PLANEDS-Explorer. Datenzugriff via Internet

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1 PLANEDS-Explorer Datenzugriff

2 Inhaltsverzeichnis 1 Der PLANEDS-Explorer Datenzugriff Beim Start in die Funktionswelt Ortswelt die Abbildung der Infrastruktur Der kleine Unterschied zwischen Aktuell und Datum Fremddokumente in PLANEDS Abbildungsverzeichnis Abb. 1: Der Explorer nach der Anmeldung... 3 Abb. 2: Das Modell der Teilanlage TA Abb. 3: Die Eigenschaften des Stellenplanblatts... 5 Abb. 4: Belegungsplan des Einschubs E Abb. 5: Fokus auf Rangierverteiler R Abb. 6: Eigenschaften eines Gerätetyps... 7 Abb. 7: Eigenschaften eines Kabels... 8 Abb. 8: Eigenschaften des Kabeltyps... 8 Abb. 9: Benutzerfreundlicher Blick auf beide Enden eines Kabels... 9 Abb. 10: Eigenschaftenblatt einer Klemmenleiste... 9 Abb. 11: Gegenüberstellung von Aktuell und Datum Abb. 12: Eigenschaften zweier Messstellen Abb. 13: Aktuelles Modell einer Messstelle mit Stellenblatt Seite 2

3 1 Der PLANEDS-Explorer Datenzugriff Der PLANEDS-Explorer ist der Web-Client von PLANEDS. Zum Betrieb des Explorers benötigen Sie eine Viewer-Lizenz für PLANEDS, einen Web-Browser und einen gültigen Account in der PLANEDS-Datenbank, deren Anlagendokumentation Sie betrachten möchten. Mit dem PLANEDS-Explorer......verschaffen Sie sich rasch einen Überblick über den Stand Ihrer Anlagenplanung,...betrachten Sie die Dokumentation vorhergehender Planungsstände,...lesen Sie sonstige, die Planung betreffende Dokumente,...nutzen Sie die einfache Bedienweise durch Auf- und Abblenden der Ebenen und...bewegen Sie sich entlang intelligenter Verknüpfungen durch Ihre Planung. 2 Beim Start in die Funktionswelt Nach dem Start wird automatisch die PLANEDS-Funktionswelt im Objektmanager dargestellt. Das Fenster ist zweigeteilt. Der linke Teil nimmt den Objektmanager auf. Der rechte Teil dient der Darstellung von Inhalten, d.h. Eigenschaften von Objekten oder von durch PLANEDS verwalteter Dokumentation. Hierzu gehören die Reports, die von PLANEDS zur Verfügung gestellt werden und Fremddokumente jeglicher Art (z.b. MS-Office Dokumente etc.). Abb. 1: Der Explorer nach der Anmeldung Die Eingabeleiste dient der Auswahl des gewünschten Planungsstands. Je nach Benutzerrecht können die aktuellen Planungsdaten, die Daten einer Version oder die eines bestimmten Datums angezeigt werden. Das im Beispiel der Abb. 1 eingegebene Datum bestimmt die Auswahl der Objekte, die im Objektmanager dargestellt werden. Die darzustellenden Dokumente sind diejenigen, die den Stand der Planung bzw. der Anlage am wiedergeben. Der Objektmanager ist das generelle Werkzeug, um die Anlagenplanung auszugeben. Die Art der Darstellung wird durch das Kennzeichnungssystem bestimmt, welches flexibel anpassbar ist. Die oberste Ebene wird durch den Namen des Projekts gebildet. Dieser Name ist allen Engineering-Modulen gleich. Das Projekt hier ist PLANEDS. Seite 3

4 Abb. 2: Das Modell der Teilanlage TA12 Der Explorer stellt die Objekte der Funktionswelt entsprechend dem Kennzeichnungssystem im Objektmanager dar (Abb. 2). Nach dem hier verwendeten Kennzeichnungssystem können diese Ebenen von oben nach unten als Werk, Anlagenkomplex, Anlage und Teilanlage gelesen werden. Auf Ebene fünf befinden sich die Messstellen. Die Teilanlage TA12 besitzt eine Reihe von Messstellen, von denen ein Ausschnitt im Objektmanager sichtbar ist. Die Dokumentation der Messstellen wird unmittelbar darunter angezeigt. Welche Dokumente im Explorer einzusehen sind, wird in der Druckadministration festgelegt. Hier sind die sog. Druckfavoriten das in PLANEDS erfasste Messstellenblatt und der Stellenplan. Das Inhaltsfenster zeigt die Stellenplanzeichnung der Messstelle 12F02. In der Zeichnung sind Referenzsymbole enthalten. Diese Symbole repräsentieren Verbindungen zu anderen Messstellen. Um solche Verbindungen einfach und effizient verfolgen zu können, werden im PLANEDS-Explorer Links benutzt. Jedes Referenzsymbol wird durch einen Link dargestellt. Das Klicken auf einen solchen Link resultiert in der Ausgabe des referenzierten Zeichnungsblatts bzw. dessen Icon im Objektmanager. Seite 4

5 Abb. 3: Die Eigenschaften des Stellenplanblatts Abb. 3 zeigt, wie der PLANEDS-Explorer Links darstellt. Im Inhaltsfenster sehen wir die Eigenschaften des Stellenplans. Unterhalb der Überschrift Referenz Zuordnung werden die Verknüpfungen ausgegeben. Die (Funktions-)Symbole für Messung, Regelung, Anzeige, etc. stellen in der Funktionswelt Gerätekanäle dar, die platzierten Geräten in der Ortswelt zugeordnet werden. Aus solchen Zuordnungen erzeugt der Explorer ebenfalls Links. Sie führen direkt in die Ortswelt, d.h. z.b. in den Raum, auf die Bühne, in den Schrank, wo das Gerät platziert ist. Diese Verknüpfungen sind unter der Überschrift Ortswelt Zuordnung eingetragen. In derselben Zeile findet sich ein weiterer Link. Dieser führt zu den Gerätedaten, die Gerätedetails, wie z.b. Anzahl und Art von Anschlusspunkten, wiedergeben. Seite 5

6 3 Ortswelt die Abbildung der Infrastruktur Die Ausstattung einer Anlage mit Hardware, so dass die im Stellenplan beschriebene Funktionalität realisiert wird, erfolgt in der PLANEDS-Ortswelt. Abb. 4: Belegungsplan des Einschubs E5 Abb. 4 zeigt einen Blick in die Ortswelt. Es ist die Situation dargestellt, nachdem in Messstelle 12F02 (siehe Abb. 3) die Verknüpfung WK/GB4/S3/K8/E5/A50/11 angewählt wurde. Genau wie in der Funktionswelt gliedert sich die Anzeige in zwei Bereiche: Links ist der Objektmanager mit den Objekten der Ortswelt dargestellt. Die Ebenen werden von oben nach unten laut Kennzeichnungssystem als Werk, Gebäude, Raum, Schrank, Einschub, Steckplatz und Leiste gelesen. Wie in der Funktionswelt kann durch Auf- und Abblenden das gesamte Inventar z.b. eines Schranks sichtbar gemacht werden. Die Eigenschaften eines Objekts werden im rechten Fenster ausgegeben. Hier wird im Inhaltsfenster der Anordnungsplan des Einschubs dargestellt. Eine andere Methode, sich auf ein bestimmtes, bekanntes Objekt zu fokussieren, besteht darin, die Suchfunktion in der Eingabeleiste zu verwenden. Wird z.b. die Klemmenleiste X7 im Rangierverteiler WK/GB4/S3/R1 gesucht, so sieht das Ergebnis wie folgt aus: Seite 6

7 Abb. 5: Fokus auf Rangierverteiler R1 Geräte und Kabel (die Hardware im Sinne der Prozessleittechnik) werden im PLANEDS- Modul Stammdaten verwaltet. Wie bereits erwähnt, realisieren Geräte (genauer Gerätekanäle) Funktionen. Kabel werden benutzt, um Kanäle mit einander zu verbinden. Im Eigenschaftenblatt des Rangierverteilers gibt es einen Link zur Gerätenummer. Jeder Geräte- und Kabeltyp werden eindeutig durch eine Gerätenummer identifiziert. Beim Klicken auf den Link UNV01A03, werden die Eigenschaften des Rangierverteilers gemäß Abb. 6 angezeigt. Abb. 6: Eigenschaften eines Gerätetyps Seite 7

8 Das Blatt zeigt die produktbezogenen Eigenschaften (z.b. Hersteller, Bezeichnung, usw.). Weitere Eigenschaften können über zusätzliche Links erreicht werden. 1. Kanäle bietet Information zu Signal- und Prozessanschlusspunkten 2. Aufteilungen zeigt die belegbaren Positionen innerhalb des Geräts 3. Ober-/Untergeräte Zuordnung gibt Aufschluss über die zulässigen Untergerätetypen 4. Unter-/Obergeräte Zuordnung zeigt die zulässigen Obergerätetypen an 5. Haupt-/ Teilgeräte Zuordnung gibt Auskunft über festgelegte Gerätekombinationen 6. Vorverdrahtung informiert über die Art der vordefinierten Verdrahtung im Gerät Wie in Abb. 5 zu sehen ist, befinden sich unter der Klemmenleiste X7 zwei Kabel. Abb. 7 zeigt die Eigenschaften des Kabels W20. Abb. 7: Eigenschaften eines Kabels Der Link ist die Kabelnummer und führt zu den technischen Daten des Kabeltyps. Abb. 8: Eigenschaften des Kabeltyps Weitere Eigenschaften können über zusätzliche Links erreicht werden: 1. Aderbeschreibung liefert technische Daten zu jeder Ader. 2. Anschlusstypzuordnung zeigt an, welche Verwendung des Kabels zulässig ist. Seite 8

9 Die Eigenschaften des Kabels (siehe Abb. 7) enthalten einen zweiten Link WK/GB4/0.0M/V1/X1. Dieser führt zum Zielort des Kabels. Abb. 9: Benutzerfreundlicher Blick auf beide Enden eines Kabels Die Abbildung zeigt den Zielort des Kabels. Im Eigenschaftenblatt wird der Zielort des Kabels als Link zum Ausgangsort angezeigt (siehe Abb. 5). Der Weg zurück in die Funktionswelt ist ebenso einfach. Abb. 10: Eigenschaftenblatt einer Klemmenleiste Seite 9

10 Abb. 10 zeigt die Eigenschaften einer Klemmenleiste, die die Zuordnungen zur Funktionswelt enthält. Diese Zuordnungen werden im Explorer ebenfalls durch Links realisiert. Folgt man einem solchen Link, kommt man zurück in die Funktionswelt zu dem Blatt des Stellenplans, auf dem die zugeordnete Funktion dokumentiert ist. 4 Der kleine Unterschied zwischen Aktuell und Datum Die zuvor gegebene Darstellung geht davon aus, dass nur freigegebene Planungsstände betrachtet werden. Dazu wurde ein Stichdatum eingegeben. Abb. 11: Gegenüberstellung von Aktuell und Datum Abb. 11 stellt dem aktuellen Status des Modells denjenigen vom gegenüber. Die Abbildung zeigt in ihrer linken Seite eine Messstelle, die es im Modell vom noch nicht gab. In der rechten Hälfte ist ein Dokument zu sehen, welches in der linken nicht existiert. Hier wird die Wirkung der Versionsverwaltung von PLANEDS deutlich. Im aktuellen Modell ist ein PLANEDS-Dokument stets das Resultat einer Auswertung aktueller Daten. Bestimmte Versionsstände bzw. deren Modelle sind mittels entsprechender Dokumente verfügbar. Seite 10

11 Abb. 12: Eigenschaften zweier Messstellen Abb. 12 zeigt die Eigenschaften der Messstellen 12F02 und 12F05. Im Vergleich der beiden fällt der Unterschied deutlich aus. In der Version "Issued for construction" der Stelle 12F02 werden nur die Eigenschaften angezeigt, die zur Identifikation der Messstelle benutzt werden. Die übrigen Eigenschaften, wie sie im aktuellen Planungsstand bei 12F05 dargestellt werden, sind in den zugeordneten Versions-Dokumenten enthalten (Stellenplan, Stellenblatt, usw.). In der aktuellen Version einer Messstelle wird nach Anwahl z.b. des Stellenblatts, dass Dokument aus dem aktuellen Modell erzeugt. Das Dokument wird im Inhaltsfenster im PDF- Format dargestellt. Abb. 13: Aktuelles Modell einer Messstelle mit Stellenblatt Seite 11

12 Abb. 13 zeigt die Messstelle 12F05 mit dem Stellenblatt. Unterhalb des Icons der Messstelle finden wir ein Icon mit dem Namen Fremddokumente. Die Dokumente, die hier aufgeführt sind, sind Gegenstand der PLANEDS-Dokumentenverwaltung und sind in der PLANEDS- Datenbank eingelagert. 5 Fremddokumente in PLANEDS Fremddokumente in PLANEDS unterliegen der PLANEDS-Dokumentenverwaltung. Die Dokumente werden aus dem Explorer mit der passenden und installierten Software (z.b. MS Word ) gestartet und im Inhaltsfenster dargestellt. Je nach Software stehen die typischen Funktionalitäten zur Verfügung, wobei zu beachten ist, dass Änderungen an den Dokumenten in einem Planungsstand, aus Gründen der Revisionssicherheit, nicht mit dem Explorer gesichert werden können. Seite 12

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