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1 FB A: Geistes- und Kulturwissenschaften Germanistik - Linguistik PD Dr. Peter Öhl * * Büro: O * [email protected] * Grundkurs Einführung in die Sprachwissenschaft Sprechstunde: Wintersemester 2013 Di (HS 16); Do (HS 18) Di Valenz / Argumentstruktur Argumente eines Prädikats: Diejenigen Konstituenten in einem Satz/ einer Phrase, deren Anwesenheit durch die (konzeptuellen) Eigenschaften des Verbs/ Kopfes gefordert wird. Die Anzahl und die Art der Argumente eines Pädikats bilden die sogenannte Argumentstruktur; die Argumentstruktur ist Bestandteil der lexikalischen Eigenschaften eines bestimmten Kopfelements. Nach dem Inhalt ihrer Argumentstruktur lassen sich verschiedene Prädikatstypen unterscheiden und Klassen von Prädikaten bilden. In diesem Zusammenhang kann gezeigt werden, dass mit einer unterschiedlichen Argumentstruktur auch unterschiedliche syntaktische Eigenschaften verbunden sind. Lucien Tesnière führte in seiner Arbeit Eléments de syntaxe structurale den in der Chemie gebräuchlichen Terminus Valenz (= Wertigkeit) in die Sprachwissenschaft ein: Man kann so das Verb mit einem Atom vergleichen, an dem Häkchen angebracht sind, so dass es je nach der Anzahl der Häkchen eine wechselnde Zahl von Aktanten an sich ziehen und in Abhängigkeit halten kann. Die Anzahl der Häkchen, die ein Verb aufweist, und dementsprechend die Anzahl der Aktanten, die es regieren kann, ergibt das, was man die Valenz des Verbs nennt. (Tesnière 1959:161) 1. Arten der Valenz 1.1. 'Valenzebenen' Helbig/Schenkel (1971²) nehmen in ihrem Wörterbuch drei Valenzebenen an: eine syntaktische, eine semantische und eine logische. 1. Logische Valenz: die Tatsache, dass Sachverhalte der Wirklichkeit als Aussagestrukturen, d. h. als Prädikate mit mehreren Leerstellen formulierbar sind (Helbig/Schenkel 1971²). (1) kenn'(y,x) Leerstellen eröffnet nicht nur das Verb, auch Wörter anderer Kategorien. Adjektive (a, b), Präpositionen (c) oder bestimmte Arten von Nomen können Argumente verlangen (Prädikate stehen kursiv, [Argumente] sind geklammert): (2) a. [er] wurde [ihr] fremd b. [er] ist neugierig [auf das Ergebnis] c. [der Fleck] auf [meinem Mantel] d. die Mutter [des kleinen Max] (intransitives relationales Nomen) e. [Pauls] Appetit [auf Schokolade] (transitives relationales Nomen) f. [Cäsars] Eroberung [von Gallien] (transitives relationales Nomen; nominalisiertes transitives Verb) (3) a. einstellige Verben: schielen, gähnen, niesen, schlafen,... b. zweistellige Verben: suchen, entdecken, beantworten, essen, stehen, wohnen... c. dreistellige Verben: verkaufen, geben, mitteilen, schenken, stellen,... (4) a. einstellige Adj.: flach, belebt, blau, grün, gesund b. zweistellige Adj: nahe, treu, ansässig,... c. dreistellige Adj.: überlegen, schuldig, behilflich,... (5) a. einstellige Nom: Baum, Auto,... b. zweistellige Nom: Sturz, Vater, Studium,... c. dreistellige Nom: Vermietung, Auslieferung, Semantische Valenz: die Tatsache, dass die Verben bestimmte Kontextpartner fordern.

2 * Einführung in die Sprachwissenschaft * * Wintersemester 2013 * -2- Ein semantisches Prädikat entspricht einer Eigenschaft von Individuen oder einer Beziehung zwischen Individuen. Die semantische Valenz eines Wortes legt nicht nur fest, wie viele Ergänzungen der Wortbedeutung für die Besetzung ihrer Valenzstellen zuzuordnen sind, sondern auch, ob die in den Satz eingehenden Ergänzungen mit dem Prädikat bzw. miteinander vereinbar sind oder nicht: (6) a. Paul schickt seinem Bruder einen Brief nach München. b. *Paul schickt München einen Brief an seinen Bruder. c. *Paul gibt dem Regal ein Buch. (7) a. Paul ist in München ansässig. b. *Paul ist bei seinem Bruder ansässig. c. Paul wohnt in München/ komfortabel/ bei seinem Bruder. (8) Pauls Sturz aus dem Hubschrauber/ über den Bordstein/ in den Fluss/ *nach Buxtehude.! Adverbiale können (obligatorische) Ergänzungen sein nicht jedes Adverbial ist eine freie Angabe: (9) a. Er wohnt vor/hinter/in/neben der Stadt. b. Stuttgart liegt am Neckar. c. Hans legt das Buch hinter das Klavier. d. Sie fährt das Auto in die Garage. e. Er wirft den Fernseher aus dem Fenster. f. Er benimmt sich schlecht. 3. Syntaktische Valenz: die obligatorische oder fakultative Besetzung von Leerstellen in einer bestimmten, vom Verb her geforderten Zahl und Art, differenziert nach den Einzelsprachen (Helbig/Schenkel 1971²:65). (10) a. Er wartet auf den Zug. b. Er erinnert sich an seinen Traum. (11) a. He is waiting for the Bus. b. He remembers his dream (AKK). Verhältnis syntaktische - semantische Valenz: (12) a. syntaktische Valenz höher als die semantische (formales Subjekt/ Objekt): weil es regnet, weil es sich dabei um einen Skandal handelt, weil es noch viele Probleme gibt b. semantische Valenz höher als die syntaktische: zuschlagen, zugreifen, lügen (es wird ein Mitspieler mit der Rolle Patiens mitverstanden, ohne dass dieser realisiert werden könnte) 2. Freie Angaben vs. obligate und fakultative Ergänzungen 2.1. 'Freie' Angaben vs. (notwendige) Ergänzungen Bei der Bestimmung der Wertigkeit eines Verbs berücksichtigt bereits Tesnière nur die sog. Aktanten. Nur diese seien valenzgebunden, nur diese seien in ihrer Zahl festgelegt. Davon unterschied er die Angaben ('circonstants'). Diese seien Umstände [...], unter denen sich das Geschehen vollzieht (Tesnière 1959: 93). Sie haben nicht wesentlich am Geschehen teil, sind frei hinzufügbar und zahlenmäßig nicht festlegbar. Verschiedene Termini: Argumente/ Ergänzungen Mitspieler Aktanten Komplemente freie Angaben/ Hinzufügungen Umstandsangaben Zirkumstantien Adjunkte In den frühen Tagen der Valenztheorie wurde angenommen, dass man mithilfe des Weglasstests Ergänzungen von Angaben unterscheiden könnte. So vertreten Helbig/Schenkel (1971²: 34) die Auffassung, Angaben seien bei allen Verben frei hinzufügbar, Ergänzungen nicht.

3 -3- Argumentstruktur (13) Hans arbeitet heute auf der Wiese, Otto schläft in der Badewanne / unruhig / nur mit Tabletten Es zeigte sich jedoch schnell, dass es Konstituenten gibt, die zwar weggelassen werden können, doch nicht überall frei hinzufügbar sind. In neueren Arbeiten zur Verbvalenz werden die valenzgebundenen Glieder als Ergänzungen bezeichnet und in zwei Klassen untergliedert: in fakultative und obligate Ergänzungen (vgl. erstmals Helbig/Schenkel 1971²). Obligatorische Ergänzungen sind solche, die nicht weggelassen werden können, ohne dass der Satz ungrammatisch würde. Fakultative Ergänzungen sind zwar auch valenzgebunden, sind aber im Satz weglassbar. (14) a. obligatorisch, nicht weglassbar: Sie beantwortet den Brief, er wohnt dort, Hans begegnete dem Rennfahrer gedenken, sich widmen, huldigen, schlagen, besuchen er benimmt sich schlecht/wie ein Idiot; er benimmt sich (gut) idiomatisiert b. fakultativ, (bedingt) weglassbar: Anna isst (eine Banane); Paul liest gerade (etwas); Um zu überprüfen, ob es sich um eine obligatorische oder um eine fakultative Ergänzung handelt, kann man laut Helbig/Schenkel (1971²:52) einen Eliminierungstest anwenden. In (15) ist folglich die Objektkonstituente Briefe eine obligatorische, in (16) eine fakultative Ergänzung: (15) a. Peter beantwortet Briefe. b. *Peter beantwortet. (16) a. Peter schreibt Briefe. b. Peter schreibt. Es stellt sich jedoch zum einen das Problem, dass unter bestimmten kommunikativen Bedingungen fast jede Konstituente weggelassen werden kann (vgl. Bin gleich wieder da.). Die Zuverlässigkeit solcher Testsätze ist also nicht eindeutig. Zum anderen kann es sich bei einer nicht gefüllten Leerstelle in der Umgebung eines Verbs evtl. auch um die Ellipse einer an sich obligatorischen Ergänzung handeln. Der Satz wirkt dann elliptisch - die Relation, die im Verb angelegt ist, wird nicht 'ausbuchstabiert', die fehlende Information muss dann aus dem Kontext ergänzt werden ( Kontextabhängigkeit). (17) a. Er wirft die Flaschen (in die Ecke). b. Hans wartet (auf jemanden) Freie Angaben vs. Ergänzungen: Abgrenzung/ Tests Ein Erfolg versprechender Test ist der geschehen-test. Mit diesem Test lässt sich die Argumenthaftigkeit überprüfen (vgl. Jacobs 1994: 18): Als Regel gilt, dass es sich um eine Angabe handelt, wenn die fragliche Konstituente mit einem geschehen-satz aus dem Satz ausgelagert werden kann. (18) a. Er schreibt einen Brief mit dem Computer. b. Er schreibt einen Brief, und das geschieht mit dem Computer. (19) a. Er trifft seinen Lehrer. b. *Er trifft, und das geschieht seinem Lehrer. Weitere Umschreibungs-Tests: (20) a. Hans schläft. Das tut er in der Badewanne. b. Hans steht. *Das tut er auf dem Boden. (21) a. Hans saß. *Das trug sich auf einem Stuhl zu. b. Hans stolperte. Das trug sich im Garten zu. (vs. *das tat er über den Bordstein).

4 * Einführung in die Sprachwissenschaft * * Wintersemester 2013 * Übersicht Ergänzungen/ Argumente Angaben/ Adjunkte verbspezifisch: können nicht frei hinzufügbar: können im Prinzip bei jedem V auftreten bei jedem V auftreten; obligatorisch fakultativ nicht weglassbar, unter bestimmten Abgrenzung zu fakultativen Ergänzungen ohne dass der Satz Bedingungen ungrammatisch wird weglassbar manchmal problematisch; Umformung in einen extra Satz möglich. oder sich mit dem - mitverstanden Prädikatstyp der - unbestimmt Satzsinn ändert. - kontextuell gegeben 3. Vollständige Beschreibung der Argumentstruktur Eine mögliche Notation (vgl. Eisenberg 1999: 67): (22) a. essen: NOM (AKK) ('Paul isst (etwas)') b. brennen 1 : NOM ('Das Haus brennt') brennen 2 : NOM aufakk ('Paul brennt auf das Ergebnis seiner Klausur.') c. bauen: NOM (~ 'Paul ist Bauherr') 1 NOM AKK ('Paul baut einen Hühnerstall') 3.1. Kriterien Eine vollständige Beschreibung der Argumentstruktur umfasst nicht nur die Angaben über die 'Wertigkeit' von Prädikaten, sondern auch über die Eigenschaften der Argumente. Argumente werden spezifiziert nach: 1. Der Kategorie und ihre Realisierungsform (morpho-syntaktische Merkmale): Als Argumente dienen nicht nur NPs, sondern z.b. auch Sätze oder PPs (1a, b). (23) a) [Fritz] (NOM) glaubt [ S Maria sei krank] b) [Hans] (NOM) denkt [ PP über Maria] nach Der Kopf legt normalerweise fest, von welcher syntaktischen Kategorie das Komplement sein muss, s.o. Hier gibt es jedoch auch Variation: (24) a) Die Analyse des Haars beweist deine Unschuld (2 NPs) b) Dass das Haar von jemand anderem ist, beweist deine Unschuld (1 S, 1 NP) c) Dass das Haar von jemand anderem ist, beweist, dass du nicht der Täter warst (2S) Komplementsätze: - dass-satz: Sie fürchten, dass die Schwiegermutter zu Besuch kommt. - abhängiger ("indirekter") Fragesatz: Ich frage mich, ob/wann er kommt. - abhängiger Verbzweitsatz: Sie meinte, er sei zuhause. - satzwertige zu-infinitivphrase: Sie versprach, bald zu kommen. 2. Der syntaktischen Funktion: Subjekt, direktes Objekt, indirektes Objekt, PP-Objekt, Adverbial o. Prädikativ mit Ergänzungsstatus. 3. Der semantischen Rolle (auch 'thematische Rolle' bzw. 'Θ-Rolle'), die das Verb an seine Argumente vergibt (semantische Merkmale) (vgl. Schwarz & Chur 2007: 69ff; Engelberg 2000: 156ff.) (25) a. Hans küsst Maria: Agens und Thema/ Patiens (Aktionsverb) 1 M.E. nicht das beste Beispiel; man baut immer etwas; weitaus klarer z.b. bei Bewegungsverben. Vgl.: 'Das Floß schwimmt (irgendwohin)'; 'Das Kind läuft (zur Mutter).' Vgl. auch: sich freuen (auf/ über etwas).

5 -5- Argumentstruktur b. Hans gibt dem Kind den Ball: Agens, Rezipient und Thema (Aktionsverb, kausativ 2 ) c. Der Ball zerschmettert das Fenster: Instrument und Thema (Vorkommnis, kausativ) d. Der Ball rollt ins Tor: Thema und Ziel (Vorgangsverb) e. Hans rollt den Ball ins Tor: Agens, Thema und Ziel (Aktionsverb, kausativ) f. Ich hole den Wein aus dem Keller: Agens, Thema und Quelle (Aktionsverb, kausativ) g. Das Wasser läuft: Thema (Vorgangsverb) h. Die Nase läuft: Quelle (Zustandsverb) i. Ich erspare Ihnen den Rest: Agens, Rezipient, Thema (Aktionsverb, kausativ) j. Ich kaufe meiner Oma Blumen: Agens, Benefaktiv, Thema (Aktionsverb) k. Er wohnt in Stuttgart/ angenehm: Lokation (Zustand) l. Wer erkältet ist, riecht schlecht: Experiens oder Stimulus. (Eigenschaft oder Zustand) Nur Verben mit der Θ-Rolle AGENS sind Handlungsverben. (26) a. Agens: Täter, Handelnder (meist Subjekt) b. Thema: Gegenstand einer Handlung bzw. eines Vorgangs (in der Regel das direkte Objekt) c. Patiens: erduldet eine Handlung; auch Opfer (in der Regel das direkte Objekt; eigentlich ein belebtes Thema, darum häufig einfach unter Thema subsumiert) d. Rezipient: Empfänger des Themas einer Vergabehandlung (in der Regel das Dativobjekt) e. Instrument: Mittel, das zu einem Zweck eingesetzt wird; auch als 'Verursacher' verwendet f. Ziel: Ziel, Endpunkt einer Bewegungshandlung (meist PP oder Dativ) g. Quelle: Ausgangspunkt einer Bewegungshandlung (meist PP) h. Benefaktiv: zu dessen Nutzen/Schaden etwas geschieht ('Malefaktiv' unterscheidet man in der Regel nicht) i. Lokation: der Ort, an dem ein Sachverhalt gilt j. Experiens: Träger eines mentalen oder emotionalen Prozesses (z.b. erschrecken) (Experiencer) k. Stimulus: Auslöser eines solchen Prozesses (häufig unter "Thema" subsumiert)! Es ist unklar, welche und wie viele Θ-Rollen angenommen werden sollen, und es ist vor allem unklar, nach welchen Prinzipien diese Frage zu beantworten wäre.! Es gibt keine eindeutigen Maßstäbe für die Identifikation von Θ-Rollen, da der semantische Gehalt ihrer Konzepte zu vage ist. Darum ist ihre Begründung oft zirkulär Beispiele geben Beispielsatz Gestern hat Fritz dem August ein Buch gegeben Quantitativ: (freie Angabe) x (obligat) y (obligat) z (obligat) 3-wertig Qualitativ: a) morphosyntaktisch NP (NOM) NP (DAT) NP (AKK) b) synt. Funktion Subjekt indir. Objekt dir. Objekt c) Θ-Rollen Θ 1 : AGENS Θ 2 : REZIPIENT Θ 3 : THEMA verbergen Beispielsätze: Gestern hat Hans ((vor) seinen Studenten) seine Absicht verborgen Gestern hat Hans ((vor) seinen Studenten) was er vorhatte verborgen Quantitativ: (freie Angabe) x (obligat) y (fakultativ) z (obligat) 3-wertig Qualitativ: a) morphosyntaktisch NP (NOM) NP (DAT)/ PP NP (ACC) / S b) synt. Funktion Subjekt indir. Objekt/ PP-Objekt dir. Objekt c) Θ-Rollen Θ 1 : AGENS Θ 2 : REZIPIENT/ ZIEL Θ 3 : THEMA 2 Bei sog. kausativen Verben wird ein Vorgang verursacht bzw. der Zustand eines Thema-Arguments verändert.

6 * Einführung in die Sprachwissenschaft * * Wintersemester 2013 * -6- "(vor) seinen Studenten" ist keine freie Angabe: (27) Hans verbarg seine Absicht. *Das tat er vor seinen Studenten. (Es geht aber als Lokaladverbial.) beunruhigen Beispiele Schon immer hat der Donner die Kinder beunruhigt Schon immer hat die Kinder beunruhigt dass Ruprecht auch mitkam Quantitativ: (freie Angabe) x (obligat) y (obligat) 2-wertig x (obligat) Qualitativ: a) morphosyntaktisch NP (NOM) NP (AKK) (dass) - S b) synt. Funktion Subjekt dir. Objekt Subjekt c) Θ-Rollen Θ 1 : STIMU- LUS Θ 2 : EXPERIEN- CER schneien Beispiele Gestern hat es geschneit Quantitativ: (freie Angabe) 0-wertig Qualitativ: a) morphosyntaktisch NP (NOM) b) synt. Funktion formales Subjekt Θ 1 : STIMULUS erklären Beispielsatz Den ganzen Tag hat Fritz (August) einen Witz/ dass... erklärt Quantitativ: (freie Angabe) x (obligat) y (fakultativ) z (obligat) 3-wertig Qualitativ: a) morphosyntaktisch NP (NOM) NP (DAT) NP (AKK)/ S b) synt. Funktion Subjekt indir. Objekt dir. Objekt c) Θ-Rollen Θ 1 : AGENS Θ 2 : REZIPIENT Θ 3 : THEMA "August" ist fakultatives Argument (Ergänzung), keine freie Angabe: (28) a) Es wird "mitverstanden", der Rezipient gehört zur Definition von Verben, die ein indirektes Objekt haben, dazu (anders als beim Dativus Commodi, der durch eine für-pp ersetzt werden kann). b) Fritz hat einen Witz erklärt. *Das tat er August. (vs. Das tat er den ganzen Tag) fallen Beispielsatz Gestern ist Fritz (auf den Boden/ vom Baum/ herunter) gefallen Quantitativ: (freie Angabe) x (obligat) y (fakultativ) 2-wertig Qualitativ: a) morphosyntaktisch NP (NOM) PP/AdvP b) synt. Funktion Subjekt Adverbial (direktional) c) Θ-Rollen Θ 1 : THEMA Θ 2 : Ziel 4. Literatur (hervorgehoben = empfohlen zur Nachbereitung) 1. Breindl, Eva (1989). Präpositionalobjekte und Präpositionalobjektsätze im Deutschen. Tübingen: Niemeyer. 2. Bußmann, Hadumod ( ). Lexikon der Sprachwissenschaft. Stuttgart: Kröner. 3. Dürscheid, Christa ( ). Syntax: Grundlagen und Theorien. Wiesbaden: Westdt. Verl. 4. Engelberg, Stefan (2000): Verben, Ereignisse und das Lexikon. Tübingen: Niemeyer. 5. Eisenberg, Peter (1999): Grundriß der deutschen Grammatik. Bd. 2: Der Satz. Stuttgart, Weimar: Metzlersche Verlagsbuchhandlung. 6. Helbig, Gerhard & Wolfgang Schenkel ( ). Wörterbuch zur Valenz und Distribution deutscher Verben. Tübingen: Niemeyer. 7. Helbig, Gerhard (1992). Probleme der Valenz- und Kasustheorie. Tübingen: Niemeyer. 8. Jacobs, Joachim (1994). Kontra Valenz. Trier: WVT Wiss. Verl. 9. Öhl, Peter/ Seiler, Guido (2013): Wörter und Sätze. In Peter Auer (Hg.), Sprachwissenschaft Grammatik, Interaktion, Kognition. Stuttgart: Metzler Pittner, Karin & Judith Berman (2004). Deutsche Syntax: Ein Arbeitsbuch. Tübingen: Narr. 11. Schwarz, Monika & Jeanette Chur ( ). Semantik. Ein Arbeitsbuch. Tübingen: Narr. 12. Storrer, Angelika (1992). Verbvalenz: theoretische und methodische Grundlagen ihrer Beschreibung. Tübingen: Niemeyer. 13. Tesnière, Lucien (1959). Eléments de syntaxe structurale. Paris: Klinksieck. Dt.: Grundzüge der strukturalen Syntax. Hrsg. und übersetzt von Ulrich Engel. Stuttgart: Klett Welke, Klaus (1988). Einführung in die Valenz- und Kasusgrammatik. Leipzig: VEB Bibliographisches Institut.

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