allergischen Erkrankungen
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- Hansi Neumann
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1 Die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) bei IgE-vermittelten allergischen Erkrankungen Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA) und der Gesellschaft für pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA) Jörg Kleine-Tebbe, Karl-Christian Bergmann, Frank Friedrichs, Thomas Fuchs, Kirsten Jung, Ludger Klimek, Joachim Kühr, Wolfgang Lässig, Ute Lepp, Bodo Niggemann, Jürgen Rakoski, Wolfgang Rebien, Harald Renz, Joachim Saloga, n Simon, Helmut Sitter*, Christian Virchow, Margitta Worm Autorengruppe Spezifische Immuntherapie mit Allergenen der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA) und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA) im Konsens mit weiteren ärztlichen Fachverbänden Specific immunotherapy (hyposensitization) for IgEmediated allergic diseases Schlüsselwörter Spezifische Immuntherapie Hyposensibilisierung Leitlinie Allergen Allergenextrakt allergische Erkrankung Behandlung Entwicklungsstufe 2 (S2) Stand 31. nuar 2006 Zusammenfassung Die vorliegende Leitlinie (S2) zur spezifischen Immuntherapie (SIT) wurde von den deutschen allergologischen Fachverbänden im Konsens mit den wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Berufsverbänden für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Hautund Geschlechtskrankheiten, Kinder- und Jugendmedizin, Pneumologie sowie einer Allergiker-Selbsthilfeorganisation nach Kriterien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) erarbeitet. Bei der subkutanen SIT (SCIT), die als einzige kausale Therapieform IgE-vermittelter allergischer Erkrankungen gilt, entsteht durch zahlreiche immunologische Veränderungen eine über die Therapiedauer hinaus anhaltende Toleranz gegenüber den eingesetzten Allergenen. Zur SCIT werden nicht modifizierte Allergene als wässrige oder physikalisch gekoppelte (Semidepot-)Extrakte sowie chemisch modifizierte Extrakte (Allergoide) als Semidepot-Extrakte eingesetzt. Die Wirksamkeit der SCIT ist bei der allergischen Rhinokonjunktivitis bei Pollen- und Hausstaubmilbenallergie durch Korrespondenzanschrift/Correspondence to Priv.-Doz. Dr. Jörg Kleine-Tebbe Allergie- und Asthma-Zentrum Westend Spandauer Damm 130, Haus Berlin [email protected] zahlreiche kontrollierte Studien und bei Tier- (Katzen) und Schimmelpilzallergie (Alternaria, Cladosporium) durch wenige Studien belegt. Bei intermittierendem und geringgradig persistierendem IgE-vermittelten allergischen Asthma ist die SCIT gut untersucht und als Therapieoption neben Allergenkarenz und Pharmakotherapie empfehlenswert. Präventive Aspekte, insbesondere vermindertes Asthmarisiko und weniger Neusensibilisierungen, sind bei der Entscheidung zur SCIT unbedingt zu berücksichtigen. Bei systemischen Reaktionen durch eine Hymenopte rengiftallergie (Biene, Wespe) ist die SCIT ausgezeichnet wirksam und sollte mindestens drei bis fünf hre durchgeführt werden, bei manchen Patienten unter Umständen lebenslang. Eine Indikation zur SCIT besteht bei nachgewiesener IgE-vermittelter Sensibilisierung mit korrespondierenden klinischen Symptomen durch Allergene, bei denen eine Karenz nicht möglich und ein geeigneter Extrakt vorhanden ist. Diagnostik, Indikationsstellung und Auswahl der Allergene sollen nur durch einen Facharzt mit allergologischer Weiterbildung oder allergologischen Fachkenntnissen erfolgen (gemäß Leitlinientext). Die Kontraindikationen müssen individuell berücksichtigt wer- *Wissenschaftliche Begleitung der Leitlinie und Moderation der Konsensuskonferenz 56
2 den. Die Injektionen zur SCIT werden von einem Arzt durchgeführt, der mit dieser Therapieform Erfahrung hat und bei einem allergologischen Zwischenfall zur Notfallbehandlung befähigt ist. Eine vorherige Aufklärung mit Dokumentation ist erforderlich. Kinder zeigen eine gute Verträglichkeit und profitieren besonders von den immunmodulatorischen Effekten der SCIT. Das Auftreten schwerer systemischer Reaktionen bei der SCIT ist möglich, aber bei Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen selten. Die meisten unerwünschten Reaktionen sind leicht bis mittelschwer und lassen sich gut behandeln. Das Risiko und die Folgen unerwünschter systemischer Reaktionen können durch Schulung des Personals, Beachtung der Sicherheitsstandards und rasche Notfallmaßnahmen wirksam vermindert werden. Die sublinguale Immuntherapie (SLIT) mit Pollenallergenen kann bei Erwachsenen mit allergischer Rhinokonjunktivitis eingesetzt werden, besonders wenn eine SCIT nicht in Frage kommt. Bei Hausstaubmilbenallergie bzw. allergischem Asthma durch Inhalationsallergene stellt die SLIT keinen Ersatz für die SCIT dar. Die Routineanwendung wird bei Kindern und Jugendlichen aufgrund der gegenwärtigen Datenlage nicht empfohlen. Eine abschließende Bewertung zur SLIT bei Kindern und Jugendlichen wird bis zur Vorlage weiterer Studienergebnisse zurückgestellt. Die SIT zeigt in vielen Bereichen, wie Allergencharakterisierung, Applikationswege, Adjuvanzien, Aufdosierung und präventive Aspekte, neue Entwicklungen, die teilweise bereits auf ihre klinische Wirksamkeit untersucht werden. Key words Specific immunotherapy hyposensitization guideline allergen allergen extract allergic disease treatment Summary The present guideline on allergen-specific immunotherapy (SIT) was established by the German all ergy societies in conjunction with other scientific and medical societies (dermatology, ear-nose-throat, pediatrics, lung and airway diseases) and a patient support group according to criteria of the Association of the Scientific Medical Societies in Germany (AWMF). Subcutaneous immunotherapy (SCIT) is a unique causal treatment of IgE-mediated allergic diseases and induces long-term tolerance to the applied allergens due to numerous immunologic effects. Nonmodified allergens are used as aqueous or physically coupled (depot) allergen extracts, chemically modified allergens (allergoids) are used as depot extracts for SCIT. Efficacy of SCIT has been demonstrated for pollen and house dust mite allergens in a large number of studies in patients with allergic rhinoconjunctivitis, and for animal dander (cat) and mold allergens (Alternaria, Cla do sporium) in few studies. SCIT has been well studied in intermittent and mild persisting IgE-mediated allergic asthma and is recommended as a therapeutic option besides allergen avoidance and pharmacotherapy. Preventive aspects, particularly reduced development of bronchial asthma and less novel allergic sensitizations, are increasingly considered during the decision for SCIT. In case of systemic reactions due to Hymenoptera (bee, wasp) venom allergy SCIT has excellent efficacy and should be continued for at least three to five years. An extended, sometimes lifelong SCIT is necessary in a few patients. SCIT is indicated in patients with IgE-mediated sensitizations and corresponding clinical symptoms to allergens which do not permit allergen avoidance and which are available as suitable extracts. Dia gnostic procedures, indication and selection of appropriate allergens for SCIT are made by a physician with certified training or qualified knowledge and skills in allergology. Contraindications have to be considered on an individual basis. Injections of SCIT are administered by a physician experienced in this therapy and who is able to perform emergency treatment in case of an allergic adverse event. Patient s information and documentation are mandatory previous to the start of SCIT. Children tolerate SCIT very well and benefit especially from its immunomodulatory effects. Systemic adverse reactions can occur due to SCIT, being rare in case of complete adherence to safety standards. Most adverse events are mild to moderate and easily treatable. Risk factors for and sequels of unwanted systemic effects can effectively be minimized by training the staff members involved, adhering to safety standards and immediate emergency treatment. Sublingual immunotherapy (SLIT) is an option for adults with allergic rhinoconjunctivitis due to pollen allergens, particularly if SCIT is not suitable. In house dust mite allergy and allergic asthma SLIT does not substitute SCIT. Due to the present data SLIT is not recommended for routine use in children and adolescents. A final conclusion on SLIT for children and adolescents is warranted if further study results are available. Various research fields like allergen characterization, routes of application, adjuvants, updosing regimen and preventive aspects demonstrate new developments in SIT being currently examined for clinical efficacy. 57
3 Spezifische Immuntherapie 1. Zielsetzung und Entwicklung der Leitlinie Inhaltlich spiegelt sich in der vorliegenden Leitlinie zur spezifischen Immuntherapie mit Allergenen (SIT, Hyposensibilisierung) die Entwicklung der vergangenen hrzehnte wider, in denen Wirksamkeit und Sicherheit der SIT durch zahlreiche kontrollierte Studien dokumentiert worden sind [1, 22]. Die immunologischen Wirkmechanismen werden zunehmend besser verstanden [2, 3]. Derzeit gilt die subkutane SIT (SCIT) als einzige Behandlungsform, die kausal den natürlichen Verlauf allergischer Tabelle 1. Empfehlungs- und Evidenzgrade für AWMF-Leitlinien (nach Centre of Evidence Based Medicine Oxford) [64] Empfehlungsgrad Evidenzgrad Evidenz durch A 1a Systematisches Review von randomisierten kontrollierten Studien 1b Gut geplante randomisierte kontrollierte Studie 1c Alle-oder-Keiner-Prinzip B 2a Systematisches Review gut geplanter Kohortenstudien 2b Gut geplante Kohortenstudie, randomisierte kontrollierte Studie mit mäßigem Follow-up 2c Outcome-research -Studien 3a Systematisches Review von Fall- Kontroll-Studien 3b Eine Fall-Kontroll-Studie C 4 Fallserien, einschließlich schlechter Kohorten- und Fall-Kontroll-Studien D 5 Meinungen ohne explizite kritische Bewertung, physiologische Modelle etc. 1 Klinischer Zustand Entscheidung Tätigkeit Logische Abfolge Nummerierung Abbildung 1. Standardisierte Terminologie für klinische Algorithmen: Ein klinischer Algorithmus ist ein in endlich vielen Schritten formuliertes Verfahren zur Lösung eines klinischen Problems unter Benutzung von bedingten logischen Anweisungen (Wenn-Dann-Logik). Die Darstellung erfolgt üblicherweise in grafischem Format mit einer von der Society for Medical Decision Making empfohlenen Standardnomenklatur. Dabei unterscheidet man Zustands-, Aktions- und Entscheidungsknoten. Zustands- und Aktionsknoten haben je einen Ausgang, Entscheidungsknoten haben genau zwei Ausgänge ( und ). Krankheiten günstig beeinflussen und bei einem Teil der Patienten mit allergischer Rhinokonjunktivitis die Entwicklung eines Asthma bronchiale verhindern kann [83]. Die vorliegende Leitlinie, im Auftrag angefertigt und finanziert durch die allergologischen Fachgesellschaften Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA) und Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA), ersetzt die 2000 publizierte S1-Leitlinie der DGAKI [61]. Dabei wurden internationale (WHO) [22], europäische (European Academy of Allergology and Clinical Immunology [EAACI]) [71] und die zwischenzeitlich vom ÄDA erarbeiteten Empfehlungen [118] berücksichtigt. Die Leitlinie zur SIT ist entsprechend den methodischen Vorgaben zur Entwicklung von Leitlinien für Diagnostik und Therapie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) erstellt worden und entspricht nach dem Dreistufenkonzept der AWMF einer S2-Leitlinie, ergänzt durch Empfehlungs- und Evidenzgrade (Tab. 1) sowie klinische Algorithmen (Erläuterung siehe Abb. 1) zur Diagnostik und Therapieindikation. Aussagen der Leitlinie wurden mit Empfehlungs- und Evidenzgraden versehen, die anhand von Metaanalysen, klinischen Studien und anderen wissenschaftlichen Untersuchungen ermittelt wurden. Der Konsens ist notwendig, um bei geringer vorhandener Evidenz Akzeptanz für eine Leitlinie zu erzeugen und die Verbreitung und Implementierung zu unterstützen. Als Konsensusverfahren wurde ein kombiniertes Verfahren aus nominalem Gruppenprozess und Delphitechnik eingesetzt, an dem autorisierte Vertreter der wissenschaftlichen Fachgesellschaften und ärztlichen Berufsverbände beteiligt wurden: Heinrich Lenders, Schwäbisch Hall, Deutscher Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte (BVHNO); Hans Merk, Aachen (DGAKI, ÄDA); Horst Müsken, Bad Lippspringe, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie (DGP); Matthias Rolke, Aschaffenburg, Bundesverband der Pneumologen (BVP); Friedrich-W. Riffelmann, Schmallenberg (DGP); Sylvia Schnitzer, Grevesmühlen (BVHNO); Boris A. Stuck, Mannheim, Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNOKHC); Ingrid Voigtmann, Mönchengladbach, Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB); Bettina Wedi, Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG); Wolfgang Wehrmann, Münster, Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD). Die Konsensuskonferenz wurde freundlicherweise von Ursel Lüderitz-Püchel, Langen, Paul-Ehrlich- Institut (PEI), Abteilung Allergologie, Burkhard Luther, Oberursel, Medizinischer Dienst der Kranken- 58
4 versicherung (MDK) in Hessen, und Anja Schwalfenberg, Mönchengladbach (DAAB), als neutrale Beobachter begleitet. Die Leitlinie richtet sich an alle Ärzte, die allergische Patienten behandeln und betreuen und ist drei hre nach ihrer Publikation von den Autoren der allergologischen Fachgesellschaften erneut zu aktualisieren; verantwortlich dafür zeichnet der Erstautor. Die Leitlinie wird durch die allergologischen Fachgesellschaften in den assoziierten Publikationsorganen (Allergo Journal, Pädiatrische Allergologie in Klinik und Praxis) und der AWMF-Leitliniensammlung veröffentlicht und verbreitet, anderen beteiligten Fachverbänden zur Übernahme empfohlen und interessierten Fachzeitschriften mit allergologischen Inhalten zum Nachdruck zur Verfügung gestellt. 2. Immunologische Wirkmechanismen Gemäß dem derzeitigen Kenntnisstand sind die Hauptzielzellen der SCIT die T-Lymphozyten. Ihre Funktion wird gehemmt durch Aktivierung regulatorischer CD4 T-Zellen, die Interleukin-(IL-)10 und Transforming- Growth-Factor-(TGF-)β produzieren und Toleranz vermitteln [4, 10, 57, 91] (Abb. 2), und durch Induktion von Anergie, einer verminderten Reaktionsbereitschaft mit abnehmender Zytokinproduktion und Proliferation nach Stimulation über den T-Zell-Rezeptor [43, 76, 85]. Langfristig resultiert eine Verschiebung der Immunantwort: Eine dominante TH2-Antwort (z. B. IL-4, IL-5, IL-13) wird zugunsten einer stärkeren TH1-Antwort (Interferon-[IFN-]γ) abgelöst [10, 58, 117] (Abb. 2). Sekundär verändert sich die Immunglobulinproduktion der B-Lymphozyten mit Induktion der allergenspezifischen IgG-, insbesondere IgG 4 -Produktion [5, 47] und gegebenenfalls langsamer Reduktion der allergenspezifischen IgE-Produktion [18, 47]. Effektorzellen wie Mastzellen und basophile Leukozyten bzw. eosinophile Granulozyten werden in ihrer Funktion gehemmt [99, 103]. Die SCIT greift in die grundlegenden immunologischen Mechanismen allergischer (atopischer) Krankheitsbilder ein. Sie ist daher kausal orientiert und besitzt einen besonderen Stellenwert bei der Therapie allergischer Erkrankungen. Allerdings korrelieren die immunologischen Veränderungen im Einzelfall nicht unbedingt mit der klinischen Wirksamkeit. Zum Wirkmechanismus der sublingualen Immuntherapie (SLIT) gibt es bisher noch keine einheitlichen Vorstellungen; bei erfolgreicher SLIT wird vermutlich die lokale Immunantwort modifiziert. Fazit: Bei der SCIT, die als einzige kausale Therapieform IgE-vermittelter allergischer Erkrankungen gilt, entsteht durch zahlreiche immunologische Veränderungen eine über die Therapiedauer hinaus anhaltende Toleranz gegenüber den eingesetzten Allergenen. 3. Allergenextrakte Durch herstellerspezifische Prozessierung entstehen Allergenextrakte, die sich in Zusammensetzung und Allergenaktivität voneinander unterscheiden und daher nicht direkt vergleichbar sind. Die Extrakte werden mit In-vitro-Methoden auf ihre Gesamtaktivität überprüft und mithilfe von Hauttests biologisch standardisiert [67]. Für die Herstellung von Injektionslösungen zur subkutanen spezifischen Immuntherapie (SCIT) sollten vorzugsweise standardisierte Allergenextrakte eingesetzt werden, da nicht standardisierte Extrakte erheblich in ihrer biologischen Aktivität variieren [65]. Die Bestimmung dominanter Einzelallergene (z. B. Majorallergene) zur besseren Charakterisierung wird in internationalen Leitlinien befürwortet und in Zukunft für wichtige Allergenquellen vermehrt eingesetzt werden [104]. Nicht modifizierte ( native ) Extrakte mit unveränderter Konformation der Allergene werden von chemisch modifizierten (polymerisierten) Extrakten mit Verringerung von B-Zell-Epitopen und IgE-Bindung bei Erhalt der T-Zell-Epitope und APZ T IL-12 IL-4 SIT SIT IL-4 IL-5 TH2 Tr1 TH1 IL-4 IL-13 TGF-ß IL-10 IFN-γ IL-2 Abbildung 2. Allergische Immunantwort und Wirkungsweise der SCIT. T-Helfer-Typ-2-(TH2-)Zellen induzieren durch eine Interleukin-(IL-)5- Produktion die von eosinophilen Granulozyten (Eos) geprägte allergische Entzündung und mithilfe von IL-4 und IL-13 die Immunglobulin-E-(IgE-) Synthese von B-Lymphozyten (B). Die subkutane spezifische Immuntherapie (SCIT) hemmt die Funktion der TH-Zellen durch vermehrte Ausschüttung der Zytokine TGF-β (Wachstumsfaktor transforming growth factor beta ) und IL-10 aus regulatorischen Tr1-artigen Zellen (Immunmodulation). Daneben wird eine gegenregulatorische TH1-Immunantwort induziert (Immundeviation): IL-12 aus antigenpräsentierenden Zellen (APZ) stimuliert die Interferon-(IFN-)γ-Produktion der TH1-Zellen und hemmt dadurch die IgE-Bildung und die Differenzierung von TH2-Zellen. Abbildungsmerkmale: Kreis mit : induziert; Kreis mit : inhibiert; rote Kodierung: verstärkt allergische Immunantwort (Soforttypallergie); gelbe Kodierung: reduziert allergische Immunantwort Eos B IgE B IgG 4 B IgG Allergische Immunantwort und Entzündung Immunmodulation Immundeviation 59
5 Spezifische Immuntherapie Nicht modifiziert Chemisch modifiziert (Allergoide) Physikalisch gekoppelt (Semidepot-Extrakt) Adjuvanzien Wässrige Extrakte Formaldehyd Glutaraldehyd Aluminiumhydroxid, Kalziumphosphat, Tyrosin Monophosphoryl- Lipid A Abbildung 3. Verfügbare Allergenextrakte zur SCIT Native Allergene Partielle Hydrolyse der immunogenen Wirkung (sog. Allergoide) unterschieden. Neben wässrigen Extrakten vor allem zur Einleitungstherapie von Insektengiftallergien üblich werden in Europa vorwiegend Semidepot- Extrakte eingesetzt, bei denen native oder modifizierte Allergene physikalisch an einen Träger gekoppelt wurden, wie z. B. Aluminiumhydroxid, Tyrosin oder Kalziumphosphat (Abb. 3). Allergenextrakte liegen sowohl als Fertigarzneimittel als auch als individuelle Rezepturen vor. Fertigarzneimittel sind gemäß 4 Abs. 1 des Arzneimittelgesetzes (AMG)... im Voraus hergestellt und in einer zur Abgabe an den Verbraucher bestimmten Packung in den Verkehr gebracht [6]. Fertigarzneimittel, die Arzneimittel im Sinne des 2 Abs. 1 oder Abs. 2 Nr. 1 AMG sind, müssen durch das Paul-Ehrlich-Institut (Bundesamt für Sera und Impfstoffe, Langen) zugelassen werden und unterliegen einer staatlichen Chargenprüfung. Sie müssen sowohl Zulassungsnummer als auch Chargenbezeichnung auf dem Etikett aufweisen. Mit den Zulassungsunterlagen sind nach 22 Abs. 1 und 2 des AMG unter anderem Angaben über die Herstellung des Arzneimittels und die Kontrolle der Qualität sowie Ergebnisse der klinischen Prüfungen oder sonstigen ärztlichen Erprobung vorzulegen. Diese Präparate sind somit hinsichtlich ihrer Qualität, Wirksamkeit und Verträglichkeit überprüft. Die Prüfungen für aktuelle Zulassungen und Zulassungen in jüngerer Zeit müssen die Anforderungen der good manufacturing practice - (GMP-) und good clinical practice -(GCP-)Richtlinien erfüllen. Bei älteren Zulassungen wurden zum Teil geringere Anforderungen an die Prüfung der Wirksamkeit gestellt. Individualrezepturen sind gemäß 21 Abs. 2 Ziff. 1b AMG als Arzneimittel,... die für einzelne Personen auf Grund einer Rezeptur als Therapieallergene... hergestellt werden, definiert. Diese sind von der Zulassungspflicht ausgenommen und unterliegen keiner behördlichen Kontrolle der Qualität, Wirksamkeit und Verträglichkeit; allerdings werden die zur Rezepturanfertigung verwendeten Stammextrakte durch den Hersteller nach GMP-Kriterien hergestellt und anhand interner Spezifikationen überprüft. Während für die Durchführung der SCIT in Deutschland Allergenextrakte als Fertigarzneimittel von verschiedenen Herstellern zur Verfügung stehen, sind derzeit zur oralen oder sublingualen Anwendung nur sechs Präparate zugelassen. Es wird geschätzt, dass mehr als 50% der Therapielösungen als individuelle Rezepturen auf den Markt gelangen [78]. Da diese häufig nicht in kontrollierten Studien untersucht werden, liegen für ihre Wirksamkeit unabhängig von der klinischen Erfahrung im Rahmen der individuellen Therapie keine und für ihre Verträglichkeit weniger Daten vor. Aus der Sicht der Autoren sollten daher Fertigarzneimittel, sofern es das Sensibilisierungsspektrum des Patienten erlaubt, gegenüber den individuellen Rezepturen bevorzugt eingesetzt werden (D, 5). Individuelle Rezepturen behalten dort ihre Berechtigung, wo der Extrakt individuell auf das allergologische Problem eines bestimmten Patienten zugeschnitten werden soll, zumal Fertigarzneimittel nicht das gesamte Spektrum der für eine SCIT benötigten Allergenextrakte abdecken (D, 5) [78]. Individualrezepturen sollten jedoch nur in Einzelfällen und bei ungewöhnlichen Allergenen oder Mischungen nach Abwägung aller Vor- und Nachteile angewandt werden (D, 5). Die Effektivität der SCIT hängt von der optimalen therapeutischen Dosis jedes einzelnen klinisch relevanten Allergens ab. Die Erkenntnisse zu Wirksamkeit und immunologischen Effekten der SIT basieren auf Studien, bei denen eine Monotherapie mit einem Allergenextrakt durchgeführt wurde. Es sollten daher möglichst wenige unterschiedliche Allergengruppen in einer Injektionslösung verwendet werden. Grundsätzlich sollten saisonale und ganzjährige Allergene nicht in einem Extrakt gemischt werden [14, 22, 34, 44, 79, 80]. Mischungen aus Milben und Tierepithelien oder Extrakte mit Pollen- und Schimmelpilzallergenen sind ebenfalls nicht zu empfehlen (D, 5). Fazit: Zur SCIT werden nicht modifizierte Allergene als wässrige oder physikalisch gekoppelte (Semidepot-)Extrakte sowie chemisch modifizierte Extrakte (Allergoide) als Semidepot-Extrakte eingesetzt. 4. Wirksamkeit in klinischen Studien 4.1 Allergische Rhinokonjunktivitis Die Dokumentation der klinischen Wirksamkeit der SCIT bei der allergischen Rhinokonjunktivitis stützt sich auf eine Vielzahl plazebokontrollierter 60
6 Doppelblindstudien [14, 15, 17, 20 24, 27, 29, 34, 37, 44, 52, 53, 55, 70, 79, 80, 90, 91, 94, 97, 123, 126, 130]. In diesen Studien wurde eine mittlere Reduktion der Beschwerden/des Medikamentenverbrauchs um ca. 45% beschrieben. Eine Metaanalyse zur allergischen Rhinokonjunktivitis zeigte deutlich bessere Effekte beim Vergleich von Verum gegenüber Plazebo [31]. Streng genommen sind die Studienergebnisse für die verwendeten Extrakte getrennt zu bewerten, da sie sich herstellerabhängig in ihrer Zusammensetzung und Allergenaktivität voneinander unterscheiden. Die Mehrzahl der ausgewerteten Studien untersucht die Wirksamkeit der spezifischen SCIT bei Pollenallergien. Von diesen Studien wurden die meisten [17, 20, 21, 23, 24, 27, 37, 52, 53, 70, 91, 94, 97, 123, 126, 130] bei Gräserpollenallergien durchgeführt. Eine Verminderung der Symptomatik und/ oder des Medikamentenverbrauchs um mindestens 30% in der behandelten Gruppe gegenüber der Plazebogruppe wurde bei fast allen Studien (A, 1b) [17, 20 24, 27, 37, 52, 53, 70, 91, 94, 97, 123, 130] beobachtet. Die Wirksamkeitsstudien bei Birkenpollenallergien zeigten eine Verminderung der Symptomatik und/oder des Medikamentenverbrauchs um durchschnittlich 45% (B, 2b) [15, 90]. Die Datenlage zur Effektivität einer SCIT mit Pollenallergenen in der Therapie des oralen Allergiesyndroms (OAS) ist bisher unzureichend [77], so dass weitere Studien abgewartet werden müssen, bevor hier eine abschließende Bewertung möglich ist. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist eine SIT aufgrund eines OAS ohne Symptome durch Pollenallergene nicht indiziert. Die Beurteilung der Wirksamkeit der SCIT bei Hausstaubmilben-Rhinokonjunktivitis basiert auf mehreren Studien [14, 34, 44, 79]. Alle Studien zeigten eine Verminderung der Symptomatik und/oder des Medikamentenverbrauchs um mindestens 30% in der behandelten Gruppe gegenüber der Plazebogruppe (A, 1b) [14, 22, 34, 44, 79, 80]. Bei asthmatischen Symptomen durch Hausstaubmilben wurden bei Kindern und Erwachsenen ebenfalls weniger Beschwerden und ein Rückgang des Medikamentenverbrauchs [93, 125] oder eine bessere Verträglichkeit der Allergene im Provokationstest beobachtet (A, 1b) [98]. Bei Tierepithelallergien konnte eine Wirksamkeit bisher lediglich für Katzenallergenextrakte durch Studien belegt werden (B, 2b) [29]. Für andere Tierarten gibt es bislang nur vereinzelte Berichte. Bei Schimmelpilzallergien ist der Nachweis der klinischen Wirksamkeit auf wenige Studien begrenzt (Alternaria, Cladosporium) (B, 2b) [39, 55, 75]. Aktuelle Studien zeigen klinische Effekte einer SCIT mit Inhalationsallergenen bei ausgewählten Patienten mit allergischem atopischen Ekzem/Dermatitis-Syndrom (AEDS; Übersicht in [36]). Das AEDS stellt keine Kontraindikation für eine SCIT bei behandlungsbedürftigen allergischen Atemwegsbeschwerden dar (D, 5), während es als alleinige Indikation in weiteren Studien geprüft werden sollte. Die Mehrheit der SCIT-Studien mit positivem Wirknachweis wurde bei Erwachsenen durchgeführt (75%). Kinder waren nur an sechs Studien beteiligt, so dass der Nachweis eines positiven Effekts der SCIT in dieser besonderen Altersgruppe begrenzt ist. Es ist jedoch eher von höheren als von geringeren Erfolgsquoten im Vergleich zu den Erwachsenen auszugehen (D, 5). Die Kurzzeit-SCIT als Sonderform der präsaisonalen SCIT wird mit Allergoiden (mit oder ohne Adjuvans) und nicht modifizierten Allergenen durchgeführt. Je nach verwendetem Extrakt werden vier bis acht Injektionen seitens der Hersteller vorgeschlagen, wobei aber in Abhängigkeit von der Verträglichkeit Modifikationen möglich sind. Es existieren insgesamt weniger Studien zu dieser Therapieform im Vergleich zur ursprünglich beschriebenen präsaisonalen SCIT mit Beginn im Herbst und Durchführung bis zur Pollensaison. Die Wirksamkeit der Kurzzeit-SCIT ist für die saisonale allergische Rhinokonjunktivitis nicht nur in älteren kontrollierten Studien (mit oder ohne Plazebokontrolle [33, 81, 82, 97]), sondern auch in neueren Publikationen [9, 35, 38, 120, 130] dokumentiert worden. Immunologische Veränderungen (s. Abschnitt 2) lassen sich in ähnlicher Weise bei der Kurzzeit-SCIT nachweisen [35, 54, 62, 101, 130]. Angesichts der gegenüber der ursprünglichen präsaisonalen SCIT schwächeren Datenlage und der geringeren kumulativen Dosis sollte eine Kurzzeittherapie bevorzugt durchgeführt werden, wenn für eine präsaisonale SCIT mit einer größeren Anzahl von Injektionen der Höchstdosis z. B. der Patient keine Geduld aufbringt oder nur noch wenig Zeit bis zum Beginn der Pollensaison zur Verfügung steht (D, 5). Die Kurzzeittherapie sollte zweckmäßigerweise bis zum unmittelbaren Beginn der Pollenflugsaison durchgeführt werden (D, 5). Fazit: Die Wirksamkeit der SCIT ist bei der allergischen Rhinokonjunktivitis bei Pollen- und Hausstaubmilbenallergie durch zahlreiche kontrollierte Studien und bei Tier- (Katzen) und Schimmelpilzallergie (Alternaria, Cladosporium) durch wenige Studien belegt. 4.2 Allergisches Asthma bronchiale Im Gegensatz zur Anwendung der SCIT bei allergischer Rhinokonjunktivitis ist deren Einsatz beim allergischen Asthma bronchiale weiterhin Gegenstand kontroverser Diskussionen [12, 46]. Die Bewertung der SCIT ist aus pneumologischer Sicht 61
7 Spezifische Immuntherapie Textkasten 1. Indikationen zur SCIT mit Allergenen Nachweis einer IgE-vermittelten Sensibilisierung (mit Hauttest und*/oder** In-vitro-Diagnostik) und eindeutiger Zusammenhang mit klinischer Symptomatik (gegebenenfalls Provokationstestung) Verfügbarkeit von standardisierten bzw. qualitativ hochwertigen Allergenextrakten Wirksamkeitsnachweis der geplanten SCIT für die jeweilige Indikation Allergenkarenz nicht möglich * Und bezieht sich auf seltene Allergene bzw. dia gnostisch unsichere Ergebnisse. ** Oder bezieht sich auf die Diagnostik bei Kindern. bisher uneinheitlich. Aufgrund zahlreicher Studien wird die SCIT aber mittlerweile beim intermittierenden (Schweregrad 1) und geringgradig persistierenden Asthma bronchiale (Schweregrad 2) unter strenger Indikationsstellung empfohlen (B, 2a c) [12, 16, 22, 46, 51]. Als Begründung dient insbesondere eine mehrfach aktualisierte Metaanalyse der Cochrane Library mit 75 kontrollierten Studien: Nach SCIT waren Asthmasymptome, Medikamentenverbrauch und Ausmaß der spezifischen und unspezifischen Hyperreagibilität im Vergleich zu Plazebo reduziert, die Lungenfunktionsparameter jedoch nicht verbessert (A, 1a) [1, 26]. Vor allem junge Patienten mit einer allergischen Rhinokonjunktivitis, einer Mono- oder Oligosensibilisierung und einem klaren anamnestischen oder durch Provokation gesicherten Bezug von Asthmabeschwerden und Allergenkontakt profitieren von einer SCIT. Ältere Patienten mit langjährigem Asthmaverlauf, allergenunabhängigen Beschwerden und geringer Besserung unter antiasthmatischer Therapie profitieren hingegen kaum (B, 2a) [16, 26], sondern stellen Risikopatienten im Hinblick auf unerwünschte Reaktionen dar (B, 2a) [25]. Die SCIT ist kein Ersatz für eine ausreichende antiasthmatische Therapie. Aus Gründen der Sicherheit stellt zudem ein dauerhaftes bzw. unzureichend behandeltes Asthma bronchiale mit einer FEV 1 (Einsekundenkapazität) unter 70% des Sollwerts eine Kontraindikation für eine SCIT dar (B, 2a) [25]. Fazit: Bei intermittierendem und geringgradig persistierendem IgE-vermittelten allergischen Asthma ist die SCIT gut untersucht und als Therapieoption neben Allergenkarenz und Pharmakotherapie empfehlenswert. 4.3 Prävention von Asthma und Neusensibilisierungen Studien an Kindern und Jugendlichen zeigen zunehmend den prophylaktischen Wert einer SCIT (A, 1b): Bei allergischer Rhinokonjunktivitis kann die SCIT das Risiko für die Entwicklung von Asthmasymptomen und bronchialer Hyperreagibilität vermindern (A, 1b) [83] und bei Mono- und Oligosensibilisierung die Häufigkeit von Neusensibilisierungen reduzieren (B, 2c) [95, 102, 109]. Fazit: Präventive Aspekte, insbesondere vermindertes Asthmarisiko und weniger Neusensibilisierungen, sind bei der Entscheidung zur SCIT unbedingt zu berücksichtigen. 4.4 SCIT mit Insektengiftallergenen Zwischen 0,8% und 5% der Bevölkerung sind von systemischen Überempfindlichkeitsreaktionen nach einem Hymenopterenstich (Biene, Wespe) betroffen (C, 2b) [51, 115]. Es handelt sich bei fast allen Fällen um einen IgE-vermittelten Mechanismus mit der Symptomatik einer Soforttypallergie. Die Reaktion kann verschiedene Schweregrade haben [108]: reine Hautsymptomatik (systemische Hautreaktion, die über eine gesteigerte Lokalreaktion hinausgeht, Grad I), Hautsymptomatik und/oder Atemwegssymptomatik und/oder Blutdruckabfall und Tachykardie (Grad II), Bronchospasmus, Bewusstlosigkeit, Schock (Grad III), Atem- und Herz-Kreislauf-Stillstand (Grad IV). Allergien gegen Bienenund Wespengift, die unterschiedliche und kreuzreaktive Allergene enthalten, können unabhängig voneinander auftreten. Die SCIT ist bei Hymenopterengiftallergien eine hocheffektive Behandlung (C, 4; B, 3b) [50, 84, 88, 100] und zeigt im Vergleich zur SCIT bei Inhalationsallergien eine bessere Wirksamkeit, bei Wespengift- besser als bei Bienengiftallergie (C, 4) [86, 88]. Ungefähr % der Patienten tolerieren anschließend einen Stich mit dem entsprechenden Insekt reaktionslos (C, 4) [114]. Insbesondere bei Kindern wurde nach Beendigung der SCIT ein lang andauernder Schutz nachgewiesen (A, 1b) [49]. Fazit: Bei systemischen Reaktionen durch eine Hymenopterengiftallergie (Biene, Wespe) ist die SCIT ausgezeichnet wirksam. 5. Indikationen und Kontraindikationen Bei der Indikation zur SCIT sind andere Maßnahmen (Allergenkarenz, Pharmakotherapie und Patientenschulung) ebenfalls zu berücksichtigen. Die SCIT ist bei Patienten mit nachgewiesener, klinisch relevanter IgE-vermittelter Sensibilisierung gegenüber Soforttypallergenen indiziert, wenn die Exposition gegenüber bzw. die Provokation mit diesen Allergenen beeinträchtigende klinische Beschwerden (allergische Rhinokonjunktivitis, Asthma bronchiale) verursacht (Textkasten 1; A, 1a; A, 1b) [1, 22]. Klinisch stum- 62
8 me Sensibilisierungen ohne Symptome sind keine Grundlage für eine SCIT. Diagnostik, Indikationsstellung (Abb. 4) und die Auswahl der relevanten Allergene sollen grundsätzlich von einem Facharzt vorgenommen werden, der über die Zusatzweiterbildung Allergologie oder über allergologische Kenntnisse, erworben im Rahmen der Gebietsweiterbildung (Haut- und Geschlechtskrankheiten, Hals-Nasen- Ohren-Heilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Lungen- und Bronchialheilkunde oder Innere Medizin mit Schwerpunkt Pneumologie), verfügt. Nach Allergenquellen aufgeschlüsselt gelten für die SCIT mit Pollenallergenen uneingeschränkt die im Textkasten 1 genannten Indikationen (A, 1b). Bei nachgewiesener Hausstaubmilbenallergie steht die SCIT zur Verfügung, sofern Maßnahmen zur Milbenkarenz (milbenallergendichte Matratzenüberzüge, waschbare Bettdecken und weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Hausstaubmilbenallergene) nicht ausreichend sind (Abb. 5). Allergenkarenz stellt die Behandlung der Wahl bei Tierepithelallergien dar (D, 5). Kann eine Allergenkarenz nicht gewährleistet werden, kommt eine SCIT mit Tierepithelallergenen (am ehesten bei Katzenallergie) in Frage (D, 5; Abb. 5). Bei einer Schimmelpilzallergie ist die vollständige Meidung der Allergene nicht Saisonale Symptome: z. B. Augenjucken, Niesen, Sekretion, blockierte Nasenatmung, erschwerte Atmung, Husten, Giemen, Brummen 0 Anamnese, klinische Untersuchung 1 Hauttest* Pollen, saisonale Schimmelpilzsporen Positiver Interpretation: Hauttest? Relevanzprüfung 11 Interpretation: Plausibilitätsprüfung 5 Relevanzprüfung: Korrespondierende Symptome? Keine Symptome 7 Positive Anamnese? Spezifische IgE-Bestimmung, Gesamt-IgE 14 Spezifisches IgE erhöht? 15 Verdacht auf lokale Allergie (ohne positiven Hauttest, spezifisches IgE im Serum nicht erhöht)? Provokationstest (nasal, konjunktival) 8 Positive Provokation 9 *Bei Kindern Sensibilisierungsnachweis mit spezifischer IgE-Bestimmung möglich Abbildung 4.Diagnostik zur SCIT mit saisonalen Allergenen Keine Allergie, keine SCIT Sensibilisierung ohne klinische Relevanz, keine SCIT Indikation zur SCIT 6 63
9 Spezifische Immuntherapie immer möglich. Offensichtliche Allergenquellen wie beispielsweise Schimmelpilzschäden im Wohn- oder Arbeitsbereich sollten beseitigt, Gartenarbeiten oder der Verzehr von Nahrungsmitteln, die bevorzugt von den jeweiligen Schimmelpilzen befallen werden, vermieden werden. Bei einer saisonalen Schimmelpilzallergie, entsprechender Indikation und gut charakterisierten Extrakten (z. B. Alternaria, Cladosporium) kann eine Therapie mit Schimmelpilzallergenen erwogen werden (B, 1b) [39, 55]. Bei der Entscheidung zur SCIT sind einige Kontraindikationen zu berücksichtigen (Textkasten 2). Obwohl eine Schwangerschaft als Kontraindikation für den Beginn einer SCIT gilt, ist die Fortsetzung der SCIT bei lebensbedrohlicher Allergie durch Insektengift (Bienen, Wespen) und guter Verträglichkeit ratsam und bei Aeroallergenen möglich. Aus Sicherheitsgründen sollte die SCIT nicht während einer Schwangerschaft begonnen werden. Aufgrund klinischer Erfahrung ist die früher übliche Altersbe- 0 Ganzjährige Symptome: z. B. Augenjucken, Niesen, Sekretion, blockierte Nasenatmung, erschwerte Atmung, Husten, Giemen, Brummen Anamnese, klinische Untersuchung 1 IgE-vermittelte Sensibilisierung (Hauttest und/oder spezifisches IgE)? 2 3 Übereinstimmung mit Anamnese* bei Tierallergie? Allergenkarenz möglich? 14 Provokation: nasal, konjunktival, inhalativ 4 15 Positive Provokation? 17 Sensibilisierung ohne klinische Relevanz, ggf. weitere Abklärung 16 Allergenvermeidung anstreben und Indikation zur SCIT erwägen Fortgesetzte Allergenkarenz 5 6 Übereinstimmung mit Anamnese* bei Milbenallergie? Provokation**: nasal, konjunktival, inhalativ 7 8 Positive Provokation? 9 Allergenkarenz** 18 Verlaufsbeobachtung, Differenzialdiagnose, ggf. weitere Abklärung*** 13 Sensibilisierung ohne klinische Relevanz, ggf. weitere Abklärung 10 Allergenkarenz erfolgreich? 12 Allergenkarenz optimieren und Indikation zur SCIT Fortgesetzte Allergenkarenz 11 * Ganzjährige Symptome können auch durch Schimmelpilze ausgelöst werden, wobei in Ausnahmefällen eine SCIT indiziert sein kann. ** Bei Kindern ist eine Milbenkarenz auch ohne vorangegangenen Provokationstest möglich. *** Bei weiter bestehendem Verdacht auf Allergie: Provokation (z.b. Milben) Abbildung 5. Diagnostik zur Indikation der SCIT mit ganzjährigen Allergenen 64
10 schränkung (SCIT nur bei Patienten bis 50 hre) heutzutage nicht mehr gerechtfertigt, so dass ein höheres Alter keine Kontraindikation mehr für die Durchführung einer SIT darstellt (D, 5). Eine Medikation mit β-blockern (auch in lokaler Form, wie Ophthalmika) unter SCIT erhöht das Risiko von unerwünschten Atemwegsreaktionen (bronchiale Obstruktion) und birgt die Gefahr, dass eine im Notfall erforderliche Adrenalintherapie weniger effektiv ist. Im Einzelfall ist gemeinsam mit dem verordnenden Kollegen über die unter Umständen notwendige Fortführung der Therapie mit diesen Substanzen zu entscheiden. Fazit: Eine Indikation zur SCIT besteht bei nachgewiesener IgE-vermittelter Sensibilisierung mit korrespondierenden klinischen Symptomen durch Allergene, bei denen eine Karenz nicht möglich und ein geeigneter Extrakt vorhanden ist. Diagnostik, Indikationsstellung und Auswahl der Allergene sollen nur durch einen Facharzt mit allergologischer Weiterbildung oder allergologischen Fachkenntnissen erfolgen (gemäß Leitlinientext). Die Kontraindikationen müssen individuell berücksichtigt werden. 6. Durchführung 6.1 Subkutane Applikation Die SCIT soll nur von einem allergologisch weitergebildeten (siehe Definition in Abschnitt 5) oder mit dieser Therapie erfahrenen Arzt durchgeführt werden [7], der auch zur Notfallbehandlung unerwünschter Begleitreaktionen (systemische allergische Reaktionen bis zum anaphylaktischen Schock, schwerer Asthmaanfall) in der Lage ist (D, 5) [22]. Patienten müssen vor der Einleitung einer SCIT über die Durchführung, Art und Dauer der Behandlung, die erwarteten Wirkungen, eventuelle Risiken sowie mögliche Alternativen aufgeklärt werden. Diese Aufklärung sollte dokumentiert werden (D, 5) [116]. Vor der Injektion durch den Arzt müssen der Patient nach aktuellen allergischen oder anderen relevanten Symptomen, der Verträglichkeit der letzten Injektion, bestehenden Infekten, neuer oder veränderter Medikamenteneinnahme und Impfungen befragt und das Intervall zur letzten Injektion geprüft werden. Zur Injektion dient eine 1-ml-Spritze mit Feingraduierung bis zu 0,01 ml mit einer Injektionsnadel (Größe Nr , kurzer Anschliff). Die Injektionen erfolgen streng subkutan in eine abgehobene Hautfalte nach vorheriger bzw. je nach Injektionsvolumen wiederholter Aspiration vorzugsweise handbreit über dem Olekranon an der Streckseite der Oberarme und werden unter Angabe des Injektionsorts und der Dosis dokumentiert. Nach der Injektion muss der Patient mindestens 30 min Textkasten 2. Kontraindikationen* zur SCIT mit Allergenen Unzureichend behandeltes Asthma und/oder irreversible Atemwegsobstruktion, d. h. FEV1 trotz adäquater Pharmakotherapie unter 70% vom Sollwert Schwerwiegende kardiovaskuläre Erkrankung (außer bei Insektengiftallergie) Behandlung mit β-blockern (lokal, systemisch)** Schwere Autoimmunerkrankungen, Immundefizienzen Maligne neoplastische Erkrankung mit aktuellem Krankheitswert Unzureichende Compliance * In begründeten Einzelfällen ist auch bei Vorliegen der genannten Kontraindikationen eine spezifische Immuntherapie möglich. ** In Deutschland wird derzeit auch Therapie mit ACE-Hemmer als Kontraindikation einer SCIT mit Insektengift genannt. unter ärztlicher Kontrolle bleiben und am gleichen Tag starke körperliche Belastungen meiden. Zwischen einer SCIT-Injektion und einer planbaren Impfung sollte der Abstand mindestens eine Woche betragen; sie sollten daher in der Erhaltungsphase der SCIT durchgeführt und zwischen zwei mit vierwöchigem Abstand applizierten SCIT-Injektionen gegeben werden (D, 5). Sofort notwendige Impfungen (z. B. Tetanusimmunisierung nach Verletzungen) können jederzeit erfolgen. Die Fortsetzung der SCIT erfolgt entweder gemäß den Fach- und Gebrauchsinformationen oder zwei Wochen nach der Impfung mit der zuletzt verabreichten Dosis. Bei Problempatienten (starke Allgemeinreaktionen, relative Kontraindikationen) kann eine Initialtherapie unter stationären Bedingungen sinnvoll sein. Sofern die SCIT nach der Indikationsstellung von einem anderen Arzt durch- oder weitergeführt wird, ist eine enge Zusammenarbeit erforderlich, um eine konsequente Umsetzung und risikoarme Durchführung der SCIT sicherzustellen. Dies gilt insbesondere für das Auftreten unerwünschter Wirkungen; gegebenenfalls ist der Patient zurück an den Arzt zu überweisen, der ursprünglich die Indikation zur SCIT gestellt hat Subkutane SIT (SCIT) mit Inhalation s- allergenen Die Therapie wird im Allgemeinen ambulant durchgeführt. Die Allergenextrakte zur SCIT werden vorwiegend als Semidepot-Lösungen angewandt. Die Therapieabstände liegen in der Steigerungsphase (häufig Verdoppelung der vorherigen Dosis) zwischen drei bis sieben Tagen bei wässrigen Lösungen und ein bis zwei Wochen bei Semidepot- Lösungen. Bei Cluster- oder Rush-Steigerungsschemata werden mehrere Injektionen je Behandlungstag verabreicht. Nach Erreichen der tolerierten Maximaldosis können die Injektionsabstände bei 65
11 Spezifische Immuntherapie entsprechender Gebrauchsinformation bis auf vier bis sechs Wochen vergrößert werden. Bei saisonalen Aeroallergenen wird die Therapie bis zur Maximaldosis außerhalb der Allergensaison eingeleitet, in der Saison unterbrochen oder (mit möglicherweise besserer Wirkung) ganzjährig fortgesetzt bzw. gegebenenfalls während der Saison individuell und abhängig vom Extrakt reduziert (C, 4). Eine kosaisonal durchgeführte SCIT (Fortführung während der Beschwerdesaison) ohne Dosisreduktion ist bei entsprechender Fach- und Gebrauchsinformation, aktuell fehlenden allergischen Symptomen und sorgfältiger klinischer Dokumentation möglich. Bei Überschreiten des Injektionsabstands muss die Dosis reduziert werden, und zwar umso mehr, je größer die Zeitüberschreitung ist. Die Dauer der SCIT sollte bei Atemwegsallergien mindestens drei hre betragen. Obwohl keine kontrollierten Studien für die parallele Immuntherapie mit zwei unterschiedlichen Allergenextrakten in gleicher Sitzung existieren, hat es sich im klinischen Alltag bewährt, zwischen den Injektionen aus Sicherheitsgründen einen Abstand von 15 min zu belassen (D, 5). Nach der letzten Injektion ist die übliche Beobachtungszeit von 30 min einzuhalten. Hat die Behandlung nach einem, spätestens zwei hren keinen erkennbaren Erfolg, so wird sie kritisch überprüft und gegebenenfalls abgebrochen. Bei vermeidbaren Allergenen wie Hausstaubmilben und Tierepithelien ist die Umwelt des Patienten so zu gestalten, dass die Allergenexposition möglichst gering gehalten wird. Fazit: Die Injektionen zur SCIT werden von einem Arzt durchgeführt, der mit dieser Therapieform Erfahrung hat und bei einem allergologischen Zwischenfall zur Notfallbehandlung befähigt ist. Eine vorherige Aufklärung mit Dokumentation ist erforderlich SCIT mit Insektengiftallergenen Indikation Die Indikation zur SCIT ergibt sich aus Anamnese, Hauttestung und In-vitro-Untersuchungen. Positive Hauttests oder nachgewiesenes spezifisches IgE gegen Insektengift ohne anamnestische Hinweise auf eine systemische Reaktion sind keine Indikation zur SCIT (C, 4) [51, 115]. Erwachsene mit Reaktionen ab Reaktionsgrad I werden im Allgemeinen hyposensibilisiert, bei Kindern sind erst Reaktionen ab Reaktionsgrad II behandlungsbedürftig (C, 4) [122]. Die titrierte Hauttestung wird mit kommerziellen Bienen- und Wespengiftextrakten im Prickund/oder Intrakutantest durchgeführt. In Zweifelsfällen (systemische Reaktion trotz ausbleibender Hauttestreaktionen und negativer spezifischer IgE- Werte) kann die Diagnostik durch einen Basophilen- Allergenstimulationstest (Hist aminfreisetzung, Leukotrienproduktion, Aktivierungsmarker CD63 oder CD203c) zum indirekten (zellulären) IgE-Nachweis ergänzt werden (D, 5). Doppelsensibilisierungen können durch einen IgE-Inhibitionstest abgeklärt werden. Bei schweren Stichreaktionen sollte die Mastzelltryptase bestimmt werden, da bei erhöhten Serumtryptasekonzentrationen und/oder Mastozytose ein besonderes Risiko besteht und eine lebenslange SCIT empfohlen wird (D, 5) [69, 100] Durchführung Die Therapie wird stationär im Schnellverfahren mit wässrigen kommerziellen Extrakten und diversen Steigerungsempfehlungen eingeleitet (C, 4) [13], kann aber auch wie bei Aeroallergenen ambulant und mit initial wöchentlichen Intervallen begonnen werden. Die vorwiegend in Deutschland übliche, sog. konventionelle Rush-SCIT, bei der nach einigen Tagen bzw. einer Woche die Maximaldosis erreicht wird (C, 4) [119], und die Ultra-Rush-Verfahren, welche dieses Ziel in zwei Tagen anstreben (C, 4) [41], müssen stationär eingeleitet werden. Anschließend wird die Therapie ambulant mit der Erhaltungsdosis von 100 µg des Insektengiftextrakts fortgesetzt, und der Injektionsabstand wird auf vier Wochen gesteigert (C, 4) [100]. In Fällen von Bienengiftallergie mit besonderer Exposition und in Fällen von erhöhtem Risiko schwerer Anaphylaxie wird eine Erhaltungsdosis von 200 µg empfohlen (D, 5) [100]. Bei einer Therapie mit Semidepot-Extrakten wird die Dosis in wöchentlichen Abständen ambulant bis zur Erhaltungsdosis gesteigert (C, 4) [100]. Eine weitere Option besteht darin, die Therapie im Schnellverfahren mit einer wässrigen Lösung zu beginnen und mit einem Semidepot-Extrakt des gleichen Allergens fortzusetzen (C, 4) [74] Therapiedauer, Verträglichkeit und Erfolgskontrolle Die SCIT mit Insektengiften wird im Minimum über drei bis fünf hre (A, 1b) [48, 100, 113] und bei besonderer Exposition oder erhöhtem individuellen Risiko einer schweren Reaktion (Leitlinie zur Insektengiftallergie [100]) länger durchgeführt. Bei Patienten mit außergewöhnlich hohen Risiken (z. B. Mastozytose) wird eine längere und zum Teil eine lebenslange SCIT empfohlen (D, 5) [48, 100]. Die Beendigung einer SCIT mit Insektengiften ist eine individuelle Entscheidung; Einzelheiten sind ausführlich dargestellt worden [89, 100]. Systemische Nebenwirkungen wurden häufiger bei Bienen- als bei Wespengift-SCIT beobachtet (D, 5) [27, 129]. Bei unerwünschten Begleitreaktionen durch die SCIT mit Insektengift ist wie bei anderen Allergenen eine Prämedikation mit einem 66
12 Antihistaminikum möglich (B, 2b) [28, 105], wobei die zuverlässige Einnahme sichergestellt sein sollte. Leichtere systemische Reaktionen können allerdings dadurch kaschiert werden. Ein ausbleibender Therapieerfolg kann durch einen kontrollierten Stich unter Klinikbedingungen nachgewiesen werden. Die Stichprovokation optimalerweise sechs bis zwölf Monate nach Beginn der Behandlung ist bei Patienten nach Berücksichtigung von Risikofaktoren zu erwägen, da ein fehlender Schutz eine erhöhte Gefährdung durch einen zukünftigen Insektenstich darstellen würde. Dabei ist aber zu beachten, dass bei schweren Reaktionen nur eine Wiederholungswahrscheinlichkeit von maximal 60% der gestochenen, unbehandelten Patienten besteht (B, 2c) [106]. Es gibt derzeit außer der Stichprovokation keine allgemein akzeptierten Parameter zur Überprüfung des Therapieerfolgs. Hierzu sei auch auf die aktuelle Leitlinie der DGAKI verwiesen [100]. Falls kein ausreichender Schutz unter 100 µg Insektengift zu erzielen ist, sollte die Erhaltungsdosis von 100 µg auf 200 µg Insektengift angehoben werden (A, 1b) [113]. Für Patienten mit Mastozytose und Bienengiftallergie wird ebenfalls eine erhöhte Dosis empfohlen (D, 5) [100, 113]. Fazit: Bei systemischen Reaktionen durch eine Hymenopterengiftallergie (Biene, Wespe) ist die SCIT ausgezeichnet wirksam und sollte mindestens drei bis fünf hre durchgeführt werden, bei manchen Patienten unter Umständen lebenslang. 6.2 Sublinguale Applikation Daten zur sublingualen Immuntherapie (SLIT) [32, 73, 127] und ein Wandel in internationalen Empfehlungen [19] haben zu einem steigenden Einsatz der SLIT zur Behandlung allergischer Atemwegserkrankungen geführt. Diagnostik, Indikationsstellung (Textkasten 3), Berücksichtigung der Kontraindikationen (Textkasten 4) und die Auswahl der relevanten Allergene werden ebenso wie bei der SCIT von einem Facharzt vorgenommen, der über die Zusatzweiterbildung Allergologie oder über allergologische Kenntnisse, erworben im Rahmen der Gebietsweiterbildung (Haut- und Geschlechtskrankheiten, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Lungen- und Bronchialheilkunde oder Innere Medizin mit Schwerpunkt Pneumologie), verfügt. Die klinische Wirksamkeit der SLIT wurde in zahlreichen Studien untersucht. Insgesamt liegen heterogene Daten vor (Übersicht bei [73, 127]), wofür neben der verwendeten Dosis methodische Gründe verantwortlich gemacht werden [60]. Bei Textkasten 3. Indikationen zur SLIT mit Allergenen Nachweis einer IgE-vermittelten Sensibilisierung (mit Hauttest und*/oder** In-vitro-Diagnostik) und eindeutiger Zusammenhang mit klinischen Symptomen einer allergischen Rhinokonjunktivitis durch Pollenallergene (gegebenenfalls Provokationstestung), deren Behandlung mit einer SCIT nicht in Frage kommt Verfügbarkeit von standardisierten und qualitativ hochwertigen Allergenextrakten Wirksamkeitsnachweis der geplanten SLIT für die jeweilige Indikation Alter der Patienten vorzugsweise 18 hre*** * Und bezieht sich auf seltene Allergene bzw. diagnostisch unsichere Ergebnisse. ** Oder bezieht sich auf Bedingungen, die keinen Hauttest zulassen. *** Bessere Studienlage für Erwachsene als für Kinder und Jugendliche allergischer Rhinokonjunktivitis kann die SLIT mit saisonalen Allergenen bei Erwachsenen eingesetzt werden (B, 1a) [127]. Vorläufige Studien zum Vergleich von SLIT und SCIT bei Erwachsenen bestätigen die klinische Wirksamkeit beider Therapien. Aufgrund des gewählten Studiendesigns bzw. der kleinen Fallzahlen [59] können die Unterschiede zwischen SLIT und SCIT bisher nicht exakt angegeben werden. Im Gegensatz zur SCIT [40] ist bei der SLIT der Langzeiteffekt unzureichend in Studien belegt. Insbesondere dann, wenn die SCIT aufgrund von (systemischen) Nebenwirkungen zur Behandlung keine Option darstellt oder vom Patienten abgelehnt wird, kommt die SLIT in Frage. Bei ganzjährigen Symptomen durch Hausstaubmilbenallergene wurden uneinheitliche Ergebnisse mit der SLIT erzielt, so dass sie bei diesen Allergien nur zurückhaltend eingesetzt werden sollte. Zum Einsatz der SLIT beim allergischen Asthma bronchiale stehen, verglichen mit der Zahl der Studien bei allergischer Rhinokonjunktivitis, weniger Daten zur Verfügung [127]. Gezielte Untersuchungen zur Wirksamkeit der SLIT beim Asthma bronchiale sind nur vereinzelt durchgeführt worden. Die Ergebnisse sind uneinheitlich, so dass die SLIT zur Behandlung des allergischen Asthma bronchiale nicht routinemäßig eingesetzt werden sollte. Textkasten 4. Kontraindikationen* zur SLIT mit Allergenen Unzureichend behandeltes Asthma und/oder irreversible Atemwegsobstruktion, d.h. FEV1 trotz adäquater Pharmakotherapie unter 70% des Sollwerts Schwere Autoimmunerkrankungen, Immundefizienzen Maligne neoplastische Erkrankung mit aktuellem Krankheitswert Unzureichende Compliance * In begründeten Einzelfällen ist auch bei Vorliegen der genannten Kontraindikationen eine spezifische Immuntherapie möglich. 67
13 Spezifische Immuntherapie Neuere Untersuchungen zur SLIT bei Kindern zeigen weniger methodische Mängel und haben eine wesentlich größere Anzahl von Kindern erfasst [30, 56, 96, 112]. Trotz schwacher partieller Effekte in Subgruppen, bei selektiv bewerteten klinischen Kriterien oder beim Datenvergleich zu ausgewählten Zeitpunkten ist eine klinisch relevante Wirksamkeit der SLIT bei Kindern bisher nicht konsistent nachgewiesen. Die Langzeitwirkung der SLIT wurde nicht plazebokontrolliert [107] und der präventive Effekt im Hinblick auf die Asthmaentwicklung nur in einer offenen Studie untersucht [92]. Es sind weitere Studien, vor allem mit den in jüngster Zeit verwendeten höheren Dosierungen der SLIT, erforderlich, zumal die Hinweise für zugrunde liegende immunologische Wirkmechanismen bisher widersprüchlich sind [8, 66, 111]. Die Routineanwendung der SLIT wird bei Kindern und Jugendlichen aufgrund der gegenwärtigen Datenlage nicht empfohlen (B, 1b). Eine abschließende Bewertung zur SLIT bei Kindern und Jugendlichen wird bis zur Vorlage weiterer Studienergebnisse zurückgestellt. Als Nebenwirkungen treten bei der SLIT dosisabhängig vorwiegend lokale Schleimhautreaktionen auf. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen besteht ein geringeres Risiko von schweren unerwünschten Reaktionen bei der SLIT [68] gegenüber der SCIT. Allerdings kann das Nebenwirkungsrisiko erst zu einem späteren Zeitpunkt eingeschätzt werden, wenn mehr Sicherheitsdaten zur Verfügung stehen. Zu bedenken ist, dass die Allergenanwendung ohne ärztliche Überwachung erfolgt und unerwünschte Nebenwirkungen nicht sofort behandelt werden können. Nicht beantwortet sind bisher einige wichtige Fragen, die sich auf die Wirksamkeit, Sicherheit und Praxistauglichkeit beziehen (Textkasten 5). Bis zur Beantwortung dieser Fragen kann die SLIT nicht als gleichwertiger Ersatz für die SCIT betrachtet werden. Allerdings bergen zukünftige Entwicklungen der SLIT, die aktuell in zahlreichen Studien untersucht wird, durchaus viel versprechende Optionen für die Behandlung allergischer Krankheiten. Textkasten 5. Offene Fragen zur SLIT (nach [127]) Optimale einzelne und kumulative Dosis? Frequenz der Applikation und Behandlungsdauer? Identisch für alle Allergene, saisonale bzw. ganzjährige? Größenordnung der Symptomverbesserung im direkten Vergleich mit der SCIT? Modifizierte Immunantwort durch die SLIT? Langfristiger Therapieerfolg? Welcher Verlauf nach Beendigung der Behandlung? Nebenwirkungsprofil bei der breiten Routineanwendung? Compliance in kontrollierten Studien vergleichbar mit der Compliance bei Routineanwendung zu Hause über zwei bzw. drei hre? Ursachen für den bisher fehlenden Wirksamkeitsnachweis bei Kindern? Fazit: Die sublinguale Immuntherapie (SLIT) mit Pollenallergenen kann bei Erwachsenen mit allergischer Rhinokonjunktivitis eingesetzt werden, besonders wenn eine SCIT nicht in Frage kommt. Bei Hausstaubmilbenallergie bzw. allergischem Asthma durch Inhalationsallergene stellt die SLIT keinen Ersatz für die SCIT dar. Die Routineanwendung wird bei Kindern und Jugendlichen aufgrund der gegenwärtigen Datenlage nicht empfohlen. Eine abschließende Bewertung zur SLIT bei Kindern und Jugendlichen wird bis zur Vorlage weiterer Studienergebnisse zurückgestellt. 7. Besonderheiten der SCIT im Kindesalter Verschiedene Gründe sprechen dafür, dass eine spezifische SCIT bereits im Kindesalter nicht nur indiziert sein kann, sondern möglicherweise besonders Erfolg versprechend ist (D, 4): Die Allergene sind im Kindesalter oft Hauptauslöser der Erkrankung (allergische Rhinokonjunktivitis, allergisches Asthma bronchiale). Die Erkrankung hat noch nicht zu Sekundärveränderungen geführt. Der Etagenwechsel ist potenziell beeinflussbar. Die Ausweitung des Sensibilisierungsspektrums kann reduziert werden. Die SCIT ist bei geeigneter Indikation im Kindesalter als risikoarm anzusehen. Die Rate von systemischen Reaktionen liegt unter 0,1% der Injektionen. Die Indikationsstellung unterscheidet sich nicht prinzipiell von der im Erwachsenenalter. Zusätzlich sollten jedoch präventive Aspekte berücksichtigt werden. Diese betreffen eine mögliche Verhinderung des Etagenwechsels (Neuauftreten eines Asthma bronchiale bei bestehender Rhinokonjunktivitis; A, 1b) [83] sowie die positive Beeinflussung der Entwicklung neuer Sensibilisierungen (B, 2b) [42, 95, 109]. Eine untere Altersgrenze lässt sich nicht generell festlegen: Während die Indikation bei einer potenziell lebensbedrohlichen Insektengiftallergie prinzipiell altersunabhängig gestellt wird, gilt für die Inhalationsallergien (mehr aus psychologischen als aus immunologischen Gründen), dass Kinder ab dem Schulalter eine SCIT besser tolerieren (D, 5). Fazit: Kinder zeigen eine gute Verträglichkeit und profitieren besonders von den immunmodulatorischen Effekten der SCIT. 8. Sicherheit, Risikofaktoren und unerwünschte Wirkungen 8.1. Sicherheit und Risikofaktoren Schwere, lebensbedrohliche systemische Reaktionen treten selten auf (A, 1a) [72]. Gemäß den Daten aus dem Paul-Ehrlich-Institut ( ) wurde eine 68
14 Inzidenz von 0,002 0,0076% bei nicht modifizierten Allergenextrakten und von 0,0005 0,01% bei chemisch modifizierten Allergenextrakten (Allergoiden) errechnet (C, 4) [68]. Daten im Rahmen der Zulassungsverlängerungen zwischen 2001 und 2005 ergeben keine Hinweise für eine veränderte Inzidenz schwerer unerwünschter Reaktionen gegenüber den im hr 2001 veröffentlichten Zahlen (Lüderitz-Püchel, Paul-Ehrlich-Institut, persönliche Mitteilung). Bei Beachtung von Risikofaktoren (A, 1a) [72] sind schwere Reaktionen teilweise absehbar und durch Umsicht und Prophylaxe vermeidbar (Textkasten 6; D, 5). Entwickeln sich schwerste Reaktionen, treten diese bevorzugt als heftige bronchiale Obstruktion und seltener als anaphylaktischer Schock auf (A, 1a) [72]. Schwerwiegende Reaktionen können insbesondere bei Asthmaexazerbationen, gleichzeitiger Gabe von β-blockern, unangemessener Dosissteigerung (z. B. trotz unerwünschter Begleitreaktionen bei der letzten Injektion), Nichtbeachtung der Wartezeit von mindestens 30 min oder anschließenden Kreislaufbelastungen (Textkasten 6; A, 1a) auftreten [25, 72]. Bei wiederholt auftretender unzureichender Compliance (z. B. Patient verbleibt nicht ausreichend lang in der Praxis, Intervallüberschreitungen, unangemessene körperliche Belastung oder vermeidbarer Allergenkontakt im zeitlichen Zusammenhang mit der Injektion) sollte die Behandlung abgebrochen werden. Eine Prämedikation mit nicht sedierenden Antihistaminika ist wahrscheinlich geeignet, das Ausmaß lokaler Reaktionen (B, 2b) [11] und die Gefahr systemischer Reaktionen (B, 2b) [105] bei unverändertem Therapieerfolg (B, 1b, 2b) [87] zu vermindern. Allerdings ist dabei die regelmäßige Einnahme zu überprüfen (D, 5) Unerwünschte Wirkungen Bei Auftreten von großen Lokalreaktionen (> 10 cm Durchmesser) an der Injektionsstelle empfiehlt es sich, bei der nächsten Injektion die Dosis zu wiederholen oder auf eine bereits tolerierte Dosis zurückzugehen, bevor sie erneut gesteigert wird (D, 5). Auch bei großen, verzögert nach 6 12 h auftretenden Lokalreaktionen ist das individuelle Risiko für systemische Reaktionen nicht erhöht. Bei systemischen Reaktionen wird je nach Stärke der Reaktion empfohlen, mindestens zwei bis drei Stufen oder auf ein Viertel oder ein Achtel der Dosis zurückzugehen (D, 5). Mögliche Einflussfaktoren (z. B. Infekte, Stress oder andere Belastungen, Schilddrüsenerkrankung, Allergenexposition) sind zu klären, bevor die Dosis erneut bis zur empfohlenen Erhaltungsdosis bzw. individuell verträglichen Höchstdosis gesteigert werden kann (D, 5). Zirkulierende Immunkomplexe können im Verlauf einer SCIT entstehen; ihre klinische Relevanz ist jedoch unklar (C, 4). Die Häufigkeit des Auftretens von subkutanen Granulomen hängt von der Art des verwendeten Extrakts ab (B, 2c) [124, 128] und ist am ehesten auf eine Fremdkörperreaktion zurückzuführen (C, 4) [45]. Fazit: Das Auftreten schwerer systemischer Reaktionen bei der SCIT ist möglich, aber bei Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen selten. Die meisten unerwünschten Reaktionen sind leicht bis mittelschwer und lassen sich gut behandeln. 9. Notfalltherapie Systemische Reaktionen nach SIT treten in der Mehrzahl der Fälle innerhalb der ersten 30 min auf. Patienten müssen deshalb mindestens eine ½ h nach Injektion unter Beobachtung bleiben. Systemische Reaktionen können allerdings bereits wenige Minuten nach Injektion einsetzen und müssen wegen der Gefahr der raschen Verschlimmerung ohne Verzögerung behandelt werden (D, 5) [121]. Der Umgang mit obligaten Medikamenten (D, 5) [61] und Ausrüstungsgegenständen für den allergologischen Notfall (D, 5) [121] sollte dem beteiligten Personal daher vertraut sein. Prinzip der Notfalltherapie ist das schnelle Erkennen einer systemischen Reaktion, gefolgt von raschem therapeutischen Handeln. Zu den Symptomen einer bedrohlichen Nebenwirkung zählen Dyspnoe, generalisiertes Hautjucken und generalisierte Urtikaria, Brennen von Handflächen und Fußsohlen, Schwellung von Zunge und Rachen/ Kehlkopf, Niesattacken, Hypotonie und Übelkeit. Die Lagerung des Patienten und ein intravenöser Zugang gehören zu den Erstmaßnahmen. Naturgemäß stehen bezüglich therapeutischer Empfehlungen zur Notfalltherapie kaum kontrollierte Studien zur Verfügung. Klinische Erfahrungen, Überlegungen anhand pathophysiologischer Zusam- Textkasten 6. Einflussfaktoren auf die Sicherheit der SCIT Aktuelle allergische Symptome und potenzielle Allergenbelastung Instabiles bzw. unzureichend behandeltes Asthma (FEV1 unter 70% vom Sollwert) Hoher Sensibilisierungsgrad des Patienten Inadäquate Dosissteigerung während der Einleitungstherapie Medikamenteneinnahme (β-blocker) Unangemessene Kreislaufbelastungen nach der Injektion Injektionstechnik Überdosierung des Allergenextrakts Vorsichtiger Wechsel auf neue Produktionscharge 69
15 Spezifische Immuntherapie menhänge und Beobachtungen aus (für den Menschen zum Teil nur eingeschränkt verwertbaren) tierexperimentellen Studien haben jedoch zu Behandlungsempfehlungen geführt (D, 5) [121], die derzeit von den wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften überarbeitet und als Leitlinie zu anaphylaktischen Reaktionen auch für die Notfalltherapie von allergologischen Zwischenfällen im Rahmen einer SIT gelten werden. Fazit: Das Risiko und die Folgen unerwünschter systemischer Reaktionen können durch Schulung des Personals, Beachtung der Sicherheitsstandards und rasche Notfallmaßnahmen wirksam vermindert werden. 10. Zukunftsperspektiven Trotz der erzielten Erfolge sind Innovationen und Weiterentwicklungen wünschenswert, um die Wirksamkeit der SIT zu steigern, die Nebenwirkungsrate zu senken und die Compliance bei den Patienten zu erhöhen. Einige Ansätze erscheinen besonders interessant und werden teilweise bereits klinisch erprobt (Phase I/II): Optimierung der Applikation ohne Injektionen: Die Entwicklung einer mukosalen Toleranz erscheint möglich. Dies eröffnet neue Perspektiven für orale bzw. lokale Applikationsformen. Schnellere Dosissteigerung: Gegenwärtig wird eine Reihe von Protokollen geprüft, die ähnlich der schnellen Dosissteigerung bei SCIT mit Insektengift ein rascheres Erreichen der Höchstdosis bei einer SCIT mit Inhalationsallergenen erlauben. Charakterisierung der Allergene: Eine bessere Vergleichbarkeit der wichtigsten Allergenpräparate verschiedener Hersteller, zukünftig z. B. anhand des Gehalts an Majorallergenen, ist wünschenswert. Ebenso sollten komplexe Allergene, wie Schimmelpilze oder Nahrungsmittel, zukünftig besser charakterisiert werden. Ein weiterer Ansatz ist der Einsatz rekombinanter Allergene. Bessere Wirksamkeit: Die Identifikation der molekularen Wirkung eröffnet die Kombination mit neuen Immunmodulatoren, die an der Schnittstelle zwischen angeborener und erworbener Immunität eingreifen. Dazu zählen Toll-like-Rezeptor-Agonisten und andere Adjuvanzien. Weniger Nebenwirkungen: Die Kombination mit anderen Strategien wie Anti-IgE oder die Entwicklung von Fragmenten, Faltungsvarianten oder Multimeren aus Allergenen eröffnen neue Therapiemodalitäten mit potenziell geringeren Nebenwirkungen. Die Kombination aus subkutaner Allergenapplikation und Anti-IgE (Omalizumab) kann möglicherweise die Wirksamkeit und Sicherheit der SCIT bei allergischer Rhinokonjunktivitis erhöhen. Diese Kombination käme aus ökonomischen Erwägungen nur in Einzelfällen in Frage (D, 2b) [63, 110]; derzeit ist Anti-IgE zu diesem Zweck nicht zugelassen. Interessant scheint die wissenschaftliche Erprobung dieser Kombination beim allergischen Asthma bronchiale. Anwendung der SCIT oder SLIT zur Allergieprävention. Fazit: Die SIT zeigt in vielen Bereichen, wie Allergencharakterisierung, Applikationswege, Adjuvanzien, Aufdosierung und präventive Aspekte, neue Entwicklungen, die teilweise bereits auf ihre klinische Wirksamkeit untersucht werden. Literatur 1. Abramson MJ, Puy RM, Weiner JM. Allergen immunotherapy for asthma. Cochrane Database Syst Rev 2003; 4: CD Akdis CA, Blaser K. Mechanisms of allergen-specific immunotherapy. Allergy 2000; 55: Akdis CA, Blaser K. Mechanisms of specific immunotherapy: current knowledge. In: Löwer J, Becker W-M, Vieths S, Hrsg. Regulatory control and standardization of allergenic extracts. Frankfurt/Main: Druck- und Verlagshaus Sperlich. Arb Paul Ehrlich Inst Bundesamt Sera Impfstoffe Frankf a M 2003: , discussion Akdis CA, Blesken T, Akdis M, Wüthrich B, Blaser K. Role of interleukin 10 in specific immunotherapy. J Clin Invest 1998; 102: Akdis CA, Blesken T, Wymann D, Akdis M, Blaser K. Differential regulation of human T cell cytokine patterns and IgE and IgG4 responses by conformational antigen variants. Eur J Immunol 1998; 28: Arzneimittelgesetz AMG. 14. Gesetz zur Änderung des Arzneimittelgesetzes. Bundesgesetzblatt 2005; Teil I, Nr Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft: Hyposensibilisierung Indikationen, Kontra indikationen, unerwünschte Wirkungen. Dtsch Ärztebl 1997; 94: A Bahceciler NN, Arikan C, Taylor A, Akdis M, Blaser K, Barlan IB, Akdis CA. Impact of sublingual immunotherapy on specific antibody levels in asthmatic children allergic to house dust mites. Int Arch Allergy Immunol 2005; 136: Balda BR, Wolf H, Baumgarten C, Klimek L, Rasp G, Kunkel G, Müller S, Mann W, Hauswald B, Heppt W, Przybilla B, Amon U, Bischoff R, Becher G, Hummel S, Frosch PJ, Rustemeyer T, Jäger L, Brehler R, Luger T. Tree-pollen allergy is efficiently treated by short-term immuno therapy (STI) with seven preseasonal injections of molecular standardized allergens. Allergy 1998; 53: Bellinghausen I, Metz G, Enk AH, Christmann S, Knop J, Saloga J. Insect venom immunotherapy induces interleukin-10 production and a Th2-to-Th1 shift, and changes surface marker expression in venom-allergic subjects. Eur J Immunol 1997; 27:
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