KSB- / KAL-Tagung 2012

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1 KSB- / KAL-Tagung 2012 Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen am / / NABK Standort Loy

2 INHALT 2012 PSA in Atemschutzübungsanlagen (Teilnehmerwunsch) Feuerwehr-Einsatzüberjacken mit Rettungsschlaufe Neuerungen FUK FUK-CIRS FUK Präventionspreis Personelle Situation im Geschäftsbereich Prävention Prävention 2

3 PSA in Atemschutzübungsanlagen (Teilnehmerwunsch) Prävention 3

4 PSA in Atemschutzübungsanlagen (Teilnehmerwunsch) Prävention 4

5 PSA in Atemschutzübungsanlagen (Teilnehmerwunsch) Prävention 5

6 PSA in Atemschutzübungsanlagen (Teilnehmerwunsch) Prävention 6

7 PSA in Atemschutzübungsanlagen (Teilnehmerwunsch) FAZIT (für Niedersachsen): In der Atemschutzübungsanlage ist die vollständige PSA zu tragen wie im Einsatzfall: - Feuerwehrhelm nach DIN EN Feuerschutzhaube nach DIN EN Feuerwehr-Einsatzüberjacke nach DIN EN 469, L2 - Feuerwehr-Schutzhandschuhe nach DIN EN Feuerwehr-Einsatzüberhose nach DIN EN 469, L2 - Feuerwehr-Schuhe nach DIN EN (F2A) Anm.: Bestandschutz von Vorgängernormen beachten! Prävention 7

8 Feuerwehr-Einsatzüberjacken mit Rettungsschlaufe Prävention 8

9 Feuerwehr-Einsatzüberjacken mit Rettungsschlaufe Prävention 9

10 FwDV1: Feuerwehr-Einsatzüberjacken mit Rettungsschlaufe Rettungsschlaufe ist in FwDV1 nicht benannt Prävention 10

11 Feuerwehr-Einsatzüberjacken mit Rettungsschlaufe Punkt 3.2 GUV-R 199 / BGR 199: Persönliche Schutzausrüstungen zum Retten aus Höhen und Tiefen dürfen keinen schädigenden Einflüssen ausgesetzt werden. Solche Einflüsse sind z.b. Einwirkungen von aggressiven Stoffen, wie Säuren, Laugen, Lötwasser, Öle, Putzmittel, Funkenflug, höhere Temperaturen bei Textil-Faserwerkstoffen (im Allgemeinen ab 60 C), tiefere Temperaturen bei Kunststoffteilen (im Allgemeinen ab -10 C). Beschädigte oder durch einen Sturz belastete persönliche Schutzausrüstungen zum Retten aus Höhen und Tiefen sind der Benutzung zu entziehen, sofern nicht ein Sachkundiger der weiteren Benutzung zugestimmt hat (siehe Abschnitt 3.4). Schädigende Einflüsse sind der Regelfall im Fw-Dienst! Prävention 11

12 Feuerwehr-Einsatzüberjacken mit Rettungsschlaufe Punkt 3.4 GUV-R 199 / BGR 199: Sachkundig ist z.b., wer an einem Lehrgang nach dem BG-Grundsatz Auswahl, Ausbildung und Befähigungsnachweis von Sachkundigen für persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz (BGG 906) erfolgreich teilgenommen hat. Gerätewart nach FwDV 2 darf nicht prüfen! Prävention 12

13 Feuerwehr-Einsatzüberjacken mit Rettungsschlaufe Langjährige Erfahrungen aus dem Bergsport und der Bergwacht belegen, dass ein freies Hängen im Brustgurt über einen Zeitraum von 1 2 Minuten zur Handlungsunfähigkeit der Person führt. Rettungsschlaufen der Klasse A nach DIN 1498 sind ausschließlich zur passiven Rettung einer Person bestimmt. Der Fall der Selbstrettung ist in der BGR 199 nicht vorgesehen. In der demnächst erscheinenden überarbeiteten BGR 199 wird dieser Sachverhalt deutlich gemacht. Eine derartige Verfahrensweise würde also dann auch gegen die BGR 199 verstoßen! Prävention 13

14 Feuerwehr-Einsatzüberjacken mit Rettungsschlaufe Fazit, wenn die Rettungsschlaufe zum Abseilen genutzt wird: 1. Keine Selbstrettungsmethode gemäß FwDV1 2. Zukünftig auch nach BGR 199 untersagt. 3. Prüfung der Rettungsschlaufe nach jedem Einsatz notwendig 4. Prüfung ausschließlich durch Sachkundigen nach BGR Sehr negative Erfahrungen auf dem menschlichen Körper Prävention 14

15 Neuerungen FUK FUK-CIRS Prävention 15

16 Neuerungen FUK FUK-CIRS Prävention 16

17 Neuerungen FUK FUK-CIRS Prävention 17

18 Neuerungen FUK FUK Präventionspreis Gesucht werden innovative Ideen für den Arbeitsund Gesundheitsschutz im Bereich Feuerwehren: Projekte, Modelle und praktische Lösungen. Teilnahmeberechtigt sind die kommunalen Feuerwehren aus den Geschäftsgebieten der Feuerwehr-Unfallkassen (Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig- Holstein, Thüringen) sowie alle Hersteller von Feuerwehrausrüstungen und geräten. Prävention 18

19 Neuerungen FUK FUK Präventionspreis Für die beiden Kategorien (Fw / Fw & Wirtschaft) ist jeweils der erste Platz mit 2500, der zweite Platz mit 1500 und der dritte Platz mit 1000 dotiert. Für eigenständige Projekte aus der Wirtschaft kann zusätzlich ein Sonderpreis von der Jury vergeben werden. Einsendeschluss 30. Juni Die Preisverleihung erfolgt auf dem FUK-Forum Sicherheit 2013 in Hamburg. Prävention 19

20 Neuerungen FUK Personelle Situation im Geschäftsbereich Prävention Dirk Marion Jochen ICH Röbbert Holzkamp Köpfer Prävention 20

21 Feuerwehr Schröder DANKE für die AUFMERKSAMKEIT! Prävention 21

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