Neue Normen an der Feuerfront

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1 Seite 1 von 7 ift Rosenheim Brandschutzfassaden mit erweitertem Anwendungsbereich 1 Einleitung Für Vorhangfassaden gibt es in Europa seit Ende 2006 eine Produktnorm, die EN Der Brandschutz kam dabei erst 2008 mit Revision der Klassifizierungsnorm EN hinzu. Auch in Deutschland ist die Produktnorm eingeführt, zu finden in der Bauregelliste im Abschnitt B, Teil 1 unter der laufenden Nummer Bei Vorhangfassaden kann man hinsichtlich des Brandschutzes grundsätzlich zwei Bauformen unterscheiden: Fassaden, die als Gesamtkonstruktion einen Feuerwiderstand aufweisen, und solche, die nur in Teilbereichen oder gar nicht feuerwiderstandsfähig sind. 2 Einsatzbereiche für Vorhangfassaden in Deutschland und Europa Die Prüfung und Kennzeichnung von Vorhangfassaden ist in Europa einheitlich geregelt. Die Anforderungen folgen nationalen Regeln. In Deutschland finden wir diese in Bauordnungen und Sonderbauvorschriften der Länder. Die Grundforderung an Baustoffe, mindestens normal entflammbar zu sein, gilt auch für Fassaden. Ein Nachweis mindestens der Baustoffklasse DIN 4102-B2 oder Klasse E nach EN für Dichtungen, Profile usw. ist daher unumgänglich. Bei Fassaden in größeren Gebäuden wird Nichtbrennbarkeit gefordert, wobei Fensterrahmen und Dichtungen ausgenommen sind. Im übrigen Europa finden sich Anforderungen an die Baustoffklasse nur selten. Zur Verhinderung der Brandweiterleitung von Stockwerk zu Stockwerk gibt es für Vorhangfassaden, die als Ganzes keinen Feuerwiderstand aufweisen, oft für bestimmte Bereiche ganz konkrete Anforderungen hinsichtlich des Feuerwiderstands. Abhängig von der Gebäudegröße und länderspezifischen Anforderungen werden Klassen von E30 bis EI120 gefordert. Dabei steht E hier für den Raumabschluss, EI für Raumabschluss und Wärmeisolation, die Zahl gibt jeweils die Widerstandsdauer in Minuten an. Der Feuerwiderstand ist dabei im Bereich der Brüstung/Schürze nachzuweisen, wobei die geforderte Höhe je nach Land 0,8 bis 1,5 Meter beträgt. Durch Maßnahmen wie eine Sprinkleranlage oder eine auskragende Decke mit Feuerwiderstand kann ein geforderter feuerwiderstandsfähiger Brandüberschlagsbereich kompensiert werden.

2 Seite 2 von 7 Zur Verhinderung der Brandausbreitung zwischen oder in den Brandabschnitten innerhalb eines Gebäudes oder wenn Fluchtwege in Fluren oder Treppenhäuser geschützt werden müssen, muss die gesamte Vorhangfassaden feuerwiderstandsfähig sein. Auch hier kommt die ganze Bandbreite der europäischen Klassen als Anforderung vor. In Europa unterscheidet man noch hinsichtlich der Belastungsrichtung von innen oder von außen. Nicht alle Staaten lassen dabei bei Brandbelastung von außen die Außenbrandkurve zu. Bei der Außenbrandkurve beginnt man wie bei der Einheits-Temperatur-Zeit-Kurve (ETK), die einen Zimmerbrand simuliert, begrenzt aber die Temperatur dann auf 600 C. Wenn Feuerwiderstand in Deutschland gefordert ist, sind feuerhemmende und feuerbeständige Fassaden gebräuchlich (Tabelle 1). Die in Tabelle 1 verwendeten Bezeichnungen i o, o i bzw. i o geben an, ob die Vorhangfassade nur von innen ( i ) oder nur von außen ( o ) oder von beiden Seiten geprüft wurde. Tabelle 1 Übersetzung der bauaufsichtlichen Anforderungen in die europäischen Klassen. Vorhangfassaden können dabei entweder als nichttragende Außenwand oder als nichttragende Innenwand verwendet werden. Wenn Feuerwiderstand gefordert wird, dann meist feuerhemmend oder feuerbeständig, also für 30 bzw. 90 Minuten. Bauaufsichtliche Anforderung Tragende Bauteile ohne Raumabschluss Nicht tragende Innenwände Feuerhemmend R30 REI30 EI30 Hochfeuerhemmend R60 REI60 EI60 Feuerbeständig R90 REI90 EI90 Selbstständige Unterdecken Feuerwiderstandsfähigkeit 120 Min. Nichttragende Außenwände E30 (i o) und EI30ef (i o) E60 (i o) und EI60ef (i o) E90 (i o) und EI90ef (i o) REI30 mit Raumabschluss Doppelböden EI30 (o b) EI30 (o b) EI30 (o b) R120 REI120 Brandwand REI90-M EI90-M Aber auch in Ländern, die baurechtlich keine Anforderungen stellen, etwa in der Schweiz, werden feuerwiderstandsfähige Vorhangfassaden verbaut, wann immer sich dies aus dem Brandschutzkonzept, welches über die gesetzlichen Anforderungen hinaus gehen kann, für das Gebäude ergibt.

3 Seite 3 von 7 3 Kennzeichnung 3.1 Die CE-Kennzeichnung Im CE-Zeichen können die Eigenschaften Feuerwiderstand in der Gesamtkonstruktion oder im Bereich Brüstung/Schürze zur Verhinderung der Brandweiterleitung (Bild 1) und das Brandverhalten benannt werden. Daneben werden in einigen Ländern noch Zusatzforderungen gestellt. In Deutschland etwa sind drei Richtlinien des DIBt, die TRLV (Technische Regeln für die Verwendung von linienförmig gelagerten Verglasungen), die TRAV (Technische Regeln für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen) und die Richtlinie für Pfosten- und Riegelverbindungen zu beachten und wo zutreffend sind entsprechende Nachweise vorzulegen. Dies gilt auch für Fassaden ohne Feuerwiderstand. Bild 1 Beispiel für einen Brandüberschlagsbereich zur Verhinderung der Brandweiterleitung von Stockwerk zu Stockwerk (roter Bereich) oder zwischen nahestehenden Gebäuden (blauer Pfeil) oder innerhalb des Gebäudes, hier am zurückgesetzten Bereich (Bereich oberhalb grüner Linie) oder zwischen dem kleinen Gebäude und dem Hochhaus (gelbe Markierung) Da es bei der Ermittlung des Brandverhaltens für einige europäischen Klassen noch kein abgestimmtes Verfahren gibt, ist in Deutschland für alle Baustoffklassen zwischen den Klassen E und A1 nach EN neben dem CE-Zeichen eine sogenannte Rest- Zulassung nur für das Brandverhalten notwendig.

4 Seite 4 von Voraussetzung für CE Für das CE-Zeichen werden der Feuerwiderstand nach EN und die Baustoffklasse nach EN klassifiziert. Zur Klassifizierung des Feuerwiderstands der Gesamtkonstruktion sind Prüfungen nach EN notwendig. Die Angaben zur Verhinderung der Brandweiterleitung beruhen auf Prüfungen nach EN Beide Prüfnormen wurden gerade überarbeitet und befinden sich in der Abstimmungsphase. Hier lohnt es sich genauer hinzusehen, da sich gegenüber den derzeit gültigen Normen einiges getan hat. Mit EN wurden Regeln zum erweiterten Anwendungsbereich der Prüfergebnisse erarbeitet. 3.3 Prüfung und Klassifizierung Die Prüfnormen wurden unter Berücksichtigung der Prüferfahrungen der letzten 5 Jahre überarbeitet. Ergänzt wurden Temperaturmessstellen, die Prüfung wurde detaillierter dargestellt, etwa bei Belastung von außen (Bild 3) oder bei der Prüfung von Eckausbildungen (Bild 2). Der direkte Anwendungsbereich wurde überarbeitet (siehe Kapitel 3.4). Bild 2 Prüfung von Eckausbildungen bei Vorhangfassaden

5 Seite 5 von 7 Bild 3 Es gibt Regeln zur Vergrößerung der Breite (Prüfung mit freiem Rand ) und Höhe der Gesamtkonstruktion wie für die einzelnen Felder. Zu sehen ist hier die künftige Prüfanordnung bei Brandbelastung auf der Außenseite. Um die Ergebnisse der Prüfungen anwenden zu können, bedarf es noch einer Klassifizierung nach EN sowohl für die Gesamt- als auch für die Teilausführung. Hier sei angemerkt, dass der Nachweis der Vermeidung der Brandweiterleitung im Brüstungs- /Schürzenbereich nicht aus der Prüfung der Gesamtkonstruktion abgeleitet werden kann; hier sind Prüfungen nach EN mit dafür abgestimmten Prüfanordnungen Voraussetzung. Mit ganz wenigen Ausnahmen bei höheren Baustoffklassen bleibt man im System zur Bestätigung der Konformität in Stufe 3, hat also eine werkseigene Produktionskontrolle einzuführen, die nicht überwacht werden muss. Die Kennzeichnung erfolgt durch den Hersteller, ohne dass ein EG-Konformitätszertifikat erteilt werden muss. 3.4 Direkter und erweiterter Anwendungsbereich der Prüfergebnisse Der direkte Anwendungsbereich (DiAp) der Prüfergebnisse nach EN bzw. -4 wurde umfangreich überarbeitet und durch zahlreiche Möglichkeiten ergänzt. Einige bestehende Regelungen wurden sinnvoll begrenzt. Ergänzt wird der DiAp durch den erweiterten Anwendungsbereich (ExAp) in der neuen Norm EN Alle drei Normen sind aufeinander abgestimmt. Einige Regeln setzen eine festgelegte Überzeit in den Prüfungen voraus. Überzeit bedeutet, dass das Bauteil in der Prüfung etwas länger als die Klas-

6 Seite 6 von 7 sifizierungszeit bestehen muss, beispielsweise muss bei einer Klassifizierungszeit von 30 Minuten für Überzeit 36 Minuten geprüft werden. Eine Reihe von Regeln beschäftigt sich mit der Größe der Fassade (Bild 3) und der einzelnen Felder. Der Deckenabstand kann erhöht werden, also die Abstände der vertikalen Verankerung. Voraussetzung für 20 % ist eine limitierte Verformung und für 33 bzw. 50 % noch zusätzlich die Überzeit. Glas- bzw. Paneelgrößen dürfen vergrößert werden, wenn Überzeit erreicht wird. Interessant ist auch die Regel, dass bei gleicher Gesamtfläche des jeweiligen Glases bzw. Paneels Zwischengrößen zwischen stehenden und liegenden Formaten erlaubt sind (Bild 4). Zu beachten ist, dass die Größe von Gläsern (Glasfamilien) und Paneelen für jeden Typ bzw. jede Bauart gesondert nachzuweisen ist. Bild 4 Beispiele für Zwischengrößen der Fläche A, wenn stehend (Fläche As) und liegend (Fläche Al) geprüft wurde Es gibt Regeln zur Neigung der Fassade, auch in Teilbereichen, Abweichungen von rechtwinkligen Feldern, der Lage der Verankerungen (Fest- und Loslager) und für den Austausch von Dichtungen, Materialien und Variationen in den Paneelaufbauten. Für die Vergrößerung der Pfostenquerschnitte wurden abhängig vom Material und der Klasse (E und EW bzw. EI) sinnvolle Begrenzungen eingeführt (Tabelle 2), die die unterschiedlichen Materialeigenschaften berücksichtigen und auch auf die Riegel angewendet werden.

7 Seite 7 von 7 Tabelle 2 Vorschlag zur möglichen Vergrößerung der Querschnitte von Pfosten und Riegeln im direkten Anwendungsbereich im Entwurf der EN Klassifikation E und EW Klassifikation EI Rahmenmaterial Riegel Pfosten Riegel Pfosten Breite Tiefe Breite Tiefe Breite Tiefe Breite Tiefe Aluminium 1,25 a,c 1,5 b 1,25 a,c 1,5 1,25 a 2 b 1,25 a 2 Stahl 1,25 1,5 b 1,25 1,85 1,25 2 b 1,25 2 Nichtrostender Stahl 1,25 1,5 b 1,25 1,5 1,25 1,5 b 1,25 1,5 Holz 2 c 1,5 b 2 c 1,5 2 4 b 2 4 a Sofern der Pfosten oder Riegel ein Kernmaterial enthält, das den Feuerwiderstand verbessern soll, müssen die Maße dieses Kernmaterials erhöht werden, sodass sowohl die Kontaktfläche mit dem Aluminium als auch die Überlappung zwischen Ausfachung und Kernmaterial mindestens gleich bleiben. b Höchstens jedoch bis zur Tiefe des Pfostens. c Vorausgesetzt das Druckleistensystem wird entsprechend geändert, sodass die Überlappung unter Berücksichtigung der Regeln nach gleich bleibt. 4 Fazit Mit der Produktnorm EN hat man die Möglichkeit, sowohl die Verhinderung der Brandweiterleitung, als auch den Feuerwiderstand und die Baustoffklassen im CE- Zeichen aufzunehmen. Mit den überarbeiteten Prüfnormen EN und -4 und der EN hat man einen umfangreichen Katalog an möglichen Anwendungen zur Verfügung. Nur in wenigen Ländern werden zusätzlich zu den in der Produktnorm genannten Eigenschaften weitere Nachweise gefordert, die über bisherige Forderungen an Fassaden auch ohne Feuerwiderstand nicht hinaus gehen. Infos zum Autor ist stellvertretender Prüfstellenleiter für Bauteile im Brandschutzzentrum des ift Rosenheim in Nürnberg.

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