Klettern und Abseilen

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1 Klettern und Abseilen Präventive Maßnahmen für den Notfall: Wichtig: Vor dem Klettern (am Besten einen Tag vorher) den Handyempfang checken. Handyempfang okay? Wenn nicht, abchecken, an welchem nahegelegenen Ort, der letzte Empfang ist. PIN-Nummer für jeden Teilnehmer zugänglich aufbewahren und darauf hinweisen. Zusätzlich Telefonnummern der Rettungsleitstelle und der Bergwacht dabei haben. Der Gruppenleiter sollte sich bei den zuständigen Behörden über die Rettungspläne informieren (z. B. Hubschrauberlandeplatz bei transportfähigen Opfern). Genaue Kenntnis über den Standort. (UTM Koordinaten) Erste-Hilfe-Koffer Klettergrundlagen 3.1 Sensibilisierung für den Natursport Klettern Der Gruppenleiter sollte vor der Einführung ins Klettern, den Teilnehmern die Ökologie und Geologie des Felsen vermitteln, mit der Intention naturverträgliches Klettern (Fels nicht nur Turngerät) näher zu bringen. Wichtig ist hierbei ein Grundwissen über die am Fels lebenden Tiere (Vögel, Insekten und Vierbeinern) und Pflanzen, über die Gesteine und über die ökologischen Zusammenhänge im Biotop Fels aufzuzeigen (nähere Infos dazu im Protokoll von Reinhard über Geologie und die Broschüre vom DAV Felsen, Klettern & Naturschutz )

2 Materialkunde und Sicherungstechniken Hüftgurt, Brustgurt, HMS, Achter, Helm, Bandschlingen, Seil, Expressen, Kletterschuhe Der Gruppenleiter erklärt Zweck- und Funktionsweise der einzelnen Materialien und lässt die einzelnen Teilnehmer den richtigen Umgang üben. Er weißt auch daraufhin, dass Schmuck und Uhren Verletzungsrisiken bergen und daher abgelegt werden sollten. Bei Kindern immer Ganzkörpergurte verwenden, da diese einen höheren Körperschwerpunkt haben. Bei einem Sturz besteht ansonsten die Gefahr, dass sie kopfüber nach unten hängen und leicht ohnmächtig werden. Einbinden in den Gurt mittels doppeltem Palstek oder gestecktem Achter. Vorzugsweise gesteckter Achter, da dieser einfacher und vom Gruppenleiter besser zu kontrollieren ist. Gesteckter Achter: einfacher Achter legen, das Ende durch die beiden Sicherungsschlaufen ziehen (Wichtig! Nicht die Materialschlaufe verwenden), dann das Ende durch den Knoten genauso zurückfädeln, wie es gekommen ist. Daran denken, dass das Ende in Zentimetern mindestens so lang ist wie der Durchmesser des Seils in Millimetern (bei einem 10 mm dicken Seil muß das Ende 10 cm lang sein). Sicherung bei Top-rope über Halbmastwurf oder Achter. Vorzugsweise Halbmastwurf, da mit wenig Kraft der Knoten durch Umspringen blockiert. Der Sichernde macht einen Halbmastwurf und hängt diesen Knoten in den HMS-Karabiner, der in seinem Gurt eingeklinkt ist. Handelt es sich nicht um einen selbstsichernden HMS-Karabiner, so muß dieser noch zugedreht wird. Um zu vermeiden, dass der sicherer bei einem Sturz des Kletterers ausgehoben wird und die Kontrolle über das sichernder Seilende verliert, besteht die Möglichkeit ihn an einem Standhaken selber zu sichern. Um lange Wartezeiten und Langeweile zu vermeiden bietet es sich an einen zweiten Mann das Seilende in die Hand zu geben und mitzusichern. Dadurch können evtl. Unachtsamkeiten der Hauptsicherung kompensiert werden. Die Sicherungstechnik selber funktioniert bei Rechtshändern, indem sie mit der linken Hand das von oben kommende Seil an dem der Kletterer gesichert ist einholen, dann mit der rechten Hand das Seil nachziehen. Jetzt greift man mit der linken Hand um an das Seilende und positioniert die rechte Hand wieder nahe am Karabiner. Durch das Umgreifen ist gewährleistet, dass das Seilende, dass auf Zug die Bremswirkung auslöst, nie losgelassen ist und bei einem Sturz nicht durchrutschen kann. Sicherung bei Toprope über den Achter: Eine Bucht durch die große Öffnung des Achter ziehen und dann über die kleine Öffnung stülpen. Der Achter wird mit der kleinen Öffnung in - 2 -

3 den HMS-Karabiner eingehängt, darauf achten, dass der Karabiner gesichert ist. Beim Sichern hält man das Seilende nach oben und benutzt die selbe Umgreiftechnik wie bei der Halbmastwurfsicherung. Bei der Sicherungstechnik mit dem Achter wird die Bremswirkung durch das nach unten ziehen des Seilendes erreicht. Beim Sichern darauf achten, dass das Seil nicht zu straff bzw. zu lasch gehalten wird. Der Kletterer kann durch klare Kommandos wie Seil ein bzw. Seil aus die Straffheit des Seils bestimmen. Der Kletterer muß sich vor dem Klettern vergewissern, dass der Sicherer bereit ist (Augenkontakt). Halbmastwurf: Erklärung speziell für Kinder: Man legt zwei Mickymausohren. Frage: Was macht man mit einem Mickymausbuch, wenn man es ausgelesen hat? Man klappt es zu. Tipp: Bevor ihr das Seil benutzt, lasst es einmal durch die Hände laufen um evtl. Krangel und Knoten zu entfernen, da diese beim Sichern erheblich stören können. Ähnlich wie beim Pamper Pole kann es hilfreich sein Lernpartnerschaften bzw. Coachingteams einzuführen. Diese sollen sich gegenseitig kontrollieren (Helm, Klettergurt, Knoten usw. > Vier-Augen-Prinzip) und beim Klettern unterstützen. So kann der untenstehende Partner dem Kletterer hilfreiche Tipps bei Griffen und Tritten geben. Dazu eignet sich sehr gut das Zifferblatt (z.b. nächster Griff rechte Hand 3.00 Uhr). Weiterhin kann er den Kletterer moralisch beistehen und ihn motivieren

4 Literatur zum Klettern Sicherheit und Risiko in Fels und Eis, Pit Schubert, Berverlag Rudolph Rother GmbH, München, Herausgeber: Deutscher Alpenverein e.v., Kahr-Str. 2-4, München, ISBN: X Alpin-Lehrplan 8 Erste Hilfe / Bergrettung, vom Alpenverein, ISBN: Orientierung Alpin-Lehrplan 10 Alpine Gefahren, ISBN: X Klettern im Dreiländereck/Kletterführer, ISBN: Perfekt Bergsteigen Die hohe Schule des Alpinismus, Don Graydon, ISBN: Zeitschrift: Panorama, Mitteilungen des Deutschen Alpenvereins, 53. Jahrgang, Nr. 5/2001, Oktober 2001, DAV, Postfach , München Worauf müssen wir achten, wenn wir mit einer Gruppe klettern gehen? Verhaltensregeln, in welchen Gebiet befinden wir uns ( Naturschutzgebiet ) auch der Gruppe erklären, wo wir uns befinden, falls dem Betreuer was passiert Handy für Notruf, voll geladen an welcher Stelle habe ich Empfang welche Rufnummern benötige ich, ins Handy einspeichern Erste Hilfe Material bei mehreren Gruppen sollte jede Gruppe Erste Hilfe Versorgung haben. Klettermaterial Seile Seile unter 10 mm Durchmesser sind Halbseile, nicht allein benutzen, als Zwillingsseil nutzen Seile über 10 mm Durchmesser nennt man Vollseil, gekennzeichnet am Seilanfang mit einer Wie stark ist ein Kletterseil: Seildurchmesser ² x 20 = max. Last Berechnung gilt für Seile ohne Knoten. Knoten reduzieren die Tragkraft auf % der ursprünglichen Stärke. Um auf der sicheren Seite zu sein rechnet man am besten 50 % - 4 -

5 Reepschnur Bandschlinge Genähte Bandschlinge, pro Naht 500 kg Last Karabiner: Gurte: Einweisung im Anlegen eines Gurtes Helme: 2 Größen Lernpartnerschaften Aufteilung in zwei Gruppen Einrichten einer Abseilstelle Der Kletterer sichert sich selbst mittels "Selbstsicherung" am Abseilpunkt. Dazu wird eine Bandschlinge mittels Ankerstich in die Gurtkombination (Anseilpunkt) eingehängt und über einen Schraubkarabiner in den Abseilpunkt eingehängt (zuschrauben!! nicht vergessen). Das Kletterseil wird bis zur Hälfte durch die Abseilstelle durchgefädelt und dann beide Enden nach unten geworfen (bitte mit Warnruf "Achtung Seil!" - die Untenstehenden werden es danken). Eventuell Knoten in jedes Seilende binden. Damit wird ein Absturz des Abseilenden verhindert (abseilen über die Seilenden hinweg), falls das Seil nicht bis auf den Boden oder zum nächsten Stand reicht. Doppelseile werden durch einen Sackstich verbunden Beide Seilenden werden in den Abseilachter eingelegt und dieser über einen HMS-Karabiner mit dem Gurt verbunden (zuschrauben!!).zur Selbstsicherung beim Abseilen kann ein Kurzprusik unterhalb des Abseilachters in beide Seilenden geknotet werden. Dieser wird dann über einen Schraubkarabiner an einen Beinschlaufe befestigt. ACHTUNG!! Der Prusik muss so kurz sein, dass er bei Belastung nicht in den Abseilachter gezogen werden kann. Abseilachter belasten, Selbstsicherung aus dem Fixpunkt entfernen (sonst kommt man nicht weit ;-)) und Seil kontrolliert durch den Achter laufen lassen. Beim Abseilen mit Prusik den Prusik immer locker mitführen

6 Materialkunde und Sicherungstechniken Hüftgurt, Brustgurt, HMS, Achter, Helm, Bandschlingen, Seil, Expressen, Kletterschuhe Der Gruppenleiter erklärt Zweck- und Funktionsweise der einzelnen Materialien und lässt die einzelnen Teilnehmer den richtigen Umgang üben. Er weißt auch daraufhin, dass Schmuck und Uhren Verletzungsrisiken bergen und daher abgelegt werden sollten. Bei Kindern immer Ganzkörpergurte verwenden, da diese einen höheren Körperschwerpunkt haben. Bei einem Sturz besteht ansonsten die Gefahr, dass sie kopfüber nach unten hängen und leicht ohnmächtig werden. Einbinden in den Gurt mittels doppeltem Palstek oder gestecktem Achter. Anseilgurte allgemein : - Fangstoß und Belastung beim Hängen sollen auf die stabilsten Körperpartien übertragen werden (Becken, oberer Oberschenkel und Brustkorb ) - Beim Sturz soll der Körper von allein aufgerichtet werden, indem er oberhalb des menschlichen Körperschwerpunktes in den Gurt gelenkt wird - Beim Hängen soll die Belastung größtenteils auf den Körper übertragen werden (keine wesentlichen Schmerzen und gesundheitlichen Schäden), Brustgurt verhindert Abkippen des Oberkörpers nach hinten - EN bzw. UIAA-Norm - 6 -

7 Unterlagen Wildnistraining, Thema Abseilen und Klettern, Seite 7 von 7 Normalkarabine Hüftgurt Karabiner umschließt mit Verschluss-Sicherung Teile des Beckens und oberen Teil der Oberschenkel, wird mit einem Hüftband Verschluss-Sicherungen an der Hüfte gehalten, können hier lassen sein : sich Kletterutensilien am besten tragen -schraubverschluss (Körperschwerpunkt) (Schraubkarabiner), der von Hand auf- und zugeschraubt werden muss ( umständlich) -schiebeverschluss, der durch zurückschieben geöffnet wird und selbsttätig schließt -drehverschluss (Twistlock), der durch eine Vierteldrehung geöffnet wird und selbsttätig schließt es gibt zudem den Anseilkomplettgurt, den wir bei unserem Kletterwochenende nicht -kombinierter Dreh- und Schiebeverschluss, der selbsttätig schließt (sicherster Verschluss) kannengelernt haben Zusammengefasste Kombination von Brust- und Sitzgurt, alle Verschluss-Sicherungen können sich unter ungünstigen Bedingungen seitliche Aufhängung der Beinschlaufen, physiologisch ungünstige Hängelage (Seilbelastung/Vibration) öffnen! Klettersteigkarabiner selbsttätige Verschluss-Sicherung zur Selbstsicherung auf Klettersteigen, große Schnappöffnung für feste Sicherungen in form von stabilen Mentallösen usw. HMS- Karabiner birnenförmiger Karabiner mit Verschluss-Sicherung zur Benutzung bei der Halbmastwurfsicherung, die Birnenform bewirkt die freie Beweglichkeit der HMS BremNormprüfung sschlinge nach von Karabinern beiden Karabinerseiten nach EN bzw. UIAA-Norm Gebrauchsdauer von Anseilgurten Anseilgurte fangen bei Stürzen nicht die Fallenergie auf, d.h. sie sind weit nicht so belastet wie Seile, Beschädigungen sind möglich durch Scheuerung, Sturz, chemische/säurehaltige Einflüsse. Nach größerem Sturz müssen Anseilschlaufen und tragende Nähte trotzdem auf Beschädigungen überprüft werden.

8 Unterlagen Wildnistraining, Thema Abseilen und Klettern, Seite 8 von 8 Alle Karabiner sind jeder Sturzbelastung gewachsen, wenn -in Längsrichtung belastet ( quer zur Seilrichtung) -geschlossener Schnapper (Bruchgefahr) Um zu vermeiden, dass der Schnapper gegen den Fels gedrückt wird, kann eine Expressschlinge verwendet werden, geringe Seilreibung auch durch Hinzuhängen eines zweiten Karabiners oder einer Schlinge Abseilen mit Abseilachter ohne Selbstsicherung mit Selbstsicherung Abseilachter seilschonender beim Abseilen, Bremswirkung durch Lauf durch den Ring, kein Bruch möglich beim Abseilen oder beim Sichern Seilrollen Reduzierung der Seilreibung in Karabinern beim Aufziehen von Laasten mittels Flaschenzugtechnik genormt nach EN bzw. UIAA 3 Typen: -Rolle, die in einen Karabiner eingehängt wird

9 Unterlagen Wildnistraining, Thema Abseilen und Klettern, Seite 9 von 9 -Plattenrolle mit beweglichen Seitenplatten zum Einhängen des Seils -Bügelrolle mit nicht lösbarem Bügel Seilklemmen -blockieren bei Belastung in einer Seilrichtung und lassen sich bei Entlastung in die andere Richtung verschieben -bei Aufstieg am fixierten Seil oder als Rücklaufsperre bei Flaschenzug- oder Selbstsicherungstechnik am fixierten Seil -enthält Sperre, die unbeabsichtigtes Aushängen des Seils verhindert genormt nach EN 567 bzw. UIAA Belastungen oder Schädigungen möglich durch Klemmwirkung der Metallzähne oder Bolzen! Seilklemmen mit und ohne Griff

10 Unterlagen Wildnistraining, Thema Abseilen und Klettern, Seite 10 von 10 Helme sollen Kopf und Halswirbelsäule vor Gewalteinwirkung schützen -Steinschlag, herabfallende Ausrüstungsstücke von Voransteigern -Sturz und unkontrollierte Kletterbewegungen genormt nach EN bzw. UIAA Reepschnur, Band und Express-Schlingen für statische Belastung, nicht zum Auffangen von Stürzen! Bänder Reißkraft ist an Kennfaden auf einer Bandseite in der Bandmitte gekennzeichnet Anzahl der Kennfäden ein Kennfaden zwei Kennfäden drei Kennfäden vier Kennfäden Mindestreißkraft nach EN kn (ca.500 kp) 10 kn (ca kp) 15 kn (ca kp) 20 kn (ca kp) Reepschnur- und Bandfestigkeit kann durch Knoten, Felskantenauflage, Nässe und Kälte verringert werden Expressschlingen -zusammengenähte Bandschlingen -Verlängerungsschlingen bes. an Zwischensicherungen -Naht hat Kontrastfarbe, um mögliche Abnutzung sichtbar zu machen -Ringform, cm lang -Schlauchform, cm lang, in der mitte zusammengenäht, dadurch bleiben die Karabiner getrennt

11 Unterlagen Wildnistraining, Thema Abseilen und Klettern, Seite 11 von 11 Anschließend wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe hat sich zunächst an einem ca. 25 m hohen Felsen abgeseilt, die andere erfahrenere Gruppe begann toprope zu klettern, anschließend wurde getauscht. Eine Sicherungsform, die man sowohl beim Abseilen, als auch beim toprope-klettern benötigt, ist die Halbmastwurfsicherung (HMS) Das Seil wird in Form einer Bremsschlinge in den HMS-Karabiner eingehängt. Die Hände haben unterschiedliche Funktionen: -Hand am Seil, das zum Kameraden fuhrt, ist die Führungshand, mit der das Seil beim Ausgeben und Einholen geführt wird -Hand am Bremsseil (loses Seil) ist die Bremshand, mit der im Belastungsseil gebremst und der Sturz abgefangen wird, auch Führungshand beim Ausgeben und Einholen des Seils Bremsen mit der Bremshand erfolgt reflexartig, der HMS-Karabiner wird in die Sturzrichtung gerissen (seitlich, diagonal, nach oben...). Deshalb soll die Führungshand das Seil sofort loslassen. Dies ist keine Reflexbewegung, weshalb es zu kleineren Handverletzungen (Verbrennungen) kommen kann. Bau der Abseilstelle

12 Unterlagen Wildnistraining, Thema Abseilen und Klettern, Seite 12 von 12 Wir haben zunächst ein Statikseil durch einen doppelten Palstek an einem Baum (mindestens oberschenkeldick, grüne Blätter!) befestigt. Dieses Seil diente zum Abseilen. Das selbständige Abseilen mit dem Abseilachter ist auf der Abbildung unten zu erkennen. Wichtig: sichernde Hand ist unter dem Gesäß! An einem weiteren Baum wurde der Sichernde selbst hinten am Gurt mit Bandschlingen gesichert. Der sich abseilende war ohne Selbstsicherung. Er wurde durch ein weiteres Seil vom Sichernden mit der HMS-Methode geschützt.

13 Unterlagen Wildnistraining, Thema Abseilen und Klettern, Seite 13 von 13 Gesteckter Achter: einfacher Achter legen, das Ende durch die beiden Sicherungsschlaufen ziehen (Wichtig! Nicht die Materialschlaufe verwenden), dann das Ende durch den Knoten genauso zurückfädeln, wie es gekommen ist. Daran denken, dass das Ende in Zentimetern mindestens so lang ist wie der Durchmesser des Seils in Millimetern (bei einem 10 mm dicken Seil muß das Ende 10 cm lang sein). Sicherung bei Top-Rpe über Halbmastwurf oder Achter. Vorzugsweise Halbmastwurf, da mit wenig Kraft der Knoten durch Umspringen blockiert. Der Sichernde macht einen Halbmastwurf und hängt diesen Knoten in den HMS-Karabiner, der in seinem Gurt eingeklinkt ist. Handelt es sich nicht um einen selbstsichernden HMS-Karabiner, so muss dieser noch zugedreht wird. Um zu vermeiden, dass der sicherer bei einem Sturz des Kletterers ausgehoben wird und die Kontrolle über das sichernder Seilende verliert, besteht die Möglichkeit ihn an einem Standhaken selber zu sichern. Um lange Wartezeiten und Langeweile zu vermeiden bietet es sich an einen zweiten Mann das Seilende in die Hand zu geben und mitzusichern. Dadurch können evtl. Unachtsamkeiten der Hauptsicherung kompensiert werden. Die Sicherungstechnik selber funktioniert bei Rechtshändern, indem sie mit der linken Hand das von oben kommende Seil an dem der Kletterer gesichert ist einholen, dann mit der rechten Hand das Seil nachziehen. Jetzt greift man mit der linken Hand um an das Seilende und positioniert die rechte Hand wieder nahe am Karabiner. Durch das Umgreifen ist gewährleistet, dass das Seilende, dass auf Zug die Bremswirkung auslöst, nie losgelassen ist und bei einem Sturz nicht durchrutschen kann. Sicherung bei Toprope über den Achter: Eine Bucht durch die große Öffnung des Achter ziehen und dann über die kleine Öffnung stülpen. Der Achter wird mit der kleinen Öffnung in den HMS- Karabiner eingehängt, darauf achten, dass der Karabiner gesichert ist. Beim Sichern hält man das Seilende nach oben und benutzt die selbe Umgreiftechnik wie bei der Halbmastwurfsicherung. Bei der Sicherungstechnik mit dem Achter wird die Bremswirkung durch das nach unten ziehen des Seilendes erreicht. Beim Sichern darauf achten, dass das Seil nicht zu straff bzw. zu lasch gehalten wird. Der Kletterer kann durch klare Kommandos wie Seil ein bzw. Seil aus die Straffheit des Seils bestimmen. Der Kletterer muß sich vor dem Klettern vergewissern, dass der Sicherer bereit ist (Augenkontakt). Halbmastwurf: Erklärung speziell für Kinder: Man legt zwei Mickymausohren. Frage: Was macht man mit einem Mickymausbuch, wenn man es ausgelesen hat? Man klappt es zu. Vorstieg: Beim Vorstieg ist es wichtig darauf zu achten, dass man das Seil in die Espressen richtig einhängt. Wichtig, Seil von unten nach oben! Andersrum würde das Seil am Fels reiben und kann beim Sturz aus dem Karabiner rutschen. Umlenkpunkt beim Toprope einrichten: Wenn vorhanden, dass Seil in den dafür vorgesehenen Umlenkhaken einhängen. Sollte dieser nicht vorhanden sein, dann einen geeigneten Baum suchen und mit einer Bandschlinge, die um den Baum liegt, das Seil in zwei gegenläufige Karabiner einhängen. Darauf achten, dass das Seil nicht über eine Felskante läuft. Tipp: Bevor ihr das Seil benutzt, lasst es einmal durch die Hände laufen um evtl. Krangel und Knoten zu entfernen, da diese beim Sichern erheblich stören können. Ähnlich wie beim Pamper Pole kann es hilfreich sein Lernpartnerschaften bzw. Coachingteams einzuführen. Diese sollen sich gegenseitig kontrollieren (Helm, Klettergurt, Knoten usw. > Vier- Augen-Prinzip) und beim Klettern unterstützen. So kann der untenstehende Partner dem Kletterer

14 Unterlagen Wildnistraining, Thema Abseilen und Klettern, Seite 14 von 14 hilfreiche Tipps bei Griffen und Tritten geben. Dazu eignet sich sehr gut das Zifferblatt (z.b. nächster Griff rechte Hand 3.00 Uhr). Weiterhin kann er den Kletterer moralisch beistehen und ihn motivieren. Klettertechniken Beim Klettern nicht vergessen, dass man zwei Hände und zwei Füße hat. Anfänger neigen dazu, dass zu vergessen und behindern sich dadurch selber bzw. schränken sich ein. Außerdem neigen sie oft dazu sich hauptsächlich mit den Händen verkrampft festzuhalten und verlieren dadurch sehr schnell die Kraft, sowie die Lust am Klettern. Man sollte ihnen mitteilen, dass man generell mehr Kraft in den Füßen hat und daher das Gewicht möglichst auf die Beine verlagern sollte. Evtl. kann man auch darauf hinweisen, dass man mit kleinen Schritten kraftsparender klettern kann. Kraft kann man auch sparen indem man sich nicht mit angewinkeltem Arm sondern mit ausgestrecktem Arm festhält. Als Vorübung sollte man den Teilnehmern die Chance geben an großen Steinen die Kletterschuhe auszutesten, um hinterher auch kleinen Tritten Vertrauen zu schenken. Weiterhin können sie ihr Gleichgewichtsgefühl steigern, Gewichtsverlagerungen ausprobieren und ein Gefühl für den Felsen zu bekommen. Sicherung beim Top-Rope Klettern über Halbmastwurf oder Achter: Vorzugsweise Halbmastwurf, da mit wenig Kraft der Knoten durch Umspringen blockiert. Der Sichernde macht einen Halbmastwurf und hängt diesen Knoten in den HMS- Karabiener, der in seinem Gurt eingeklinkt ist. Handelt es sich nicht um einen selbstsichernden HMS- Karabiner, so muss dieser noch zugedreht wird.

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