Assessment: Gemeinsame Einschätzung
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- Volker Böhler
- vor 9 Jahren
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1 1 Assessment: Gemeinsame Einschätzung Name des Patienten, der Patientin: Name des Mitarbeiters, der Mitarbeiterin: Datum: Die folgenden Fragen dienen als Vorlage für die Einschätzung des Patienten bezüglich seiner Meinung zu und Erfahrung mit medikamentöser Behandlung. Es ist wichtig hierbei die Zusammenarbeit mit dem Patienten zu betonen und zu fördern. Ziel ist nicht, den Patienten zu überreden seine Medikamente einzunehmen, wenn er Bedenken hat. Praktische Umsetzung (Verordnung, Beschaffung, Einnahme) Welche verschreibungspflichtigen Medikamente müssen Sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt einnehmen? Name des Medikamentes Dosierung Seit wann? Was ist Ihre Meinung zu diesen Medikamenten? Wer verschreibt Ihnen die Medikamente (Hausarzt, Psychiater)? Was hat Ihnen der Arzt zu diesen Medikamenten gesagt? Wer beschafft ihnen die Medikamente (Familie, Pflegedienst, Freunde, Selbst)? Gibt es Probleme bei der Beschaffung der Medikamente? (z.b. lange Fahrtzeiten; Kosten; Rezepterstellung; Apotheke?)
2 2 Einnahme der Medikamente: Aus unterschiedlichen Gründen denken Menschen manchmal nicht an die Medikamenteneinnahme. Was hilft Ihnen persönlich, sich an die Einnahme zu erinnern? Ein Kalendereintrag Erinnerung durch Familienmitglied oder Bekannte Medikamentendosett Erinnerungszettel Einnahme mit den Mahlzeiten Einnahme mit Tagesroutine verbunden (z.b. beim Aufstehen morgens) Andere Wie oft in der Woche vergessen Sie Ihre Medikamente einzunehmen? Haben sie Probleme beim Schlucken der Medikamente? Haben Sie Probleme mehrere Tabletten zur gleichen Zeit einzunehmen? Kennen sie die verschiedenen Darreichungsformen (Tabletten, Tropfen, Spritze) Ihrer Medikamente? Haben Sie Probleme beim Öffnen der Verpackung (Kindersicherung usw.)? Was tun Sie darüber hinaus, um mit den Symptomen Ihrer Erkrankung umzugehen? pflanzliche oder homöopathische Mittel Nicht verschreibungspflichtige Medikamente (Apotheke, Reformhaus) im Internet bestellte Medikamente Alkohol trinken Reden mit Freunden oder Familie Cannabis rauchen Sport treiben Gesunde Ernährung Welche anderen Bewältigungsstrategien kennen und nutzen Sie darüber hinaus?
3 3 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (Nebenwirkungen) Wurden Sie zu den Nebenwirkungen ihrer Medikamente aufgeklärt? Ja Nein Welche Informationen zu den Nebenwirkungen möchten Sie noch bekommen? Welche aktuellen Nebenwirkungen spüren Sie durch die Medikamente? Und wie schätzen Sie die Beeinträchtigung durch die Nebenwirkungen auf einer Skala von 1-10 ein? Nebenwirkung Können diese Nebenwirkungen dazu führen, dass Sie Medikamente absetzen? Welche Strategien wenden sie an, um mit diesen Nebenwirkungen besser umgehen zu können? Welchen Nutzen erfahren Sie durch die Medikamente?
4 4 Bedeutung und Wichtigkeit Wie wichtig ist die Einnahme von Medikamenten für Sie? Nicht wichtig Sehr wichtig Warum wählen Sie gerade diesen Punkt auf der Skala? Was müsste passieren, damit es für Sie wichtiger wird, ihre Medikamente einzunehmen? Zuversicht und Selbstvertrauen Wie zuversichtlich sind Sie, dass Sie Ihre Medikamente so einnehmen können, wie sie Ihnen verschrieben wurden? Nicht zuversichtlich Sehr zuversichtlich Warum wählen Sie gerade diesen Punkt auf der Skala? Was würde Sie im Hinblick auf die die Einnahme von Medikamenten zuversichtlicher machen? Zufriedenheit Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Medikation? Nicht zufrieden Sehr zufrieden Warum wählen Sie gerade diesen Punkt auf der Skala? Was müsste sich ändern, damit Sie in Hinblick auf die Medikamenteneinnahme zufriedener wären?
5 5 Einstellungen und Bedenken zu Medikamenten Im Folgenden sind Meinungen und Kommentare aufgeführt, die häufig von Menschen über Medikamente gemacht wurden. Stimmen Sie damit überein oder widersprechen Sie? Ich habe Vertrauen in die Person, die mir meine Medikamente verschreibt. Familie und Freunde sind der Meinung dass ich Medikamente brauche. Wenn ich die Medikamente absetze, wird meine Krankheit schlimmer. Ich glaube, meine Krankheit wird von selbst wieder verschwinden. Durch die Medikamente werde ich Anforderungen in Zukunft besser gewachsen sein. Meine Krankheit wird durch die Medikamente positiv beeinflusst. Ich glaube, dass ich Medikamente brauche. Ich werde auch mit Nebenwirkungen die Medikamente weiterhin einnehmen. Medikamenteneinnahme ist ein Zeichen von Schwäche. Ich habe selbst entschieden, Medikamente einzunehmen. Medikamente einzunehmen ist unnatürlich. Die positiven Effekte der Medikamente lassen mit der Zeit nach. Ich mache mir Sorgen, dass die Medikamente abhängig machen. Durch die Medikamente kann ich meine Krankheit kontrollieren. Ich habe eine chronische Erkrankung. Stimme sehr zu Stimme zu Bin unsicher Stimme eher nicht zu Stimme überhaupt nicht zu
6 6 Weitere Gedanken oder Bedenken zu ihren Medikamenten?: Zusammenfassend: Was würden Sie sagen, was läuft aus Ihrer Sicht gut, in Bezug auf Ihre medikamentöse Behandlung? Welche der besprochenen Probleme sollten wir noch einmal gemeinsam aufgreifen?
7 7 Zusammenfassung des heutigen Gespräches Praktische Probleme: Mit der Verordnung: Beim Besorgen: Mit der Einnahme: Nebenwirkungen: Bedeutung / Wichtigkeit: Zuversicht / Selbstvertrauen: Zufriedenheit: Einstellungen und Überzeugungen: Was funktioniert gut in Bezug auf Ihre medikamentöse Behandlung? Themen für die Zukunft? Therapeut/in Patient/in..Datum. Bitte eine Kopie an den Patienten aushändigen!
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