Zeit- und Prüfungsmanagement

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1 Zeit- Kick-off-Camp und Prüfungsmanagement Sommersemester 2013 Dipl.-Ing. Claudia Meseck

2 Mitschrift Nachbereitung Lerntypen Prüfungsvorbereitung Zeitmanagement 2

3 Mitschrift Nachbereitung Lerntypen Prüfungsvorbereitung Zeitmanagement 3

4 Zweck der Mitschriften Aktives Zuhören Mitdenken und Überdenken Strukturieren des Gehörten und Gesehenen 4

5 Mitschriften. helfen dabei, das Gehörte zu sichern und sich später daran zu erinnern helfen dabei, einer Vorlesung leichter folgen und das Gehörte besser verarbeiten zu können Wenn Sie etwas mit eigenen Worten formulieren, kontrollieren Sie damit gleichzeitig, ob Sie den Sachverhalt verstanden haben Über das gesamte Semester angefertigt helfen sie bei einer gezielten und effektiven Vorbereitung auf die Prüfung 5

6 Anmerkungen Mit der Mitschrift beginnt der Lernprozess Das Mitschreiben sollte trainiert werden Die Mitschrift sollte nach der Veranstaltung bearbeitet werden Nachbereitung 6

7 Mitschrift Nachbereitung Lerntypen Prüfungsvorbereitung Zeitmanagement 7

8 Direkte Nachbereitung Klären Sie offen gebliebene Fragen Ergänzen Sie eigene Gedanken und Anmerkungen in Ihrer Mitschrift und unterstreichen Sie Gliedern Sie den Text Schreiben Sie wichtige Schlag-, Stich- und Schlüsselwörter an den Rand Streichen Sie unwichtige Teile Evtl.: Erstellen Sie ein Mind Map 8

9 Prüfungsvorbereitung ohne Nachbereitung Prüfungsvorbereitung mit Nachbereitung 9

10 Anmerkungen Mitschriften reichen für das spätere Lernen meist nicht aus, weil oft Lücken, Fragen oder Unklarheiten bestehen Nacharbeitung innerhalb von 24h sinnvoll, weil Sie die Vorlesung dann noch frisch im Gedächtnis haben Nacharbeitung ist i.d.r. keine Reinschrift, sondern die gedankliche Auseinandersetzung mit dem Stoff 10

11 Mitschrift Nachbereitung Lerntypen Prüfungsvorbereitung Zeitmanagement 11

12 Aktion Machen Sie den Lerntypentest 12

13 Visuell Auditiv Kommunikativ Motorisch 13

14 Visuell lernt am Besten durch Lesen von Informationen und das Beobachten von Handlungsabläufen Veranschaulichung in Form von Bilder und Grafiken liest gerne arbeitet mit schriftlichen Unterlagen schreibt gerne mit Lernhilfen: Mindmaps, farbige Stifte oder Marker, Flipcharts, Videos, Karteikarten 14

15 Auditiv kann leicht gehörte Informationen und mündliche Erklärungen folgen führt oft Selbstgespräche beim Lernen fühlen sich vom Umgebungsgeräuschen schnell gestört Lernhilfen: Lernkassetten, Gespräche, Vorträge 15

16 Kommunikativ lernt am Besten durch Diskussion und Gespräche er muss Erklärungen durchsprechen, besprechen, sie mit anderen diskutieren er braucht den Austausch und die Unterhaltung zum Lernen Lernhilfen: Dialoge, Diskussionen, Lerngruppen, Frage- Antwort-Spiele 16

17 Motorisch lernt am Besten, indem er Handlungsabläufe selber durchführt Learning by doing ausprobieren und Experimentieren im Zimmer herumlaufen und den Lernstoff wiederholen Lernhilfen: Bewegungen, Nachmachen, Gruppenaktivitäten, Rollenspiele 17

18 Anmerkungen: Niemand lernt mit nur einem Sinn In der Realität gibt es Mischtypen Andere Faktoren (wie Motivation, Interessen, Persönlichkeit) spielen auch eine Rolle Möglichst viele Sinne in den Lernprozess einbeziehen Im Internet gibt es weitere Tests zur Bestimmung des Lerntyps 18

19 Mitschrift Nachbereitung Lerntypen Prüfungsvorbereitung Zeitmanagement 19

20 Vorbereitung Aneignung Vertiefung Überprüfung 20

21 Vorbereitung zur Prüfung anmelden Prüfungstermine notieren Termin Termin Materialien und Unterlagen besorgen (Skripte, Mitschriften vervollständigen, Übungsaufgaben, alte Klausuren) evtl. Kontakt zum Prüfer oder zur Prüferin herstellen (Sprechstunde) 21

22 Aneignung Inhalte in kleine Einheiten einteilen Zeitplanung erstellen Pausentage planen Inhalte gründlich durcharbeiten Kurzwiederholungen 22

23 Vertiefung Das Gelernte wiederholen und vertiefen Hinweis: Ein Teil des Gelernten wird vergessen und muss reaktiviert werden 23

24 Überprüfung umfasst wenige Tage vor der Prüfung 24

25 Mitschrift Nachbereitung Lerntypen Prüfungsvorbereitung Zeitmanagement 25

26 Zeitmanagement wozu? Übersicht Lernkontrolle Gelassenheit Angstabbau Qualität statt Quantität 26

27 Welche Termine sollen berücksichtigt werden? Ihr Studium Ihr Job alle persönlichen Termine alle regelmäßigen Termine Spielraum Zeit für Entspannung und Reserve 27

28 Weitere Tips: max. 6-8 Stunden Lernpensum Wochenende mindestens ein Tag lernfrei Feierabend festlegen und Tagesbilanz ziehen nächsten Lerntag konkret vorbereiten 28

29 Die ersten Schritte Information über die Aufgaben Welche Klausuren? Welche Hausarbeiten? Wann? Ziele formulieren z. B. Gut Bestehen? Bestehen? 3. Versuch? z.b. Sicheres Bestehen des 3. Versuchs in Mathematik Prioritäten setzen To-Do- Listen 29

30 Facebook Information über die Aufgaben Mama, Oma, Ziele formulieren Prioritäten setzen Rückblick: Sind die Ziele erreicht? To-Do- Listen 30

31 Zusammenfassung: 1. Ziele setzen 2. Prioritäten setzen 3. Lernstoff in kleine Einheiten einteilen 4. Planung des nächsten Tages 5. Arbeitsaufwand vorher festlegen 6. Persönliche Leistungskurve einbeziehen 7. Regelmäßig bewegen und Pausen machen 8. "Zeitdiebe" beseitigen 9. Ergebnisse kontrollieren 10. Den Tag positiv beginnen und abschließen 31

32 Zeitplanung Langzeitplanung Prüfungen, Seminare, Praktika, Urlaub,.. Wochenplanung Wochenplanung Wochenplanung Wochenplanung Wochenplanung 32

33 Beispiel Prüfungen/Hausarbeiten des Bauingenieurwesens des Wintersemesters Projekt Einfamilienhaus Klausur Mathematik 1 Klausur Betontechnologie/Bauchemie Hausarbeit Excel Hausarbeit CAD Klausur Statik 1 Klausur Bauphysik und Baukonstruktion 1 Achtung: kein Anspruch auf Vollständigkeit!!! 33

34 Beispiel: Zeitmanagement 1. Klausurphase SoSe 2016 Endtestat Projekt 34 Vorlesungszeit Aneignung und Übung Statik Aneignung und Übung Mathematik Vorlesungszeit Projektwoche Projektwoche Aneignung und Übung Statik Aneignung und Übung Mathematik Vorlesungszeit Aneignung und Übung Statik Aneignung und Übung Mathematik Prüfungszeit Vertiefung Baustoffkunde Projektwoche Aneignung Baustoffkunde Klausur Baustoffkunde Klausur Mathematik Abgabe Excel/CAD Vertiefung Mathematik Aneignung Baustoffkunde Aneignung und Übung Bauphysik Aneignung und Übung Bauphysik Aneignung und Übung Bauphysik Vertiefung und Übung Mathematik

35 Prüfungsvorbereitung ohne Nachbereitung Prüfungsvorbereitung mit Nachbereitung 35

36 zum Abschluss: Was ist noch wichtig? 36

37 Woher bekomme ich Aufgaben? Vorlesungen Tutorien Hausübungen Aufgabensammlung (Mathematik) Alte Klausuren (bei der AStA, Raum HU 06) 37

38 Weitere Tipps das Gelernte mündlich zusammenfassen das Gelernte jemandem erklären alte Klausuren ohne Lösung rechnen das Internet nutzen (Youtube, Google, Foren, ) wissenschaftl. Mitarbeiter fragen 38

39 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 39

24. LERNTYPEN. AUFGABE 1. Sehen Sie die Bilder an und ordnen Sie zu. a) b) c) d)

24. LERNTYPEN. AUFGABE 1. Sehen Sie die Bilder an und ordnen Sie zu. a) b) c) d) 24. LERNTYPEN AUFGABE 1. Sehen Sie die Bilder an und ordnen Sie zu. a) b) c) d) 1. Lernen durch Gespräche 2. Lernen durch Sehen 3. Lernen durch Bewegung 4. Lernen durch Hören A. Lernkassetten, Gespräche,

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