EANCOM-ORDCHG (V1.52)
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- Stefan Hafner
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1 Elektronischer Bestelldatenaustausch planungsintensiver Möbel Vereinbarungen auf Basis von EANCOM 97A EANCOM-ORDERS (V1.52) EANCOM-OSTRPT EANCOM-ORDRSP (V1.52) (V1.52) EANCOM-ORDCHG (V1.52) Gültigkeit ab 01. Mai 2007
2 Dieses Dokument enthält Vereinbarungen zur Verwendung des internationalen Formates EANCOM für die Bestellabwicklung und Auftragsbestätigung bei planungsintensiven Möbeln (insbesondere Küchenmöbel). Die Vereinbarungen wurden in einem Arbeitskreis unter der Moderation des Daten Competence Center e. V. (DCC) entwickelt, in dem Vertreter von Küchenmöbelherstellern und Systemanbietern vertreten sind. Gültigkeit ab 01. Mai 2007 Kontakt: Daten Competence Center e. V. Dr.-Ing. Olaf Plümer Geschäftsführer Goebenstraße 4-10 D Herford Tel.: / Fax.: / [email protected] Info:
3 Einleitung Die Basis für die elektronische Datenübermittlung zwischen Handel und Industrie bildet das international genormte EANCOM-Format, dessen Syntax auf einer CD-ROM dokumentiert ist, die über GS1 Germany ( in Köln bezogen werden kann. Auf dieser CD-ROM sind für die verschiedenen Geschäftsprozesse sogenannte Nachrichtentypen definiert, von denen speziell EANCOM-ORDERS für die Bestellung, OSTRPT für die Empfangsbestätigung, EANCOM- ORDRSP für die Auftragsbestätigung sowie EANCOM-ORDCHG für die Bestelländerung von Interesse sind. Das nachfolgende Dokument beschreibt, wie die einzelnen Datenelemente in EANCOM-ORDERS, EANCOM-OSTRPT, EANCOM-ORDRSP bzw. EANCOM-ORDCHG belegt werden. Bezug genommen wird dabei auf EANCOM 97A. Was in dem Dokument nicht explizit festgelegt ist, entspricht der Beschreibung von Standard EANCOM 97A. Die kaufmännischen Inhalte einer Bestellung werden in einer EANCOM-Datei, die grafischen Inhalte (Koordinaten, etc.) in einer zusätzlichen EDIGRAPH-Datei übermittelt. Die kaufmännischen Inhalte der Bestellung sind bestellrelevant, die grafischen Inhalte sind planungsrelevant. Vereinbarungsgemäß wird jeweils in einer EANCOM- bzw. EDIGRAPH-Datei immer nur die Bestellung bzw. die Auftragsbestätigung einer Kommission übermittelt. EANCOM EINLEITUNG V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 1 von 1
4 Allgemeiner Aufbau Die EANCOM-Dateien sind reine ASCII-Dateien ohne Zeilenumbrüche. Als Trennsymbole werden die standardmäßig vorgesehenen ASCII-Zeichen gemäß der nachfolgenden Tabelle verwendet: Symbol ASCII-Code Bedeutung 39 Ende der EDI-Zeile + 43 Trennung zwischen Segmentkennung und Datengruppen bzw. Datenelementen : 58 Trennung zwischen den Datenelementen einer Gruppe. 46 Dezimalpunkt Bei den nachfolgenden Erläuterungen wird die folgende Notation zur Beschreibung der Datenelemente bzw. Datenelementgruppen verwendet. Zunächst steht der Name des EDI-Segments, dessen genaue Syntax (Feldtyp, max. Feldlänge, usw.) auf oben erwähnter CD-ROM nachgelesen werden kann. Danach folgen die verwendeten Datengruppen bzw. Datenelemente. Eine einzelne vierstellige Angabe (xxxx) referenziert hierbei das Datenelement xxxx, die Verwendung von zwei vierstelligen Angaben (yyyy,xxxx) referenziert dagegen das Datenelement xxxx innerhalb der Datenelementgruppe yyyy. Anschließend folgt der Wert des Datenelements, wobei variable Werte in der Dokumentation in der Form <...> dargestellt sind. Konstante Werte werden in der Form... angegeben. Die FTX-Segmente werden gegenüber EANCOM 97A eingeschränkt. Übermittelt werden können maximal 99 FTX-Segmente mit je einer Textzeile bis zu 70 Zeichen. Diese Einschränkung der FTX-Segmente gilt für alle vereinbarten Nachrichtentypen. Reihenfolge der Segmente: Die Segmente für alle EDI-Dokumente sind grundsätzlich in der im EANCOM 97A definierten Reihenfolge zu liefern. EANCOM ALLGEMEINER AUFBAU V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 1 von 1
5 Bestellung EANCOM-ORDERS EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 1 von 24
6 Bestellung: EANCOM-ORDERS Struktur einer EDI-Bestellung im Format EANCOM-ORDERS UNA { Trennzeichen Definition } UNB { Kopf der EDI - Datei } UNH { Kopf einer Nachricht } BGM { Beginn der Nachricht. Definition der Bestellnummer etc. } DTM { Datumsfeld - Vorgangsdaten } FTX { Zusatzangaben auf Kommissionsebene } RFF { Angabe der Kommissionsangaben (-nummer bzw. -name } NAD { Identifikation von beteiligten Parteien (Name/Adresse) } CTA { Angabe des Ansprechpartners dieser Partei } COM { Angabe der Erreichbarkeit des Ansprechpartners, z.b. Fax / Telefon } LIN { Beginn einer neuen Position } PIA { Nähere Spezifizierung des Artikels: Angabe der Varianten etc. } IMD { Artikel-Beschreibung } MEA { Artikel-Maße bei maßabhängigen Artikeln } QTY { Angabe der Bestellmenge } FTX { Zusatzangaben auf Positionsebene } RFF { Referenz-Nummern } UNS { Trennung zwischen Positions- und Endteil } UNT { Ende der Nachricht } UNZ { Ende der EDI - Datei } EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 2 von 24
7 Belegung der einzelnen EANCOM-Segmente für eine Bestellung (EANCOM-ORDERS) Die folgenden Segmente im Kopfteil der EDI-Nachricht enthalten grundlegende Normierungsvereinbarungen und müssen zwingend vorhanden sein. UNA +.? UNB S001,0001 UNOC S001, S002,0004 <Kennung des Senders, z.b. Handelshaus> S003,0010 <Kennung des Empfängers (IDM-Hersteller-ID oder ILN)> S004,0017 <Erzeugungsdatum der Nachricht (Format JJMMTT)> S004,0019 <Erzeugungsuhrzeit der Nachricht (Format SSMM)> 0020 <Eindeutige Referenznummer der EDI-Datei> 0026 <Name und Versionsnummer des sendenden Systems> 0032 <Version des Bestelldatenformats: EANCOM_ORDER_V1.52 > 0035 <Angabe, ob eine Testnachricht vorliegt (1=Test)> Hinweis: Wichtig: Der Name des sendenden Systems ist nicht ausreichend, es ist die aktuelle Versionsnummer des Systems mit zu übergeben. Es ist grundsätzlich der Name und die Versionsnummer des zuletzt sendenden Systems zu übermitteln. UNH 0062 <Eindeutige Referenznummer der EDI-Nachricht> S009,0065 ORDERS S009,0052 D S009, A S009,0051 UN S009,0057 EAN007 EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 3 von 24
8 Ab hier beginnt der Inhaltsteil der EDI-Nachricht: Die beiden nächsten Segmente müssen zwingend vorhanden sein: BGM C002, (Dokumententyp = Bestellung) oder C002, (Dokumententyp = Abrufauftrag) oder C002, (Dokumententyp = Eilauftrag) 1004 <Auftrags- oder Bestellnummer> (Original) DTM C507, (Datum des Dokuments) C507,2380 <Datum> C507, (Datumsformat = JJJJMMTT) Das in diesem Segment angegebene Dokumentendatum ist identisch mit der Datumsangabe im UNB-Segment. EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 4 von 24
9 Für eine Bestellung (siehe BGM-Segment) folgen nun bis zu zwei weitere DTM-Segmente mit dem gewünschten Lieferdatum, bei einem Abrufauftrag sind die folgenden DTM-Segmente optional: DTM C507, (Datumsart = Lieferdatum, genau) oder C507, (Datumsart = Lieferdatum, spätestens) oder C507, (Datumsart = Lieferdatum, frühestens) C507,2380 <Lieferdatum> C507, (Datumsformat = JJJJMMTT) oder C507, (Datumsformat = JJJJWW, Kalenderwoche) Die Datumsart 2 beschreibt, dass die Lieferung genau an dem gewünschten Liefertag bzw. in der angegebenen Lieferwoche erfolgen soll. Die Datumsart 63 hingegen fordert die Lieferung bis spätestens zum angegebenen Datum, die Lieferung kann aber auch früher erfolgen. Datumsart 64 besagt, dass die Lieferung nicht vor dem angegebenen Datum erfolgen soll. Mit Hilfe der Datumsarten 63 und 64 ist somit die Vorgabe eines Lieferzeitraums möglich, jeweils entweder unter Angabe einer Lieferwoche ( 616 ) oder eines Liefertages ( 102 ). Optional kann zusätzlich zum Lieferdatum ein Datum übermittelt werden, an dem die Montage/Installation durch den Lieferanten stattfinden soll. Diese Information muss geliefert werden, wenn der Hersteller direkt in die Montage/Installation involviert ist, z.b. bei Musterküchen. DTM C507, (Datumsart = Installationsdatum) C507,2380 <Montage-/Installationsdatum> C507, (Datumsformat = JJJJMMTT) oder C507, (Datumsformat = JJJJWW, Kalenderwoche) EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 5 von 24
10 Werden zusätzlich zur EANCOM-Datei weitere Dateien an den Hersteller geschickt, müssen diese im nachfolgenden Segment beschrieben werden: FTX 4451 ZZZ C108,4440 <Dateiinformation> 3453 <Sprache gemäß ISO-Code, z.b. DE> Das Feld <Dateiinformation> setzt sich dabei aus folgenden Komponenten zusammen, jeweils getrennt durch ein Semikolon: <Dateiinformation>=<Dateityp>;<Dateiformat>;<Dateiname>;<Dateibeschreibung> Dateityp 1 EDIGRAPH 11 Grundriss 21 Wand-/Frontansicht 22 Fliesenplan 23 Installationsplan 31 Perspektive 41 Sockelskizze 42 Arbeitsplattenskizze 43 WAP-Skizze 44 Lichtleistenskizze 45 Kranzleistenskizze 46 Oberbodenskizze 99 Sonstige Dateiformat 1 EDIGRAPH 11 JPEG 12 HPGL2 13 CIMGRAPH (nur nach bilateraler Absprache zwischen Sender und Empfänger) 50 PDF Zu einer elektronischen Bestellung mit EDIGRAPH-Datei ist generell ein Grundriss in einem der obigen Formate (11,12,13,50) mitzuliefern. Empfehlenswert zur Übertragung sind zusätzlich relevante Wandansichten der Planung. Dateiname Der Dateiname darf inkl. Extension nicht länger als 30 Stellen sein. Erlaubte Zeichen: A-Z, 0-9, -, _ Dateibeschreibung Maximal 30-stellige Beschreibung der Datei im Klartext. Beispiel: Frontansicht Wand 1, Vogelperspektive EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 6 von 24
11 Optional können freie Texte für die gesamte Kommission übermittelt werden (max. 99 Zeilen je 70 Zeichen). Die Verwendung von freien Texten hat jedoch zur Folge, dass die Bestellung nicht ohne Interaktion eines Sachbearbeiters verarbeitet werden kann. Freie Texte dürfen jedoch nicht dazu missbraucht werden, Informationen zu übermitteln, die in strukturierter Form in anderen EDI- Segmenten übermittelt werden können. FTX 4451 AAI C108,4440 <Text> 3453 <Sprache gemäß ISO-Code, z.b. DE> Anschließend folgen die Kommissionsangaben: RFF RFF C506,1153 CR C506,1154 <Kommissionsnummer, z.b. 4711/01 > C506,1153 UC C506,1154 <Kommissionsname, z.b. Müller > Die Angabe einer Kommissionsnummer (C506,1153= CR ) ist zwingend vorgeschrieben, die Angabe des Kommissionsnamens (C506,1153= UC ) ist optional. Der Aufbau der Kommissionsnummer unterliegt keinen Regeln und kann vom sendenden System frei gewählt werden. Verwendet das sendende System nur das Segment für die Übermittlung der Kommissionsnummer, kann diese auch den Kommissionsnamen enthalten, z.b. 4711/01, Müller. Es muss eine eindeutige Referenznummer mitgeliefert werden, die durchgängig einen Bestellvorgang identifiziert. In der Regel ist das die Kommissionsnummer CR. Beim Empfang einer Auftragsbestätigung (EANCOM-ORDRSP) wird vom Herstellersystem erwartet, dass die Kommissionsnummer (C506,1153= CR ) unverändert zurückübermittelt wird, damit eine eindeutige Zuordnung zwischen der Bestellung und der Auftragsbestätigung gegeben ist. EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 7 von 24
12 Wurde durch die Nachrichten EANCOM-OSTRPT oder EANCOM-ORDRSP bereits eine Auftragsnummer des Lieferanten an den Händler übermittelt, wird diese zur sicheren Kommunikation rückübertragen. RFF C506,1153 VN C506,1154 <Auftragsnummer, z.b /67 > Handelt es sich um einen Folgeauftrag, muss als Bezug die Kommissionsnummer des Ursprungsauftrages übermittelt werden. RFF C506,1153 ON C506,1154 <Kommissionsnummer des Ursprungsauftrages, z.b. 4711/00 > Optional kann die Angabe einer Kaufvertragsnummer erfolgen: RFF C506,1153 CT C506,1154 <Kaufvertragsnummer> Zur Definition von Aufträgen, die sich von einem Standardauftrag unterscheiden, z.b. objekt- /projektbezogene Aufträge, Musterküchen oder Abholaufträge, wird die <Auftragsart> zwingend benötigt: RFF C506,1153 ZZZ C506,1154 <Auftragsart, z.b.: objekt-/projektbezogener Auftrag/Musterküche> Wert Bedeutung 001 Objekt-/Projektauftrag 002 Musterküchenbestellung 003 Abholauftrag Für Sonderaufträge (Objekte/Projekte/Musterküchen) können weitere optionale Informationen wie die <Rahmenvertragsnummer> etc. übermittelt werden. Als Sonderaufträge werden ausschließlich Aufträge mit der Auftragsart 001 und 002 angesehen. EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 8 von 24
13 RFF C506,1153 BO C506,1154 <Rahmenauftragsnummer, z.b.: Objekt-Nr./Musterküchen-Nr. > Diese Information darf nur gesendet werden, wenn als Auftragsart (RFF+ZZZ) die Werte 001 oder 002 übermittelt wurden. Handelt es sich bei diesem Auftrag um einen Sub-Auftrag innerhalb eines größeren Geschäftsvorganges, kann hier die Nummer des Gesamtauftrags übermittelt werden. Bei z.b. einer Rahmenvereinbarung wäre dies die Rahmenvertrags-/Rahmenauftragsnummer. Bei einer Musterküchenplanung mit mehreren Küchen wird hier die Hauptplanungsnummer (bzw. analoge Kennung) übermittelt. Wird dieses Segment geliefert, muss auch das nachfolgend beschriebene Segment RFF+AAO geliefert werden: RFF C506,1153 AAO C506,1154 <Projekt-/Objekt-/Musterküchen-Nr.> Mit (AAO) wird die Nummer des Projekts-/Objekts oder der Musterküche übermittelt. Diese Information bezieht sich auf das vorstehende Segment RFF+BO und stellt eine eindeutige Untergliederung dar. Dieses Segment darf nur geliefert werden, wenn auch das Segment RFF+BO geliefert wurde. Bei Projekt-/Objektaufträgen wird hier die Projekt-/Objektnummer übermittelt. Bei Musterküchenplanungen mit mehreren Küchen wird hier die Musterküchennummer übermittelt. Mit (ACD) wird die Identifikation des Gebäudes/Wohnung oder die Nummer der Koje einer Musterküche übermittelt: RFF C506,1153 ACD C506,1154 <Gebäude-/Wohnungs-/Kojen-Nr.> Es handelt sich um eine zusätzliche Referenz zu RFF+AAO. Dieses Segment darf nur geliefert werden, wenn auch das Segment RFF+AAO geliefert wurde. Bei Objektaufträgen kann hier z.b. die Wohnungsnummer bzw. die Gebäudenummer übermittelt werden. Bei Musterküchenplanungen mit mehreren Küchen wird in diesem Segment die Kojennummer übermittelt. EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 9 von 24
14 Im Bereich der Musterküchenplanungen kann es notwendig sein, den Auftrag einer bestimmten Händler-Filiale zuzuordnen. Dies geschieht im nachfolgend beschriebenen Segment: RFF C506,1153 SD C506,1154 <Filialen-Nr.> Mit (SD) wird die Identifikation der Filiale übermittelt, in der die Musterküche installiert werden soll. Dieses Segment darf nur übermittelt werden, wenn es sich um einen Musterküchenauftrag handelt. Dieses Segment darf nur geliefert werden, wenn auch das Segment RFF+AAO geliefert wurde. Beispiel für Musterküchen: Rahmenauftragsnummer (BO) = RAN-LU Musterküchennummer (AAO) = MK-LU Kojennummer (ACD) = MK-LU Filialnummer (SD) = LU-WI076 Beispiel für Objekt-/Projektauftrag: Rahmenauftragsnummer (BO) = APO4711 Objekt-/Projektnummer (AAO) = Wohnpark Südhang Gebäudenummer (ACD) = A26 EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 10 von 24
15 Für die Übermittlung des Lieferanten gibt es zwei Varianten, je nachdem ob der Lieferant eine ILN (International Location Number) besitzt oder nicht. Die ILN wird von der EAN vergeben, ist weltweit einmalig und identifiziert daher eindeutig den Adressaten. Hat der Lieferant keine ILN, wird stattdessen die IDM-Hersteller-ID verwendet. Bei allen möglichen NAD-Segmenten der vorliegenden Nachrichtentypen sind die Felder Name/Name1, Straße, Ort, und Postleitzahl als Musseingaben zwingend vorgeschrieben. Variante 1: NAD 3035 SU Bedeutung der Adresse (SU = Lieferant) C082,3039 <ILN des Lieferanten> C082, C080,3036 <Name 1> C080,3036 <Name 2> C059,3042 <Straße> 3164 <Ort> 3251 <Postleitzahl> 3207 <Land gemäß ISO-Code, z.b. DE für Deutschland> Variante 2: NAD 3035 SU Bedeutung der Adresse (SU = Lieferant) C082,3039 <IDM-Hersteller-ID des Lieferanten> C082, C080,3036 <Name 1> C080,3036 <Name 2> C059,3042 <Straße> 3164 <Ort> 3251 <Postleitzahl> 3207 <Land gemäß ISO-Code, z.b. DE für Deutschland> EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 11 von 24
16 Es folgt zwingend die Adresse des Händlers: NAD 3035 BY Bedeutung der Adresse (BY = Käufer) C082,3039 <Kundennummer des Händlers beim Lieferanten> C082, C080,3036 <Name> C059,3042 <Straße> 3164 <Ort> 3251 <Postleitzahl> 3207 <Land gemäß ISO-Code, z.b. DE für Deutschland> Hinweis: Die Kundennummer des Händlers beim Lieferanten ist zwingend vorgeschrieben: Die weiteren, optionalen NAD-Segmente entsprechen dem obigen (BY), mit den nachfolgenden Ausnahmen: Falls die Lieferadresse von der Käuferadresse (BY) abweicht, ist ein weiteres NAD-Segment (DP) zwingend erforderlich: NAD 3035 DP Bedeutung der Adresse: (DP = Lieferadresse) Durch nachfolgende Adresse unter der Codierung AB weist sich der Sender (UNB-Segment) als Agent/Beauftragter des Käufers (BY) aus: NAD 3035 AB Bedeutung der Adresse: AB = Agent (Bestellung im Auftrag des Käufers (BY)) Dieses Segment ist zwingend vorgeschrieben, wenn der Sender (UNB-Segment) und der Käufer (NAD+BY) nicht identisch sind. Diese Adresse hat keine Auswirkungen auf die Regelungen hinsichtlich der Lieferadresse und kann nie als Lieferadresse herangezogen werden. EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 12 von 24
17 Die nachfolgende Adresse unter der Codierung MA wird nur dann übermittelt, wenn die Montage/Installation durch den Hersteller erfolgt: NAD 3035 MA Bedeutung der Adresse: (MA = Montageadresse) Diese Adresse ist zusätzlich und ersetzt keine der vorstehenden Adressen. Diese Adresse hat keine Auswirkungen auf die Regelungen hinsichtlich der Lieferadresse und kann nie als Lieferadresse herangezogen werden. EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 13 von 24
18 Zu jedem der oben genannten NAD-Segmenten können (unmittelbar folgend auf das jeweilige NAD-Segment) Angaben über einen Ansprechpartner und dessen Erreichbarkeit gemacht werden: Im Segment CTA+OC wird ein genereller Ansprechpartner für alle Fragen zum Auftrag benannt. CTA 3139 OC C056,3412 <Name des Ansprechpartners> Um zu gewährleisten, dass diese Info geliefert wird, ist das Segment CTA mit OC für das NAD- Segment BY zwingend vorgeschrieben. Optional sind zusätzlich zur Identifizierung weiterer Ansprechpartner 4 weitere CTA-Segmente mit der Kennung ODP erlaubt. Der Inhalt von 3413 wird hierbei bilateral vereinbart. Es sind max. 5 (1 + 4) CTA-Segmente pro NAD-Segment erlaubt. CTA 3139 ODP (max. 4 mal (optional)) C056,3413 <Identifikation (bilaterale Vereinbarung)> C056,3412 <Name und Funktion> COM C076,3148 <Telefonnummer des Ansprechpartners> C076,3155 TE COM C076,3148 <Telefaxnummer des Ansprechpartners> C076,3155 FX COM C076,3148 < adresse des Ansprechpartners> C076,3155 EM Bei mehreren Telefonnummern des Ansprechpartners können mehrere COM-Segmente mit gleichem Qualifier TE geliefert werden. Es dürfen jedoch insgesamt max. fünf COM-Segmente vorhanden sein. EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 14 von 24
19 Nun beginnen die Datensegmente auf Positionsebene: Kopfdaten (Varianten) Wenn es sich bei dem Empfänger der EANCOM-Nachricht um einen Holzlieferanten handelt, folgt nun die Angabe der Kopfdaten der Kommission (Programm bzw. Varianten). Hierbei wird zunächst ein Standardkopf definiert, dessen Angaben für alle nachfolgend übermittelten Artikel des Lieferanten gelten. Alle Abweichungen einzelner Artikel von diesem Standardkopf werden auf Positionsebene übertragen und überschreiben die Angaben des Standardkopfes. Hinweis: Variantenarten dürfen jeweils nur einmal vorkommen und übermittelt werden. Sind in den IDM-Daten Kombivarianten angelegt und sind diese bestellrelevant, müssen diese zwingend übermittelt werden. LIN 1082 <Laufende Nummer, beginnend mit 1> C212,7140 SPEZIFIKATION C212,7143 MF Die eigentlichen Angaben zum Standardkopf werden in PIA-Segmenten übermittelt. Da die Anzahl der PIA-Segmente im EANCOM-Format zur Zeit auf 25 beschränkt ist, wird für das Bestellformat und die darauf aufbauenden Formate (z.b. Auftragsbestätigung) vereinbart, auch mehr als diese 25 PIA-Segmente übertragen zu können. Außerdem wird vereinbart, dass in den PIA-Segmenten jeweils nur die erste Datenelementgruppe C212 genutzt wird. PIA C212,7140 <IDM-Hersteller-ID des Lieferanten aus IDM-Satzart 100> C212, C212, PIA C212,7140 <Serien-Nr. aus IDM-Satzart 200> C212, C212, EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 15 von 24
20 PIA C212,7140 <Katalogkennung> C212,7143 AA C212, Die Katalogkennung setzt sich aus mehreren Feldern der IDM-Satzart 100 zusammen, die jeweils durch ein Semikolon getrennt werden: <Katalogkennung>=<Produktmarke>;<Katalog-Nummer>;<Datenversion>;<Datenversion im Planungssystem> Hinweis: Das Feld <Datenversion im Planungssystem> darf mit max. 11 Stellen gefüllt werden. Die Informationen im Feld <Datenversion> müssen original aus den IDM-Daten kommen (ohne Punkte). Beispiel: Produktmarke 4, Katalog-Nummer 02/2006, Datenversion Datenversion im Planungssystem Katalogkennung = 4;02/2006; ;2006.1A EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 16 von 24
21 Das Programm wird in einem PIA-Segment übermittelt: PIA C212,7140 <Prg-Schlüssel (C5) + Prg-Name (C30) aus IDM-Satzart 210> C212, C212, Die ausgewählten Varianten werden ebenfalls in PIA-Segmenten übermittelt: PIA C212,7140 <VA-Schlüssel (C5) + VA-Text (C30) aus IDM-Satzart 260> C212,7143 <Variantenart aus IDM-Satzart 250> C212, Eine Ausnahme bildet die Variantenart 402 (Sockelhöhe), bei der im Feld C212,7140 nicht die Variante aus IDM-Satzart 260 übermittelt wird, sondern die wirkliche Sockelhöhe in mm: PIA C212,7140 <Sockelhöhe in mm, ohne Nachkommastellen> C212, C212, EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 17 von 24
22 Nachfolgend werden die Artikel in einzelnen LIN-Segmenten übertragen: LIN 1082 <Laufende Nummer> C212,7140 <EAN-Nummer des Artikel, sofern vorhanden, sonst leer> C212,7143 EN wenn EAN-Nummer vorhanden, sonst leer 1222 <Haupt-/Unterpositionsebene> Alle Hauptpositionen erhalten in Feld 1222 den Wert 1, Unterpositionen den Wert 2, Unter- Unterpositionen den Wert 3, usw. Ist ein Block in der Bestellung enthalten, so wird empfohlen diesen als ersten Artikel zu übertragen. Trägt der Artikel eine abweichende Serie vom Standardkopf, muss diese Abweichung zur eindeutigen Beschreibung des Artikels mit übertragen werden. Handelt es sich um einen Fremdartikel, d.h. einen Artikel eines anderen Lieferanten, der nicht bei diesem Lieferant bestellt wird, aber für die korrekte Abwicklung wichtig ist (z.b. Einbauherd), muss angegeben werden, welchem Lieferant und welcher Serie der Artikel zugeordnet ist. Hersteller/Serie PIA C212,7140 <IDM-Hersteller-ID des Fremdartikellieferanten> C212, C212, PIA C212,7140 <Serien-Nummer des Fremdartikellieferanten bzw. des Lieferanten bei Abweichung vom Standardkopf> C212, C212, EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 18 von 24
23 Für alle Artikel folgt nun zwingend, zusätzlich zur evtl. im LIN-Segment übermittelten EAN- Nummer, die Bestelltype: PIA C212,7140 <Type aus IDM-Satzart 400> C212,7143 SA C212, Für nicht bestellrelevante Artikel des Lieferanten ist das Feld C212,7143 mit dem Wert SA- zu füllen. Im Regelfall sind alle Artikel in einer Bestellung auch bestellrelevant, Ausnahmen sind z.b. Artikel, die beim Endkunden bereits vorhanden sind, deshalb nicht bestellt werden, aber für die korrekte Generierung der längenabhängigen Artikel übermittelt werden. Fremdartikel (siehe oben) sind per Definition immer nicht bestellrelevant, unabhängig vom Wert des Feldes C212,7143. Sofern in den IDM-Daten des Herstellers eine EDV-Nummer für den Artikel vergeben wurde, folgt diese in einem zusätzlichen PIA-Segment: PIA C212,7140 <EDV-Nummer aus IDM-Satzart 400> C212,7143 MF C212, Bei anschlagsabhängigen Artikeln folgt nun der Anschlag: PIA C212,7140 <L/R/M> C212, C212, Bei bauweiseabhängigen Artikeln folgt nun die Bauweise: PIA C212,7140 <L/R> C212, C212, EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 19 von 24
24 Alle Abweichungen zum definierten Standardkopf (unabhängig davon, ob es sich um Ausführungen oder Mehrpreise handelt) folgen analog den PIA-Segmenten des Standardkopfes: PIA C212,7140 <VA-Schlüssel (C5) + VA-Text (C30) aus IDM-Satzart 260> C212,7143 <Variantenart aus IDM-Satzart 250> C212, Abweichungen bei Katalogkennung, Programm sowie Sockelhöhe können ebenfalls auf Positionsebene in den entsprechenden PIA-Segmenten angegeben werden, die auch bei der Definition des Standardkopfes verwendet werden. Optional folgt danach die Übertragung der Artikelkurztexte aus den IDM-Stammdaten: IMD 7077 F C273,7008 <1. Zeile Kurztext aus IDM-Satzart 410> C273,7008 <2. Zeile Kurztext aus IDM-Satzart 410> Die Übermittlung von Artikeltexten ist nur sinnvoll für Fremdartikel, nicht jedoch für die Artikel des Herstellers, der die Bestellung erhält. Bestellrelevante Texte müssen über das später erläuterte FTX-Segment übertragen werden, da die IMD-Segmente nicht zwingend vom Hersteller verarbeitet werden. Optional erfolgt die Übertragung der Artikelmaße: MEA 6311 AAE (Maßart = Abmessungen) C502,6313 <Kodierung gemäß nachfolgender Tabelle> C174,6411 MMT (Maßeinheit = Millimeter) C174,6314 <Maß> WD DP HT Breite Tiefe Höhe Zu übertragen sind auf jeden Fall die Maße, die aufgrund der Preisart aus IDM-Satzart 150 als notwendig definiert sind. Bei Maßänderungen eines Artikels werden nur die geänderten Maße übertragen. Bei den übermittelten Maßen handelt es sich um die Bestellmaße des Artikels. EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 20 von 24
25 Zwingend erfolgt die Übertragung der Artikelmenge: QTY C186, (Art der Mengenangabe = Liefermenge) C186,6060 <Menge> (ohne Nachkommastellen) C186,6411 PCE (Mengeneinheit = Stück) Die <Menge> muss immer ohne Nachkommastellen geliefert werden, z.b. QTY+21:1:PCE' Bei grafisch relevanten Artikeln (d.h. bei Artikeln, die auch in der EDIGRAPH-Datei aufgeführt sind) ist die Menge immer auf 1 Stück zu setzen. Nur bei nicht grafisch relevanten Artikel darf eine Menge ungleich 1 Stück übertragen werden. Längen-, flächen- bzw. volumenberechnete Artikel werden ebenfalls in der Mengeneinheit Stück bestellt, die entsprechenden Maße werden in oben genannten MEA-Segmenten übermittelt. Optional können freie Texte für eine Position übermittelt werden (max. 99 Zeilen je 70 Zeichen). Die Verwendung von freien Texten hat jedoch zur Folge, dass die Bestellung nicht ohne Interaktion des Sachbearbeiters verarbeitet werden kann. Freie Texte dürfen jedoch nicht dazu missbraucht werden, Informationen zu übermitteln, die in strukturierter Form in anderen EDI-Segmenten übermittelt werden können. FTX 4451 LIN C108,4440 <Text> 3453 <ISO-Code der verwendeten Sprache, z.b. DE > EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 21 von 24
26 Zwingend notwendig folgt eine Angabe, die der eindeutigen Referenzierung eines Artikels dient: RFF C506,1153 LI C506,1154 <Referenznummer> Die Referenznummer wird von der Handelssoftware vergeben. Es handelt sich dabei um eine eindeutige Nummer, die für die gesamte Laufzeit des Auftrags gleich bleibt. Eine einmal vergebene Nummer wird auch nach dem Löschen des Artikel nicht wieder neu vergeben. Mit ihr wird für den gesamten Bestellzyklus (Bestellung, Bestelländerung, Auftragsbestätigung) jeder Artikel eindeutig identifiziert. Weiterhin dient diese Nummer dazu, einen eindeutigen Verweis zu den Positionen der EDIGRAPH-Datei herzustellen. Optional können weitere Referenznummern folgen: RFF C506,1153 ON C506,1154 <Positionsnummer Planungssystem> Diese Nummer entspricht der Nummerierung der Positionen im Planungssystem des Händlers. Beispiel: 1.0, 5.1 oder RFF C506,1153 ACD C506,1154 <Positionsnummer Warenwirtschaft> Diese Nummer entspricht den Positionsnummern im Warenwirtschaftssystem des Händlers. Beispiel: 1.0, 5.1 oder Jede der obigen Referenznummern muss, sofern die jeweilige Nummer in der Bestellung für einen Artikel angegeben wird, vom Hersteller bei der Übermittlung der Auftragsbestätigung über EANCOM-ORDRSP bei der korrespondierenden Auftragsposition zurückgegeben werden, damit der eindeutige Bezug zur Bestellposition gegeben ist. EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 22 von 24
27 Hiermit endet der Positionsteil der EDI-Nachricht und es folgen zwingend abschließende Segmente: UNS 0081 S UNT 0074 <Anzahl der Segmente zwischen UNH und UNT, diese inklusive.> 0062 <identisch mit UNH 0062> UNZ 0036 <Anzahl der Nachrichten innerhalb der EDI-Datei, z.zt. immer 1> 0020 <identisch mit UNB 0020> EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 23 von 24
28 Übertragungsmedium Bestellung Für die Übertragung einer Bestellung vom Handel zur Industrie wurde das Medium festgelegt, da dies die am weitesten verbreitete und gleichzeitig kostengünstigste Lösung darstellt. Damit die verschickten s auf beiden Seiten automatisch verarbeitet werden können, muss der Aufbau der folgenden Vereinbarungen entsprechen: Eine enthält immer genau eine Bestellung einer Kommission für genau einen Lieferant. Die notwendigen Dateien (EANCOM, optional EDIGRAPH sowie Zeichnungen) werden in einer ZIP-Datei gepackt, diese trägt den Namen ORDER.ZIP. Diese ZIP-Datei ist der einzige Anhang (Attachment) der . Die EANCOM-Datei innerhalb dieser ZIP-Datei trägt immer den Namen ORDER.EDI. Die Dateinamen der optionalen Dateien können den entsprechenden EDI-Segmenten innerhalb der EANCOM-Datei entnommen werden. Die Betreffzeile der hat den nachfolgenden Aufbau, wobei die in spitzen Klammern aufgeführten Elemente optional sind: EDI-ORDER <Kunden-Nr.> <Kommissions-Nr.> <Systemname Handelssoftware> Der Text der ist optional und dient lediglich der Übersicht, z.b. zur Archivierung. Sinnvollerweise sollte der Text die Händleradresse inkl. Kundennummer, die Kommissionsangaben sowie eine Übersicht der Dateianhänge enthalten. Auf keinen Fall darf der Text zusätzliche, bestellrelevante Informationen beinhalten, die nicht ebenfalls in der EANCOM-Datei enthalten sind, da der Text vom Empfänger bei der automatischen Verarbeitung der nicht ausgewertet wird. EANCOM-ORDERS V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 24 von 24
29 Empfangsbestätigung einer Bestellung EANCOM-OSTRPT EANCOM-OSTRPT V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 1 von 8
30 Empfangsbestätigung einer Bestellung: EANCOM-OSTRPT Für den Handel ist es wichtig, für eine per übertragene EDI-Bestellung kurzfristig eine Empfangsbestätigung zu bekommen, vor allem, wenn der Versand der Auftragsbestätigung nicht unmittelbar und zeitnah erfolgt. Die Empfangsbestätigung gibt dem Handel die Sicherheit, dass die beim Hersteller angekommen ist und dort verarbeitet wird. Sinnvollerweise wird dem Handel dabei in der Empfangsbestätigung eine Auftrags- bzw. Vorgangsnummer mitgeteilt, auf die sich der Händler im weiteren Geschäftsprozess beziehen kann. Struktur einer EDI-Empfangsbestätigung im Format EANCOM-OSTRPT UNA { Trennzeichen Definition } UNB { Kopf der EDI - Datei } UNH { Kopf einer Nachricht } BGM { Beginn der Nachricht. Definition der Bestellnummer etc. } DTM { Datumsfeld - Vorgangsdaten } FTX { Zusatzangaben auf Kommissionsebene } RFF { Angabe der Kommissionsangaben (-nummer bzw. -name } NAD { Identifikation von beteiligten Parteien (Name/Adresse) } CTA { Angabe des Ansprechpartners dieser Partei } COM { Angabe der Erreichbarkeit des Ansprechpartners, z.b. Fax / Telefon } UNS { Trennung zwischen Positions- und Endteil } UNT { Ende der Nachricht } UNZ { Ende der EDI - Datei } EANCOM-OSTRPT V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 2 von 8
31 Belegung der einzelnen EANCOM-Segmente der Empfangsbestätigung (EANCOM-OSTRPT) Die folgenden Segmente im Kopfteil der EDI-Nachricht enthalten grundlegende Normierungsvereinbarungen und müssen zwingend vorhanden sein. UNA +.? UNB S001,0001 UNOC S001, S002,0004 <Kennung des Senders, (IDM-Hersteller-ID oder ILN)> S003,0010 <Kennung des Empfängers> S004,0017 <Erzeugungsdatum der Nachricht (Format JJMMTT)> S004,0019 <Erzeugungsuhrzeit der Nachricht (Format SSMM)> 0020 <Eindeutige Referenznummer der EDI-Datei> 0026 <Versionsnummer des sendenden Systems> 0032 <Version des Bestelldatenformats: EANCOM_OSTRPT_V1.52 > 0035 <Angabe, ob eine Testnachricht vorliegt (1=Test)> UNH 0062 <Eindeutige Referenznummer der EDI-Nachricht> S009,0065 OSTRPT S009,0052 D S009, A S009,0051 UN EANCOM-OSTRPT V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 3 von 8
32 Ab hier beginnt der Inhaltsteil der EDI-Nachricht: Die beiden nächsten Segmente müssen zwingend vorhanden sein: BGM C002, (Dokumententyp = Statusreport einer Bestellung) 1004 <Auftragsnummer> (Bestätigung) DTM C507, (Datum des Dokuments) C507,2380 <Datum> C507, (Datumsformat = JJJJMMTT) Das in diesem Segment angegebene Dokumentendatum ist identisch mit der Datumsangabe im UNB-Segment. Optional können bereits in der Bestellempfangsbestätigung Liefertermine seitens des Lieferanten angegeben werden. Dazu werden analog zur Bestellung die dort beschriebenen DTM-Segmente verwendet. Des Weiteren kann optional ein Datum übermittelt werden, bis zu dem eine Änderung der Bestellung noch möglich ist. Dabei handelt es sich jedoch um eine unverbindliche Information. DTM C507, (Datumsart = Statusänderung) C507,2380 <Datum, bis zu dem geändert werden kann > C507, (Datumsformat = JJJJMMTT) In Form von freien Texten (max. 99 Zeilen je 70 Zeichen) können dem Händler Informationen über den Status seiner Bestellung gegeben werden. FTX 4451 AAI C108,4440 <Text> 3453 <Sprache gemäß ISO-Code, z.b. DE> EANCOM-OSTRPT V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 4 von 8
33 Anschließend folgen die Kommissionsangaben: RFF C506,1153 CR C506,1154 <Kommissionsnummer, z.b. 4711/01 > Weitere RFF-Segmente siehe EANCOM-ORDERS. Neben dem RFF-Segment CR als Pflichtangabe müssen alle weiteren Kommissionsangaben, die in der Bestellung (EANCOM-ORDERS) enthalten sind, weitergegeben werden. Wichtig: Beim Versand der Empfangsbestätigung (EANCOM-OSTRPT) wird vom Herstellersystem erwartet, dass ALLE Kommissionsangaben aus der Bestellung zurückübermittelt werden. Nur so ist eine eindeutige Zuordnung zwischen der Bestellung und der Auftragsbestätigung gegeben! Die verwendeten Kommissionsangaben müssen dabei exakt denen entsprechen, die vom Händler bei der Bestellung (EANCOM-ORDERS) in den korrespondierenden RFF- Segmenten angegeben wurden, Ergänzungen oder Veränderungen der Kommissionsangaben aus der Bestellung sind nicht zulässig! Optional wird die vom Hersteller vergebene Auftragsnummer in einem weiteren RFF-Segment angegeben. Bei der übermittelten Nummer muss es sich jedoch um die endgültige Auftragsnummer des Lieferanten handeln, die auch in der späteren Auftragsbestätigung verwendet wird. RFF C506,1153 VN C506,1154 <Auftragsnummer, 12345/67 > EANCOM-OSTRPT V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 5 von 8
34 Anschließend folgt zwingend die Adresse des Lieferanten und des Händlers sowie, wenn in der Bestellung vorhanden, die Adresse des Agenten: Der Aufbau der entsprechenden NAD-Segmente NAD+SU, NAD+BY sowie NAD+AB ist identisch mit den Segmenten in EANCOM-ORDERS. Das Segment NAD+DP für die Lieferadresse wird allerdings nicht genutzt. Zu jedem der oben genannten NAD-Segmente können (unmittelbar folgend auf das jeweilige NAD- Segment) Angaben über einen Ansprechpartner (im CTA-Segment) und dessen Erreichbarkeit (in COM-Segmenten) gemacht werden. Auch hier sind die entsprechenden Segmente identisch mit denen bei EANCOM-ORDERS. EANCOM-OSTRPT V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 6 von 8
35 Hiermit endet der Positionsteil der EDI-Nachricht und es folgen zwingend abschließende Segmente: UNS 0081 S UNT 0074 <Anzahl der Segmente zwischen UNH und UNT, diese inklusive.> 0062 <identisch mit UNH 0062> UNZ 0036 <Anzahl der Nachrichten innerhalb der EDI-Datei, z.zt. immer 1> 0020 <identisch mit UNB 0020> EANCOM-OSTRPT V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 7 von 8
36 Übertragungsmedium der Empfangsbestätigung Für die Übertragung der Empfangsbestätigung von Industrie zu Handel wird ebenfalls das Medium festgelegt. Damit die verschickten s auf beiden Seiten automatisch verarbeitet werden können, muss der Aufbau der folgenden Vereinbarungen entsprechen: Eine enthält immer genau eine Empfangsbestätigung einer Bestellung für genau einen Lieferant. Die notwendige EANCOM-Datei wird in einer ZIP-Datei gepackt, diese trägt den Namen OSTRPT.ZIP. Diese ZIP-Datei ist der einzige Anhang (Attachment) der . Die EANCOM-Datei innerhalb dieser ZIP-Datei trägt immer den Namen OSTRPT.EDI. Die Betreffzeile der hat den nachfolgenden Aufbau, wobei die in spitzen Klammern aufgeführten Elemente optional sind: EDI-OSTRPT <Lieferant> <Kommissions-Nr.> Der Text der ist optional und dient lediglich der Übersicht, z.b. zur Archivierung. Sinnvollerweise sollte der Text die Lieferantenadresse sowie die Kommissionsangaben enthalten. Auf keinen Fall darf der Text zusätzliche Informationen beinhalten, die nicht ebenfalls in der EANCOM-Datei enthalten sind, da der Text vom Empfänger bei der automatischen Verarbeitung der nicht ausgewertet wird. EANCOM-OSTRPT V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 8 von 8
37 Auftragsbestätigung EANCOM-ORDRSP EANCOM-ORDRSP V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 1 von 18
38 Auftragsbestätigung: EANCOM-ORDRSP Die Auftragsbestätigung ist eine Antwort der Industrie auf eine Bestellung seitens des Handels. Dabei findet das Format EANCOM-ORDRSP Anwendung, welches vereinfacht gesehen dem Format der Bestellung entspricht, ergänzt um Preise. Im Bereich der Küchenmöbelindustrie müssen allerdings zusätzlich die Aspekte Blockverrechnung und Rabatte berücksichtigt werden. Da viele der bei der Auftragsbestätigung verwendeten EDI-Segmente identisch sind mit denen der Bestellung, wird auf die Wiederholung der entsprechenden Segmentbeschreibungen in diesem Abschnitt verzichtet und auf die Dokumentation von EANCOM-ORDERS verwiesen. Das Softwaresystem des Handels wird in der Regel einen automatischen Abgleich mit der empfangenen Auftragsbestätigung und der zugrundeliegenden Bestellung durchführen, um auf evtl. vorhandene Abweichungen aufmerksam zu machen. Dadurch ergibt sich sowohl für den Handel als für die Industrie eine effizientere Abwicklung, weil bereits im Vorfeld der Lieferung eine Kontrolle erfolgt, wodurch teure Reklamationen unter Umständen vermieden oder zumindest reduziert werden können. Ebenso wie bei der Bestellung müssen auch bei der Auftragsbestätigung alle maßgeblichen Angaben (Programm, Varianten, Artikeltypen, usw.) mit den IDM-Stammdaten des Herstellers übereinstimmen. EANCOM-ORDRSP V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 2 von 18
39 Struktur einer EDI- Auftragsbestätigung im Format EANCOM-ORDRSP UNA { Trennzeichen Definition } UNB { Kopf der EDI - Datei } UNH { Kopf einer Nachricht } BGM { Beginn der Nachricht. Definition der Bestellnummer etc. } DTM { Datumsfeld - Vorgangsdaten } FTX { Zusatzangaben auf Kommissionsebene } RFF { Angabe der Kommissionsangaben (-nummer bzw. -name } NAD { Identifikation von beteiligten Parteien (Name/Adresse) } CTA { Angabe des Ansprechpartners dieser Partei } COM { Angabe der Erreichbarkeit des Ansprechpartners, z.b. Fax / Telefon } CUX { Währungsangaben } PAT { Skonto (Tage) } PCD { Skonto (Prozente) } LIN { Beginn einer neuen Position } PIA { Nähere Spezifizierung des Artikels: Angabe der Varianten etc. } IMD { Artikel-Beschreibung } MEA { Artikel-Maße bei maßabhängigen Artikeln } QTY { Angabe der Bestellmenge } FTX { Zusatzangaben auf Positionsebene } RFF { Referenz-Nummern } MOA { Betrag } PRI { Preisangaben } TAX { Steuerangaben } UNS { Trennung zwischen Positions- und Endteil } MOA { Summen } UNT { Ende der Nachricht } UNZ { Ende der EDI - Datei } EANCOM-ORDRSP V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 3 von 18
40 Belegung der einzelnen EANCOM-Segmente der Auftragsbestätigung (EANCOM-ORDRSP) Die folgenden Segmente im Kopfteil der EDI-Nachricht enthalten grundlegende Normierungsvereinbarungen und müssen zwingend vorhanden sein. UNA +.? UNB S001,0001 UNOC S001, S002,0004 <Kennung des Senders, (IDM-Hersteller-ID oder ILN)> S003,0010 <Kennung des Empfängers> S004,0017 <Erzeugungsdatum der Nachricht (Format JJMMTT)> S004,0019 <Erzeugungsuhrzeit der Nachricht (Format SSMM)> 0020 <Eindeutige Referenznummer der EDI-Datei> 0026 <Versionsnummer des sendenden Systems> 0032 <Version des Bestelldatenformats: EANCOM_ORDRSP_V1.52 > 0035 <Angabe, ob eine Testnachricht vorliegt (1=Test)> UNH 0062 <Eindeutige Referenznummer der EDI-Nachricht> S009,0065 ORDRSP S009,0052 D S009, A S009,0051 UN S009,0057 EAN005 EANCOM-ORDRSP V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 4 von 18
41 Ab hier beginnt der Inhaltsteil der EDI-Nachricht: Die beiden nächsten Segmente müssen zwingend vorhanden sein: BGM C002, (Dokumententyp = Auftragsbestätigung) 1004 <Auftragsnummer des Lieferanten> (Original) DTM C507, (Datum des Dokuments) C507,2380 <Datum> C507, (Datumsformat = JJJJMMTT) Das in diesem Segment angegebene Dokumentendatum ist identisch mit der Datumsangabe im UNB-Segment. EANCOM-ORDRSP V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 5 von 18
42 In einem weiteren DTM-Segment folgt das bestätigte Lieferdatum: DTM C507, (Datumsart = Lieferdatum, genau) oder C507, (Datumsart = Lieferdatum, spätestens) oder C507, (Datumsart = Lieferdatum, frühestens) C507,2380 <Lieferdatum> C507, (Datumsformat = JJJJMMTT) oder C507, (Datumsformat = JJJJWW, Kalenderwoche) Die Bedeutung der Datumsarten ( 2, 63 bzw. 64 ) kann bei der Bestellung nachgelesen werden. Bei den angegebenen Terminen handelt es sich nicht um Verladetermine beim Lieferanten, sondern um die Anlieferungstermine beim Händler. Sofern es sich bei der zugrundeliegenden Bestellung um einen Abrufauftrag gehandelt hat, sind die DTM-Segmente mit dem Liefertermin optional, da in einem solchen Fall vom Händler kein Lieferterminwunsch vorgegeben wird. Optional kann ein Datum übermittelt werden, bis zu dem eine Änderung der Bestellung noch möglich ist. Dabei handelt es sich jedoch um eine unverbindliche Information. DTM C507, (Datumsart = Statusänderung) C507,2380 <Datum, bis zu dem geändert werden kann > C507, (Datumsformat = JJJJMMTT) EANCOM-ORDRSP V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 6 von 18
43 Werden zusätzlich zur EANCOM-Datei weitere Dateien an den Händler geschickt, müssen diese im nachfolgenden Segment beschrieben werden: FTX 4451 ZZZ C108,4440 <Dateiinformation> 3453 <Sprache gemäß ISO-Code, z.b. DE> Das Feld <Dateiinformation> setzt sich dabei aus folgenden Komponenten zusammen, jeweils getrennt durch ein Semikolon: <Dateiinformation>=<Dateityp>;<Dateiformat>;<Dateiname>;<Dateibeschreibung> Dateityp 90 Auftragsbestätigung Dateiformat 50 PDF Dateiname Name der Datei im 8+3-Format, d.h. maximal 8-stelliger Name mit 3-stelliger Extension. Erlaubte Zeichen: A-Z, 0-9, -, _ Dateibeschreibung Maximal 30-stellige Beschreibung der Datei im Klartext. Beispiel: Auftragsbestätigung Optional können freie Texte für die gesamte Kommission übermittelt werden (max. 99 Zeilen je 70 Zeichen). Die Verwendung von freien Texten hat jedoch zur Folge, dass die Bestellung nicht ohne Interaktion des Händlers verarbeitet werden kann. Freie Texte dürfen jedoch nicht dazu missbraucht werden, Informationen zu übermitteln, die in strukturierter Form in anderen EDI-Segmenten übermittelt werden können. In den FTX-Segmenten dürfen nur relevante Informationen übermittelt werden, auf die Übertragung allgemeiner Floskeln (z.b. Vielen Dank für Ihren Auftrag... ) sollte unbedingt verzichtet werden. FTX 4451 AAI C108,4440 <Text> 3453 <Sprache gemäß ISO-Code, z.b. DE> EANCOM-ORDRSP V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 7 von 18
44 Anschließend folgen die Kommissionsangaben: RFF C506,1153 CR C506,1154 <Kommissionsnummer, z.b. 4711/01 > Weitere RFF-Segmente siehe EANCOM-ORDERS. Neben dem RFF-Segment CR als Pflichtangabe müssen alle weiteren Kommissionsangaben, die in der Bestellung (EANCOM-ORDERS) enthalten sind, weitergegeben werden. Wichtig: Beim Versand der Auftragsbestätigung (EANCOM-ORDRSP) wird vom Herstellersystem erwartet, dass ALLE Kommissionsangaben aus der Bestellung zurückübermittelt werden. Nur so ist eine eindeutige Zuordnung zwischen der Bestellung und der Auftragsbestätigung gegeben! Die verwendeten Kommissionsangaben müssen dabei exakt denen entsprechen, die vom Händler bei der Bestellung (EANCOM-ORDERS) in den korrespondierenden RFF- Segmenten angegeben wurden, Ergänzungen oder Veränderungen der Kommissionsangaben aus der Bestellung sind nicht zulässig! Zwingend folgt nun ein weiteres Segment mit der Auftragsnummer des Lieferanten. Wurde bereits mit der Nachricht EANCOM-OSTRPT eine endgültige Auftragsnummer an den Händler übermittelt, muss diese hier verwendet werden. RFF C506,1153 VN C506,1154 <Auftragsnummer des Lieferanten> Aufgrund von Bestelländerungen (ORDCHG) kann es vorkommen, dass zu einem Auftrag mehr als eine Auftragsbestätigung verschickt wird. Daher ist es notwendig, anzugeben, auf welche Bestellung bzw. Bestelländerung sich die Auftragsbestätigung bezieht. Bei einer Antwort auf eine Bestelländerung wird der Wert aus dem RFF+PP-Segment der Bestelländerung (diese werden ab 1 durchnummeriert ) zurückgegeben. Bei einer Auftragsbestätigung als Antwort auf die Erstbestellung wird der Wert 0 zurückgegeben. Dies ist auch die Defaultannahme, falls das nachfolgende Segment fehlt. RFF C506,1153 PP C506,1154 <Nummer der Bestelländerung bzw. 0 bei Bestellung> EANCOM-ORDRSP V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 8 von 18
45 Anschließend folgt zwingend die Adresse des Lieferanten, des Händlers, die Lieferadresse und, soweit der Hersteller gesetzlich verpflichtet ist, die Warenentsorgungs-Registrierungsnummer (WEEE-Rg-Nr.). Die WEEE-Rg-Nr. dient der eindeutigen Zuordnung des Lieferanten für die Rücknahme- und Entsorgewerte bei Geräten. Die Registrierungsnummer muss ab März 2006 von durch Gesetz verpflichtenden Lieferanten zwingend übertragen werden. Hierbei werden analog zu EANCOM-ORDERS die entsprechenden NAD-Segmente verwendet. Hinweis: Bei der Auftragsbestätigung eines Abholauftrags steht in der Lieferadresse ( NAD+DP ) die Adresse des Lieferanten. Zu jedem der oben genannten NAD-Segmente können (unmittelbar folgend auf das jeweilige NAD- Segment) Angaben über einen Ansprechpartner (im CTA-Segment) und dessen Erreichbarkeit (in COM-Segmenten) gemacht werden. Der Aufbau der entsprechenden Segment gleicht denen aus EANCOM-ORDERS. RFF C506,1153 XA C506,1154 <Warenentsorgungs-Registrierungs WEEE-Rg-Nr.> Zwingend muss angegeben werden, in welcher Währung der Auftrag bestätigt wird. CUX C504, C504,6345 <ISO-Code der Währung, z.b. EUR > C504, Sofern Skonti gewährt werden, sind diese wie folgt anzugeben: PAT PCD Abzug C112, Rechnungsdatum C112, nach Datum aus C112,2475 C112,2151 D Tage C112,2152 <Anzahl Tage> C501, Abzug in Prozent C501,5482 <Skonto-Prozentsatz> C501, bezogen auf den Rechnungswert EANCOM-ORDRSP V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 9 von 18
46 Nun beginnen die Datensegmente auf Positionsebene: Kopfdaten (Varianten) Wenn es sich bei dem Sender der EANCOM-Nachricht um einen Holzlieferanten handelt, folgt nun die Angabe der Kopfdaten der Kommission (Programm bzw. Varianten). Hierbei wird zunächst ein Standardkopf definiert, dessen Angaben für alle nachfolgend übermittelten Artikel des Lieferanten gelten. Alle Abweichungen einzelner Artikel von diesem Standardkopf werden auf Positionsebene übertragen und überschreiben die Angaben des Standardkopfes. Die Vorgehensweise entspricht der von EANCOM-ORDERS. Hinsichtlich der Anzahl und der Verwendung der PIA-Segmente gelten ebenfalls die Vereinbarungen des Bestellformats. Die dabei übermittelten Angaben (Programm, Varianten/Variantenarten, usw.) müssen mit den IDM-Stammdaten des Lieferanten übereinstimmen. EANCOM-ORDRSP V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 10 von 18
47 Nachfolgend werden die Artikel in einzelnen LIN-Segmenten übertragen: Wichtig ist dabei, dass ausschließlich Vertriebstypen bestätigt werden. Sollte sich aufgrund des Einbaus eines Gerätes eine abweichende Fertigungstype ergeben, so kann diese aber in einem zusätzlichen PIA-Segment übermittelt werden. LIN 1082 <Laufende Nummer> C212,7140 <EAN-Nummer des Artikel, sofern vorhanden, sonst leer> C212,7143 EN wenn EAN-Nummer vorhanden, sonst leer 1222 <Haupt-/Unterpositionsebene> Alle Hauptpositionen erhalten in Feld 1222 den Wert 1, Unterpositionen den Wert 2, Unter- Unterpositionen den Wert 3, usw. Für alle Artikel folgt nun zwingend, zusätzlich zur evtl. im LIN-Segment übermittelten EAN- Nummer, die Vertriebstype: PIA C212,7140 <Vertriebstype aus IDM-Satzart 400> C212,7143 SA C212, Optional kann eine abweichende Fertigungstype angegeben werden: PIA C212,7140 <Fertigungstype> C212,7143 VP C212, Sofern in den IDM-Daten des Herstellers eine EDV-Nummer für den Artikel vergeben wurde, folgt diese in einem zusätzlichen PIA-Segment: PIA C212,7140 <EDV-Nummer aus IDM-Satzart 400> C212,7143 MF C212, EANCOM-ORDRSP V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 11 von 18
48 In Analogie zum Bestellformat folgen nun weitere PIA-Segmente für Anschlag Bauweise Abweichungen zu den Standardkopfdaten Die Nutzung der Felder Anschlag und Bauweise richtet sich dabei nach den Vorgaben des IDM-Formats. Neu hinzu kommen bei der Auftragsbestätigung die Angabe des Warengruppe des Artikels, welche der aus der IDM-Satzart 350 entsprechen muss. PIA C212,7140 <Warengruppe aus IDM-Satzart 350> C212,7143 CG C212, Wird in der Auftragsbestätigung ein Block bestätigt, so muss für jeden Artikel außerdem die Tausch-ID des Artikels aus der IDM-Satzart 400 angegeben werden. PIA C212,7140 <Tausch-ID aus IDM-Satzart 400> C212,7143 GU C212, Zwingend folgt danach die Übertragung der Artikelkurztexte in IMD-Segmenten. Übertragen werden die Texte aus den IDM-Daten bzw. wenn in der zu beschreibenden Situation die Texte aus dem PPS-System aussagekräftiger sind, so können auch diese übermittelt werden. Sondertexte müssen über das später erläuterte FTX-Segment übertragen werden, da die IMD- Segmente nicht zwingend vom Handelssystem verarbeitet werden. EANCOM-ORDRSP V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 12 von 18
49 Optional erfolgt die Übertragung der Artikelmaße in den entsprechenden MEA-Segmenten. Für die Entscheidung, welche Maße zu übertragen sind, gilt die gleiche Regelung wie bei der Bestellung EANCOM-ORDERS. Zwingend erfolgt die Übertragung der Artikelmenge im QTY-Segment. Dabei ist zu beachten, dass identische Artikel der Bestellung bei der Auftragsbestätigung nicht zusammengefasst werden dürfen. Werden z.b. 3 Besteckeinsätze als 3 einzelne Positionen mit Anzahl 1bestellt, dürfen diese nicht als eine Position mit 3 Stück bestätigt werden. Vielmehr muss jede Position unter Angabe der unten folgenden Referenznummern einzeln bestätigt werden. Optional können freie Texte für eine Position unter Nutzung der FTX-Segmente übermittelt werden (max. 99 Zeilen je 70 Zeichen). Freie Texte dürfen jedoch nicht dazu missbraucht werden, Informationen zu übermitteln, die in strukturierter Form in anderen EDI-Segmenten übermittelt werden können. Zwingend notwendig folgt eine Angabe, die der eindeutigen Referenzierung eines Artikels dient. Alle bei der Bestellung angegebenen Referenzangaben ( RFF+LI, RFF+ON sowie RFF+ACD ) müssen bei der Bestätigung einer Bestellposition angegeben werden. Werden in der Auftragsbestätigung zusätzliche Artikel bestätigt, die nicht in der Bestellung enthalten waren, werden für diese Artikel keine RFF-Angaben zurückgeliefert. Der Lieferant seinerseits kann für eine AB-Position eigene Referenznummern angeben: RFF C506,1153 VN C506,1154 <Referenznummer des Lieferanten> EANCOM-ORDRSP V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 13 von 18
50 Die Übermittlung des Gesamtpreises je Position erfolgt in folgendem MOA-Segment. Beim Gesamtpreis und beim Listenpreis sind die Anzahl und die Maße bei maßabhängigen Preisberechnungsarten bereits berücksichtigt. MOA C516, C516,5004 <Gesamtpreis der Position exkl. MwSt.> Der Listenpreis laut IDM-Format wird ebenfalls übertragen: PRI C509,5125 CAL C509,5118 <Listenpreis laut IDM-Format> C509,5375 CA Zwingend wird für jede Position der zugrundeliegende Mehrwertsteuersatz übermittelt: TAX C241,5153 VAT C243,5278 <Mehrwertsteuersatz in Prozent> EANCOM-ORDRSP V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 14 von 18
51 Übermittlung von Preisen Bei der Übermittlung von Preisen gibt es mehrere Vorgehensweisen, die nachfolgend beschrieben werden. Es gilt jedoch immer der Grundsatz: Die Summe aller Geldbeträge (ob positiv oder negativ) aus den MOA-Segmenten (mit C526,5025 = 203 ) entspricht dem Auftragswert der Auftragsbestätigung exkl. MwSt. Artikelpreise Die Artikelpreise können als Netto-EK übermittelt werden. In diesem Fall sind die Rabatte (Konditionen) bereits abgerechnet worden. Alternativ können die Artikelpreise als Listenpreise übermittelt werden. Bei dieser Vorgehensweise werden die Rabatte als Summe je Warengruppe berechnet und abgezogen. In Verbindung mit einer Blockverrechnung können die Preise der verplanten Artikel auch als Null übermittelt werden. In diesem Fall hätte nur der Block einen Preis, dafür würden die Mehrpreise je Tauschgruppe angegeben. Alternativ können aber auch die jeweiligen Artikelpreise ohne/vor Blockverrechnung und dafür die Blockminderpreise je Tauschgruppe übermittelt werden. Rabatte Die Rabatte je Warengruppe können als Summe berechnet und abgezogen werden. Hierzu wird je Warengruppe ein eigener Rabattartikel übermittelt, wobei ausschließlich die nachfolgenden Segmente genutzt werden: LIN PIA IMD MOA 1082 <Laufende Nummer> 1222 < 1 > C212,7140 <Warengruppe aus IDM-Satzart 350> C212,7143 CG C212, F C273,7008 <z.b. Rabatt Warengruppe XYZ > C516, C516,5004 <Gesamtrabatt der Warengruppe, im Normalfall ein negativer Wert!> EANCOM-ORDRSP V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 15 von 18
52 Blockverrechnung Die Mehr- bzw. Minderpreise je Tauschgruppe werden ebenso analog den Rabatten wie eigene Blockartikel übermittelt, wobei ausschließlich die nachfolgenden Segmente genutzt werden. LIN PIA IMD MOA 1082 <Laufende Nummer> 1222 < 1 > C212,7140 <Tausch-ID aus IDM-Satzart 115> C212,7143 GU C212, F C273,7008 <z.b. Mehr-/Minderpreis Tauschgruppe XYZ > C516, C516,5004 <Mehr-/Minderpreis der Tauschgruppe> Mehrpreise werden durch einen positiven, Minderpreise durch einen negativen Wert dargestellt. Um die vorgenommenen Tauschvorgänge innerhalb der Blockverrechnung zu dokumentieren, kann ein zusätzlicher Tauschvorgangartikel übermittelt werden, wobei ausschließlich die nachfolgenden Segmente genutzt werden. Die Tauschvorgänge werden in lesbarer Form im IMD- Segment beschrieben. LIN PIA IMD 1082 <Laufende Nummer> 1222 < 1 > C212,7140 < BLOCKTAUSCH > C212,7143 BT C212,3055 ZZZ 7077 F C273,7008 < Zeile> EANCOM-ORDRSP V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 16 von 18
53 Im Anschluss an den Positionsteil folgt nun der Summenteil der EDI-Nachricht. UNS 0081 S Dabei können bzw. müssen verschiedene Beträge in MOA-Segmenten übertragen werden, wobei die Kodierungen nachfolgender Tabelle entnommen werden können. MOA C516,5025 <Kodierung laut Tabelle> C516,5004 <Betrag> Kodierung Bedeutung 79 Gesamtsumme aller Positionen exkl. MwSt. Pflicht 124 Umsatzsteuerbetrag Pflicht 106 Verpackungskosten Optional 64 Frachtkosten Optional 86 Auftragssumme gesamt inkl. MwSt. Pflicht 200 Vorauszahlungsbetrag Optional Hiermit endet der Summenteil der EDI-Nachricht und es folgen zwingend abschließende Segmente: UNT 0074 <Anzahl der Segmente zwischen UNH und UNT, diese inklusive.> 0062 <identisch mit UNH 0062> UNZ 0036 <Anzahl der Nachrichten innerhalb der EDI-Datei, z.zt. immer 1> 0020 <identisch mit UNB 0020> EANCOM-ORDRSP V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 17 von 18
54 Übertragungsmedium der Auftragsbestätigung Für die Übertragung einer Auftragsbestätigung von Industrie zu Handel wird ebenfalls das Medium festgelegt. Damit die verschickten s auf beiden Seiten automatisch verarbeitet werden können, muss der Aufbau der folgenden Vereinbarungen entsprechen: Eine enthält immer genau eine Auftragsbestätigung einer Kommission für genau einen Lieferant. Die notwendigen Dateien (EANCOM, optionale Anhänge) werden in einer ZIP-Datei gepackt, diese trägt den Namen ORDRSP.ZIP. Diese ZIP-Datei ist der einzige Anhang (Attachment) der . Die EANCOM-Datei innerhalb dieser ZIP-Datei trägt immer den Namen ORDRSP.EDI. Die Dateinamen der optionalen Dateien können den entsprechenden EDI-Segmenten innerhalb der EANCOM-Datei entnommen werden. Die Betreffzeile der hat den nachfolgenden Aufbau, wobei die in spitzen Klammern aufgeführten Elemente optional sind: EDI-ORDRSP <Lieferant> <Kommissions-Nr.> Der Text der ist optional und dient lediglich der Übersicht, z.b. zur Archivierung. Sinnvollerweise sollte der Text die Lieferantenadresse, die Kommissionsangaben sowie eine Übersicht der Dateianhänge enthalten. Auf keinen Fall darf der Text zusätzliche Informationen beinhalten, die nicht ebenfalls in der EANCOM-Datei enthalten sind, da der Text vom Empfänger bei der automatischen Verarbeitung der nicht ausgewertet wird. EANCOM-ORDRSP V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 18 von 18
55 Bestelländerung EANCOM-ORDCHG EANCOM-ORDCHG V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 1 von 6
56 Bestelländerung: EANCOM-ORDCHG Die Bestelländerung dient dem Handel dazu, nach einer bereits erfolgten Bestellung nachträglich Änderungen in dieser vorzunehmen. Dabei findet das Format EANCOM-ORDCHG Anwendung, welches vereinfacht gesehen dem Format der Bestellung (EANCOM-ORDERS) entspricht. Da die meisten der bei der Bestelländerung verwendeten EDI-Segmente identisch sind mit denen der Bestellung, wird auf die Wiederholung der entsprechenden Segmentbeschreibungen in diesem Abschnitt verzichtet und auf die Dokumentation von EANCOM-ORDERS verwiesen. Abweichungen oder zusätzlich verwendete Segmente werden im folgenden dokumentiert. Grundsätzliche Vorgehensweise: Bei einer Bestelländerung wird immer der komplette Auftrag (inkl. aller Adressinformationen, Kopfdaten, Artikelpositionen, Dateianhängen usw.) übertragen, so wie dies bei der Erstbestellung der Fall ist. Für die Artikelpositionen wird eine zusätzliche Kennung eingeführt, ob und wie sich der einzelne Artikel geändert hat. Es bleibt dem Lieferanten überlassen, ob er die bisherige Bestellung storniert und mit der Bestelländerung eine Neuerfassung des Auftrags vornimmt oder ob der bisherige Auftrag anhand der Änderungsangaben korrigiert wird. EANCOM-ORDCHG V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 2 von 6
57 Belegung der EANCOM-Segmente für eine Bestellungänderung (EANCOM-ORDCHG) Die folgenden Segmente im Kopfteil der EDI-Nachricht enthalten grundlegende Normierungsvereinbarungen und müssen zwingend vorhanden sein. UNA +.? UNB S001,0001 UNOC S001, S002,0004 <Kennung des Senders, z.b. Handelshaus> S003,0010 <Kennung des Empfängers (IDM-Hersteller-ID oder ILN)> S004,0017 <Erzeugungsdatum der Nachricht (Format JJMMTT)> S004,0019 <Erzeugungsuhrzeit der Nachricht (Format SSMM)> 0020 <Eindeutige Referenznummer der EDI-Datei> 0026 <Versionsnummer des sendenden Systems> 0032 <Version des Bestelldatenformats: EANCOM_ORDCHG_V1.52 > 0035 <Angabe, ob eine Testnachricht vorliegt (1=Test)> UNH 0062 <Eindeutige Referenznummer der EDI-Nachricht> S009,0065 ORDCHG S009,0052 D S009, A S009,0051 UN S009,0057 EAN007 EANCOM-ORDCHG V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 3 von 6
58 Ab hier beginnt der Inhaltsteil der EDI-Nachricht: Im Vergleich zur Bestellung ergibt sich ein anderes BGM-Segment: BGM C002, (Dokumententyp = Bestelländerung) 1004 <Auftrags- oder Bestellnummer> (Änderung) Die Referenzangaben (Kommissionsnummer / -name, Kaufvertragsnummer) werden wie bei der Bestellung (ORDERS) gehandhabt. Wurde jedoch vom Lieferanten für die ursprüngliche Bestellung bereits eine Auftragsnummer vergeben und dem Besteller mitgeteilt (z.b. mittels ORDRSP), so ist diese bei der Bestelländerung mit zu übertragen: RFF C506,1153 VN C506,1154 <Auftragsnummer, 12345/67 > Da zu einer Bestellung unter Umständen mehr als eine Bestelländerung verschickt wird, ist es zwingend notwendig, jede Bestelländerung eindeutig identifizieren zu können. Hierzu werden die Bestelländerung je Auftrag durchnummeriert, beginnend mit 1. Auf diese Nummer wird in der Auftragsbestätigung (ORDRSP) seitens des Lieferanten Bezug genommen. RFF C506,1153 PP C506,1154 <Nummer der Bestelländerung, z.b. 1 > EANCOM-ORDCHG V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 4 von 6
59 Bei den Artikelpositionen sind alle Segmente möglich, die auch bei einer Bestellung zulässig sind. Optional kann für jede Position angegeben werden, ob und wie sich die Position geändert hat. FTX 4451 ZZZ (Bilateral vereinbart) (für sofortigen Gebrauch) C107,4441 <Änderungskennzeichen> C107,3055 ZZZ (Bilateral vereinbart) Die möglichen Änderungskennzeichen sind: Wert Bedeutung 0 Keine Änderung 1 Die Änderung war kaufmännisch und/oder grafisch relevant. 2 Der Artikel selbst ist unverändert, aber die Koordinaten des Artikels haben sich geändert, z.b. weil ein anderer Artikel eingefügt wurde. EANCOM-ORDCHG V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 5 von 6
60 Übertragungsmedium der Bestelländerung Für die Übertragung einer Bestelländerung vom Handel zur wird ebenfalls das Medium festgelegt. Damit die verschickten s auf beiden Seiten automatisch verarbeitet werden können, muss der Aufbau der folgenden Vereinbarungen entsprechen: Eine enthält immer genau eine Bestelländerung einer Kommission für genau einen Lieferant. Die notwendigen Dateien (EANCOM, optionale Anhänge) werden in einer ZIP-Datei gepackt, diese trägt den Namen ORDCHG.ZIP. Diese ZIP-Datei ist der einzige Anhang (Attachment) der . Die EANCOM-Datei innerhalb dieser ZIP-Datei trägt immer den Namen ORDCHG.EDI. Die Dateinamen der optionalen Dateien können den entsprechenden EDI-Segmenten innerhalb der EANCOM-Datei entnommen werden. Die Betreffzeile der hat den nachfolgenden Aufbau, wobei die in spitzen Klammern aufgeführten Elemente optional sind: EDI-ORDCHG <Lieferant> <Kommissions-Nr.> Der Text der ist optional und dient lediglich der Übersicht, z.b. zur Archivierung. Sinnvollerweise sollte der Text die Lieferantenadresse, die Kommissionsangaben sowie eine Übersicht der Dateianhänge enthalten. Auf keinen Fall darf der Text zusätzliche Informationen beinhalten, die nicht ebenfalls in der EANCOM-Datei enthalten sind, da der Text vom Empfänger bei der automatischen Verarbeitung der nicht ausgewertet wird. EANCOM-ORDCHG V1.52 Stand: 15. März 2007 Seite 6 von 6
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