Offene Dorfgemeinde Frühling 2014

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1 Einladung Offene Dorfgemeinde Frühling 2014 Montag, 28. April 2014, Uhr, Aula Schulhaus Gräwimatt

2 Traktanden Details Seite 1. Einwohnergemeinde; Jahresrechnung Orientierung durch Gemeindeverwalter Fortunat von Planta durch den Gemeinderat Bericht und durch die Rechnungsprüfungskommission 2. Wasserversorgung; Jahresrechnung Orientierung durch die Wasserkommission Bericht und durch die Rechnungsprüfungskommission 3. APH Rüttigarten; Jahresrechnung Orientierung durch die Betriebskommission Bericht und durch die Rechnungsprüfungskommission 4. Einbürgerungen Familie Softic und Frau Arbnora Sheholli 8 Orientierung durch Sozialvorsteherin Rebecca Indergand Furrer durch den Gemeinderat Einladung Geschätzte Schattdorferinnen und Schattdorfer Hiermit laden wir Sie herzlich zur Offenen Dorfgemeinde vom Frühling 2014 ein. Stimmberechtigt sind alle Einwohnerinnen und Einwohner ab erfülltem 18. Lebensjahr mit Schweizer Bürgerrecht sowie gesetzlichem Wohnsitz in Schattdorf. Zu den einzelnen Traktanden erhalten Sie nachstehend einige Erläuterungen. Ihnen steht zudem die Möglichkeit offen, weitere Detailunterlagen zu den Geschäften bei der Gemeindeverwaltung einzusehen. Im Anschluss an die Offene Dorfgemeinde sind alle Anwesenden herzlich zum Apéro eingeladen. Freundliche Grüsse Im Auftrag des Gemeinderates Rolf Zgraggen Gemeindepräsident 2 Sybille Betschart Gemeindeschreiberin

3 1. Einwohnergemeinde; Jahresrechnung 2013 Erstmals seit 1993 schliesst die Rechnung der Einwohnergemeinde Schattdorf mit einem Aufwandüberschuss. Dieser beträgt CHF Im Budget 2013 war ein Aufwandüberschuss von CHF vorgesehen. Hauptverantwortlich für die negative Abweichung zum Budget waren hauptsächlich tiefere Einnahmen bei den direkten Steuern. Der gesamte Aufwand beläuft sich auf CHF , das Total der Erträge auf CHF Im Vergleich zum Budget sind die folgenden Punkte besonders zu erwähnen: 1. Nach den sehr hohen Steuererträgen im Vorjahr bei den juristischen Personen mussten dieses Jahr massive Steuerrückzahlungen vorgenommen werden. Anstatt einem budgetierten Steuerertrag von CHF resultierte ein Ertrag von lediglich CHF Solche Rückzahlungen, welche aufgrund der definitiven Veranlagungen entstehen, waren nicht voraussehbar und waren deshalb so nicht budgetiert. 2. Gleichzeitig konnte der Steuerertrag bei den natürlichen Personen im Vergleich zum Vorjahr nicht gesteigert werden. 3. Im Zuge einer Bereinigung der offenen Debitoren mussten effektive Verluste von CHF sowie zukünftige, geschätzte Verluste von CHF verbucht werden. 4. Mehrerträge gegenüber dem Budget bei den Grundstückgewinnsteuern (+ CHF ) und den Erbschafts- und Schenkungssteuern (+ CHF ) verbesserten das Total der gesamten Steuererträge. 5. Die Ausgaben für die soziale Sicherheit sind im 2013 wiederum gewachsen. Die Ursache der Mehrausgaben begründet sich insbesondere mit den Kosten für wirtschaftliche Hilfe, den Massnahmen für Kindes- und Erwachsenenschutz sowie der Pflegefinanzierung. 6. Die Finanzlage der Gemeinde Schattdorf hat sich im Vergleich zu den meisten übrigen Urner Gemeinden in den letzten Jahren weiter verbessert. Diese Verbesserung drückt sich unter anderem im Finanz- und Lastenausgleich des Kantons Uri aus. So hat sich der Beitrag, den die Gemeinde Schattdorf in den kantonalen Ressourcenausgleich bezahlen muss, innert Jahresfrist von CHF auf CHF mehr als verdoppelt. Die Investitionsrechnung zeigt Ausgaben von CHF 1.5 Mio. Darin enthalten sind Kosten der angefangenen Projekte für die Tiefgarage UKB sowie des MZG Grundmatte. Weitere wesentliche Investitionen waren der Kauf des neuen Mehrzweckfahrzeugs sowie die 1. Tranche der Umstellung der Strassenbeleuchtung auf LED. Trotz diesem Verlust weist die Gemeinde Schattdorf ein Eigenkapital von CHF 3.1 Mio. aus. Um die anstehenden Investitionen finanzieren zu können, wird der Gemeinderat weiterhin haushälterisch mit den vorhandenen Mitteln umgehen. Der Gemeinderat beantragt, die Jahresrechnung 2013 der Einwohnergemeinde zu genehmigen. Die Rechnungsprüfungskommission und die Finanzkommission unterstützen den des Gemeinderates. 3

4 1. Einwohnergemeinde; Jahresrechnung 2013 Zusammenzug Erfolgsrechnung Funktionale Gliederung ERFOLGSRECHNUNG Rechnung 2013 Budget 2013 Rechnung 2012 Zusammenzug Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag 0 Allgemeine Verwaltung 2'111' '068 2'151' '800 2'124' '141 Nettoergebnis 1'223'264 1'343'100 1'264'429 1 Öffentliche Ordnung und Sicherheit 481' ' ' ' ' '837 Nettoergebnis 286' ' '286 2 Bildung 7'600'652 2'547'384 7'707'700 2'567'000 7'245'260 2'505'496 Nettoergebnis 5'053'268 5'140'700 4'739'764 3 Kultur, Sport und Freizeit 330' '500 1' '298 Nettoergebnis 330' ' '298 4 Gesundheit 867' ' ' ' ' '944 Nettoergebnis 621' ' '919 5 Soziale Sicherheit 1'212' '876 1'023' ' ' '975 Nettoergebnis 772' ' '113 6 Verkehr 826'396 46' '900 47' '252 43'645 Nettoergebnis 780' ' '606 7 Umweltschutz und Raumordnung 208'838 64' '700 84' '751 90'264 Nettoergebnis 144'204 94'700 47'487 8 Volkswirtschaft 65'683 53'900 21'321 Nettoergebnis 65'683 53'900 21'321 9 Finanzen und Steuern 671'287 8'962' '700 9'249' '291 9'420'513 Nettoergebnis 8'291'690 8'935'400 9'106'222 Total Aufwand/Ertrag 14'375'268 13'388'885 13'966'600 13'568'200 13'681'820 13'929'817 Aufwand-/Ertragsüberschuss 986' ' '997 TOTAL 14'375'268 14'375'268 13'966'600 13'966'600 13'929'817 13'929'817 4

5 2. Wasserversorgung; Jahresrechnung 2013 Die Jahresrechnung der Wasserversorgung schliesst mit einem erfreulichen Resultat ab. Der Ertragsüberschuss beträgt CHF Das Eigenkapital der Wasserversorgung beträgt CHF 4.7 Mio. Die Wasserkommission beantragt, die Jahresrechnung 2013 der Wasserversorgung zu genehmigen. Die Rechnungsprüfungskommission unterstützt den der Wasserkommission. 5

6 3. APH Rüttigarten; Jahresrechnung 2013 Die Betriebskommission freut sich sehr, für das Alters- und Pflegeheim Rüttigarten eine sehr positive Jahresrechnung präsentieren zu dürfen. Die nach wie vor grosse Nachfrage nach einem Zimmer und die Auslastung von 99 Prozent stimmen uns alle sehr zuversichtlich. Wir sind überzeugt davon, dass wir auch in naher Zukunft erfolgreich wirtschaften können. Alle Beteiligten sind bestrebt, weiterhin nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen zu arbeiten und zu führen. Der Rüttigarten bietet rund 85 Personen einen sicheren und attraktiven Arbeitsplatz und sorgt für das Wohlbefinden unserer älteren Generation. Die Weiterentwicklung unseres Hauses und die stetige Beobachtung des Marktes Alterspflege bleiben für uns eine Daueraufgabe. Die Betriebskommission dankt sämtlichen Mitarbeitenden für den täglichen Einsatz rund um die Uhr und den Behörden für die immer wohlwollende Unterstützung. Die Betriebskommission des Alters- und Pflegeheims Rüttigarten beantragt, die vorliegende Jahresrechnung 2013 zu genehmigen. Die Rechnungsprüfungskommission unterstützt den der Betriebskommission. 6

7 3. APH Rüttigarten; Jahresrechnung 2013 Erfolgsrechnung APH Rüttigarten ERFOLGSRECHNUNG Rechnung 2013 Budget 2013 Rechnung 2012 Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Taxen Pensionstaxen Betreuungstaxen Pflegetaxen 6'530'246 6'371'000 6'355'237 3'023'696 2'982'000 2'964' ' ' '017 2'687'775 2'578'000 2'689'685 Übrige Erträge Übrige Erträge aus Leistungen Erträge Cafeteria 296' ' ' ' ' ' ' ' '960 Personalaufwand Löhne Sozialleistungen Personalnebenaufwand 4'413'689 4'259'000 4'304'377 3'698'913 3'557'000 3'559' ' ' '351 66'530 66'000 87'127 Sachaufwand Medizinischer Bedarf Lebensmittel & Getränke Lingerie Reinigung Haushalt Unterhalt & Reparaturen - Immob., Mob., FZ Aufwand Anlagennutzung Energie und Wasser Büro und Verwaltung Übriger Sachaufwand Kapitalzinsen Abschreibungen Rücklagen für Investitionen Rücklage für Dachsanierung/Fassade 2'387'370 2'413'900 2'413'020 65'298 70'500 71' ' ' '224 81'865 76'000 75'233 42'125 46'000 41'920 34'682 42'000 34' ' ' '043 4'592 4'200 4'183 47'271 53'000 39' ' ' '462 65'925 70'000 78' ' ' ' ' ' ' ' ' '000 60'000 TOTAL AUFWAND / ERTRAG 6'801'059 6'827'057 6'672'900 6'689'100 6'717'396 6'668'375 Betriebsergebnis 25'998 16'200 49'021 TOTAL 6'827'057 6'827'057 6'689'100 6'689'100 6'717'396 6'717'396 7

8 4. Einbürgerungen Familie Softic, wohnhaft Rüttistrasse 10; bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige Arbnora Sheholli, wohnhaft Gassrütti 1; kosovarische Staatsangehörige Mit Schreiben vom 23. Mai 2013 stellten Softic Fuad, geb ; und Softic-Basic Enesa, geb ; Aldin, geb und Daris, geb ein Gesuch um die ordentliche Einbürgerung in der Gemeinde Schattdorf. Die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung liegt gemäss Schreiben der Justizdirektion vom 14. Mai 2013 vor. Die Familie Softic hat seit dem 1. Oktober 2007 Wohnsitz in Schattdorf. Zuvor lebte Frau Softic von 1993 bis 2002 bereits in Schattdorf. Eine Delegation des Gemeinderates hat die Familie Softic zu Hause besucht. Der Eindruck war ausgezeichnet. Die Familie Softic ist in Schattdorf integriert und erfüllt die gesetzlichen Anforderungen. Der Gemeinderat beantragt, dem Gesuch zuzustimmen. Mit Schreiben vom 13. Mai 2013 stellte Frau Arbnora Sheholli, geb ein Gesuch um die ordentliche Einbürgerung in der Gemeinde Schattdorf. Die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung liegt gemäss Schreiben der Justizdirektion vom 1. Mai 2012 vor. Arbnora Sheholli hat seit ihrer Geburt Wohnsitz in Schattdorf. Sie besucht die 3. Klasse der kantonalen Mittelschule und möchte die Matura machen. Eine Delegation des Gemeinderates hat Arbnora Sheholli zu Hause besucht. Der Eindruck war ausgezeichnet. Frau Arbnora Sheholli ist in Schattdorf integriert und erfüllt die gesetzlichen Anforderungen. Der Gemeinderat beantragt, dem Gesuch zuzustimmen. 8

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