Konversion regional begleiten

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1 Dipl.-Ing. Maren Preuss Verband Region Rhein-Neckar Konversion regional begleiten Der Konversionsprozess in der Metropolregion Rhein-Neckar München, 26. Februar

2 Übersicht Ausgangslage und Übersicht der Konversionsflächen Regionale Herausforderungen der Konversion Struktur der regionalen Abstimmung Regionale Begleitung des Konversionsprozesses Fazit

3 Übersicht Ausgangslage und Übersicht der Konversionsflächen Regionale Herausforderungen der Konversion Struktur der regionalen Abstimmung Regionale Begleitung des Konversionsprozesses Fazit

4 Ausgangslage Sommer 2010: Bekanntgabe des Abzugs der US-Streitkräfte aus weiten Teilen der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) bis 2015 betroffene Standorte: Mannheim, Heidelberg und Schwetzingen Herbst 2011: Bekanntgabe des Abzugs der Bundeswehr von mehreren Standorten in der Metropolregion Rhein-Neckar bis 2019 betroffene Standorte: Hardheim, Walldürn (beide Neckar-Odenwald-Kreis) und Speyer; Reduzierungen an weiteren Standorten

5 Übersicht Konversionsflächen: Gesamtübersicht HESSEN RHEINLAND- PFALZ BADEN- WÜRTTEMBERG insgesamt ca. 990 ha in der gesamten MRN (ohne Standortübungs-, Golfplätze etc.) ca. 760 ha in Mannheim, Heidelberg und Schwetzingen (davon etwa 560 ha bebaut)

6 Übersicht Konversionsflächen: Mannheim Mannheimer Innenstadt Geobasisdaten: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg, Az: /19

7 Übersicht Konversionsflächen: Schwetzingen und Heidelberg Geobasisdaten: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg, Az: /19

8 Übersicht Konversionsflächen: Hardheim und Walldürn Geobasisdaten: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg, Az: /19

9 Übersicht Konversionsflächen: Speyer Geobasisdaten: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg, Az: /19 Fotos: Geobasisdaten: Vermessungs- und Katasterverwaltung Rheinland-Pfalz

10 Übersicht Ausgangslage und Übersicht der Konversionsflächen Regionale Herausforderungen der Konversion Struktur der regionalen Abstimmung Regionale Begleitung des Konversionsprozesses Fazit

11 Regionale Herausforderungen der Konversion Herausforderungen: Rücksichtnahme auf weitgehend funktionierende Immobilienmärkte Schaffung ausgewogener Siedlungsstruktur (Baustrukturen) Sorge vor kurzfristiger Vermarktung der Filetstücke Auswirkungen der Flächenentwicklung auf gesamte Metropolregion Nicht integrierte Lage und Dimension der Flächen im ländlichen Raum

12 Regionale Herausforderungen der Konversion Aufgabe für die regionale Siedlungsentwicklung Spannungsfeld zwischen Nachnutzung freiwerdender Flächen und starkem Überangebot an rechtskräftig bestehenden Wohnbauflächen: Wohnbauflächenbedarf nach Bevölkerungsvorausrechnung Rhein-Neckar: vorhandenes Wohnbauflächenpotenzial 2010*: Potenzial aus Konversionsflächen: * Stand , Erhebung im Projekt Raum+ ca ha ca ha??? ha

13 Übersicht Ausgangslage und Übersicht der Konversionsflächen Regionale Herausforderungen der Konversion Struktur der regionalen Abstimmung Regionale Begleitung des Konversionsprozesses Fazit

14 Struktur der regionalen Abstimmung (US-Flächen) regionale Aspekte beachten kommunale Interessen abstimmen lokale Konzepte entwickeln Abstimmung (US-Flächen) Koordinierungskreis Konversion Rhein-Neckar Lenkungsgruppe Konversion Arbeitsgruppe Konversion Abstimmungsrunde Arbeitsgruppe Konversion MA HD Schw. Bebauungsplan Regionalplan Flächennutzungsplan

15 Struktur der regionalen Abstimmung (gesamt) Lenkungskreis Konversion Arbeitsgruppe Konversion Abstimmungsrunde MA HD Schw. Koordinierungskreis Konversion Rhein-Neckar Künftig voraussichtlich: Lenkungskreis Konversion Bundeswehr im NOK Hardheim Walldürn Höpfingen Bilaterale Abstimmung mit dem VRRN SP

16 Übersicht Ausgangslage und Übersicht der Konversionsflächen Regionale Herausforderungen der Konversion Struktur der regionalen Abstimmung Regionale Begleitung des Konversionsprozesses Fazit

17 Regionale Begleitung: Koordinierungskreis regelmäßige Informationsplattform regionales Bindeglied in Bezug auf Interessen und Aktivitäten Dritter Vorbereitung und Strukturierung weiterer Maßnahmen und Initiativen (z.b. Regionalkonferenz Konversion ) Strukturierung und konzeptionelle Abstimmung der regionalplanerischen Fragestellungen und Zielsetzungen im Hinblick auf die Aufstellung des Einheitlichen Regionalplans Rhein-Neckar Koordinierungskreis Konversion Rhein-Neckar

18 Regionale Begleitung: Einheitlicher Regionalplan Plansätzen als Leitplanken für die Entwicklung von Konversionsflächen Allgemeine Vorgaben: grundlegende, nicht flächenbezogene Aussagen nachhaltige, flächensparende Siedlungsentwicklung enge kommunale und regionale Abstimmung Siedlungsstrukturelle Vorgaben: Vorrang der Innen- vor der Außenentwicklung Vorrang für interkommunale Lösungsansätze Prüfung ökologischer Inwertsetzung Raumnutzungskarte: bislang Darstellung als Sonderfläche Bund, künftig Entwicklungsfläche Konversion

19 Regionale Begleitung: Regionales Entwicklungskonzept Erarbeitung eines informellen Regionalen Entwicklungskonzeptes Konversion Rücksichtnahme auf Beteiligungsprozesse in den Kommunen Abgleich kommunaler und regionaler Entwicklungsvorstellungen Wechselwirkungen zwischen Kommunen berücksichtig offene Frage: Flächenentwicklung auf Konversionsflächen vs. Umland? Grundlage für künftige Ausweisungen im Einheitlichen Regionalplan

20 Regionale Begleitung: Kooperationsvereinbarung für die US-Flächen im Kernraum der Region Rahmenvereinbarung über die Begründung einer Konversionskooperation : betroffene Städte, Nachbarschaftsverband Heidelberg- Mannheim, VRRN, BImA erstmalige Beteiligung einer Region Ziel und Inhalte der Vereinbarung: politische Willenserklärung Voraussetzungen für zeitnahe, ausgewogene Nachnutzung schaffen Grundsätze und Verfahren zur interkommunalen Abstimmung zwischen Städten, Verbänden und BImA Grundsätze zur Entwicklung der Konversionsareale und zum Planungsprozess

21 Übersicht Ausgangslage und Übersicht der Konversionsflächen Regionale Herausforderungen der Konversion Struktur der regionalen Abstimmung Regionale Begleitung des Konversionsprozesses Fazit

22 Fazit Größe und kurze Freigabefrist der Konversionsflächen sind gewaltige Aufgabe für die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar hohe Standortgunst der Konversionsflächen ist im Kernraum große Chance, den Standort MRN weiter zu stärken insbes. im ländlichen Raum stellt sich die Nachnutzung schwierig dar Auswirkungen auf den Immobilienmarkt und auf benachbarte Kommunen müssen berücksichtig werden enge Abstimmung unter allen Beteiligten ist unerlässlich Struktur in der MRN ist gut aufgestellte, dennoch in der Praxis Herausforderung, Balance zwischen widerstreitenden Interessen zu halten

23 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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