Ein Beweis durch Kontraposition ist ein Spezialfall des indirekten Beweises. Wir betrachten zwei Aussagen A und B und wollen A B zeigen,
12 Gewöhnliche Differentialgleichungen
2 2 Gewöhnliche Differentialgleichungen 2. Einleitung Sei f : D R wobei D R 2. Dann nennt man y = f(x, y) (5) eine (gewöhnliche) Differentialgleichung (DGL) erster Ordnung. Als Lösung von (5) akzeptiert
Thema 3 Folgen, Grenzwerte
Thema 3 Folgen, Grenzwerte Definition Eine Folge von reellen Zahlen ist eine Abbildung von N in R d.h. jedem n N ist eine Zahl a n zugeordnet. Wir schreiben für eine solche Folge. Beispiele. (a n ) n N
6 Reelle und komplexe Zahlenfolgen
$Id: folgen.tex,v.7 200//29 :58:57 hk Exp hk $ 6 Reelle und komplexe Zahlenfolgen 6. Folgenkonvergenz In der letzten Sitzung hatten wir den Begriff der Konvergenz einer reellen oder komplexen Folge gegen
4. Anwendung der Differentialrechnung: Kurvendiskussion 4.1. Maxima und Minima einer Funktion.
4. Anwendung der Differentialrechnung: Kurvendiskussion 4.1. Maxima und Minima einer Funktion. Definition 4.3. Es sei f : R D R eine auf D erklarte Funktion. Die Funktion f hat in a D eine globales oder
f(x 0 ) = lim f(b k ) 0 0 ) = 0
5.10 Zwischenwertsatz. Es sei [a, b] ein Intervall, a < b und f : [a, b] R stetig. Ist f(a) < 0 und f(b) > 0, so existiert ein x 0 ]a, b[ mit f(x 0 ) = 0. Wichtig: Intervall, reellwertig, stetig Beweis.
