FILMLEXIKON DER WIRTSCHAFT
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- Katharina Lange
- vor 10 Jahren
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Transkript
1 FILMLEXIKON DER WIRTSCHAFT Wirtschaft
2 Inhalt und Einsatz im Unterricht "FILMLEXIKON DER WIRTSCHAFT kompakt" "Marketing II - Entscheidung & Umsetzung" (Sek. I+II) Ein kurzes DVD-Intro endet im DVD-Hauptmenü, das direkten Zugriff auf 3 Hauptfilme und 15 Module dieser Filme bietet: Marketing-Mix 8:50 min Marketing-Mix 3:00 min Distribution 1:10 min Preis 0:50 min Kommunikation 2:00 min Einsatz der Marketing-Mix-Instrumente 1:40 min Abwägung und Entscheidung 8:40 min Strategie - Alternativen 2:20 min Strategie - Abwägung 2:00 min Strategie - Entscheidung 1:50 min Etat- und Zeitplan 1:00 min Teilpläne, Feinabstimmung 1:20 min Umsetzung und Kontrolle 11:00 min Projektrealisierung 1:30 min Innerbetriebliches Projekt-Marketing 2:50 min Erfolgskontrolle, Finanzanalyse 2:00 min Erfolgskontrolle, Vertriebsanalyse 1:40 min Erfolgskontrolle, Zielgruppenanalyse 2:40 min Die Filme dieser zweiten Marketing-DVD geben einen motivierenden Einstieg in die Entscheidungs- und Umsetzungsschritte des Marketings. Alle Filme erläutern die oft abstrakten Abwägungs-, Entscheidungs- und Umsetzungsschritte eines Marketing-Projekts mit sehr anschaulichen und ordnenden 3D-Computeranimationen. Illustrierende Realsequenzen ergänzen diese theoretischen Darstellungen. - Die Filme/Module bauen in der o.g. Reihenfolge inhaltlich aufeinander auf und sollten möglichst nacheinander eingesetzt werden. Die Filme dieser DVD bewegen sich inhaltlich auf einfachem bis mittlerem Niveau für die Schüler der Sekundarstufe I + II aller Schularten. Ergänzend zu den o.g. 3 Filmen und 15 Modulen finden Sie auf dieser DVD: - 16 Farbgrafiken, die Zusatzinformationen zu allen Filmen geben (im Grafik-Menü, direkt im Hauptmenü zugreifbar); - 4 ausdruckbare, aber auch elektronisch ausfüllbare pdf-arbeitsblätter, jeweils in Schüler- und in Lehrerfassung (im DVD-ROM-Bereich). Im GIDA-"Testcenter" (auf finden Sie auch zu dieser DVD "Marketing II" interaktive und selbstauswertende Tests zur Bearbeitung am PC. Diese Tests können Sie online bearbeiten oder auch lokal auf Ihren Rechner downloaden, abspeichern und offline bearbeiten, ausdrucken etc. 2
3 Begleitmaterial (pdf) auf dieser DVD Über den "Windows-Explorer" Ihres Windows-Betriebssystems können Sie die Dateistruktur der DVD einsehen. Sie finden dort u.a. den Ordner "DVD-ROM". In diesem Ordner befindet sich u.a. die Datei start.html Wenn Sie diese Datei doppelklicken, öffnet Ihr Standard-Browser mit einem Menü, das Ihnen noch einmal alle Filme und auch das gesamte Begleitmaterial der DVD zur Auswahl anbietet (PDF-Dateien von Arbeitsblättern, Grafiken und DVD-Begleitheft, Internetlink zum GIDA-TEST-CENTER, etc.). Durch einfaches Anklicken der gewünschten Begleitmaterial-Datei öffnet sich automatisch der Adobe Reader mit dem entsprechenden Inhalt (sofern Sie den Adobe Reader auf Ihrem Rechner installiert haben). Die Arbeitsblätter liegen jeweils in Schülerfassung und in Lehrerfassung (mit eingetragenen Lösungen) vor. Sie ermöglichen Lernerfolgskontrollen bezüglich der Kerninhalte der DVD und sind direkt am Rechner elektronisch ausfüllbar. Über die Druckfunktion des Adobe Reader können Sie aber auch einzelne oder alle Arbeitsblätter für Ihren Unterricht vervielfältigen. Fachberatung bei der inhaltlichen Konzeption dieser DVD: Herr Manfred Scharffe (OStR. und Diplomhandelslehrer). Unser Dank für zur Verfügung gestelltes Bild-/Filmmaterial geht an folgende Unternehmen: Audi AG (VW AG), BMW AG, Daimler AG Inhaltsverzeichnis Seite: DVD-Inhalt - Strukturdiagramm 4 Die Filme: Marketing-Mix 5 Abwägung und Entscheidung 9 Umsetzung und Kontrolle 12 3
4 DVD-Inhalt - Strukturdiagramm Hauptmenü Filme Marketing-Mix Module Marketing-Mix Distribution Preis Kommunikation Einsatz der Marketing-Mix-Instrumente Abwägung und Entscheidung Strategie - Alternativen Strategie - Abwägung Strategie - Entscheidung Etat- und Zeitplan Teilpläne, Feinabstimmung Umsetzung und Kontrolle Projektrealisierung Innerbetriebliches Projekt-Marketing Erfolgskontrolle, Finanzanalyse Erfolgskontrolle, Vertriebsanalyse Erfolgskontrolle, Zielgruppenanalyse 4 Menü Grafiken Grafiken Marketing-Prozess Übersicht Marketing-Mix-Instrumente Produkt-Politik Vertriebswege Kriterien der Preispolitik Kommunikations-Instrumente Service-Leistungen Strategie-Alternativen Marketing-Mix-Strategien Phasen eines Produktlebenszyklus Innerbetriebliches Marketing Marketing-Effektivität Marketing-Kontrolle Finanzanalyse Marketing-Kontrolle Marktanalyse Marketing-Kontrolle Vertriebsanalyse Marketing-Kontrolle Übersicht
5 Marketing-Mix Laufzeit: 8:50 min, 2010 Lernziele: - Den sog. Marketing-Mix als "Handwerkskasten" der Marketer verstehen; - Die 4 Elemente des Marketing-Mix kennenlernen: Produkt- / Sortimentpolitik, Distributionspolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik (die englischen 4Ps: Product, Placement, Price, Promotion); - Das Abstimmen und Gewichten der einzelnen Instrumente des Marketing- Mix unter Etat- und Wirkungsaspekten als eine der wichtigsten Marketingaufgaben erkennen. Inhalt: Der Film rekapituliert kurz den Inhalt von "Marketing I - Analyse & Strategie" und steigt dann in den Marketing-Mix ein (fiktives Beispiel "MEYERs Joghurt", Nahrungsmittelmarkt). Zunächst werden die vier Marketing-Mix-Instrumente im Überblick vorgestellt, auch unter Einführung der im Marketing gängigen englischen Begriffe ("4Ps"): Abbildung 1: Marketing-Mix-Instrumente (Product Placement Price Promotion) Mit dem sogenannten Marketing-Mix ist die, jeweils projektbezogene, effektivste Kombination dieser vier Instrumente gemeint, mit der die Produktpositionierung und der gewünschte Markterfolg erreicht werden kann. Der Film geht im Folgenden genauer auf die vier Instrumente ein. Es werden, wie auch in den anderen Marketing-Filmen, beispielhafte Unterpunkte zu den einzelnen Marketinginstrumenten erläutert. Das bietet umfangreiche Ansatzpunkte für den Unterricht, in dem weitere Details erarbeitet oder die gegebenen Beispiele auf andere Märkte und Produkte transferiert werden können. 5
6 Produkt- / Sortimentpolitik: Ein Unternehmen bietet in der Regel mehr als nur ein Produkt an. Der Film entwickelt die Begriffe-Reihe Produktsortiment - Produktlinie - Produkt. Ebenso werden weitere wichtige Elemente einer schlüssigen Produktpolitik genannt: Markennamen, durchgängige Verpackungs- und Designelemente, gleichbleibende Produktqualitäten. Abbildung 2: Produktlinie "Everfit" Distributionspolitik: Dieser Filmabschnitt beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Vertriebswegen, auf denen Produkte den Konsumenten erreichen können. Zunächst wäre da der indirekte Vertrieb, mindestens eine Handelsstufe ist zwischen Erzeuger und Endkunde geschaltet. Im Unterschied dazu stehen diverse Formen des Direktvertriebs zur Wahl: Versandgeschäft (für Joghurt eher ungeeignet!), eine eigene Ladenkette (à la KAMPS-Backwaren), Direktlieferung (à la "bofrost"), etc. Der Film betont, dass die Wahl eines bestimmten Vertriebskonzepts natürlich eine Frage von Kosten und Organisation ist. Aber an vermeintlich "teuren" Vertriebsformen hängen oft auch Kundenbindungsmöglichkeiten über Schnelligkeit, Zuverlässigkeit, Kundennähe, Beratung - eben Service! 6 Abbildung 3: Vertriebsalternativen
7 Preispolitik: Es gibt diverse Aspekte, unter denen ein Unternehmen seine Preispolitik gestalten kann. Zunächst einmal hängt der Preis eines Produkts natürlich von den internen Produktionskosten ab. Aber die Preispolitik wird auch durch diverse externe Faktoren bestimmt, z.b.: Vom Preis der Konkurrenzprodukte; von der Kundenbereitschaft, für gute Qualität auch einen gewissen Preis zu bezahlen; vom Produktimage ("Billig"-/"Premium"-Produkt); von der sogenannten "Qualitätsvermutung" der Kunden ("nur teure Waren taugen etwas"). Kommunikationspolitik: Abbildung 4: Preisfindung Hier kommt endlich auch das ins Spiel, was der Laie ebenso landläufig wie unzutreffend unter "Marketing" versteht: die klassische Werbung, die bezahlte Informationsübermittlung über TV, Kino, Anzeigen und Plakate. Ein ergänzendes Kommunikations-Instrument ist "Public Relations" oder Öffentlichkeitsarbeit. Diese mehr oder weniger nüchterne Sachinformation kann über Print- oder AV-Medien laufen, oder auch über die klassische Pressekonferenz. Als weitere Instrumente der Kommunikation werden beispielhaft aufgeführt: Direktmarketing wie Prospekt- / Katalog-Mailings oder Telefon-Anrufaktionen, die Verkaufsförderung (Sales Promotion) und natürlich das direkte Verkaufsgespräch. Abbildung 5: Kommunikationswege 7
8 Zusammenfassend wird der Service-Gedanke noch einmal betont: Service sollte integraler Bestandteil aller Marketing-Bemühungen sein. Hierzulande wird Service allzu oft noch als lästige Pflichtübung angesehen. Übersehen wird dabei, dass man in Zeiten fast beliebig austauschbarer Produkte gerade über einen guten Kundenservice eine langfristig wirksame Kundenbindung erzielen kann. Abbildung 6: Servicegedanke In jeder Phase von Produkt- / Sortimentspolitik, Vertriebsplanung, Preisgestaltung und Kommunikation sollten Marketer sich intensive Gedanken dazu machen, wie solche Service-Leistungen eingebunden werden könnten. Abbildung 7: Joghurt-Zielgruppe? Der Film betont abschließend noch einmal, dass die wahre Kunst des Marketers darin liegt, die vier Marketing-Mix-Instrumente möglichst effektiv miteinander zu kombinieren bzw. sie so aufeinander abzustimmen, dass sie sich in ihrer Wirkung möglichst gut ergänzen und die anvisierte Zielgruppe auch wirklich erreichen. Denn jeder Marketingetat ist begrenzt, es steht immer nur eine bestimmte Menge Geld, Personal und Zeit zur Verfügung. Mit einem Ausblick auf den vierten Film der Reihe, "Abwägung und Entscheidung", schließt der Film. * * * 8
9 Abwägung und Entscheidung Laufzeit: 8:40 min, 2010 Lernziele: - Das Entwickeln konkreter Strategiealternativen nachvollziehen können; - Die Abwägung dieser Alternativen unter diversen Aspekten nachvollziehen können; - Die Entscheidungsfindung als dynamischen Prozess verstehen (fortlaufende Feinabstimmung); - Die Umsetzung der Entscheidung in einen Etat- und Zeitplan nachvollziehen können; - Alle o.g. Punkte in eigenen Unterrichtsbeispielen entwickeln können. Inhalt: Der Film rekapituliert kurz den Inhalt von "Marketing-Mix" und steigt dann in die Phase der Abwägung und Entscheidung ein. Das fiktive Beispiel "MEYERs Joghurt" wird weitergeführt. Eine jüngst erstellte SWOT-Analyse zeichnet folgendes Bild: Die Firma MEYER gibt es schon seit Generationen, ihre Joghurt-Erzeugnisse sind aber nur in der Region "Bergisches Land" präsent. Der deutsche Joghurt-Markt ist überhaupt sehr regional geprägt, nur wenige Marken werden bundesweit vertrieben. Genau das will MEYER nun auch erreichen. Abbildung 8: Regionalisierter Joghurt-Markt Der Film skizziert knapp einige strategische Alternativen hierzu (Ansatzpunkt zur Detaillierung im Unterricht): 1) Das gesamte MEYERs-Sortiment bundesweit auf einen Schlag einführen. 2) Zunächst nur die hochqualitativen fettarmen Produkte einführen. 3) Das neue Produkt "Knoblauch-Joghurt probiotisch" als Pilotprodukt für die bundesweite Einführung nutzen. 9
10 Alle Strategie-Alternativen haben folgende Punkte gemeinsam: MEYERs Joghurts sollen nur im hochpreisigen Segment angeboten werden, aber knapp unter den Preisen der Konkurrenzprodukte. Die drei alternativen Strategieansätze werden gegeneinander abgewogen, immer unter dem Ziel- Aspekt einer möglichst wirkungsvollen bundesweiten Marktausdehnung. Im Vordergrund stehen dabei u.a. Fragen zum eigenen Unternehmen: Abbildung 9: Strategie-Alternativen f. Markteroberung Wie groß ist das Zielerreichungs-Risiko bzw. das Kostenrisiko, kann MEYER einen Kampagnen-Fehlschlag verkraften? Reichen die personellen und technischen Kapazitäten aus, um den erhofften Nachfrage-Zuwachs zu bedienen? Eine Strategie-Entscheidung wird getroffen, man will sich im ersten Schritt der Marktausweitung nicht übernehmen: "Knoblauch probiotisch" soll für MEYERs als "Leitbulle" den bundesweiten Markt erobern, da sich dieses Produkt besonders deutlich von der Konkurrenz abhebt (stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte und wirkt gleichzeitig gegen Arterienverkalkung!) Der Film schildert nun beispielhaft, wie das strategische Grobkonzept mit konkreten Inhalten, nämlich den Details der Produkt- und Vertriebsplanung, gefüllt wird (wieder Ansatzpunkt für Detaillierung im Unterricht): Abbildung 10: Details der Marketing-Strategie 10
11 Folgende Einzelpunkte der Marketing-Strategie listet der Film auf: - Packungsgrößen und Produkt(linien)design; - Produktlinien-Planung (zunächst nur eine Geschmacksrichtung "Knoblauch"; die Labors entwickeln "Zwiebel probiotisch", die im Erfolgsfall schnell als zweites Produkt nachgeschoben werden kann); - Vertriebswege (über Einzelhandel ausgenommen Discounter wg. Qualität und Preisgestaltung); - Preisgestaltung; - Produktpositionierung in "gesundheitsrelevanter Genussdimension"; - Zielgruppen-Bestimmung; - Kommunikations- und Mediaplanung für Werbung und PR. Der Film zeigt auf, dass in der Umsetzungsphase eine ganze Menge Detailaufgaben streng geordnet abgearbeitet werden müssen, und leitet hin zum Begriff des Etat- und Zeitplans. In diesem Etat- und Zeitplan werden alle Marketing-Einzelmaßnahmen, Aktionspläne und Einzeletats festgelegt. Ein grob gerastertes Beispiel (Details beliebig ausbaubar) für einen Etatplan wird gegeben, MEYER erstellt einen Markteinführungsetat auf Basis hochgerechneter Regionalerfahrungen. Abbildung 11: Etat-Plan Es wird betont, dass dieser Etatplan in der weiteren Planungs- und Umsetzungsphase immer weiter detailliert wird, etwa in Teil- und Regionalpläne oder in einzelne Etatpositionen für besondere Verkaufsförderungsaktionen. Diese Feinabstimmung und auch die laufende Überarbeitung des Etat- und Zeitplans sind weitere sehr wichtige Aufgaben im Rahmen des Marketing- Management-Prozesses. Umfangreiche Marketingprojekte können sehr schnell zeitlich und finanziell aus dem Ruder laufen, wenn man da nicht ganz hart "am Ball" bleibt. Zu guter Letzt gibt der Film einen realistischen Zeithorizont als Orientierungsgröße: Im Lebensmittelmarkt vergehen von der ersten Produktidee über Forschung und Produktentwicklung bis zur Markteinführung durchschnittlich 1 bis 2 Jahre. Mit einem Ausblick auf den dritten Film der DVD, "Umsetzung und Kontrolle", schließt der Film. * * * 11
12 Umsetzung und Kontrolle Laufzeit: 11:00 min, 2010 Lernziele: - Die Fülle der einzelnen Arbeitsschritte bei der Realisation eines Marketing- Projekts erkennen; - Die große Bedeutung des innerbetrieblichen Projekt-Marketings erkennen; - Die einzelnen Kategorien der Marketing-Erfolgskontrolle kennenlernen und an eigenen Beispielen nachvollziehen können; - Marketing-Management als nie abgeschlossenen Prozess erkennen; die fortlaufende Verfeinerung diverser Analysen und Maßnahmen nachvollziehen (und an eigenen Beispiele entwickeln) können. Inhalt: Der Film wirft einen kurzen Blick zurück auf die bereits absolvierten Marketingetappen: Von der Analyse über die Strategieplanung und die Entwicklung von Handlungsalternativen bis hin zu Abwägung und Entscheidung. Im dritten Film dieser DVD stehen nun die (vorerst) letzten Marketing- Schritte an: Umsetzung und Erfolgskontrolle. Der Film betont mit Hinweis auf die gezeigten Beispiele aus der Automobilindustrie und dem Nahrungsmittelmarkt, dass alle Marketing- Bemühungen im Grunde auf ein Ziel hinauslaufen: BMW, Audi und Mercedes wollen ihre Familienkombis zum Erfolg machen, MEYER will seine Joghurts auf dem bundesweiten Markt etablieren. Bislang wurde das alles nur geplant und abgewogen. Jetzt geht es an die praktische Umsetzung der festgelegten Strategien und der einzelnen Etat- und Zeitpläne. Das bedeutet für die Marketing-Abteilung jede Menge zeitraubender Detailarbeit: Das Koordinieren von unternehmenseigenen Aktivitäten und die Zusammenarbeit mit Zulieferern, mit Werbe- und PR-Agenturen, mit diversen Vertriebsschienen etc. Alle diese Aktivitäten kann man die "Umsetzung nach außen" nennen. Abbildung 12: Projekt-Koordination 12
13 Eine mindestens ebenso wichtige Voraussetzung für den Projekterfolg ist aber auch das innerbetriebliche Marketing, das "Verkaufen" des Marketing- Projekts in die eigene Belegschaft hinein. Das Identifizieren und Überwinden von unternehmensinternen Widerständen gehört zu den täglichen Aufgaben der Marketingabteilung. Der Film stellt dieses "innerbetriebliche Marketing" in seiner Bedeutung besonders heraus und erarbeitet eine Reihe von Punkten, die im Unternehmen sichergestellt werden müssen: Mitarbeiter-Information und -Motivation über / für das Projekt; Projekt- und Aufgabentransparenz für alle Beteiligten; Management-Vorab-Information über neue Projekte; auch informelle Kommunikationswege im Unternehmen nutzen. Abbildung 13: Innerbetriebliches Marketing Die gewachsene Unternehmenskultur und die interne (hierarchische) Organisation müssen die Marketer beachten, wollen sie nicht von vorneherein Schiffbruch erleiden, besonders mit neuartigen Marketingansätzen. Denn Änderungen und Neuerungen schaffen immer auch Unruhe und Ablehnung. Gleichzeitig muss die Marketingabteilung in Zusammenarbeit mit der Unternehmensleitung ständig daran arbeiten, Unternehmenskultur- und organisation den sich wandelnden Markterfordernissen anzupassen. Innerbetriebliches Marketing ist auch unter dieser langfristigen Perspektive sehr wichtig. Nun zur Erfolgskontrolle, denn nach allen hochfliegenden Plänen kommt irgendwann für jeden die Zeit der Wahrheit: Haben wir unsere selbstgesteckten Ziele erreicht? Der Film zeigt die vier Kategorien der Leistungsmessung auf, in denen jeweils vor der praktischen Umsetzung Ziele bzw. Erfolgskriterien festgelegt werden wie etwa bestimmte Umsatzzahlen oder Marktanteile. An diesen im vorhinein festgelegten Zielen muss sich jeder im Unternehmen später messen lassen, insbesondere die Marketingabteilung. 13
14 Teilbereiche der Erfolgskontrolle Abbildung 14: Finanz-Analyse Abbildung 15: Markt-Analyse Abbildung 16: Vertriebs-Analyse Der Film betont, dass eine gründliche Leistungsmessung / -analyse in diesen vier Bereichen die allererste Bedingung für weitere zielgerichtete Marketing- Aktionen des Unternehmens ist. Unterbleibt eine solche (schonungslose!) Erfolgskontrolle, dann wird das Unternehmen sehr schnell blind für den Markt und weitere Aktionen sind wie "Stochern im Nebel". Im Übrigen reicht es nicht aus, auf dem ein oder anderen Analysefeld Unterschiede zwischen Soll und Ist, zwischen Angestrebtem und Erreichtem, festzustellen. Man muss auch die Gründe für eine solche Zielabweichung verstehen, um wirkungsvolle Gegenmaßnahmen treffen zu können, die dann zu verbesserten Ergebnissen führen können. Abschließend fasst der Film die gesamte Marketingreihe in einem kurzen Resümee zusammen: Wir haben viel gesehen vom pragmatischen Managementprozess "Marketing". Es bleibt nur noch die Erkenntnis, dass alle Mühen stets in einen neuen Anfang münden. Denn der Marketingprozess ist nie beendet. Am Ende des Prozesses angekommen, muss er erneut begonnen werden. Nicht zuletzt deswegen, weil die Zielobjekte "Markt und Kunde" sich ständig wandeln. * * * 14
15 GIDA Gesellschaft für Information und Darstellung mbh Feld Odenthal Tel. +49-(0) Fax +49-(0) FDW-DVD
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