Integration von Process Historian / Information Server in eine Domäne
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- Falko Lorentz
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1 Applikationsbeschreibung 11/2016 Integration von Process Historian / Information Server in eine Domäne SIMATIC PCS 7
2 Gewährleistung und Haftung Gewährleistung und Haftung Hinweis Die Anwendungsbeispiele sind unverbindlich und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit hinsichtlich Konfiguration und Ausstattung sowie jeglicher Eventualitäten. Die Anwendungsbeispiele stellen keine kundenspezifischen Lösungen dar, sondern sollen lediglich Hilfestellung bieten bei typischen Aufgabenstellungen. Sie sind für den sachgemäßen Betrieb der beschriebenen Produkte selbst verantwortlich. Diese Anwendungsbeispiele entheben Sie nicht der Verpflichtung zu sicherem Umgang bei Anwendung, Installation, Betrieb und Wartung. Durch Nutzung dieser Anwendungsbeispiele erkennen Sie an, dass wir über die beschriebene Haftungsregelung hinaus nicht für etwaige Schäden haftbar gemacht werden können. Wir behalten uns das Recht vor, Änderungen an diesen Anwendungsbeispiele jederzeit ohne Ankündigung durchzuführen. Bei Abweichungen zwischen den Vorschlägen in diesem Anwendungsbeispiel und anderen Siemens Publikationen, wie z. B. Katalogen, hat der Inhalt der anderen Dokumentation Vorrang. Für die in diesem Dokument enthaltenen Informationen übernehmen wir keine Gewähr. Unsere Haftung, gleich aus welchem Rechtsgrund, für durch die Verwendung der in diesem Anwendungsbeispiel beschriebenen Beispiele, Hinweise, Programme, Projektierungs- und Leistungsdaten usw. verursachte Schäden ist ausgeschlossen, soweit nicht z. B. nach dem Produkthaftungsgesetz in Fällen des Vorsatzes, der groben Fahrlässigkeit, wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, wegen einer Übernahme der Garantie für die Beschaffenheit einer Sache, wegen des arglistigen Verschweigens eines Mangels oder wegen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten zwingend gehaftet wird. Der Schadensersatz wegen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt oder wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit zwingend gehaftet wird. Eine Änderung der Beweislast zu Ihrem Nachteil ist hiermit nicht verbunden. Weitergabe oder Vervielfältigung dieser Anwendungsbeispiele oder Auszüge daraus sind nicht gestattet, soweit nicht ausdrücklich von der Siemens AG zugestanden. Securityhinweise Siemens bietet Produkte und Lösungen mit Industrial Security-Funktionen an, die den sicheren Betrieb von Anlagen, Systemen, Maschinen und Netzwerken unterstützen. Um Anlagen, Systeme, Maschinen und Netzwerke gegen Cyber-Bedrohungen zu sichern, ist es erforderlich, ein ganzheitliches Industrial Security-Konzept zu implementieren (und kontinuierlich aufrechtzuerhalten), das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Die Produkte und Lösungen von Siemens formen nur einen Bestandteil eines solchen Konzepts. Der Kunde ist dafür verantwortlich, unbefugten Zugriff auf seine Anlagen, Systeme, Maschinen und Netzwerke zu verhindern. Systeme, Maschinen und Komponenten sollten nur mit dem Unternehmensnetzwerk oder dem Internet verbunden werden, wenn und soweit dies notwendig ist und entsprechende Schutzmaßnahmen (z.b. Nutzung von Firewalls und Netzwerksegmentierung) ergriffen wurden. Zusätzlich sollten die Empfehlungen von Siemens zu entsprechenden Schutzmaßnahmen beachtet werden. Weiterführende Informationen über Industrial Security finden Sie unter Die Produkte und Lösungen von Siemens werden ständig weiterentwickelt, um sie noch sicherer zu machen. Siemens empfiehlt ausdrücklich, Aktualisierungen durchzuführen, sobald die entsprechenden Updates zur Verfügung stehen und immer nur die aktuellen Produktversionen zu verwenden. Die Verwendung veralteter oder nicht mehr unterstützter Versionen kann das Risiko von Cyber-Bedrohungen erhöhen. Um stets über Produkt-Updates informiert zu sein, abonnieren Sie den Siemens Industrial Security RSS Feed unter Beitrags-ID: , V1.1, 11/2016 2
3 Vorwort Vorwort Zielsetzung Kerninhalte Das vorliegende Dokument beschreibt, welche Schritte bei der Integration eines kombinierten Process Historan (PH) und Information Servers (IS) in eine PCS 7- Umgebung durchzuführen sind. Im Einzelnen wird auf die folgenden Themen eingegangen: Aufnehmen einer ES/OS Single Station in eine Domäne Aufnehmen eines OS Servers in eine Domäne Aufnehmen eines kombinierten Process Historian / Information Servers in eine Domäne Gültigkeit Die Anleitung wurde erstellt mit: SIMATIC PCS 7 V8.0 SP1 Process Historian 2013 Information Server 2013 Die Inhalte des Dokuments sind auch für Process Historian 2014 gültig. Hinweis Das Konfigurationsbeispiel für die ES/OS Single Station ist mit dem Betriebssystem Windows 7 (64 Bit) realisiert. Für den kombinierten Process Historian / Information Servers wurde Windows Server 2008 R2 (64 Bit) verwendet. Beitrags-ID: , V1.1, 11/2016 3
4 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Gewährleistung und Haftung... 2 Vorwort Einführung Installation ES/OS Single Station ES/OS Single Station in Domäne aufnehmen Erweitern der lokalen Benutzergruppen CCCAPHServer -Dienst konfigurieren Erweitern der Administratorgruppe um den CCCAPHServer - Benutzer Erweitern der lokalen Benutzergruppe SIMATIC HMI um den CCCAPHServer -Benutzer OS Server Kombinierter Process Historian / Information Server Konfiguration als Domänenbenutzer SQL Server Login mit Berechtigungen anlegen Redundanter Process Historian Berechtigungen auf dem Process Historian Weitere Hinweise, Tipps und Tricks, etc Anhang Service und Support Links und Literatur Änderungsdokumentation Beitrags-ID: , V1.1, 11/2016 4
5 1 Einführung 1 Einführung Allgemein gilt die Empfehlung einen Process Historian (PH) in der dafür vorgesehenen Umgebung, z. B. einer Arbeitsgruppe oder Domäne zu installieren. Diese Vorgehensweise verringert den Integrationsaufwand in das produktive PCS 7-Umfeld. Häufig werden PCS 7-Systeme in einer anderen Umgebung oder Rechnernetzwerk vorinstalliert und vorbereitet als Sie betrieben werden. Ein typisches Beispiel ist die Installation und die Projektierung einer PCS 7-Anlage inkl. Process Historian bei einem Systemintegrator. Erst nach erfolgreichen FAT (Factory Acceptance Test) wird die Anlage zum Endkunden transportiert und in die Kundenumgebung integriert. In der folgenden Anleitung wird beschrieben, wie ein in der Arbeitsgruppe installierter Process Historian in eine Domäne hinzugefügt wird und welche Konfigurationsschritte durchzuführen sind. Für die praxisnahe Vorgehensweise wurde die folgende PCS 7-Konfiguration als Beispiel realisiert: Abbildung 1-1 Hinweis Die Operator Stationen und der Process Historian müssen Sie entweder zusammen in einer Domäne oder zusammen in einer Arbeitsgruppe betreiben. Eine Mischkonfiguration der Domänen und Arbeitsgruppen ist nicht zulässig. Hinweis In einer Arbeitsgruppe müssen Sie die Benutzer der Arbeitsgruppe verwenden. In einer Domäne müssen Sie die Domänenbenutzer verwenden. Beitrags-ID: , V1.1, 11/2016 5
6 2 Installation 2 Installation Hinweis In der folgenden Beschreibung wird für Arbeitsgruppe der englische Begriff Workgroup verwendet. Führen Sie die Installation in der dafür Vorgesehenen Umgebung durch. Tabelle 2-1 Umgebung Workgroup (Arbeitsgruppe) Domäne (Domain) Hinweis Installieren Sie den Process Historian mit einem Benutzerkonto mit Administratorrechten Installieren Sie den Process Historian mit einem Domänenbenutzer mit lokalen Administratonrechten Wenn Sie einen Process Historian in einer Workgroup betreiben möchten, dann ist es der einfachste Weg den Process Historian auch in dieser Workgroup mit dem Workgroup-Administrator zu installieren und zu betreiben. Hinweis Die Beschreibung Installation und Inbetriebnahme von Process Historian / Information Server im PCS 7-Umfeld beschreibt alle notwendigen Schritte zur Installation und Einrichtung von Process Historian. Die Beschreibung finden Sie unter folgendem Link: Beitrags-ID: , V1.1, 11/2016 6
7 In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie eine OS Single Station, ein OS Server, und ein kombinierter Process Historian / Information Server in die Domäne aufgenommen werden. Für die Konfiguration wurden folgende Namen festgelegt: Domänen Name = pcs7sv.local Rechnername OS = ESOS03 Rechnername PH / IS = PH03 Für die Domäne wurden folgende Benutzer angelegt: Benutzeranmelden mit lokalen Berechtigungen am OS Server und Process Historian = pcs7sv\osuserdom CCCAPHServer-Anmeldung mit lokalen Administratorberechtigungen am OS Server = pcs7sv\phreadyuseretest Hinweis Das Verwalten und Hinzufügen von Domänenbenutzern (im Domänen- Controller) wird vorausgesetzt und nicht im Dokument beschrieben. 3.1 ES/OS Single Station ES/OS Single Station in Domäne aufnehmen Handlungsanweisung 1. Öffnen Sie das Windows Startmenü und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer und wählen Sie im Kontextmenü Properties ( Eigenschaften ) aus. Abbildung 3-1 Beitrags-ID: , V1.1, 11/2016 7
8 2. Klicken Sie auf Change Settings. Abbildung Klicken Sie auf die Schaltfläche Change. Abbildung 3-3 Beitrags-ID: , V1.1, 11/2016 8
9 4. Tragen Sie die Domäne ein und betätigen Sie die Schaltfläche OK. Abbildung Starten Sie den Rechner neu Erweitern der lokalen Benutzergruppen In diesem Kapitel wird der Domänenbenutzer OSUserDom in die folgenden Benutzergruppen aufgenommen: SIMATIC HMI Users Handlungsanweisung Siemens TIA Engineer SIMATIC NET Die folgende Anweisung beschreibt die Aufnahme in die Benutzergruppe SIMATIC HMI. Das Vorgehen für die weiteren Benutzergruppen ist identisch. 1. Öffnen Sie das Startmenü und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer und wählen Sie im Kontextmenü Manage aus. Beitrags-ID: , V1.1, 11/2016 9
10 Abbildung Navigieren Sie zu Local Users and Groups > Groups. Markieren Sie im mittleren Bereich die Gruppe SIMATIC HMI und wählen Sie im Kontextmenü Properties aus. Abbildung 3-6 Beitrags-ID: , V1.1, 11/
11 3. Betätigen Sie zum Hinzufügen die Schaltfläche Add. Abbildung Betätigen Sie die Schaltfläche Locations. Für die Authentifizierung muss die Anmeldung an der Domäne erfolgen. Abbildung Wählen Sie eine Domänen-Location aus und betätigen Sie die Schaltfläche OK. Abbildung 3-9 Beitrags-ID: , V1.1, 11/
12 6. Tragen Sie den Domänenbenutzer (im Beispiel OSUserDom ) ein, der zur Laufzeit am Rechner angemeldet wird und betätigen Sie die Schaltfläche OK. Abbildung Betätigen Sie zum Erweitern der Benutzergruppe die Schaltfläche Apply und anschließend die Schaltfläche OK. Abbildung Führen Sie die Schritte 2 bis 7 für die restlichen Benutzergruppen durch und starten Sie nach Abschluss die ES/OS Single Station neu. Beitrags-ID: , V1.1, 11/
13 3.1.3 CCCAPHServer -Dienst konfigurieren Handlungsanweisung Der für Process Historian notwendige Dienst CCCAPHServer wird mit einem Domänenbenutzer gestartet. Entnehmen Sie die Konfigurationsschritte der folgenden Handlungsanweisung. 9. Öffnen Sie den Konfigurationsassistenten über das Startmenü Siemens Automation > SIMATIC > PH-Ready > PH-Ready Configuration. Abbildung Betätigen Sie die Schaltfläche Next. Abbildung 3-13 Beitrags-ID: , V1.1, 11/
14 11. Verwenden Sie den CCCAPHServer -Benutzer (lokaler Administrator) in der Form Domäne\Benutzername und betätigen Sie die Schaltfläche Next. Abbildung Betätigen Sie zum Abschließen die Schaltfläche Finish. Abbildung Betätigen Sie nach abgeschloßener Konfiguration die Schaltfläche Close. Abbildung 3-16 Ergebnis Der Domänenbenutzer PHReadyUserETest wurde für den Dienst CCCAPHServer als Anmeldebenutzer konfiguriert. Beitrags-ID: , V1.1, 11/
15 Abbildung Erweitern der Administratorgruppe um den CCCAPHServer - Benutzer 1. Öffnen Sie das Computer Management. 2. Navigieren Sie zum Ordner Local Users and Groups > Groups. 3. Markieren Sie im mittleren Bereich die Gruppe Administrators und wählen Sie im Kontextmenü Properties aus. 4. Fügen Sie den CCCAPHServer -Benutzer (in diesem Beispiel PHReadyUserETest ) zur lokalen Administrators Gruppe hinzu. Abbildung 3-18 Hinweis Der CCCAPHServer -Benutzer muss nicht zur Laufzeit der Visualisierung am OS- System angemeldet sein Erweitern der lokalen Benutzergruppe SIMATIC HMI um den CCCAPHServer -Benutzer 1. Öffnen Sie das Computer Management. 2. Navigieren Sie zum Ordner Local Users and Groups > Groups. 3. Markieren Sie im mittleren Bereich die Gruppe SIMATIC HMI und wählen Sie im Kontextmenü Properties aus. 4. Fügen Sie den CCCAPHServer -Benutzer (in diesem Beispiel PHReadyUserETest ) zur lokalen SIMATIC HMI Gruppe hinzu. Beitrags-ID: , V1.1, 11/
16 3.2 OS Server Die Vorgehensweise zur Aufnahme eines OS Servers in eine Domäne ist identisch zur Vorgehensweise bei der ES/OS Single Station. Im Gegensatz zur ES/OS Single Station wird der Domänenbenutzer des OS Servers in folgende Benutzergruppen eingefügt: Users SIMATIC HMI SIMATIC NET 3.3 Kombinierter Process Historian / Information Server Konfiguration als Domänenbenutzer Handlungsanweisung 1. Öffnen Sie das Windows Startmenü und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer und wählen Sie im Kontextmenü Properties ( Eigenschaften ) aus. Abbildung 3-19 Beitrags-ID: , V1.1, 11/
17 2. Klicken Sie auf Change Settings. Abbildung Betätigen Sie die Schaltfläche Change. Abbildung 3-21 Beitrags-ID: , V1.1, 11/
18 4. Tragen Sie die Domäne ein und betätigen Sie die Schaltfläche OK. Abbildung Starten Sie den Rechner neu. Beitrags-ID: , V1.1, 11/
19 3.3.2 SQL Server Login mit Berechtigungen anlegen Im folgenden Abschnitt wird dem SQL Server der Domänenbenutzer PHReadyUserETest bekannt gemacht. Dieser startet auf der OS den Dienst CCCAPHServer. Hinweis Der Domänenbenutzer, der für den Dienst CCCAPHServer auf dem OS Server eingetragen ist, benötigt keine sysadmin / DB_Owner-Berechtigung in der SQL- Datenbank. Benutzerkennung anlegen 1. Öffnen Sie das Windows Startmenü und starten Sie die Anwendung über Microsoft SQL Server 2008 R2 > SQL Server Management Studio. Abbildung Verbinden Sie sich mit der SQL-Instanz HISTORIAN durch betätigen der Schaltfläche Connect. Abbildung 3-24 Beitrags-ID: , V1.1, 11/
20 3. Navigieren Sie im SQL Server zum Ordner Security > Logins. Abbildung Wählen Sie zum Anlegen einer neuen Benutzerkennung (Login) im Kontextmenü New Login aus. Abbildung 3-26 Beitrags-ID: , V1.1, 11/
21 5. Betätigen Sie die Schaltfläche Search. Abbildung Betätigen Sie die Schaltfläche Locations. Für die Authentifizierung muss die Anmeldung an der Domäne erfolgen. Abbildung Wählen Sie die passende Domäne aus. Abbildung 3-29 Beitrags-ID: , V1.1, 11/
22 8. Tragen Sie den Benutzer ein und übernehmen Sie die Änderungen mit OK. Abbildung Betätigen Sie OK zum Anlegen einer neuen Benutzerkennung. Abbildung 3-31 Ergebnis Ein neuer SQL Server Login (Benutzerkennung) wurde angelegt. Beitrags-ID: , V1.1, 11/
23 Berechtigungen zuweisen Der folgende Abschnitt beinhaltet die notwendigen Schritte, wie dem SQL Server Login (Benutzerkennung) die notwendigen Berechtigungen zugewiesen werden. 10. Markieren Sie im Microsoft SQL Server Management Studio den neuen Login und wählen Sie im Kontextmenü Properties aus. Abbildung Wechseln Sie in den Reiter Server Roles und aktivieren Sie die Server roles: public. Abbildung 3-33 Beitrags-ID: , V1.1, 11/
24 12. Wechseln Sie in den Reiter User Mapping. Mappen Sie alle Projekt Datenbanken (typische Struktur ist DB_Master_XY) auf den neuen Login. Aktivieren Sie zusätzlich im Bereich Database role membership for: ReportServers$HISTORIANTempDB public. Abbildung Verfahren Sie ebenso mit den Datenbanken HistorianStorage, ReportServer$HISTORIAN und ReportServer$HISTORIANTempDB. Abbildung 3-35 Beitrags-ID: , V1.1, 11/
25 14. Die PH Services (Dienste) werden weiterhin als Local System gestartet. Abbildung 3-36 Hinweis Führen Sie folgende Aktionen durch, wenn Sie einen Domänenbenutzer mit vollen Zugriffsrechten auf die Datenbanken benötigen: - Aktivieren Sie im Reiter Server Roles (Schritt 11) die Server roles: sysadmin - Aktivieren Sie im Reiter User Mapping (Schritt 12) im Bereich Database role membership for: ReportServers$HISTORIANTempDB db_owner Redundanter Process Historian Für einen redundanten Aufbau werden der PH Master (Principal), PH Standby (Mirror) und zur Kontrolle der Verfügbarkeit der Information Server (Witness) benötigt. Nachfolgend werden die notwendigen Aktionen aufgeführt. 1. Auf den redundanten PH muss der Process Historian Redundancy Service (Dienst) mit dem neuen Domänenbenutzer gestartet werden. Dieser Dienst implementiert die notwendigen Funktionen für die Datenübertragung zwischen zwei redundanten Server-Systemen. Abbildung Ein SQL Server Login mit den notwendigen User Mapping ist auf allen Systemen (PH und IS/Witness) anzulegen Berechtigungen auf dem Process Historian Der Domänenbenutzer OSUserDom besitzt auf dem PH nur lokale Benutzerrechte und kann mit diesen das SQL Server Management Studio nicht öffnen. Dadurch wird dem lokalen Benutzer der Zugang zum SQL Server Management Studio verweigert und die Datenbank vor Manipulationen geschützt. Die folgende Abbildung zeigt die Meldung beim Anmeldeversuch mit lokalen Benutzerrechten. Abbildung 3-38 Beitrags-ID: , V1.1, 11/
26 Handlungsanweisung Meldet sich der Domänenbenutzer mit lokalen Benutzerrechten nach einem Neustart auf dem PH (Betriebssystem Login) an, so wird die Process Historian Management Konsole (PH MMC) nicht automatisch gestartet. In diesem Fall muss die Anwendung mit Administratorberechtigung ausgeführt werden. Die folgende Handlungsanweisung beschreibt die notwendigen Schritte. 1. Öffnen Sie das Windows Startmenü und öffnen Sie den Pfand zur Anwendung Siemens Automation > SIMATIC > Process Historian > Process Historian Management Console. Abbildung Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Process Historian Management Console und wählen Sie im Kontextmenü Run as Administrator aus. Für die Authentifizierung muss die Anmeldung als Administrator erfolgen. Abbildung 3-40 Hinweis Soll der PH MMC nach dem Rechnerneustart automatisch gestartet werden, muss der Domänenbenutzer in die lokale Gruppe Administrators aufgenommen werden. Beitrags-ID: , V1.1, 11/
27 4 Weitere Hinweise, Tipps und Tricks, etc. 4 Weitere Hinweise, Tipps und Tricks, etc. Domänenbenutzer und Passwörter Passwörter von Domänenbenutzer, bei denen der CCCAPHServer -Dienst ausgeführt wird, sollte nicht geändert werden. Eine Änderung führt dazu, dass die Anmeldeinformationen des CCCAPHServer -Dienstes auf den OS Servern nach der Passwortänderung nachzuführen sind. Die Systeme müssen ebenfalls neugestartet werden. Dasselbe Vorgehen gilt auch für den Dienst Process Historian Redundancy Service auf den redundanten Process Historian und den Information Server (Witness). Domänenbenutzer und Berechtigungen Das Betriebssystem Login des OS Servers und des Process Historian sollte aus Sicherheitsgründen nur lokale Benutzerberechtigungen haben. Wird ein OS System in einer Domäne betrieben, muss der Benutzer der für den Dienst CCCAPHServer eingetragen ist, ein Domänenbenutzer sein. Dieser Domänenbenutzer muss ebenfalls auf dem OS System in die lokale Benutzergruppe SIMATIC HMI aufgenommen werden. Wenn man ein OS System in eine Domäne aufnimmt, dann ist der Domänenbenutzer in verschiedene lokale Benutzergruppen aufzunehmen. Domänenbenutzer und Dienste Der angemeldete Domänenbenutzer kann sich vom Domänenbenutzer unterscheiden, mit welchem der Dienst CCCAPHServer gestartet wird. Der Domänenbenutzer, welcher den Dienst CCCAPHServer startet muss entsprechende Berechtigungen im SQL Server des Process Historian besitzen und ein Mitglied der lokalen Gruppe Administrators sein. Zum Zweck der Administration und Installation sollte ein Domänenbenutzer als lokaler Administrator auf der OS und dem PH angelegt werden. Beitrags-ID: , V1.1, 11/
28 5 Anhang 5 Anhang 5.1 Service und Support Industry Online Support Sie haben Fragen oder brauchen Unterstützung? Über den Industry Online Support greifen Sie rund um die Uhr auf das gesamte Service und Support Know-how sowie auf unsere Dienstleistungen zu. Der Industry Online Support ist die zentrale Adresse für Informationen zu unseren Produkten, Lösungen und Services. Produktinformationen, Handbücher, Downloads, FAQs und Anwendungsbeispiele alle Informationen sind mit wenigen Mausklicks erreichbar: Technical Support Der Technical Support von Siemens Industry unterstützt Sie schnell und kompetent bei allen technischen Anfragen mit einer Vielzahl maßgeschneiderter Angebote von der Basisunterstützung bis hin zu individuellen Supportverträgen. Anfragen an den Technical Support stellen Sie per Web-Formular: Serviceangebot Unser Serviceangebot umfasst unter anderem folgende Services: Produkttrainings Plant Data Services Ersatzteilservices Reparaturservices Vor-Ort und Instandhaltungsservices Retrofit- und Modernisierungsservices Serviceprogramme und Verträge Ausführliche Informationen zu unserem Serviceangebot finden Sie im Servicekatalog: Industry Online Support App Mit der App "Siemens Industry Online Support" erhalten Sie auch unterwegs die optimale Unterstützung. Die App ist für Apple ios, Android und Windows Phone verfügbar. Beitrags-ID: , V1.1, 11/
29 5 Anhang 5.2 Links und Literatur Tabelle 5-1 Themengebiet Titel \1\ Siemens Industry Online Support \2\ Download-Seite des Beitrages mit: Installation und Inbetriebnahme von Process Historian/Information Server im PCS 7-Umfeld Aufsetzen eines neuen Process Historian anhand einer bestehenden PH-Datenbank Einrichten des Zugriffsschutzes für eine Process Historian-Datenbank ww/de/view/ \3\ Process Historian Administration ww/de/view/ \4\ Information Server Administration \5\ Information Server Bedienungsanleitung ww/de/view/ ww/de/view/ Änderungsdokumentation Tabelle 5-2 Version Datum Änderung V1.0 01/2014 Erste Ausgabe V1.1 11/2016 Hinweise auf Benutzerrechteverwaltung, Kapitel Beitrags-ID: , V1.1, 11/
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